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Ter Z'-g wurde im Pantheon von der Königin und den ftai-:u-schau und au<l8»di?chrn Prdrzeffknne«, den Gc- wobrinnen der italieni-chrnMinister m»d der ausländischen T r ö? eien sowie den Ritiern des Aânziateno.rdens erwartet. Tausende von 5k r ü uz e n schmüritcn das » N-,'. »fr binfegu; ng der Leiche wurde der

. : bin Er wird später seinen Platz Hundert» des Gemahls der Ent- uen, finden.

Im Namen der NeichSregiernng legte der deutsche Botschafter in Rom einen Kranz am Sarge der Königin Margherita, der Witwe des Königs Humbert I., nieder. In Berlin wurde in der Hedwigskirche ein Trauergottes­dienst für die verstorbene Königinmutter Margherita ab­gehalten, dem auch daS Diplomatische Korps beiwohnte. Von deutscher Seite waren anwesend für den Reichspräsi­denten Staatssekretär Meißner, für den Außenminister Staatssekretär von Schubert und für den Reichskanzler Regierungsrat von Stockhausen. Außerdem hatte das Auswärtige Amt mehrere Vertreter entsandt.

Falschmünzer überâ

Rene Verhaftungen in Berlin, Düsseldorf und Dresden.

Eine vierköpfige Falschmünzerbande in Berlin, die sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von englischen Fünf;Psund Noten befaßte, konnte jetzt endlich verhaftet und' dem Untersuchungsrichter vorgefühtt werden. Sagert und Dahling, die beiden Hauptschuldigen, legten ein Geständnis ab, daß sie zusammen mit einem Ingenieur Gerstenberger und einem Lithographen Kuhn die Noten in größeren Mengen hcrgeftellt hatten.

In Düsseldorf wurde dieser Tage ein junger Mann aus Dresden bei der Ausgabe falscher Zwanzig- ..maüjèhefKe verhaftet, wobei er den ihn festnehmenden Schutzmann durch einen Schuß verletzte. Ein auf der Rück­fahrt nach Dresden befindlicher Mittäter wurde in Pader­born im Zuge verhaftet. Die in Dresden vorgenommene Haussuchung erbrachte den Beweis, daß die beiden auch die Hersteller der Fälschungen sind. Die Polizei fand dort noch rund 400 Falschscheine vor.

Zur Fälschung von Dmarnoten.

Die Nachforschungen nach den Falschmünzerwerk- stätten der südslawischen Tausend-Dinar-Roten habender- gehen, daß auch in Duisburg sich Mitglieder der Fäl-

? . n au ^l-attcn haben. Es wurden inzwischen zwei . una ein dcm'a^r Kanstuarm unter der Anschuldi- guug fesigenommen, Den Ankauf für das Papier zum Druck der Falsifikate vermittelt zu haben. Zu diesem Zweck weilten der jugoslawische Polizciobcrp und ein Staats­beamter in Duisburg, die im Verein mit der Duisburger Kriminalpolizei die aufgefundenen Spuren, die außer nach Bielefeld auch nach Düsseldorf und einigen ande­ren Städten der Rheinlande und Westfalens führen, weiter- versolgen.

Nach Meldungen der Budapester Blätter ist der Bankbeamte Dr. Tibor Schwetz, der ebenfalls an der Verbreitung von falschen Banknoten teilgenommen haben soll, von der Polizei festgenommen worden.

psliü'sche Rârzrhschau.

Deutsches MèÄ.

Ehrung des niederländischen Gesandten in Berlin. ,

Der Reichspräsident gab zu Ehren des königlich u,:2erläudischen Gesandten, Baron Gevers, der am 1. Januar d. I. 20 Jahre seinen Berliner Posten innehatte, ein Essen, an dem außer der Umgebung des Reichs­präsidenten u. a. der Apostolische Nuntius Monsignore Pacelli, Reichskanzler Luther, Reichsminister Stresemann, Staatssekretär von Schubert und Landesdirektor von Winterfeld teilnahmen. Aus dem erwähnten Anlaß über- reichie Staatssekretär Dr. Meißner dem Gesandten im Namen des Reichspräsidenten und der Reichsregierung im Gesandtschaftsgebäude ein Ehrengeschenk in Form eines silbernen Tintenfasses. Staatssekretär Meiß­ner _ übermittelte hierbei die Glückwünsche des Reichs­präsidenten und dessen Dank für die vielen Beweise freund- schastlicher Gesinnung, die Baron Gevers während seiner Amtstätigkeit, insbesondere in den schweren letzten Jah­ren, dem deutschen Volke gegeben hatte.

