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SprAschKeberpro ?eß, bei denn es W um S'»euor!hiâMMSM' von mehreren hundert jiü^emd Mark banboft, wurden inet -Großdestillateur Rulfchke „ 1 ^chr 9 Mo!uat« und 748 000 Mark GMtrafe der Kauf- maua Petrus aus Berlin zu 2 Sahven 3 Monaten Gefängnis UiniD gleichfalls 748 000 MM GÄdstrafe, ber Skitour Klsm aus Bdntheiim M 1 Hahr 4 Monaten -Gefängnis und 326 000 Mark!SMtrchö und iw SMdWnâhrsmg Stsikevt zu «er Wochen Gefängnis verurteilt. Das Verführen gsgen Heu FHauptbeteiligten., Hm Bankdirektor Reich in Halle, mußte go- »emat werben, da er mit großen Summen -rechtzöitig ins Aus- lwnd entkam.

Dresden, 9. August. ©innen Äveisten Raulbüberfall führten Zivei Unibelkaninte gestern nachmittag auf Her 6t nahe von Reick Wach RiederMitz aus. Offenbar war ihnen Mannt, daß der Kalfenbole -einer dortigM Firma zu Hieber oeit mit jbinem Morade Hie Lohugelder befäüberte. Sie Lauerten. ihm mit chren -Zahrrädern hinter einem Baume versteckt auf unb gaben Niu« Schuß auf ihn db. Der Kasfenbote wurde uicht umnitM- har -getroffen-, aber .durch den Pulvebdampf in der Ahgengsgend -vorletzt. Dann entrissen ihm die Räuber -die Geldtasche mit 4800 Mark Lohngeldern und ergriffen auf ihren ZährvädSM We Flucht.

wtb. Görlitz, 9. August. Heute früh zwischen 3 und 4 Uhr fuhr -ein von Hirschberg kommender Güterzug auf einen in I der Station Rabi-Shau stelhenden. Güterzug von Hiute.n auf. Durch । den heftigen Anprall wurden zahlreiche Magen zertrümmert, so Hah -ein -ganz idedeutender Materialschaden -entstanden ist. Bis­her wurden -zwei Tote und drei Schworverwundetzs festgestellt. Die Ursache des Anfalls ist noch nicht aufgeklärt. Beide Simse find -gesperrt. Der Verkehr wird teilweisedurch Umleitung Her L Scha-ellzüge Wer Löwenberg und teilweise durch Achsteigeu. an Her Anfallstelle.aufrschterhaitein.

Waldenburg, (Schlesien), 7. August. Gestern vormittag ging auf der .ersten Abteilung der. Zriedens-Hvffnungs-.Grub-e- ein Stück Strecke M Bruch, -wodurch sieben Borgieulte ver­schüttet munden. Durch die sofort einsetzenden Rettungsarbei- ten konnten Muf M-ann noch im Laufe des Barmititags gebor- gen werden, während sich die Rettung Her beiden anderen bis zum Abend hinzog. Sinern -verschütteten OShrhäuer wurden beide Beine gebrochen, die anderen Verunglückten kamen mit Lleichteren! Verletzun!g-en davon.

wtb. Wien, 9. August. Aus Graz wird -gemeldet: Seit p dem 1. August wird im SAKer-Lauern der Wiener Tourist i HÄet vsrmiht. Tr war am 1. Augujst.vom Her Rudo!lf-.Aoher- Hütte auf Has sogenannte LauleiHeck aufgestiegen mit dem Be­merken, Hgtz er mittags wieder zurück sein werde. Hsute nach­mittag wurde Häkel tot aufgefunHem. — Zwei Brüder Lipskg, I MitgllieHer .der Sektion Traf.des Deutschen unO Oesterre.,.c>).i- f schon AIpenVereius, halben vor .acht -Sagen eine Tour in die I Peningskiuft unternommen unH werden seither vermiht.

Frankfurter RarNpretse.

