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den 19 April. (Vw l l s h dch s ckp» l e Espe- DTeilnehmer an dem. Espcrantolursus werden

Sie in versammeln. Der Unterricht dauert von jetit an für alle von 8 bis 9 Uhr.

* ^uiba 18 April. Der Fuldaer Spar- und Bauverein B L «uILa hielt am Samstag Abend in derHarmonie" Fertlicke HauptvrsammlMg ab, die out besucht war. Der Au^t-rates. Reichsbahnrat, Regievungsbaurat ^Landenbeiger, eröffnete und leitete die Versammlung. Ei- , innio-n Nachruf widmete er dem verstorbenen Gründer des "ooi uns Bauvereins, bem Arrfsichtsratsmitglied Bräutigam, ^mie dem verstorbenen Aufsichtsrat-Schristsührer, Werkmeister F >â und den anderer, durch Tod verlorenen Mitglieder. Ihr Andenken wurse in der üblichen Weise geehrt. Sodann wies Herr N ^ckskahnrat darauf hin, daß das abgelaufene Geschäftsjahr ik'an Arbeit, aber auch reich an Erfolgen mar. Trotz der großen Geldknappheit mar es möglich, in der Scdastianstraße ein 12-Fa- ^Niertâohnhaus fertig zu stellen und die Gelder restlos aufzu- irinacn Für 1926 ist ein Neubau mir 2 mal 4 Zimmer- und - mal 3 ZimmerWohnungen in der Veipzigerstraße und eine »-Zimmer-Wohnung in einem Oekonomic-ebäude vorgesehen.

dem vom Vorsitzenden Des Vorstandes. Eisenbahnobersekretär Gutberlet erstatteten Geschäftsbericht ist hervorzuheben, daß sich hnc. Bauaeld für das neue lL-Familicn-Wohnhaus in der Ss- tznüfanftraßc wie folgt zuiammensetzt: 40.000 41 Hypothek von h 5 t erb eteffe der 'Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., 25 000 5)ypochek von der Reichs-bahndiremion F-ankiurt a. M.,

bastiansttaßc wie folgt zuic

j f Lterbâfse der Reichsbaynvlrerrron Kr<mrsun a. tut., M Hypothek von der Reichsbahndirekticn Ftankinrt

.y coli ^t Hauszinssteuer Hypothek von der 'Stabt Fulda, der «z» des Kaü Geldes wurde aus eigenen Mitteln und aus einer Hiwothek der städtischen Cpaâsse Fulda mit 20 Ov 41 auf Alt- §«iitz aufaebraHt. Ende Dezember v. Js. ist dieftr Neubau be- M^,sN worden. Infolge bcs. Äuftvertungs g esetzes mußte die Ee- ncüenfchaft die bereits gelöschten Hypotheken der Arbeiterpen- sionskasse I in Berlin mit 25 Proz. 46 347 â aufwerten. Auch die Reichsbahndirektron beanspruchte eine Auswertung der Hypo­theken und ArbeitgeLeidailchen! mit 25 Proz. = 13 812,50 4t. Durch einen günstigen Kauf des Hauses Leipzigerstratze 94 nebst Nebengebäuden und anschließendem Bauplatz aelang es dem Ver­ein sein Besitztum zu vermehren. Durch den Ankauf dieses Hau­ses und des neuen 12-Familien-Wohnhauses beträgt die Anzahl der von der Genossenschaft verwalteten Wohnungen jetzt 137. Auf dem Bauplatz Leipzigerstraße 94 soll dieses Jahr ein 7-Familien- Wohnbaus erstehen. 20 Mitglieder..die im vergangenen Jahre ihren ZahlungsoorPslichtigungen nicht nachtamen, mutzten ausge­schlossen werden. Neuangelegt wurde ein weiterer Bleichplatz an der Ochsen wiese. Die TicdlUngsbauten am Waldschlößchen sollen dieses Jahr einen ansehnlichen Zaun und gärtnerische Anlagen erhalten. Der Aufsichtsrat hielt im verstossenen Reihte 5, der Vorstand 26 Sitzungen ab. 9 Sitzungen crfolaten geMernschaftlich mit Aufsichtsrat und Vorstand. Die vom Kassenführcr Müller vorgetragens Bilanz per 31. Dezember 1925 schließt ab in Aktiven und Passiven mit- 443 432,72 M; die Gewinn- u. Verlust-Rechnung in Entnahmen und Ausgaben mit 31 909,24 41. Die Mitglieder­zahl betrug am 1. Jan. 1926 415 mit 642 Anteilen. Im Laufe des Jahres 1925 hat sich das Gcjchüftsguthaben der Mitglieder um 17 377,14 4t vermehrt. Die Gesamthaftsumme betrug am 1. Jan. 1925 66 000 4t, am Schluffe des Jahres 1925 128 400 4t. Da

