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Fuldaer Anzeiger

Fulda

Blatt 3

Nr. 63 Fulda, 20. März 1926

Für uns.

1. Petr. 2, 21: Christus hat gelitten für uns und uns ein Vorbild gelassen. vaß ihr sollt Nachfolgen seinen Fußtapsen.

„gür uns" — um dieses Wort ist viel gerungen wor­den in der Christenheit, wie es zu verstehen sei. Den einen ist es eine beseligende Wahrheit, den andere» ein Anstoß: Was soll mir das helfen, wenn ein anderer für mich leidet? Und doch ist cs so: Jesus selbst hat cs ge­sagt und er hat doch gewußt, was er sagte. Man kann cs leichter erfassen, wenn man Ähnliches vergegenwärtigt, wie es sich unter schlichten, uns ähnlichen Menschen abspielt. Dazu bietet uns dieses Jahr ein besonderes Beispiel. Wir wollen bald die Erinnerung an des Liederdichters Paul Gerhardt 250. Todestag feiern. Auch er mußte leiden, indem er für das kämpfte, was er als die Wahrheit erkannt hatte. Heimatlosigkeit, bitteres Leid durch Verfolgung war sein Los. Aber indem er dieses Leid gehorsam in demütigem, aber tapferem Glau­ben auf sich nahm, dem Dulder Jesus nachwandelte; sprangen in ihm die Quellen auf, aus denen seine herr­lichen Lieder strömten, an denen sich nach ihm Tausende und Abertausende getröstet haben und trösten werden in ihrer Not. Denen allen zugute bat er gelitten: für uns. Und wie aus seinen Liedern seine Mannhaftigkeit klingt, mit der er in die Fußtapfcn Jesu trat, so gießen diese Lieder die gleiche Mannhaftigkeit in viel tausend Menschen, daß sie den gleichen Spuren nachfolgen. Ein Abbild ist sein Leiden von dem Leiden dessen, der als höchstes Vorbild gelitten hat für uns. Wie manches Mal mag er erst in seinen Nöten im Geiste geschaut haben, was er dann im Lied für uns gesungen hat:

O Hanpt voll Blut und Wunden — Gegrüßet seist du mirl . P. H. P.

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politische Rundschau. Deutsches Reich.

Die Not der Winzer.

Auf Einladung der Neichstagsabgeordneten der Wahlkreise Koblenz und Trier fand in Trier eine Be­sprechung mit den Vorstandsmitgliedern der Winzer- v er bände für Mosel, Saar und Ruwer statt, au der die in Frage kommenden Minister des Reiches und Preu­ßens sowie zahlreiche Abgeordnete teilnahmcn. Alle dringenden Fragen des Weinbaues wurden eingehend erörtert. Den Ministern wurde eine Denkschrift überreicht, die die Vorgänge in Be rnka ste l ein­gehend behandelt.

Gednch tn i sseicr für die Märzgefallenen. ’ ’

An der Gedächtnisfeier für die Märzgefallenen tu Berlin beteiligten sich mehrere tausend Personen. Sie versammelten sich zunächst auf der Treptower Spielwiese, wo mehrere Redner Ansprachen hielten, und marschierten darauf mit Musik zu dem Friedhof der Märzgefallenen am Friedrichshain, wo Kränze niedergelegt wurden. Die Feier verlief ohne jeglichen Zwischenfall.

Aus In- und Ausland.

Berlin. Die Rcichsrcgierung hat am 50. Todestage des Dichters Ferdinand Freiligrath auf seinem Grabe in Cannstatt durch den Präsidenten des Landessinanzamts Stutt­gart einen Kranz niederlegen lassen.

Berlin. Der in die Fememordaffäre verwickelte ehe­malige Oberleutnant Eisenbeck ist wegen Verdachts, an den A t 1 e n t a 1 s v o r b e r e i t u n g e n gegen den preußi­schen Innenminister Severing teilgenommen zu haben, von der Berliner Politischen Polizei sestgenommeu worden. Nach einem Verhör wurde er jedoch wieder aus freien Fuß gesetzt.

