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(Nachdruck verboten.)'
©8 war jeden Mittag und jeden Abend dasselbe Bild großen Eßsaal des Nb'erse-dampfrrs: nur die Mittel- Wiel Ivar gedeckt und diese nur knapp bis zur unteren kiffte Wenige Passagiere führte der Dampfer auf der weiten Fahrt von Indien zum Heimathafen Hamburg, »in Kopf deS Tisches saß der Kapitän, grauhaarig schon 2 aber mit lebhaften, blitzenden Augen, in denen der Schalk saß. Um den Mund schwebte beständig ein liebens-. würdig-spöttisches Lächeln, und alles, was er erzählte, hatte den leisen Beigeschmack einer feinen Ironie, wie sie Menschen, die viel sehen, viel erfahren und viel beobachten, zu eigen wird.
Ihm zur Seite saß der einzige weibliche Passagier: Ne war tiefschwarz gekleidet, trug Kreppstreisen an ihrem eleqanten Trauerkleid, und auch ihr seidenes Taschentuch- lein hatte einen breiten schwarzen Rand. In ihrem Gesicht aber lag weniger tiefe Bekümmernis als vielmehr ein leise sinnender, etwas sehnsüchtiger Ausdruck. Sie war noch jung, und manchmal konnte sie bei einer besonders schelmischen Erzählung des Kapitäns so glockenhell auflachen, daß man sie unwillkürlich staunend ansah.
„Wenn Sie lachen, gnädige Frau," sagte der Kapitän, dann hab' ich das Gefühl, als hörte ich ein Vöglein, das nach langer Gefangenschaft so aus tiefster Brust jubiliert."
Sie war sonst schlagfertig, aber diese Bemerkung, die weder Ironie noch einen anderen Hintergedanken barg, ließ ihr das Blut in einer heißen Welle ins Gesicht steigen und sie wußte nichts zu erwidern. Vom unteren Ende des Tisches hefteten sich zwei Augen ans sie — zwei dunkle, ernste, zwingende Augen. Sie hob den Kopf, und ohne es zu wollen, erwiderte sie den Blick.
Niemand am Zsisch bemerkte es — nur er und sie, und zum zweitenmal ergoß sich tiefes Rot in ihr zartes Gesicht., Der, der sie mit solcher Macht angesehen und ihre Blicke zu sich gezwungen hatte, war nur ein kleiner, unscheinbarer Mensch, seines Zeichens Schiffsarzi, und befand sich am Ende dieser Laufbahn, denn von Hamburg aus wollte er in seine Heimat fahren und sich dort nieder- lassen.
Dicht neben der jungen Witwe saß Herr Sandors, ein eleganter Hamburger Großkaufmann — der ergötzte sich offenbar an der Verlegenheit seiner Nachbarin. Es spielte ein triumphierendes Lächeln um seinen Mund und seine schlanken, ringgeschmückten Hände balancierten mit gesuchter Zuvorkommenheit die schweren Schüsseln, die er ihr reichte.
Der Kapitän riß dann bald das Gespräch wieder an sich und die alte ungezwungene Fröhlichkeit herrschte aufs neue an der Tafelrunde.
Scherzende, spöttelnde, wie Raketen ansblitzcnde Worte und Bemerkungen flogen hin und her und endlich konzentrierte sich, feig Unterhaltung aui cine^äMML ■ Erörterung des Wortes „Mut". „Mut," sagte der Kapitän, „ist etwas, was hundertmal falsch verstanden und falsch beurteilt wird. Ich nenne es nicht Mut, wenn man zum Beispiel im gegebenen Augenblick einem anderen das Leben rettet — das kann Zufall sein, und ein Lebensretter wird oft gefeiert, ohne eigentlich selbst zu wissen, was ihn dazu getrieben hat, eine sogenannte Heldentat zu vollbringen."
Dem Hamburger zitierten die Hände ein wenig. Wurde der Kapitän anzüglich? — Aber nein — er wußte ja nichts davon — niemand an Bord wußte, daß er die Rettungsmedaille besaß! Es war vielleicht kein glücklich gewählter Augenblick, aber gerade jetzt reizte es ihn, von seiner Auszeichnung und seiner kühnen Tat zu erzählen, und mit Befriedigung, mit einem Gefühl stolzen Glückes empfand er, daß die Augen seiner Nachbarin mit Bewunderuna xii ihm nniaeieben hatten
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«RHEBEK2AE.CHI&SCHUTZ PURCU VERLAG, OSKAR MEISTER WERDAU.
(Nachdruck verboten.)
1.
Mitten in Berlin, in der Invalidenstraße, liegt der '„©ambrinus“, eine kleine Speisewirtschast, die sich von außen ganz unansehnlich ausnimmt. Betritt man das Lokal aber, so findet man ein sauberes, im altdeutschen Stile eingerichtetes, äußerst behagliches Gastzimmer.
