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Mii3, hirquroeisen. JnsbesouLere Men Lie MitgUeVer Ler vereine die mit dem Buhnenvolksbund bezw. seinem Ortsausschuß Fulda korporativ verbunden sind, auf feie bedeutende Vergünstigung im Eintrittspreise aufmerksam aemacht Als diese Vereine sind zu nennen: die verschie- bencn konfessionellen Vereine wie Kath. Frauenbund, Evangelischer Frauenbund, Evangelischer Volksoereirr, 6 K.V., Geselleii-z Jünglings- und Arbeitervereine, wei- terhin'Christl. Gewerkschaften, D.H.V., Winfridia, Turn« iinb Fechtklub 1888, NatürheilvereiN, Reichsbanner. Die Schüler erhalten besonders ermäßigte Schülerkarten, die euch an die Mitglieder der Jünglingsvereine ausgegeben werden. Porverkaufsstè . ist die Rehrkyrnsche Buchhand­lung. Es ist vorteilhaft, sich dort die Karten rechtzeilig zu besorgen.

-Fulda, 1. April. (Konzert Paul Matzke.) Hauptprobe zum heutigen Konzert im kleinen Kreis. Unsere Erwartungen, hochgespannt durch die glänzenden Debüts in den zwei Konzerten des Künstlers, wurden bei weitem übertroffen. Musikalisch verspricht die Veranstal- tung ein seltener Erfolg zu werden. Matzke zeigte vorbild­liches technisches Können (Paganini) und einen bestechend warmen, köstlichen Jim. (Schumann, Kreisler). Beachtung verdient ebenso die Miedergabe' moderner Komponisten (Gerschtvin, Provoznik). In Dvoraks slavischen Tänzen als Blutsoerrvandteo singend und weinend so schloß das Progpamm. Hoffentlich erlebt Las. letzte Künstlerkonzert des Winters einen großen Erfolg und zahlreichen Besuch.

« Fulda, 1. April. (Ä n i t a Prall i n Fuld a.) Wie wir hören, ist die bekannte Vorkämpferin der Fraueneman­zipation, Frau Anita Prail-Augsburg, in unserer Stadt eingetroffen und im .Hotel zum Kurfürsten abgestiegen. Frâu Anita Prail, die als bedeutende Rednerin weithin be- lannt ist, wird heute Abend um 8 Uhr auf dem Bonifatius- platz einen öffentlichen Vortrag über..Die Ehferau im Kampf um den Bubikopf" halten, zu dem alle Anhän­gerinnen und Gegnerinnen der modernen Haartracht herz­lichst eingeladen sind. Freie Aussprache wird zugesichert..

* Fulda. 1. April. (Interessante Funde.) Bei den Erdarbeiten am Umspannwerk Fulda (hinter bem Elektrizitätswerk) ist man auf interessante Funde ge- stoßxn. Eine Urne mit Münzen aus dem dreißigjährigen Krisg ist freigelegt worden. In einigen Meter Entfernung wurde ein Degenknauf mit zerbrochener Klinge und eine Lanzenspitze gefunden. Die Ausschachtungen werden mit aller Vorsicht Mitergeführt,, da man mit neuen Funden rechnet. Heute abend zwischen 5 und 7 Uhr wird der Ge­schichtsforscher Herr Professor Lirpa (Weimar) die Fund­stelle besichtigen, um eventuell die Ausgrabungen zu. leiten. Wir hoffen noch weiter, darüber berichten, zu können.