Frankfurter Viehniarkt vom 10. August, totes, durch Wtb. Der 2lufirieb «des HauptmaM.es hestamH aus 1733 Riudern, /darunter 29 aus Oesterreich und zwar 569 Ochsen, 96 Bullen wnb 169 Zachen und Kühen. Zerner aus 498 KäLbern 146 Smafen und 3720 Schweinen. Vergliechen mit Hem AngSbot. Hes Letzten .Hauptmarktes war das heutige an 428 RinHern stärker und 854 Schweinen schwächer. Rotiert wurde Her Zentner Lelb.enHgew.icht Ochsen: a 1) 62—68 a 2) gestrichen, h) 50—60, c) 37—49, Bullen, a) 55—60, b) 48—54, c) gestrichen, Zächen

und Kühen.: a) 58—66, b) 52—60, c) 1) 48—57, c) a, 40—50, H, 28—38, le, 15—25, Wilber: a gestrichen, H, 80—86, c, 70 Ibis 79, H 60—68 e, gestrichen. Schafe: a) 50—56, ib, 40—48, und MärKchäfe: 29—35. Schweine im Gewicht .vom' 160—200 Pifund 92—94, für svlehe von uniter 160 Pfund 86—91, für solche von 200 bis über 300 Pfund 92—94 und für Sauen und Gbern: 78—88 GoLdmark per Zentner OeheuHgewichit. Nach den Letzten HauptmMtnvtierungen .gmgen die Preise für mitt- iere Ochsen, Zächen, untd Kühm tloil.we.ise um 2—4 GoLdmark per Zentner LehenHgewi.cht zurück, währ.snd Kälber um 1—2, Schafe um 2 und Schweine um 6 GoLdmark .höher bezahlt wur­den. Marktvorbanf: in Großvieh mäßig reger Handel und et­was Aedechtand, Kieiuvielh und Schweine bei iielbbastiem Handel ausvorkauft.

Zrankfurter Getreidemarkt vom 10. August. telef. durch Wtb. Moizen: 26—27. Roggen.: 21 %—21 %, Svmmergerste: 26—28. Hafer linl. 20%—23%. Hafer ausk gchtrichem.. Mais: 22—22%. Weizenmelhl: 39—40%. Roggenmehl: 29%—30%. Weizönkie.ie: 11,60. 1190, Roggenkkeie: 12%, 12%. Grichen: 27—32. Linsen: gestrichen. Heu: 8 %. Weizonstroh: und Rog- genstroh: 4%—5. Treber getrocknet: 18%—19. Tendenz stetig.

Auswärtige Bühnen.

Frankfurter Theater.

Opernhaus: Dienstag, 11. August: Hoffmanns Erzählungen.

Mittwoch., Hon. 12. AugNst: Mona Visa. Danner Stag, .den 13. Angust: Zigavos Hochzeit. Zreitag, den 14. August: Schül.ervochtellulng: Dar Freischütz. Samstag, .den 15. August: Die WaltKüve. Sonntags Iben 16. August: Tarmen. Schauspielhaus: Montag, Hon 10. August: Ibis Samstag den 29. August: geschloffen.

Druck undVerlag: R udolf Bamberger, verantwortlia für der gesamten Sextteii: Lbefredakteur Julius Geissel, für Anzeiger, uni Reklamen Anton Swüy, sämtlich in Zulda.

Zur die Bilderbeilage verantwortlich: H. R. Zimmermann, Berlin

Bekanntmachung.

Sin unser HanHeilswelMter B Nr. 153 wurde beute bei Hor Z'irma Bogsl und Ti.er-Zmport und Export, Goseitschlaft mit beschränkter Haftung in Zukda lfolkgeudes .elingotragen:

Odenwald Bogol und Tisrexport, Tchellfchaft mit be­schränkter Haftung in ZuiHa.

Gchchäftsführer .sind:

a) Kaufmann Willg Odenwald in Zuidla.

ib) Hesfen Ehefrau Sulfit Odenwald geb. Heupes in FulHa.

Der § 1 Hes Gese lljschaftsvertrage s .(Zi.rmla) ist geändert. Der bisherige Gchchäftqfülhrsr Adolf Haas ist abgerufen.

Fulda, Oien 7. August 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.

Bekanntmachung.

Nach § 2 .der Preußischen Voro.rdnu.ng vom 6. dunii 1925 P.-G.-5.-5. 67 — habon gewerb.esteu.erpf! ichtige Unternehmen Hio ihre Vorauszahlungen auf Oie Gewerbesteuer bisher nach Hem Ertrage monatlich zu Leisten hatten, für Hie Monate duii 1925 bis .eiuschließlich September 1925 bis zum 10. August 1925 mit Schoufrist von .einer Woche Vorauszalhlungeu gzu Leisten.