Für Aufklärung der Fememorde.

Die Berliner Politische Polizei wendet sich an die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung von drei Fememorden. Es handelt sich um die Fälle Legner, Wilms und Sand, die nach polizeilicher Mitteilung durch Angehörige der schwarzen Reichswehr ermordet und ver­graben wurden. Eine Belohnung von 6000 Mark ist für Mitteilungen ausgesetzt worden, die zur Aufklärung der Morde beitragen.

Forderungen des Rheinischen Städtetages.

Der Vorstand des Rheinischen Städtetages hat ein­stimmig eine Entschließung angenommen, in der gegen die Heutigen Bestimmungen des Finanzausgleichs, welche die Anteile der Städte am Steueraufkommen zu­gunsten der Landgemeinden, des Staates und des Reiches kürzen, Einspruch erhoben wird. Gerade in den Städten sei die Not per werktätigen Bevölkerung am größten und wirke sich am unmittelbarsten aus. Es wird oaher eine schleunige und grundlegende Änderung der Be­stimmungen des Finanzausgleiches gefordert. Zur Be­hebung der besonderen Notlage i m Rheinlands uns im Industriegebiet sei dringend erforderlich eine weit­gehende uns alsbaldige Überweisung größerer Beträge aus Reichs- uns Staatsmitteln. Da die Zahl der Erwerbs­losen uns Ausgesteuerten am Rhein und namentlich im Industriegebiet weit größer ist als in anderen Teilen des Reiches, wird von der Reichs- und Landesregierung eine besondere Überweisung aus Steuermitteln für die Winter- monaw erwartet.

Aus In- und Ausland.

Berlin. Wie der Gewerkschaftsbund der Angestellten mitteilt, hat der vom Reichswirtschaftsrat eingesetzte Aus­schuß zur Prüfung der gesetzlichen Unterbringung erwerbsloser Angestellter eine zwangsweise Einstellung Stellenloser gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter abgelehnt. Ange­nommen wurde lediglich das von den Arbeitnehmern geforderte Verbot der Chiffreanzeige. Die Forderung befon- derer Lündigungsfchutzbestimmungen wird in der nächsten Sitzung des Arbeitsausschusses eingehende Erörterung finden.

Paris. Der sozialistische Rationallongreß ist in Paris zusammengetreten, um über die Frage der Beteiligung der Sozialistischen Partei an der Regierung zu entscheiden.

.... London «Daily Telegraph" meldet aus Dschiddah: Die oncutliche Versammlung in Mekka hat Ibn Saud zum König D o m veds ch as ausgeruscu.

. "önbon. Reuters Bureau meldet aus Tanger: Trotz der ^tnpelluua der F ried c y s ve i baublü n gen heißt es, lm? A?^eu einerseits und Abd el Krim andererseits entern tfotommen viel näher seien als je zuvor.

Lokales sinb Provinzielles

Merkblatt für den 13. Januar.

II Mvnvauigang 7° P.

Monduntergang S2* R

Sonnenaufgang 6'

Sonnenuntergang

1859 Der Schriftsteller Karl Bleibtreu in Berlin-geb.

1916 Die österreichisch-ungarischen Truppen besetzen Selime.

Ich würrfchs der deutschen Jugend eine spartanische Er- zichung, frei von den süßlichen Schwächen, die uns das Zeitalter der Kinder" gebracht hat. Richt weichliche Kunftschwärmerci, nicht überreizter Persönlichkeitskult roch vorzeitiges Genirhen- können Jünglinge und Männer schaffen, wie sie die Zukunft des Vaterlandes braucht. Mit Klampfen und Tänzen ist das Leben nicht zu bezwingen. Lutbchren und gehorchen, sich einfügen und dienen, hart -»reden am Körper und Geist: nur aus diesen Quellen setzen Kraft- und Frendsnströme, die nie versiegen Sis ins hohe Alter. Die Schwächlinge und Selbstlinge zer­bricht Las Leber.