Kaste und Bücher in Ordnung waren, wurden Aussichtsrat und Vorstand Entlastung erteilt. Beschlossen wurde, den Gewinn von 3264,79 4t wie folgt zu verteilen: 10 Proz: dem gesetzlichen Re­servefonds: 4 Proz. Dividende für die Einzahlungen 1925 und 1874.70 41 für den Auswertungssonds. Der Bericht über die am 14. November 1925 stattgefundene gesetzliche Geschäftsprüfung durch den Verbandsrevisor, Rechnunosmt Schütz-Erfurt diente zur I . Kenntnis. Die ausscheidenden Aussichtsrotsmitglieder Herrmann und Klevpc wurden miedergewählt. Für die Verstorbenen: Werkmeister Speck und Vorschmied a. B. Bräutigam wurden durch Stimmzettel gewählt: Friedr. Speck und Joh. Hartmann. Verschiedene Satzungsänderungen wurden genehmigt; abgeändert wurde, auch § 33 der Satzungen. Hiernach haben jetzt die Ver- öffeniMungen der Genossenschaft, .in zwei Fuldaer Taacszeitun- fen zu erfolgen. Die Höchstgrenze der aufzunehmenden Anleihen wurden auf 150 OOO 4t, und diejenigen der auszunehmenden Spar- 1 einlagen auf 30 000 ^t festgesetzt. Der Zinsfuh für Spargelder W leint F. Sp. u. B.-V. ist dersètve wie bei oer städtischen Spac- v lasse Fulda. Ein Antrag wurde zwecks Prüfung und Entschei­dung dem Vorstand und Aufsichtsrat überwiesen. In der Hoff­nung, daß der gute Geist. der bisher die Genossenschaftler be­seelte, auch weiterhin zum Nutzen der Genossenschaft erhalten blei­ben möge, schloß der Vorsitzende die Versammlung.

Fulda, 10. April. (Automobilbrand.) Gestern abend geriet das Lastauto eines hiesigen Lebensmittelgroßhändlers beim Nach- sütten von BeNzin in Wallroth (Kr. Schlüchtern) in Brand und wurde vollkommen vernichtet. Der Schaden ist durch Versicherung oedeckt. Wie es heißt, soll der Lastkraftwagen keinen Feuerlösch- âpparat mitgeführt haben,

* Fulda, 19. April. (Fulda-Rhön-Säitgerbund.) Die Vereine des Bundes von Fulda und nächster Umgebung Wer­den am 2. Mai vormittags 11 Uhr im Schlohgarten eine Eangermorgenfprache halten. Die Kapells Bioneck hat ihre Teilnahme zugesagt. Die Sitte eine Sängermorgen- sprach» z» hadert, hat sich in vielen SÄdtsn des Reiches schnell eingebürgert und wird sicherlich auch in Fulda An­klang finden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, jedoch wird von jungen Damen eine Sammlung veranstaltet, deren Ergebnis der Erundstock für eine Mustkmuschel sein i soll.

