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Nr. 119 — 1926 Fulda, Samstag, 29. Mai 3. Jahrgang
Berfchärfung der englischen Äohlenkrise
Kleine Zeitung für eilige Leser
* Der Reichskunstwart, Dr. Redslob, hat der Reichsre- gicriing den Entwurf einer „Einheitsflagge" vorgelegt.
* Infolge des andauernden Bcrgarbeiterstreiks hat sich die englische Regierung genötigt gesehen, für das Land eine starke kkohlenrationierung vorzunehmen.
* Nach französischen Blättermeldungen soll in Algeciras oder in Melilla eine neue Marokkokonferenz stattfinden.
* Die russische Stadt Kotelnitsch steht in Flammen; über WO Personen sind obdachlos geworden.
WanderW und Wanderleid. HinausindieFerne... — DerrollendeTod.
Stahlhelm und Moskowiter.
Das Wandern ist nicht nur, ivie es in dem bekannten Volksliede heißt, des Müllers Lust. Wer heute es irgendwie mit seinen Amts- und Berufspflichten vereinigen kann, der spannt aus, der besinnt sich nicht viel. Packt Rucksack .und Reise ko ff er, um, solange sein zumeist recht knapper Gelddeutel es erlaubt, sich die Welt einmal unbelastet von Alltagssorgen und Alltagsgeschäften geruhig anzuschauen. Er kann sich, wenn er zu den oberen Zehntausend gehört, in ein bequemes Sourenauto setzen und ganz nach Lust und Laune über Land fahren, soweit sein Herz ihn lockt. Oder er kann nachts um zwei Uhr im Mittelpunkt Deutschlatids, etwa in Berlin, ein Flugzeug besteigen und, noch ehe die Sonne untergeht, den Boden Rußlands in Moskau betreten. Oder er kann, wenn der europäische Westen für ihn mehr Anziehungskraft besitzt, auf dem gleichen gedankenschnellen Wege über Hannover nach London oder über Köln nach Paris fliegen — alles unbegrenzte Möglichkeiten, die heute, im Zeitalter des Verkehrs, wahrhaftig nicht mehr auf Amerika beschränkt sind.
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Wer denkt noch, wenn er erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, bei diesem neuesten und wundervollsten Reisevehikel an die Gefahren, die mit ihm verbunden sind? Wir haben es eben wieder bei dem grausigen Abschluß des Münchener P f i n g st t r u b e l s trauernd erlebt, wie im letzten Augenblick, unmittelbar vor dem Einlaufen in den sicheren Hafen, irgendein blöder Zufall, ein außerhalb der menschlichen Berechnung liegendes Versehen dieser und jener Hilfskraft im Räderwerk des sich Tag für Tag sonst gleichmäßig abrollenden Verkehrs erschütterndes Unheil über Dutzende von Menschen zu bringen vermag, die gewiß, als sie die Reise antraten, an alles andere eher als an die Möglichkeit von solchen Katastrophen dachten. Nun wurde eine ganze Großstadt in tiefe Trauer versenkt — aber der Verkehr hastet weiter, cs gibt keinen Stillstand, darf auch keinen geben — und wenn wir uns vergegenwärtigen, daß heute die Zahl der Luftpasfaaiere sich schon täglich nach Hunderten berechnet, so läßt sich mit Sicherheit der Zeitpunkt voraussehen, wo der Müller, der auf die Wanderschaft gehen will, mit der gleichen heiteren Ruhe und Selbstverständlichkeit die Luftlutsche, die kleine oder die große, besteigt, wie er heute trotz aller schaurigen Unfälle seinen werten Korpus der Eisenbahn anvertraut.