Prag. Das tschechische Kabinett ist wegen innerpolitischer Schwierigkeiten zurncktreten. Der Statthalter von Mähren, Dr. Czerny, wurde mit der Neubildung des Kabinetts beauftragt.

Newyork. Wie aus Peking gemeldet wird, haben etwa 1000 chinesische Studenten vor dem Rcgicrungsgcbände gegen das Nachgeben der Regierung gegenüber den Mächtcsordcrün- gen demonstriert. Sic gerieten mit der Regicrungswachc ins Handgemenge, woraus diese von der Schußwaffe Gebrauch machte. 17 Personen wurden getötet, 16 verletzt.

Oie Rache -es Basuto.

.f Von Joh. von Kunowski.

Keine Miene zuckte im Gesicht des Herkulisch gebauten Basuto-Regers, als ihm der Leiter der großen Schlangen­farm leine Entlassung mitteilte. Zwar verstand er Wort für Wort der Vorwürfe, die ihm Mister Charles machte. Trotz aber, oder auch ein Nichtverstehenkönnen, ließen den Schwall dieser Rede an dem ehemaligen Wärter abprallen. Daß er schlief, während es zu wachen galt auf seinem ge­fährlichen Posten, da er auf der Farm hinter den Mauern Hunderte von Giftschlangen zu bewachen hatte, das war in dieses Naturkindes Hirn keine Verfehlung, deren Ahndung ihn Ehre und Stellung kosten durfte.

Hätte Mister Charles sich ein wenig mehr psychologischen Studien als nur seinen Schlangen gewidmet, so hätte ihn etwas in des Eingeborenen Augen vor kommendem Unheil gewarnt, als der jetzt mit steifem Rücken das Haus und dann das Tor der Farm verließ. So aber ließ er sich wieder vor seinem Schreibtisch nieder, musterte die Gläschen und Re- torten, die, mit bent Giftstoff seiner Pfleglinge gefüllt, setzt in der Hand des Wissenschaftlers zum Gegengift, zum Heil der Menschheit werden sollten.

Nieder senkt sich die Nacht, und bald liegt auch Mister Charles' Schlangenpark im verlassenen Winkel Südafrikas in tiefem Schlummer. Python und Cobra, das Heer der Baumschlangen, all die unheimlichen Bewohner dieser Mauern, liegen verteilt auf Baum und Strauch; ihre feinen Zungen züngeln nicht mehr an gegen Herren und Gebieter, ihre schmalen Köpfe irren nicht mehr längs der Steine, einen Ausweg aus der Gefangenschaft zu finden.

Dâ schleicht von drüben, von dem Busch, der tiefschwarz sich abhebt vom Violett der Nacht, eine Gestalt! Zwischen aufgeworfenen Lippen blecken weiß die Zähne. aus rollenden Augen glüht der Haß. So nähert sich der Basuto bett Mauern. Er lernte von seinen Zöglingen, lautlos schlängelt

General Brussilow f.

V o m Pagen zum Revolutionsgeneral.

In Moskau ist im 74. Lebensjahre der bekannte rus­sische General Brussilow gestorben. Er war im kaiser- lichen Pagenkorps erzogen und trat mit 18 Jahren in die russische Armee ein. Im Weltkriege machte er rasche Karriere. Sein Name wurde zum erstenmal viel genannt, als er unter der republikanischen Regierung Ke­renski als Oberkommandant der südwestlichen Heeres­gruppe die Offensive unternahm, die in der Geschichte nach seinem Namen benannt wird. Er warf damals in schnellem Ansturm die Truppen des Erzherzogs Ferdinand aus Luck und den anschließenden Stellungen und erzwang durch seine Erfolge die Aufgabe der österreichisch-ungari­schen Offensive in Südtirol. Brussilow ist späterhin 1920 dadurch hervorgetreten, daß er sich auch der bolsche­wistischen Regierung zur Verfügung stellte. Er hat als militärischer Berater in den Kämpfen gegen die konterrevolutionären Generale und gegen Polen seinem Lande gedient. Zuletzt war er Oberinspektor der staat­lichen Gestüte.

