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wn Atmosphärenschichten befeuchten, die in der Periode der N-acht-helli-gkeit den sogenannten Rordschem bilden. Die Rächte wenden von jetzt an wieder völlig dunkel.

Lin Kind überfahren. -Gestern' abend gegen 7 Wbr über« fuhr ein Motonnadfahver in der Himtenbnng, in der Nähe der Metzgerei Martin ein fünfjähriges Mädchen. Das Kind das -am Kopfe -erheblich verletzt, -w-urds, ist in der elterliche Mah­nung verbracht worden. D-er Kraftfahrer b-e-hauptet, daß die kleine ihm in das Fährzeug -gelaufen- fei.

Schach. Sn -d-em -Vierkampf nm den Meistertitel in. her iSchachveremigung blieb Herr Dr. Koch Sieger mit 6 Gewinn- partien. An diefer Stelle fei -b-emerkt, daß die Spielabende regelmäßig Montag undDonnerstag- stattfinden.

Reue Ausstellungshalle auf der Leipziger Technischen Messe. Die Leipziger Messe« and Ausste.llungs-A.--S. Hat die Errichtung einer neuen großen Halle 21 auf d-em. Gelände der Leipziger Gechnifchen Messe b-es-ch-lossen. Sie ist für die Wärme- meffe bestimmt, die bisher in einer Heivhalle untergebracht wer­den mußte.

Petersberg. Bei dem am Sonntag, den 2. August in Schmalnau stattgefundenen nationalen Gefangswettstreit be= teiligte sich -auch- die Gefangsabteilung des Petersberger G-e- festfchaftsvereinsGemütlichkeit" unter 'Leitung ihres Diri­genten Herrn Hermann -Happ, ans Hulda. Dank der Süchtig­st eit und des außerordentlichen Fleißes, mit dem Ghormeister und Sänger sich für diesen iWettstveit vorbereitetem, konnte ge- naunter Verein in der 2. L-andklasse 'folgende 4 Preise er« ringen: 2. Klassenpreis, 3. Ehrenpreis, Höchstehrenpr-eis und den Dirigentenpreis if'Doppelpveis.) Möge der Berein noch recht oft unter Leitung des Herrn Lhormeisters Happ, nach dessen Motto:den ßLalßren, Edlen, Schönen soll unser Lied- er­tönen," solche Preise erringen.

Gersfeld, 5. August. telef. Auf der Rhön herrscht Nebel und Regen. Tiefhängende Wolken umgeben die Wasserkuppe und wenn mal ein Sonnenstrahl erscheint, ist kein Wind -da, so« daß von Segelflügen kbine Rede sein kann. -Trotzdem fanden gestern einzelne kurze NLge statt. Dabei erreichte Espenlaub auf seiner Maschine Ru-mmer 7 1650 Meter. Entfernung. Am späten Abend noch segelten drei Martensschüler. Das Be­finden des am Sonntag abgestürzten Flugschülers B-edall ist den Umständen entsprechend befriedigend. Er. liegt in Fulda in ei­ner Klinik. Alle auf der Wasserkuppe eingetroffenen Segelflug­zeuge gelangen heute restlos zur Abnahme. Die der Russen stehen noch verpackt auf dem Bahnhof Gersfeld. Heute- früh liegt die Wasserkuppe in tiefem Nebel. Es regnet in Strömen.

Hersfeld, 5. August. Heute nacht ßat sich der Händler E. in seiner Wohnung erhängt. Die Beweggründe der Tat dürf­ten in wirtschaftlicher Notlage zu erklären sein.

Eisenach, 5. August. Sm Vergleich zu den Vorjahren ist der Fremdenverkehr in diesem Sommer in der Wartburgstadt sehr -gering. Die Gast-Höfe sind nur mittelmäßig besetzt; und die nicht allzu taßlreicßen Fremden, die zur Wartburg kommen, ver lassen Eisenach nach kurzem Aufenthalt wieder. Für das 'Gast­wirts- und Geschäfts-leben ist her schlechte Fremdenverkehr ein schwerer Schaden.

