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auf und wandeln so daS, was sonst her Vernichtung än- heim fiel, ebenwohl in Fleisch um.
Diejenigen Körner der Aussaat, welche wirklich un- tergeeggt wurden, von welchen man daher auch nur allein eine aufkeimende Saat zu ekwanen berechtigt ist, diese Körner können von den Tauben, deren. Füße nicht zum Scharren eingerichtet sind, niemals angegriffen werden. Man braucht daher das Ausstiegen der Tauben während der Zeit der Aussaat nicht zu fürchten. Wollte man dieselben aber auch reiflich noch aus übertriebener Vorsicht, wie dieses früher sogar gesetzlich vorgeschrieben war, im Frühjahr und Herbste während der Saatzeit im Schlage halten , so würde! sich doch das natürlich dann 'in Rechnung kommende größere Futterguaulum durch den größeren Vereinn an Guano Mehr alo reichlich ausglei- chen. Allerdings können große Tanbenschwärme auch bedeutenden Schaden anrichten, wenn man ihnen gestattet, sich auf reifen Rapsfelvern niederzulaffen, diese wird man aber immer sehr leicht vor ihnen schützen können.
Eine gleiche Verwerthung d^r ausgefallenen Körner wird auch durch das Behüten der abgeernteten Stoppelfelder mit den Gänsen und Truthühnern erzielt; die letzteren vertilgen nebenbei noch viele Insekten und deren Larven , sowie Ackerschnecken und 'Würmer, welche später den Früchten schädlich werden könnten.
Befindet sich auf einem Oekonomiehofe recht zahlreiches Geflügel, so.wikd aus demselben gewiß kein Frucht- körnchen der Vernichtung anheimfallen, denn es wird immer gefunden und verzehrt werden. , Viele Körner gehen abez bei der Einfuhr des Getreides verloren, auch wenn die größte Vorsicht ängewendet wird, viele Körner finden sich auch noch unverdaut in dem Miste der größeren Thiere, besonders in dem der Pferde, sie alle finden die scharfen Augen deS Federviehes. Im Turch- scharren des Mistes zeichnen sich besonders die Haushüh- uer aus und werden dadurch, abgesehen von der Verwerthung des sonst Verlorenen, auch noch recht nützlich, daß sie den Mist reinigen und so die Verschleppung von Feuchtgattungen auf Felder, wo man dieselben nicht haben reill, unmöglich machen; auch die in dem Miste etwa, vorhandenen Sämereien des Unkrauts werden von den Hühnern verzehrt
Daß man - aber das Federvieh auf den Höfen unter einer gewissen Aussicht hält, damit es i» den Garten
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und in den nahe gelegenen Feldern nicht schädlich werden kann, das versteht sich wohl von selbst.
Was nun die Züchtung des Geflügels betrifft, so ist dieselbe bei den meisten hier besprochenen Arten nur mit geringer Mühe verbunden; die jungen Thiere werden an» besten gedeihen, wenn man sie ganz der Natur überläßt und sie nur vor ihren Feinden hütet, auch in der ersten Zeit sie mit passender Nahrüng versorgt.
Um die jungen Tauben braucht man sich bekanntlich gar nicht zu kümmern, hier hat man schon alles nöthige für die Zucht gethan, wenn man nur den wohlverwahrten Taubenschlag mit entsprechenden Nestern versah.
Wenn sich bei dem Hofe ein Teich befindet, so werden die jungen Enten am besten heranwachsen, wenn man sie auf diesem Teiche sich ganz selbst und ihren .Müttern überläßt; man braucht sie dann auch ßur sehr wenig zu füttern, denn die Wasserinsekten, Fliegen, Würmer und was sie sonst im und auf dem Wasser finden und fangen, sind für die junge Eusenbrut immer die gedeihlichste Nahrung. Die Entenzucht wird aber überhaupt nur da mit Vortheil betrieben werden können, wo es diesen Wasservögeln nicht an ihrem natürlichen Element fehlt.
Die jungen Hühner müssen allerdings in den ersten Wochen ihres Lebens regelmäßig gefüttert werden; am gedeihlichsten kann dieses mit altem, zerriebenem Brode geschehen; nach dieser Zeit können sie schon Körner verdauen und werden dann auf den Miststätten, 'vor den Scheunen und Ställen, sowie an noch vielen ändern Orten ihre Nahrung schon selbst finden. Blau braucht ihnen dann, wenn man nicht will, fast gar kein besonderes Futter mehr zu reichen.
Die jungen Gänse bedürfen in den ersten acht Tagen ihres Lebens etwas größerer Sorgfalt, denn da sie sehr früh im Jahre, oft schon im Februar und Anfangs März ausgebrütet werden, so müssen sie vor dem Einfluß der mitunter noch eintretenben Kälte bewahrt werden. Auch ihnen reicht man als Nahrüng am besten in der ersten Zeit zerriebenes Brod; nach etwa zehn Tagen können klein gehackte Brennesseln, welche man mit ange- fenchteter Kleie mengf, dessen Stelle ersetzen. Sproßt das junge Gras schon, so treibe man die Gänscbrut auf die Weide, denn die jungeiF Grasspitzen sind ihre natürliche, mithin auch gedeihlichste Nahrung.
(Schluss folgt.)
des vereinigten evangel. Waisenhauses,