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freu Anfottrnmgen des übrigen Deulschlands rnffyr'cL’rn. Dit Verfassung welche brr österreichische Reichstag zu entneifni im Begriff steht, nirb, wie mit $r|timnitteit zu erstatten, in Wahrung brr Volksrcchte und in Erschaffung einer frftbrquintcun Freiheit mit den Absichlen der Natiottalveisainmlung im (SmHlange fM'rn. Die deutsche Nationalität in den deutschen Provinzen O-st-rrcichs trägt ihre sichere Gen ähtlristung in der comparten und n illenéfiäMigni deutschen Bevölkerung, in der deutschen Dynastie, den deutschen Institutionen der Verfassung und Vein altung, in der deutschen Bildung in sich; nichts hindert den Hiuzuniit ycfuivtr Bestimmuiigen in der Vereinbarung zur noch triftigeren Stütze dieser Grundlagen deutscher Sitte und deutschen Lebens ”
Darmstadt, 20. DeciMber. Beim Beginne der heutigen Sitzung interpeliirte der Abg. Bollpracht den Minist, ipcäßdenien Ja>p darüber, ob an bem Zeilungogeiuch-te, wonach die großher- zoglich hessiscle Regierung sich mit mehreren andern deatichrn Staaten gegen die Suprematie eines gnviff» deutschen Slaa:,ö (Preußens) in Deutschland ausgesprochen haben soll, etnas Ge- gründeles sei. Der Miuistcrpr.zsldcnl envivberte hieraus, „daß iom teil einer derartigen Eiklärung oder Verein gung nichts bekannt sei."
* B a i e r n. Der ÄUgoburger Allg.metnin Zeitung theilt einer aus München über de deutsche Reichsveif.issung einige Gedanken mit, „'reiche Sie jedensalls f-r mehr als klone Piiv.it- ansicht halten dürfen." Diese Münchener G.danken finden sich auch in einer bei Kaiser in München erschienenen Brochure: „Die deutsche Verfassungskrage und die deutschen Ginzelstaalen", welche teil (imin Manne herrührt, der „in den Kre sen des baierischen Hofes heimisch ist," und eben 10 bilden diese Gedanken das GiI-Nk- Ihcma, wonach jetzt die bai.risst e Presse, die baierische „öffentliche Meinung." und die Haiti ischrn Vertreter in Frankfurt mit zwelk- mäßigen Variationen Ihr Liedchen pfeifen Natüilich käuipsen alle diese Münchener Gedanken gar eifrig gegen die Einheit in der Reichs-egierung, gegen den „Schalteukaisei" an, von kein niit eineur sehr artig ausgenählten historischen Beispiel behaupt.t iri^, irine Macht werde an den guten oder bösen W-Uen seiner Vasallen gebunden sein, wir weiland die des gewaltigen Rothbart an den dos Löwen Heinrich. Lub.r Goit, iver wüv sich aber heut zu Tage vor allen biüUrnbin Lö-oen fürchten? — sie sind vielfach gezähmt worden. — Nebrigens g,ht auö dem übrigen Inhalt des Artik-ls heivor, daß man es jetzt in Baiern schon etwas wohlfeiler giebt: der kurze schöne Traum einiger Sommernächte, in denen das Haus Wittelsbach sich im Geiste auf dem deutschen Throne erblickte, der ist dahin; auch das deutsche Reichs-Drei- G.stirn ist rasch verblichen; deshalb begnügt man sich pyt mit einem Füisten rath, in welchem alle Fruste» sitzen sollen. Freilich würde das P äsidium auch da wieder an daS fatale Preußen kommen; aber man tröstet sich mit der Hoffnung, wenigstens im Klubb der kleinen Frusten oben auf zu kommen. Das uäie freilich das allerkürfügste Resultat, welches uns die große deutsche Einheitsrevvlulion hätte bringen können- — —
Landtag.
