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werden kann, beabsichtige ich öffentlich meistbietend zu verkaufen «der auf 12 Jahre zu verpachten.
Termin hierzu habe ich auf
Mittwoch, den 1 0. Januar 1 849, Morgens 10 Uhr, in dem Gasthause zur goldnen Krone JH Cassel anberaumt, wozu Kauf-, respective Pachtliebhaber, welche sich als Landwirthe und als Besitzer eines hinreichenden Vermögens genügend ausweisen können, mit dem Bemerken hierdurch eingeladen werden, daß die Hälfte des Kaufgeldes auf dem Gute stehen bleiben kann und die Bedingungen jeder Zeit bei mir eingesehen werden können.
Grebenstein, den 6. December 1848.
(396] Otto
Die rühmlichst bekannten StoUwerk'schen ^rußknriimdkn haben sich ununterbrochen vermöge ihrer vorzüglichen Wirkung, als ein treffliches Mittel gegen leichte Hals- und Brustbeschwerden, so wie beruhigend und erleichternd bei schmerzhaftem Auswurf bewährt und hierdurch nicht allein in ganz Deutschland grosse und allgemeine Anerkennung gefunden, sondern auch über dessen Gränzen hinaus einen europäischen Ruf erlangt, da mir fortwährend selbst aus den entferntesten Ländern Bestellungen zu- kommen.
So wie für Kranke dieses Fabrikat ein fast unentbehrliches Hausmittel geworden ist, bietet es zugleich für den Gesunden einen angenehmen Genuß, und darf ich daher mit vollem Rechte dasselbe dem geehrten Publikum wiederholentlich empfehlen, indem ich nochmals darauf aufmerksam mache, daß jenes Fabrikat mit der größten Voisicht und Sorgfalt eigenhändig nur von mir bereitet wird, so daß die Art und Weise der Komposition der Brust- Caramellen mir allein bekannt ist, und ich daher wohl das geehrte Publikum um die Fortdauer des mir seither geschenkten ehrenvollen Vertrauens bitten darf.
Zum Beweise der besonderen Wirkung derselben lasse ich einige ker vielen Atteste der Aerzte und Konsumenten hier unten folgen.
„Die von dem Bonbon-Fabrikant Herrn Franz Stollwerk in Köln zubereiteten Brust-Caramellen bilden eine recht zweckmäßige Verbinrnng von auflösenden und besänftigenden Mitteln, und verdienen bei katarrhalischen und gelinderen Formen von Halsrind Brust-Beschwerden empfohlen zu werden.
Opladen, Kreises Solingen, den 3. August 1843
Dr. Lütz, praktischer Arzt und ff.
Der Herr Bonbon - Fabrikant Franz Stollwerk zu Köln hat mich ersucht, ich möge die von ihm verfertigten Brust-Caramellen nach der von ihm mir vorgelegten Komposition prüfen und mein Urtheil über dieselben abgeben. Die Bestandtheile dieser angenehm schmeckenden und sich leicht im Munde lösenden Zeltchen sind durchaus gut und zweckmäßig gewählt von Pflanzen, deren reizmild.rnde, beruhigende und nach Umständen krampsstillende und auflösende Wilksamkeit in katarrhalischen , noch nicht veralteten Peschweiden und daher rührender Heiserkeit oder mehr trocknen! Reiz- und Kiampfhusten längst bekannt und häufigst benutzt sind, und zu denen jetzt noch der Zusatz eines in jenen Zuständen besonders nützlichen Pflanzenmittels hinzugekommen ist, durch welchen die Wilksamkeit dieser beliebten und empfehlenswerthen karamellen nicht unbedeutend vermehrt wird.
Bonn, den 24. Februar 1845
(Gez.) Dr. Harleß, königl. Geheim. Hofrath und Professor rc. rc.
Seit längerer Zeit litt ich an einem äußerst lästigen Katarrh, und konnte mich desselben, aller angewandten Mittel ungeachtet, nicht entledigen. Ein Freund rieth mir nun, mich der Brust- Karamellen des Hrn. Franz Stollwerk in Köln zu bedienen, und kch hatte bald die Freude Linderung meines Uebels und dessen gänzliche Heilung zu erfahren. Bei der wirklich schnellen Wir- iung dieses Mittels und der damit gepaarten Annehmlichkeit des
selben, halte ich es für meine Pflicht, meine Mitbürger darauf aufmerksam zu machen, damit Jeder, der gleich mir leidet, eben so schnelle Hülfe sich verschaffen könne.
Berlin, den 16. April 1846.
Gerhard Demmer.
