Einzelbild herunterladen
 

Zulöaer Anzeiger

Nr. 48 1926

Erscheint jeden Werktag. Bet Lieferung»« behinderungen durchHöhere Gewalt", Streik», Aussperrungen, Bahnlperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Druck und Verlag von Friedr. Chrenklau, Lauterbach, Hessen, Mit­glied des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Postscheck-Konto: Frankfurt a. M. Nr. 5585.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt iiiiiiiiiiiiiiniiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiijiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiniiiiiiiiiinini Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstratze 1, Telefon Nr. 989 miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii.iitiiiiiJiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiliiiiiiiiiiiiiijjiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii'iiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiifiKtiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Nachdruck der mit * versehenen Artikel, ur mit ÄuellenangabpZuld Knz." gestattet

Fulda, Mittwoch, 3 März

Der Anzeigenpreis für Behörden, Senogen» schäften, Banken usw. beträgt für die Klein­zeile 0.30, für auswärtige Auftraggeber 0.25, für die Reklamezeile 0.90 und alle anderen 0.15, Reklamezeile 0.60 M. Bei Rechnungsstel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol­gen. Tag- und Platzvorschriften unverbindlich.

3. Jahrgang

«ttHSöÉet^&^

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Reichspräsident von Hindenburg besuchte Dienstag in Be­gleitung mehrerer Reichsminister die Messe und das Reichs­gericht in Leipzig.

* Reichskanzler Dr. Luther ist in der Freien und Hansastadt Hamburg zu eurem Besuch cingetrofsen, wo er eine bedeutsame außenpolitische Rede hielt.

" Der Reichsminister des Innern hat im Auftrage der .Kelchsregierung an sämtliche Landesregierungen die Weisung gerichtet, jur euren reibungslosen Verlauf des Volksbegehrens Sorge zu tragen.

â Der Reichstag beschloß endgültig, die Erhebung der vollen Friedensmicte vom 1. Juli 1926 ab eintreten zu lassen.

~ u '^ 8en Hain bei Jena ermordete der Bäckermeister ^skar .Nalder seine Ehefrau und zwei Kinder, verletzte ein drittes Kind und flüchtete dann, wahrscheinlich um sich selbst

Var der Entscheidung in Gens.

Der Streit um die Völkerbundratsitze beginnt all­mählich zu einer Komödie auszuarten, bei der wir das angenehme Gefühl haben, als gänzlich unbeteiligte Zu­schauer dabeisitzen zu können, weil wir einfach abwarten werden, wie das Ende sein wird. Den Hauptspielern in Paris und London ist natürlich unser klarer Stand­punkt unbequem. Deutschland wurde wiederholt über die Rückwirkungen von Locarno enttäuscht, daß man jetzt ent­schlossen zu sein scheint, nicht weiter mitzugehen, falls man die damals gemachten Zusagen wieder nicht hält, und zwar weder dem Geiste nock> dem Wortlaut nach.

Man soll auch nicht erst versuchen, aus unsgrund­sätzliche Zustimmungen" herauszulocken, um dann die Ausführung, also die Übertragung von Ratsitzen an andere Mächte, im September vornehmen zu wollen. Wir wollen das Spiel von Locarno, wo Polen und Tschechen schließlich doch in den Saal hineingeschmug- aelt wurden, nicht wiederholen lassen. Chamberlain hat ja ein solches Kompromiß bereits in Arbeit. Doch das ist schließlich nicht die .Hauptsache; wichtiger ist nämlich, ob Briand es wirklich fertrgbekommen wird, für Polen einen ständigen Sitz im Völkerbundrat gleich­zeitig mit Deutschlands Aufnahme zu beantragen. Das schon heißt die Vereinbarungen von Locarno über den Haufen rennen; dann bedarf es nicht jetzt noch einer kom­promißähnlichen, also verhüllten Zustimmung des eng­lischen Außenministers. Nicht umsonst wird der deutsche Reichskanzler nach Genf gehen.