J Fulda, 1. April. F i l m a u f n a h m e n i n Fuld a.) Die Vorarbeiten zu dem großangelegten FilmwerkBa­rock", das bekanntlich zum Teil in Fulda ausgenommen wird, sind soweit beendet, daß mit den Außenaufnahmen begonnen werden kann. Ein Regisseur und ein Operateur der bekannten Prali-Filmgesellschaft sind gestern hier in Fulda eingetroffen und werden heute Nachmittag um 5 Uhr mit den ersten Ausnahmen vor der Orangerie be­ginnen. Die Filmgesellschaft bittet uns bekannt zu machen, daß'noch einige Statisten, Damen und Herren, für die heu­tige Aufnahme, benötigt werden, die sich zwecks Kostümie­rung rechtzeitig beim Stadtsaalwirt anmelden wollen. Die Kostüme werden von der Filmgesellschaft gestellt. Damit sich die Aufnahmen reibungslos abwickelp können, wird das Publikum .gebeten, den Anweisungen der Ordnung halten­den Feuerwehrleuten unbedingt Folge zu leisten. Die obere Terrasse bei der Orangerie wirb ab 4,50 Ahr gesperrt. Zu­schauer tönen auf der Terassentreppe Aufstellung nehmen.

Fulda, «0. März. (V e s sie. r u n g. de r Ärbei t p - Marktlage im Kreise Fulda.) In der vergange­nen Woche erfuhr der hiesige Arbeitsmarkt dadurch eine gewisse Entlastung, daß in der Möbel- und Metallindu­strie einige Betriebe die entlassenen oder beurlaubten Ar­beiter wieder einstellten. Allerdings sind in anderen Bran­chen auch ziemlich umfangreiche Neuentlafsungen zu ver­zeichnen, die die durch die oben erwähnten Neuentlassun- gen hervorgerüfene Entlastung wieder ausgleichen. Im­merhin hält aber, der bereits in der Vorwoche gemeldete Stillstand der Arbeitslosigkeit an. Die Zahl der Erwerbs­losen betrügt. Heute 3209 gegen HM in der Vorwoche.

Fulds, 31. März. Am 15. März betrug die Zahl der Ha,MunLerstützuuLsempfüngcr in Reffen, Hessen-Nassau, Malo eck und Wetzlar 147 173 gegen 148 217 am 1. März. Sin bv Senkung sind nicht alle Bezirke beteiligt; z. B. hat in Kassel und Wetzlar die Arbeitslosigkeit noch zuge- nommen. Die Bautätigkeit liegt immer noch arg darnieder; ßtgtnMiMq sind noch rund 17 600 Bauarbeiter arbeitslos gegen - 3660 Mr selben Zeit des Vorjahres.

Gersfeld (Rhön), 29. März. Sonntag 18. Juli, findet in dem gastfreundlichen Amtsgerichtsort Weyhers das K r e i s k r i e g e r v e r b a n d s f e st, verbunden mit dem -lOjahrigen Stiftungsfeste des Kriegervereins Weyhers- Ebersberg statt. Der Kreiskriegerverband zählt gegen­wärtig bereits 17 Vereine (gegen 21 in Friedenszeit) mit rund 1000 Mitgliedern.

Dermbach (Rhön), 30. März. Am 1. April wird der Be­trieb .suf der K r a f t p o st l i n i e Wernshausen-Dermbach- Geffa (Rhön) mit Anschluß nach Hünfeld ausgenommen. Damit wird ein weiterer Schritt - zur Erschließung der an Naturschönheiten so reichen Vorderrhön getan und außer­dem auf dem kürzesten Wege eine direkte Verbindung von der Werrabahn nach der Reichsbahnstrecke Bebra-Frank­furt er. M. hergestellt.

