sehr schlechtem Zustand befand, nur als Letzter durchs Ziel gc- hen. Der Fraukstirter F.R.-Sport bringt über das Rennen sollende kurzen Ausführungen: Houben kam in Begleitung seines Trainers Weber vom Fordhem College Rewyork erst wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung in Boston an. Beide äußerten sich sehr optimistisch. Weber erklärte den Journalisten, daß sich sein Pflegling in großer Form befinde und kaum zu schlagen sei. Beide waren aber nach Besichtigung der Bahn, die sich unsachlich in einem schlechten Zustand befand, sehr unzufrieden. Am Rennen beteiligten sich Miller, der beste Sprinter der Harvard Universität, ferner Morell und Houben. Paddock und Murchison nahmen nicht teil, waren aber als Zuschauer anwesend. Das Rennen verlief sehr spannend, war aber unüder- sichtlich, auch im Ziel. Alle Läufer lagen ganz dicht beisammen. Die beiden Ersten des Laufes waren mit den Verhältnissen der Bahn, auf der sie in letzter Zeit wiederholt trainierten, vertraut, Houben wurde sie zum Verhängnis. Natürlich spielt auf einer derart kurzen Strecke auch der Zufallsfaktor eine große Rolle.
Regeln der Pariser Leitung die Einladung übernommen hat, sich zu Spielen nicht bereit finden würde, in denen die eigenen Bedrücker ihm entgegentreten. In seiner Stellungnahme weiß sich der D.H.R. einig mit der gesamten deutsch fühlenden Hochschuljugend, treu den Ueberlieferungen des Geschlechts, das Blut unb Leben für uns opferte, wie den Pflichten gegen die Zukunft des Vaterlandes.
Der Deutsche Hochschulring und die Olympischen Spiele.
Nachdem zur Beteiligung an den Olympischen Spielen von anderen Seiten in verschiedenem Sinne Stellung genommen ist, erklärt der Führerausschuß des D.H.R.: Der D.H.R. sieht jn der allgemeinen Stählung der deutschen Volkskraft eine heiligste Pflicht. Er betrachtet die deut chen Kampfspiele als eine vaterländische Aufgabe mit dem Ziele, in ihnen an einem Tage der Deutschen das gesamte Dem chtum zu vereinigen. Er begrüßt die Veranstaltung von Länderspielen mit befreundeten und friedlichen Völkern. Dagegen lehnt er Spiele mit Bedrückern unseres Volkes ab. Der D.H.R. spricht sich deshalb gegen eine Teilnahme an den internationalen Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam aus, solange ein Feinds auf deutschem Boden steht und kein Goltesfrieden herrscht. Er ist überzeugt, bas auch das holländische Volk, das im Auftrage und nach den
Neihmlich Ricdesklschcs Revier Ziegevberg.
Rutz»«. BreMolz-Versteigemg.
Donnerstag, den 4. Februar 1926, von vorm.
9 Uhr ab, in der Listmannschen Gastwirtschaft in Allmenrod.
Distrikte: Steiacrsberq, Spitzestein, Mullenseifen, Seifen, Wildhecke, Eckmes, Ziegenrüßs- kopf, Hohestein, Schirm.
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Prügel 1. Kl., 7 rm. Reis 3. Kl.
Buche: 14 rm. Nutzscheit, 527 rm. Scheit 1. Kl„ 42 2. Kl.. 7 rm.'Prügel 1., 9 2. Kl., 1343 rm. Reis 3. Kl.
Ahorn: 2 rm. Scheit 1. Kl.
Esche: 1 rm. Prügel 1. Kl.
Linde: 4 rm. Rollen 1. Kl., 7 rm. Prügel l. Kl,
Weichholz: 2 rm. Scheit 2. Kl., 3,5 rm. Prügel 1. KI., 129 rm. Reis 3. Kl.
Fichte: 3 rm. Prügel 1. Kl.
Lärche: 1,5 rm. Prügel 1. Kl.
Buchen Scheit 1. Kl. aus Distrikt Schirm werden nicht versteigert.
Sickendorf, den 22. Januar 1926.
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Konsum- u. Feinmarinaden, frische Speisematle, la Kochkäse. Täglich frische Molkerei- butter, diverse Käse.
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Lauterbach, Am See 10.
Bekanntmachung.
Betr.: Erwerbslosenfürsorge.
