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Zulöaer Anzeiger

Erscheint jeden Werktag Bei Lleferungsbe- Hinderungen durchhöhere Gewalt", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw.erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche Rotationsdruck und Verlag: Friedrich Èhrenklau, Lauterbach, Hessen, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Postscheck-Konto: Frankfurt am Main Hr. 5585.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

Zulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt

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Nachdruck der mit * versehenen Mikel nur mit chueUenangabe .Fuldaer flnzeiger'gestaSrt.

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Vir. 87 1926

Fulda, Dienstag, 20. April

3. Jahrgang

Meine Zeitung für eilige Leser.

* In Stuttgart sprach der von seinem Urlaub ant Montag wieder in Berlin eingetroffene Reichsaußenmtulster Dr. Strese­mann über die deulsch-russischen Verhandlungen und bezeichnete sie als keine Abkehr von der Locarnopolilil.

* Der Sparerbund beabsichtigt, über die Auswertungsfrage einen Volksentscheid herberzuführen.

* Das polnische Kabinett ist dadurch in eine Krise geraten, dass die Sozialdeinökraten ihren Austritt ans Bet Regierungs- kvalition erklärt haben.

* Die amerikanische Regierung soll in einem diplomatischen Schritt gegen die von einigen europäischen Regierungen ge- piaule abermalige Vertagung der Abrüstungskonferenz in sehr nachdrücklicher Weise Einspruch erhoben haben.

* Das Gesetz zur Freigabe deutschen Eigentums in Amerika stößt auf starken Wiverstaurd und Bürste einstweilen bis zum Winter vertagt werden. Die deutschen Börsen waren aus diese Nachricht hin sehr flau.

«-MSSSSNâ!« ..L!.W»!D2.»

Zmülkgehättenes deuisches Eigentum

Die erste Kunde davon, daß die Freigabe des deut­schen Eigentums in A in e r j k a nun doch nicht so­bald vonstatten gehen soll, hatte schon der Hoffnungsfreu­digkeit der deutschen Börsen einen harten Schlag ver­setzt. Nun ist aber dieser Zweifel an eine baldige Erledi­gung 311 r Gewißheit geworden und die Folge ist ein noch stärkeres N a ch g e b e n d e r K u r s e gewesen, eine Baisse, die aber nicht nur die an der Freigabe interessierten Werte traf, sondern darüber hinaus Anlaß zu einer überaus großen Börsenslauheit gab. In Newhork zweifelt jetzt kein Mensch mehr daran, daß der Gesetzentwurf über die Freigabe erst frühestens im Dezember verhandelt wird; welches dann überhaupt sein Schicksal sein wird, ob die weitgehenden Bestimmungen bestehen bleiben werden oder ob die Gegner des Gesetzentlvurfes sich werden durchsetzen können, steht völlig dahin.

Es ist ein kleines Kapitel zu dem ThemaGeschäft und Politik", das sich in dieser für uns Jo ungünstigen Entwicklung des Freigabegesktzentwurfes abspielt. Der Urheber des Gesetzentwurfes, Mill, soll angeblich an dieser Freigabe sehr interessiert sein, was den Gegnern des Entwurfes den Angriff überaus leicht machte. Präsident Coolidge ist allerdings Freund der Vorlage, es fragt sich nur, wie bei den im November bevorstehenden W a h l e n in Amerika die Mehrheit des Volkes entscheiden ivirb. Nicht nur persönliche Interessiertheit wird nämlich den Urhebern des Gesetzentwurfes vorgeworfen, sonoern die demokratischen Gegner behaupten, der von den Repu­blikanern herstammende Freigabegesetzentwurf sei nichts anderes als ein W a h l m a n ö v e r. Die Republikaner hätten damit nur die Stimmen der Deutschameri­kaner einfangen wollen. Wenn die Republikaner da­mit einverstanden sind, daß die Bill vorläufig nicht be­handelt wird, so sollen dadurch jene Kreise befriedigt werden, die grundsätzliche Gegner der Freigabe sind. Daß die Deutschen dabei die Leidtragenden sind, ist natürlich der republikanischen Partei außerordentlich gleichgültig.