Hüdselv, 26. März. (Vom Kreiskriegerver - b and Hunfel d.) Am Sonntag, den 21. März tagte im Verejnslokale des Kriegervereins Hünfeld der Abge- orbnetentag. Sämtliche angeschlossene Vereine waren ver­treten. Der Vorsitzende Herr Amtsgerichtsrat Eckhard be­grüßte die Abgeordneten und die als Zuhörer erschiene­nen Kameraden. Insbesondere richtete er Begrüßungs- worte an die 5 Vereine, welche infolge der Nachkrfegs- und Jnslationsfchwierigkeiten ausgetreten und nunmehr wieder beigetreten sind. Ganz besonders betonte er, daß nicht nur die abstehenden Vereine wieder beitreten, auch die Mitgliederzahl in den Vereinen ständig am Wachsen sei. Der Gedanke der Kameradschaft werde nicht erfüllt durch Besuch der Versammlungen und Feste sondern diè Ziele der deutschen Kriegerwohlfahrtsgemeinschaft müssen durch Stärkung der Unterstützung und Wohlfahrtseinrich­tungen gehoben werden. Die Tagesordnung, die nur in­nere Angelegenheiten des Verbandes betraf, würbe glatt erledigt. Unter anderm wurden die Satzungen der Sterbe- kasse durchberaten und genehmigt. An Stelle des ausge- fchiedenen Kassenfllhrers wurde Kam. Kassenobersekretür J. Ebert gewählt. Das Kreis-Kriegerverbandssest wird in diesem Jahre am 11. Juli in Großentaft gefeiert und be­trägt das Festgeld für Kriegervereinsmitglieder 50 Pfg. Im Jahre 1927 begeht der Kriegerverein Rasdorf sein HOjähriges Stiftungsfest und ' bat um Zuweisung des Festes und erhielt einstimmige Zusage. Hierauf wurde betänntgegeben, daß dem Kameraden J. A. Kiel in Ras­dorf in Anerkennung seiner Verdienste um das Krieger­

vereinswesen das Kriegervereins-Ehrenkreuz 2. Klasse verliehen worden sei. Zum Schlüsse berichtete der Vor­sitzende in humorvoller Weise von seiner Teilnahme am RrichstliegeAag in Leipzig, die fesselnde Erzählung hat jedem Kameraden gefallen. Auch die Kyffhüuserfahrr mit Kameraden des Kriegervereins Hünfeld schilderte er auch und empfahl jebent Kameraden, der es ermöglichen könne,' diese Fahrt zu unternehmen. (Hünf. Kreisbl.)

Eijernch; 30. März. Vom Tode des Ertrinkens geret­tet würbe hier ein kleiner Knabe, der in den Mühlgraben gefallen war, von dem 17jührigen Metalldruckerlehrling Robert gramer. Der junge Mann bahnte sich durch die unentschlossen .dastehende Bienge einen Weg, sprang dem Knaben nach und vollbrachte unter eigener Lebensgefahr die Lebensrettung.

Steinau, Kr. Schlüchtern, 31. März. Die Stelle des Bürgermeisters der Stadt Steinau (2260 Einwohner) ist zum 1. Juli neu zu besetzen. Die Wahl erfolgt auf 12 Jahre.

Gelnhausen, 31. März. Die alte Linde vor der Kirche in Adenhain ist als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

. Bad Ord, Kl. März. Im benachbarten unterfrünkischen Niedernberg geriet der Dreschmaschinenbesitzer Oswald Kle- ment so unglücklich zwischen das Schwung- und Gangrad, daß der Tod sofort eintreu. Dem Veiunglückcen war der Brustkorb eingedrückt worden.

Hartem, 31. März. Innerhalb des Lehrkörpers des hie­sigen staatlichen Realgymnasiums treten erhebliche Ver­änderungen ein. Studienrat Dr. Wagner ist an das staat­liche Friedrichsgymnasium in Kassel versetzt worden, Stu­dienrat Prof. Thieme in den Ruhestand getreten. Direk­tor Professor R. Zeller, der seit 1919 das staatliche Real­gymnasium in Hanau leitet, ist als Direktor an das staat­liche Realgymnasium in Wiesbaden berufen worden.

Hanau, 31. März. Die Schießerei im Dorfe Ulmbach (Kreis Schlüchtern), wobei Landjäger bei dem Landwirt Jobst, der unbegrünbeterweife im Verdacht der Wilddie­berei stand, eine Flinte beschlagnahmen wollten, welchem Vorhaben sich drei Söhne Jobst widersetzten, beschäftigte gestern das Schöffengericht. Die drei Söhne erhielten Stra­fen von 150 und 100 Mk. bezw. einem Mpnat Gefängnis. Der Vater. wurde freigesprochen. Sie haben Berufung eingelegt.

Wiesbaden, 31. März. Generalleutnant a. D. Richard v. Bedungen, früher Kommandeur des Infanterieregi­ments Nu 66, seit 1914 Generalleutnant und Kommandeur der oberrheinischen Befestigungen, ist hier im Alter von 69 Jahren gestorben.

