roien — darf «nicht di-rcikt v-o-n Mrlvischeu Land-ea -beigren-zt werden-, Man hoffte, Obre 'Sicherste ft durch einen lnrrdischen Puffer staat zu -gew-ährl-eisteu-. Seitdem man dies-en Gedanken fallen lassen mußte, -Kann Großbritancrien -in der Mojssulfrage -nicht nachgeben, wie aus einem Artikel der „Times", oom 9. Suti (Dis Ankunft Mostuls lunO d-ie Grenze vo-n Srak) deutlich hervorgehl. Dazu sprechen -auch die Bodenschätze eine zu beerbte Sprache, und die „Asiatic Petrol-cum Company“ wird -ihre Hi'nteriuänner in Londön und Rewgork sowie in Genf nicht schlafen -lassen.
Andererseits handelt es sich aber für die junge anatolische Rep-übii-k um eine Lebensfrage. Für sie dc-d-eutet bas Petroleum gleichfalls etwas sehr Begehrl-ich-es, das zur Hebung des -durch lange Kriege erschöpften Landes beträchtlich- bei tragen -könnte. Der Schwerpunkt liegt jedoch vor allem in der Sicher- hei-tsfra-ge. Mostu! ist der wunde Punkt im Osten, der auf -keinen Fall in d-e-n Händen Englands gelassen werden darf. — Wohin wird die Mvssul-Anc-eleg-e-nheit -führen? Welche Rückwirkungen wird sie in Mitteleuropa ausübe-n?
Aus der ragesgeschtchte.
Mimsterrat über die Teuerung.
Das Rei-chsikalbi-net-t -be-ri-et am 25. August über die französische Vote und ging dann zur Besprechung der Preirsenkungs- aktion über. Die Beratungen sind zur Stunde noch nicht ab= geschlossen; es ist jedoch -beabsichtigt, söbald als möglich eine amtliche Verlautbarung über das Ergebnis der Be-s-pvechune-sn auszugeben. -D-ie Rei chsvegi-erung dürfte beabsichtigen, vor allem «auf eine Verringerung der heute auf vielen Gebieten «unerträglich hohen Preisspanne Mischen Erzeuger- und Kleiu- vevka-ufsprsissn hiuzuw-i-rk-en. Dabei «wird die Preispo itik gewisser Kartelle und Verbände eine Rach-prüfu-ng erforderlich machen -un-d es werden auch -behördliche Eingriffe zu erwarten sein, Sn diesem Aus-ammonhange -ist auf eine Veröffentlichun-g zu verweisen, die auf das Reichswirtschafts-Mi-nistevi-um zurück- «geihe-n dürfte -und -in der -festgcstelft mirb, daß die Preisfestsetzung seitens der Kartelle und Verbände nach dem -geltenden Recht nicht -nu-r 'behördlichem Einspruch «unterliegt, sondern auch von jedem einzelnen K-aufm-ann -angefochten werden -kann. Da die Snd-ustrie- und Handel-skammeru uNd die -Troßhande-lsorga-n-i- sationsn «bereits «ihre Un-terstützu-ng zugefagt haben, darf mit schnellen unb wirksamen Eingriffen gerechnet werden.
Die Hiurichtullg der Sirdar-Mörder.
91ms Kario, 22. ds. Mts. meldet man: Die sieben Mörder des Sirba «ivutzd-en heute morgen hingerichtet. Ein zum Tode veruvt-eii-ter achter Mörder -wurde vom König zu .ebensläng- iicher Awangsarbeit «begnadigt, da sein Geständnis es ermög- iiicfyt hatte, «die übrigen Täter dem Richter -zuzuführen.
