Schwere Zugzusammenstöße.
wtb. Weiden, 9. AuMist. ön der »ergangenen Rach«! gegen 11 ^ Uhr «fuhr kur z vor der Station Luhe der D--Zug MünchOU B-oâl auf einen -in Zahrt befindlichen G-ützerzug, Hi-srbki -wur» den fünf Wagen «des GüterMges vvilständig »ertrümimiert, vom D-Zug «wurde die Loikomptive -iimgoivorfeu-. Bon- den Oveifen» den -wurden Mei getötet und MÄ «fclM-er und elf leidit verletzt. Die Schwer verletzten -ivri-rtden inad> Weiden ins Kimnkeu-oaus geibm-cht. Der Rüateoia.schaden ist bsdoutsnd. Der D-Zug ist mit einer Verspä!«uu-g von 5 Stunben -weidergsl eitet «worden. Die Ursache des UngW-cks Et darauf MrückMWHroNi, daß der Lokomotivführer des Schne!lM-ges D 21 Lst-ü-nchen-Bori-ur, der München um %8 Uhr abends verläßt, in der Station Werir- berg ibas Haltesigna«! «überfahren batte und dadurch auf den in Salynt «kefindllichen Gützer?ug von hinten -aufführ. Der L«od des Reisenden ist anscheinend durch Herzschlag infolge des Schre-» ckens «erfolgt. Der Schlußbrems-er des G-üterziuges, der O-t-e Gefahr bemerkt Hatto, war äbgespuungen Mtd gdb mit einer La- terne Zeichen, doch war es bereits zu spät. Ob der Lokomotivführer des Schne!lzuge-s die gegebenen Rotzei-chen gesehen, hat steht noch Nicht fest. Lr behauptet -übvM-ivs das Halt-esigna«! in Wennborg infolge Nebels nicht gesehen zu «haben. Von den 13 Verletzten befinden sich zwei im Weidener Kra-nkenha-rbs; sieben von dm R-eijsenden, die «Haupts ächüch aus Rvrddeut-schaüd stammen, «hwbM ihre Reise -heute vo-rmi-tztag fortgssetzt.
Verspätete Räumung von Düsseldorf.
wtb. Düjfeidorf, 9. August. Nach zuverlässigen, wenn auch nicht offiziellen Mi-tlteilningW soll D-üsf-eldorf -und bement» sprechend pwahrscheinlich auch Dni-sbupg unO Ruhrort erst in der Zeit vom 21. bis 51. August, geräumt werden. ,
Opfer der Berge.
Erdbeben in Mexiko.
wtb. Newgork, 9. August. Sn Mexiko City ereignet sich
Gemeinde, StiKto «noch -Treue unO Sinnigkeit «herrschen. Dio Kapells Bioneck it>at «ihre Aufgäbe, ein K-o-u-zert zu gehen, Alän-Zend gelöst. Die kleine Schu,lßi-M»d «wurde nun «Mit allsrisi uetten -Gegenständeir erfvmtl, auch machten sich Sie Buben tauige Zeit am Kletterbaum zu schaffen. Das AeppolttiiriuiUchW mucht-e nur -eine tar?e Reise, beim in kl 50 m Höhe ging es M Zlamimen auf unb «r wiuzige Reste von Aschs -erreichten die Srbe. 3m Laufe Äs Dlbenbs -ström-ten bte Besucher. es mögen 2000 gewesen sein-, «wi«der Mück sur Stobt. Alle -werden gern wieder Drück hen- Ken an de herrli-cben Stunnben. Was «uns bejdübers «auffie! war daß 5m Eva-ng. Volks-Bereki kein Kastouge-fst 'herrscht, und daß auch her «einfache Ai-an-n dort Beachtung« -findet.