* Gersfeld. Am 16. April d. Js. wurde von dem gro­ßen Schöffengericht Fulda der wegen Sittlichkeitsverbrechen angeklagte Kleinrentner H. aus R. zu 1 Jahr Gefängnis und zum Tragen der Kosten des Verfahrens verurteilt. Drei Monate Untersuchungshaft wurden angerechnet.

rutschn v. d. M)ön. (P f i ngstf e sts p i e l e auf bet Lichtenburg!) Der unterfränkische Dichter Nikolaus Fey hat ein neues VolksstückDer Vogt von Lichtenberg" geschaffen. Dieses soll am 1. und 2. Pfingstfeieitag sowie am Sonntag nach Nfinosten auf der Lichtenburg aufgestihrt werden. Es ist dazu einv Freilichtbühne auf bem Vurgfeld vor der Lichtenburg eingerichtet worden. Der Zuschauerraum faßt 1500 Sitzplätze. Allen Rhön- freunden sei ein Pfingstausflug nach der schönen Lichtenburg bei Ostheim angelegentlichst empfohlen.

Gießen, 15. April. (Verurteilung eines ungetreuen Finanz- beamten.) Der Steuersekretär Wilhelm Schmucker aus Friedberg siand heute wegen Verbrechens im Amte vor dem Gießener er- weiterten Schöffengericht. Schmucker hatte in den Jahren 1924 unb_ 192 5 etwa 5000 44 amtliche Gelder unterschlagen und zur Fersch.eierunr seiner Taten Urkunden gefälscht. Der ungetreue Beamte mürbe zu zwei Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehr­verlust bestraft.

Darmstadt. (Volksbegehren für die Aufwertung.) In der Aufwcrtungsprage soll nun alsbald Antrag auf das Volksbe­gehren gestellt werden. Die Gesetzentwürfe für diese Angelc- I «enheit.Mb nunmehr fertiggestellt und der Sparerbund ist dabei, die weiteren Schritte einzuleiten.

Nah «ns Fern.

O T v d lich e § E x p l o s i o n s » »glück. In Berlin sich während des Besuches der mexikanischen .-:nuI isent Flughafen in Ternpelhos ein tödliches Beim Abschietzen von Leuchtrakrte» der auslündische» Besucher explodierte unter rer Detonation der Mörser, mit der die Lcucht- r = ubgeschvssen wurden. Ein Sprengstück des âs^rs zerrest dem Arbeiter Friedrich Kolter die HalS- s^"oer. Ein deutscher Arzt, der sich unter den Bc- , befand, bennihte sich sofort um den schwer Ber- ^och erlag er in wenigen Minuten infolge Verblutung seiner Verletzung.

O Kokalnfkundal in Paris. Die in letzter Zeit anfge- decktsn KokainschrebirnFen scheinen: sich zu,einem Riescn- ffanbal auszuwachsen. Einer Meldung derLiberia" zn- solge find etwa 20 Pariser Ärzte angeklagt, Rezepte aiis- gegeben zu haben, auf Grund deren sich die Patienten aus allen GesellschäMschichtell Kokain, Morphium und Opium verschaffen konnten. Die Verhaftung mehrerer Arzte stehe bevor. Auch ein Advokat sei in die Angelegenheit ver­wickelt.

O Große Überschwemmung auf Sumatra. Eine große Überschwemmung, die durch das ganz plötzliche An­wachsen der Bergströme entstanden ist, richtete in Padang, der Residenzhauptstadt an der Westküste Sumatras, so­wie in der Umgebung dieser Stadt große Verheerungen an. Zahlreiche Wege und Brücken wurden zerstört. Der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen. Vier Personen sind ertrunken; eine Zementfabrik und ein großer Kanal sind gleichfalls zerstört worden. Der Schaden ist groß.

Bunte Tageschronik.

Stade. Aus der Straße von Otterndorf nach Neuenkirchen bei Stade überschlug sich das Auto eines Getreidehändleis und begrub ihn unter sich. Man sand ihn später mit dem Kopf int Schlamm erstickt auf.

Paris. Vom 27. April ab wird infolge Steigens des Mehlpreises der Vrotpreis auf 1,95 Frank erhöht werden.

Turnen, Sport und Spiel.