Loudon, 24. August. „Daily Expreß" meldet aus Kario die folgenden Ei-nze-iheitsn von der Hi-nvichtung ber Sirda-Mör- der: Alle Mörder mit Ausnahme Scbamfiks Mansur legier: bis zum letzten Augenblick größter Seelenruhe ab. Um 7 Uhr wurde als Erster der Student Abd el Hamid Snayat, -vor-geführt. Der Gouverneur von -Ka-iro, «der Po-llzeipräsident der s Stalbt, der Sefängnisbirektor und mehrere Tcfängniswächt-er warsn anwchend. Vtecb. äbsr rnhi-g hörte der BerurtWe die Verlesung des Urteks an. Auf die Frage, ob er -etwas zu sagen habe, murmelte er -etwas -Unverständ-liches. Der -ihm am nächsten stehende Gouverneur schi-cu verstanden zu ha-bsn und fragte: „W-as? Lhr b-ehaupt-et, M Eurem Le-be-n 25 -Eng-länder umgebracht zu« Ihäbc-n?" Stolz «antwortete der Gefrag-te: „Rein, «nicht 25, -so-ndern 35!“ Dann wutzde -sr -gehän-gt«. ön Awifchen- pausen von 40 Minuten wurden auch -die anderen Mörder auf dieselbe Weise «Hingericht-et. Mansur mar im Segens aß zu seinen Kameraden ohnmächtig -geworden und mußte zum Talgen ge= tragen werden. Als er d-en Strick am Halse fühlte, erwachte er aus seiner Betäubung und fing am, wie wild um sich -zu schlagen | und «unablässig -auszurufen: „Es lebe Aaghl-ul Paschal" Awoi der Vevu-rte-ilten d'etsuerten bis zum l-etzte-n Augenblick ihre Unschuld. Auletzt wurde her Führer «der Bersch-wörer, Mahmut Ssmasl, gehängt. Er erklärte dem Henker: „Bseile dich, damit es zu Ende gabt!“
Aus Stadt und Land
Fulda, den 26. August 1925.
Wettervoraussage für Donnerstag. Bei etwas wärmeren- i T-ompsräven- aufhsitorn-d, später wieder Rrigung zu Rieder- ; schlagen.
Famülerwachrichteu aus Fulda. Verstorben: Schrei-ner- ; meister Seorg Riedel, (64 Saßre alt.)
Promenadenkonzert des Trompeterkorps des 5. Art.-Reg. findet bei «güuftfgom Wetter Domre-rstag, 27. August abenbs 6—7 Uhr im Sch-loßgarten statt.
Unter die Rangier Maschine geraten. Gestern Mittwoch -nachmittag um 2.06 ereignete sich auf dem Baihnhof Tötz-e-nlhof bei Fulda ein Un-g-lückL-fall, indem der Le-itun-g-saufseher HaEch aus Steinhaus von einer Rangier Maschine -ergriffen w urde, als er auf den Selei Jen stand, wobei -ihm ein Bein «überfahren wurde Außerdem erlitt er Kopfvorletzungsn.
Brandsteuer-Erhebung für das 2. Halbjahr 1925, Vo-m Sanibratsamt wird uns geschrieben: Rach Beschluß des Landes- wusschusses vom 27. Sum- d. 3s., soll von den der der Hessischen Brandversich eruuzs-Austalt- versicherten GebäNde-n für das 2. Halbjahr 1925 wiederum eine Bersi-cheru-n-gsumlage (Brand- steuer) von 8 Pfennigen für je 100 Mark U-ml-age-kapitÄ erhöhen werden in Iben «Städten Tastest -Lschwe-ge, Fulda, Hanau, Hersfeld, «LN-arb-urg, und Schmalstaiden kommt für einfache Wagnisse nur die Hälfte des Umlage-Kapitals zur Berechnung. Dieg-e 'bestimmungsmäßig bereits am 1. Süll fällige Beitrags- rate wird mit Rücksicht- -auf die ungünstige wirtschaftiiche ^«age vieler ^blungspflicb^ seitens der zuständigen Landes- rente-rei-sn jedoch «erst iu dm Monaten September -und Oktober zur Einziehung gelangen, und zwar auf Grund des Mgestelltm grünest Brandstenerzettels, was hiermit «bekannt gemacht wird.