Durch die Aenderung der Verordnung über Erwerbslosenfürsorge vom 17. 1. 1926 und der dazu ergangenen Ausführungsbestimmungen des Reichsarbeilsministers sind vom 1. Januar 1926 ab für beitragspflichtig erklärt worden diejenigen Angestellten und ihre Arbeitgeber, die zwar nicht krankenversicherungspflichtig, aber zur Angestelltenversicherung anmeldepflichtig sind.
Es sind dies alle Angestellten, deren Einkommen über 2700 Reichsmark jährlich beträgt, aber 6000 Reichsmark nicht übersteigt.
Die Beiträge betragen zur Zeit 3 Prozent vom Grundlohn der Krankenkasse. Für Lie neu beitragspflichtigen Angestellten wird die obere Grenze der Krankenversicherungspflicht (zur Zeit jährlich 2700 Reichsmark oder täglich 7.50 Reichsmark) als wirklicher Arbeitsverdienst zu Grunde gelegt.
Die Beiträge der ab 1. 1. 1926 neu beitragspflichtig gewordenen Angestellten sind an diejenige Krankenkasse zu entrichten, der sie angehören würden, wenn sie krankenversicherunzs- pflichtig wären. In Frage kommen nur Orts-, Land- und Betriebskrankenkasien.
Wir fordern hiermit diejenigen Arbeitgeber auf, die Angestellte der vorgenannten Art beschäftigen, dieselben innerhalb einer Woche bei uns zu melden.
Die erforderlichen Formulare können bei der Kasse in Empfang genommen werden.
Lauterbach, den 1. Februar 1926.
Der Vorstand der allgcm. Ortskrankenkasse für den Kreis Lauterbach.
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1
immer und nur
Stimmen aus dem Leserkreise.
(Für dir VerSffcnüIchunacn unter dieser Ueberschrist übernimmt die.Hcbattion felnerlei Der- aMworiuna ; für sie bleibt aus Grund des 6 Z1 Abs. 2 des Pressegesetzes in vollem Umfange der Einsender verantwortlich.» — Einsendungen, die nicht verwendet werden, können nicht zurüSgesandt, die Ablehnung nicht begründet werden.
Eingesandt aus Fulda.
Wie gefahrvoll das Passieren der Straße zwischen Fulda und den Orten Kohlhaus und Bronzell für Fußgänger des abends werden kann, zeigt ein am Samstag abend zwischen 7 und 8 Uhr vor Bronzell geschehener Unfall, der beinahe der Frau eines hiesigen Bürgers Las Leben gekostet hätte. Die Autos mit ihren grellen Scheinwerfern machen den Fußgänger so unsicher, daß er vor Angst jede Geistesgegenwart verliert. Der Morast zu beiden Seiten der Straße, an denen sich früher schöne Fußwege besandem bringt den Ausweichenden völlig außer Fassung. So gingen vor kurzem 2 junge Damen auf der Straße spazieren. Um die Lackschuhe nicht zu verderben, geht man auf der gepflasterten Straße. Ein Motorradfahrer fährt eine der Damen an, die mit gebrochenem Fuß in den Morast geschleudert ward. Zahllose ähnliche Vorkommnisse. gelangen nicht in die Öffentlichkeit. Wer schafft hier Abhilfe? Vor allen Dingen ist es notwendig, daß der Bürgersteig, der vor ein paar Jahren durch die Kabellegung zerstört wurde, wieder hergestellt wird. Jener müssen die Autofahrer, die diese Fuhgängerwege be- und zerfahren, rücksichtslos zur Anzeige gebracht und bestraft werden. Wer etwa an den angeführten Tatsachen zweifelt, gehe
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Todes-Anzeige.
Heute Nacht um 1 Uhr entschlief nach langem, schwerem in Geduld getragenem Leiden, mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager unb Onkel
Bürgermeister
Johannes Schwarz
im Alter von 50 Jahren.
Im Namen der tieftrauenden Hinterbliebenen:
Marie Schwarz Wwe.
Eunzenau, Oüermoos, den 2. Februar 1926.
Die Beerdigung findet Donnerstag mittags 1 Uhr statt.
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wegen Geschäftsaufgabe nach aufgehobenem Konkursverfahren. • Zb Freitag, den 29. Januar 1926, halten wir in S unseren Geschäftsräumen, BrauhaUSStraSSC 18, gegen Bar- : Zahlung zu den üblichen Preisen des Kleinhandels 0inen^otal^us^rkauf | in Lebensmitteln, Kolonialwaren, Waschmitteln, Tabakwaren etc.
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Prospekte kostenlos durch die Schulleitung.
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einmal abends nach Bronzell zu und überzeuge sich von den hier herrschenden unhaltbaren Zuständen.