Tart Zröhling A. G. Die auf den 10. bs. Mts. -einberufe- n-L a. o. G. V. findet nicht statt. Herr Latz Zröhling Isen., bis» her Vorsitzender des Aufsichl-srats scheidet durch frsundfchaft- -liches Uebereinkommen aus dein Aufsich«tsra-t aus. Die «beiden AktivnärgrupMi haben sich vergli-chen. Sämtliche Aktien sind numnehr in den Besitz der Gruppe WohI-geiuuth «übergegangen,.
während her Nacht «ein Lrdboo.o
Döe Lll-enschc«n sta
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dve Straßen. S roher Schaden wurde uichjt augorichts-t. Dor Herd 6es Lrdhebeus èst in Gu«errere, wo größere Ze«rstörunge,n statt - faniben. Nach einer Radio--M«e!dung aus Lhi-Kaigo wurde gestern 1 Uhr 54 Min. 5u Thikago eine starke Lrddswegung in der
ungeheuren Lutferm-ug Don 1800 Meilen vermerkt.
cher Richtung
Zulda, den l’*. August 1925.
Wettervoraussage für Dienstag: Weiter -aufheiternd, jedoch bei südwestlichen Winden nur -mäßig warm.
Rückkehr der Garnison. Heute Dienstag, 12. August früh um 5 Uhr und 8 Uhr -Kehren unsere Artillerie vom Transporte Truppenübungsplatz Grafenwöhr in die Garnison Zulda Wruck.
19. Rhönturnfesi auf der Wafferknppe.
Ls mar in dem l-etzt-en Gahren schon iprichwörrich geworden, -daß das MsäWgs Rhö-ntzu-rmfest verregnet wurde. Aber feine Regel ohne Ausnahme! Und so konnte das 19. RH. L. Z. 1925 bei herrl-ichem Wetter am H. 8. auf der Wasserkupps
Die Zrankfurter Zeitung berichtet: Daß der Präsiden-» der Kasseler Regieruirg, Herr Gpring-orum, in «naher Zeit den Abs-chi-ed nehmen wird, ist schon kürzlich gemeldet morbien. Lr tut dies jedoch, wie mir hören, -nicht im erster -Lmèe aus Ge- sundh eiterii cksichten, solidem desha-ib, weil es -ihn drängt in seine rheinische Heimat zurückzukehren, und meid die 3n«teraMierte R-Heiulandkonmrisslon ihm als Privatma«nn die Rückkehr gestattet hat.
Zu einem nächtlichen Kampfe mit Linbrechern kam es in der Nacht auf Sonntag. Als sich der B«ademsiste-r 5-ch«m-i,iike, der stets in «der städtischen Badeanstalt übernachtet, -gegen 11 Uhr abends dorthin begab, bemerkte er daß Licht in der Anstalt brannte. Lr rief nach der Anstalt hinüber, w-orauf bas Licht auslöschte und die Linbreche-r flüchteten. Herr Schminke oer» fegte die Li-nbrecher und stellte fit an der Hormmgsbrücke. Ls entspann sich ein Kampf wobei einer der beiden Burschen- einen Warsaeiade-nen Revolver auf dm B-adomelster unschlug. Der ; Schuh versagte glücklicherweise. Ls gelang Herrn Schminke, dem Menschen die Waff-e zu -entreißen unb damit auf den Lin- b re eher siuzuschlao-en. Derselbe, in b im Zulda -gedrängt, durchwatete den Z luh und -entfloh -nach Neueübe-rg zu, «wohin ihm der andere Einbrecher schon voraeMSÄ-t mar. Am Sonntag in her Zrühs gelang es der Kriininiäpol-ize-i den einen Linbrechor auf der Landstraße -nach Sidtals -fostzlmchmm, es ist der «erst 17 jähr. Bäcker Georg Go-Sb-el aus Düsseldors. Der ambere soll ein 32 jähriger Karl G.apon aus Schl-esieu sein. Er «ist etwa 1,60 Meter groß, ha-t volles, bl-ond-es «Haar und so-gen-aunten -englischen Gchnurrbar-t. Lr wird, da seine Kopfbedeckung auf der Starbt I verloren ging, vermutlich die dem B«ade«melistor entrissene blaue Schirmmütze aufgesetzt hoben, Der Bursche «besaß ein Zahrrad, auf dem er wahrscheinlich in der Richtung «nach S'rankfiurt ent» kommen ist. Von dem Raube im «der Badeanstalt sind «etwa 50 Mark in Hartgeld auf dem Wege nach der Hornungsb-r-Uck-e - miobergefunbon worden, ca. 40 Mark in Papiergeld hat der i ■entkommenen Shmrcchrr mitgenommen. Ein Rasiermesser, ein i Sermg' as und mehrere G-cl«l stbinder, bie entiroenbiot waren, haben ! sich gleichfalls wieder aufgofunben, da d'o Täter sie auf der Z lucht fort gomorfen oder rerloren haben, Auch hie beiden Kopf i bebecknügen der Linbr-echer lind -in -Hä-nden der Polizei.