Hinsichtlich deS Referats über die Sitzung der Ständeversammlung vom 21. December ist uns folgende Reclamation zugegangen,, welche wir statt Berichtigung rc. der öffentlichen : „Inder gestrigen öffentlichen Sitzung habe ich für den §. 2 des Wahlgesetzes gestimmt, ohne solches nachher ausdrücklich zu Protokoll zu erklären. Nach einem Artikel in der Beilage zu Nr. 206 Ihrer Zeitung kann aber nicht anders angenommen werden, als hätte ich gegen den 8 2 gestimmt, indem gesagt wird der 8 sei mit 23 gegen 19 Stimmen abgelehnt worden und hierauf 19 Abgeordnete namentlich aufgeführt werden, welche ihren Dissens zu Protokoll erklärt hätten. Es muß dabei ein Irrthum in den Zahlen oder den Personen untergelaufen sein. Aber so viel ist gewiß, daß ich für den §. 2 gestimmt habe und ich darf deshalb wohl bitten eine Berichtigung in das nächste Blatt aufzunehmen.
P Gaffel 22 Dec. 1848. M. v. Schenck.
IMuuintnmdjimgcii.
Preußische Renten - Versicherungs - Anstalt.
Die unterzeichnete D'rertion bringt hiermit zur offen) lid eit Kenntniß, daß in den Monaten Januar und Februar 1849. die Zahlung der für das Jahr 1 8 4 8. fä ligen Renten von den vollständigen Einlagen der JahresG fellfchafrr» 1839. bis einschliesslich 1817. sowohl hier, bei unserer Haupt-Kasse (Mobrenstraße No. 59 ), als bei den fämmlirben Agenturen nach Bestimmung des §. 26 der Statuten ftaufiuden mir».
Die fälligen Renten - Coupons sind mit dem im §. 27. der Statuten vorgeschriebenen Lebeusatt'ste zu versehen. und wird in dieser Beziehung noch bemerkt, daß, wer mehrere Coupons für Eine Person zu gleicher Zeit abbebt, auch nur Ein Lebens- aUest beizubringen nöthig hat, und daß dergleichen Aihste von jeder Person. die ein öffentliches Siegel führt, — unter Bei- diücknng desselben und dem Vermerk des Amts-Charakters, — ausg. stellt werden können.
Die Renken betragen:
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In Betreff der fiüber schon
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Renten wild 8 28.
ber Statuten in Erinnerung ge-
bracht, nach welchem j d, baa
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erbebend, Reute
verjährt,
wenn solch,
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er Fälligkeit abgehoben
worden ist. Berlin, Direc.icn der
den 5. December 1848.
Preußischen Renlen-Vetsicherungs-Anstalt.
Unter Bezug ans Obiges , bitte ich die Renten recht bald bei mir in Empfang zu nehmen, wobei ich noch bemerke, daß die Siegel nicht mit Siegellack, sondern mit Obladen . Wasser oder Buchdruck qenün'chk ,verden Dirne Einlagen und Nachtrags« Zahlungen werden nun wieder angenommen, und bitte ich um rech' fl ißige Theilnahme.
[412] A CL %. Damms,
Haupt-Agent in Easstl.
Es wird biermit zur öffentlichen Anzeige gebracht, daß die seither bestandene Firma H o r st m a n » und W a ck aufgelöst rrorden ist, und daß ich di, Activa und Passiva derselben übernommen habe. — Jh benachrichtige dem iah al. Diejenigen, welch, b,r Firma schulden dan ich Cessio» hinüber b»sitze, und foibere sie auf, ihre Zahlungen alsbald an mich zu lei teil, ebenso wollen A le, welche noch Ansprüche haben oder zu Haven glauben, dieselben bei mir zur Berichtigung geltend machen.
Cassel, 21. December 1848.
[413] W. H. Horstmann.
[414] Zu v e r ni i e t b, n.
In der mittleren Johannisstraße, Markistraße Nr. 733, die dritte Etage, bestehend aus fünf Zimm.rn mit verschließbarem Vorgang, zu Ostern.
^ ......... . .....---------------;--------TT------*-^
Fruchtpreise.
Kassel. Vom 23. December 1 »48.
Walzen d. Vttl. von 5 Thlr. 8Sgr. — Hlr. bis 5 $^lr. 10 6gr. — Hlr.
Roggen „ , „ 3 , 5* — »e3»ly» — *
Gerste , „ , — , — „ — , , — , — , — ,
Hafer , „ ,t„ U„ — ,
Verantwortlicher Herausgeber: Fr. Oetker. — Redaktion: Fr. Oetker un» A. Pfaff. — Druck uu» Verlag von Tb. Fischer in Kassel.