Nach den Eröffnungen, die die Debatte über all diese Völkerbundfragen im englischen Unterhaus gebracht hat, ist uns auch das Schicksal Chamberlains gleichgültig ge­worden. Man kann es dem französischen Ministerpräsi­denten Briand nicht weiter übelnehmen, wenn er Polen und Spanien gleichzeitig mit Deutschland in den^Völker- bundtat hineinbringen will, ohne dabei Rücksicht zu nehmen auf das, was man in Locarno versprach. Daß aber auch der englische Außenminister sich diesen französischen Plänen beugte,war eine derartigeEnttäuschung füruns,datz wir unsere bisherige politische Stellungnahme ihm gegen­über einer Revision unterziehen müssen. Dabei hat er noch die große Ungeschicklichkeit begangen, diese Pläne trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Verwirklichung zu unter­stützen, hat sich damit in einen schroffen Gegensatz zu der tvpischen englischen Politik einer vorsichtigen Zurückhal­tung gestellt. Und erleichtert hat er die Situation auch nicht gerade dadurch, daß er es nicht verhindert hat was er verhindern konnte. In welcher Weise die Tages­ordnung für die Montagssitzung in Genf aufgestellt wurde: Deutschland wird erst in den Völkerbundrat ausgenommen werden, nachdem zuvor eine der wichtigsten deutschen Lebensfragen, nämlich die Verhältnisse im S a a r g e - biet, behandelt wurden. Auf diese schwere strategische Ungeschicklichkeit wurde auch im Englischen Unterhaus hingewiesen; sie ist geradezu als eine Hintergehung Deutschlands bezeichnet worden. Chamberlain hat nur b^e Achseln gezuckt und hat verlangt, daß keine Regierung sich hinsichtlich der bevorstehenden Verhandlungen in Genf vorher irgendwie festlegen solle.

Mit dieser Mahnung wird er Deutschland gegenüber kein Glück haben, hier besteht von den Deutschnationalen bis zur Sozialdemokratie eine völlig einheitliche Mei­nung. Hier besteht ein klarer, oft zum Ausdruck gekom- mener Entschluß der Regierung, an dem nicht zu drehen und zu deuteln ist, ein Entschluß, der die Zustimmung nicht bloß der neutralen Länder hat, sondern auch Bel­giens und sogar weiter Kreise in England. Bedeut­sam ist cs, daß der englische Ministerpräsident endgültige Beschlüsse über ein Kompromiß oder dergleichen erst nach der angekündigten Rede des deutschen Reichskaylzers fas­sen will. Weiß man doch, daß man im eigenen Laicde mit dieser nur noch als hinterhältig zu bezeichnenden Politik aus stärksten Widerspruch gestoßen ist.

An die deutsche Regierung braucht man nicht die Mahnung zu richten:Luther, werde bart! Düne daß man unrecht hätte damit, gleichzeitig auch das Wort zu zitieren, das einst der alte Landsknechtführer Georg von Frundsberg auf dem Reichstag zu Worms einem anderen Luther zuricf: Möuchlein, Mönchlein, du gehst einen schweren Gang.

*

Chamberlains Absichten.

Briand wird in Genf jedenfalls zunächst die sofor­tige und gleichzeitige Kandidatur Polens für einen Not­sitz anmelden. Chamberlain wird, wie es in Loudon heißt, den Vermittler spielen wollen. Er wird fordern, daß keine Partei einen von vornherein, unverrückbaren

Der Reichspräsident in Leipzig.

Hindenburg auf der Leipziger Kesse

Reichspräsident von Hindenburg traf, begleitet von, Reichsminister Dr. Marx, dem Reichswirtschafts- minister Dr. Curtius, dem Reichsfinanzminister Dr. Reinhold, dem sächsischen Gesandten in Berlin, Dr. Gradnauer, sowie sonstigem Gefolge Dienstag mor­gen 9,45 Uhr in Leipzig zum Besuch der Messe und des Reichsgerichts ein. Am Bahnho? ^wurde der Reichsprä­sident von dem sächsischen Ministerpräsidenten Heldt, dem sächsischen Justizminister Dr. Bünger sowie dem Oberbürgermeister Dr. Rothe begrüßt und willkommen geheißen. Ferner waren auf dem Bahnhof erschienen Reichsgerichtspräsident Dr. Simons, Oberreichsanwalt Dr. E b e r m a i e r , die Chefs der Reichs- und Landes­behörden, im Namen der Garnison Oberst Krantz. Der Reichspräsident schritt, während ihn die große Zuschauer­menge mit Hochrufen begrüßte, die Front der auf dem Bahnhofsvorplatz stehenden Ehrenkompagnie ab und nahm den Vorbeimarsch entgegen. Sodann fuhr der Reichspräsident mit seiner Begleitung zum Gelände der Technischen Messe. Über der Stadt kreiste dabei ein Flug­zeuggeschwader. Im Vorraum der großen Maschinenhalle wickelte sich die Begrüßungsfeier ab.

Ministerpräsident Dr. Heldt begrüßte den Reichs­präsidenten in der sächsischen Handelsmetropole mit herz­lichen Worten und sprach die Hoffnung aus, daß der Reichspräsident die Überzeugung mitnehmen werde für das in der Messe sich dokumentierende ernste Bestreben der deutschen Wirtschaft auf Wiedererlangung ihrer Welt­geltung. Der Leiter der Messe, Dr. Köhler, hielt einen erläuternden Vortrag über Aufbau, Organisation und Bedeutung der Messe.