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Wenn er nicht gar Schusters Rappen vorzieht — wie wir das in diesen Tagen von der S t a hl h c l m kund- gebn n g in Düsseldorf gehört haben, zu der aus Ostpreußen eine junge Bauernschar zu Pferde und ans Mitteldeutschland einige zwanzig Industriearbeiter zu Fuß hingepilgert sind, nm den solange besetzt gewesenen Brüdern am Rhein ihre Grüße zu bringen. Auch das Scitenstück dazu von der Berliner Pfingsttagung der Roten Frontkämpfer soll nichtwergessen werden, der Ersatz vieler der dafür vorgesehenen Sonderzüge durch Lastkraftwagen aus dem ganzen Reich, weil unter Oeser, dem Generalgewaltigen unserer Reichsbahn, den Herrschaften die Fahrt doch zu teuer zu stehen gekommen wäre. Nach weiteren Vergleichspunkten aber zwischen den Schwarz-Weiß-Roten am Rhein und den Roten in der Reichshauptstadt wird man allerdings vergeblich suchen. Dort eine legale Gemeinschaft nationalen Wollens, getrieben von der Begeisterung für die Befreiung der immer noch besetzten, der geräumten 1. Zone an Umfang wie an Menschenzahl unendlich überlegenen Gebiete und voll Empfinden für Regungen, die das deutsche Volk wieder einigen und stärken könnten, inmitten der schweren Schicksalsprüfnngen, die es zu bestehen hat, — hier bei den Roten eine Truppe, die auf Moskauer Geheiß bereit ist, loszuschlagen und Deutschland dem kommunistischen „Ideal" näherzubringen. Die Kommunisten tun sich etwas darauf zugute, daß bei ihnen alles ruhig geblieben ist, und nicht einmal das blutige Nachspiel der Neuköllner Straßenkämpse bringt sie der Öffentlichkeit gegenüber in Verlegenheit; die Hauptsache ist bei ihnen, daß die Werbetrommel kräftig gerührt wird. Der S t a h l h c l in t a g in Düsseldorf hat die Öffentlichkeit ungleich weniger in Anspruch genommen. Seine Bedeutung kann deswegen den Vergleich mit jeder Pfingstveranstaltung dieses Jahres sehr gut anshalten. Sie war der erste Vorstoß des organisierten Wehrgedankens an dem wieder frei gewordenen Rhein — als solcher nach den langen Jahren drückender Fremdherrschaft, schamloser Ausbeutung einer entmachteten Bevölkerung eine verständliche Erscheinung. Jcden- salls, wenn es sich vor die Wahl gestellt sieht zwischen moskowitischem Not auf der einen und der vaterländischew Flagge auf der anderen Seite, wird das Herz des beut« schen Volkes gewiß keinen Augenblick im Zweifel scm. wo res sich hinzuwenden hat. Dr. Sv.
Rationierung des Kohlenverbrauchs in England.
Die Folgen des andauernden Bergarbeiterstreiks.
Dem Ruf zur Beendigung des Generalstreiks in England sind die Bergarbeiter bekanntlich nicht gefolgt. Während alle anderen Arbeiter ihre Tätigkeit wieder aufnahmen, verharren die englischen Bergarbeiter weiter im Streik. Die englische Regierung hat wiederholt Vermitt- lungsaktioncn unternommen, ja sie hat sich sogar bereit erklärt, weiter für eine kurze Zeit den Bergwerksbesitzern zur Bezahlung der ungekürzten Lohugelder staatliche Unterstützung zu gewähren. Alle Einigungsverhandlungen sind aber bisher gescheitert, so daß der Streik im englischen Bergbau mit voller Kraft weiter durchgefübrt wird. Dieser Streik, der nun schon mehrere Wochen andaucrt, hat für das englische Wirtschaftsleben bereits e r n st c M 0 l g e n nach sich gezogen. Es beginnt sich ein M a 11 - A e l an Kohlen sehr fühlbar zu machen, so daß die englische Regierung sich genötigt gesehen hat, für das ganze Land eine Rationierung der K 0 h l e n v 0 r r ä t c vorzunehmen.
Die Einheiisflagge.
Ein Vorschlag des Reichskunst wart S.
Der Reichskunstwart Dr. Redslob hat auf Grund des Auftrages der Reichsregierung, die Frage der E i p - h e i t s f l a g g e heraldisch zu bearbeiten, den maßgebenden Stellen einen Vorschlag zur Neugestaltung der Neichsflagge unterbreitet. Das Flaggentuch soll durch ein schwarzes Krenz mit nach den Flügeln hin etwas verbreiterten Borte» in vier Felder geteilt werden, die links des senkrechten Balkens die Farben Orange und Rot, rechts von ihm Not und Orange tragen sollen. Die Form des Kreuzes nähert sich ungefähr der des Eisernen Kreuzes an.
Das Neichskabinett wird sich in seiner nächsten Sitzung mit der Lösung der Flaggenfrage und mit dem Vorschlag des Reichskunstwartes beschäftigen; von dieser Beratung dürfte das weitere Schicksal "der „Einhcits- flagge" zunächst abhangen. Es sei noch bemerkt, daß von anderer Seite als Einheilsflagge eine schwarz-weiß-rote Flagge mit schwarz-goldenem Reichsadler in der Mitte vorgeschlagen worden ist.
Der Reichspräsident an den Verein für das Deutschtum im Auslande.