âgehaNen «werden. Tausende -von Zuschauern brachten dis Lxtrazüge, è»is olisl-sn Huudert Personen o. Laftau-tos» die Motorräder und Zahnräder; Bou «allen Seiten strömten zu Zuß Teiil-neihmer und Zuschauer der Wasserkuppe M.
Alle Vorkehrungen -waren getro-Wen, um das Heft würdig zu g^staltem Besonderes Verdienst -gebührt dem boka-nu-tien Segelflieger M-artens, der m diesem 3ahre -erstm-al-iz di-s Platz- vorber-ei-tung übernommen hatte. Unentgeltlich stellte -er die ge- iräuMigen Halim ssiuer Schule Mr Vevfügun-g. Auch für Ab- wechsobung wurde durch Vorführung rwn Schau-pflügen gesorgt.
Es wurden fofgeüde Ergebnisse -erzielt im Vierkampf, Oberstufe. (47 Tsilnöhmor): 1. Deuter, 3ohs., Zulda. 82 P., 2. Vordrau, Hugo, Gersfeld und Ritzmann, Hugo, Di-etzhausen, 81 P.; 3. Mäukel, Dö-rning-siheim a. M., 80 P.; vom T.-V. Hsrsfsbd Peter Helwig.
Unterstufe, Drsikampf (210 «Tei-lnehmsr): 1 Luge!, Hachen, 91 P.; 2. Strack, Lasse!, 85 P.; 3. Zimmermann, Hofheim, 83 P.; vom T.-V. Hevsfeld Rüdr Schwarzburg, Karl Otto, Georg Schade, Walther Heiberg, AM, Heer, Möller-, Georg Braun.
Frauenturnen, D-reikampf (70 Tsilueihmer): 1. Strohmeier, Erna, Homburg v. d. H. 68 P.; 2. Dähler, M-awe, Zulda, 63 P.; ZKreß, Liesel, Zulda, 61 P.; vom L.-V. Horsseld 3vma Batzam, Gretel Aehhuth, Mmna Aürnherg-, Mathilde Ra- toüde, Aenne Klee.
Kuabeuturueu: D-vockampf (100 Teilnehmer: 1. Orbwei, Heltenhachsn, 81 P.; 2. Richter, -Gersfeld, 77 P.; 3. Reidel, Herlheim, 75 P.;
Den Staatswanderpreis söhlelt Turnverein -Homburg v. -d. H. mit 4 mal 100m Staffel -lOberlftufse im 5 l visvfü>nftsl &ek.; den Äugend-iWanderpveis 4 mal 100m Staffel der lTg-mnafial- Turwveröiin Hersfeld.
Läuderkämpfe. 3m L-auf-e diefes Monats beginnen die Län der-lWettkämplfs 5m Zachtlkamplf. Der -erste Kamhf list -gegen -eine Auswahl-Mannschaft der Lchweliz. D-er Kampf findet èn Ludwigshafen statt. Auch aus Zulda -kämpft «ein 5-portsmann in der dmchchm rspräfentativm Manch-chaft Herr Raimund -Mager vom 1. Zuldaer Athletik-Gpo-rtklüb „Viktoria" und zwar im Mittelgewicht.
