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Ful-aer Kesisblatt, Anzeiser für Rhön un- Bssslsbers, Ful-a und Haunetal

C'eHclsische Moigcnzeitung" erscheint wöchentlich 6 mal, (außer Montags), Sonntags n!t H. M. g. km Bild. Bcrugsprcise : Dmch die Post bezogen monatlich 1.50 Rentenm. ausschließlich Postgebühren. Bei Zustellung durch unsere Träger monatlich 1.75 Rentenmark.

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3L August. loles. Der aniüiche britische

Verhanblungsark in den russischen Verhanbümgen

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ZunkLioust meidet: Infolge der in letzter Staude aug-kuu-igte» Beteiligung itaHeniß er Lachverständigsr an den Besprechun­gen der beütsche», belgischen, französischen und britischen Sach­verständigen, sind die offiziellen Sitzungen auf morgen vertagt worden, da der italienische Sachverständige Pilotti erst dann in London eintreffen wird. Nichts 'Mow enigrr werden die ande­ren Sachverständigen zu einer inoffiziellen .Besprechung heute nachmittag Zusammenkommen. Der Umstand daß die italiâischo Regierung den Wunsch hat, bei diesen Besprechungen vertreten zu sein, wird hier als interessantes und hoffnungsvolles Zeichen für den Fortgang der Verhandlungs» betrachtet. Man erwar­tet ebenfalls hier, daß an £pr später staUsiudenden Konferenz wahrscheinlich sogar auch Mussolini selbst teilnehmen wird.

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Brfmdigrndrr Verlauf der Be- sprechuageu Stresemanns in Samburg.

Berlin, 31. August. lLig.-Snformationsdienst Gelegr.) Aus volksparteilichen Kreisen erfahren wir, daß die vertraulichen Besprechungen, die Außenminister Dr. sStresemann mit dem Führer der Deutschen Volkspartei in Hamburg geführt hat, einen sehr befriedigenden Verlauf genommen haben. Dr. Strese mann habe im übrigen auch mit verschiedenen Hamburger Fi- nauzleuten konferiert. Obwohl vorläufig über das Ergebnis der Besprechungen keinerlei Mitteilungen gemacht werden, ver­lautet so viel, daß die Vereinbarungen Stresemanns mit dem volksparteilichen Führer auch innenpolitisch von einiger Wich­tigkeit sind.

wir-, eine sgmptomatssche Bedeutung insofern haben, als er die Vorbereitung von Mrer völlig veränderten Haltung der Sow jetregicrung gegenüber den deutsch-russischen Handelsvertrags Verhandlungen bildet. Wie aus Moskau verlautet, hat die russische Delegation eine Reihe von Forderungen neu erlassen, die sie seit langem fallengelassen hatte und Zugeständnisse zurück­gezogen, die sie gemacht hatte. Sollte sich diese Nachricht be­wahrheiten, so würde für weitere Verhandlungen jede Grund­lage fehlen und es würde dann mit einer baldigen Rückkehr der deutsche Delegation zu rechnen sein.

Keine gemeinsame Aordpol-Expedilion Lckener-Amundfen?

Berlin, 31. jAug-ust, fLig.-Lnformotionsdienst Eekgt.) Seit kurzer Zeit befindet sich der Polarforscher Amundsen in Rom wo er mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mussolini über eine Nordpol-Expedition, an der sich Italien beteiligen will, konferiert. Wie wir hören handelt les sich um ein Projekt, das ganz unabhängig von dem geplanten Zeppeiin-Polarflug Dr. Eckener durchgeführt werden soll Sollten diese Mitteilungen zutreffen, so würde wahrscheinlich die gemeinsame Aktion Ar. Dr. Eckeners mit Amundsen unterbleiben, da Dr. Eckener be­kanntlich nur ein auHsch^ßlich deutsches -Unternehmen teilten will

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Stockholm, 29. August. Di, Wc LhriistvckAM veräff-Mtlich-t soeben folg

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Die deutsch-russischen Verhandlungen auf dem toten Punkt.

wtb. Berlin, 31. August telef. Wie die Blätter melden, scheint ein Prawda-Artikel vom 28. 8. in welchem die deutsche

