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mir Herrn Wato mit dem Reichskauzcer und den Ehrenden Milgl'iedern der deutschen -Dechjaliion -zu besprechen.

Das Feob llm in Erwartung Dr. Wirths.

Bersin, 9. Oktober. N^-SnformcHousdiqyst.) Aus füh­renden par!amsutar:s-chen Kreisen des F-r-ntrums wird «ms mit- Mteüt: Reichskanz-!-er a. D. Dr. Wiwth, tor während foiires Aufen-!-ha!ts -in AnvorI:ka bei Ao -offiziellen lAmüWsn- -eins gLän- ZÄild'S Aufnahme toi ton amerikanischen -politischen- Kreisen, go- ^-funden hat, wird von s-ei-n-en- -en-gevM Partei fveumd>en- mit großer Spanm-mg M-rückerwartet. «Ls list -nicht an-zuushmeni, daß Dr. Wirth den Kampf liegen die Rechtsströmungm rin tor Rchchs- ragsif:âio.n aufnehmen und sich auf râuen halben Kompromiß ein-lasfen wild. Bielmohr dürfte er nach seiner Rückkehr nach Den-slch-and Oue grunds-ätz..:che Aiusümanderseßu-ng über die F-en trumspo-litik -nochmals mit --er Kraft -aufzuuehME, zumal er als Redner auf d-em Parteitage -in Laffb! -i-n Aussicht genommen Lft. D:-e ^lu-sec-uar-ders-etzungen c.m Feutrum köniri-m nur dadurch bssn-det -werden, daß über die Stellungnahme Oer Rcsichs-1ags- fnaktnan zu den iEenpel-itifchen Problemen -im Reich -neue Richt knien ergeben werden, die eine M-i-ede-rholünN tor fetten Bor'- falle toi Oer Berabschiodung der Follvo-rlagen im Reichstag un- Eich macht. Die An-häugerscha-ft Dr. Wirths im ton Kro-fen tos -SEtrums -ist stärch-ig Än Wachsen -begriffen, -sodaß er ton Rampf mit größter o-uverficht aufnehmen könne.

Spanien zu neuen Handelsverträgen mit Deutschland bereit.

EU. Madrid, 9. Oktober. Spanien .P bereit, sofort -mit D-M'-schland M Berhan-dlunigen eiuzutreiien, da das bisherige Ha-nbelsabkommen- am 16. Oktober um Mitternacht -abtäuft. Die initiative zu ton BerhaM-rmgen wird jedoch aus Devin Srwartet.

Preuß Nachfolger im Landtag. '

EU. Berlin, 9. Oktober. Sn den preuß^chen Landtag tritt ^ Nachfolger von Pro-f-efsor Hugo Preuß tor tomokrattifche pölc-zerfekretar Suli-us Rave-Berl-in ein.

Schacht nach Amerika abgereifi.

^\ Hamburg, 9. Oktober. Der RöchsbaukprPdent Dr. Schacht Mffts heute früh sich auf -dem DampferDeutschland" sm, der gegen 11,40 Uhr Luxhaven zur Reise nach Row-Aork vevlvetz. y