Evaugl. Volks-Verein. Ls war ein Gommerfest wie es lsâ soll, das der Verein- -am Sonntag im -Garten der -G-rilleU- bu-rg lalbhielt. Die Borhsdingung hierm war -erfüllt durch ein herrliches Wetter. -Während !die Aachbarn der Gvillenburg die -Garbm unter Dach und Zach brachten, -warm aus Zübda so viele Gäste Msammsn -gekommm, wie es wohl seit Küiegsmds nicht melhr vorlgsk-olMmsn ist. Die Gitzgslegenheit -muhten viöle Hunderte -im Achen -finden. Der Vsreiusvorsitzende Herr Hirkm lbach ^faNd treffliche -Worte der Begrüßung, hob. das -gute Ver- hä-ltnis Mischm Zuldas Bürgerschaft hervor und «legte dar, ldaß unser -Gommerfest -keine Opposition -gegen Aüdsrsgläübige sein sollte, sondern -die Außenwelt sollte scheu, daß in der -evangl.
Reichsbank -hervorgenufen« -und Oer Satz Mark gleich -Mark sei >ni«aßgebend geworden. AM dein Lkugenbi-i-ck, -wo der Shtaro? minister Dr. Schiffer «in her NationälveDqmmilung- «fe-ststellte, -daß die -Reichsbank eine fuchstifche Perso-n- sei, -die jeden «Wechsä diskontieren müsse, und infolgede-sfen -deir Wechsel mtzterzeichnete habe die Papi-orwirtlschaft begonnen. Ls seien Wechsel ohne jede Deckung geives-en. Dr. Sürth «bozbichnetze «die «Reii-chSbank -ba>nni als den ersten -dnslatiousgewinnler. Sm G-egenls-atz zur JrihbeiiiSbaiikuoto habe die Snifllaitiiomsnote keine Kontrolle zu gew-ärtigeir «göhabt. Der -Redner führte «weiter aus, Die 3m- «Haber der alten -Roten -hätten eim Recht den darauf «garanti-er- ten Gol-dw-ert zu eUhalten«. Der BeUbanid -w«erde -nii-cht «eher -ruhen als bis er dieses Ziel! -erreicht babe; er weildo «wenn inottoettbig, eine R-eichsgeüichtsenitschoiWng herbolführon. — 3m .zweUm Teil seiner Llusfü-Hrungen, die oft «durch- «lebhaften Beifall unter «brachen -wu-vdeu, b^fchäftzi-gte sich- her Redner «mit bar volkswirtschaftlichen Seite der Aufwertung «dieser Roten. Lr miielderho-lte oft Besprochenes, unterstrlich die «große -Not, «die «durch «hie Sn» fl-atzion «hereingebrochen sei «und bekannte sich zum Schduß -als Vorkämpfer für das Recht her Geschädigten. Lr fand bieJi für das R-e-cht Iber G-eschadi-gten. -Lr «fand «di-e Zustimmun-g der
oufmerlkjaim Mgenlbm Zühörer.
Wie erkennt man <Siftpil?e?