Schulrat Schmuck, Darmstadt.

Wetterbericht.

Tie falten Lufimasfen, die sich ii^. Bereiche eines kräftigen Hochdruckgebiets über Nordostenropa ausgebildet haben, dringen nach Mitteleuropa vor und bringen auch uns einen. stärkeren TemveraturrLckganH Der Frost wird sich also wesentlich ver­schärfen. und da die Wetterlage große Stabilität zeigt, wird die vorwiegend heitere und trockene Witterung zunächst anhalten.

Aussichten bis Mittwoch abend: Weiterer Temperaturrück- gang, sonst keine wesentlichen Aenderungen.

Kaust Wohlfahrtsbriefmarken! Der Verkauf von Wob-fahrtsbriefmarken endet bei den Postanstalten am . 5. Januar. Eine Verlängerung vW Verkaufs durch die Post findet nicht statt. Sagegen können die WohlfahrèS- Hriefmarken auch nach dem 15. Januar wie bisher durch nie Landes- und Provinzialausschüsse der Deutschen Not­hilse und die bekannten großen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege bezogen werden. Sie können ferner nach wie vor zur Frankierung aller Postsendungen nach dem In- und AuSlande an Stelle gewöhnlicher Freimarken ver- noendet werden.

Zehr gechrie grosse grau!

Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, Darum Sie in den Geschäften am Aorterlhasteften kaufen, :e die Zeitung für ihre Warenangebote benutzen?

Ich darf es Ihnen verraten: Ein Geschäftsmann, der inseriert, schreitet mit der Zeit vorwärts, kennt die Ge- forderrnsie seiner Zeit und weiß insbefondsre such die Be- tiirfnifie des kaufenden Publikums einzufchätzen.

* Fulda. (Stadtverordnstenfitzung.) Am Donnerstag, den 14. um 5 Uhr findet eine Sitzung der Stadtverordneten-Verfammlung statt mit folgender Tages­ordnung: 1. Nachträgliche Zustimmung zur.Bewilligung einer einmaligen Beihilfe an die Erwerbslosen; 2. Nach­rag zu der Ordnung betr. Erhebung einer Verguüguugs- >euer; 3. Nachstanderklärungen; 4. Ermäßigung. öer An­erkennungsgebühr des Kaliwerks Neuhof für. die Legung mm Röhren durch städtisches Eigentum; 5. Aufnahme eines Darlehns; 6. Bewilligung einer Beihilfe zu den Kosten der Umzäunung des Schulgartens des Englischen Fräulein- Instituts; 7. Ankauf eines Grundstücks am Wieseumühleu- . eg; S.' Anstellung eines Polizeibetriebs-Assistenten; t Legung eines Wafserhauptrohrstranges an der Btumen- -nauer und Bewilligung der Kostèn; 10. Legung eines Uöasserhauptrohrstranges in der Ruprechtstraße und Be­willigung der Kosten.

