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c. Remissorialen.
Staatsanwalt g. Gde. Oberkaufungen, W. Spoliums, reformirt.
Müller Wwe. g. Urstadt u. Cons., W. Theilung, reformirt.
Ernennungen re.
Der provisorische Vorstand des Ministeriums des Innern, Re- giernngsratb Bernhard Eberhard, sowie der provisorische Vorstand des Finanzministeriums, Regierungsratb Carl Wilhelm Wippermann, sind zu Staatsräthen ernannt. — Der Landrichter Carl Schneider in 9?intetn ist als Landgerichtsrath zum hiesigen Landgerichte, unter Beauftragung mit den Geschäften eines Vorstandes desselben, versetzt. — Der Justizbeamte Carl Kraushaar zu Jesberg ist zum Landrichter bei dem Landgerichte in Rinteln ernannt. — Der Justizbeamte Christian Ludwig Weber von Rotenburg ist in gleicher Eigenschaft zum Justizamte in Jesberg und der Landgerichts-Assessor Ernst Conrad Jacob Göbell dahier ist als Justizbeamter zum Justizamte I in Rotenburg versetzt , auch dem bisherigen Amts-Assessor Wilhelm Schmidt in Langenselbold als Justizbeamten daselbst die landesherrliche Bestätigung ertheilt.
Briefkasten und Briefwechsel.
Herr Epstein zu Treis ersucht wiederholt um Aufnahme seiner Entgegnung aus die Erwiderung des Herrn Erlanger (in Nr. 58 d. Bl. und bezieht sich auf verschiedene Unterstützungen seiner Angaben von mehrer» Lehrern. Wir bedauern, aus Mangel an Raum und da der Gegenstand, soweit er von allgemeinerem Interesse sein mögte, genügend beleuchtet erscheint, dem Wunsche nicht entsprechen zu können. Es liegen uns wichtigere Stoffe vor, die ebenfalls berücksichtigt sein wollen. — I. L. zu R. Die einge- sandte Novelle kann in Kürze noch keine Aufnahme finden; wir stellen daher das Manuscript mit verbindlichstem Danke zur Verfügung des Herrn Verfassers. — Herr Lehrer Niehus zu N. beklagt sich und rügt in Versen, daß ihm der Küster Ehrlich zu S. ein Jaquet Bücher rc. „kreuz und quer mit Pechdraht bewickelt" zugeschickt habe. Eine ganz wohlanständige Verschließungsart war das freilich nicht, indessen bleibt wohl das Pech am besten unberührt. — Eine Zuwendung mit dem Postzeichen „Naumburg", das „Seitenstück von Gellerts Betschwestern" betreffend, kann schon als anonym keine Berücksichtigung finden. Wir ersuchen bei dieser Gelegenheit, uns möglichst mit unfrankirten Einsendungen zu verschonen. — St. zu A. bringt die Aufhebung „der seit 1832 erlassenen menschenquälerischen Dienstanweisungen und geheimen Ausschreiben, welche dem Geiste der Verfassung, den Gesetzen und dem gegenwärtigen Princip widerstreiten, in Anregung. Die sonstige Mittheilung ist theils zu persönlich, theils von geringerem Belang. Der Entwurf eines Wahlgesetzes ist Hrn. Neb. nach Wunsch mitgetheilt worden; zum Abdruck mangelte es an Naum. — R. zu B. wünscht angemessenere Einrichtungen und Vorschriften in Betreff der Contumazirzeit, damit das proceßführende Publikum nicht, wie bisher, oft Stunden lang warten müsse rc. rc. Dieser Gegenstand wird in der in Arbeit begriffenen Proccßordnung seine Erledigung finden. — A. zu K. Ter von Hrn. Henkel hierher abgegebene Aufsatz, „die Landtagswahlen" betreffend, liegt zur Rücknahme bereit. — Dr. R. zu E. Wir müssen die Diskussion über den fraglichen Gegenstand aus Mangel an Raum schließen. — B. zu Kassel. Die Aufnahme der Mittheilung in ihrem ganzen Umfange unb ungeänbert mögte wohl