Börse und HaHel.

Frankfurter Börse vom 31. März. Die starke Geldfliissiakcit und die in maßgebendem -Kreisen wachsende bessere Beurteilung der Lage der Industrie beeinflussen das Börsengeschäft andauernd günstig, wenn auch die llmfatztätigieit immer noch zu wünschen übrig läßt. Auf dem Montanmarkt wirkt sich dieses Moment besonders für westliche Werte anregend aus. Gelsenkirchen sprangen von 100 aus 105. Von Oberschlesiern liegen Ober- bedarf in scharfer Nachfrage. Kaliwerte verkehrten gut be­hauptet. Chemiewerke wurden vorbörslich stark begehrt und verbuchten später weitere ansehnliche Gewinne. Kleinere Che­mische Werte holten besonders scharf auf. Während Maschinen­werte Neigung zu Abschwächungen zeigten, holten Aurowerte gut auf und lagen fest. Elektrowerte hatten uneinheitliche Haltung mit festem Unterton. Der Zuckerinorkt ist leicht befe­stigt. Auf dem Schiffahrtsmarkt machten sich bei steigenden Kur­sen wiederum Auslandskäufe bemerkbar. Der Bankaktienmarkt ist leicht vernachlässigt. Auch deutsche Renien bröckelten bei sehr geringem Geschäft etwas ab. Kleinere. Jndustriewèrte steigen wrunghast weiter. Ausjandische Renten lagen uneinhertlich. In ihrem weiteren Verlauf niachte die Versteifung der Börsen- lcpe weiter Fortschrille, besonders für Schwerwertc. Die Börse schloß fest, hauptsächlich für Kriegsanleihen, die von 402 aus 417 getrieben wurden. Die Abendb ö'r s e verkehrte uneinheitlich mit etwas befestigter Tendenz. Montanwerte la« " gen behauptet. Luxemburger gewannen leicht. Auf dem Lhe- miemarit machte sich etwas Nachfrage nach Farbenindustriewer- ten bemerkbar, die 1 Proz. gewannen. Metallbankwerte ruhig. Auf dem Elektromarkt izogen SHuckert leicht an. Bankaktien standen in reger Nachfrage und lagen fest. Schiffahrtswerte ver­kehrten uneinheitlich. Für Maschinen-, sowie für Bau-Aktien machte sich leichte Nachfrage bemerkbar. Von Zuckerwertcn hol­ten Offstein gut auf. Auf dem Rentenmarkt waren deutsche Kriegsanleihen sehr lebhaft begehrt. Es wurden genannt: Hapag 159.875, Norddeutscher Lloyd 155.75, Commerzbank 115, Darmstädter Bank 137.625, Deutsche Bank 136.5, Diskonto 133, M'etaÜbank 99.75, Farbrn.-I.-G. 146, Holzverkohlung 79.75, Schackert 96.5, Deutsch-Luxcindurger 104, Gelsenkirchen 106, Harpencr 111, Phoenix 86.75, Pokorny u. Wittekind 49. Ascha s- senburger Zellstoff 93.5, Wayß u. Freytag 102, Zucker Franken­thal 56, Zucker Offstein 79, 5 proz. Deutsche Kriegsanleihen 422.5.

Frankfurter Getreidebörse vom 31. März. Es wurden be= zahlt für je 100 Kilo: Weizen 27.2527.75, Roggen 18.2518.75, Gerste 21.524, Hafer 2022, Mais 17.7518, Weizenmehl 40.5 40.75, Roggenmehl 27.2527.5, Weizènkleie 9.75, Roggenkleie 16.üll.. Tendenz: fest.

' Akankfucter Schkachtvkehmarkt vom 1. April.

(Eigener Drahtbericht.) Amtliche Notierungen. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht in Goldmark:

Kälber: a) Doppellender feinster Mast V060: b) feinste Mast- kälber 83-^88; c) mini. Mast- u. beste Saugkälber 7382 d) geringe Mast- unb gute Saugkälber 6372 e) geringe Saugkälber 5562.

