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bestimmten Aufschluß geben, auch die Aeußerung des Hrn. Wgr., diese Arbeit sei ihm besonders gut gelungen, irre führen kann. Damit derselbe nicht falsch beurtheilt werde, sei hiermit bemerkt, daß er jenen Artikel aus einer bei Bertelsmann zu Gütersloh erschienenen Broschüre „Die Reorganisation der Volksschule, ausgearbeitet von A. C. Brille" abgeschrieben habe. Nur einige kleine Abänderungen hat er dabei vorgenommen z. B. die, daß er statt des im Original gebrauchten „wir" — „ich" zu setzen beliebt hat. — Warum? — Neben dieser gelegentlichen Mittheilung habe ich besonders den Wunsch äußern wollen, Hr. C. Wgr. möge seine Ansichten „über die dringend nothwendige, zeitgemäße Neugestaltung unserer drei Lehrerbildungsanstalten nach Innen und Außen" bald der Oeffentlichkeit übergeben. Vielleicht sind dieselben neuer Art und darum den Männern, welche mit der Reorganisation unseres Volksschulwesens beauftragt sind, sehr willkommen *). .. ss...
*) Wir bemerken hierbei, daß uns noch eine zweite Mittheilung gleichen Inhalts gemacht ist, worin außerdem noch hervorgehoben wird, daß es eine gleiche Bewandtniß mit dem in dem Beiblatt zur Cassel'schen Zeitung vom 14. d. M. zu lesenden und mit —g— unterschriebenen Aufsatz: Schule und Kirche. Erster Artikel, habe. Dabei müssen wir bekennen, daß wir ebenfalls, und zwar auf den Grund einer gelegentlichen Aeußerung des Herrn Wgr., diesen für den Verfasser des in der Ertrabeilage zu Nr. 77 abgedruckten Aufsatzes gehalten haben, daß wir aber nach Einsicht der oben erwähnten Schrift von diesem Irrthum völlig zurückgekommen sind. Hätten wir früher das wahre Verhältniß gekannt, so würden wir die Beifügung in der gewählten Form untersagt haben; für jetzt fordern wir hiermit Herrn C. Wgr. auf, sich zu rechtfertigen mit dem Bemerken, daß vorher von einer Aufnahme weiter eingelieferter Beiträge nicht die Rede sein kann.
Anm d. Red.
Zu Nutz und Frommen derjenigen Mitbürger, welche nicht mit besonders unempfindlichen Gehörs - Werkzeugen ausgerüstet sind, erlauben wir uns die Anfrage: ob nicht den Künstlern des Zapfenstreiches zur Ausübung ihrer ohrenzerreißenden, nervenzerstörenden Beschäftigung ein abgelegenes Plätzchen vor bem Thore anzuweisen wäre?
Gerichtliche Entscheidungen.
I. Beim Ober-Appellationsgerichte.
a) Dekrete.
Staatsanwalt, Namens des Landeshospitals Haina z. S. Knöp- pel g. Schröder und dessen Ehefrau, w. Forderung, am 31. Juli, zurückg.
Uffelmann und dessen Ehefrau g. Simon, w. Besitzes einer Wässerung, am 5. August, desgl.
Barensfeld g. Rothan, w. Forderung, am 9. August, desgl.
b) Endsbescheide.
Stadt Obernkirchen g. Staatsanwalt, W. widerrechtlichen Zwangs, am 5. August, bestätigt.
Wilkening g. Bradtmüller, W. Fußwegsgerechtigkeit, am 29. Juli, abgeändert.
II. Beim Obergerichte zu Cassel (vom 15. bis 19. August.>
a) Vorbescheide.
Staatsanwalt g. v. d. Malsburg, die Konkurssache des rc. Mer- gell betr.
Staatsanwalt, Namens des Hosp. Merxhausen g. Rode w. Fdg.
Waitz V. Eschen g. Staatsanwalt W. Ersatzes entwâhrter Zehntf. Schneider g. Krupp W. Alimente.
Hattenbach g. v. Buttlar w. Kapitalzinsen.
Heine Ehefrau g. ihren Ehemann w. Ehescheidung.
Marth g. Staatsanwalt W. Kontribution rc.
Grau g. Militär-Wittwen rc.-Anstalt w. Forderung.
Hartdegen g. Staatsanwalt w. Huteanmaßung.
Schäfer g. Hupfeld, w. Forderung.
b) Endsbescheide.
Claus'sche Borm. g. Schantz'schen Collator w. Kollation des Schantz'schen Benesiciums.
Erdmann g. Brandt w. Ehrenkränkung.
Schröder Wwe. g. Schâfer'sche Vorm. w. Theilung rc.
Ronsheim g. Heinemann w. Forderung.
Reiß'sche Kinder g. Pfeil w. desgl.
Adnet-Crinque und Thomine g. v. Trott w. desgl.
Heß g. Rembe w. desgl.
Dey'scher Vormund g. Finis W. Räumung.
Stübinger g. Knierim w. DarlehnS.
Mayer g. Merrem w. Forderung.
Hupfeld und Cons. g. Oesterheld W. Vertragserfüllung.
Flörsheim g. Ziegenbein W. Forderung.
Pekanntmachungen.
Friedrich - Wilhelms-
Nordhahn.
Behufs Herrichtung einer Restauration in dem provisorischen Bahnhofsgebäude dahier soll ein dazu bestimmtes Lokal öffentlich meistbietend verpachtet werden. Pachtliebhaber, welche wirthschaftsberechtigt sein müssen, werden ersucht, sich zur Abgabe ihres Gebotes Donnerstag den 24. d. M., Vormittags 11 Ubr, in dem Geschäftslokale' der unterzeichneten Direktion einzufinden, wo zugleich die näheren Pacht - Bedingungen werden mitgetheilt werden. Bemerkt wird einstweilen, daß der Pächter für das Wirth- schafts-Inventar selbst zu sorgen hat und an eine von dec unterzeichneten Direktion genehmigte, im Termine vorzulegende Tare gebunden ist. Das betreffende Lokal wird vom 1. k. M. an zur Disposition des Pächters gestellt.
Die Ertheilung des Zuschlages an einen von den drei Meistbietenden behält man sich vor.
Kassel, am 21. August 1848.
Die Directron der Hriedrich-Wilhelurs- [95] Nordbahn.
[96] KS^ Ein vollständiges Wirthfchafts-Jnven- tar resp. eine wenig gebrauchte (neue) BrerpUMpe steht zu verkaufen. Wo? sagt die Druckerei dieser Zeitung.
[91] Zu vermierhen: Im Eingänge zur Wilhelmshöher Allee Nr. 3, zwei Stuben mit oder ohne Möbeln, — sogleich oder Anfangs September.