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, sRnhfieitn V d. H. etwa zwanzig Hammel. Auch hier «ferch bei -Ödheim m o. ^^ ^rden. - Am Osteijams- ^^nT ch end iebe den Trubel in den Geschäftshäusern i^^ni der Straßenbahn zu reichlichen Diebstählen benutzt, un» Kameis ab Unart in einem großen Warenhause an der Zeil Ei" e? Handtasche 300 R.-Mk. Bargeld und für 12 000 R.-Mk. -es_ An der Hauptwache wurden einer Dame aus Handtasche neben anderen Wertsachen 350 R -Mk. gestohlen. P^^npm bet beiden Fälle konnte bisher eine Spur der Diebe 5n merken An der Hand der herabgelassenen Rolladen, xiMiieii ^e Abwesenheit der Bewohner, konnten Einbre- cit* oftertaaen mehrfach lohnende Einbrüche aus- i6.CT tn crn ^CI Hauptsache fielen den Dieben Geld und Silber«

In bie Hände. Wie hoch der Wert der gestohlenen Sachen M krnn erst* nach Rückkehr der .Wohnungsinhaber festgestellt il*' J _ Auch in mehrere Lebensmittelgeschäfte, besonders Änereien, brachen Diebe mit Erfolg ein. Der Dezennent Pressewesen im Reichsbahnbezirk Frankfurt a. M knlicksbabnrat Dr. Joseph, wurde mit Wirkung vom 1. April ob jW Reichsbahn-Oberrat ernannt.

nanaenschwalbach, 5. April. (Brandstiftungen durch eine I r benachbarten Huppert brannte es in der letzten Se mehrfach. In einem Fall wurde ein Anwesen einge- "i^ert Die übrigen Brände konnten im Keim erstickt werden. Als Brandstifterin wurde die irrsinnige Auguste Lang fest-

' -anau, 6. April. (Ein Räubüberfall.) Am 1. Osterfeiertag fuhren abends zwischen 9 und 10 Ahr drei junge Leute von menau nach Großauheim. Einer der drei Radfahrer wurde zabei als er etwas zurückblieb, von zwei Männern überfallen, niedergeschlagen und ausgeraubt. Die zwei vorausfahrenden iunaen Leute merkten erst in Großauheim, daß ihr Begleiter fehlte kehrten darauf zurück und fanben den lleberfallenen be- mMos und halb ausgezogen liegen, sowie alles Geldes und Sner Wertgegenstände beraubt. Er wurde im Landkrankenhaus eingeliefert/ Das Landjägeramt soll den Tätern auf der Spur sein.

aiegenhain, 2. April. Sein 2Sjähriges Dienstjubiläum beging Oberlandjäger Kirschner, wovon 5 Jahre auf Neu- sirchen und 20 auf Ziegenhain entfallen. Er geniesst die größte Achtung und Beliebtheit.

Aus dem unteren Werratale. Unter tragischen Umständen schied der Malermeister August Windweh aus Wohlhausen aus dcm Leben. Seit noch nicht langer Zeit stellte sich bei ihm Ver- olgungswahnsinn ein. Bei einem erneuten Wahnsinnsanfall sprang er aus dem Fenster seiner hochgelegenen Wohnung auf die Straße und von hier aus in den nahen Mühlenbach, wo er unbemerkt ertrank. Da der Verstorbene als äußerst tüchtiger Handwerksmeister bekannt und geachtet war, wird sein tragisches Ende allseits tief bedauert.

Bebra. Der Privatlehrer S. aus Hamburg, der im hiesigen Polizeigefängnis, vom 27. 3. bis 30. 3. als Transport-gefangener in Zwischenhaft untergebracht war, hat am 29. 3. gegen 7 Uhr abends einen Fluchtversuch gemacht, indem er beim Austreten aus dem Flurfenster im 1. Stock des Polizeigefängnisses herab­sprang und durch die Gärten das Weite suchte. Der Gemeinde­arbeiter Karl Axt setzte dem Flüchtling sofort nach, und es gelang ihm, denselben auf den Stiftsländereien in der Aue wieder fest­zunehmen.