Schafe: R WeideKallschafs: a) Masttämmer und Masthämmel 4550; b geringe Masthämmel und Schafe 3544. B) mäßrg genährte Hämmel unb Schafe (Merzschafes 2632.

Vorstehende Preise sind Schlachtpreise vom Franifurter Schlachtviehmarkt, nicht etwa mit Stallpreisen zu ver-< wechseln.

Augetrieben waren: Rinder 12, Kälber 1266, Schase 92, Schweine 85, Schaflammer' 75;

Marktverkauf: Kälber wurden bei sehr lebhaftem, Schweine bei ruhigem Handel, ausverkaust. Nord-Mastkälbcr über- Notiz gehandelt. Der schwache Auftrieb an Schweinen wurde zu den Montozspreisen umxesctzt.

"' Konkurs Juwelier W. Coergen-Fulda. In diesem Verfah­ren fand Mittwoch vor dem Amtsgericht Fulda noch ein weite­rer Prüfnnastermin für nachträglich angemeldete Forderungen statt. Die meisten Beträge wurden anerkannt. Es soll an-cstreot werden einen Zwangsvergleichsvorschlag zu stände zu bringen.

* Konkurs des Gastwirts Adam Haber-Fulda (BürgervereinH In dem am Mittwoch vor dem Amtsgerichk Fulda stariaeiunde- nen allgemeinen Prüsungstermin wurden die meisten Forde­rungen anerkannt, nur wenige bestritten. Die Aussichten für bw nicht bevorrechtigten Forderungen sind hoffnungslos. Ob ein Zwanflsvergleichsvorfchlar angängig ist. steht noch nicht fest.

* Konkurs der Firma Klett «. Darrgel-FulLa. In dmr am Mitrwoch vor dem Amtsgericht Fvida statigesundeiien allacmei- ne« Prüfungstermin teilte zunächst der Konkursverwalter mit, daß die Verwertung der Waren schlechte Fortschritte machte. Die meisten anaemeldeten Forderungen wurden »nerlann«. Man rechnet einen Vcrgleichsvorschlag von ltz Proz. miMbahnen.

* Konkursverfahren der Firma Bonifaz J«srsFkvxpvl Fulda. ! In diesem Verfahren der alten Zigarren-, Kolmrialwaeen- und Spirituosen-Aandluno fand am Mittwoch vor e.m Amt-'erickt i Fulda die erste G-läubigerncrsammli'r i' t. Nach dem Bericht des Konkursverwalters Reichsbankolu. ctrcäi a. D. Weck 'r- Fulda war die Wirrfchrftslaac, ferner der Umstand, daß 3 Fa­milien von dem Verdienst leben und zahlreiche Zahlungsbefehle der Gläubiger die Ursache des Konkurses. Nach der jetzigen

Feststellung betragen die Aktiven 20 919,35 -ft, die Passiven 51101,21 Jt somit eine UebeischulSung von 30181,86 Ji. Vor- «iusstchtlich büi| te mit einer Quote von Ri,1 Proz. zu rechnen sein. Das Gericht beschloß die Wahl einer »gliedrigen Gläubiger Aus­schusses. Ferner soll das WesMst bis aus Weiteres osten .Hal­len werden. In dem am 28. April anstehenden allgemeinen Prüfung-termin wip- oer KonkursaerwaUer weiteren Berich: erstatten.

* GkschüsfsauWcht der Juma Es.chwcge u. Co.-Fulda. In diesem Verfahren band Mittwoch Termin aus Annahme eines Ziranoroergleichsvosichiags an. Durch Rnnsjchiciben vom 6. März war den tUO Gläubigern mir insgesamt 84108,10 ,ft For­derungen ein ZwangsvergleichrSArschlar aus 60 Proz. zahlbar vom 1. August 1926 ab, alle 2 Monate. 10 Proz. zugeganoen. 261 Gläubiger, die 67 471,(5 .4t Forderungen vertreten, Halten zu diesem Vorschlag ähre Zusage gegeben. Ta hiermit die gesetz­liche Mehrheit erreicht ist, bestätigte das Gericht den Veigloichs- vorschlag, der in 14 Tagen Rechtskiast erlangt.