RelchstagsabgeorbnÄer Ltraßer in Fulda. Die junge wuftretmde Ortsgruppe Fulda der Rational -«Sozial. Arbeiter- Partei hatte -erstmals .zu« einer öffentlichen- -Berfamm'lnng -ein-
geloben und als Redner den R-ei-chstogsabgeo-rd-ne-ten Straßer- Larlds-Hut ge-wo-n-nen. Die Bersa-m-Mlu-n-g, die am Do-ninerstag abend Im Saale des eva-n-gc-i ischc-n G-cmeindehaus-es sta-ttfand, erfreute sich eines sehr gu ten Vafnebes. 91bg. Straßer führte aus, wär das 'internatiowale Börsen-kapi.ta-1 alle Völker d-er Welt zu feinen Sklaven machen wolle, was ihm auch tailireife schon gelungen fei Leider gehörte auch Deutschland zu den d-em inter» nationalen Vörgcnkapita! zum Opfer gefallenen R-atione-n-. Als Krönung der Bö-rjs-sws-pci.kul-alw-nerl-, die ihren A-nsdr-uck fanden m Welt-Krieg, in der Revo-lution«, Snisla-tion usw. b-ezeichnete der Redner das Dawes-Ab'kommen das aus Deutschland -ei-ne Lkla-veâlE-e des Internat. Leihkapitals und feiner Büttel gemacht habe. Rachdem Ada«. Straßer eintei'ne Fragen des Abkommens MsbAfo-ndere das Eilc nbahuablkominen -ausführlich behandelt batte, zeigte er den Weg, den die Ra-tioWisMa-l. Arbeiterpartei als den richtigen erkannt habe, um unser Vater land wieder freizumachM und zur -M-acht und Ansehen zu brin»
gern Die Bo-losg emeinf chaft
nicht «zu «eccwechsä mit dâ
Schlagwort, mit dem heute «so viele Volltiker der verschiedensten Parteien .hausieren geben — sei das Fiel, das bie A. S. A. P. als höchstes -anstrebe. Die Vol-ksg-emei-nscha-ft müsse zu einer Sebi ckjo;sgeim einscbast -werden, in der jeder zu -größten Opfern bereit sei. Es habe nie-ma-nd das Recht, sich national oder vaterl-andr.iebcNd zu nennen, wenn er nicht in selbem Deutschen feinen Bruder sähe, dem er helfen müsse. So allein «würde Deutschland wieder Möd-erftandMähi-g «werden und das sei die Bo-rksdin-gun-g -zum Ausstieg. Reicher Vorfall wurde dem Redner zu teil. Mit einigen hu-mo-rvollen Worten erwiderte Herr Straßer einem jungen Diskussionsredner und sprach -nunm-ehr bas Schlußwort, das in den Worten Adolfs Hitlers „S-e-m-ein-- mutz vo-r Eige-nnutz “ ausklang. Dieses Wort «des Gründers der Bsrve-gung .onibaite einen großen Teil d-er ganzen hohen Sdee des Ra-Lpn-atsozialismus. Erneuter B-eifail geigte, «daß die Worte des Herrn Straßer ti-efc-n Eindruck hinterlassen hatl-c-n.
Rückblick auf das Reit- und Fahrturnier in Fulda. Das diesjÄhrige Turnier des Kurhcsfifchen- Vereins für Pferdezucht und Pferdesport 'brachte dem Verein einen vollen und wohl- vcrbie-nten Erfolg. Alle Pvc-isbcw-er'b-u-NWN- «wiesen -eine ganz vorzügliche Beisetzung aus, sodaß an «beiden -Tagen der Voran» stal-tunz -ein Sport «geboten- -wurde, wie er woihl nur -ganz selte-n bei Turnieren in her Provinz zu sehen- ist. Vor -ganz Hejs-omderie schwierige -Entscheidu-n-ge-n waren die Ri-chte-r «in- den- R-eitprü- fungen «gestellt, die Jie nur dadurch schließlich trafen, daß sie 'm der leichten Klasse 2—1 und 2—2 Preise, in der mittleren Klasse 2—2 Preise -verl-eiltcn. Das Pferd Schw-Äben-m-ädel aus dem Stalle Oppenheimer, -das -den extern Preis «in der -mittleren Klasse gewann, G wohl «z, Ft. das beftgieritteine Dressurpferd im Deutschland. Auch «m -den Snaterial» -und -Eignungsprüfungen -Hatt-M es die Richter - nicht -lei-cht, «ihre -Lntscheildung W -treffen, denn -auch hier wurde vorzügliches Pf-e-rdematevia! vorgestöllt. D-i-e Sprin-gprüfungen boten durch die Beteiligung d-er Ställe Oppenheimer, Perske, Gert-eis, -Betzel und die «Kava-l-eriefch-u-le einen -ganz vorzüglich-e-n Sport, bei -w-e!-chen« sich auch das hiesige Artillerie--Regt. -ehrenvoll zu -behaupten -wußte. Ganz bajoubers bejubelt «wurde vom Publikum der «famose Ritt Ibes «Oberleutnant Schunck auf beim «Pferde V-oübe aus dein Stasi Oppenheimer in dem recht schweren Sagdspringen. Kl. M. Die recht schwierige Vta’feitiigj^ «g-ewan-v -Oberleutn. v. M-an-