N. Der russische Schachgrostmeister Aljechin gab in Ber­lin eine Simultânvorstellung. In wenig mehr als vier Stunden spielte er 32 Partien, von denen er 27 gewann, drei unentschieden spielte und nur zwei verlor. Dabei zählten zu seinen Gegnern einige der besten Berliner Schachspieler.

Sp. Schach soll in Sowjetrusiland umgetauft worden. Wie man aus Moskau nielbet, erwägen die Sowjets sehr ernstlich einen Plan, im Schachspiel neue Ramen ein­zuführen: der Köckig follNarkom", die KöniginZet- kina" heißen.Narkom" ist in Rußland ein Volkskom­missar;Zeikina" aber tauft man die Figur zu Ehren einer deutschenDame", der kommunistischen Abgeord­neten Klara Zetkin.Schach dem Narkom", so soll man künftig rufenGardez Zctkma!" Für die Offiziere wirdPolitkonü' als Nan,«, vorgeschlagen und nur die Bauern bleiben, was sie waren. Schach soll das Spiel der Kommissare" heißen.

N. Deutsche KampfspiLUotterie. Mit den zweiten Deut­schen Kampfspielen vom 4. bis 11. Juli in Kirnt ist eine große Lotterie geplant, die für Preußen bereits geneh­migt wurde. Gewinne von insgesamt 500 000 Mark ge­langen zur Verlosung.

N. Damenfußhallspiele in Deutschland verboten. Der Deutsche FußbaLbund hat seinen Vereinen verboten, die Sportplätze für Damenfußballspiele zur Verfügung zu stellen. Es war beabsichtigt, eine englisch-schottische Damenfußballelf nach Deutschland zu einer Gastspiel­reise kommen zu lassen. Zweifellos hätten derartige Spiele eine äußerst starke Zugkraft verzeichnen können, aber es ist doch gut, daß der DFB. vorzeitig eingegriffen hat, denn einzelne Sports sind für den Frauenkörper ab­solut untauglich und dazu gehört auch das Fußballspiel.

Börse und Handel

Frankfurter Börse vom 17. April. Die BöHe verkehrte bei kleinem Geschäft uneinheitlich, hatte jedoch. durchaus festen Unter­ton. Auf dem Montanmarkt zogen westliche Werte weiterhin leicht an, während Oberschlesier ruhig lagen. Für Kaliwerte be­stand geringes Interesse, Eine sehr starke Aufwärtsbewegung machte sich schon vorbörslich auf dem Ehemiemarkt für Farben­industrie bemerkbar, die auf Gerüchte einer guten Dividende von 142 auf 148 sprangen. Die Metallbankgruppe lag vernachlässigt. Sehr lebhaft gestaltete sich das Geschäft auf dem Elektromarkt, wo besonders A. E. E. gut aufholten, später aber wieder ein Prozent abgaben. In guter Nachfrage standen auch Autowerte, die bis zu 3 Prozent gewannen. Der Maschinenmarkt lag na­mentlich für heiMsche Werte fest. Zuckerwerle waren vereinzelt gesucht. Der Schisfahrtsmarkt gab erheblich nach. Von deutschen Renten sind Pfandbriefe weiterhin gefragt. Kriegsanleihe etwas gebessert. 447. In stürmischer Nachfrage stauben alle Türken- werte. In der Nachbörse wandte sich das Interesse fast ausschließ­lich Türkenwerien zu, die in erheblichen Posten und leicht wei­ter steigenden Kursen umgesetzt wurden. Die Börse schloß an­geregt.

' Frankfurter Schlachtvrehmsrkt vom 19. April. (Eigener Drahtbericht.) Amtliche Notierungen. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht in Goldmark:

Ochsen: a) vollfleischig, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes im Alter von 47 Jahren 5358; b) junge vollfleischigc und ältere ausgemästete 4552, c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 3044;

Bullen: a) vollfleischig ausgewachsene 4852; b) vollfleischig jung. 4247, c) mäßig genährte junge u. gut genährte alt. 0900

Färsen und Kühe: a) oollfleischige 5257 ; b) vollfleischig ausgemästete 4449; c) 1. weniger gut entwickelte Färsen 4450 c) 2. ältere ausaemästète Kühe und weniger gut entwickelte Kühe 3543; d) mäßig genährte Kirhe und Färsen 2843, e) gering genährte Kühe und Färsen 1527.