Unterzeichneter litt lange Zeit hindurch an einem starken Katarrh, und viel angewandte Arznei blieben unwirksam • da versuchte er auch die hier bei Hrn. J. Heimerdinger deponirten Stoll- werk'schen Brust-Caramellen, und muß gestehen, daß durch deren Gebrauch das Uebel in wenig Tagen geheilt wurde. — Er benutzte dieselben auch bei seinem Kinde, welches an einem heftigen Stickhusten litt. und nachdem dasselbe zwei Pakete verbraucht hatte, war zu seinem Erstaunen und größten seiner Freude der Stickhusten verschwunden. Unterzeichneter fühlt sich daher verpflichtet, dieses so angenehme und sehr wirksame Mittel jeder leidenden Familie anzuempfehlen, und dem Fabrikanten, Hrn. Stollwerk in Köln, öffentlich seinen Dank abzustatten.
Hamburg, den 1. Januar 1847.
Joh. C. Meyer."
Ich enthalte mich aller weiteren Anpreisungen, va die karamellen sich durch ihre vortreffliche Wirkung bei allen Konsumenten ungewöhnlichen Ruf und Empfehlung erworben haben, und sich Jeder von der Wahrheit des Gesagten durch einen keineswegs kostspieligen Versuch überzeugen kann.
Zur Erleichterung meiner geehrten Abnehmer habe ich in den meisten Städten Europa's Niederlagen errichtet, so auch hier in Kassel bei dem Herrn A C. Damms
Da von mehreren Seiten versucht worden ist, durch die äußere Verpackung das Publikum zu täuschen, bitte ich auf die näher angegebene Bezeichnung genau zu achten. Die Umschläge sind in rosarothem Glanzpapier, welche obenan das Königlich Preußische Wappen, in einer Vignette die Worte (StDlhvcrf’fdie Brustkaramellen, aus der Bonbon - Fabrik von Franz Stollwerk, Hoflieferant in Köln a Nh, Schildergaffe, Nro. 48, Gesetzlich deponirt, nebst meinem Familiensiegel und dem Stadt Kölnischen Wappen enthalten, darunter befindet sich das obige Attest des Königlichen Geheimen Hofraths und Professor Herrn Dr. Harleß in Bonn und auf der Rückseite unter dem Siegel die Gebrauchsanweisung.
Dieselben sind nur in meinen mehrmals öffentlich bekannt gemachten Niederlagen und in Köln nur bei mir das Paket â 4 Sgr. oder 14 Kreuzer zu haben.
[397] Franz Stollwerk,
Hoflieferant.
Eau de Cologne feinster Qualität, die Flasche 12 Sgr., daS Kistchen von 6 Flaschen 2 Thlr., empfehlen
[398] George Francke u. Ponnaz.
[399] Frisches Hamburger Rauchfleisch, Pomiuersche Gänsebrüste und Frankfurter Würstchen bei Wilhelm Ritz.
Angekommene Fremde vom 20. December.
In der goldnen Krone (F. Schade): Baron v. Bischofshausen aus Witzenhanseu; Oeeonomen Brandt mit Frau aus Niedergateu und Eberhardt auS Witzenhausen; Kaufm. Rothschild auS Hofgeismar; Adv. Metzfeld auS Nienburg; Part. Schneider aus Hamburg.
Im Römischen Kaiser (I. L. Lang): Referendar v. Buttlar: auS Hanau; Oberforstmeister v. Blumenstein aus Frankenberg; Kaust. Phabe aus Chemnitz, Pelzer aus Mühlheim, Görrich aus Trier uud Levy» aus Lüneburg.
Im Hotel de Russie (C. Klein): Kaust. Biegstein auS Köln, Memme aus Osnabrück und Künne aus Altona; Pfarrer Lauenstein aus Osnabrück; Rent. v. LeeS aus Emden.
Im König von Preußen (G. Schambek): Kaust. Baltz mit Frau aus Hamburg u. Hebenstreit aus Frankfurt a. M.; Fabrik. Hambardt aus Mannheim; Gutsbesitzer v. Löwitz aus Nordheim; Kammerherr v. Schach-, ten mit Gemahlin aus Schachten; Freiherr v. Schachten mit Gemahlin aus Paris; Domânenpachtcr Bemsing mit Familie aus Hannover.
Kurfürstliches Hoftheater.
Donnerstag, 21. Dec.: Hayden, oder: Das Geheimniß. Komische Oper mit Tanz in 3 Aufz. von Scribe. Musik von Ander.
Verantwortlicher Herausgeber: Fr. Oetker. — Redaktion: Fr. Oetker und A.. Pfaff. — Druck und Verlag von Th. Fischer in Kassel.