Witzmhausem 5. HWK. Beim AnÄe-b-Ut-äen Gruße an der Kapelle St. Michael kam man -auf ein Massengrab, aus dem noch mehrere Schädel und sonstige Knochen vervorgeholt wurden. D-a-s G-ra-b -ist dem Alter der Knochen -noch- schon vor Jahrhunderten angelegt w-orden, es wird wohl aus der Pestzeit st-amm-en, -in der man -die vielen Goten in den städtischen Be- festigun-gs,graben, dem jetzigen Stadtpark, w-arff wo sie dann beerdigt wurden.

Das Erntefest des kleinen Mannes. Gemüse Obst, So« waten, Kartoffeln, und viele andere Dinge kleingärtnerisch-er Kulturen gehören zu den Erzeugnissen, des kleinen Mannes. Wenn der Wind über die -Stoppeln streicht und sich das Nahen des Herbstes ankündigt, wird die nie aufhörende Kleinarbeit durch ein Freudenfest unterbrochen. Verwandte, Freunde und Bekannte werben zu dieser fröhlischen Feier eingeladsn. Nicht selten feiern die Kleingärtner, Schrebergärtner -oder Lauben­kolonisten das Srteseist gemeinsam. Meist ist dieses frohe Er- eigwis mit einem Kinderfeste verbunden. Schon nm Abend vor­her werden für den NDqg die Vorbereitungen -getroffen. Der Gesanigverein Halbe Dunge übt seine Erntelieder auf dem Fest­platze, auf .welchem Bierzelte, -Würfel- und 5rhi-eßbud-en auf- gebaut werben. Auch eine kleineKünstlerka-pelle", die sich â musikbegnadeten 'M itgliedern der Erntenfreunde -zusammen- s-etzt, hält ihre Proben ab.

. . der Gag ist gekommen. Der kleine Ma-nii schreitet durch seinen Garten und zählt seine Gomaten für das Preisau-s- schreiden, wonach derjenigen, der die meisten Tomaten uu seinen . Stauden hat, einen Preis erhält. Di-e Kinder sehen eifrig dem Vater bei dieser Dolhn versprechenden Gätigke-it zu und freuen sich, daß sie den Korb halten dürfen, in welchen die roten Lie­besäpfel b-ehutsam hinelugelegt w-erd-en. Die Musik kommt. Daut wirbelt die -Trommel. Frauen und Männer, mit Blumen geschmückt, in froher und hoi-terer Stimmung marschieren im Takt der Klänlge hinterher. Shnen folgten ibie Kinder mit Kränzen im den blonden; braunen und schwarzen Locken ihrer Haare, Tapfer versuchen sie, mit den 'Erwa-chsen-en Schritt zu halten und werfen unbeholfen die kleinen Beine.. Ein Ordner kommandiert: Links, rechts, links, rechts; Aus den munteren Kinderkehlen quirlt sprud-elnd ein frohes Died hervor. Die Festwiese winkt. Der Musikdirektor nimmt auf einem schlecht- gezimmerten Podium P-la-tz. Die Bretter -kn-arren, ibas Ge- anher wackelt bedenklich. Sie spielen den Einmarsch der So« matenkönige. Die Kinder belustig-en sich mit -Spielen: D-oru-' awscb« war ein schönes Kind . . Mariechen saß auf einem Sten . . Dreht euch nicht um, der Plumsack geht rum. . . Die Sugenib dreht sich nach den Klängen der Musik -auf ibem grünen ^aseu in neuzeitlichen Trotts und Steps, und auch die Alten wqgen es oft noch mit einem tagfamw Walzer, wie er üblich war, dis Jie noch jung waren. Meist ^er haben Vater und Mutter in den Bierzelten ihren Platz «und löschen den Durft mit einem kühlen Trunk. Landwirtsch-aftli-ch-e Probleme stehen zur Dier tischdsbotte. Vor dem orit sitzt ein Mann «und dreht den Deierkastsu-:Kind, du kannst tanzen wie meine Frau" Er trägt ein Sch-ild auf der Brust: Fast erb-li-ndetl Auch er feiert heute sein Erntefest, das Erntefest des -kleinen Mannes. Braune und gelbe Mützen klimpe-ln. Stolz, von mehreren Her­ren umgeben, schreitet d-er Somalertkönig, der den Preis erhal ten hat, an der Drehopgel -vorüber. So Verläuft der Sag in lustiger, -froher Gemütlichkeit bei allen, wenn auch einige 'da­