- Fulda. Zu unserm gestrigen Bericht über den Vor­rag der Volkshochschule in Fulda, schreibt uns der hiesige K a t u r h e i 1 d e r e i n e. V. Fulda noch folgendes! Die Vitamine sind zwar nicht Bau- und Vrennftoffe im Haus­halt des Körpers, wohl aber lebenswichtige Ergänzungs­stoffe pflanzlichen Ursprungs, welche in vielen Nahrungs­mitteln, z. B. im Getreide, vor allem in besten Keimen, ferner in Milch und Butter, im unglasierten und unge­färbten Reis, in kleiereichem Schrot- oder Vollbrot, in vielen Gemüsen, Salaten, Nüssen, in Obst und den meisten -üdfrüchtèn usw. vorhanden sind. Buch das Fleisch enthält Vitamine, welche jedoch die Pflanze zuerst dem Tier spsn- den mußte. Die Vitamine werden durch Kochen, Braten und Backen der Nahrung zum großen Teil entwertet oder zerstört. Co z. B. wird durch starkes Kochen (Pasteurisieren) der Milch dieses im rohen Zustands sehr wertvolle vita­minreiche, für das Wachstum des Kindes besonders wich­tige Nahrungsmittel fast wertlos gemacht. Das früher übliche Eoxlethverfahren, das während langer Zeit non den Vertretern der medizinischen Wistenschaft als allein richtig angesehen wurde, hat vielen Säuglingen Siechtum und Tod gebracht. Mangel an Vitaminen erzeugt auch bei scheinbar ausreichender Ernährung. Verdauungs- uNd Wachstumstörungen, Unterernährung, Augen- und Nervenleiden, Skorbut, Skrofulose und Rachitis. Diese Krankheiten können durch Zuführung geeigneter vitamin­haltiger Nahrung häufig in überraschend kurzer Zeit wie­der beseitigt werden. Die Beachtung der neuen, auf sehr zahlreichen Versuchen und gründlichen Forschungen aufge- bauten Lehre ermöglicht also eine wirtschaftlich vorteil­hafte, gefundheitsgemäße und Krankheiten bekämpfende Ernährung. Kurz: Die Vitaminlehre ist von außerordenj- lich großer Bedeutung für Volkswirtschaft, Volksernährung und Volksgesundheit. Aus den Ausführungen des Herrn Universitäts-Prof. Dr. Sittler ging klar und unzweideutig hervor, daß die heute führenden und maßgebenden Ver­treter der Wistenschaft die bisher geltende, namentlich von den Aerzten vertretene Ernährungslehre (Eiweiß und Ka­lorientheorie) auf Grund von Forschungen und Versuchen deutscher, aw.eiikanijcher, englischer, dänischer und schwei­zerischer Gelehrter als völlig unhaltbar aufgegeben haben, Die modernen Wissenschaftler nähern sich also nach den durchaus einwandfreien, sachlich nicht anfechtbaren Darle­gungen des Redners fast vollkommen dem Standpunkt, den einsichtige Lebensreformer in der Naturheilbewegung schon seit mindestens 60 Jahren einnehmen. Für diesen Standpunkt kämpfte die von Aerzten, Naturheilkundigen, Lehrern und anderen Volksfreunden (wir nennen nur Dr. Lahmann, Prof. Echweninger, Dr. Kleinschrod; Balzer, Rikli, Kneipp, Bircher-Benner, Ragnar-Berg u. a.) 'ge­führte Naturheilbewegung in sehr zahlreichen Vorträgen und Schriften. Möge die neue Lehre nicht allein vom Ka­theder aus verkündet, sondern auch im täglichen Leben be­achtet und angewendet werben.

" Fulda. Motorrad-Unfall.) Der Polizeibericht meldet: Am Sonntag abend gegen 7 Uhr wurde auf der Straße. FuldaKvhlhaus von einem mit Sozius fahren­den Mororradfahrer, der zu nahe am Fußgängerweg ein ans Kohlhaus in Richtung Fulda in Begleitung zweier Männer kommendes Mädchen ungefassten und umgerissen. Die Verunglückte erlitt einen Beinbruch und wurde ins Krankenhaus geschafft. Die Nummer des Fahrzeuges ist bekannt.

* Fulda. Kam m e r l i ch t spiele. (Volk in Not.) Ein Spiel aus der Leidenszeit Ostpreußens, die nun be­reits über ein Jahrzehnt zuriickliegt. Originalbilder aus der Schlacht bei Tannenberg, Hindenburg mit feinen Mitarbeitern am Beobachtungsstaud geben dem Film einen besonderen Reiz. Die sonstigen Qualitäten des Filnis -kennzeichnen die Namen eines Albert Steinrück ü. a. (Steinrück verkörpert die Gestalt des unglücklichen Ge­nerals Cafonoff, der nach dein Ausbleiben Reniienkampfs und der damit verbundenen Niederlage Selbstmord be­ging.) Eine tolle, amerikanische Humoreske vervollstän­digt das Programm.

* Lauterbach. (Dekor i erungsfest des V. H. C.

