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Beiblatt.

Verlag: Fulda, Kanalstraße 44

Nr. 149

Mittwoch, den 30. Juni 1925.

Sessischk Mergenzeituns.

Stand ukd Entwicklung der fremden Armeen.

Von unserem Berliner Mitarbeiter.

I.

Die politische Entwicklung eines Staates ist stets im wesent­lichen von der Stärke seiner Armee abhängig. Wes trifft vor alkm auf den gegenwärtigen Stand der allgemeinen politischen Lage }u, denn die Regierungen der Länder, mit denen Deutsch­land den größten aller bisher. Weltkriege geführt hat sind unab lässig darauf bedacht, sowohl Deutschland als auch die uns ver­bündet gewesenen Mächte in Bezug auf ihre Heeresstärke so niedrig wie möglich zu haltem Aus diesen Gesichtspunkten her aus ist ja auch der Versailler Vertrag entstanden und in dieser Richtung bewegt sich bekanntlich auch die neuerliche Tntwaff- nungsnote der Alliierten. Ts ist nun besonders interessant, einmal Näheres über die Stärke der anderen Armeen und de­ren Organisation zu hören. Wir sind in der Lage, hierüber eingehende Mitteilungen zu machen, und zwar stützen sich diese auf vollkommen zuverlässiges statistisches Material, das im wesentlichen erst in den allerletzten Lagen zum Abschluß gekom­men ist. Wir werden nunmehr eine Serie von Artikeln her­ausbringen, die sich mit dieser Frage befassen und eine völlig zuverlässige und authentische «Uebersicht über den gegenwärtigen Rüstungsstand der fremden Armeen bieten. Wir beginnen mit Frankreich und lassen Artikel folgen über Belgien, die Lschecho slowakei, Dolen, das britische Reich, Italien, die Vereinigten Staaten von Amerika, Fapan, Rußland, Dänemark, Holland und die Schweiz. Bei all diesen Staaten sind die wirtschaftli­chen Kriegsvorbereitungen trotz aller Phrasen über die Abrüst­ung einer der wesentlichen Faktoren der Politik. Hierzu gehört die gesamte Rüstungsindustrie, die Fahl der Fabriken, für de­ren Umstellung auf Rüstungslieferungen im Kriegsfälle jetzt schon alle Vorbereitungen getroffen sind, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, zum Beispiel die Fahl der im Lande vorhan­denen Motorfahrzeuge, bei deren Bau Rücksicht auf die Be­dürfnisse des Heeres genommen wird, die Fahl der nach militäri­schen Gesichtspulckten gebauten Fivilflug zeuge u. a. m.

Wir beginnen diese hochinteressante Uebersicht mit:

Die französische Armee.

Seit Fahren ist in Frankreich auf Grund der Kriegserfahr- ungen und mit Rücksicht auf den ständigen Geburtenrückgang eine Umorganisation- des Heeres im Gange. Sie hat erst in diesem Fahre im allgemeinen ihren Abschluß gefunden, ist aber gesetzlich noch immer nicht geregelt. Die aktive Dienstzeit ist von 3 Fahre auf 1 ^ Fahrs herabgesetzt. Die Gesamtdienstpflicht von 28 Fahren ist aber die gleiche geblieben. Fn der Kriegs­stärke, die auf 5 Millionen zu beziffern ist, ist daher keine Aen­derung eingetreten. Sm übrigen ist die verkürzte aktive Dienst­zeit zum guten «Teil wieder weltgemacht durch die gesetzlich ge­regelte, vollkommen militärisch betriebene Sugeudausbildung.

Die Friedensstärke der französischen Armee betrug Lnde 1924 etwa 780 000 Köpfe, und zwar rund 33 000 Offiziere und

747 000 Unteroffiziere und Mannschaften. Diese 747 000 Mann verteilen sich wie folgt:

Frankreich ....

rb.

407 000

Rheinland ....

rb.

92 000

Ruhr .....

rb.