Nun nabt löste Asich der -uahr
Gchlägererm. 3u der Nacht zum -Sontag -waren mehrere Sdxägerew «nd -nächtl-iche Rnhestöruuge-n m verzeöch-nen-. 3n Oer Nähe der Paul-ustores verprügelten si-ch -gegen 1 Uhr ungefähr 5—6 Burschen -nach Gtrch und Zadon. Um Äi-es-elbe Zeit fand sm ähnlè-ches R-ek-oint-re on der La-ngenbrück-e, Lcks Horcher Weg sta-tt. Linigs „Damen", dis si-ch von Bewohnern der B-arakm -an der Heimb-a-cher Gtraße verfolgt -glaubten, riefen O:e Zeuerwehr. die -in der Hi-nteüburg feierte, M Hilfe. B-ei den Auseinandsrsstzunlgen, dis sich -geraume Mit in -lärmender Weiss stattfanden, tat si-ch besonders ein Zsu-erwehrm-ann lhervor. Linigs der Verfo-lger riff-en sofort -aus, -als die Zeuerwehr in voller Ausrüstung a-nk-am. Dis gegsnfebtzige-n Zurufe non H-als- umdrehen usw. «lösten -bei den vielen Zwsch-auorn -große Hs-it-er- Keit aus. Ls sei hier -auch gleich -gesagt, daß Oes Nachts -nicht nur i-u-nge Burschen si-ch >heru-mtrei-b-en, sondern -auch M-äd-chen xw-s:lfelhaften Rufes. Go -trieben- sich -iu einer Nacht «der vo-ri-gen Woche einige Mädchen, von der Ho-rnungsbrücke -kommsn«d, -in der GohannisstM-ße herum, fortgesetzt «lautes -Gesch-rei -ausstoßeNd als ab sie überfallen würden. D-is Anwohnern, -dis si-ch -nach dem lauten Rufen e-rku-ndi-gten w«u-rdW höhnisch -ausgs>lach«t, -worau-f die „Dam-en" davonlisfen. Ls wü-re sehr M wünschen, daß Oie Poligei sich «diesen r-uhestöreNden Ll-emen-te einmal -etwas mehr -annähern dam-it die Nachtruhe -iu der Stobt besser gesich-ert wäre.
haftem Pilze. LN«an-cher meibef sie «wegen der Vergiftungsge- fahr-, und doch -ist solche «au-sggs-chlosfsn, wenn« man folgende Regeln peinlichst genau befolgt. Man vermeide «folgende Pilze: 1. alle nicht frisch «und jung «aussehenden «oder aingefreffenien1; 2. -alle «bitter «und unangei:>öhm schmeckende«n «und WWisM eine kleine mit der Zunge -gemachte «und «dann «ausgespuckte P-robe schadet nicht! 3. alle mit w-eißem ober grünli-ch-wei-ßen^ B«lä>ttern („Lamellen") auf -der Hut-Dnters>e-i-te; 4. von Pilzen mit Röh- ron und Stielen; 5. von dm Wellosen Bovisten, die -wie eine braunwarzigs Kartoffel -au-sselhenden Kart>offslho«vist (innen schwarz die -rein -weiß. Wenn -man «diese Regeln ^^^^^^^te«^, entgeht man den giftigen und verdächtigen Pilzen atierbings -werden dabei -auch «manche -e-ßb-are mit betroffen; «doch bleiben «auch sonst irach genug -eßbare «übrig. 2llan> mache sich «auch yur RegelM die gesammelten P-ilze sofort zuzubeveitzen -(oder zu «t-rockne-n«) wb bald zu -essen. Ls seien «noch die häufigsten Giftpilze kurz gekennzchchttzev: 1. Knollonbiüttsrlp:«! ze, geHMüirb^igrÜn bis «weiß^ weiße Lamellen. Stiel mit Ring am Zuß knollig verdickt mit bäutriger Hülle, Geschmack «nicht schlecht, daher Vorsicht! Gehr giftig; 2. Ziiegsnpilze: rot ober -rotbyaum mit «weißen Zlecken auf dem Hut, Slüal mit Ring, Geschmack nicht unangenehm. Der ähnliche Perlpilz «ist «mehr «ledebb-raun, Z-leIch b!«aßr-0t, soll nach Ab Ziehen« ber Haut essbar sein.) 5. Schwefelkopf, gelb, «auch die -Lamellen, Geschmack bititer, Ge-ruch« unangenehm, gesellig am BauMstllmpen. 4. GiDtä-Nbllinge-, rot ober violett, ohne Ring, Lamellen weiß, Geschmack bitter und scharf, Geruch un-- angenehm. 5. Giftreizker, Mischfarben, Hut-Rand zotivig be» haart, Lamellen -weiß, Milchsaft -weiß, «Tos-chma«ck bitter, scharf. 6. Satanspilz, Möhmenpilz, Hut -weiß, -ledrig, Röhre und Stiel (unten) dunkschot, G«efch«mack Nicht schl-ech-t, daher Vorsi-ch>tl 7. HexenPiiz «Ge-Hr verdächtig), «dunkel graüvrann, Rö«hren und Zuß (oben) kanmiinroti, Geschmack gut, Vorsicht! 8. Dickfuß, «gelbbraun, Röhren gelb, Stiel untern karminrot, Geruch «und G-eschm-a-ck schlvchb 9. Wolfsröhrling, gelblich ober «grünlich, Röhren orangierot, Hut «besonders oben dunkel-rot, G-es'chmack säuerlich: 10. Psfferpi.z (verdächtig), gech, Röhren rot, Geschmack scharf. 11. KawtöHeldbvistz f. oben. G-e-ruch -w«idsvl«ich. Man schlaffe sich an: W. Prgms 'st,Ün>erWnKWm^RatzgerM für Pilzsucher" (München, Remnich) und Micha«el«s „Zührer für Pil-zfreunde" (Zws-ckau).