3 ra c i g D e r e i n Lau t er bu ch.) In der mit Tannengrim geschmückten Adolf Spieß-Turnhalle sand das Dârierungsfest am Samstag, den 9. Januar, statt, dem der Gedanke zu Gründe lag: ,jEin Abend Nrn der Karolnsburg". Die Karalus- burg vorn Altenberg war auf der Bühne dargestellt, fröhliche Lauterbacher Jungen spielen Soldatch.es, bis sic darin . durch Vorbereitungen für einen V. H. C. -Abend gestört werden. Mit Musik und Mutemfpiels erscheint dann die frohe Wanderschar und oben entsteht-reges Leben. Rucksäcke werden ausgepacki, Bierfuhrmann Hannes sorgt für einen kühlen Trunk, 2 herrliche Lieder zur Laute singt Frl. Dulhei. Die Damen dös Fuüg-WH.C. tanzen in prächtigen Kostümen 2 ReigenRosestock. Holder Wit" undZu Lauterbach hab ich meink Strumpf verlorM", bis dann der 1. Vorsitzende, Herr Carl Finger, in der Carolusburg-Rede in formvollendeter Weife auf Entstehung und-Geschichte der Ca- rolushurg Hinweis!. Am 24k August 1884 hat Apotheker Karl Kolmberg, ein Lauterbacher Kind, nachdem er in wachen langer Arbeit- selbst die Steine zu der Burg IusamMeugetvagen hatte, diese an den' V. H. G ülergebem, Baurat Diehm hielt die Weiherehe. und taufte bic BurgArx Caroli". Der damalige 1. Vorsitzende Wilh. Becker I I übernahm sie in Schutz und Schirm. Unter der Bamngrupp-e war ein gar fröhliches Völkchen zu munterem Tun zusammen. Dort oben am Altenberg haben in den Okt-obermgen von 1813 die Freudenfeuer nach der Völker­schlacht von Leipzig weit in die Lande geleuchtet, dort war es 1863, als Siadtpsarrer und nachmaliger Dekan Trautwein nach 50 Jahren sprach und bei der 100-Iahrfcicr am Gedenktag! der Völkerschlacht in 1813 loderte wieder ein hohes Freudenfeuer zum Himmel, wobei Professor Weidig die Festrede hielt. In den Märziagen des Jahres 1-907 .zog'Lauterbachs Jugend hinauf, um im Turnverein das 75 jährige Bestehen des Turnkreises Mittel- rhein festlich zu begehen. Es ist klassischer Boden, der Aliâerg mit der Larolusburg. der weithin feine getreuen Vasallen im weiten Rund grüßt; den Knüll, Herzberg, Vachaer Berge und die Gewaltige, Rhön. Anschließend fand in diesem Rahmen die Verleihung der Wanderauszeichnungen statt an Damen, die 10, und Herren, die 11 Wanderungen in 1925 mit machten. Sie konn­ten .hen Damen Berta Krömmelbein- zum 3., Emilie Krömmel- bèin zum 2., Liesel Sauer. Else Beyer, Dora.Simpel und Else Desch je zum 1. und Elisabeth Duthel zum 2. Male überreicht werden. Otto Kimpel, Hans Scheer und Heinrich Hardt wurden zum L, Hans Sons el und Heinrich Gebhardt züm' 2., Hermann Reibeling zum 4., Otto Desch zum 6. und .Carl Finger zum 7.. Male ausgezeichnet. Letzterer hat mit der Dezemoer-Wan- derüng 1925. seine 100. planmäßige Wanderung mitgemacht. Ihnen altem den tapferen Wanderern, galt das brausende. FrifMAU. Die Verleihung nahm wiederum der 1. Vorsitzende vor mit einem Rückblick aus 1925. In den Maien! a.gen zog man hinauf zum Hoherodskopf, um das Bild Alexander Staplers, ge­schmückt mit frischem Tannen«rün.. an wüâae ^i-ille m brinoen. lung.des Gesamtvereins in Lauterbachs Mauern, und . in den Augufttagen fand die einbrutfsoolle Kundgebung, des Jugend- tages hier statt. Ein von allen Mitwirkenden flott gespielter einaktiger Schwank,Der selige Dannemann, löste schallende Heiterkeit aus. In der Münchner Vierhalle, zu der ein aller­dings nicht in den bayrischen ßanbesfarben gestrichener Weg­weiser wies; entstand alsbald ein gemütliches Treiben, und in der Bodega gäbe Tropfen besten Südweines, fo daß bei fröh­lichem -Tânze'- gute Stimmung herrschte, die bis in die frühen Morgenstunden entfielt. Es muß an dieser Stelle- allen an dem guten Verlauf des Festes Beteiligten besonders gedankt werden. Heinrich Reuter als Leiter des 5Bèfgnügimgsan Frl. Duchel für die Reigen und Lieder, den beiden wackeren Meistern Elitich und Schmidt für ihre große Mühe bei der Ausschmückung der Turnhalle. Allen übrigen Mitwirkenden gebührt ebenfalls herzlicher Dank. Der Sonntag nachmittag brachte die Verlei hung.der. Auszeichnungen an die Teilnehmer der Kinder-Wan- Lerv-ngem Hier gabs frohe helle Kinderaugen, die so überaus dankbar für'die kleine, schlichte Auszeichnung waren. Und wie haben sie es uns gedankt! Wer dort ihren Vorsührunaen anwoh­nen- konnte, wie sie in den prächtigen und wunderooll gespielten Stückchen ..Weihnack, 'en bei Heinzelmännchens, Die 4 Jahreszei­ten und Weibnachtsstimmung" in vollendeter Weise auf die Bühne gebracht wurden, dem war die eigene Kinder- und Ju­gendzeit wieder nahe und er ist nicht von bannen gegangen-, ohne ein Stück Jugend im Herzen mitgenommen zu haben. Gar manches Auge sah ich' feucht, gar manches Mutterherz in be- feligènber Freude aufjauchzen. Mit all den Vorführungen, auch den kleineren Vorträgen von Esdichichen, Kind.und Püppchen, teilweise von den Aller kleinsten niedlich aufgesagt, hat Carl Sarnes ein Stück Arbeit geleistet, das ihm allseits gedankt und so leicht nicht vergessen werden wird. Die Bilder in den ein­zelnen Stückchen, wie in den 4 Iahre-szeiKn-, waren von hervor­ragender Wirkung, die Stimmungen wundervoll wiederaegebem So schloß auch der Tag, der Kinder mit vollen, wohltönenden Akkorden.