28 000

Saar ......

rb.

6 000

Algier/Tunis . . .

rd.

70 000

Marokko ....

rd.

65 000

Syrien ......

rd.

27 000

Kolonien .....

rd.

52 000

Auf deutschem Boden stehen also etwa 4 500 Offiziere und 126 000 Mann.

Das Heimatheer gliedert sich in 16 Armeekorps, 32 Infan­terie Divisionen, 5 Kavallerie-Divisionen und 2 Luftdivisionen, außerdem in die sogenanntenallgemeinen Reserven". Fu ih­nen gehören Maschinengewehr-Bataillons, Kampfwagen-Fo» matiouen, Kavallerie, Artillerie und Kraftwagen, schwere Ar­tillerie mit Pferde- und Kraftzeug, Flak-Artillerie, Luststreit­kräfte, Pionier- und Nachrichtenformationen, Fahr- und Kraft­fahrtruppen. Aus ihnen werden im Kriege die Korps und Ar­meetruppen gebildet, deren Stärke und Fusammensetzung von den Kampfaufgaben der großen Linheiten abhängig gemacht wird.

Die Fahl der Farbigen im französischen Heere beträgt etwa 200 000, ihre Fahl wird im Kriege natürlich erheblich erhöht. Seit Kriegsende steht eine große Anzahl schwarzer, brauner und gelber «Truppenteile auch im europäischen Frankreich, auf deut­schem Boden allein mindestens 20 00O Mann.

Ganz neuartig sind die 20 Mobilmachungsbe zi rke, in die ganz Frankreich eingeteilt ist. Fhnen fällt in erster Linie die Aufstellung der zahlreichen Reserveformationen und die wirt­schaftliche Mobilmachung zu. Durch ein im Tntwurf vorlie­gendes Gesetz wird der gesamte Staatsorganismus auf einen Krieg eingestellt. Alle Franzosen sollen verpflichtet sein, je­der an der ihm zugeteilten Stelle, an der Verteidigung des Vaterlandes und der Tr-Haltung feines materiellen und mora­lischen Lebens teilzunehmen.

Bewaffnung und Ausrüstung stehen auf der Höhe eines mo­dernen Heeres, trotzdem wird weiterhin auf Vermehrung und Vervollkommnung des Materials und der mechanischen Hilfs­mittel Nachdruck gelegt.

Die Durchführung der vorstehend gekennzeichneten Umbil­dung des französischen Heeres hat sich nun durch Fahre hindurch derart verzögert, daß sie jetzt von einer andersartigen Neuor­ganisation überholt wird. Diese ist kürzlich von dem französischen Kriegsminister Rollet angekündigt worden. Sie ist eine Folge der sich von Fahr zu Fahr verringernden Rekrutenzahlen, der schlechten Finanzlage Frankreichs und nicht zuletzt der Rücksicht auf die zurzeit pazifistisch eingestellte Veltmeinung. Danach soll eine Herabsetzung der Dienstzeit auf ein Fahr erfolgen. Hand in Hand damit aber eine Vermehrung der längere Feit dienen­den freiwilligen Berufssoldaten und der farbigen Soldaten so­wie eine planmäßige Linstellung des gesamten Staats- und

Wirtschaftslebens auf den Kriegsfall gehen. Außerdem soll das Hauptgewicht auf die Reserven gelegt werden, die häufi­ger eingezogen und intensiver ausgebildet werden.