Kälber: a) DoppeUciwcr feinster Mast 0000 ; b) feinste Mast- kälber 7580; c) mittl. Mast- u. besteSaugkälber 6674 d) geringe Mast- und gute Saugkälber 5665 et geringe Saugkälber 4055.

Schafe: H. Weidcmastschafe: a) Mastlämmer und Masthämmel 4550; bi geringe Masthammel und Schafe 4044. B) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) Up01.

Schweine: a) vollst von 80100 kg. 7074: b) vollfleischige unter 80 fg. 6569; c) vollfl. von 100120 kg. 7073; d) vollst, von 120150kg. 7072; e) Fettschweine von über 150 kg. CO00

Aufgetrieben waren: Rinder 1432, darunter: Ochsen 397, Bullen 48, Färsen und Kühr 987, Kälber 609, Scyafa 50, Schweine 3247.

Marktverkauf: Rinder wurden bei regem, Schweine bei mätzi-z- rotfem Handel ausrertauft. Kälber und Schafe bei regem Han­del geräumt.

Amtliche Berliner Notierungen vom 17. April.

* Börsenbericht. Die PättcnwvKe schloß in freundlicher Haltung, wozu namentlich umfangreiche Auslandskäufe und die weiter sehr günstige Verfassung des Geldmarktes bei­trugen. Auch der Allleihemarkt lag ziemlich fest. Ank Geld- inarkt notierten: tägliches Geld 4,503,50 %, monatliches Geld 5,506 %.

* Devisenbörse. Dollar 4,194,21; engt. Pfund 20,3920,44; boll. Gulden 168,26168,68; D a n z. 80,90 bis 81,10; fr an 3. Frank 14,0714<ll; bei g. 15,5215,56; s ch w e i z. 80,9481,14; Italic 11 16,8716,91; f ch w ed. K tone 112,36112,64; d ä it. 109,88110,16; ti 0 r w e g. 91,84 bis 92,06; t s ch e ch. 12,4112,45; ö ft e r r. Schilling 59,15 bis 59,29; P 0 I u. Zlot y (nicht amtlich) 44,6344,87.

Produktenbörse. Der Ehikagoer We i z e n m a r k t war, zum Teil auf matcren Liverpooler Schluß, abgeschwächt, aber die Anfangsnotierung des englischen Marktes zeigte wieder leichte Ausbesserung. Da auch die Cissorderimgen nur wenig ermäßigt ivareit, so war der ausländische Einfluß auf den hiesigen Markt nicht erheblich. Immerhin stellten sich die Au fanSsnMcrunge» des Weizens 214 Mark niedriger. Bei hohen Forderungen leiste, sich auch etwas mehr Jnlands-

wezzen. Roggen lag schwacher."2a Sie"steffletzenen Pieise mehr SnlaubSangcbüt herallSgebraa» haben und für Liese rang sich auch zeitweise Verkäufer zeigten. Gerste, besonders für bessere Ware, nach wie vor fest, Hafer im ganzen ruhig. Mehl ist stiller geworden. Futterart ik e l ruhig.

Getreide unv Cljaaten per 1000 Kilogramm, sonst per 100 Kilo»

gramm in Reichsmark:

1 17. 4.

16. 4 292-297

1 17. 4

16. 4.

Welz märt

1290-295

Wetzkl.s.BrO 11,2

112

pommersch.

Rogkl. s.Brl.: 12

11,7-12.0

Rogg., mark.

175-180

177-182

Raps

pommersch.

-

Leinsaat

1......

westprenß.

Viki..Erbsen 32-39

32-39

Braugerste

200-207

200-218

l.Spetfeerbf. 26.5-28,5

26,5-28,5

Fultergerste

175-190

175-187

Fiiilercrbse» : 22-24

22-24

Haier, märt.