* Alsfeld. (E r n e u u u n g e n.) Die Vormsssungsprak- tifauten Werner Hanitsch beim Vermessungsamt Als­feld, Richard Hübner zu Hungen, beim Vermsssungs- amt Hungen, Heinrich Preiß zu Grünberg, beim Vör- mesfungsamt Grünberg, wurden vom 1. Januar 1926 ab zu Vcrinessungsfekretären ernannt.

Eiche», 11. Jan. (V o n der Universität.) Etudien- rat Dr. König, ein von den Franzosen. vertriebener Elsässer, der zur Zeit an der hiesMN OWrealschüle ibWäsblgt ist, er­hielt .von der ßanbesuttwerjiiäf Eschen einen Lehraüfttag für Grenz- und . AüslLNÄSdeul-schtüm. (Reue Aptovus- I i n ie.) Zwischen der Stabt Eichen und den Gemeinden Krofdorf und Felllnghausèn einerseits und der Reichspost an- dererföfts ist der Betrieb einer Autobuslinie von Gießen über Krofdorf nach/Fellinghausen vereinbart worden. Der Autobus ist bereits hier cingetrossen. Mit der Inbetriebnahme kann in naher Zeit gerechnet werden. (Die. größte Turnhaltze O or r h c f s c ns.) In Heuchelheim weihte der Turnverein in einer eindrucksvollen Feier feine neue Turnhalle ein, die die größte Turnhalle Oberhepens ist. Die Halle faßt rund 900 Per- sonech Sie ist mit einem Wirischafisbetricb verbunden; der un­ter eigener Regie des Vereins steht.. .

* Vom Vogelsberg, 11. Jan. 30 Jahre find' verflossen, feit! die Kul!urbehörde ihre G r u n d l a n dge w i irnu ng bezw. H n t wcki d e n m e l i o ra t i o m in Angriff genommen hat. 18'96 war es, als de schloffen wurde, ungefähr 2000 Hektar Oevland und Wüstungen' der Viehzucht nutzbar zu machen. Das Gelände lag hauptsächlich in den Höchstgoleyenen Ortschaften der Kreise Lauterbach und Schotten. Es war mit Basalt blocken, Ameisenhaufen und Tornerigeftrüpp bedeckt und bildet« eine kümmerliche Weide. CS find bis jetzt im ganzen über UDO Hektar melioriert worden. Der größte Teil' wurde «r(° Wissen mid Weiden, das Nebrigs zu Ackerland angelegt. Zuerst wurde