Der Lempelhofer Kassenraub aufgeklärt

Kass-enr-aub beim Bezirksamt Lempelhof, wo oio voo Mark Lohngeider Ei-nbroche-rn in die Hände fielen ist Eftand-ig aufgeklärt worden. Alle Betet ligt-en, .worumier sich auch ein Beamter tos Bezirksamtes tofimOet, sitzen tordts towier Schloß und Riegel. Auch das Geld -ist zum größten. Eeil wieder -hevbeMfcha-fft worden, uch es besteht die Llussicht, daß auch Rest tos Geldes gefunden- und -bchchlagnahm-t werden wr-rd. Wr erfaßen- Über die schnelle Arbeit tor Kviminalpoli^ folgendes: Bon- ail-em Anfang an gingen die Kvimi-nâmutm von der Ansicht aus, -d- -einmal hier jciewerbsmäßige-d- zchr-Ekknack-er am tor Arbeit gewesen waren, und weiter daß M-bedm-gt mmdestsns ein Beamter des Bezirksamtes, dabei reiuL.HaiUb^üm Spiele gehabt hoben mußte, weil die LMbvecher unmöglich über eine sv -genaue Ortskenuntis verfügen konnten. Sr-e mutzten ferner^von s-Äsm Ä-eamten -darüber ortEtzert' wor­den Tem, wann genügend Geld im Lnesor lagerte, um einen Lin- bruch -lohnend W gestalten. Die -Lrm-'Mchungen haben- irunmehr zur Bsr-Hafiung des 31 3-abre alten Baiu-omt5afs-.'stenten beim Bezirksamt Eempslhof Max B-lanken-burg, 0er in Lich-berfelds- Ojt wohnt, igefühvt, der tor Anstifter des ganzen Planes ge­wesen -ist.. Mit ihm -wurd-M wei-i-er verha-fl-st tor ebenso be- tentle w:-e gefürchtete ZY-jÄhvige GeWchrawkshch-vscher Peter Paul P-awläk aus der ll-vkauftvaße -und feine K-ompl-ioen, der 44-jiäbirige Händler Mihj Fechusr aus der Fid-i-cinstra-ßs, tor . â»e iw-eite Wohnung in tor-AManr-e-Slr-aße besitzt, der Löj-ährige -Schloss,er Bruno Schulz aus tor Moltkestvaße" tot Lchloss-er Loch- Melle -aus der Germar/aftraße und der Zöjähr. KÄl-n-sr Bern-Harb Hahn, tor Diener bei Pawlak war. Die Berha-fteten sind .zum Teil -gestäübigt.

Explosion im Munde.

, London, 9. OkLob-er. Ein wegen eines Kisferbruchss behandsltor Patient ist vorgestern- d-aburch ums Oeben ge-kom- mm; öaß -während tor Rarkos-e <b:e Ael-her- und -Sauerstoff- Mischung-, iire zur Narkose vevwsn-be-t wurd-e, in Hals und Mund rxplo^.-erte. Die Lxplofion -ist -auf ton Borsuch zurück-zuführen-, toe Fähue mit -einer Hr-Wuftdusch-e zu trocksnE

Aus Stadt und Land.

(Weitere lllotizen unter Stabt und Land siehe auch in der Beilage.)

Wettervoraussage für Sonntag: BorwiegeUd heiitzer trocken, -tagsübe-r Ec-mperatuven ansteigsnd, nachts kalt, schma­cht Luftbewegung,

Zur Montag: K-ei-ne mefemt ichs 'Aenderungen;, jedoch -Nicht beständig.

Fauüüeuuachrichieu aus Fulda. Borstorben: Frau Ge-r-t-ru-de Fuß, geb. Grünkorn (78 ö-ahre alt.)

Lchweiuemarkt in Fulda. Auf dem Schweinsmarkt am 10. Oktober waren -a-uGotviebea: 211 Ferkek umlb 6 Läufer. Die 'preise bstrugon für Ferkel 15, 22 und 30 Mark, für Läufer 35, 40 und 50 Mark. Der Berkauf war mittelmäßig.

ch.Oberfulda-Rhöngau des deutschen Säugerbundes. Sn Erwâsrung der Notiz -in «der gestrihM Nummer der ^Hssf. Worgenztg." Wird uns -gchchrieben:Die Gaugründuug ist nicht Ms -i-rgsnd -einer Laune heraus, sondern auf Anweisung tos Wi-ttsideuHchsn Sängerbundes -erfolgt. Der Gauvvrftand -ist sslbstve-rständli-ch wie bei allen Re-ugvüwdungen zunächst ein ^provisorischer. Sdbäl-d Oer Gau eine brei-tere Basis «hat wi'vd der -vGulävö Boristand auf 2 Fahre -gewählt werden. An -dm lintsvesl-Mrten Bsrei-nsn uUd B-üNden wird es -liegen, sich Ourcf) -vechtzsi-tgen Ans-chlnß an ton Gau maßgeblichen -Linfluß bei -diesen Wahlen M sichem. Da di-e deulschr- Sänge-rs-ache durch öffM-tlich'M Austvag vorübergehender Mei-nuNgsoorschi-s- donheitein -nichts gewinnt, verzichtm- toiir aulf weiters Notizen, ft-ebem; aber mündlich M BerstäüdigUngÄaUbähnungen s-sdsweit zur Bevfügung".

