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Nr. 117 — 1926
Fulda, Donnerstag, 27. Mai
3. Jahrgang
Kleine Zeitung für eilige Leser
* Die Arbeiten der Vorbereitenden Kommission für die Abrüstungskonferenz in Genf sind vorläufig abgeschlossen worden.
* Der Luftverkehr Berlin—Paris wurde in beiden Rich, langen von deutschen und französischen Flugzeugen ausgenommen.
* Die Zahl der Todesopfer der Münchener Katastrophe ist aus 28 fefigefteUt worden, einige Verletzte schweben noch in Lebensgefahr.
* Der frühere Kosakengeneral Petljura wurde in Paris von einem geborenen Russen und naturalisierten Franzosen Ramens Schwartzbarth ermordet
Sparen — aber überall!
Aus politischen Kreisen wird uns geschrieben:
Daß wir in Deutschland genau 9 Reichskanzler unb 91 Reichsminister seit dem 9. November 1918 haben über die Bühne des öffentlichen Lebens ziehen sehen — diese Jubiläumstatsache wird das deutsche Volk teils kalt lassen, teils nicht gerade sehr angenehm berühren. Denn man denkt z. B. auch daran, daß der politische Tod — auch dann, wenn er ein endgültiger ist — ein nicht gerade dürftiges Weiterleben mit Hilfe der Pension gestattet. Meist ist man außerdem im Genuß der Reichstagsdiäten oder auch noch sonstiger Einkünfte, die eigenes Verdienst oder der Parteien Gunst verschaffte. Dann läßt sich das Leben als Reichsminister a. D. durchaus ertragen. Oder als Staats- minister a. D. irgendeines Landes oder sonstwie als früherer Beamter, den eine Änderung in der parteipolitischen Konstellation lvieder beseitigte.
Aber die Zahl jener Hundert, ebenso wie die Tatsache, daß wir in Deutschland über ein paar tausend Volksvertreter verfügen, während auf der anderen Seite Personalabbau — auch in der Behördenverwaltung — erfolgte, in der Privatwirtschaft schon erschreckend große ^&lâlügjilUy^^ jene starre wieder üu den Vordergrund, die eine Verbilligung und Einschränkung dieses ungeheuer angeschwollenen Apparats herbeiführen wollen. Vor der Revolution hatte der Deutsche Reichstag 397 Mitglieder trotz des größeren Reichsgebiets, also 100 weniger als heute — und es ging auch. Man wird natürlich einwenden, daß er jetzt viel mehr zu tun habe unter der Staätsform von heute. Richtig; aber niemand wird behaupten, daß die Arbeit qualitativ größere Erfolge gehabt hat. Der Reichstag empfindet übrigens selbst die Notwendigkeit eines gewissen Abbaues, denn die ein entsprechendes Ziel verfolgenden Wahlreformpläne stoßen hierin nicht auf grundsätzlichen Widerstand.
Aber die Landesparlamente — Preußen hat z. B. 450 Abgeordnete! Der größte Teil früherer Aufgaben — die ganze Eisenbahn- und die wichtigsten Teile der Finanzverwaltung — untersteht ben Landesparlamenten nicht mehr. Dafür ergeht man sich in uferlosen Debatten, bei denen irgend etwas Praktisches selten hcraus- kommt. 18 Länder mit ebensoviel Parlamenten; dabei hat z. B. Mecklenburg-Strelitz auf 110 000 Einwohner 31 Landtagsmitglieder, also auf 5000 Einwohner je einen Abgeordneten, während in Preußen auf etwa 80 000 Einwohner ein Abgeordneter entfällt. Wohl am luxuriösesten verfährt hierbei aller wohl Lübeck, das auf 116 000 Einwohner nicht weniger als 100 „Bürgerschafts"mitglieher bar, also auf 1160 immer einen Vertreter. Dort kommt aber auch noch der Senat dazu. Das nur 56 000 Einwohner zählende kleine Waldeck leistet sich aber auch 16 Landtagsmitglieder, das noch kleinere Schaumburg-Lippe auch immer noch 13.
Das sind rasch ein paar Beispiele und jeder, auch der überzeugteste Befürworter des Föderalismus wird zn- geben müssen, daß es durchaus keine Antastung der Län- dersouveränität bedeutet, wenn man eine Einschränkung dieses gewaltigen parlamentarischen Apparats empfiehlt, bei dessen Darstellung aber die preußischen Provinziallandtage noch gar nicht erwähnt sind. Bayern hat über zwanzigmal soviel Einwohner als Brenren, aber „nur“ etwa ebensoviele Volksvertreter! Und Bayern macht jetzt den Versuch einer Einschränkung des Kabinetts.