runter sind, zu denen man sagen kann:Naht ihr «ch wieder wankende Gestalten?" Die Kinder haben ihr Spiel beendet. Das buntbewegte Treiben -hat sie müde gemacht. Schon betteln sie, daß di-e Laternen angezündot werden. Hier und da stammt es grün, rot und ba-tiktfarben auf. Die Musik steigt vom Po- dium. Man rüstet sieb zum Abmarsch. Die Trommeln -wirbeln und die Trompeten schmettern. Vor dem Helt gurgelt der Leierkasten:Nachhause, nach-hause gehn wir nicht!"

Hanau, 5. August. telef. Sn den letzten Tagen sind hier 21 Tgphus-erkrgnkugIen gemeldet worden. Die bakteriologische Untersuchung hat bisher in fünf Fällen U-nterle-ibstgphus, in vier Fällen Paratgphus -ergeben. Bei den übrigen steht das Resultat noch -aus. To-desfälle sind nicht zu verzeichnen. Sine 1 bestimmte Ursache hat sich noch nicht feststel-len lassen. Es sind j-edoch alle Maßnahmen get-ro-ff-sn worden um ein Meitergrei- fen der Seuche zu v-erhüten. Gestern nachmittag gegenZ Dhr fuhr ein P-ersomen-auto, als es einem Radfahrer ausweichen wollte, auf dem Marktplatz in eine Gruppe von Frauen-. Eine Frau geriet unter den W-agen und wurde ein Stück mitgeschleift wodurch sie schwere V-evletzungeu erlitt. An ihrem Aufkommen -wird !gezmeif-elt.. Vier weitere Frauen erlitten -leichtere V-e-r- -letzmgen.

Hanau, 5. Augtzst. Dr. Ludwig Thorm-ael-em, ein -ge­borener Hanauer, ist zum Kustos an der Berliner Nati-o-nal- -galeri-e ernannt worden. Thorm-aehlen, ein Sohn des ehem. Lehrers und B-ibli-oth-ek-ar« an der Kgl. Heicheinäk-ademi-e in Hanau und derzeitigen -G-ewerbeschulräts und Pro-feff-ors Thor- maelen in Köln hat bis 1897 in Hanau die Schule besucht -und hat eine Zeitlang an einer Gewerbeschule praktisch Architektur und Plastik studiert und promenierte 1918 in Freiburg in B. Seit 1-914 war er als Volontär und wissenschaftli-cher Hilfs­arbeiter an her Nationalgal-erie tätig. Ein Schüler von Wölff- lin, Boege und Siemen, hatte er seine wissenschaft-li-ch-e Lauf- b-ahn mit einer häufig genannten Arbeit über die Architektur und Pl-asti-k des 12. Sahrhunberts in Oer ebemaligen Kirchon- pro-vinz Trier begonnen.

Mainz, 5. Au-g-ust. telef. Sn. bet vergangenen Nacht wurde wie -die 'M-a-inzer Blätter imellben, in einer Wirtschaft in Mainz Kostheim ein M-ann festgenommen, -der vor éiniigen Sagen -in diesem Lokal beim Hohlen falsch-es Geld gegeben hatte. So­wohl bei einer körperlichen Visitation als -auch bei einer Haus­suchung wurden falsche 1 und 3 Mark Stücke vorgefunden. Es handelt sich um einen aus Kostheim stammenden Schlosfer- gesell-e-n der auswärts -wohnt und nur besuchsweise in Kostheim weilte.