Kamm er- Lichtspidc. 3m schmucken -Lichts-Pickhaus bi tor Bah-nhofstraße 12 gefiel die EDäUfDhruiV am Freitagabend ètm ibis auf WEM Plätze ausveikauftem Hapse ganz ausge- zo.chnvb. Es ist diesmal « dmichiveg hei-tere iSf'imto-riblietliiinlg m fünf Akten-. âe todi -PpMvrièk" âwüWt AM Kundigem' Eriff slâ die Eharäktore plastisch- » dem ^fti&u tor Gogen- wart Herausgegriffeik. Die Erüwrewoche <br6rogit wieder Oie -inle- rchMrbostM GeschehME der MMM M Der Schreck- fLm i-n zwei AKlon ^»nry i-n toni StembrüchE" G bi-nlfach-ft- â Becher ^pochonder Ächt sich M« gchund. Das Häusor- chesdor imuI M Mon Jsta» .MeckEtsprochonds, pafs-end ans- gewählte AWUe. D.v KammnEchlsipi'ol-e Mivm -ibrar N-amen miet Roch/ beim sie Jènlb in jeher Hinsicht vornehm, gehalten. Ds-m-rch tobra Jie sich auch rasch die Swrift tos PMMums M erwägen -gewußt.

Die Werbewoche für die 10. Feppstin -Eckener-Spende ^â èas öu-l-ereffe Ar Dou-Gchon wieder einmM auf ton g?oa> reithm gug des 5- R. 3 r-ach Amerika, -weshalb wir m der heu-j'i'E B:lderbe!-äge Mor tzlufnahmen von èWsr Lotart â ^^'^ reröffentlichE -Är âm Bi-iderartiKe-l bv'^W, wir sehr schöne Aufnahmen von dem Laufs tos 'HulWoWUsses, tor v.e.mch als 'der amerckanische Rhein bezeichn-st wibd. Ei-n- um« gemein -Mtor-essanter B-ild-orartiiKel tofaljt sich mit den Füngeru tor ärzt.-nben WHochchpft,. wie man sie iw Orient unb ton ande ren excMüjtton Lidern Gne -selHarnsn Praktiken a-u-süben sieht. Line Modesâ. die BÄder aus der Bsrgaugonhsit ^wachruft, iötzt den Untersched tor Mode von einst -und der Mode von heu te aufs ibeste ersicht-lich werden. Die aktuâin Sölten, â Uebersicht der UEssten EwMiisfs aus der W des Sportes â der Bühne, eine fpanneUds Geschichte und dis tiM. Rät- sâe vervoHtäudigen die vsichhaltigs Rümmer.