Wenn so viele unter der furchtbaren Not der Gegenwart leiden müssen, dann sollten auch alle jene Eiurich- lungen unter die Ersparnislupe genommen werden, die kostspielige und überflüssige Übertreibungen aufweisen. Und an allen Stellen.
Flugverkehr Berlin-parte.
Acht Stunden Flugzeit.
Vom Flughafen Berlin-Tenipelhof ist das erste Flugzeug aufgestiegen, das den regelmässigen Luftverkehr zwiswell der Hauptstadt des Deutschen Steiches und Paris eröffnet. Gleichzeitig hat ein französisches Flugzeug den Fliigplat, Le Bourget verlassen, das über Essen und Köln Berlin erreichen soll. Der Luftweg ermöglicht cs, die Entfernung zivischeil beiden Städten in acht Stnnden zurück- znlegen. Bei dem heutige» Stand der Technik würde sich sogar die Möglichkeit ergeben, die Fahrzeit auf fünf bis sechs Stunden zu vermindern.
Auf deutscher Seite ist für den ersten Flug nach Paris das Juukers-Großflugzeug „D 876" der Deutsche» Luft- Hansa eingesetzt worden, das nach den neuen Verein- barungen zugelassen ist. Die Führung hat der Pilot Robzinka. Unter den Passagieren befindet sich der Direktor der Lufthaiisa, Aterkel. Dem Start lvohirte das Direk- toriilm der Lufthansa solvie als Vertreter der Stabt -Berlin Stadtbaurat Dr. Adler bei.
Schluß der Abrüstungskonferenz.
Die AbrüsiungÄchrechung vertagt.
Neue Ausführungen des deutschen Vertreters.
Der Abrüstungsausschuß in Genf hat am Mittwoch sernc erste Tagung beendet und ben Bericht des Rcdal tionskomitees nach Einfügung zweier Zusatzantrnge des nun,scheu Vertreters, Erich, die die Forderung nach Sicherheit auf allgemeiner Grundlage unterstrichen, ciu- ftimmig angenommen. Der Vertreter der Vereinigten Staaten, Gibson, wiederholte nochmals seinen Vorbehalt wegen der an den Völkerbuudrat überwiesenen Anregungen in bezug auf die aus Artikel 16 (Durchmarschrccht) resultierenden wirtschaftlichen und militärischen Hilfeleistungen zugunsten eines angegriffenen Staates.' Es wurde beschlossen, dass die Unterausschüsse für militärische und wirtschaftliche Fragen ihre Arbeiten sofort auf nehmen. Die Berichte der Unterausschüsse, für deren Arbeiten eine Frist nicht gesetzt wurde, die aber mindestens einen Monat für die Beantwortung der ihnen gestellten Fragen beuoti- gcn werden, sollen zunächst sämtlichen Ausschussmitgliedern und ihren Regierungen z,igestcllt werden." Präsident Loudon wurde ermächtigt, bin Zeitpunkt der zweiten Tagung im Einvernehmen mit den Vorsitzenden bet beiden Unterausschüsse später festzusetzen.
Der Schluß der Sitzung brachte eine längere Debatte über ein u n g a r i s ch e s M e tu o r a n b u in betreffend bie Rüstungsbeschränkungen. Die Vertreter der Kleinen Entente betonten, daß in der ungarischen Denkschrift die politischen Gesichtspunkte überwiegen, und machten deshalb starke Vorbehalte wegen ihrer Überweisung an bie technischen Unterausschüsse. Sie wiesen die in dem ungarische» Memorandum zum Ausdruck kommende Auf- faffung zurück, daß Ungarn durch den Rüstungsslaud i^Ul£^ ^öii^^^ werve, und erklärte», daß die einzelnen Regierungen der Kleinen Entente bereits wiederholt der ungarischen Regierung den Abschluß von Verträgen angeboten haben, durch die sich die Vertragsparteien gegenseitig verpflichte» würden, sich nicht auzu-
Serfrühereprüßdent-erllkrame erschoßen
9t u 5 Rache für Judenpogrome.