Worms, 5. August. Eine FamWen-tra-gödie spielte sich hi-er o-b. D-er 15jährige Alfons -Hirsch aus d-er Dirolsstraße, der bereits in einer Erziehungsanstalt war und aus dieser vor ei« nijgen Tagen ausgebrochen ist, wollte am Sonnabend von seiner LHutter Geld haben, erhielt -aber kein«. Er ging darauf mit ei-« nem Revolver gegen seine Mutter los; auf die Hilferufe der Frau eilten vier junge Leute herbei, auf die her Bengel mehrere Schüsse ab-gab, die glücklicherweise -fehlgingen. Als er später, wieder mit der Waffe in der Hand, verhaftet wurde, ging -ein Schuft los und traf ihn selbst in -den Leib, so daß er anstatt ins Gefängnis, in ein Krankenhaus über führt werden mußte.

Dresden, 4. August. Dietbekannte Pianistin Laura Rap- poldi-Kahre! -ist, wie unser Dresdener r-g.-Korrespondent -auf dem Dräht-we-ge mitteilt, an hon Folgen eines Schlaganfalles im Alter von 72 Fahren in der Nacht -zum Sonntag in Dresden gestorben. Ährem- ersten -Unterricht genoß sie- -am Wiener Ko-n- -servatvrium und studierte dann weiter bei Liszt, -Haens-el-t und Bülow. 3« allen Ländern Europas trat sie auf 1890 trat sie als erste 'Lehrkraft für K-lavie-rspiel in das Dresdener Konser­vatorium ein. König Albert von Sachsen- verlieh ihr den Titel Kamme-rvirtuofln unb die Goldene Medaille für Kunst und Wis­sensch-a ft.

Stendal, 5. August. Es wurde in einem Graben an der Schrebergärten in der OstheWemstraße eine w-eiblich-e Deiche, in einem Sack verschnürt, aufge.funden. Die -völlig unbekleidete Leiche wies Würgomal auf. Ein Kurbel war -ihr in den Mund geschoben. Die Leiche ist auf einem Fahrrad an die- Fund­stelle -gebracht worden. Di-e Straß mieten und Feldscheunen wur­den von her Polizei durchsucht. Bisher fehlt jede Spur von dem Täter.

Detmold, 3. August. Die -große Stimmerungsfeier in Det« mo-ld -anläßlich der vo-r 50 daßren -vollzogenen Weihe des Her­mannsdenkmals -hat nunmehr begonnen. Dem Auftakt gab eine eindrucksvolle Fubiläumsfeier des Lippes eßen Sänger­bundes, her damit die Feier seines SOfäßrigen iB-estohens ver­band. Nachdem bereits am Sonnabend mehrere Musikalische Veranstaltungen', umfter d-en-e-nj eine auf hoher künstlerischer Stufe stehende Aufführung der neunten Sinfonie -von Beetho­ven den Höhe-punk-t gebildet ßatte, vo ränge gangen waren, ver­einigten sich heute sämtliche Gesan-gverei-ne des -lippeschsn Lan­des und zahlreiche -G-esan-gverei-ne aus der -näheren und weiteren Umgebung zu einer imposanten Kundgebung am Hermannsdenk­mal. Besonders stark war has in diesen -Tagen vom Feinde -erlöste Ruhrgebiet mit Delegationen vertreten. Ein Festzug von -annähernd 4000 Menschen, mit mehreren hundert Fahnen und Bannern -bewegte sich durch die festlich geschmückte Stadt zum Herman-nsb-e-nkmal, wo der Vorsitzende des Lippes eßen Sän­gerbundes, Fabrikant Pecher, -und her Vorsitzende desDeut« feßen Sängerbundes, Rechtsanwalt List-Berlin, begeistert auf« genommene Ansprachen hielten. Mehrere Sborvortnäge der riesigen Sängerscharen- gäben dem feierlichen Akt einen wür« digen Rahmen.

önsbruck, 3. August. Der gewaltige Scßneefturm, her am Sonntag im Kaisergebir-ge und dessen Umgebung herrschte, hat zahlreiche Opfer gefordert. Lim Go-tonkirchl gerieten acht deutsche -Touristen im Scßneefturm vom Wege ab. Vier von ihnen -Namens Schlapper, Fenk, Dreißer und Bock gerieten im eine Felsspalte und stürzten ab. Sie wurden von den ansgesa-nd- ten Rettungsmannschaften als Leichen geborgen. Die anderen vier konnten gerettet werden. Lin der Feifchbankspitze stürzte der Bergführer Fichtl -ab unb war -sofort tot.