195-205

193-205

ßcluschlen | 22-25

22-25

pomniersch.

Ackerbohnen , 22-24

22-24

tveffpreuB. Weizenniehl

P. 100 kg fr. Bln.br.inkl. Sact (feinst.

Wicken I 29-33

üuptn., blaue 11,7-12,7

Lupin., gelbe 14-14,5

Serabella 38-42 llapskucken ; 14,5-15

28-31 11.7-12,7 14-14.5 36-40

14.5-15.0

Mrk.ü.Nol. Roggenmehl p. 100 kg fr. Bln.br.inkl.

37,7-40

38 40

Leinkuchen ,18.9-19,3

Trockenschyl. ! 9.7-10

Zoya-Schrol 19,8-20,2

Torjml.30/70

19,1-19,5

9,7-10

19,8-20,2

tust Sack

25.5-27,2:25,7-27 5

I Kartoffelflct. 06.2-16,6

16.2-16.6

* Butternotieryngen. 1. Qualität 1,63 M., 2. Qualität 1,45 M., abfallende Butter 1,25 M.

* Schlachtvichmarkt. Auftrieb: Rinder 2345, Bullen 531, Kühe 1212, Ochsen 604, Kälber 2400, Schafe 5011, Schweine 7122, Ziegen 55. Marktverkauf: Bei Rindern glatt, bei Käl­bern, Schafen und Schweinen ntl)ig, gute Kälber gesucht. Preise. Für ein Pfund Lebendgewicht in Pfg.: Ochsen a) vollfleischige, ausgemästete 5256, b) vMslcischige, ansge­mästete im Alter von 1 bis 7 Jahre» 4850, c) junge, fleischige, nicht ausgemästete 4346, bi mäßig genährte jün­gere unb gut genährte ältere 3841; Bullen a) 5153, b) 47 vis 50, c) 4346: Färsen und Kühe a) 5054, bi 4246, c) 3310, d> 2530, e) 2023; Fresser 374 2; Kälber b) 80 bis 88, c) 6575, b) 4860, e) 3543; Schafe al 5256, bl 4048, c) 2838; Schweine b) 7071, c) 6970, d) 67 bis 69, c) 6566; Sauen 6265; Siegen 2025.

* Wichtige .Kleinhandelspreise. Wie der Amtliche preußi­sche Pressedienst der Statistischen Korrespondenz entnimmt, kosteten in der zweiten Hälfte März d. Js. im Durchschnitt, für ein Kilogramm berechnet, R 0 g g c n g r a u b r 0 t 35,1 (zweite Hälfte März 1925: 41,0, März 1913: 29,1) Pfg., Rers 59,8 (58,4; 50,0), Weißkohl 29,1 (26,4;), Schellfische 117,7 (131,1; 99,1). Ein Liter Vollmilch kostete 27,3 (30,1; 21,1), ein Hühnerei 11,7 (11,7; 7,9), ein Zentner Braun­kohlenbriketts 165,4 (155,6; 109,5), ein Liter Petro- I c u tu 34,5 (33,4; 20,5) Pfg.

Vereinskalender.

Evangelischer Jünglingsverein. - Heute Abend S Uhr wich­tige Versammlung im (5 e mein behause (Bi bliothekszimmer). Alle Jugendlichen, insbesondere die Konjirmanden, sind hierzu herz­lich eingeladen.

Stimmen aus dem Leserkreise.

Cfür die Deröffmtlichunqen unter dieser Ueberschritt übernimmt die Nedaktion keinerlei Der- cniworiungr für sie bleibt auf Grund des § 21 Abs. 2 des Pressegesetzes in nötign Llmfonge der Gnsender verantwortlich.) Einsendungen, die nicht verwendet werden, kömren nicht zut^ckgesandt, die Ablehnung nicht begründet werden.

Promenadpnkonzerte."

Die Nr. 84, 85 und 87 der Fuldaer Zeitung erschienenen Ab- handluMN über die Promenadenkonzerto finden wohl bei der ge­samten'Bürgerschaft Anerkennung und Zustimmung.