Gersfeld, 10. August. Der -vorgestrige Sonntag galt her Lrinneru-ng des «gefallenen Pilote«n oon LoeM. Das schöne Wetter -und -mäßige Winde geftatiteten diesen Zeiertag zu einem regen Zlugbetrielb. B-i-s 2 Uhr uachmlittags «erfolgten 39 Starts ” jo «daß mit dem heutigen Tage als T-esamtzahl aller gestarteten Zlugzeu-ge die Zahl 187 «erreicht «wird, 'öebauerfiiicbierroeilje kamen die Menschen auf die Wasserkuppe, auf der -auch «noch -das 19. «deutsche RhöhNturnfest stattfand, «in solchen M«enge«n ange» schwärmt, daß Startverbote efimtreten «mußten. Line große Anzahl von Pe-rfvnen-Kraftwagen, alle verfügb«aren Pv«staut«os, Lastkraftwagen «wuirden zur Perso-noNbefö-rdevung eimger fehltet. Motorräder und viele Hunderte oon Zußgängern strömt«- auf die -Wasserkuppe.
Kull, «der -den verunglückten «Wolfgang -Hiirthfchen Roten Kuckuck führt«, «setzte diese Maschine auf bin« vierräderigen Startwagen, «hielt dichen Wagen tait einem Gpaziepsto-ck fest «und -wartete auf Wind Sobald er genug Wind verspürte, «ließ «er HM Stock los. Die Maschine «rollte auf dem dèn Ber«g hinab, «und Kull konnte so zum «ersten Male ohne fremde «Hilfe starten. Lspeülaüb versuchte auf seiner Nr. 5 zu segeln. Seiler- LiegNitz hatte «nach binem guten Zlng von 14 Mm-., 11 Sek. Dauer bei der -La-Ndnng seines >zw«oiten Zlug«es Unglück. Um sich ober seinen Zluggast uiichit zu schädigen-, scherte er ben Rumpf -Tragdeck. Das «Tragdeck «blieb unversehrt, -während «der Rumpf zertrümmert «wurde. Ls ist bedauerlich, daß Seiler auf dieser glänzenden Maschine so viel Pech «hatte, hoch «hofft er im de-r Marti«chchul«e «den meinen Rumpf so he-rzustellen-, daß er «wenigstens im «den -letzten -Tagen des «Hanptwettbewsrbs gegen Mo«nats- s-chluß «wieder starten «kann. — Sn einem «unbeachteten Augenblick, als der Wind um -die Mittagsstunde zunahm, überschlug sich Martins Pegasus, zerschlug «ein -Tragde-ck «und bas ©eiter* merk. Sn «einer «halben Stunde «war dies -wiederhergestellt und Pegasus zum Start bereit.