Kongresse und Versammlungen.

k. Jahresversammlung des Reichskohlenrates. Unter star­ker Beteiligung aus dem ganzen Reiche trat in Berlin der Reichskohlenrat zu feiner Jahresversammlung zusammen. Der Vorsitzende, Obcrbcrgrat von Velsen, erinnerte in seiner Bcarüßungsansprachc an die trübe Lage des Kohlenberg­baues vor einem Jahre. Der Redner erinnerte an die schwe­ren Unglückssälle, die sich im vergangenen Jahre wieder int Bergbau ereignet hätten; er gedachte dann des verstorbenen Mitgliedes des Reichskohlenrates Kommerzienrat Arnold, der dem Reichskohlenrat seit seiner Gründung im Jahre 1919 angehörte. Die Wahl des ersten Vorsitzenden ergab die Wiederwahl des Oberberghauptmanns von Velsen mit 23 gegen 24 Stimmen, die auf den Abgeordneten Jmbusch fielen. Sodann erstattete Berghauptmann Bennhold den Bericht über, wie Lage der Kohlenwirtschast. Er verwies aus den allgc-- meinen Stillstand des Absatzes, also auch des Kohlenabsatzes in der ganzen Welt, von der in Deutschland besonders der Ruhr-Steinkohlenbergbau betroffen sei.

Vermischtes.

— Prozeß wegen der Einbalsamierung Franz Ferdi­nands. Der Sarajewoer Arzt Dr. Kaunitz hatte feiner« zeit die Leichen des ermordeten Erzherzogs Franz Ferdi­nand und seiner Gemahlin, der Herzogin von Hohenberg, im Auftrage des Kaisers Franz Joseph einbalsamicrr und dafür das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordeus erhalten. Nach dem Umsturz in Österreich verlangte Dr. Kaunitz aber auch noch 20 000 Kronen Honorar für die Einbalsa­mierung, und zwar von dem ältesten Sohne des ermor­deten Erzherzogs, Herrn Max Hohenberg. Da die Hono- rarsorderung zurückgcwiesen wurde mit der Begründung, daß der Arzt nicht im privaten Auftrage, sondern im Auf­trage seiner militärischen Vorgesetzten die Einbalsamierung borgenommen habe, strengte Dr. Kaunitz einen Prozeß an, und das Kreisgericht Leitmeritz verurteilte auch Herrn Mar Hohenberg zur Zahlung von 10 000 Kronen. Das Ober« landesgericht Prag hat jedoch dieser Tage der Berufung des Beklagten stattgegcbcn und die Klage des Arztes ab­gewiesen, mit der Begründung, daß es feststehe, daß Kaiser Franz Joseph die Einbalsamierung veranlaßt und daß Dr. Kaunitz sie als Militärarzt aufBefehl vollzogen habe.Tafür könne er aber kein Geld verlangen und außerdem sei er ja durch einen Orden belohnt worden.

— Der Freund Wilhelms II. Es ist kürzlich berichtet worden, daß der englische Schiffsreeder Carlisle nach einem Besuch in Doorn schwer erkrankt, der Krankheit erlegen und auf Grund seines letzten Wunsches unter den Klängen des Walzers aus der „Lustigen Witwe" verbrannt worden sei. Dieser Carlisle war ein merkwürdiger Mensch: halb

er sich vorwärts, dann nimmt er die Mauer, einen Augen­blick hebt sich der Schatten feine Körpers ab im Dunkel, dann gleitet er in den Park.

