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März. Slj gt. H,r.

5 Von einem Freunde der Waisen ,(H. B.) dahier . . . . . . 30 April.

3. Bei heutiger Ausleerung der Büchsen und Opferstöcke fand ; sich vor:

L i n der B ü ch se i m H a u s a r n des Waisenhauses:

bloß gelegen..... . 3 42 2

11. im Opferstock daselbst: a) in einem Papierchen mir einer Bitte......... 3

b) in einem deSgl. mit der In­schrift : »Aus Dankbarkeit ge­gen Gott" ....... 1 ----

c) in einem desgl. mit der In­schrift: Bei Vermiethung einer Wohnung. F. W-" . 24

d) in einem desgl. mit der In­schrift: Von einem Freunde der Waisen auS Niederroden- bad), mit der Bitte, das Lied zu singen: »Auf dich, Herr, nicht auf meinen Rath 2C." . 24

e) in einem deSgl. mit der In­schrift: Ich bitte, die Lieder zu singen:Sorge doch für meine Kinder 2C." undGott deine Güte reicht so weit rc.« 6

f) in einem desgl. mit der In­schrift: Bei Vermiethung einer Wohnung, d. 11. März" 12

g) in einem deSgl.: »Von W. G." 12

h) in einem deSgl.: Von E. F für Kaffee, mit der Bitte, das Lied zu singen:Nun danket alle Gott 2C.," den 23- Zebr. .1857 36 i) in einem desgl. ohne Inschrift 7 k) bloß gelegen...... 3 26 III. im Opferstock un ter'm Thurin der Joha n neSkirche:

n) in einem Papierchen ohne In­schrift ...... . 12 ' b) bloß gelegen . . . . . 43 2

4. Von J. W. den Betrag einer eingegangenen Rechnung mit . 2 30 Summa 60 7 .

U An Lebensmitteln rc.:

Januar.

13- Von einem ungenannten Freunde der Wai­sen 20 Ä Rindfleisch.

13, Von einem desgleichen 2 S Kaffee und 1 U Reis.

Februar.

16. Von Herrn Georg Brenner auf der Sendel- mühle l Simmer Weißmehl.

22. Von Herrn Superintendent Eberhard dahier 3 fl. 30 kr. zu Kaffee und Zucker für die Kinder.

März.

6- Von einer ungenannten Freundin der Wai­sen aus Roßdorf 30. kr. zur geeigneten Ver­wendung.

23. Von einer deSgl. mit der Bitte, die Lieder zu singen:Warum sollt ich mich kenn gramen rc." und »Weg Welt, mit deinen Freuden w,« 1 fl. 45 kr. zu Wurst.

Vorstehende Gaben der Menschenfreund­lichkeit werden hiermit unter bester Danksagung öffentlich bekannt gemacht.

Hanau am 7. April 1857.

Kurfürstliches WaisenhauSvorsteheramt. Rauh. EvrneliuS. Calaminus. Herwig. E- W. Wagner.

vt. Limbert.

11 ES ist schon öfter vorgekommen, daß aus der städtischen Bibliothek entliehene Bücher der beste­henden Ordnung zuwider nach Ablauf von vier Wochen nicht zurückgeliefert worden sind. Um den hieraus entstehenden Uebelstand abzuwenden, ist die Anordnung getroffen worden, daß die Bü­cher, welche nicht dem §. 8 der Statuten gemäß nach vier Wochen zurückgeliefert werden, durch den städtischen Kämmereikiener gegen eine Ver­gütung von 2 Kreuzer zurückgeholt werden sollen.

Hanau am 15. April 1857,

Der Oberbürgermeister- Saffian. '.

12 . Der im Jahre 1855 zum Kriegsdienste für brauchbar erkannte, bisher in'S zweite Aufgebot gestellt gewesene, bei der diesjährigen Aushebung aber in'S erste Aufgebot zurückversehte Militair- pflichtige, Handelsmann Valentin Friedrich Wer­ner von hier, welcher sich der Einstellung in'S Militair entzogen bat, wird hiermit aufgeforkert, sich noch binnen drei Monaten zu stellen, widri-. genfallS er als Ausgetretener behandelt werden wird.

Schmalkalken am 15. April 1857-

Kurfürstliche Regierungskvmmission.

F o n d y.

6 n o d vt. SüS.

13, Die ledige Katharine M etz l er (Johannes Toch­ter) dahier hat um Entlaffung für ihren Sohn Franz zum Zwecke dessen Auswanderung nach Amerika nachgesucht.

Gelnhausen am 15. April 1857.

Kurfürstliches Landrathsamt.

Gillcr.