Veremskalender.

Fulda, 1. April. Der deutsch-evangelische Frauenbund macht feine Mitglieder auf die am Dienstag, den 6. April im Stadtsaal Fulda stattfindeyde Vorstellung des Büh nenvolksbundes aufmerksam. Die Mitglieder erhalten wie seither Preisermäßigung.

Kirchliche Nachrichten von Fulda.

Erangelischcr Eottcsdirnst.

Fuld a.

5. April. Ostersonntag. Vorm, s Uhr: Sup. Ruhl. Vorm.

8.30 Uhr: Sup. Ruhl (Hl. Abendmahl.)

Großenlüder.

Vorm.: 9.30 Uhr: Psr. Weber (Konsirmalion, hl. Abend­mahl.)

Schloß Bieberstein.

Vorm. 9 Uhr: Psr. Dr. Fritsch (Konsirmalion und hl. Abend­mahl.)

A m t s w o ch e.

Psr. Weber.

Fuld a.

5. April. Ostermontag. Vorm. 8 Uhr: Kand. Schäfer. Vorm. 9.36 Uhr: Kand. Schäfer.

Bao S a l z i di 1 i r f.

Vorm. 9.30 Uhr: Sup. Ruhl (Konfirmation und hl. Abend­mahl.)

Katholische Gottesdienstsrdnuirg.

Ostersonntag, 4. April. Fulda. Dom. Komm, der Männer. Die Kollekte ist für die 6t. Joseph-kirche. 1. BeichchelcaenheitcN : Samstag morgens von 5.30 Uhr ab, nachm. von 2 3 für Kinder; von 4.30 Uhr ab für Erwachsene. Sonntag morgens von 5.70 Uhr ab, nachm. nach der Bischöjl. Vesper (4.80 Uhr), Oüeimonteg vorm. von 5.30 Uhr ab Veichtgclegenheit. 2. Sonniags-GottSS- dienste: 5.30, 6, 6.36 und 7 Uhr, hl. Messen mit Spen-uno der hl: Komm., 6.30 Uhr hl. Meße mir hl. Komm, für die MilZ. des Männerapostolats. 8 Uhr Pfarramt mit Pred. u. Secn. Nach ^ddr Pred. Komm.-Austla, des 8. Schuljahres. 9.20 Bischöfe 'Hochamt m. Päpstlichem Segen. 11.15 letzte hl. Messe m. Predigt. 1.80' Uhr Osterandacht m. Segen. ' llhr Bifchösl. Vesper mit Segen, danach Beichtoeleoenheit. Stadtpfarrtirche. Die Kül- lcckie ist für die St. Sturmiuskirche. Gelegenheit zur hl. Beichte: Am Samstag nachm. von 3 7 Uhr, 7.30 8.30 Uhr und am Sonntag morgen von 5.M7.30 Uhr. Hl. Komm.: 5.30, 6, 6.30. 7. 7.30 uns 8.30 Uhr. Gottesdienste: 5.45 Uhr hl. Messe, 6.35 Uhr hl. Messe und Komm, des Männerapostolater. 8 Uhr erster Schulgottesdienst und Predig:, 9.30 feierliches Hochamt mit Chorgesang und Predigt, 11 2. Schulgottesdienst und Predigt, nachm. 2.30 Uhr sakrämf Osterandacht, 4 Uhr Beichtgeleaenheit. Werkt egsgotresdienste : 6, 6.30, 7.15 und 8 Uhr. Freitag nachm. ist um 5 Uhr Andacht. Pfarrkirche 5um bl. Geist. 7 Frühmesse und Ansprache, 8 Hochamt und Predigt, 5 Andacht. Nachm. von 3 Uhr ab ist Beicht 'llegenheit. Beichtgelegenheit: An allen Wochentagen eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst, an den Tagen vor Sonn- und Feiertagen von 3.306 Uhr abends. Komm.-Austlg.: An den Wochentagen vor und nach dem Eotkcs- dMst, an Sonn- und Feiertagen, auch im Hochamt. Ab.eikirche d. Benediktinerinnen. Sonntags um 6 Uhr Lonventamt, wocheir- tägs 5.45 stille Messe, 8.30 Uhr feierliches ßenitcnamf mit Segen, um ;3 Uhr feierliches Vesper mit Segen - Fricübssskapelle am Franzosenwäldchen. Sonntag um 6.15 Uhr bl Messe mit Komm.'- aruell :. An Wer.'taaen norm, um 7.15 ilhr hl. Al èfse mit Komm.-Austla. Herz-Jesv-He-m. Am Ostersonntag und -Montag 8 Uhr 5-ochamt und Predigt. 2 Uhr Seoensandachl. Werktags um 6 Uhr hl. Messe. Mittwoch Abend 8.15 Andacht. Frauenberg. 5, 5.30, 6, 6.30 Uhr bl. Meßen, 8 Uhr Singmesse mit Prediot u. liturp. Gebeten, 8.45 feiert. Terz, darauf Leoiton- amt mit Aussetzung und Feftvrcdiat nach dem Evanaelium. Am 2 Uhr Festprediat und Andacht für die Terziaren. Generalabso- lution für die Terziaren.