besser unterbleiben. — W. v. M. Das Schreiben an den „Pastor Stieglitz" kann wegen der persönlichen Beziehungen rc. nur als Inserat und mit Namensunterschrift Aufnahme finden. — L. zu K. empfiehlt Hrn. Dr. Gräfe zu Kassel zum Abgeordneten für die nächste Ständeversammlnng. Die weitere Mittheilung wird vollständig abgedruckt werden. — Der Wunsch, daß die Ernennungen und Beförderungen schnell und vollständig Mitgetheilt werden mögen, wird sicher in Erfüllung gehen ; wir haben in dieser Hinsicht wiederholt die bestimmtesten Zusicherungen erhalten. Auch die Ernennungen der Schullehrer
werden uns zur Veröffentlichung zugehen. — A. zu V. Der „offene Brief" kann wegen Mangels an Raum und Ueberffusses an wichtigeren Stoffen keine Aufnahme finden. Das Manuscript liegt zur Verfügung. — A. zu Eschw. Wir bedauern für die Mittheilung keinen Platz zu haben. — Wgr. zu C. desgleichen. — H. zu Schlüchtern. Die Mittheilung erscheint theils verspätet, theils berührt sie Dinge, die schon zur Genüge diskutirt sind. Die Klage, daß Dr. Gr. „weder die Schule in Schlüchtern besucht, noch die Lehrer aus Schlüchtern und der Umgegend um sich versammelt, noch sich mit der Bürgerschaft oder deren Vertreter, dem Ortsvorstande, in Verbindung setzte, um deren Wünsche und Ansichten zu hören," findet wohl darin ihre Erledigung, daß eine Rücksprache rc. nicht erforderlich oder die Zeit des Hrn. G- zu beschränkt war. Die sogenannte „Hunger-Commission" möge in Frieden ruhen! — Fr. E. oder Hem. Alles gut; freundlichsten Gruß !
Bekanntmachungen.
[146] Die Lehrer des Kreises Hofgeismar laden wir hierdurch ein, zur Abhaltung der diesjährigen Herbstsynode, Montag, den 2 5. d. M. Morgens 9 Uhr in dem bekannten Locale dahier sich einzufinden.
Hofgeismar, den 13. September 1848.
Der Vorstand der Kreisschulsynode:
Raßmann. Heise. Stephan.
[147] Von einer, zu meiner höheren Ausbildung in der Musik unternommenen mehrjährigen Reise hierher zurück- gekehrt, erlaube ich mir die ergebenste Anzeige, daß ich vom 1. October 1840 an wieder Unterricht im Clavicrspiel ertheilen werde.
Indem ich ein geehrtes Publikum bitte, das Vertrauen, dessen ich früher mich zu erfreuen hatte und daß ich nun in höherem Maaße zu rechtfertigen vermag, mir jetzt von neuem geneigtes! zuwenden zu wollen, bemerke ich, daß deshalbige Aufträge und Anfragen Schloßstraße Nr. 298, 2. Etage, entgegen genommen werden.
Dominicus Jatho,
Musiklehrer.
0 Da Herr Jatho sich während seiner Abwesenheit^ ^ von Kassel eine gute Schule und bedeutende Virtuo- $ 0 sität auf seinem Instrumente erworben hat, so wird <> A er ohne Zweifel vorzüglichen Unterricht ertheilen können. £
Dr. Louis Spohr. $
Für den Colon Back zu Groß-Nenndorf ist ferner bei uns eingegangen: Von L. in K. 1 Thlr. 5 Sgr., G. K. 1 Thlr., Pf. 1 Thlr., C. B. 1 Thlr., I. K. 2 Thlr., P. 3 Thlr., Sch. 20 Sgr., H —s 1 Thlr., Gr. 1 Thlr. Die Red.
Für den Einwohner Bock in Groß-Nenndorf ist an tnid' abgegeben : 4 Sgr. von H. und l.Thlr. von H. D. Pfarrer Meyer.
Kurfürstliches Hofthcater.
Dinstag, 19. Sept.: Der Postillon von Lonjumeau. Komische Oper in 3 Abtheilungen, mit Tanz. Nach Scribe. Musik von A. Adam. — Madelaine: Dem. Rummel, vom Hoftheater zu Wiesbaden, als Gast.
Verantwortlicher Herausgeber: Fr. Oetker.— Redaktion: Fr. Oetker und A. Pfaff. — Druck und Verlag von Th. Fischer in Cassel.