Lladtbahn-Zugzusammenstoß in Hamburg.

wtb. Hamburg, 31. Aug. teles. Heute früh fuhr ein von Ohlsdorf-Blankenese fahrender StadtbahnMg auf ein vor dem Einfahrtssignal des Dammtor-Bahnhofès Haltenden Zug der­selben Richtung, infolge vorzeitiger Freigabe der Strecke durch den sZahrdieustleiter des Dammtor-Bahnhofes, von hinten auf Elf Reisende wurden verletzt, von denen zunächst drei ins Kran­kenhaus überführt wurden, Zwei von ihnen wurden kurz da­rauf wieder entlassen. Aerzte von der Eisenbahnhilfsstelle wa­ren sofort zur Stelle. Mehrere Achsen sind entgleist, sodaß die Ltadtbahngeleise gesperrt sind.

1. Die -astige meine Konserc-nz der Kirche Ehristi -für prak­tisches -Lyiistentnm, 'versammelt ' i Stockholm und beschickt von Vertretern der meisten Kirchen aus 37 verschiedenen Völkern ter alten -und ineurn Welt, des nahen und des fernen Ostens, richtet hierdurch eine brüderliche. Botschaft an alle Nachfolger GhrW mit ter herzlichen Bitte, sich im Gebot Bekenntnis und Dank, in Denkarbeit' und Dienst mit ter Konferenz zu vereinen W-ir bedauern, daß nicht -alle christlichen' Kirchen- es für nötig hielten bis Linladung «Mimehmeer. Denn an-gsfichts der le-bens- wechtiHew und -weitreichenden Zragen mit denen wir uns zu be- fchäft-Mrt haben, müssen wir eine Zusammenarbeit aller Leile der Kirche Ehrcstt enb offen. Das Zeugnis unb der Linfluß der Konferenz wären sonst un-vollständi-g.

2. Durch Arbeit and Gebet christlicher Männer und Frauen ist unsere Konferenz seit fünf Lahnen vorbereitet morgen. Lrust- liches Bemühen um enM Verbindung Mischen den Kirchen hat der Konferenz den Weg bereiten heizen. Sie hat sich ms ter bisher umfassendste Ausdruck ter Gemeinschaft und Zusammen­arbeit ter Kirchen- über die Grenzen von Nation nnd^Konfefsron hinaus erwiesen. Die Sorgen Kämpfe und Verluste der christ- -l-ichen Kirche in u. nach dem Kriege hoben- Jie zu ter beschämen- ten Lrkenntnis-g-ciführ^ einer «v sich umeinigen Ehrsto^-he-t Segenülber öle Welt die Ueberm-acht Hak

Die neue außenpolitische Situation

AM Lor Kurzen' BMmlworlmiK Lev vsuM BrianL-Rote Lorch die Reichsireic5kM'ng erklärt sich Idie poMssche Oe ff ent lieb- teilt rückhaltlos einveMchihM. Der Stiainöipronlkli des Reichs- kahiluetts, wonach Dculfchiond Anter allen Umständen versuchen, muß, bei ÜBN hevorstLhLudM Verhiandiungen' auf der Erövte- WW ter bisher oufgestelllen Lvuilfch'cu RrchÈÈ für teo Ab­schluß Canes Si'cherhc'lsr'aklies M testeten^ hat sich ohne weite­res^ -auch tei IdeMWAM ParteiM Hurwhgchetzti, U« die Außen- poMâ der -RkgâevuKg Cutter tut im öulwffe ter Klärung der anßenPoutrfchon' Loge uuterstützW und die lMwypvÄHchM des 'gegcnwärt gca Koo uetts auf das cirlfchiedenste bekämpfen. Wie wir von »noßMbonhkW Peisönfichkeit des AuLwürtig-en . ersehren, stellt' sich die regcürwörtige Situotion etwa folKW» rmaßenr har:

Die Montagsitzung 31. Aug, in fömtem -begonueue Ko ns, te r ju u st scher Sachverstärdigen hat vor allen Dingen die Frage ;u klären, ob Iber Sicherheilspokt lediglich die gegenseitige Sarari- tic gegen einen Angriff oder auch die Sicherung des terrltoria- -len Be itzstandes der beteiligten Mächte enthalten soll. Deutsch­land hat sich weder nid) der einen rach der ouderru Richtung hin fettetet aud ist Otas Grr.ch des dorischen Memowandmis

sen schoiuou immer noch drei' Wunsch p hoben, Loß dèe Zu- saMmewkunft der Außenminister auf schweizerischem Beben stattlfindet, olbwohl bekannt sein Müßt«, daß die deutsche Re- givrMig Brüssel oder London als ten ^oeèg-nân LvMruâ be­trachte«:' würde.