^r Freunde der Aquarien- und Eerrarreukunde ht Fulda. Seit Fahvzehnten haben sich in «Älen Orton Räturfrcunds zur Pflege wnb Förderung der AguarE- -und -Eerrari-eNkuNde zu B-ore-inen -MsammengchchU-E. Ein -naturgemäß -ei-nger-chtelies 'Aguarrum ist ein See im kleinen, dn Ausschnitt ans tor großen Natur. pflanzen- und -Ei-erbcstaud eitfreuero Herz und Sma os Pflegers und Beschauers. Mit -etwas Geschmack -und Gescköck -mq-lerrchtst, ist fodss Aguarmm ein feMm schöner Him m-srfchmuck. Für ton intersssiertm- und -lernbegisrigM Liebha­ber Mietet die Aq-ua-vEkunds eine Fülle von Anregungen und Be-.-ehrun-gen. Er hat die M-öglchkeit, die -Eiere des Süßwafs-evs und auch einze'lne Ui-sdeve Meere-Stisrs -in seinen Heim zu -be­obachten. Die Aufzucht, der Fuergtiers, W KEnlinis tor Kleiuf-ebowetz der Gewässer, sowie d-ie Beschäftigung mit der ~ toratiur für bioiog-sche Fragen läßt -ihn eben tiefen Einblick m das gsheimnisvoM Leben und Weben der Statur ifiumf. Dem Esrwarienbrsitzsr sind One Lurchs, Eidechsen, Schildkröten und Schlangen m-cht -häßliche «und widerwärttige Geschöpfe, die sie leider noch von vielen Uuverständ-igsn gehalten -werden. Wer diep 6.yoi pflegt, wird seine Freude an -ihnen .haben, muß sie ücbgewinnen und hilft mitz das m weitesten Bolkskreis-en to- stehende Borurtcil gegen toefe G alitung -Ei-ere M bcseiti-gen. Die Aguar-'sn- und Eerrariemvereine s-chiasf-eu mit am Werk tos Natur- und Heima'schutzos. Sie wo-'-len -ihre Mitglieder recht oft hin-ousführen- an die Eümpet umlb Leiche, Bäche und Ftreuer He -mat. Wer dort am Herzen- tor Ratur Oie Größe 'Der Heimat körnen" von "-dorther

der aufreibowdru Art-elt tos Werktags und Berufs Erholung suchen w-.-!, der trete m One Rechen der Aguarioner. Au-ch im- bu to fimton Freunde -der Naltur Gleichgesin-nts im -Berei-n Wasserrose und^a-lil ferne, welche sich über Arbeit und Fick' -di-es-es Bereiues der Fi-erfff-chfreunde u-nterrich-ten wollen, sbllten die jeden 1. und 3. Freitgo, -des Monats attfi-n-d-eNden' -Bersins- übende imDeutschen Schützen-" aufsuchen. Fum nächst-E Ber- LmsabEd. am 16. Oktober, wird u. A. F-ngeNi-eur Lehnert -ei­nen Vortrag -halten über d'e Freuiden und Leiden tos Aquaria- ners in dm MiutermEr-ibn, -welcher Bo-rtrag größtes önteresss erwecken dürfte. Gäste sind gern gesehen und herzlich will- Kommsn.