Israelitischer Gottesdienst.

Samstag, den 3. April 1926. Vorabends 6.35, morgens 8 Uhi nachm. 5 Uhr. Sabbat aus gang 7.45 Uhr.

Montag und Dienstag 2. Ba nah. Vorabends 6.55 Uhr, mm ens 8 Uhr, nachm. 5 Uhr, Sabbatansaang 7.45 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.20 Uhr, abends 7.30 Uhr.

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Amtlicher Teil.

Verordnung, über die gesetzliche Miete vom 1. April 1926 ab.

Auf Grund der §§ 11 und 22 des Rcichsmictengejetzes, der 88 27 und 31 der Dritten Steuernotverordnung des Reiches vom 14. Jcbruar 1924 (Reichsgesetzbl. 1 S. 74) in der Fassung des 8 11 des Gesetzes vom 10. August 1925 (Reichsgesetzbl. I S.'254) sowie der Verordnung des Ministers für Volkswohlfahrt über die Mietzinsbildung in Preußen vom 17. April 1924 (Preuß.. Kesttzfamml. S. 474) wird nach Anhörung ter im Ständigen Ausschuß für Mietzincoildnttg vertretenen Mieter und Vermic ter für alle Gemeinden, für die keine andere Regelung getrost sen wird, über die Berechnung der gesetzlichen Miete folgendes verordnet:

Die gesetzliche Miete beträgt vom 1. April 1926 ab bis auf weiteres 94 v. H. der reinen Friedensmicic (88 2 und 3 der Ver­ordnung des Ministers für Volkswohlfahrt über die Miatszins- bildung in Preußen vom 17. April 1924).

Von den 94 v. H. der reinen Friedensmlete sind rüt die Kosten für laufende Instandsetzungsarbeiken 17 v. H. in Ansatz gebracht.

Im übrigen behält die Verordnung des Ministers zur Volks- wohlfährt vom 25. 6. 1924 (freust. Ecsctzsamml. S. f,70) Gültig­keit.

Berlin, den 26. März 1926.

Das Preußische Staatsmsttisterium.

gez. Braun gez. Hövker-Aschofs II. 6 Nr. 371 II. Ang. M: f. P.

gez. Hinsicser.

Wi.d ve: offen, klicht.

Die Verordnung nom 25. Juns 1924 ist in Nr.. 153 per Ful­daer Zeitung vom 3. Juli 1924 tefanntgegeben.

Julia, den 30. März 1226.

Der Vo.sixende des Kreisausschusses Fulda: Freiherr v. Gagern. Dee Magistrat: J. V. Eberlein.

Dip heutige Rfmrrnrer umfaßt S Eeiten.

Die nächste Rurnrner dieses ^iafbcâ erscheint «Sainâtaq mittag.

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Verantwortlich für die Schiistleitung: Dr. rer. pol. Karl Krömmelbein -Fulda.

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Otto Schneider -Fulda.