Kassel, 6. April. (Schwerer ll n g l ü ck s f a l l.) An der Einmündung der Jägerstratze in die Untere Königstraße hat sich ein schwerer Unglücks fall ereignet. Ein Personenauto geriet beim Ausweichen vor der Straßenbahn so nahe an den Rand­stein, daß es ein an dem Bürgersteig stehendes Motorrad erfaßte und in die Stratzenpassanten hineinschleuderte. Hierbei wurde ein 18 Jahre altes Fräulein und eine 25- Jahre alte Frau schwer verletzt. Das Fräulein erlitt einen gefährlichen Beinbruch, die Frau Rücken- und Beinverletzungen. Der Chauffeur lieferte die beiden verunglückten Damen nach der ersten Hilfeleistung durch einen Arzt im Landkrankenhaus ein. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. An der Unglücksstelle hatten sich große Men- schenmasicn angesammelt, daß die Schutzpolizei eingretfcn mußte.

Kassel, 6. April. (Ein unehrlicher Angestellter.)

Lu einem größeren Unternehmen in der Wolshagerstraße hatte der abwesende Chef sich durch einen Buchhalter vertreten lassen. Dieser mißbrauchte das ihm geschenkte Vertrauen, stahl aus der Eeschäftskasse 2000 Mk. und brannte mit der Beute auf schnell­stem Wege durch. Um Zeit für die Flucht zu gewinnen, ließ er Ueber lieget, Hut und Stock zurück. Erst nach Geschäftsschluß be­merkte man sein Fehlen.

Kassel, 5. April. (Tagung des R e n t n e r b u nd c s.) Pom 8. bis 10. April findet in der Stadthalle in Kassel eine Reichstagung des Dtsch. Rentnerbundes statt, an der Vertreter der 28 Landesverbände mit 1350 Ortsgruppen sowie Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden teilnehmen werden.

Freiburg (Breisgau). Ein Eisenbahnschaffner ans Offen­burg, der vom Eisenbahnzug hcruntcrstürzte und auf das Rachbargleis fiel, wurde auf der Station Triberg von einer Rangierabteilung überfahren und sofort getötet. Auf der Station Walldorf bei Heidelberg wurde ein Eisenbahnbeamter von einem Schnellzug überfahren und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb.

Freiburg. In einer Versammlung Kaiserstühler Winzer, die in Oberrothweil stattfand und an der etwa 4 bis 5000 Winzer teilnahmen, wurde eine Entschließung angc- nommen, in der verlangt wird, daß das Rebgebict des Kaiser- stiihls zum Notstandsgebiet erklärt wird und daß das Reb- gcbict umgehend einer Neucinschätzung nach dem Ertrags- crt unterzogen werde, und zwar rückwirkend bis zum Jahr UM. Weiter wurde verlangt, daß beim Abschluß fommenber ^ch'^olsverträge die Zollsätze für Wein unter keinen Um­ständen unter die Sätze des deutsch-italienischen Handelsver­trages hcruntergcsetzt werden, daß die G e t r ä u k e st e u e r abgeschafft und das Gemeindebestimmungsrecht abgelehnt werden.

Letzte Nachrichten.

Schweres Explosionsunglück.

Pirua, 7. April (Tel.) Wolf's sächsischer Landesdienst meldet^ Ein Explosionsunglück ereignete sich heute früh 9 Uhr in der Zellulosefabrik Z öch L To. Dort explodierte n Kochkessel, wobei 7 Personen ihren Tod sanden und

Personen mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Man befürchtet, daß sich unter den Trümmern noch mehr Tote befinden. Das Kesselhaus ist vollständig eingestürzt. Nähere Einzelheiten fehlen noch.

-Lumen, Sport und Spiel.