KrisgLspsertagnuZ. Der Gau Hess-on-Räsf-wu.-'Darmstadt des Recchsvenba-nd-es D-Elsch-er Kriegsibesch-äd-i-gter und K-vi-cper ämtoBbiiidbener e. B. Sitz BeEm WA om 3. und 4. ds. Mts, -E dsosjÄhr-M ordentlichr Ga-utagung -in Hersfel-d- ab. Die GautaguM ersrsu.be sich regster -Eei-lnahm-e der D-el-egi-erten Ar Ortsgruppen tos wchtverzweigibn >Gcmgeihiebes. 3m eiugehonden BephaâmhZen wurden woitigweisenlde B.eisch.!iüss.e Wm iWohie.der KriegL-opfer gesagt. Die Betzsammi'iunig war ihHeeA von dem RnmèZM M.nns.che Mt und treu hinter Iber ziischewuHben Ber- ba.ndLie:iung M stehen. Sonntag uachwitiiaig sicmd eine öfsent- l'iche Bers amm!u!ng statt, zur der u. a. Bertretcr tos Ma,gist- mts Hereise.'d, tor amtlichen Ziirsorgestslüen HersssÜd und. dm umlegenden Kreise, sevner der gesawte Bdirat der omÄichen dürsorzestslis des Kreises iHersschd erschiienm wiavon. Die Ber- trster der Behörden sprachen die Bevsicheruinjg aus, für die ön^ teressen tor Kriegsopfer einMvsten, .damit wenigstens eiiuiger- machen die Rot derselben gesteuert wepden kömmie. Das Ha.upt- rsserach hat:e Kamerad Miemer-iBeriliiu übernommen,. 2n üwren Worten fiwrto er iiie Forderungen tor Kriegsopfer und führte im besonderen aus, wie ato PiavteiE ohne Ausnahme erilckärt haÄE, daß die jetzt desteiheNde KriegsopferoersorWng Lange nicht ausrechend sei. Fjnsdesondere shihDsvbe .er, doh .die Par­teien Anträge gestellt haben, die toi Annahme durch den Reiichs- tag e:ne Mehrbel.gstMjg der Staatskasse von, über 1 MÄiiarde 211iark M Folge gehabt 'hätte. Demgegenüber sei die Äigsne For­derung der Kriegsopfer schr beschieidien M nennen; denn diese hätte -tos Reich nur mit 4500 Miitiivnen Mark deiastelt. Um so bedauerlicher sei -es ober gewesen, dah .der Rei.chstag am 21. 3>uiH 1925 e.ue Roveiiie veräbschiiedet hätte, di>e den iberöchtiigten Wünschen der Kriegsopfer nicht im gerinj-sten ienlspwch'en>bte. Der Redner führte weiter aus, daß seitens des Reiches irre­führende Angaben -über Kriegsopfsroersorgung ta die Presso lanciert werden, biie die öffentliche M-eimuing zu .UNWnsten, dler Kriegsopfer zu beeiuflussE in tor Sage sind. Die taisächüche Lage der Kr!.e.gsopfer dürfte am besten dekundet werden, durch eme Lutschliietzung tos ReiichstaMs die besagt, daß die Uu.zu- iängiichkeiten der Kv:>egsoPservers>orgung ouerkannt werden müsse, aber toe heutige Fiua,nhnot tos Reiches die gewünschte und notwEdig .era.chtete Aufbesserunig dicht züliasse. U. a. .ergriff Hem Reichstagsabgeordneter Schnabrich. -das Wort u. -erklärte sich nach wie vor für die Ärteressen der Kriegsopfer als Mit- islliieb des 17. Ausschusses für die Kriegsopferfmgen -eiuzutretsn. Die Dagrvng .fand ihren Abschich durch einen Unterhaltiungs-

abend, den die Ortsgruppe Hersifâ für die anwesenden, Del» gierten veranstalt>et^.

Kalte Füße. Eine dltle Mebonsart sagt:Einer bekomm, ' ^^'&e. Das P fedoch mur biWch gettneintund bezeichn an ogentl-chen Siinno öos «Wortes keine Krankheit komm« -ihr aber häuj.ig gl-eich uNd kann sehr gsfähriich weâin. Rt^ ihr be fahl sch -in der ^RcMl nicht dir ävMichv Kunst und WKG- schaft, sondern dbe KpimimiMlüpoÄzikli und dB StaatsanwalisschaH

Dicss Krankheü -trüb K ail-en Oahresz-eiten ziemliich gieich.' mätzig auf und ibJAbet uamentich mm der ü-etzheit -eine häufW Lrscheinuug.Ka-ito Fütze" im -eigentlich,en, Sinus -aber in Be bind-uug mut mehr aber wGit.ge-r starken- -Lrkäil-lungen- jf-iud besom dors W der U-ebergangszei-l- vom Herbst und Winter etwas All­tägliches und «haben -ihren Grund -i-n der Regel ot zu wsniijg war­mer oder v-ah gewordener FuKbeKlsidung. -Bichs Mütter sinh ,wegen ihrer Kinder -in dauernder Sorge, dah diche ja -nur keiii-e Mfem F UHe bskommeir. Sind den-n aber -nasif-e Fütze an sich M. was so Bedenkk-ches? Das Laufen im feuchl-e-n Grafe wird so gar als ang-enshm und wohltätig -empfunden. Eine uachtsi-tige WirkuW tritt meist wjt dann oiu, wenn Lchchuhte Fützs uab worden. Der 'bsotz -nah Mwo-âins -d-ch kühlt sich auch ab, aber b» B-eridunstung der Feuch-l-igkeit -gcht s-chuc-lll vorüber, sodatz der d>utzâ -bald w:>eder -trocken -ist. Sind -aber Ibas SchjühMüg und bia Strümpfe -nah, dann- -ist -a-uch hier -Futz bft stundenlang der. Kälte und Aäsf«, -ausges-etzt und bowirkt -eine zu sta-rke Abküh- -mng, tote Lirkäl-tmtg. D.-es pflegt ator meistens ülcht -sinz-utreten, solange man in Bowegung bleibt. DesmogE man mit uaf- .fen Fützon uchi stil«! sitzen-, soitdern sch -bewe^p-n-, bis man- Schuh- -eug uivd- Strmnpfe wechßchn Kaim-. Auf fcden Fall aber tut man gut, -in der kältsr-en do-hreszoit di-e FuKbekbeidung vor ^iäjjie zu -bewahren.