An farbigen Gruppen sind im besetzten Gebiet zur Feit vorhanden:

16. Lir. Regt. .

20. Gir. Regt. .

23. Gir. Regt. .

28. Lir. Regt. .

33. Lir. Regi. .

35. Gir. Regt. .

61. Lir. Regt. .

64. Lir. Regt. .

65. Lir. Regt. .

5. Lpahi Regt. .

6. Spahi Regt. .

9. Art. Regt. . .

28. Art. Regt. . .

25. Arb. Batl. . .

12. Pion. Regt. . .

52. Pion. Batl. . .

. . Kreuznach-Pirmasens

. . Kaiserslautern-Fweibrücken

. . Wiesbaden-Höchst

. . = Siegburg

. . = Griesheim-Kostheim

. . = Ludwigshafen-Worms

. . = Mainz

. . Speger-Germersheim

. . = Luskirchen-Bonn

= Mainz-Gonsenheim

Landau

= Landau

= Bi ebri ch-Schierstei n-D o tzhe im

verteilt auf groß. Standorten

= Koblenz-B onn -Trier

= Trier

121. Lrain-Abtl. . . verteilt auf größ. Standorten

Die fünf letztgenannten Formationen sind zum Geil aus far­bigen Mannschaften zusammengesetzt.

Bei den farbigen Gruppen handelt es sich meist um braune Mannschaften und besonders beim Train sind eine größere An­zahl der Mannschaften Gelbe. (MalagentM).

Die Geisamtsumme der farbigen Soldaten auf deutschem Bo­den kann auf über 20 000 Mann veranschlagt werden.

Die französische Armee verfügt über 325 weiße und 182 farbige Bataillone, 17 Stoßkompagnien, 355 Lskadrons, 367 leichte, 408 schwere und 50 Flakbatterien. Ferner über 28 556 leichte und 10 500 schwere Maschinengewehre, außerdem über 5 806 Kampfwagen und 1 549 Flugzeuge.

Wochen Sportschau.

Bon unserem Berliner Sportmitarbeiter wird uns geschrie­ben:

Der Sport stand in dieser Woche infolge der ungünstigen Witterung unter keinem guten Stern. Der Turf hatte auf dem Horner Moor die besten der Vollblüter versammelt. Fnfolge des aufgeweichten, fast sumpfigen Bodens, ist die Leistung Weiß dorns im Großen- Hansapreis als ganz hervorragend zu bte^ zeichnen, wodurch er den Beweis erbrachte, daß seine Stellung als ausgesprochener Derbg-Faoorit vollauf berechtigt ist. Der Stall Oppenheim ist zurzeit in ganz großer Form denn nicht nur Weißdorn, sondern auch Sonnenwende und Fsonzo gewannen ihre Rennen. Auch alle übrigen Rennen des Tages brachten den gewünschten Trfolg. Seit vielen Fahren hat es auf der Derbgbahn nicht mehr solche Riesenfelder gegeben, wie bei dem jetzigen Meeting, das sportlich auf großer Höhe steht. Fn

Der Intendant und seine Tochter.

Roman von Peter Prior.

Copyrigt by M. Feuchtwanger (Halle).

Schön wurde der Tag nicht mehr. Das hatte man schon morgens sehen können. Fetzt, am Nachmittag, war es noch ebenso. Dabei hatte es noch keine Minute geregnet. Die Wol Ken waren flink wie die Hasen. Linmal standen sie hier, ein­mal dort. Da schwebte eine davon und eine andere löste sich in nichts auf. Und mit einemmal erstrahlte alles in Blau. Aber sie waren nicht verschwunden, die Wolken; unbewacht hatten sie sich wo anders wieder gesammelt und verstärkt zogen sie jetzt über die Berge herüber, als seien sie fest entschlossen, nun­mehr Trust zu machen.

âè Hedwig ließ enttäuscht ihre Handarbeit in den Schoß yiikn. -tundenlang saß sie am gleichen Fleck mit einer groß- mamtigen Decke, mit Garn und Seidenfäden in der Hand und am Boden abwechselnd auf ihre Handarbeit und das Wetter end.