Ham-an-n. Auch die «Ma-tèWälpvüfu-ng für Käl-tblu-èzuch-tma-ter'iak wr-ss -eine gute Besetzung lauf «und -auch dieses «Sahr war es wieder Herr Sasef -Hasen-au-er aus Roolges, der die -beiden ersten Preise gewann. «Bieü-e-icht gelingt es dem Verein -im nächsten Sahr einen günstigeren Aeitpunikt für d-as Turnier zu finden, sodaß bann eine regere Beteiligung an dieser «wertvollen Pferdsschiau statüfi-ndet. Eine sehr schöne sportliche Leistung -Mar der Stafettenlauf „Quer durch Fulda", -den «wohlverdient der Tuen- -u-nd Fochtikiub gewann. Er hat somit -zum ebsten M-ä! den wertvollen vom Kuriheffisch-e-n Verein für Pfevdigzucht unb Pferdesport gieftiftetm Wanderehrenpr eis «gewonnen, -er muß aber auch di-e -b-eide-n -nächsten Sahve die Stafette gewinnen damit der Ehrenpreis ©nbglültig -in seinen «Besitz -üb-ergehen kann. Auch die auf dem Sportplatz »gelaufenen 10X100 m. Stafette zeigte sehr gute -sportlich-e LsMwGsn unb -wurde «gleichfalls vom Tu-rn-- -und Fechtkliuld gewonnen. Die von Offizieren, UntewWizi-eren -und Mannschaften an -beiden- Sagen gerittene Quadrille in. frideri-ziauHchen Uu,rform-en bot ein «wundervoiles Bild und rief
bei den Fuschauern- -bege-ist-ert-en B^i-fa-ll hervor. Tanz -b-csond-ers anerkannt -wurde auch vo-n d-e-n zalhl-vc'ich -an-wesendsn Fa-ch>leut-e die Txak-thsit amb firme Durchführung der Q-uÄdrille. Alles im allem -bewies die Veranstaltung, daß der Verein auf dem rechten Wege ist «und so lstcht zu hoffen, baf? seine Veranstaltung -eine ständige -Einrichtung für Fulda -und immer -mehr Bewerber -und auch Fuschauer von Rah 'und Fern IberlbeHacken -wird.
Vom Hauptzollamt Hanau wird uns mitgeteilt: Nach der Borordnung über das SnKpafttrMiN des T-es-etzes zu-r A-e-nd-s- rung von Beribrauchsst-suern vom 13. 8. 1925 -ermäßigen sich die -bisherigen Steuersätze für W-èin für die Heit vom 1. August 1925 bis 30. September 1927 um ein Viertel. Die Steuer de- trägt -demnach für Wein -und Most aus -Trauben, w-e-Wähnl-ichs und -weinhaltige Tetränke sow-i-e Fvuchtschaumw-ein fünfzehn- von Hundert, für -andere Schaumweine «und kschauMw-einAhNliche Se» träitke zwe-luindzwanzi-geinhalb von Hundert -des steuerpfl-ichti-gen Wertes. Für -d-ie im August ds. Ss. steuerpflichtig -gswopd-ene-n- W-emmenjgen wird die nach hies-en Sätzen -berech-n-ete W-einsteu-er am -letzten- Tage dieses M-onats Mlitz -u-nd ist s-pätchtens -an- 15. November 1925 bei der zuständigen -Foll-kafs-e -ei-nzuzahlsn. Die. Weinsteue ran-me ld-u-ng für di-e in -diesem Monat steuerpfl-ichti-g gewordenen We-i-ne müssm -spätestens am 10. September 1925 Hei -der HoiMelle -ab-gegsbe-n sein. Nach d-e-m -am 1. September 1925 an Kraft tretenden -neuen -Weinste-uevg-esetz sind -künftig bie in -einem Mo-nat fteuerpfli-chtig -geword-en-en W-eine spä-testens bis Mv fünfzeihnten -Tage des -darauffolge-itd-sn M-onats bei der Follstelle zur Versteuerung anizume-ldsn-, Di-e W-einsteu-er -dagegen muß spätestens am fünfzehnten -Tage des «dritten M-on-ats, der auf den Monat -fblgt, (in -dem Ibie St-e-ueisch-üld -entsta-üd-sn i'^, -bei der JolfKass-e -eingezahlt -werden.