5* ^^^ aber auch zajhlrschs iMenscheni, di-o dauer-itd an Kal ton Fützen zu -leiden ihadolr, Wbei die DrsachE wed'er Räss« noch Kölns sind. Sie -liegt vielmehr -in dimer zu geriugm B-lÜtjvspi orgung tor Haut tor Fütze, -n-cht selten auch in uervöfen Fn- standein. <ss kommt -auch vor, datz das -Leidon anUsboren zu sein scheiivt. Als Geganm:>ttÄ find -in erster LiUis warme Futzboklei- -dc-ug uitd Bewchung zu -omp fehlen, -damit tot B liutzuftrom nach ton Fützen gröher wird. Sin übr-igen tüt man -im -ollgeMchnen gut, schon um tos Wohlbefinden zu fördern, sich -täg-lich weUig- stens -eine Stunde lang -im Freien zu bewegen. Das wird in tot Regel di-e gute W:-rkung habeir, datz man körperlich und lgeistig gesund rud. vor den Lästigen Kaltcu Fützen :m wirklichen und b'M-chE Siinne bewahrt bleibt.

EU. Hünfeld, 10. Oktober. ön Steinbach sind die Schm- UM tos Landwirts Helmke und der «W-itwe Herbst bie-dergs- bräunt. -Rech-e -Lrniüevovväte -wurhen- vernichtet.

EU. Hersfeld, 10. Oktober. Her fand -in diesen- Eag-M -eine Sung-lehr-ertagunjg statt, die von über 300 Sung-lehrern aus tom -ganzen Rsgi-sr-nngsb-eziirk Kassch besucht wurde. Eine Ent­schließung wendet sich scharf gMn den augenbliickl-ichsn Entz- -wurf zum Reichss-chiu-l-ges-etz.

Eisenach, 10. Oktober. Gejgdmwärtig lunterUirmnt -eüvs Ge-Äorac.stabLkomm!ff-:o-n tos 5. Re-ichsw-ehrkrsis-es -eine mllitäri- f-che Hebung durch- ton Ehüvinger «Waid, An d-iafer lUebuna mW. uujb iMa-nnjfchaftsn des Gen-sralstäbes und -ber vers-chiobensten Rögiinenter des -W-chrkve-ifes tleiis; Di-e -U-cibungen finden unter Benutzung -vou LNi-litärautomolbilen statt. Di-e Gsnerälstabkom- miü-wn traf am Diens-tag -nachmii-ttag in -Lis-ennach rin und be­gab fi-ch von h:-er -w-us über LN-ühlhachen nach Kasfrl. Die Uebun- -gen -erstr-L'ckiön sich- -auf etwa 10 Lage.