Früh 5 Uhr schon war sie, wie alle Lage, aus dem Bett ge­sprungen und ans Fenster geeilt, nach dem Wetter zu sehen. Und hatte gelacht, als die «Bäume schön grün und die Luft schön blau ausgesehen hatten. Aber sie hatte sich getäuscht. Den­ganzen Tag über hatte die Sonne mit den Rebeln und den Wolken zu kämpfen gehabt und sie hatte mitgekLmpft auf der Seite der Sonne. Sie war so abhängig vom Wetter! Wenn die Sonne lachte, dann konnte auch sie lachen. Dann war alles ?u ertragen, dann war es schön, nichts zu tun nichts zu denken. Dann konnte kommen, was kommen wollte, heimtückische Ge­danken und boshafte Menschen. Wenn man barhäuptig übers Feld laufen konnte, dann gab es keine Feinde.

Unb wie waren sie besiegt -worden, Hedwig und «die Sonnen- strahlen. Schmutziggrau wurden die Wolken, die Bäume zit- 'rtenund die Vögel flogen tiefer. Auf der Landstraße kam Ier , einhergefegt, gedrückt und heimtückisch, am Boden nechend. Tr schob dichten Staub und fallende Blätter und ei- mges weggewovfene Papier vor sich her. Hinauf in die Wipfel Oer Baume getraute er sich nicht.

Wil großen ängstlichen Augen blickte Hedwig über den Faun.

, Die wenigen Lastwagen, die ihren Weg die Landstraße nah- men, horten auf zu Kriechen- die Fuhrleute schliefen nicht mehr. Auf einmal hatte alles Lite.

Tin Radfahrer schob sein Rad den kleinen Hügel hinauf, auf rem sich das Haus mit dem wilden Garten erhob. Hedwig beobachtete ihn, wie er den Kopf gesenkt hielt und keuchte. Dro . ächte er halt und pustete laut nach Atem. Tr hatte Höd- wig nicht gesehen. Tr zog sein Gaschentuch, wischte sich den Schweiß von der Stirn und ließ das Tuch im Winde flattern.

Dann versuchte er, etwas aus der Brusttasche zu nehmen. Da ihm das nicht gelang, schob er sein Rad zur Seite und lehnte es an den Gartenzaun. Tr sah Hedwig, sagteGrüß Gott" und blickte ihr länger ins Gesicht, als Hedwig angenehm war.

Tr zog aus der Brusttasche eine Landkarte und entfaltete sie mit großer Umständlichkeit. Da der Wind die einzelnen Tei­le mit Gewalt auseinanderriß und wieder zusammenlegte, so benutzte der Radfahrer den Kilometerstein als Stütze.Wie lange ists noch nach Lttal?" fragte er plötzlich über den Faun.

Fn 10 Minuten sind Sie dort", entgegnete Hedwig.Sie können sonst überall fahren. Das war die einzige Stelle, die Sie schieben mußten."

Soso? Wieviel Kilometer noch?"

3,27, sagte Hedwig, ohne von ihrer Handarbeit aufzu­blicken.

Der Radfahrer lachte. Als er Hedwigs ernste Miene wahrnahm, hielt er 'ein. Aber trotzdem sagte er galant:Don­nerwetter, Sie nehmen es mathematisch genau!" Hedwig stickte weiter. Tin unangenehmes Gefühl beschlich sie. «Warum ging der Mensch nicht? Lr mußte doch sehen, daß sie sich nicht mit ihm unterhalten wollte. Wie konnte man nur so aufdringlich sein. Aber der Radfahrer kehrte sich gar nicht an sie. Lr studierte die Karte und nahm dann auch noch ein rotgebundenes Buch aus der «Gasche und verglich.

Schließlich steckte er alles wieder ein und trat auf sein Rad ZN. Tr ergriff die Lenkstange aber nicht, sondern legte sich mit beiden Armen über den Holzzaun, der leise knackte.

Sie Habens gut, Fräulein". Hedwig kam es -vor, als ob er fortwährend lächle, spöttisch oder galant. Sie sah nicht hin. 2lufjpringen und ins Haus gehen erschien ihr zu dumm.Das gibt heute noch ein Hundewetter", sagte der Fremde,und ich muß noch nach Mittenwald! . . . Das ist mir alles eins! TttalOberau«GarmischM^ Noch vierzig Kilo­

meter! Hedwig kannte die Kilometersteine ganz genau und wußte, daß er log. Ohne jeden «Grund lügen! Warum mußte er sie anlügen. Das war so etwas, was sie nicht verstand.