Schritt für Schritt kennt er hier, und doch kann jeder Tritt fein Tod sein! Rings lagern die Hundert, deren Gift ein ganzes Dorf getötet; wie denn, wenn er eins der Tiere

berührte? Nicht schützt ihn mehr das Leder der Gamaschen, Handschuhe seiner Wärterausrüstung, das blieb drüben im Haus bei jähem Abschied; unbewehrt steht er den Zähnen der von ihm Gequälten gegenüber, und doch geht er weiterl Behutsam, unendlich leise, vorsichtig, so gleitet der Mann vorbei an Sträuchern, da die Giftigsten der Giftigen auf

Zur Arbeitszeitdonsmnz in London.

Unsere Aufnahme veranschaulicht den imposanten Bau des Rcgierungsgebäudcs in London, in welchem die verschiedenen englischen Ministerien ihren Sitz haben. Im Arbeitsministerium hielt der deutsche Arbeitsminister Brauns (Portrait oben rechts,) bei der Eröffnung der Arbeitszeit- konserenz eine bedeutsame Rede, bereit Ausführungen einen großen Eindruck machten.

Sonderling, halb Bohemien, hat er mehr als einmal all­gemeines Aufsehen erregt. Er war Hauptbetriebsleiter einer großen Werft in Belfast; unter feiner Leitung war ii. a. auch die „Titanic", die dann ein so schreckliches Ende salid, erbaut worden. Als Mitglied des britischen Krou- rates rief Carlisle, der Ire von Geburt war, einmal im Oberhaus, während der König die Thronrede verlas, einen solchen Skandal hervor, daß ihm das Vorrecht der Kron- ratsmitglieder, während der Thronrede auf den Stufen des Thrones zu verharren, entzogen wurde. In Deutsch­land wurde Carlisle bekannt durch eine Einladung zue Kieler Regatta, die Kaiser Wilhelm an ihn batte ergehen lassen; er saß damals neben dem Prinzen Heinrich von Preußen und dem amerikanischen Multimillionär Morgan- an der Tafel des Kaisers. In London konnte man den 72 jährigen Sonderling täglich auf einem Fahrrad durch wie Straßen jagen sehen.

— Sterbclied für einen alten Nußbaum. In P a t t - scheid stand ein uralter Nußbaum, der jetzt von einem starken Sturm entwurzelt wurde. Als »»» der Baum zur Seite gelegt werden sollte, damit die Passage nicht ge­fährdet würde, versammelte sich um den Baumricsc» der viele Mitglieder zählende Pattscheider Männcrgcsang- vcrcin und sang dem Baum ein Sterbelied.

— Ein gelungener Trick, sich vor Steuerzahlungen zu drücken. In Frankreich scheinen sich, wie der „Matin" bemerkt, noch recht viele angebliche Kriegsgefallene auf sehr lukrative Weise zu ernähren. So wurde erst wieder dieser Tage aus Montmartre der Kapellmeister einer Jazz­band namens Louis Auguste Bonnier sestgenommeu, der seit dem 8. Januar 1917 offiziell tot ist. Er gehörte einem Infanterieregiment au -und benutzte eine deutsche Offen­sive, um zu desertieren. Vorher aber hatte er wohlweis­lich einen toten Kameraden mit seiner Erkennungsmarke versehen. Ter lebende Tote genoß fortab den großen Vorteil, daß er — keine Steuern zu bezahlen brauchte.