Lauterbach, 26. Angulst. Vom 1. September 1925 Mi fällt der Pz. 2519 (M) Bad Sal^liirf ab 8.42, Schatz kin 9.04 -nachm. kJus unb feer Pz. 2519 (L) Bad -Salzschlirf üb 10,30, Schliß an 10,52 -nachm. uoirb itäglich bef'örbert.
Warburg, 26. August. An ie-r Strother '©febdye befimbet (ich, von mächtigen bäumen «umschirmt, bie 1596 -von ßubroig i 4. von Hessen -Ku-nstoost mit Sternen -eingefaßte Lbisaibel«henquelle
! Der Sage -no-ch weilte bie hl. El'sâilh oft hier mid- wusch M
-dem weichen W-asser ihre W-äscho -warf Jie «d-a-iiin -m- die- Luft, wo sie unter dem «El-nfluß her S-o-nDenstrahIe-n- t-rock-n-ete. Hum G-bke-t ff -bes-uch-te sie d-anu die hl. Kreu-zki-rch-s, idie tauige Sahrhun-de-rte verschollen- war. Bor -kurzem wurden -nnii' bei 'Waldarbeiit-ein «etwa fünfzig LN«eter -âherha(lb der Quelle 'durch Waldarbeiter di-e -Trunidmanern der EI-isab-e!he««Wu-e!l!-e emtoerkt. Setzt.ist man p damit -beschäftigt, Ibie lRumon «und die i-imeve -Tinrichtmig frei» zulegen.
Hanau, 25. August, iW-ährend eines -U-n-wettie«rs, das sich - gestern -abend über -Teile des -Landkreises Hanau- entlud-, richtete eine Windhose -großen Schaden -an.
Wiesbaden, 25. August. Der Besuch 'der Kurjstadt im den -ersten sieben Monaten di-eses S-ahves ist der-eit-s um 20 000 Per- -s-onen stärker -als im -ganzen 'letzten -Sahr. D-as spricht -gew-iß dafür, -daß es mit dem Wi-esb-ad-en-er Kuri-eh'en wieder gut berg- auf geht. -Der AiNfruf Iber Aerzte dei- -Gei-egenhei-t Ibes großen medizinischen -Kongresses im kW-ies-buden, d-aß les Pflicht -eines I jeden Deuts-ch-en fei, im bie lbese-tzten -Bäder -zu -reiseu-, minlb -die F-Mtellunzs der ä-rzt-li-ch-c-n Stubcemreilje, ld-aß -ln-an- én lW-i-eslb-a-den durchaus u-nkb-ehelligt Mu Iber B-osatzu-n-g Reimer Kur- -nachlgehen -kann, sowie viels-eit-ige -W-e-vbearb-eit d-e-s städ-tischen B-e-rkehrs^ durea-us hab-sn ihre Trf-ollge -gezc-i tigt. D-i-e j-etz-t -einsetz-eud-e H-e-rhst I saison findet -alle Wuvm-i-ttsl, -a-ll-e -Hotels, Pensionen -und- Sän-a- | -torion Iber den helkannt -mäßigen Preis-sn im -vollem B-etrW-. Das Staat-stlheat-er lb-eginnt seine Saison mit -Opern-- -und -Sch-an spi-e-l-neuheiben u-nt-er -berühmten- Bsü-hn-e-ng-röß-c-n-, wi-e Hage-m-a-nn -und -Klemperer, u-nd !bas Kurhaus wwrtiet mit Festkonzertsn unter lG-ensvallMusilkdirMior Schuricht, MtzMMWgM, -Tanz- -und M-odet-ees in reicher Au-sMahl auf. Tine große Ausste-llu-NA ifür in» lurJb -ausläwdlHchle Kunst ist soeben -eröffnet. Sm P-rogr-amm -der Ausflüge im die reizvolle -Umgehung- stehen an -e-rst-er Stesto die Fa-Hrten in den wsiinges-sgnstein Rh-e-ingast. Di-e Sinreise ist undeihi-ndert; es ,genügt -ein einfacher deu-tsch-er Perjf-oniaiQusEMjL- '
mit Lichtbild -o-de-r ein -Reisepaß. . '
Würzburg, 26. A-ugust trief. -Aus -unbâ-nnter Urtame entgleisten vom Schnellzug Fvaâfurt a. M.-Passwu kurz n-a-ch- iber Ausfahrt aus dem Würzburger -HauptbahNhof auf freier Strecke zwei -Achsen des L-o-ko-motivtenders. Personen- w-u-rde-u -nicht verletzt.
