Hanau, Donnerstag den 26» Mai 1859»
Ernennungen und Beförderungen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Staatsrath Scheffer von der Stelle eines Ministers des Innern und
^den Generalmajor von Kaltenborn von der Stelle eines Vorstandes des KriegSmiNisteriumö auf ihr allerunterthänigsteS Nachsuchen zu entbinden;
den Staatsrath Rohde von der Stelle .eines Vorstandes des Justizministeriums zu entbinden und denselben mit dem Ministerium der Finanzen zu beauftragen;
den Präsidenten deö Oberappellationsgerichtö Ab «e zum Justizminister,
den Obersten von Ende, zweiten Kommandanten von- Cassel, zum Vorstand deö KriegSministe- riumS und
den vertragenden Rath im Ministerium deS Innern, Geheimen Regierungsrath v. Stiernbcrg, zum Staatsrath und Vorstand des Ministeriums des Innern zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Generalmajor von KalteNborn in den Ruhestand zu versetzen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet: t
dem Generalmajor von Specht zu Cassel die nachgesuchte Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des von Seiner Hoheit dem Herzog von
Braunschweig demselben verliehenen Kvinmandeur- kreuzes erster Klasse des Ordens Heinrichs deS Löwen zu gewahren.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Obe?gerichtsrath Dr. jur. Ludwig Büff in Cassel zuM Oberappellativ nögerichtsrath zu bestellen.
Seine Königlich« Hoheit derKurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Gymnasiallehrer Dr. Hugo Suchier zu HerSfeld an das Gymnasium in Rinteln zu versetzen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Premierlieutenant von Stamford ä la suite des Artillerieregiments von der Dienstleistung bei der Traiuabtheilung zu entbinden und in das genannte Regiment einrangiren zu lassen.
S ein e Köni gliche Hyheit derKurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Kompagniewundarzt Range vom 3. Infanterieregiment mit Pension ausscheiden zu lassen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den ErpeditionSgehülfen Theobald H i l lenbrandt auf dem Bahnhöfe zu Cassel in gleicher Eigenschaft zur Eisenbahnstation Kirchhain zu versetzen.