— Radikalmittel gegen Grippe. In Cairo Montcnotte in Italien lag der 81jährige Bauer Felice Gagliardo seit mehreren Tagen mit einer schweren Grippe im Bett. Die Krankheit und das mit ihr verbundene Fieber machten ihn schließlich so lebenssatt, daß er in einem Augenblick, wo er sich allein im Zimmer befand, ans Fenster ging und auf die Straße sprang — das heißt: springen wollte, denn er kam nicht imicu an, sondern fiel auf einen Tclcgraphcn- draht, der ihn wie einen Gummiball zurückschnellte und an die Wand des Hauses warf. Hier aber geschah ein zweites Wunder: der alte Herr blieb mit seinem Schlaf­rock an einem Nagel hängen und schwebte nun mit seiner Grippe zwischen Himmel und Erde. Er begann jämmerlich zu schreien, worauf Freunde und Nachbarn hcrbcieilten, ihn abknüpften und wieder ins Bett steckten. Und nun folgte das Wunder Nummer 3: Gagliardo (was übrigens auf deutsch „Kräftig" heißt) hatte sich bei seiner artistischen Übung'derart aufgeregt, daß er seine ganze Jnsluenza vergaß und fieberfrei und gesund wurde. Bekannte», gegenüber hat er jetzt mit großer Entschiedenheit erklärt, daß er nun erst recht zu leben siebente.

- Das tanzlustige Wien. Der Aschermittwoch hat die Tanzlust in Wien nicht merklich beeinflußt. Vom 17. Fe­bruar bis einschließlich 3. März sind beim Wiener Magi­strat 1398 Einzelfeste angcmeldct worden. In dieser Zahl sind die regulären Tanzveranstaltungen bei den Fünfuhr­tees, in Konzertkaffcehäuscrii, Bars und Nachtlokalen aller AA n-cht inbegriffen. Es handelt sich dabei nur um Einzelveranstaltungen, die vorwiegend von Vereinen durchgeführt werden. Auf den Tag entfallen al|o im Nachfaschiug rund hundert Feste und auch gegenwärtig ist noch gar kein Abflauen in der Hochkonjunktur be» Tanzes zu verzeichnen. In den Monaten Januar und Februar 1925 wurden beim Magistrat 5469 Einzelscste angemeldet, in den beiden ersten Monaten des laufenden Jahres waren es 5859.

Aesten ruhen. Wenige Zoll nur, ein Straucheln, und sie sind über ihm! r .

Irgendein finsterer Gott aber, bent er sein ^.ebcn ge­weiht, bevor er diesen Gang tat, schützt ihn in seinem -tun. Er kommt zum kleinen Teich, der tagsüber wimmelt von glatten Leibern, dahin sich all bic schlafenden dringe ringsum begeben, wenn die Sonne sengt.

Hier gleitet er nieder. Aus dem Hemd^ zieht er ein Etwas, schwer rinnt eine Masse in das Wasser. Einen Augenblick nml; zögert er dann, kann sich vom Gelingen seines Werkes nicht trennen, dann schleicht er rückwärts. Doch mochte Triumph ihn die Vorsicht mindern lassen, trat er sehl, er stolpert, strauchelt in ein Gebüsch — da sind sie über ihm, schlingende Leiber, geifernde Rachen, die jäh im Schlaf gestört, — einige Schritte noch, krampfend fällt der Mann zu Boden, schlägt auf schleimende Ringe, schreit auf — dann ist alles ruhig wie zuvor im Park der Schlangen.

Am nächsten Morgen fand Mister Charles und die anderen am Teich Haufen toter Echlangenkörper. Fast der Gesamtbestand der Farm war durch die Seuche vcMichtct. Unter einem Baum aber lag gräßlich gedunsen der tote Ba- futo. Er hatte sich gerächt auf seine Weise; Gift gab er den Giftigen, Mister Charles aber und sein Werk traf er ins Markl —

Das „Faß".

Als der durch sein Wissen und seinen Körperumfang gleich berühmte Professor K. aus M. eines Tages den Hörsaal betrat, hörte er den Ausruf: „Da kommt das Faß!"

Der Professor geht ruhig zu seinen! Pult und beginnt den Vortrag mit de» Worten: „Meine Herren, ehe ich mit dem eigentlichen Thema beginne, möchte ich einen Irrtum richtiqstcllen. Die Worte: „Da koniint das Faß" betreffen wohl'meine Person. Wie alle Vergleiche, hinkt auch dieser; denn ein Faß ist von Reifen umgeben, ich aber bin von Un­reifen umgeben.