Wenig erfreulich ist an dieser ganzen Entwicklung, daß sich Amerika auch Deutschland gegenüber als den harten Gläubiger zeigt, der sich zwar durch den Ver­sailler Vertrag nicht gebunden hat, dafür aber die Vor­teile, die dieser Vertrag der Entente zuspricht, in aus­giebigster Form ausnutzt. Dieser Kampf gegen das Privateigentum hat ja im Weltkrieg und in der Zeit, die nachfolgte, eine ebenso große wie betrübende Rolle ge­spielt; während die Deutschen gezwungen wurden, den letzten Pfennig der beschlagnahmten ausländischen Gut­haben in Deutschland herauszugeben, ist das deutsche Ver­mögen im Ausland vogelfrei geblieben. Gerade Amerika, wo der Eigentumsbegriff auf die Spitze getrieben ist aus diesem Grunde hat Amerika bisher noch nicht zu dem koinmunistischen Sowjetrußland offizielle diplomatischeBe- ziehungen ausgenommen, sollte doch auch die andere Tatsache berücksichtigen, daß Deutschland wohl der größte Nachkriegsschuldner der Bereinigten Staaten ist, daß diese Schuldenlast fast täglich steigt und jetzt wohl kaum weniger als vier Milliarden beträgt. Deutsche Anleihen jeder Art sind in Amerika zu besonders bevorzugten An­lagepapieren geworden und daher sollte gerade die amerikanische Öffentlichkeit an einer höchstmöglichen Stärkung der finanziellen und wirtschaftlichen Lage Deutschlands das allergrößte Interesse haben. Man hatte logar gehofft, daß sich auch andere Staaten dem amerika­nischen Vorgehen bei der Freigabe des beschlagnahmten deutschen Eigentums anschließen würden, Hoffnungen, denen sich nicht zuletzt die deutschen Börsen sehr rege hin­gegeben haben. Davon hätten nicht zuletzt auch wieder die ausländischen Inhaber deutscher Werte recht beträcht­liche Vorteile.

Ganz aufgegeben ist aber noch nicht die Hoffnung, daß Coolidge selbst grundsätzliche Erklärungen über das Schicksal des Gesetzentwurfes abgeben wird, genau so, mic ja das amerikanische Schatzamt selbst sich ziemlich energisch f ü r die Freigabebill eingesetzt hat. Geschieht das, bedeutet die jetzige Entwicklung nur eine Hinaus- zögerung des Entwurfs, so würde Deutschland daraus zwar eine indirekte Schädigung erfahren, nicht aber eine direkte, weil im Gesetzentwurf eine Verzinsung des liqui­dierten deutschen Eigentums vorgesehen ist. Freilich wird das alles Abhängen vom Ausgang der amerikanischen Wahlen, nichf etiva vom Präsidenten allein.

Gerade Amerika hat viel dafür getan, die Überreste des Weltkrieges im Wirtschaftsleben beseitigen zu helfen; es wäre außerordentlich betrüblich, wenn dieses Land, das, wohl allein als Kriegsgewinner zu bezeichnen ist, hartnäckig dabei verharren sollte, einen der übelsten Über­reste zu erhalten. - - '

Neuer Kampf um die Aufwertung.

Volksentscheid undA»srveriuugsfrage

Der Reichswirtschaftsminister gegen den Sparerbund.

Der bei den Anfwertungsverhandlungen im Reichs­tag wiederholt hcrvorgetretcnc Abgeordnete Best hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, den der Sparerbund dem Volksentscheid unterbreiten will. Er sieht eine grundsätzliche Aufwertung aller Ansprüche, auch der Jndustrieobligationcn, aus 50 % des Goldmarkbe­trages vor, ein Satz, der je nach den persönlichen Ver­hältnissen herab- oder herausgesctzt werden soll. Die per­sönlichen Forderungen sollen bis zur vollen Höhe ausge­wertet werden können. Die Rückwirkung des Gesetzes soll bis auf den 1. Januar 1919 ausgedehnt werden. Gegen diese Forderungen des Sparerbundes hat sich auf dem Parteitag der Deutschen Volkspartei Badens in Mann­heim Reichswirtschaftsminister Curtius gewandt, der 11. a. erklärte: Leider werde die deutsche Innenpolitik am kräftigen Borwärtsschreiten aus dem als richtig an­erkannten Wege immer wieder durch neue Hindernisse ge­hemmt. So drohe eine neue Krise durch die Volksbegehren der Aufwertungsgläubi- g e r , Kriegsbeschädigten, Mietervereinc usw. hereinzu brechen. Das angekundigte Volksbegehren einer Hypo- thekennufwertung auf 50 % werde den Hypotheken- und langfristigen Kapitalmarkt, der eben erst wieder aufgc= lebt sei, vernichten. Die schon stark belastete Landwirt­schaft werde hoffnungslos verschulden. Der Hausbesitz werde die immer noch rückständige Wiederinstandsetzung der gerade von der ärmeren Bevölkerung bewohnten Häuser nicht durchführen können. Die Auswertung der Reichs-, Staats- und Kommunalanleihen und der Frie-

Amerika für die AhrüstuNgskonferenz.

Diplomatische Schritte in London und Paris.