Der Wirt ist ein patenter Mann. Er heißt Effler und stammt aus dem Vogtland. Vier Söhne hat er und eine prachtvolle Frau, die ausgezeichnet kochen kann.
Jft's also ein Wunder, daß sich das studierende Völkchen zu Vater Essler drängt? Um die Mittagszeit ist kein Stuhl zu kriegen. —
Zwei der markantesten Erscheinungen unter den Gästen des „Gambrinus" waren die Brüder Michael.
, Stud. med. Klaus und stud. jur. Werner Michael-, Zwil- singsbrüder, vierundzwanzig Jahre alt.
r Zwei schlanke, bildhübsche Kerle.
Werner, bereits im fünften Semester, hatte lernen «rüder Klaus nach Verlust des Michaelshofes erst nach Berlin geholt, und nun lebten und arbeiteten die Brüder zusammen . Sehr ähnlich sahen sich beide. Welliges Braunhaar und tiefbraune Augen waren der schönste Schmuck der kratt- vollen Gesichter, die im Verein mit den gertenschlanken Gestalten jeden schönheitssrohen Menschen sofort gewannen.
Sehr gern wurden sie gesehen. Besonders der immer nahe, vor Temperament sprühende, schlagfertige Werner war einer der beliebtesten unter den Gästen.
„Mahlzeit, Leute!" rief Werner, als er mit seinem Bruder eintrat.
„Mahlzeit, Herr Hauptmann!" gröhlte der Chorus.
Die Bierseidel flogen in die Höhe.
»Silentium!" Schneidig schmetterte es Werner über die fröhliche Gesellschaft hin. '
„Sielle euch hier meinen Zwillingsbruder vor: Stud. wed. friang Michael."
®i er früge klapperten.
^r uns willkommen!"
fern™ “'^e das Leidel ausgetrunken, und die Brüder
1 B©- Eckwrzworte flogen zu ihnen hei über.
Der Kapitän hörte still, aber wieder mit dem undefinierbaren Ausdruck im Gesicht zu; niemand aber bemerkte den fast feindseligen Blick aus zwei anderen Augen, der ihn traf — niemand bemerkte ihn, außer einer — und das war die junge Frau, und der trieb ihr wieder das Rot in die Wangen. Dieser junge Schiffsarzi irritierte sie — vom ersten Tage an hatte er sie beschäftigt und sie war ärgerlich darüber. Gesprochen hatte sie nur wenige -Male mit ihm — sie wich ihm aus und wußte nicht, uvarum. Er hatte Geist — sprach man mit ihm, so hatte man die Empfindung, durch ihn in eine andere Welt hinübergezogen zu werden. Er lenkte immer gleich nach den ersten Worten vom Alltäglichen ab und drang in Tiefen ein. Man wurde gefesselt, gebannt, hingerissen von ihm — man vergaß seine kleine, unscheinbare Gestalt — man sah nur noch seine Augen, hörte seine melodische Stimme und fühlte seinen Geist.
„Mutter!"
Die dich getragen unterm Herzen,
Die dich geboren unter Schmerzen, Die dir von ihrem Herzblut schenkte, Die deiner Jugend Schritte lenkte, Die bitter um das Kind oft weinte, Die immer nur dein Bestes meinte, Die dich zum Lebenskämpfe stärkte, Die halb in Angst, in Stolz halb merkte, Daß aus dem Kind ein Mann geworden, Die dich ins grimme Männennorden Der Heimat willen ziehen ließ, Ob auch ein Schwert ins Herz ihr stieß, Die ist's, — daß du es nie vergißt — In der dir Gott am nächsten ist!
(Geno Ohlifchlaeger.)
Sie aber wollte das nicht, wollte vom anderen Menschen nur noch das, was au der Oberfläche lag, wollte gesunden von Leid, Bitterkeit und Enttäuschung, indem sie sich den Freuden des Lebens in die Arme warf — indem sie genoß, und wenn sie zum zweiten Male eine Ehe ein« ging, dann wollte sie keine Illusionen mit hineinnehmen, denn es war grausam, sich mit tausend Erwartungen einem Menschen zu eigen zu geben und keine erfüllt zu sehen.
Die gewandte, natürlsch-elraante.undstets angenehme Art ihres Hamburger Verehrers tat ihr wohl, und sie war viel zu sehr Frau, um nicht längst gemerkt zu haben, daß er lebhaftes Interesse für sie empfand — und sie wußte, daß sie „ja" sagen würde, wenn er einmal die große Frage an sie richtete— und daß sie mit Liefern Ja" alles zu Grabe tragen wurde, was doch nur peinigte: die tiefinnere Sehnsucht nach Verständnis und einer Liebe, die es wohl gar nicht auf Erden gab.