BermiMes.

Ungeheuer der Arktis. Der M-atin m-eldet aus Aewpork, daß die Expedition des amerikanischen Forschers Beebe in den j arktischen Gewässern ganz erstaunliche Resultate erzielt hat. Die | S.xipebitioir hat 50 bisher unbekannte Fische hei-mgebracht, von denen einige wahre Seeun-geheuer sind. Einer von Wen hat

einen ausbebnbaren und durchsichtigen Magen; eine andere Gattung hat leuchtende Schuppen- und ist mit leuchtenden Armen bewaffnet. Außerdem '-hat die Expedition festgest-el-lt, daß der Hudsonfluß nicht bei seiner Mündung in den Ozean bei Aew Aork sein Ende -erreicht, sondern sich ungefähr 100 Seemeilen in das Meer fortgesetzt und dann -mitten im Ozean einen Sturz von 300 Meter macht und damit -einen ungeheuren unterir­dischen Wasserfall bildet.

Vierlinge. Aus Danton wird berichtet, daß die Gattin des Bäckermeisters und Wirts Fak ob Baumann Vieriingon, drei Bäben und einem Mädel, bas Leben gab. Mutter und Kinder sind munter und gesund.

Tragödie auf dem Gletscher. Das Unglück, von dem die Handelssch-ul-'Lehreri-n Fräulein Elise Dietzke aus Berlin auf dem Fed-aja-Gletscher an der Marmolata -betroffen worden ist, stellt sich als ein -Vorfall mit -erschütternden Einzelheiten her­aus. Fräulein Di-etzks und ihr Landsmann Herr Büchner aus Berlin -hatten von P-enia im Fassatale aus über den Westgrat den Mavmol-ata-Gipfel bestiegen. Auf dem Abstiege zum Fcda- ja-Pass-e, nach Ueberguerung des Gletschers, glitt die Dame an bessern Rande unversehens in eine der Randspalten am Glet- scherauslaufe trotz der Seiffießerung -durch ihren Begleiter. Das Fräulein- fiel -etwa 10 Meter tief in die Spalte, im Sturze ver­letzte sie sich schwer an Köpfe und Brust, besinnungslos bau­melte die Unglückliche zwischen -den Eiswänden der tiefen Kluft. Straff und prall hing das Seil mit dem schweren Körper - Fräulein Dietzke -war von kräftigem Wuchs im Elfe. Büch­ner sicherte -das Seil an seinem Pickel und rammte diesen cm einer geeigneten Stelle -am Spa-lten-rande ein, so daß bet Kör­per vor dem Weitersturze gesichert war, Büchner stand aber kein zweites Seil zur Verfügung, -er eilte in der Richtung gegen den Fedaj-a-P- um Hilfe. Fnzwischen war -das Unglück gegen Abend des gleichen -Tages auch in Penia bekannt geworben, von dort aus, brachen drei -herbei gerufene Einheimische auf, bei -hefti-g-em Unwetter; in der ersten Hälfte der Rächt, wurde das Rettungswerk unternommen. Die Retter fanden die Dame in vollkommen -erschöpftem Hustande in der Sicherung frei am Seile hängend; sie war bei Sinnen -und fragte -ihre Retter, wer sie seien. Die Unglückliche wurde -innerhalb -kurzer Heit empor gefeilt, man trug sie gegen die Sima. Hier wurde die Verun­glückte ibewußtlos -und starb, offenbar infolge innerer Blutungen oder ihrer Kopfverletzungen beim Sturze.

Buddhistische Baudenkmäler. Ueber ganz Suhlen verstreut finden sich zählrei-ch-e Ruinen von^maffigem Mauerwerk, Denk­mäler buddhistischer B-aukun-st, die aus ältester -indischer Herr stammen. Es sind geweihte Stätten, an die sich das -religiöse Leben des Volkes und feiner Priester knüpfte. Diese Heil-i-g- tümer reden eine wunderbare ernste Sprache. Um sie herum find Städte in -Trümmer gefallen und Wenschengenerationen dahingegangen, -sie -aber stehen als stumme Heu-gen einer ewig sich -erneuernden Schöpfung. Hu Ehren der Götter und ihrer -geheimnisvollen Kräfte vor Saßrlaufenden errichtet, werden sie noch ferne Fahrhunderte überdauern, mögen auch -einzelne Stei­ne zerbröckeln und vergängliche Pflanzen zwischen den Sejimfen wuchern.