Weimar, 10. Ok-tober. Su- Martinroda bei Slmsnau Purzts gestern -nachmittag aus noch unbekannter Ursache ein Erwe.-terunhDnehbau der -Lgers-chen Po-rzellan-fabrik -ein, der -bevel-ts 12 bis 15 Meter -übler item Bob-eni -g-ewachfe-n -war. Glück ^cherwe.s-e waren zehn -Atzbei-M an tor Außenseite des Bauetz bes-chiäiftg-t. Fwe-i-, di-e -in ton unteren Stockwerken arbeiteten, wu-rdsn unter -den -Lrümmewn der zwei Z-emc-ntbscken- begraben 11 iio sind M während vier Bauleute, 'ife auf -der Höhe- Oes ^aues Mlbbsi-tet -hatten, sich -zwar sch-wevs Berle-tz-u-ngM und Drücho .zugezogen, aber mit tom -Leben h-aoo-nkommr-n ^deü. Das Gan-z-e -bi-ldst leimien -ei-nzi-gen- Erümm-e-rhauf-en. Hilfe durch fr-e-wc-lli-gs Feue-rmrhr-en und SanWtsko-l-one -mar sofort M. S-teto. Di-e -B-a-upo-l-i>zei prüft die Ursachen des Unglücks. Auch

zustäNd-igen-chvorftä-ndigsn SlachWbbbiter -der thürW- scheth Regi-e-Wn-g -ha-b-en sich nach .MarlMroda -begeb-en.

s ^^* Kassel, 10. Oktob-sr. Kaffbl hat -in den -l-etzl-sn lEagen den Abschied von -zw-ei «iv-evtvoll-e-n -amtstüchtiMn Männern zu beklagen -gchab-L Re-ichÄb-aUKLü-relktionspr-M-ent Reiffsn hat­sch -.n ö-sn -e.-n-ftw-eikgen Ruheftanb versetzen -l-asfen, -und der Äi-i-r-äl. Geh: Oberj.u-st:-zra-t Fri-j-sch, nist um ton Ruhestand getreten, toröl er Oie gesetzl-ich-e ASters-grenz-e -erreicht hat. Die j-uri-sti'fche -Aaku!-tä1! tom Univ-e-rsitäts M-a-rb-urg L. bhr<te seine -außerordent­lichen Berd:-ensto, -indem sie «ihm den Eitel eines Dr. für. honoris ca-us-a v-e-rli.eih. Das preußische Staatsmii-nistzerium hat die W-ahI des -R-sg-i-erUngs-r-ats -Lahmeger -(-früher bei der R-eg!ismng -!u Kaff-ei, jetzt tobt KuWs-minjWoriUm -in B-erân zum Bürger- me.-ster^ tor Stadt Kaffel ab 1. Oktöb-ev 1926 «bestätigt.

Frankfurt, a. M. 10. -Oktober. Ein Packwagen des Per- -foneNM-ges mach Darm-a-dt, -d-er -um 11,24 Uhr den Hauptbaihn- Hof -i-n Frankfurt berläßh, -war am Dienstag albend zwischen ton Statronon Luisa und üseNbuyg beraubt wo-rd-en. Die Plombe des Pa-ckwagon-s war -durch eine Sange «geöffnet worden. Ettz war 15 Postpakets fand -man auf tor Strecke Liegend, während -etwa 12 Pakete die Petze und wertvolle Stoffe -enthichten, vepf-chwundsn waren., D-ie Eis-enba-hnikriminacholi-zes, di-e von -der BeraUbu-ng des Ppftwagens -benachrich-ti-g«, wurde, ll-ich am Mittwoch, ubeitd den Süg -durch- eine -b-esonidere -Manu-

be-gieNen. «Hinter -Luisa nahm man währ, daß wi-eider -ein Dred fi-ch an dem P-ackmag-sn -zu scha-ffen machte. Man hatte diesmal ibue plomlbe mit starkem -Stahlblech- v-ers-shen, so daiß d.-e -San-ge -äbbrach. Der Sug wurde -Mm -Hätten g-cbm-cht, «und mari fand den Di-eib -unter einem -Mafien- -versteckt vor. Er war als -o-inder Passagier vom «Hauptbaihn-hof bis Lüifa gefähren und hatte sc-ch dann auf das Erittbrett -eines Pack>,oaaens gef- fchwungen.

EU. Marburg, 10. -Oktober. Professor Sang-emeistsir^ der der Frauenklinik in Marburg, iijf nach-nigÄbepg to- rüjen 'wordâ An fröne Stellte tritt der bisherige Leiter tot Frauenklinik -m Dresden, Geheimrat, Profesf-or Kehrer.