Ueber die eigentliche große Sicherheitskonferenz sind vor­läufig noch keinerlei bestimmte Abmachungen in Aussicht ge­nommen. Es ist der Wunsch der doutschien Rcigierung, haß es sich hierbei um eine ausgesprochene 'politische Konferenz der füh- wÉfli Stoatsmoinnor (weitete würde, an der von deutscher Seide nicht nur der Reichskanzler und der AußcnMMstsr., >son- Ä auch die Kääinet-lsmWieder der stärksten Regierungspar­tei,, der DeutschluoMonaion, vertreten sein würden, um dio volle

Veran-Iworlung'

tg-crär dem Reichstag üb-rrnehm« M kön=

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Pakt teufte te-i, wem sich Carons hic crwü fh ! -1 Bück mir

i a;P f^ö hUlWs'U fuhstss'cho.! ^Sochvelstäuhf^ en wirb volle Kssthheit èmW

Zeankreich ute g-edeukem.

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Mi«My, weiche Rolle E es S:cheihe:tseerl-r-ages

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Unter Be ise^tvlchsnng aller Zvaoen d u. der Kirchenverfassurg «hat die steifere in gemeirfamor praklsscher Arbeit in bot

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ist b-e-: alledem so we-ilhin sich-tdar sie auch in die Lvscheiunna -trat, ein erster Anfang.

3. Wir b-eken-n-en vor Gott umb der Wett die Sünden und Bersäumnifso, devorr dro Kirch« sich durch Manuel at Liebe und nriifübieu dem Verständnis schuld-g- gemacht hat.

Der Ruf der -gegenwärtigen Stente an die Kirche muß 'deshalb ein Bußr-u-f fein und doch auch ein Ruf zu einem freu- bigen Acuanfang aus ter uneifcbäpfiicbm KraMusste desus Ëbriftus.

4. Es erfüllt uns mit tiefster Dankdackeit, daß mir trotz deutlich vvvha-ndeurer starker Bersch'ede-nheit des Standpu-kr-'s imstande gewesen sind, uns über so viele schwere Zragen in Wühcheit unb Liebe -ause-ManderMetzew unb dabei auch jene Rücksich'tnähme aas jeden anderen -zu rchen-, wer sie nur der Seist schenlke-n kann. '

Nen, Schon jetzt ist mit Bestimmtheit voraus,zusagen, daß sich der deutsch,natiara'e Re ichsinnenmi nister Schiele unier den deut Schon Mitgliedern befinden wird. Wenn eine Beschränknng der deutschen UutMhanb lungen auf den Refchskantzor erfolgen würde, so würde des in den x

pomirch starken Widerspruch hervor!äsen.

. Der haeban! terch 'französischo Mairn belsch äft'b! üch in einem 'pterüte: mit den ENcbiichen Schwrevigkeito-i' der Berliner Re Körung eher dabei die iviikliche Sachlage uahcr -u berück- sichtigen. Das 'französische' Blatt glau'bt, derß der Außeuem- ntter Stresemann -große Mühe haben werde,' Sas Werk 'es Sichcrb.üsrevtrd, das auf seine ifeiit'atwe Mr W ci-goleit rt werden sei, zu einem erben : I Man müsse sich auf âen starten Wid crste ad tâar5> De,n RecktSPa-rteion >g-e-faßi- machen, versuchen wMi Druck auf das Kabinett' Lacher ausübeu, um Hw von dem Plan eines SichMhe-ichpaktie« -abzu-b r: upen.

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5. Die Konferenz hat dw Pflicht anerkannt, das Lran'-e- leum auf allen 'Gebieten des mensebtleben CAms zu ter snt- sch-eidendeir Macht zu machen im industriellen soüatzn, prü- t'frben urb intornotw-Nal-eu Leren.