Druck uub Verlag: Audolf Ramberger, verautworlUch für de» gesamten Textteil: Tbefredakteur öuüus Geissel, für Anzeigen und Reklamen Anton Schütz, sämtlich in Fulda.

Bekanntmachung.

D-urchi bas Gesetz über den Llus-bau der Angestellten- -und Fii-valide-nVersicherung und über die Gesundheitsfürsorge in der Reichsversicherung vom 28. 7. 1925 (R. G. Bl. S. 157) sind die Beitragsklassen zu der Angestelltenvorsicherung, die Lohn­klassen der Snvalidenversicherung und die Beiträge zu diesen Vevsicherungszw-eigen wie folgt neu festgesetzt worden:

A. -Angestelltenoersicherung. Gehaltsklasse, A bis zu 50 RM. Monatsoerdienst. 2 RM. Monatsbeitrag. B. -von 'mehr -als 50 bis 100 MM. Monat sasrdicnfl 4. Monatsbeitrag. S. 100200 RM. M-onatsverdi-enst 8. Monatsbeitrag. D. 200 bis 300 Mo-natsverdieNst 12. Monatsbeitrag. S. 300400 Monats-verdienst 16. Monatsbeitrag. F. 400 RM. Monats­verdienst 20. Monatsbeitrag. G. und H. für freiwillige Bei- tragÄöntxi-chtung gebildet 30 RM. Monatsbeitrag.

Gehaltsklassen und Beiträge gelten vom 1. September ds. 2s., ab.

Für Versicherte, deren monatliches Entgelt 50 RM. nicht übersteigt, sowie für Lehrlinge hat der Arbeitgeber die vollen Beiträge, und zwar rückwirkend vom 1. Juli bs. 5s. ab zu -entrichten.

B. Fnvaüdenversicherung. Lo-Hnklasse 1 Bis zu 6 RM. -Wochen verdien,st 25 Pfg. Woche nbeitrag. 2. Lohnkl. von mehr als 6 RM. bis zu 12 RM. Wochenverd. 50 Pfg. Wochen­beitrag. 3. Lohnkl. 1218 RM. Wochenverd. 70 Pfg. 4. Lohnkl. 1824 RM. -Wochenverd. 100 Pfg. 5. Lohnkl. 24 bis 30 RM. Wochenverd. 120 Pfg. 6. Lohnkl. 30 RM. Wochenverd. 140 Pfg. Wochenbeitrag.

Lohn- und Beitragsklassen treten -mit dem 28. September ds. 5s. in Kraft.

-F ür Versicherte, deren wöcherMchen Entgelt 6 RM. nicht übersteigt, sowie für Lehrlinge «hat der Arbeitgeber die vollen Beiträge zu -entrichten.

Fulda, den 3. August 1925.

Versicherung samt. 5. V.: P obste r.

BekanutmMung.

^n unser HanÄslsvegister B. Ar. 108 ist am 26. Sarwar 1925 -bei bu Fu inaDarmstädter unb Rat.-na bank, Kom- manditgösellfch-aft auf Aktien, Berlin, Filiale Fuida, folgendes eingetragen worden: *

Durch Beschluß der Generalversammlung vom 9. 12. 24. ist das Grundkapital auf 60 000 000 Reichsmark umgestellt.

Durch Beschluß der Seneralversammlu-ng vom 9. 12. 24 ist der Gesellschaftsvertrag in § 5 'betr. Höhe und Hinterlegung -des Grundkapitals, § 13 betr. Streichung der 4 Namen von 4 ausgeschriebenen persönlich haftenden Gesellschaftern, § 34 betr. Stimmrecht der Aktien -geändert.

Sean Andreas, Smil Wittenberg und Paul Bernhard sind als persönlich haftende Gesellschafter ausgefeßieben.'

Fulda, den 3. August 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.