Berlin. Als Antwort auf das von der Tagung in Hirstb- Kerg durch den Verein für das Deutschtum im Auslande an. seinen Ehrenvorsitzenden, Reichspräsidenten von .Hindenburg, gerichtete Telegramm ist an den Vorsitzenden des V. D. A., Exzellenz von Hintze, das nachstehende Schreiben abgegangen: ,.Ew. Exzellenz und dem Verein für das Deutschtum im Auslande spreche ich für das mir von der Jnhrcstagiing aus -Schlesien gesandte freundliche Begrüßungstelegramm ihm 'Treuegclöbnis meinen besten Dank aus. Den Bestrebungen Ihres Vereins wünsche ich weiterhin outen Ersolg. Mit freundlichem Gruß gcz. von Hindenburg."
Gelbstausieirung Polens?
D i e s c p a r a t i st i s ch c B c w e g n n g in W e st p 0 l e n.
Polen steht, obgleich der Bürgerkrieg zwischen Posen und Warschau vermieden werden konnte, vor weiteren schweren innerpolitischen Gefahren. Die separatistische Bewegung im ehemaligen preußischen Teilgebiet Polens nimmt bedenklich zu. Nicht allein in der Provinz Posen, sondern auch in der Provinz Pominereüen, schreibt das in Thorn erscheinende Blatt „Slovo Pomorskie", sei die scparatistischeLosung seit einigen Tagen ans den Lippen aller Leute, die guten Willens sind und denen das Wohl des Polnischen Staates und die Zugehörigkeit der Westprovinzen zu Polen am Herzen liegt. Der Zeitpunkt der Attentate auf Polen, der mit dem K 0 m in u - nism us oder Bolschewismus oder gar mit einer neuen Teilung Polens endigt, wird bald kommen. Deshalb müßte man die Wcstprovinzen vor dem Umsturz schützen, und zwar wenigstens für eine Generation. Das Blatt strebt die Selbstverwaltung an und verlangt für die Wcstprovinzen eine eigene Administration und eigene F i n a n z v c r w a l t u « g.
Es wäre dies, nach dem Führer der Nationaldemo- Tratcn, Dmowski, die beste Gelegenheit, dem Streben Deutschlands nach Intervention bei den vielen Regierungskrisen Warschaus vorzubeugen. Es müßte ein selbständiger Landtag in Posen gebildet werden. Der Posener Landtag hätte ein eigenes Budget auf Grund Bcr in den Westprovinzen gezahlten Steuern. Es würde einen Administrationsrat, eigenes Militär, eigene Minister, die im Warschauer Ministerrat Sitz und Stimme hätten, haben. Auch die Hauptorgane der pommèrellischen christlichen Demokraten setzen sich ganz entschieden für die Autonomie des ehemaligen preußischen Teilgebietes ein. Tie neue Präsidentenwahl in Polen soll am Montag statt« Anden.
Von jetzt ab darf jede Familie nur noch 28 Pfund Kehlen per Woche erhalten. Die Kohlen müssen auch von beut bezugsberechtigten Käufer selbst abgeholt werden. Für den Bezug größerer Quantitäten ist die Zustimmung /'■er Behörden von Fall zu Fall nötig. Den Fabrikbe- xrieben wird jeweils die Hälfte ihres bisherigen Durch schnittsverbranchs zugestanden. Die Straßenbeleuchtung wird nur noch in einem sogenaimt::: Sicherheitsmini- mum erhalten. Ferner sind alle Lichtreklamen untersagt. Gegen Nichtbeachtung der erlassenen Vorschriften sind scharfe Strafen angedroht. Die Fischereiflotte von Narmouth hat ein letztes Quantum von Kohlen zugeteilt erhalten, um die Schiffe in die Lage zu versetzen, sich zum Bezug Jon Bunlerkohle in den holländischen Hafen von Jjmnijden zu begeben. Tie staatliche Railway hat den Bootsdienst zwischen Folkestone und Boulogne und umgekehrt bis auf weiteres eingestellt.
Wie cs heißt, finden hinter den Kulissen weiter Einigungsverhandlungen statt. Die liberalen Blätter, wie die „Daily News" und insbesondere das BlattLloydGcorges, greifen Baldwin heftig wegen seiner Haltung in den letzten Wochen an. Diese sei gleichbedeutend mit einer stillschweigenden Unterstützung der Bergwerksbesitzer; die Bergarbeiter hätten um so mehr zu leiden, ja länger die Auslverruna dauere.
Die poüzeüichen Haussuchungen.
Neue Proteste gegen die preußische Regierung.