Man muß der Reichswehr für ihre genußreichen Darbietungen dankbar (ein und aus diesem Grunde wäre es schon Pflicht der StadtLehörde, dem bescheidenen Wunsch der Reichswehr zu ent­sprechen uns einen Mlyikpaoillon im Schloßgarten zu errichten. Bisher mußte die Kapelle auf einem wackeligen unb unansehn­lichen Podium Platz nehmen und war den Mitterungsocrhäll- nissen gegenüber ohne jeglichen Schutz. Eine Aenderung ist aus diesem Grunde jchon angebracht unb der StadtbehörLe würden keine großen Uns osten verursacht, da wohl von früher ftattge= fundenen großen Festlichkeiten ein Musikpavillon noch vorhanden fein wird.

Was die Abhaltung bet Promenadenkanzerte anlangt, so bin ich der Meinung, daß derartige Konzerte, nur an solchen Plätzen abgehalten werden dürfen, wo feine Verkehrsstörungen und da­durch Unglücksfälle entstehen können. Konzerte müßten im Schloß- garten, und Promenadenlonzerte lediglich in den neu hergerichte­ten Anlagen bei den Kriegerdenkmälern abgchaltcn werden. Hier ist es dem Publikum^^^^^, in den neu hcrgcrichteten Anlagen ungehindert und unbelüstigt durch Auto- und Fuhrwrrkverkehr, angenehme Spaziergänge bei klingendem Spiel zu machen unb Erholung zu finden.

Die Abhaltung von Konzerten an Plätzen wie: Buttermarkt, Bonisatiusplatz, Kaiserplatz sind bei den ständig zunehmenden Auto- und Fuhrwerkverkchr. schon aus Sicherheitsgründen' nicht zu empehlen, und wenn Konzerte in den verflossenen Jahren an diesen engen^tnb verkehrsreichen Straßen abgehalten wurden, so ist es sehr erzieulich, daß keine Unglücksfälle vorpekommen sind.

Das Haftpflichtgesetz verbietet Konzerte an solch verkehrs­reichen Straßen abzuhalten, und dieses sollte die Stadtbehörde wohl berücksichtigen. (Folgt Unterschrift.)

Zur Ncichsg.sundhciislroche in Fulda.

Allgemein hört man den Wunsch äußern, daß der Spielplatz im Schlohgarten mit neuem Sans zum Spielen versehen wird, damit die Kinder nicht den Staub zusammenscharren müssen, um spielen zu können. Ein Wunsch, der eigentlich recht gut zur Reichsgesundheitswcche paßt. Hoffen wir das Beste.

Amilicher Teil.

Bekanntmachung.

Diejenigen Steuerpflichtigen, welche mit der Zahlung der folgenden Abgaben:

1 .) der Eewerbeftcuer- und Handclskammerbeitrag-Vvrauszah- lung von bei Lohn summe der in den Monaten Januar, Fc- bru« und März 1926 gezahlten Löhne unb Gehülter,

2 .) der Grundverntogensiteuer für den Monat April 1926 und zwar in Höhe des für den Monat März 1926 gezahlten Betrages,

3 .) der Hauszinssteuer für den Monat April 1926 in Höhe des neun-, bzw. ,ünf= und vierfachen Betrages der staatlichen ErundvermLgensftcuer, im Rückstände sinn, werben hiermit aufgefordert, ben Rückstand bis zum 23. April 1826 an die Stabilere einzuzahlen.

Eine Bekändigunfl von Mahnzetteln sinder nichr statt.

Nach Ablauf der Frist beginnt die zwangsweise Einziehung der Rückstände.

Fulda, dèn 16. April 1926.

Stadt lasse: Herbert.

Die heutige Nummer umfaßt 6 (Seiten.

dM" Wegen allzugrogeu Stoffandranges muhten wie einige Berichte für die Dienstagnummer zurückstellen.

,«amgiMMm«8oam^smas^

Verantwortlich für die Echriftleitung: Dr. rer. pol. Karl Krömmelbein-Fulda.

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Otto Schneider -Fulda. . _ 3