ReichswirLschafisminister Dr. Curtrus dankte im Namen des Reichspräsidenten für den festlichen Empfang und führte aus, man düxfie die leisen Anzeichen einer Besserung nicht übersehen, die sich in dem Stillstand der Arbeitslosigkeit und in der wachsenden Auftragser­teilung in manchen Industrien geltend mache. Hoffentlich werde man von der diesmaligen Leipziger Messe sagen können: sie war die Messe des wiedererstarkenden Vertrau­ens. Dr. Curtius erinnerte an das Finanz- und Wirtschaftsprogramm, mit Dem die Regierung vor das Reich getreten sei, und er hofft bei der Durchführung dieses Programms auf die tätige Mitwirkung aller Wirtschafts- krsise. Ebenso wie die Messe sowohl deutsch wie inter­national sei, so sei es auch für die Regierung notwendig, deutsch zu sein und europäisch zu wirken.

Aundgang durch die Messe.

In Begleitung des Direktors des Messeamtes, Dr. Köhler, begab sich der Reichspräsident auf den Balkon des Hauses 9, um von dort aus den überblick über die große Maschinenhalle des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinen- sabrikanten zu gewinnen. Es folgte ein Rundgang durch die verschiedenen Hallen. Im Namen des Ältestenaus­schusses der Ausstellerschaft brachte der älteste Besucher der Leipziger Messe, der Fabrikant Wagner ans Grünhainichen im Erzgebirge, der die Leipziger Messe zum 128. Mal besucht den Hochruf auf den Reichspräsidenten aus, tu den Die Versammelten begeistert einstimmten Zum Schluß des Rundganges begab sich der Reichspräsident ank Die Terrasse an der Straße des 18. Oktober, um von hier aus einen Gesamtüberblick über Die Technische Messe zu er­halten. Hier bestieg der Reichspräsident mit dem Ober­bürgermeister Dr. R o t b e den Wagen, um sich, am Völkerschlachtdenkmal vorbei, wo der Leipziger Männci- chor einen Weihcgesang austimnne, zum Reichsgericht zu begeben.

Standpunkt entnehmen dürfe, sondern daß die Fragetm echten Geiste von Locarno" versöhnlich erörtert und durch gegenseitige Zugeständnisse beioclegt werde. Das Kom­promiß, auf das er abziclt, läuft wohl darauf hinaus, daß die Deutschen erkläre« sollen, nicht grundsätzlich gegen eine Vermehrung Der Ratsitzc zn sein und auch nicht grundsätzlich bestimmte Kandidaturen abzulchnen; wofür dann die tatsächliche Entscheidung über die Rat- èrwciternng bis zum September verschoben werden soll. Es soll also keine Kandidatur endgültig abgelehnt werden, im März soll zunächst nur Deutschland einen Ratsitz erhalten.

Polen und der Geist von Locarno.

Warschau. Tic Propagauvnc.ütcilung des polnischen Außenministeriums hat Den ausländischen Pressevertretern in Warschau ein inoffizielles Kommunique zur Frage des stän­digen polnischen SiatfittcS überreicht, in dem cs u. a. hcißt: , Tic cntgcflcntommcnDc Haltung Polens gegenüber Tcutsch- iand hat Den Abschluß des Locarnovcrtragcs möglich gemacht. Wenn Polen nicht in eine der Loge Teutschlands gleichwertige Situation im Völkerbund gebracht würde, würde es für die polnische Regierung schwierig, wenn nicht unmöglich sein. Deutschland gegenüber die in Locarno inaugurierte Politik zu verwirklichen. Tie wichtigen Fragen zwischen Teutschland und Polen würden dadurch vergiftet und ihre Lösung würde erschwert tvcrdcn. Endlich würden damit, waS verständlich ist, Bestrebungen geschaffen, Lösungen Dieser Probleme außerhalb drs Bölkcrbundrs zu suchen."

Jm Reichsgericht

Dort hatten im Plenarsitzungssaal die Mitglieder ses Reichsgerichts, die Reichsanwaltschaft und Die RewwAn­waltschaft beim Reichsgericht Aufstellung genommen. Reichsgerichtsprästdent Dr. Simons begrüßte den Reichspräsidenten und dankte dafür, daß der Reichsvrä- fident durch seinen Besuch bekunde, wie doch er Die Auf­gabe der deutschen Rechtsprechung einschätze. Ter Fehl­barkeil alles irdischen Urteilens sind wir uns bewußt, fuhr Dr. Simons fort, aber wir fühlen uns einig in dem redlichen Streben nach leidenschaftsloser und unpartei­ischer Erkenntnis dessen, was wahr und gerecht ist. Darin glauben wir auch mit Ihnen, Herr Reichspräsident, über­einzustimmen. Wir alle verehren in Ihnen das Vorbild selbstloser Hingabe an das Wohl unseres Volkes und treuer Erfüllung übernommener Pflichten. Wir geloben hier, Ihnen nach unserer besten Kraft in Gehorsam gegen Verfassung und Gesetz nachzueifern; wir wünschen Ihnen, daß Sie von Ihrem Besuch in Leipzig und im Reichs­gericht befriedigende Eindrücke nach Berlin zurücknehmen. Möge Gott Sie uns lange erhalten!