München, 25. August. Sm W-et-te-rste-in-g-elb-ipg-L h-e-i T-ar- misch-ParteniKirch-en -sind seit -d-em 13. -An'gust -drei VergifteiigjC'r vermißt. Der eine von -ihnen wwde vor -einigen- Tagen- v-e-r letzt aber noch ilebenib -geh-orgen, die beilben -übrigen si-n-d setzt tat «ufgefuNdK -w-oriden. Der eine -namens Otto war tödlich- -ab-ge--- stürzt, sein Begleiter Pusch ani Erschöpfung- gefto-pben. — Die Blutrache scheint si-ch nun -auch -in Bagern -ein-zubü-r-gern-, w-ie eine Meldung aus -Stei-nherg ersehen -läßt. Dort hatte -kürzlich ein lysähri-ger junger Mann aus Rache für seinen ormordeten Vater an seiner -Tante wieder -einc-n Mord -verübt. -E-in n-aher Be-rwa-n-dter der -erschlagen-en Frau -hat ibaramif laus Blutrache einen Berwaistdteu -des hbMMtannkten Mörders um L-eh-en ge» bracht.
Sachsenberg, 'm Waldeck, 25. August. Sm -hohen- Alter von 79 Sahren starb hier ein Mann, -d-e-r we-i-thin über -unser Städtchen «Hi-naus -wohlbekannt unb ho-chgleschätzt iroor: Kaufmann Heinrich Böhle. D>e-r Be-vsto-rben-e war Fe-ldM-gsteilneh- mer von 1870=71, -ge-hörle a-uch mehr-ere Sahre dem. wchd-ecki- schen LandbaM- -'m her Bork-vleiKsseLt w geschätzten Lüitbürg-er-s wird Ibe-i -allen, d-ie ihn kanuttzW in Ehren hlei-bcn i
Uslar, 25. Angust. Vbi de-r Beerdigung des Land-rats Fischer -i-n Uslar wurde hM -Ob-erpräsiden-ten Roske d-ie- B-ri-ef- tajch-e mit 120 LN!K. jgestohl-sn. -Herr -A-oske saß na-ch der T-rauer Heiler im Lokal Oppermann. Als die Feit zum Aufbruch- n-a-hte, zog Herr -R. seine B-r-iüstaschd -und feigte Jie neben sich auf das Sofa. Aach Beendigung -d-er -Unte-rred-ung wollte R. seine Bri-eftasch-e -wi-bd-er an sich nehmen, mußte j-edoch feststellen-, da-ß sie mag -war, Am -nächsten -Tage e-rschâsn- in den Solling- Rach- richten eine Anzeige des G-k-werksch-aftssekr-e-tärs K-reutz-e-r-Ds- -l-a-r, in der er die 'betreffende Person -a'uffoi-d-e-rt's, d-ie Vries» 'tasche -abzug-eben. 'Wie be-rl-anl-et, -ist die -Tasche nicht zurückge- -geben -und -auch lkeine Anzeige -e-rstatte-t -worden-.