Die Proteste gegen die Haussuchungen bei Persönlichkeiten, die durch die preußische Staatsregierung gewaU saurer Umsturzbestrcbungcn verdächtigt werden, dauern an. So hat der Vorstand der rheinischen Landwirt s ch a s t s k am in e r eine Entschließung gefaßt, in der er seiner Empörung über das Verhalten der verantwortlichen Stellen Ausdruck gibt. Er ist bei Überzeugung, daß bei den Haussuchnngen nicht staatspolitische Notwendigkeiten, sondern parteipolitische Interessen bestimmend waren.
Der deutschnationale Abgeordnete Dr. Hugenberg, dessen Name in dem von der Po'-rei besck''a""af""- ten Material als Reichsfinanzminister figurierte, wandte sich von neuem in einer Versammlung dentschnatlonaier Vertrauensmänner seines Wahlkreises in Bielefeld gegen die polizeilichen Haussuchungen. Er betonte hierbei, daß diesem polizeilichen Vorgehen jede gesetzliche Voraussetzung fehlte. Nach seiner Meinung handelte es sich bei der Polizeiaktion um eine politische Geste zur Vecin- flussnng der Kabinettsbildung.
Der Oberreichsanwalt hat an den Großindustriellen Vogler die bei ihm von der Polizei beschlagnahmten Schriftstücke mit der Bemerkung zurückgesandt, daß diese Durchsuchung ohne eine von ihm erteilte Anweisung er folgt sei und daß die Schriftstücke zurückgcgcben werden, weil sie keine Bedeutung für die weitere Untersuchung wegen Vorbereitung eines Hochverrats haben.
Der preußische Ministerpräsident Braun läßt amt lich erklären, daß er sich nicht, wie Zeitungsmcldungen wissen wollten, bei dem Berliner Gesandten Lübecks wegen Veröffentlichung von Briefen des Lübecker Bürgermeisters ; Dr. Neumann entschuldigt habe, da der Brief des Justizrats Dr. Claß an Bürgermeister Dr. Neumann sich eindeutig als Privatbrief darstelle und nicht eine Amtshand lung des lübeckischen Staatsoberhauptes sei. Der Ministerpräsident erklärte sich bereit, in einem ähnlichen Falle dem lübeckischen Gesandten in Berlin rechtzeitig zu seiner J eigenen Information Mitteilung zu machen.
Der Deutsche Ofidund in Königsberg.
Für Wiedererlangung der deutschen Ostgebiete.
In Königsberg wurde die Bundcstagiing des Deiit- fchen Ostbundcs in der Stadthalle unter zahlreicher Beteiligung eröffnet. Der Bundespräsident, Geheimer Oberregic - rungsrat von Till«, Berlin, hielt die Eröfsnungsansvrächc/ Im weiteren Verlauf der Sitzung überbrachte Vizepräsident, ; Dr. Herbst, die Grüße und Wünsche aller Reichs- und Siaai • Behörden der Provinz Ostpreußen. Ministerialrat Goetz sprach als Vertreter des Deutschen Schutzbundes, der gemeinsam mit dem Ostbunde Deutschtumsarbeit leiste. Einstimmig augenvin- men wurde ein Beschluß, durch den das Bundcspiäsidium angchalten wird, aus den Ankauf oder den Bau eines eigenen . Bundeshauses in Berlin bedacht zu sein, das den Namen J H i n d e n b u r g H a u s führen solle. Der Reichspräsident habe die Zustimmiiug zu der Benennung des Hauses bereits gegeben. Sodann wurde in die eigentliche Tagesordnung ein getreten. Freiherr von Gaul sprach über die vaterländifän' Bedeutung der Siedlnngsbcwegnng und die Notwendigkeit einer großzügigen Ostsiedlung. Einen zweiten Bortrag hielt der Stellvertretende Präsident der Landwirtschaflskammer fite die Provinz Ostpreußen, von Siegfried, der sich mit dem Thema „Landwirtschaft und Ostpreußen" beschäftigte. Schrisl- stcllcr Mar W 0 r g i tz k i - Allensteiii sprach über die Masuren- frage und Schriftsteller Dr. Fritz SkowronNet über den Weichselkorridor. Im Anschluß an die Ausführungen der beiden Redner wurde eine Entschließung einstimmig angenommen, in der cs beißt: Mil dem ganzen deutschen Volk protestiert der Deutsche Osibnnd immer wieder mit größter Entschiedenheit gegen das frevelhaslc Gebilde des Wcichselkorri- ’ vors und verlangt von der Gerechtigkeit der Mächte, daß die uns entrissenen Ostgebiete dem deutschen Vaterland znrückge- eeben werden.