Bci den Steuerpflichtigen, bei Heuen sich. Hie Voraus­zahlungen nach Äsn auf Hie Reichtzeiukowmen- oder Kvpper-

schaftssteusr .zu. zahlenden Boträgon ibestimmeu, beträgt der für Hi^se Vorauszahlungen matzgebeUde Steuergruitdbstrag Äre« Zmanzigstsl des Betrages, Her am 10. dudi 1925 auf Hie Reichs omkommm- aber Körperschaftssteuer zu zahlen i

dm Heu Gowerbesteusr- VorMMrslHuugsfo>rmuchveu ist.da­her unter 3 A. Hie Zahl 10 in 3/20 zu ändern.

z. B. ReichseinkomTnen- ober KörperschaftSsteuerZahlung am 10. 7. 25. 120 RM. 3/20 von 120 RM. = 18 RM. LteuergrunÄbetrag, Hiervon 750% Zuschlog = 135 RM. Er tragssteuer.

Die Lvhnsummsnsteuer ist von bett in den Monaten dum und duli 1925 gezahlten Löhnen und Gehälter zu.berechnen und zu zahl«.

Der Hawdslskammerbeitrgg beträgt bis auf breitens 1 v. H. Bezüglich Äsn Gewerbssteuer-Vorautzzahlungen vom 1. OK tobet 1925 erfblgt .demnächst weitere Bekanntmachung.

Fulda, den 3. August 1925.

Der Magistrat. Dr. Antoni.

Bekanntmachung.

Der Hüttner Emil Fröhling von Steinhaus ist als Orts- fchätzer für ben GemeinÄsbezirk Steinhaus auf Wiberruf -be­stellt und eiÄlich in Pflichten genommen worden.

Fulda, ben 3. August 1925

Der Landrat: d. V.: Schuster.

Bekanntmachung.

dn unserem Handelsregister sind heute ua.chstchsnde Zirmen

von Amtswegm gelloscht worden:

Abtsillung A.

Nr. 7. Levi Nußbaum in Znida.

Nr. 50 Karl Reinhard in Zulda.

Nr. 53 Rosenberg und Baum in Fulda.

Nr. 99 Al. Birnbaum und Sohn in Zulda.

Nr. 109 Franz Olckers und Sohn in Zulda.

Nr. 114 Anton Schwarz in Fulda.

Nr. 134 Peter Franz Arnd in Fulda.

Nr. 144 H. Block in FuLda.

Nr. 170 D. Müllers Witwe, in Fullda.

Nr. 243 Wilhelm Rupperti in Zulda.

Nr. 246 Motoren,- und MaschiuM-Sndustrie Zulda,

Gebrüder Krippendorf in Zulda.

Nr. 275 Trabert und Sohn in Zulda.

Nr. 292 Fritz Vatzer in Zulda.

Nr. 297 Detig und Müller in Langenbieber.

Nr. 327 Leo Löfer, Schuhhaus Frankfurt a. M. Zweig-

«Wdoiilassnug in Zülda.

Nr. 376 Theodor Söffing in Zulda.

Nr. 436 Kaluza und Reich in Fulda.

Abstellung B:

Nr. 75 Perpetuum mobile, Gesellschaf mit beschränkter

Haftung in FUlda.

Nr. 82 Novum Vertriebs-Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung in Zulda.

Nr. 92 Mechanische Strickwaren-Sndustrie, Gesell­schaft mit beschränkter Haftung in Zulda.

Nr. 134 Gewerbliche Kunst Seer und Eo., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Zulda.

Nr. 139 Denhard und To., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Zulda.

Zulda, ben 7. August 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.

Der Zntendalit und seine Achter.

Roman von Peter Prior.

ISopyrigt by M. Feuchtwanger (Halle).

32. Fortsetzung.

Mit bem größtou Raffinemout wählte Jie ihre Soliletten, Irv Mn sie wußte daß sie mit ihm zufaimmontwsffen würde. Sie versuchte es mit fchmucklofsn Koftitümen uud utit ben duftigsten Spiken, dm ihrer bllülheudon Schöuhsit und mit ihrer .vorueh- ML-ir Einfachheit stach sie gewaltig ab von den Damen >ihver Um gchung. Die GchaHpioleviunem die sich Mit ReihsrfelÄsru, , Pelzen uud Brilluuten ousjstattstsn, fähen msidifch auf Käthe. L Die /Mäuuer, von ben Rsgiffeuvsn uud Dramachurgsn bis hin-