Die junge Frau mied von diesem Tage an den Doktor mehr und mehr. Nun, da sie einig mit sich selbst geworden war, wollte sie keine Störung — wollte in keine Augen sehen, die ihr sagten: „Wie töricht bist du! Wie täuschst du dich über dich selbst!"
Hochmütig warf sie den Kopf zurück, wenn er sie anredete, sah sie herablassend auf seine kleine Figur, verglich ihn mit dem eleganten Großkaufmann und eine an* genehme Küble zog in ihr Herz — aber dann kam nlöMidt
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Da öffnete sich die Tur wiederum. In ihrem Rainnen erschien eine Studentin, ein bildschönes, junges Mädchen, übermittelgroß, schlank, mit einem kecken Jungengesichl. Ihr auf dem Fuße folgte der kleine Müller, der mit feinem quecksilbrigen Temperament und feinem guten Mutierwitz auch recht beliebt war. Er war fast mehr breit als lang und
verdiente den Spitznamen „Fäßchen"-
„Mahlzeit, Schicksalsgenossen!"
„Mahlzeit, Sdjlanfer!"
Müller zog eine Grimasse zu seiner schönen Begleiterin.
„Tscha, meine Gnädigste," sagte er mit Würde, „das ist
Die Angercdete lachte und zeigte dabei zwei tadellose ZahnreiheN.
„Silentium!"
Ruhe trat ein.
„Ich stelle euch hiermit meine Kusine vor!"
„Oller Schwerenöter!"
„Ruuuhe." brüllte das „Füßchen" über die ganze Gesellschaft. „Uns sieht man doch die Verwandtschaft auf hundert Schritte an."
Die Studenten wieherten vor Lachen. Student Schloch- stein, der den Spitznamen „Krauseminze" führte, verschluckie । sich bet feinen Löffelerbien.
„Aber nur im Rebel," rief Werner dem „Fäßchen" zu.
Der Wirt, Herr Essler, erschien aus der Bildfläche und be» grüßte die Gäste, '
doch das andere'wieder, das, was sie so entsetzlich quälte, was ihr ungefähr so war, als sei sie aus einer Lüge er* tappt uijd mit beschämenden Worten aus ihren Fehler hingewiesen worden. Sie haßte ihn dann und hätte ihm gern ein häßliches Wort gesagt, aber cs wollte nicht über ihre Lippen. Um ihn zu strafen, war sie von einer fast ausfallenden Liebenswürdigkeit zu dem andern, aber am Abend, wenn sie allein in der Kabine lag, mußte sie doch weinen — herzzerbrcchcnd weinen.---
Auf viel sonnenhelle, heitere, lachende Tage folgte dann plötzlich Sturm, heftige Regengüsse fielen nieder — die Wellen schlugen hoch über Deck und das fröhliche Leben an Bord war mit einem Schlage verändert.
Die jung verwitwete Frau hatte einen Tag in ihrer Kabine zubringen müssen. Sic war durch dcu Sturm an die eiserne Einfassung eines Treppenabsatzes geschleudert worden und hatte sich eine kleine Kopfwunde zugezogen. Der Doktor war bei ihr gewesen und hatte sie verbunden. Ernst, undurchdringlich, nur seinem Berus dienend hatte er die kleine Wunde behandelt und war dann mit leichter Verneigung, ohne irgendein persönliches Wort vorzu- bringen, von ihr gegangen. Sie aber hatte Diese fast beleidigende Kühle wie eine bittere Kränkung empfunden. Warum hatte dieser Mann, an dessen Entgegenkommen sie so sehr gewöhnt gewesen, sich so plötzlich geändert?
Ein wenig fiebernd, mit schmerzenden Schläfen und viel wehen Gedanken im Kopf verbrachte sie den Tag allein —, und dieses erste Alleinsein seit vielen Wochen tat ihr wohl und tat ihr weh zugleich. All die lange ’n» rückgedrängten Gedanken, all die Erlebnisse der letzten Jahre, ihre so trübe Ehe, der Tod des Gatten, die sckuuciz- liche Sehnsucht nach einem Menschen, der sic wirklich verstände, stürzten sich auf sie nieder und quälten und folterten sie, gleichsam, als wollten sie sich jetzt rächen für die letzten Wochen, da sie mit Gewalt zurückgedrängt worden waren.
Ter nächste Morgen zog mit noch verstärkten Stürmen heraus. Das Meer tobte und warf seine Wogen banshod) empor —, der große Dampfer schwankte und schaukelte, als sei er eine Nußschale, und irgendein schauerlicher Ton durchdrang zuweilen die Luft.