6. So haben wir uns dazu bekannt, daß

Rechtsten d-es untergeor-dw ihre Rettur oolckomnrer, RümKi des

Gesetze t werd

L ntwickhug tvawge-liums 1

fw Gebiete des BlirtiTcbaftslrtens ^- der höchste Wert ft, der den

cdE dem Mechanismus hier Lu.dA-strie -nicht darf und daß d-e stete das Recht auf Wir.mpfen deshalb für È freie und

r meniMchen .^'i-rj^ Sm

-c» wir VE npiMn lbètvM, daß die

âdwstrie sich nicht' grü perDnifschenr -GeivÄnr,

-den darf auf ordern daß f ujiUM als rin

m bloßen Wunsch nach als ein Dienst an der ^rertPMi-tesGm »chehon

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hrao» / weitere Beh-a-nd-iu-ng der Sicherhe'ls-

Eermn wlrß man sich über die zweite an £^"A ""^r Bordefprechung ter

aotweud g eitehv^/ ^KeMn-lste-r wicht wubed-N'gt

Rsgievu^n '

öaß eine selche 7^" van vo-rnher-e-iw .Wstehe,

mürbe dann, falls die Besprecht ^'^cwian-n

iWb 'einem Resultat -führen roS T? EE, zu ^** ' in iber wcüon Se-pte-mbochLfte mack^ ort der Konferenz ter AußonmiuMr a^ ^

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. Ö-W 'w'lnd wo deutscher maß-rdrrdrr Seite domâ, daß es in Deutschland keine Regierungspartei gibt, die dem Ab­schluß eines Sichcrheitspaktcs ablehnend gegenübersteht. Auch die Doutschwatwâk.hahM Leider ietzsteu 'großen^ poditrsche» ^lusifprMe im Reichstage ihre totwi-B^^ ha-n Mgeöen. daß die ReichsregiEug alles vochncho, um den ''Abschluß 'eines AchorihodtspLiKliks MtEde W ön-ugviu Seidsty'eistündlich «»vgoden sich von d en Pa rte len d er Rechten rote der fönten in den einzel­nen Zragen meF-oiMche MeinungsVorschiedenhân. Aber der SlEdpiinkti, den der Reichskanzler und der ReichsanßennstiuPer vor dem R«châMnvt!t veâlen wird', hat bei keiner Partei irWiidwelchien iWidechprnch gefunden. Wenn es der Rrichsre- Memng gelingt, auf der fönte, die sie bisher bei den Lrörte- vnniJM mit' den alliierten Regierungen eingeschlagen- hat, weiter zu vechandâi und dein itwtlfdw Statstdipunkt durchzufeheni, so werden alle in der Regierung vertrâmM Parteien einstimmig

Gemeinschaft das Cs

7^ Dr das wir Gott Rechenschast- schu.e-g cuijammenar- teil, muß an d e -Stelle eurer nur seWsUchtagm Konkurr-MZ tre­ten. dirdeit-geden und A-r-boitüchmer sollen in tee Lage versetzt menern, ,ihion Arbeet an der Sudustvie als Lrfülluua ihres Be­rufes an-zusehcu. '

i ' ha een alsdann dee moralische» imd sozialen Zragen . chaul Jt: Webrurgsnot, Ardeitslofiekeit, Mmjittiiditeiti, ?l ko- oolmißdwnch und Bebb rechen. Wir sind da zu der Erkenntnis UvWhvt worden, daß diese schwere Prodlome wicht ans der Krafft des einzelnen wirklich gelöst werden ikömron. sonderu daß die chchamtheit diese Beaâortung hierfür Womchmon «und ei­ne soziale Kontrolle über die individuellen Haichluinigen lichowelt ansüdou 'muß, als sie in jedem emzelnen Seilte für das Allgemein wohl notmondig ist.

Wir haben uns auch mit den Fragen bchchäMtz welche ans einer höheren Wertmn? der Zrau, -des Kindes und des Äèi- lers lauf dem Gebiete der Erziehung der Familie and des Be­rufes ftommetr. Die Kirche soll nicht für die- Rechte des Su­