Von der Ferne sah sie Frater Martin kommen, große be­dächtige Schritte gehend, die Hände mit dem klobigen Regen­schirm auf dem Rücken gefaltet. Sie sprang auf und trat an ben Faun.Guten Tag, Fräulein Sommereck! Fmmer fleißig"

Grüß «Gott, Frater Martin!" bind mit einemmal waren wieder die Lachteufelchen in ihren Augen.Passen Sie einmal auf, Hochwürden, Sie werden noch schön naß werden, in Zehtz Minuten regnets!"

Der Radfahrer sah dumm-ängstlich auf den Mönch, der in schwarzer Kutte neben ihm stand, und griff zur Lenkstange. Grüß Gott, alsdann!" Tr zog die Mütze und die beiden an­deren dankten, ohne aufzusehen.

Der Frater wies seinen Schirm. Sein junges Gesicht lachte.

Sehen Sie, meine Kutte kann den Regen schon vertragen und meine Sandalen auch!" »Kleider aus Seide träges wir nicht, fügte er hinzu und sah das Mädchen von oben bis un­ten an. Hedwig wunderte sich über den Blick. War er spöt­tisch oder launig?

Sie hatte unwillig antworten wollencha es ihr aber schien, als sei der Frater innerlich betrübt, so sagte sie ruhig: .Fra­ter, ich trage weder Samt noch Seide. Die Bluse da ist so einfach wie der Rock, und nur wenige Mädchen in der Stadt würden so was anziehen."

Fn Frater Martins Auge kam eine seltsame Wärme. Warm klang auch seine Stimme, als er entgegnete:Fch weiß es, Fräulein Sommereck. Wollte Gott, alle Mädchen waren ebenso!"

Hedwig senkte den Blik zu Boden; der Frater sah sie un­verwandt an.

Hui, heute der Sturm. Tin gewaltiges Rauschen ging durch die Bäume. Der Frater raffte seine Kutter enger zusammen bas Mädchen griff mit beiden Händen nach den Haaren, mit denen der Sturm spielen wollte.

>/Ah, das ist schön!" sagte Frater Martin und blickte begei­stert auf das trobende Wetter; sein Atem aber keuchte.

Wissen Sie, daß ich heute ganz allein bin? fragte Hedwig und sie erzählte, daß die Mutter nach Berlin gefahren sei, wo « Vater seinen Abschied von der Bühne feiere. Käthe, ihre jung gere Schwester, sei schon vor vierzehn Lagen nach München ge­fahren, eine Freundin zu besuchen. Die alte Marga reth und sie, sonst sei heute nacht niemand im «Hause. Morgen mittag aber komme Mutter mit Vater zurück und alle drei wollten schon in acht Lagen eine große Reise machen nach der Schweiz und nach Südtirol.

Der Frater blickte zu Boden bei dem Geplauder des Mäd­chens.

Da fielen bie ersten Tropfen, dicke, schwere Regentropfen, unzart und patzig. Der Frater aber lachte und legte den «Kopf zurück, damit ihm der Regen ins «Gesicht klatschte.

Unb auch Hedwig lachte und blieb so lange am Faun stehen, bis das Kleid völlig durchnäßt war.

Der Frater wischte die Regentropfen von seiner «Brille, drückte dem Mädchen die Hand und stapfte mit großen Schrit­ten den aufgespannten Regenschirm über die Schulter gelegt, ge­gen Tttal.

Das LNädchen trat auf den Stuhl zu, auf dem die Hand­arbeit durchnäßt lag, schämte sich seiner Nachlässigkeit, raffte alles zusammen und trat ins Haus. Den Rest des Nachmittags und am Abend saß sie bei der alten Margareth in der Küche und war ausgelassen wie ein Kind.

(Forsetzung folgt.)