■

, wntier zu ben Statisten und Theateraribgiteru, staniden still in ih­rer -Tätigkeit, wenn Käthe Lautlos an chueu voüüberging, Ein B-ild erschien sie allen auf der Straße. N!ur AieXanIder v. Ble ■ â^" spürte nichlts von ihrer -Schönheit. Wit und streng faß er I in der -erjjten Parkettenveiho und leitete die Proiksn-. dimimier W Weber lLch er die Szenen wiodeühvien, zehn-, zwanzigmal mußte B «ihm bine junge SchiaHpibkerin die von ihm gewünschten B>e- w-eAungen vvrmachen. Auf aller Augen lag Müdigkeit, die öhausspieler waren verärgert über seine Schikane, Bleckens Angm über waren uoub immer glänzend und energisch auf die Bühne gerichtet. Tausendmäl dachte sich Kathe: Das ist Spiel ^as ist altes Berechnung. Er will mich noch immer habenl Aber er will jetzt mit einer anderen Politik aus Ziel kommen, stürmisch ich er ja nie gewesen. Auch am Anfang hat er mich Mcht heiß an sich gedrückt, sondern leise und vorsichtig geforscht tob dann erst gefordert. Daß lieb mich jetzt solange gegen -ihn echote dafür will er sich iriäjicben. -Er will mich zappein lassen-, toi -miicb dann desto sicherer zu besitzen. Manchmal bäumte sich Pr Stotz idagegeu auf. Oft aber jfveute sie sich darüber. Mur sortl Er war ein Mann der sich beherrschen konnte,. Das if^Jn?1» ’ - ^ ^"ltte keinen- haben, ber sie als Puppe nahm. Sie anc) -l. emen iharten festen Götiebten iber stärker war als sie.

'^ ^ Maske falten ließ kam micht. ^ ^9 M âer Verständigung an, 1 '^ ,^^^' ^ Meg M geben. Wenn sie ibn KL !Ä ^ M W uNd wenn sein Arm den ihren -zufaltig IberUhrte, zog er ibn wasch ^-rück

Ähr !ganzes Denken ^mar von ihm ausgefültt Sie aim -nicht :wând"ld^e7lei7^^^ w^ '^^ Etlichen Proben an- j »«IM» Ne w Leâte und faß -immer in de-r DirektionStoae »eijn er -amtftrat. Längst hatten die Schagspieter ihre ^Âè tu chm bemeM und -man machte sich darüber lustig

J Ehe konnte mirbt mchr schlafen. 27 Sahre oft war sie borden, -dhne daß sich die große Oi-bde .in ihr Heez g^enkt Wt

ten. Vom Sag an, da sie erwacht war, hatte sie gearbeitet -und ihre Träume in ber Arbeit erstickt. And- jetzt da- sie am Ziel angelangt -war, liebte sie den Menschen, der sie einst besessen hatte und den sie später vors-chmäht hatte. Ein unendlich .großes Glück wohnte in ihr wennn er sie ein einziges Mol liebens­würdig -anlächdlte. Wenn -er .ihr die Hand -küßte dann mußte sie an sich halten um nicht laut Hinauszuschreien vor Glück und Sehnsucht nach feinem Besitz. Er ers-chiew ihr fast jöde Nacht im -Traum und fiebernd fah -sie jeden Tag die Pöst durch in ber Hoffnung, er könnte schriftlich feine Liebe erklärt haben.

Sie war drauf und dran, -Martin ihre 'Siebe zu Blecken zu gestehen und ibn um feine Vermittlung zu bitten-. Aber Martin war .neuerdings -auffallend kurz und abweisend zu ihr. Er hatte sein demütiges Wesen abgelegt und heischte sein -Recht.

Als er -einmal beobachtete, wie Käthe Alexander Dom Ble­cken von der Seite heiß wnjab, lächelte er ironisch unb über­legen. Doch Käthe bekümmerte sich nicht darum. Mochten die Menschen benken und sprechen, was sie wollten!

Als Martin am nächsten Tag -zur -gew-öhwlichsn Stunde bei ihr erschien, .empfing Jie ibn; nicht.

Wenige -Tage später bat Martin schriftlich um eine wich­tige Unterredung mit Käthe und Degenhardt. Käthe erwiderte ihre Anwesenheit sei nicht nötig. Sie sei von vornherein mit allem einverstanden was Degenhardt mit Martin vereiWa-re.

Martin verlangte Beteiligung an bem Atelier. Nachdem Käthe nur wenig Zeit habe, sich um die Ges-chäfte des Ateliers zu -kümmern-, -führe -er öhnelhige das Unternehmen beinahe altem. €r fei bereit ein größeres Kapital einzuzahlen. Es sei nicht mchr als -recht unlb billig wenn er B-eteilfgung verlange.