_ 3. Jugendtreffen der Deutschen Turnerschaft.

@ Jugendbewegung in der Deutschen Turnerschaft hat weite s^"'O§ezogen und unter Führung des Jugendwartes der Deut= -uruerschaft, Dir. Dr. Neuendorff, einen machtvollen Auf- schwung genommen. Die meisten deutschen Turnvereine, soweit ne Jugendabteilunzen haben, erziehen ihre Jungturner und dunzturnennnen im Geiste einer Lebensauffassung, die durch Verinnerlichung und Einfachheit zu den Quellen des deutschen âe es Friedrich Ludwig Jahn einst schuf, zurückstrebt. r jCF$ye,n' körperliche Ertüchtigung, Erdhaftigkeit und Kit ftnb die Ziele der Turnerjugendbewegung. Höhe- P nkte im -eben und Streben der Turners uzend sind die Jugend- L V'w das erste 1921 in Weimar stattfand, das zweite âarbm^. Zum ersten waren über 8000 jugendliche Tur- â/u ^^)eu Deutschlands zusammengeströmt, zum zwei- da- m^^^OOÜ,' für 1926 ist das dritte Jugendtreffen geplant, SWüii^^ ^ Deutschlands statt finden soll, Da die ll Hrung in Ostpreußen, wie ursprünglich beabsichtigt war,

an den weiten Entfernungen und den damit verbundenen geld­lichen Schwierigkeiten scheiterte, wurde Hirschberg in Schlesien als Ort des Treffens gewählt. Hier soll am 1. August das Tres­sen abgehalten werden. Turnfahrten in das Ricsengebirge wer­den sich anschließen.

Germania Fulda: Bei herrlichem Fußballwcttcr nahmen die stattgefundenen Spiele alle einen guten Verlauf. Es wurden folgende Resultate, die die Spielstärke der einzelnen Mannschaf­ten erkennen lassen, erzielt: Germania Liga Rückingen Lan­gendiebach Liga 1 : 1, Propagandaspiel Germ. Liga Lauterbach i. Mannschaft 1 : 1, Germ. 2. M. Salzschlirf 1. M. 4 : 4, Germ. 3. M. Lauterbach 2. M. 1 : 0, Germ. 1. Jug. Hers­feld 1. Jug. 2 : 6, Germ. Liga Hersfeld Liga 3 : 1, Germ. 2. M. D. I. K. Fulda 1. M. 4 : 3, Germ. 3. M. Sterbfritz 1. M. 2 : 5, Germ, la Jug. Hersfeld la Jug. 1 : 1. Von den neun stattgefundenen Spielen fanden sieben auswärts, zwei hier in Fulda statt. Als beachtenswertes Resultat dürfte das gegen Rückingen-Langendiebach anzusehen sein, denn diese Mannschaft brachte es fertig, im letzten Pokalspiel den nicht unbekannten Kreismeister V. f. R. Oi Frankfurt a. M., welcher kürzlich in Fulda weilte, mit 3 : 1 Toren einwandfrei zu schlagen. Im Propagandaspiel gegen Lauterbach 1. Mannschaft in Lauterbach brachte Germania auf dem ungewohnten Platz ein nur 1 : 1 heraus, trotz technisch besserem Spiel: Hessen-Hersfeld mußte sich hier in Fulda als geschlagen bekennen, jedoch hätte das Resultat unbedingt höher lauten müssen, bei etwas mehr Schußfreudigkeit der Germania. Hersfeld hinterließ durch sein unfaires Spiel, einen schlechten Eindruck. Der Schiedsrichter Herr Wingenfeld hatte keinen leichten Stand, er verstand es aber, das Spiel im Rahmen des Erlaubten zu halten.