Nach demDaily Telegraph" ist ein bedeutungs­voller d i p l 0 m a t i f ß) e r Schritt Amerikas im Zusammenhang mit der Abrüstungsfrage erfolgt. -Es ist so gut wie sicher, daß ohne die Aktion des anteri= konischen Botschafters Houghton der Zusammentritt der vorbereitenden Abrüstungskommission, der für den 18.Mai vorgesehen war, nochmals um sechs Monate oder mehr oufgeschoben worden wäre mit der Begründung, daß Rußland die Teilnahme abgelehnt habe. In der letzten Woche hatten einige der Regierungen, die für Aufschub sind, aber dies nicht zu sagen wagen, einen Ausweg er­dacht, wonach die Kommission zum vorgesehenen Datum znsammentretcn, aber nach einem Meinungsaustausch be­schließen sollte, die Ausarbeitung eines detaillierten Pro­gramms an den ständigen beratenden RüstungsnuSschuß bey Völkerbundes zu verweisen, zu dem die amerikanische und die deutsche Regierung Vertreter zu entsenden einge­laden werden sollten.

Dieser Gedanse aber hat, so fährt der diplomatische Korrespondent fort, in Washington einen sehr u n a n - genehmen Eindruck gemacht, da das Weiße Haus und das Staatsdepartement darin einen neuen Versuch sehen, die Stellung der Vereinigten Staaten zum Völker­bund zu gefährden durch Hineinziehen amerikanischer Vertreter in ständige Organe des Bundes. Jnsolge- dessen sind die britische, die französische und andere Regie­rungen, vermutlich auch Gens, auf dem normalen diplo­matischen Wege verständigt worden, daß die amerikanische Regierung nicht in der Lage sei, einem solchen Verfahren zuzustimmen, und daß diese Anregung Überraschung und Mißvergnügen in Washington hervorgerufen habe. Diese Vorstellungen scheinen sehr nachdrücklich ge­wesen zu sein.

Die deuisch-russischsn Verhandlungen.

Stresemann: Keine Abkehr von Locarno.

Auf einer in Stuttgart abgchaltenen Tagung der Deutschen Volkspartei kam Außenminister Dr. Strese­mann, der inzwischen wieder in Berlin eingctroffcu ist, auf die deutsch-russischen Verhandlungen zu sprechen. Dr. Stresemann betonte hierbei, daß die deutsche Regierung cs für richtig gehalten habe, die Mächte, mit denen Deutschland sich über alle außenpolitischen Grundfragen geeinigt hatte, auch über diese Verhandlungen auf dem laufenden zu halten, ein System, dessen Gegenseitig­keit sich durchaus empfehlen würde. Wer, so sagte Dr. Stresemann weiter, die Vertragsverhandlungen mit Ruß­land als eine Abkehr von der Locarnopolitil «nsieht, verkennt den Grundgedanken dieser Politik. Die Verträge von Locarno bezweckten die Friedenssiche­rung in Europa. Sie hatten keinen aggressive» Charakter gegen irgrndcine Macht. Wenn die russische Psychologie lange Zeit darauf eingestellt war, in den Verträgen von Locarno eine Art Kreuzzug gegen Ruß land zu sehen, so darf ich darauf Hinweisen, daß diese Auffassung bei den Aussprachen in Locarno von Chamber­lain, Briand und Vandervelde ebenso zurückgewicsen worden ist wie von unserer Seite. Wenn Deutschland mit Rußland Vertragsverhandlungen führt, die für beide Mächte darauf hinausgehen, sich einer aggressiven Hand­lung gegen einen der beiden Staaten nicht anzuschließen, und im übrigen in wirtschaftlichen, freundschaftlichen und beiderseits vorteilhaften Verhältnissen zu bleiben, so ist das ein Grundgedanke, den auch andere Staaten ihrem Verhältnis zu Rußland zugrunde gelegt haben.

densbanknoten aus 50 % werde den öffentlichen Kredit ruinieren. Schon die Zulassung dieser Volksbegehren werde unermeßlichen dauernden wirtschaft­lichen und staatlichen Schaden anrichten. Die Volksbe­gehren seien aber auch gegen den Geist der Verfassung. Die Reichsregierung werde sich deshalb mit allen Mittel» und mit ihrer ganzen Autorität gegen diese Volksbe­gehren stellen.

Bei der Erörterung der WirtschLftZfragen erklärte sich Curtius gegen einen Systemwechsel in der Zoll- und Handelsvertragspolitik, deren Grundlagen erst im Sommer des vergangenen Jahres nach langen, schweren Kämpfen sestgelegt worden seien. So rasch als möglich müßten die noch ausstehenden Handelsvertrags­verhandlungen abgeschlossen werden und alsdann müsse man an die Schaffung eines endgültigen Zolltarifs Herangehen.