Auch gut! Was -war es Käthe für ein Unterschied ob er Teilhaber war -odew nicht) Sie freute sich über Hie Größe zu Her Has Institut gebidfren war. Aber mit ber Freude verband sie keinen Ehrgeiz. Doch Martins Brief gab ihr willkommene Gelegenheit eine Unterredung mit Alexander von Blecken her- beizuführen.

Sie schickte Blecken bin Billett wenn er -Zeit habe, möge -er im Laufe ber nächsten Tage bei chr versprechen-. Sie habe ihn in einer -privaten Angelegenheit um Rat zu fragen.

Nach Beendigung der Dheaterprabe am nächsten Tag trat Blecken -auf sie zu und .sagte: „Sch danke dienen ,für Ähren Brief. Äch stehe Ähnen -natürlich .gerne zur Verfügung. Wäre es wähl möglich.daß Sie lheute nachmittag um 5 Uhr zu mir kämen?“

Käthe.'durchlief e s heiß. 'Aun- kam bas Glück vielleicht doch noch'. Das große Glück l Aber sie durfte sich bem geliebten Mann hiebt so ohne weiteres iin die Arme werfen. Sie hat ihn um Mat

unb um seinen Besuch und -er forderte sie auf, ihn zu besuchen. Dos ging doch zu weit.

Da sie zögerten sprach er -rauh: Sch kann natürlich auch zu Ähnen kommen, aber es wäre mir bann lieber, wenn Sie sich bis zur nächsten Woche .gedulden." Di-e Wärme in seinen Augen war schon wieder -geschwunden,

Aber Käthe gab -ihm die Hand uNd sagte leise? Sch komme zu Ähnen."

Backen lächelte und eine Reihe .goldplvmb-ierter Zähne zeigte sich iin feinem Wunde. Es ist wahr entgegnete er -ich kann ja .auch zu Ähnen kommen. Erwarten Sie mich also bitte heute nachmittag um 5 Ahr.

Käthe wußte nun, daß sie -gesiegt.hatte. Wie im Rausch verließ sie bas -Theater. Die Zrühjahrefonne erschien -ihr schö­ner als je. Vor bem Theater Jtanb mit bekümmerter Miene eine kleine Schauspielerin., die seit Sohren um eine -größere Rolle kämpfte von Käthe aber immer energisch abgeivieson worden -war. Käthe trat auf das armselige Geschöpft zu und reichte ihm die Hand. Zräuleiu Zimmermann nächsten Monat spielen Sie die Mom. Wir -wollens doch -einmal mit Shnen ver­suchen. “

„Gnädiges Fräulein" stammelte die Kleine verwirrt und 'wollte Käthe die Hand küssen.

„Aber mein,“ sagte Käthe -lacheivd und entzog >ihr die Hand. „Sie können es ja. Sie werden sicher sehr schön spielen. Es Heibs dabei."

Sie konnte keinen Bissen hi-uunterbriingon. Vier Stunden noch. Das dünkte sie eine Ewigkeit. Sie ließ Hie Speisen hinaus tragen, befahl, am Machmittag niemauben vor Massen, außer Alexander von Blecken, unb legte sich auf die Ehaisvlvngne. 2110X0aber stand im Geiste vor chr unb sie hing mit lechzender Siebe an seinem Antlitz. Was ihatte Jie für ein komisches Sahr hinter sich! Lächerlich war ihr Gram -gewesen. Das Leben war so schön, so -wundervoll fchönl Am -liebsten- hätte sie jedermann eine Zrende bereitet. Sie -nahm sich vor, an Hedwig zu sch-reiben Sie wollte ihr .mitteilen, daß sie mit .Vater über sie gesprochen habe. Sie bitte sie um Verzeihung unb frage an, ob sie zu chr kommen dürfe, wenn bas Kindchen auf der Welt sei. Wie hatte sie inur denken können, daß Hödwig sie .triumphierend <anfehen -wü-rdel Hedwig ।hatte doch -ihren Mann den- sie liebte! Die dach­te sicherlich an anderes, als -überlegen scheinen zu wollen. Plötz­lich aber kamen ihr Bedenken. «Wenn Blecken gar nicht an Siehe dachte? Wenn er wirklich -nur gekommen war, um ihr .irgend einen Rat zu geben. Nein, bas war unmöglich. Wenn er einmal ba war, dann hielt Jie sich ihn schon fest. An. einer so gewaltigen Liebe konnte ein Mann nicht achtlos vorübe-rgehen.

Zorts-etznwg folg.