N Osterfutzball. In Berlin interessierte vor allen an­deren Begegnungen das Treffen Tennis-Borussia gegen den tschechischen Meister Union-Zizkov-Prag. Nachdem die Prager am Sonntag den Berliner A-Abteilungsmeister Nordcn-Nordwest geschlagen hatten, erwartete man von Tennis eine anständige Revanche. Leider ist Tennis nicht mehr in Hochform, und so kam es denn, daß die Prager nur knapp 3 :2 geschlagen wurden. Am Ostermontag gelang es den Berliner Preußen, die Münchener ebenfalls mit 4:2 zu schlagen. In Westdeutschland gab cs in den Meisterschaftsspielen eine Riesenüberraschung, denn der VfR. Köln konnte den BV. Altenessen knapp 2 :1 be­siegen. Mit demselben Resultat ließ sich der SVg. Jurth vom VfR. Mannheim schlagen, wodurch der Weg für die süddeutsche Meisterschaft für Bayern-München frergewor- den ist. In Norddeutschland gelang es dem Dresdner SC. die alte Altona 93 mit nicht weniger als 6 :2 abzu­fertigen, während der Hamburger SV. alle Hände voll zu tun hatte, um mit Boldklubben-Kopenhagcn 2 : 2 un­entschieden zu spielen.

N. Flugtag in Staaken. Als Auftakt zur Flugfaison 1926 fand zu Ostern aus dem Flugplatz in Staaken bei Berlin ein interessanter Wettbeiverb der besten Flieger Deutschlands statt. Man hatte von Vorführungen wag­halsiger Art abgesehen, und zeigte nur Belastungsproben, Reklamemaschinen, Verkehrs- und Sanitätsflugzeuge. Etwa 50 000 Menschen begeisterten sich an den Flügen Udets, der auf einer Ersatzmaschine des Zirkus Krone fliegen mußte, da sein Apparat auf der Reise beschädigt worden war.

N. Hockeydamenkampf EnglandBerlin 8 : 0. In Ber­lin fand am Ostermontag ein interessantes Hockeyspiel statt. Eine englische Lündermgnnschaft im Damenhockey, die am Karfreitag Norddeutschland mit 12 :0 und am Ostersonntag Mitteldeutschland mit 14:0 geschlagen hatte, konnte gegen Berlins Auswahlmannschaft ebenfalls siegen. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits 4 :0. Die nach der Pause besser werdenden Berlinerinnen versuchten vergeblich, das Resultat zu verbessern, im Gegenteil, sie mußten sich sogar weitere vier Tore gefallen lassen.

N. Londoner Lions siegen und werden geschlagen. Die berühmte englische Eishockeymannschaft London Lions siegten am Sonnabend über den Berliner Schlittschuh­klub mit dem hohen Resultat von 7 :2. Die Revanche, die am Sonntag ausgetragen wurde, sah den Berliner SC. mit demselben Resultat von 7 :2 über die Londoner als Sieger. Allerdings waren die Berliner durch den be­rühmten Kanadier Blake Watson verstärkt.

Börse und Handel.