Der frühere Präsident der Ukraine, Petljura, Tirrt tor der in Paris erscheinenden Zeitung „Le Trident", ist von einem seiner Landsleute namens Schwartzbarth erschossen worden, angeblich, weil Petljura eine große Anzahl Israeliten in der Ukraine unterdrückt haben soll. Über den Ursprung des Attentats erfährt Havas, daß der Mörder Schwartzbarth ein ukrainischer Jude ist, der während des Krieges im französischen Heere als Freiwilliger diente, und der von der französischen Regierung damals nach Petersburg entsandt wurde. Dort habe er erfahren, daß Petljura, der 1917 Gouverneur der Ukraine war, Tausende von seinen Religionsgenossen habe hinrichtrn lassen. Schon damals habe er den Plan gefaßt, seine Brüder zu rächen. Nach dem Kriege sei er nach Frankreich zurückgekehrt und habe sich hier naturalisieren lassen. Er habe dann erfahren, daß Petljura gleichfalls in Frankreich weile und die Zeitung „Le Trident" leite, die in ukrainischer Sprache erscheine, und in der er eine antisemitische Propaganda betrieben haben soll. Der Täter hat in Paris einen gutgehenden Uhrenhandel betrieben. Er hat Petljura bereits vor 14 Tagen aus einem Restaurant kommen sehen. Da dieser aber von zwei Damen begleitet war, hat er nicht auf ihn geschossen, um diese nicht zu verletzen.
Simeon Petljura, der erst 45 Jahre alt war, hat in den Unabhängigkeitskämpfen der Ukraine eine Rolle gespielt. Nach dem Zusammenbruch in Deutschland war es auch mit der Herrschaft des von den deutschen Besatzungs- Iruppen begünstigten Kosakenhetmans Skoropadski über die unabhängige Ukraine vorbei. Die republikanisch-nkrai- nische Nationalpartei erhob sich unter dem Oberbefehl des ehemaligen Schriftstellers Petljura und stürzte im De- zember 1918 die Regierung Skoropadski. Aber seine Herr- lichkeit dauerte nicht lange. Im Sommer 1919 mußte er sich vor der russisch-bolschewistischen Armee zurückziehen, er selbst und sein Heer traten auf polnisches Gebiet über, und dort wurden sie entwaffnet. Spätere Aufstandsversuche Petljuras gegen die Bolschewisten hatten keinen Erfolg. Seit 1920 lebte er in Paris, wo er eine ukrainische Zeitschrift herausgab.
potiiifche Rundschau» Deutsches CReidi.
Dank der Reichsregierung an Staatssekretär Dr. Bredow.
Der Reichskanzler übersandte dem Staatssekretär Dr. Bredow anläßlich seines Ausscheidens aus seiner bisherigen Tätigkeit im Reichspostministerium ein Schreiben, in dem er ihm für seine verdienstvolle Tätigkeit im Interesse des Reiches dankte und die Hoffnung aussprach, daß er auch in seiner neuen Eigenschaft als Ruudsunkkommissar mit gleichem Erfolge im Interesse der Allgemeinheit wirken werde.
Londoner Reise Dr. Schachts.
Reichsbankprästdeut Dr. Schacht hat sich nach London begeben. Der Zweck dieser Reise soll die Anknüpfung von Anleiheverhanvlunaen sein. Ferner wird berichtet, daß
greisen. Veverk Tschechoslowakei sagte hierbei, daß Ungarn als einziges Land die Notwendigkeit der Abanderuna brr Aricbeusverträge hinsichtlich ihrer Abrüstungsvestimmmr- gen betont habe.
Demgegenüber stellte Graf Bernstorff s:st, da': rr wiederholt darauf hii-wics, dass die Arbeiten des Abrüstungsausschusses nicht ben gegenwärtigen Rüstungs- stand der einzelnen Länder, wie er aus den Friedens- Verträgen abgeleitet werde, zum Alwgaugspünkt hejen dürfen, sondern auf eine in sich ausgeglichene, zukünsiige und allgemeinc Abrüst » ng nllcr Lä „ dcr und auf die Herstellung des zukünftigen Gleichgewichts aller Länder ab,fielen müssen.
Nach dieser Erklärung, mit der Graf Bernstorfs bie Frage späterer Rückwirkungen der allgemeinen Abrüstung aus die militärischen ^Bestimmungen der Friedensvertraae offen ließ, betonten Lord Robert Cecil, de Martnic und Claiizel-Frankreich, daß immerhin die Beratungen der Unterausschüsse auf der Grundlage der bestehe n= den Verträge erfolgen müssen, und daß bie Crörte rung aller politischen Gesichtspunkte dem Vollausschüß Vorbehalten bleiben müsse. Es wurde ferner beschlossen, das ungarische Memoranbum an die technischen Unter ausschüsse weiterzuleiten mit der Bemerkung, daß in ben Unterausschüssen nur jene Erwägungen her ungarische» Denkschrift berücksichtigt werden können, die zu" ben au bie Unterausschüsse überwiesenen Frage» in Beziehung stehen.