Eoblevz, 25. A-uMst. Das D-eitkMal „De-ut-s-ch-er -Wein" -auf der -Hiesi-Ien We-inaux-stell-u-n-g, das von -Sossf H-eiiss!manu München stammt und, Iba einige -Figu-ren -n-a-ckt find, heiß nm- stritten -war, ist -n-unmehr doch -g-estean -enthüllt -wo-rdeN, -nachdem man die -gärtwer-isch-e Pla-tza-n-la-g-s -geänd-e-rt ha-tt-e. owOMirPe Jo umgnjtaitet, daß um -das Denlkm-äl -große Lo-rkb-eerbäuun-L, -aM-â gestellt -worden sind, die es im a-lligem-ei-nen- ve-rdecke-n, iSi^rW?» jenigen, die d-as Döüknral kb-esi-chtigen wollen, wu-rd-en- Hugängs -fre-lgelaffen.
Münster l. W>, 25. August. W-e-Kan-nt-I-ich wurde am 2. M-a-i 1920 auf seinem Schlosse Sythen bei Hätten Graf W-estsriho-lt -ermordet, öhne daß es bisher -gslnngew war, die Tä-l-er -fbstzu- -nehmen. Nunmehr sind «zwei -d-e-r Ta-t dringend verld-ächtige Personen, -von -denen einer früher Re-ichswehrs-oldat mar, -verhaftet «worden und bereits vom Am-ts-g-ericht Ha-lit-e-ün an der M-ord- steile -einem Verhör -unterzogen- -w-o-rdsm Auf Grund- des -sehr mühsam zusamme-ngetrag-en-e-n Veitieismaicriafe hat Iber eine der Verhaft-e-ten, ein -gewisser Georg Rehme, nach- hartnäckigem Leugnen den Mord -ei-itgestanden«.
Berlin, 25. August. Der 22jäboige Arbeiter Georg Aohdde aus Verton, -der in der K-ol-oni-e -Steuerhaus -wohnt, -w'uvd-e in der Rahe des Spiel'HL-uischsns um Friedrich-shain -auf einer B-a-Nk in sitze-n!der «Stellung« tot -anfgeifund-en. Da« «oer-- schi-edene Dmständ-e dafür sprachen-, d-a-ß« R. 'mögliche-vw-eis-s einem Verbrechen zum «Opfer gefallen -U -wu-bde die M-o-rdkomniission al-armie-vt, di-e sofort mit Wen Ermittlungen -e-ins-etzte. Der Tod ist -durch -einen H-erzs-chNß hetzb-e-igpführt -worden. Es ist -inerikw-ü-bdi-g, daß der -Schuß bas Hemd« durchbohrte -und daß er den Ei-nsch-ußka-na-l- bann Ibie W-este und d-as Sacket-t fbft zu-geknöpft 'wurden. D-as ikaim 'Rbhbd-e -unmöiglirh- selbst -gemacht habe-n-, -denn« Iber Schuß war sofort -töd-lich. 'W'eiter «fehlt auch die Schiußw-affe. «Es 'ist -all-södings damit -zu rechnen, baß V. durch Seilbftmorb entbiete und -ein D-ndeka-nnter später die Waffe -entw-enlü-ete. Dieser 'Dieb muß «dann --auch -d-en- -Toten- -vom «Erdiböben -au'fg-ehäben, lauf die Vaitk -gesetzt uitb der -Leiche Welste -und Sackett zu-geiknöpft !hab-e-n. Auf der -anderen- Seite steht -allerdinigü -auch biie Möglichkeit -eines Kapitalv-estbre-che-ns.
Saarbrücken, 25. A-ug'ujst. Di-e -Saa-öbrück-er -Fo-i-tung imetoet: Dienstag vormittag -kehrte eine städtische -Straße-nKehrer-Ko - ionne unter Aufsicht -ihres K-olo-nenführe-r Säger 'm Iber Moltkestraße. Als Säger ungefähr 60 M-ete-r von der -von- Franzpfen belegt.eir 'ehemaligen 70er Kaserne auf dem Bürgeirsteig stand, «kam ein Mann von der fran-zösisch'en iWach-e auf -ihn zu und stieß -ihn- vom Bürgeilstosg 'heru-nter. Säger machte 'darauf dem
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