Aus einem dumpscn, wenig erquickenden Schlaf wachte die junge Frau zu später Stunde auf. Es hatte an ihre Tür geklopft, doch sie mußte das elektrische Licht andrehen, denn es war fast dunkel in ihrer Kabine. Die Stewardeß kam, um nach ihr zu sehen und ihr beim Ankleiden behilflich zu sein. „ . , ,
„Stehen Sie auf, gnädige Frau, bat sie, „wir haben dichten Nebel, und es ist nicht gut, bei diesem Wetter in der Kabine zu verweilen."
Irgendeine unbestimmte Angst erwachte im Herzen der jungen Frau. War man in Gefahr? Harte sich etwas ereignet? Schauerlich tönte das Nebelhorn durch das Brausen des Sturmes und das Toben der Wogen.
„Nebel und Sturm im Golf von Biscaya sind nie ganz ungefährlich, gnädige Frau," sagte die Stewardeß und hielt sich doch verpflichtet, einige Worte der Beruhigung hinzuzufügen. Aber das Gesicht der jungen Frau blieb ruhig, sie empfand keine Angst —, sie hatte nur immer noch den dumpfen Druck im Hirn, und wieder drängten sich ihr die Gedanken von gestern wie böse, quälende Geister auf. Sie war ganz trostlos.
Warum kam ihr Freund nicht zu ihr —, er, der sie sonst kaum eine Stunde des Tages allein gelassen hatte? War er krank? Oder wußte er nicht, daß sie hier oben war? Sie wollte klingeln, damit jemand zu ihr käme, aber sie hatte nicht die Kraft, die wenigen Schritte bis zur gegenüberliegenden Wand zu machen. So blieb sie liegen, sehnsüchtig nach der Tür blickend.
„Wenn er mich liebte, so ließe er mich jetzt nicht allein!" dachte sic ganz fassungslos.
Gegen Mittag ertrug sie die Einsamkeit nicht länger—, sie schleppte sich zum großen Rauchsalon. Still und ernst saßen dort die sonst so fröhlichen Vaüaaicrc. aber hoch
„Ru mott' Hier erteilt mal Plug für euch zweie 1 Chanen.*
Er pfropfte einen Stuhl zwischen Werner und Klaus, und plötzlich halten Die Brüder das hübsche Mädel in ihrer Mitte.
„Und ich?" fragte Müller.
„Und dich! — Ja. wo soll ich dich unlerkriegen? Du bist zu breit geraten. Geh' in die Küche, meine Frau tafelt Dir auf Dem Plättbrett auf."
„Gambrinus Du oerfünbiast dich an Deinem Urbilde!"
„Halt, ich hab's, Herr Etiler." kam eine Stimme aus dem Hintergründe. „Wir bammeln unseren lieben Lpund draußen als Firmenichild auf."
„Da ziehe ich Die Küche vor. — Leben Sie wohl, schöne Kusine."
Mit gemachter, täppischer Grazie warf er ihr eine Kußhand zu
„Aus Wiedersehen. Großpapa!" lachte Die kecke Sludenlin.
„Um Gotteswillen. Großpapa!"
Mit hochuehobenen Handen zog sich das „Fäßchen" in die Küche zurück.
Seine Kusine laß nun zwischen Den Brüdern Michael.
„Herr Eifler, mir protestieren, — Sie bevorzugen." rief stud Hetzer.
Der Wirt schüttelte seinen kurzgeschorenen Korf
„Keine Spur nich'! Für ’o 'ne nette bübidje Dame muß ich doch Die hübschesten von euch ©eMlfcbait herausluchen. Wer von euch will Herrn Werner aujteejm?"
„Oho — obo!"
„Herr „Gambrinus". Sie uzen mich."
„Rich in Die Ticle. — Stimmt'» oter habe ich reicht ^"
Die hübiche. junge Dome sah mit Ipihbütnhtem Lächeln aus ihre Nachbarn zur Rechlen und zur Linken.
„Herr Wir, haben sicher recht," rief sie mit ihrer frischen Jungcnstimme.
„Oho," brüllte Der Chorus.
Klaus wurde blutrot und war etwas besannen Aber Der fröhliche, weltmännische Werner war Der Situation gewachsen.
„Mein gnädiges Fräulein, gestatten Sie: Mein Bruder Klaus -4- Werner Michael. Gehen Sie heule über eine Brücke?"
„Das wäre wohl möglich. — Aber lch breche mir kein Bein. Gestatten: Hanna Efchler."
„Wir wissen die Ehre zu schätzen. Dars ich mir noch Die Frage erlauben: Welche hohe Wissenschaft betreibt unsere schöne Tischnachbarin?"
„Deutsche Literatur' — Wollen Sie mich foppen — gie Erzengel Michael?" (Fortsetzung auf der Rückseite.)