Frankfurter Börse vom 6. April. Die Börse eröffnete bei mäßigen Umsätzen fest und zuversichtlich. Auf dem Montanmarkt gewannen westliche Werte bis zu 3 Proz. Auch Oberschlesier la= gen recht fest. Für Kaliwerke bestand bei unveränderten Kur­sen sehr geringes Interesse. Außerordentliche Versteifung zeig­ten, vermutlich auf Auslandskäufe hin, Farben-Jndustrie-Werte, bis zu 150 (4- 5). Dagegen verkehrte die Metallbankgruppe un­einheitlich. Elektro hatten geringes Geschäft bei guter Haltung. Von Maschinenwerten standen Moenus, Pokorny u. Wittekind, und Eßlingen in lebhafter Nachfrage. Autowerte eröffneten sehr fest und hatten gute Umsätze. Der Zuckermarkt verkehrte ruhig. Gut befestigt sind Schiffahrtswertc. Der Bankaktienmarkt lag ruhig und umsatzlos. Ausländische Renten waren etwas be­gehrt. Von deutschen Renten gewannen Kriegsanleihen 460. Pfandbriefe unverändert. Im weiteren Verlauf schrumpfte das Börsengeschäft ziemlich zusanrmen. Nur einzelne Spezialwerte, wie Brauerei- und Maschinenaktien erzielten bei festen Kursen gute Umsätze. Die Börse schloß uneinheitlich. Die A b e.n d - börse verkehrte uneinheitlich mit durchschnittlich fester Ten­denz. Während aus dem Montanmarkt fast gar keine Geschäfte zustande 'kamen, waren von Kaliwertcn Westeregeln etwas ge- fragt. Auf dem Chemiemarkt gaben Farben-J.-G. wieder etwas nach, ebenso auch von Metallbankwerten Rütgers. Von Bank­werten zogen einzelne Großwerte leicht an. Maschinen- und Autoaktien behauptet. Von Spezialwerten waren Zell- und Bauaktien gesucht. Schiffahrtswerte gaben durchweg lebhafter ab. Zuckerwerte vernachlässigt. Der Rcntcnmarkt lag geschäfts­los. Es wurden genannt: Hamburger Paket 159.75, Norddeut­scher Lloyd 155.5, Commerzbank 116.25, Darmstädter Bank 140.25, Diskonto 133.5, Metallbank 101, Farben-J.-E. 146.25, Holzver­kohlung 81.5, Rütgers 87, A. E. G. 107, Schlickert 93, Siemens u. Halske 120.75, Westeregeln 141.75, Adlerwerke 63.5, Pokorny il Wittekind 51.5, Daimler 67.5, Aschaffenburger Zellstoff 95.5, Wayß u. Freytag 109.75, Zucker Heilbronn 68.

Frankfurter Getreidebörse vom 6. April. Es wurden be­zahlt für je 100 Kilo: Weizen 27.7528. Roggen 18.519, Gerste 21.524, Hafer 2022, Mais 18.2518.5, Weizenmehl 40.541, Roggenmehl 27.75^28, Weizenklcie 9.9, Roggenkleie 10.75. Tendenz: fest.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 6. April. Der heutige Markt war nur für den Schweinehandel offen. Es waren aufge- trieben: 3387 Schweine. Bezahlt wurden für je 1 Zentner Lebendgewicht: Vollfletschig, von 80100 kg. 7680, dto. unter 80 kg. 7075, dto. von 100120 kg. 7679, dto. von 120150 kg. 7678, Fettschweine über 150 kg... Marktverlauf: Bei flauem Geschäftsgang verbleibt Ueberftanb.

* Frankfurter S-chlachtviehmarkt vom 7. April. (Eigener Drahtbericht.) Aintliche Notierungen. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht in Goldmark:

Ochsen: a) vollsteischig, ausgewachsene, höchsten Schlachtwortes im Alter von 47 Jahren 5358; b) junge vollfleischige und ältere ausgemästete 4552, c) mäßig genährte junge und gut geilährte ältere 0000;

Bullen: a) vollfleischig ausgewachsene 4852; b) vollsteischig jüng. 4246, c) mäßig genährte junge u. gut genährte ält. 0000

Färsen und Kühe: a) vollsteischige 5358 ; b) vollfleischig ausgemäftcte 4450; c) 1. weniger gut entwickelte Färsen 4552

c) 2. ältere ausgemäftcte Kühe und weniger gut entwickelte Kühe 3543; b) mäßig genährte Kühe und Färsen 2843, c) gering genährte Kühe unb Färsen 1527.

Kälber: a) Doppellender feinster Mast 0000; b) feinste Mast­kälber 8287; c) mittl. Mast- u. besteSaugkälber 7281 d) geringe Mast- und gute Saugkälber 6371 e) geringe Saugkälber 5560.

Schafe: fl. Weidemastschafe: a) Mastlämmer und Masthämmel 4558; b) geringe Masthämmel und Schafe 3544. B) mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 0000.