Hersfeld, 8. August- 3m hohen Alter von 86. Jahren verstarb «hier der langjährige -Turn- und Gesangliehrer am «Ggm mafium, -Heirr «Wilhâ Berge. Selten -wohl «hat sich /ein Lehrew bei seinen früheren Schlütern «einer derartigen «BeliebthÄ-t erfreut wie «der „alte Berge." Herr Berge war «Ostern- 1878 an das Hiesigo «Tgmnasbnm «veHstz«t «worden «nnd «wlivkte «dorts«el!bst über 28 3ohre bis «er lim Herbst 1906 «in «dem «wohlverdienten Rühestand igliing. -Sein «Hauptziel «mar, Ibas Turnen am «Tgm- mafium unter «allen Umständen «hoch-zubringen«.
Vacha, 8. AugNst. An der «Werrabrü-cke -wurde «eine «mäim- «li-che LÄche -gelandet. Wie die UNderfuchung «ergab, handelt es sich um den seit -acht Tagen vermißten Höfer sm. «aus Dorndorf.
Mainz, 8- August Die -Rheinlandkvmmisfion «hat «die 'Be- s-chlagnahme der Zlugfchrift «der -Zentralstelle zur Sönbevunig «den Bolkslbi«ldu«ng uNd 3ugendpIrge «im Bblkststa-ate «Hessen -M - Taus-endslährfeie-r der «Rheinliaitzde sowie die «des „Stahlhelm". - Stahlhelm-Verlag «in M-qgdebuirg, im «besetzten «Gebiet angeorb» • met die bereits verboten- -waren.
Die Aufwertung des Vorkriegsgeldes. Die eilten Reichs banknoten D 1000, 100, 50 und 20 M«K. -liegen bis fetzt -wertlos. Die einst -durch schwere Allheit -er-rnnge-nen- -braunen- Lappen -haben in der Au-fwertzungsfrage -noch- -keine Roll «gesp-ieh. -Ltzst dem neu -ins Leben gerufenen „Deutschen- Aei-chSbank-Gl-älibi- -gsr-Vorlbond Dortmund" blieb es Vorbehalten, die Zrage «der Aufwertung der alten Banknoten «au/fMrollen junid das Volk -aufchklären, wie es mit dem alten, -guten Gelde -werden soll. Zu di-esem Zwecke fand -am Zreitag «abend Iran 5-tadtf«aäl eine gut» besuchitze VeüsgnmÄuing statt. Ra-ch (kurzen Lröffnungswo-rten ergriff «Bürge-r-meister Dr. jur. und Dr.-Gng. G-ürch-Oschorsle- ben das Wo-rt D -einsm -um-fangreichen Referat «über die -recht- «l'.-che und Volkswirtschaft! i-che Seite der Aufwertung des Vor- Krisigsgeldss. Lr stellte «die Zrgge uach dem Recht auf die Zrie densbanknoten, die feder DsM-che stets mit- Ehrfurcht -behandelt habe, -und -kam in diesem Zusammenhang auf das «Wesen der Reich-sibank D sprechen. 1875 wurde sie «auf dem Boden des -Handölsges. gegründet u. stellt sich dis eine Aktiengesellschaft -dar. Durch die Novelle vom 1. Suni 1909 wunde die Reichs- «banknots -gesetzliches Zahlungsmittel. Di-e Reichsbank war vorpflichtst, ddess- Rote im Gbld «einfulösen: fede Rote- war -teilweise -ndu-rch Golld «gedeckt. Der Küieg brachte das Gesetz vom 3. August 1914, wonach bis Reichsbank -nicht mehr lin «Gold M Dhlgn «brauchte Die dann «in Vmbaus -ges-etzten Darlshns- -kasfens-choins waren -ebenfalls -noch durch -Gold -gedeckt. Der Refe rent -ging «dann «öin auf «dis Kriegsanleihen, durchs die «die Reichs- s-chatzweckfel, -die die Aeichsbatzk disskonitierte, -ausgelöft wurden und «behauptete, die Reichsbank «habe dadurch «ungeheure Gummen verdient — sie sei «der größte und -erste Kriegsgewinnler. Die Autzführungsn spitzten si-ch« W -einem «aujßero-rden-tlich scharfen Angriff -auf die- Reichsbank ?u.- Die Revolution habe dann eine gvuitdlegondo Aenderung in den Grundsätzen der