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Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Nach 8 12 des Preußischen Gesetzes zur Ueberleitung der Gewerbesteuer in das regelmäßige Veranlagungsverfahren vom 15. Oktober 1925 (Pr. G. S. 'S. 135/138) haben sämtliche gewerbesteuerpflichl-ige Unternehmungen die Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer nach dem Ertrage für die Monate Januar, Februar und März 1926 am 15. Februar 1926 (ohne Schonsrist) zu leisten. Zum gleichen Termin ist die Lohnsummensteuer für die Monate Januar, Februar und März 1926 zu zahlen.
Die Vorauszahlungen nach dem Ertrage bemessen sich nach den am 10. Januar 1926 fälligen Zahlungen auf die Reichseinkommen- oder Körperschaftssteuer. Die Vorauszahlungen nach der Lohnsumme bemessen sich nach den in den Monaten Oktober, November und Dezember 192-5 gezahlten Gehältern und Löhnen.
Der Handelskammerbeitrag beträgt 7 v. H,
Mit den Vorauszahlungen sind die Voranmeldungen an unsere Stadtkasse abzugeben.
Fulda, den 30. Januar 1926.
Der Magistrat:
Dr. Anto n i.
Verantwortlich für die Schriftleitung: Dr. rer. pol. Karl K r ö m m e l b e i n-Fulda.
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Otto Schneider-Fulda.
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Dienstag, d. 2. Febr. 1926, abends 8 Uhr
A ^ kUKLerricht
im Ieichenfaal der Stadtschule.
Der Dorsitzende u. Kolonnenarzt Dr. Sebald.
Steiierteraiiiie itretaiMt Fuld«.
Im Monat Februar 1926 sind folgende Abgaben an die Stadtkasse zu zahlen:
Bis 15. Februar 1926 (keine Schoufrift). Gewerbesteuer nach Ertrag — 750 v. H. bezw.
900 D. H. (Filialgewerbe-Vetriebe) des Gewerbesteuergrundbetrages. Der Steuergrundbetrag ist 10 v. H. der am 10. Januar 1926 für die Monate Oktober bis einschließlich Dezember 1925 an die Finanzkasse gezahlten Einkommen- bezw. Körpcrschaftssteuer.
Gewerbesteuer nach der Lohnsumme — 100 v. H. des Gewerbesteuergrundbetrages. Der Steuergrundbetrag ist 1 v. Tausend der in den Monaten Oktober bis einschließlich Dezember 1925 gezahlten Löhne und Gehälter.
Handelskammerbeitrag — 7 v. H. der Gewerbesteuer-Vorauszahlung nach Ertrag und Lohn- summe.
Bis 15. Februar 1926 (Schonfrist 8 Tage).
1. Grundvcrmögenssteuer und Hauszinssteuer für Februar 1926 in Höhe der auf den Steuerzetteln vermerkten Beträge.
2. Müllabfuhrgebühr und ~ Kanalbermtzungsae- bühr für 4. Vierteljahr 1925.
3. Hundesteuer für 4. Vierteljahr 1925.
4. Wassergeld für 3.- Vierteüatz» 1925, MWÄeMe.B., Silk Mittwoch, den 3. Februar, abends 8 Uhr im Stabtsaal (Wirtschaftssaal)
öffentlicher Vortrag
über
oeWeitlidje SeWrziehmg
von H. Gerh. HilbeSranb-Berlin.
Eintritt für Mitglieder frei, Gäste 30 f Maskenkostüme elegante und einfache, für Damen und Herren, verleiht billigst
Blumhof, Fulda
Leipzigerstraße 34 II.
ZllgdverysihtNg.
Die der Gemeinde Frischborn gehörige Jagd, bestehend aus ca. 3500 Morgen Feld einschließlich Wold, soll Samstag, den 13. Februar 1926, nachm. 1 Uhr, in der Wirtschaft von Heinrick Koch auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben.
F r i s ch b o r n, den 1. Februar 1926.
Hessische Bürgermeisterei ____________________K e u tz e r. ^GWWig^
Die Eemeindejagd (Feld- und Waldjagd) der Gemeinde Gedern wird in 3 Abteilungen auf die Dauer von 6 Jahren am Samstag, den 13. Februar 1926, mitags 1 Uhr, im Saale des Gastwirtes Reichert am Bahnhof verpachtet. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben. Gedern liegt an der Bahnstrecke Frankfurt a. M.—Lauterbach. Die Station liegt mitten im Jagdbezirk.
Bürgermeisterei Gedern.
Müller.
Wtaip M
ÄW