Vorstehende Preise sind Echlachtpreise vom Frankfurter Schlachtviehmarkt, nicht etwa mit Stallpreisen zu ver­wechseln.

Aufgetrieben waren: 747 Rinder, darunter 235 Ochsen, 16 Bullen, 496 Färsen und Kühe, 473 Kälber, 54 Schafe.

Marktoerlauf Ruhiger Handel.

Der nächste Markt findet am Freitag statt.

Amtliche Berliner Notierungen vom 6. April.

* Börsenbericht. Die günstige Tendenz hielt weiter an, trotzdem seitens der Spekulation deutlich Nealisationsueigung zu verspüren war; im weiteren Verlauf machte sich aHcrbim^ eine ganz leichte Abschwächung bemerkbar. Eine Stütze ja na die freundliche Börfenhaltung in der günstigen Verfassung des Geldmarktes, wo bei reichlichem Angebot tägliches Geld zu 5,506,50 %, monatliches Geld zu 67 % erhältlich war.

Devisenbörse. Dollar 4,194,21; e n g l. Pfund 20,39 bis 20,44; H o l). Gulden 168,28168,70; Dan z. 80,9381,13; franz. Frank 14,5914,65; belg. 15,4715,51; schwciz. 80,8481,04; Italien 16,8716,91; schwe d. Krone 112,43 bis 112,76; dän. 109,62110,20; n o r w c g. 90,19-99,41; tschech. 12,4112,45; österr. Schill.ing 59,2559,10.

Produktenbörse. Nach den Feiertagen eiitividcltc sich das Produktengeschäft sehr schwerfällig. Die Tendenz für Weizen blieb aber wieder fest, da das tnU üfcbe Waren­angebot klein blieb und die dringende Feldbestellung sich in allen Getreidearten in sehr geringen Ablieferungen zur Gel­tung bringt. Noch mehr als für Weizen, bei dem bas aller­dings auch feste Auslandsmaterial aushilft, gibt sich für die Mühlen die Knappheit des Rohmaterials in Rogge n kund, weshalb auch die Provinzmühlen mit Mehl angebot um so zurückhaltender sind, als besonders der Oberrhein und Bayern zu hohen Geboten Abnehmer bleiben. Weizenmehl blieb ruhig, aber auch gefragt. Im Zeitgeschäft war dir Ten­denz für Brotgetreide wieder fest. Hafer zeigte gleichfalls feste Haltung; die Auslandsforderungen für Hafer sind er­höht. G er ste ruhig, aber unnachgiebig. Futterartikel gefragt und fest.

Getreide und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst per 100 Kilo­gramm in Reichsmark:

Wetz., märt

1 6. 4.

1278-2 82

1. 4. 277-281

Wetzll.f.Brl.

6. 4

11

1. 4 10,6-10.9

pommersch.

Rogkl. s.Bri.

11

10.5-11.0

Rogg., märk.

169-174

167-172

Raps

360-365

pommersch.

ßeinfaat

westpreuß.

Vikr.-Erbsen

26-32

26-32

Braugerste

175-198

175-198

'l.Speffeerbs.

23-25

23-25

Futtergerst«

146-161

1.46-161

Futtererbsen

22-23

20-21

pafer, märk.

190-203

187-199

Heluschlen

21,0-23.0

21-23

pommersch.

*- .

w

Ackerbohnen

21-22

21-22

westpreuß.

Wicken

26-30

26-30

Weizenmehl

3upin blaue

11.5-12,5

11.5-12,5

p. 100 kg fr.

Luptn., gelbe

14-14.5

14-14.5

Bln.br.inkl.

Serabella

27-31

27-30

Sack (feinst.

Rapskuchen

14.5-14 6

14.5-14.7

Mrk.u.Rol.

35,7-33,5

35,5 38,2

Leinkuchen

19.2-19.5

19,1-19.3

Roggenmehl

Trockenschtzl.

9,3-9.6

9,2-9,5

p. 100 kg fr.