Vniwori des Reichspräsidenten.

Nach Dr. Simons nahm Reichspräsident von Hindenburg das Wort und sagte:

Herr Rcichsgcrichtsprüsident! Meine Herren! Für die freundliche Begrüßung, mit der Sie m ch empfangen haben, danke ich Ihnen herzlich. Es ist mir eine aufrichtige Freude, den höchsten deutschen Gerichtshof an der Stätte seines Wirkens besuchen zu können. Mit Recht sehen Tre hierin einen Beweis für die Bedeutung, die ich der R^ch.s- psiege beimcsse. Gerechtigkeit ist Gna-Llage und Seele des Stadies; je höher die Wogen politischer un^ w rt- schaftlichcr Kämpfe branden, um so fester muß dcS Funda­ment einer

gegründet sein, die unberührt von der Leidenschaft jener Kämpfe, niemand zulicbc und niemand zuleide, Reckst und Gesetz wahrt. Darum gilt es injm.rcr von po! i n MeinungskSutpfen erfüllten Zeit mehr wie je, ein hoch­stehendes Richtertum zn erhalten und jede Antaßung seiner Unabhängigkeit abzuwehrrn Ihnen, meine Herren ' egt nicht nur r b, den deutschen Gesetzen eine e nheii!

Wendung zu sichern unD das Recht für die Bedürfnisse der Gegenwart sortzuentwickcl«, sondern auch dem deut n m Richlerstand in dem Streben nach höchster Vollkommenheit Führer und Vorbild zu sein. Daß das Reichsgericht dieser hohen Aufgabe gerecht geworden ist, beweist seine Ge­schichte, die, mit dem Erstehen und der Entwicklung des Reiches eng verbunden, bald ein halbes Jahrhundert um­faßt. Große Aufgaben harren auch weiterhin Ihrer:

wirtschastliche und sozial- Probleme stellen die Rechtsprechung vor immer neue Aufgaben, und über die Grenzen des Reichs schlägt das Recht völkerver­bindend neue Brücken. Daß die Arbeit in Ihrem hohen und verantwortungsvollen Amte auch in Zukunft das Wohl unseres Volkes fördern möge, ist der Wunsch, mit dem ich heute Sie und darüber hinaus die gesamte deutsche Rechtspflege mit allen, die ihr dienen, grüße!

An die Rede des Reichspräsidenten schloß sich ein Frühstück in Der Dienstwohnung des Reichsgerichisprä- fibenten Dr. Simons . Dann unternahm der Reichsprä­sident unter Führung des Oberbürgermeisters Tr. Rotbc im Kraftwagen eine Rundfahrt an Den verschied-nc« Messestätten vorbei durch die Stadt unter stürmischen Zu­rufen der die Straßen füUenbcn festlich bewegten Men­schenmengen.

Der Reichskanzler in Hamburg.

Neue schwedische Auszeicbn>i''a D: Luthers.

Reichskanzler Dr. Luther h. :.. Ho- :burg z» seinen, schon seit längerer Zeit beabsichtigten Besuch eingetroffen und hat mit feiner Begleitung imHotel zu »rn Bier Jahrcszeitcn" Wohnung genommen. Der Reichskanzler unternahm am Dienstag in Begleitung des Hamvurg-r Ersten Bürgermeisters Dr. Petersen, und anderer führen- der Persönlichkeiten eine Hafenrundfahrt, muhet mehrere Hasèuanlagcn besichtigt wurden. Darauf «and ein Bortrag im Tr o pe ni nst i t ut über die Be- kämpfung Der Malaria und Der Schlafkrankheit 4utt. Der Kanzler nahm Dann bei Dr. Petersen das Friitzuück "in und hielt abends beim Empfang durch Den Senat e-ne politische Rede, in der er außenpolitische Fragen behandelte und nmncntlich auf Deutschlands S ei« lung j um Völkerbund, die Vermehrung Der Rot- sine und die Hetze Mussolinis gegen Deutschland c-ngr-ig.

Die Königliche Akademie Der Wissen, 'chasien in Stock­holm bat den Reichskanzler wegen seiner Verdienste nur dem Gebiete Der praktischen Nationalökonomie tu m-m auswärtigen Mitglied ernannt. Der Reichskanzler bei diese neue Ehrung mit Tank angenommen.

Sei sauber!

Spare nicht an Wasser und Seife!

Aus den 10 Ecsundheitsgeboten des Roten Kreuzes.