Veisaffungsänderung über das Volksbegehren?

In einer Versammlung in Breslau bezeichnete ReichstagSpräsident Löbe die Fürstenabfindung als das innerpolitisch wichtigste Problem. Dem für Ende Juni zu erwartenden Volksentscheid ständen noch genü­gend Reserven zur Verfügung. Weiter teilte Löbe mit, daß man im Kreise der Reichsregierung angesichts der beiden Aufwertungsentwürfe, die zum Gegenstand eines neuen Volksbegehrens gemacht werden sollten, daran ge­dacht habe, durch eine Verfassungsänderung die Bestimmungen für das Volksbegehren zu ver - schärfe n.

Unsere ganze Politik muß daraus eingestellt fein, unter Anerkennung deutscher Gleichberechti­gung eine wirkliche Befriedung Europas herbeizuführen und auf der Grundlage des Friedens Deutschlands Fort­entwicklung zu sichern. Wenn die Verträge mit Rußland zum Abschluß kommen, so werden sic die natürliche Ergänzung zu Locarno sein, um diesen obersten Grundgedanken der deutschen Politik erneut zum Aus­druck zu bringen.

Wie der diplomatische Korrespondent desDaily Tele­graph" berichtet, betrachtet man die Zusicherungen der deut­schen Regierung an England und Frankreich als sehr be­deutungsvoll, denn darin würde erklärt, daß die wich­tigsten Klauseln des neuen -Vertrages den Vorstellunge» der Westmächte Rechnung tragen würden. Die Erklärun­gen, so führt der diplomatische Korrespondent aus, feien in dieser Hinsicht völligbefriedigend und auch die Neutralitätsklausel werde so vorsichtig abgefaßt sein, daß sich keinerlei Konslikte zwischen Deutschlands künftigen Völkerbundverpflichtuugen oder seinen Pflichten aus den Locarnoverträgen und dem neuen Vertrage ergeben wür­den. Es verlautet übrigens, daß in P r a g und in W a r - schau einige Zweifel über die Tragweite des neuen deutsch-russischen Vertrages bestehen. Dr. Benesch hat in voller Übereinstimmung mit Graf Skrzynski bereits die Aufmerksamkeit der britischen, der französischen und der italienische» Regierung auf die Notwendigkeit einer Erörterung der Wirkung des neuen Vertrages auf die Frage des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund iw, nächsten September gelenkt.

Mussolini in Rom.

Das beunruhigte Frankreich.

Mussolini ist von seiner Tripolisreise wieder in Rom cingcl rossen, wo ihm ein begeisterter Empfang bereitet wurde. Er wurde vom König in längerer Audienz empfangen und erstattete über seine Reise Bericht. An­schließend empfing Mussolini den englischen Botschafter, mit dem er, wie es heißt, über die abessinische Frage sprach. Die eigentliche Feier der Rückkehr aus Tripolis wird mit der großen Nationalfeier am 21. April ver­bunden werden und ihr ein besonderes Gepräge geben, da das Volk in dieser Reise Mussolinis eine Kundgebung des italienischen Machiwillens erhitzt und sie als Ein­leitung zu einer neuen Phase bet Knlonialpolitik be­trachtet.

Trotz der Gelassenheit, die offizielle Pariser Kreise zur Schau tragen, ist die Presse über die Reden Musso­linis stark beunruhigt. Alle Blätter besprechen die Fol­gen der Tripolisreise. Die Linkspresse protestiert gegen die letzte Kundgebung des Faschismus mit Heftig­keit. Von sozialistischer und kommunistischer Seite wer­den Interpellationen über die Umtriebe des Faschismus in Tunis und die Gründe der Tripolisreise Mussolinis eingebracht werden. In Regierungskreisen ist man sicht­lich bestrebt, Reibungen mit Mussolini vorläufig zu ver­meiden. Die Schlußfolgerung eines Berichtes Sauer­weins, des Sonderberichterstatters desMatin" in Rom, enthält den Hinweis auf die Möglichkeit direkter Ver­handlungen zwischen Frankreich und Italien, ^.etztere-.' müsse sich aber gesagt sein lassen,^ daß es einen schweren Fehler begehe, luenn es französische Mittelmeerkolonie» begehre. Am Schluß heißt es:Wenn Italien unter Hin- oeiS auf feine höhere Geburtenziffer auf Kolonien An­spruch erhebst die wir erobert haben und durch blutige Feldzüge uns erhielten, so ist jede Aussprache unmöglich, tiefe Kolonien sind geheiligt. Wenn sie jemand nehmen will so wird Frankreich sie mit den Wassen verteidigens