Zoya-Schrot

19.7-20.2

19.4-19,8

Bln.br.inkl.

$orfm(.30/70

tnfL Sack

24.7-26.7

24,2-26.5

Kartosselslck.

14 8-15.0

14,8-15,0

Heu- und Strohnotierungen (Erzeugerpreise) je 50 Kilo- gramm ab märkischer Station für den Berliner Markt (in Reichsmark): Quadratballen drahtgepr. Roggenstroh 1,05 bis 1,65, do. Haferstroh 1,051,55, do. Weizenstroh 1,051,50, do. Roggenstroh 1,051,55, Roggenlangstroh 1,501,60, bind- sadengcpr. Roggen- und Weizenstroh 1,151,60, Häcksel 1,65 bis 2,05, handelsübliches Heu 2,803,30, gutes Heu 3,40 bis 4,00, Mielrtzhcu, lose 2,50-^3,00, Kleeheu, lose 4,004,50.

* Rückgang der Butterpreise. Wenn auch ein Rückgang der Kopenhagener Notierung erwartet worden war, so bildete doch das Ausmaß von 16 Kronen je 100 Kilogramm vieler­orts eine Überraschung. Er bildete den Anfang zu einer all- genieinen Beruhigung des Marktes. Berlin ging am 1. April um 5 Mark und am 3. April abermals um 5 Mark je Zentner zurück. Die Konsumnachfrage war lebhaft und konnten die Zufuhren zu den ermäßigten Preisen schlank Absatz finden. Die Berliner Butternotierung war am 6. April für 1. Quali­tät 1,73 Mark, 2. Qualität 1,60 Mark, abfallende Qualität

1,40 Mark für ein Pfund.

Amtlicher Teil.

11. Nachtrag zur Ordnung, betreffend Erhebung einer Hundesteuer im Kreise Fulda.

Auf Grund des Beschlusses des Kreistages vom 23. Januar 1926 wird die Ordnung, betreffend die Erhebung einer Hunde­steuer im Kreise Fulda vom 10. Mai 1924 in der Fassung des Nachtrages vom 18. April 1925 wie folgt ergänzt:

Artikel I.

Der dritte Satz im Absatz 2 des § 1 erhält folgenden Wort­laut:

Der zweite und dritte Hirtenhund wird mit dem niedrigsten Satze besteuert.

Artikel II.

Vorstehender Nachtrag tritt mit dem 1. April. 1926 in Kraft.

Fulda, den 23. Januar 1926.

Der Kreisausschnß des Kreises Fulda.

Wird veröffentlicht:

Zu dem vorstehenden Nachtrage hat der Bezirksausschuß die Genehmigung vom 5. März ds. Js., der Herr Obcrpräsident die Zustimmung am 16. März ds. Js. erteilt.

Fulda, den 30. März 1926.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusies: Frh. v. G a g e r n.

Beschluß.

In der Konkurssache des Kaufmanns Erhard Winter in Fulda ist Termin zur Abnahme der Schlußrechnung, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlutzverzeichnis der bei der Vertei­lung zu berücksichligengen Forderungen auf den 21. April 1926 vormittags 9.30 Uhr vor das Amtsgericht Fulda, Zimmer 61, anberaumt.

Fulda, den 30. März 1926.

Amtsgericht, Abteilung 5.

Beschluß.

In der Konkurssache der Firma Ferdinand Becker in Fulda ist Termin zur Abnahme der Schlußrechnung, zur Erklärung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Derlei - lung zu berücksichligengen Forderungen aus den 21. April 1926 vormittags 9 Uhr vor das Amtsgericht Fulda, Zimmer 61, anberaumt.

Fulda, den 31. März 1926.

Amtsgericht, Abteilung 5.

Die heutige Rummer umfaßt 6 Seiten.

Verantwortlich für die Schriftleitung: Dr. rer. pol. Karl K m m elb e i n-Fulda.

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Otto Schneider -Fulda.