Cooiidge über Börkerverständigung.
In einer Ansprache vor dem zweiten panamerikanischen Roten-Kreuz-Koiigreß erklärte Präsident Coolidge, die engste Z u f a m m e n a r b e i t aller Völker der Wesi sei die Voraussetzung zur Lösung der verwickelten internationalen Probleme, die in immer größerer Zahl aufkämen. Die Völker selbst müßten zu synrpathischer Verständigung und wechselseitiger Duldung den Weg finden, um die Gegensätze zu überwinden, die jetzt noch so häufig, im Wege stünden.
bei den Verhandlungen auch die Hinausschiebung der Biersteuererhöhung besprochen werden soll, gegen die der Reparationsagent seinerzeit Einspruch erhoben hatte. Weiter soll ver englische Anteil an den Dalves-Zahlunge» zur Diskussion gestellt werden, da England zurzeit einen höheren Betrag erhält, als nach dem Dawes-Plan vorgesehen ist.
Kundgebung des Kirchensenats zum Volksentscheid.
Zu dem bevorstehenden Volksentscheid hat der Kirchensenat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union soeben eine Kundgebung an die Gemeinden beschlossen, in der es u. a. heißt: Es handelt sich für uns nicht um Parteien oder Politik — die Evangelische Kirche steht über ben Parteien lind hält sich fern von jeder politischen Stellungnahme — sondern es handelt sich für uns allein um Forderungen des ch r i st l i ch e n Gewissens und des Wortes Gottes. Diese Forderungen erscheinen uns heute, wie überhaupt vielfach im öffentlichen Leben, auf das ernsteste gefährdet. Treue und Glauben werden erschüttert, die Grundlagen des gesamten Staatswesens werden untergraben, wenn einzelne» Volksgenossen ihr ganzes Vermögen vollkommen entschädigungslos genommen werden soll. Evangelische Christen, laßt uns in der großen Verwirrung der Geister den klaren Blick, ben gute» Mut und ein gutes G e - w i s s ?n bewahre». Läßt uns festhalten an den heiligen Geboten Gottes: Wahrheit und Gerechtigkeit!
Schlageter zum Gedächtnis.
Am 26. Mai jährte sich gum dritten Male der Tag, an dem Albert Leo Schlageter von französischem Militär erschossen wurde. Diese Tat, im widerrechtlich besetzten Ruhrgebiet begangen, bedeutete eine schwere Herausforderung Deutschlands und löste, mit Ausnahme gewisser Kreise, im ganzen deutschen Volke die größte Eitt- pörung aus. Selbst im neutralen Ausland ist das verbrecherische Vorgehen der Franzosen, die keinerlei Rechtsgrund zu dem Todesurteil hatten, gebührend gebrandmarkt worden. Nur einige der deutschen Linksradikalen fanden sich, die, zu ihrer Schairde sei es gesagt, das Vorgehen der Franzosen noch billigten! Schlageter war es, der die ganze Welt auf die Heftigkeit des Ruhrabwehrkampfes aufmerksam machte der auch bei den Feinden die Erkenntnis wach werden ließ, daß selbst ein waffenloses Volk sich noch zu wehren vermag, wenn es haßwütiger Gewalt ausgesetzt ist. Was mar Schlageters Tat? Er setzte sein Leben ein, um seinem Vaterlande zu helfen, selbstlos und freiwillig. Und wie dieser im Kriege bewährte und tapfere Offizier gelebt hat, so ist er auch gestorben: furchtlos, aufrecht und treu — den Franzosen selbst angesichts ihrer Ee- wehrläufe Achtung abringend. Schlageters Gedächtnis wird im deutscken Volke ewig sein, und man wird zu ihm als einem deutschen Manne aufblicken, so lange es noch wahrhaft deutsch Empfindend- in unserem Vaterlande gibt.
Aus Zu- und Ausland
Berlin. Reichspräsident v. Hindenburg empfing den Mannergesangverein Saarbrücken im Garten seines Palais. Der Chor begrüßte den Präsidenten mit bet Humne „An das Vaterland". Darans nahm der Sprecher der Abordnung, Herr Pfarrer Reichard aus Saarbrücken, das Wort, um dem Reichspräsidenten den Dank für den Empfang zum Ausdruck zu bringen.