Die Deutschen Oesterreichs sind überzeugt, daß das lebendige Bewußtsein gemeinsam vollbrachter Leistungen und unverlierbaren Erinnerns an Jahrhundert gemeinsam erlebter Schicksale den geistigen Inhalt des Begriffes „Nation" bildet. Diese Gemeinsamkeit mutz trotz der im vorigen Jahrhundert erfolgten politischen Abtrennung des deutschen Vo-lksstani'mes in Oesterreich nicht nur erhalten werden, sie soll vielmehr auf allen Gebieten menschlichen Tuns reichste Früchte tragen und soll stets von neuem zu beglückender lebendiger Wahrheit werden, Fn der Mitarbeit zur Erreichung dieses Zieles erblicke ich meine vornehmste Aufgabe, eine Aufgabe, an die ich freudig alle Kräfte meines Geistes und meines Herzens wenden will, die mich aber dennoch durch ihre Größe überwältigen müßte, dürfte ich nicht auf das hohe Wohlwollen Eurer Exzellenz und auf die verständnisvolle Unterstützung der Reichsregierung hoffen. Um dieses Wohlwollen bitte ich Sie, Herr Reichspräsident".
Der Reichspräsident erwiderte mit folgenden Worten:
„Herr Gesandterl Mit besonderer Freude nehme ich aus öhren Händen das Schreiben entgegen, mit dem Sie der Herr Bundespräsident der Republik Oesterreich als außerordentü- chen Gesandten und bevollmächtigten Minister bei -der deutschen Neichsregierung beglaubigt. Die herzlichen Worte, die Sie im Namen des Herrn Bundespräsidenten und des österreichischen Volkes an mich und an das deutsche Vock gerichtet -haben, fin den hier dankbaren Widerhall. Mit brüderlicher Anteilnahme blicken wir auf den Freund Nachbar, der mit unerschütterlichem Lebensmut und zähem Arbeitswillen den Schwierigkeiten trotzt, die sich dem Wiederaufbau seiner Heimat entgegenstellen. Die hohen Eigenschaften des Geistes und des Herzen, die die Deutschen Oesterreichs von je her auszeichnen, berechtigen uns zu der festen Zuversicht, datz die guten Wünsche, die ich und das deutsche Volk für die Zukunft Oesterreichs hegen, in Erfüllung gehen. Das in dem Herzen jedes Deutschen -beiderseits unserer politischen Grenzen tief verankerte Gemeinschaftsgefühl bildet ein unzerreißbares Band und ein wertvolles Gut, das sich — das ist auch mein aufrichtiger Wunsch — auf allen Lebensgebieten in gemeinsamer Arbeit auswirken möge. Seien Sie versichert, datz sie bei dieser gemeinsamen Arbeit rückhaltlos auf meine und der Neichsregierung Förderung und Unterstützung rechnen können. Jm Namen des Deutschen Reiches heitze ich Sie, Herr Gesandter, herzlich -willkommen".
SWa .......gegen England.
London, 29. duni. Gerüchte gehen um, datz die Pekinger Regierung geheime Instruktionen an die militärischen Gouverneure im ganzen Lande sandten, in denen ihnen befohlen wird, Truppen für den Krieg gegen England in Bereitschaft zu halten. Alle fremden Frauen und Kinder in -der Kwangtungprovinz sind jetzt in Hongkong konzentriert. Alle Fremden in Shameen bei Kanton sind bewaffnet und auf eine lange Belagerung verproviantiert. Diesen Nachrichten aus Schanghai reihen sich Nachrichten aus Peking an, die besagen, daß die chinesischen -Mohammedaner unter Thichajin Präsidenten der Liga für mohammedanische auswärtige Beziehungen und den mohammedanischen General Matiang, die der Donnerstag- Demonstration in Peking vorstanden, den Beschluß gefaßt haben, Delegierte nach 3ndieu und anderen englischen Protektoraten zu senden, um „die Nationen gegen Großbritannien als den gemeinschaftlichen Feind aufzurufen".
Aus Hongkong wird gemeldet, daß die chinesische Eisen- 'bahn, die -von dort nach Kanton geht, gewöhnlich sofort ange- halten und ausgeraubt wird, sobald sie das chinesische Territorium verlassen hat. Jn Kanton ist das englische Schiff ,Khaki" nunmehr mit großen Mengen Nahrung aus Hongkong ange- kommen und Shameen ist folglich genügend versehen. Seit der Ankunft von Soldaten aus Hongkong ist Shameen gegen jeden Angriff so stark wie möglich befestigt worden.
Der Diplomatische Korrespondent des Daily Telegraph schreibt über die hier berichteten, mißlungenen Versuche, mit den Ehinesen auf diplomatischem Wege zu einer Verständigung zu kommen, und sagt dabei, daß sich jetzt der örrtum räche, den die alliierten Mächte begingen, als sie Deutschland und Oester- re ich-Ungarn zwangen, der extrateritorialen Privilegien, die diese vor dem Kriege in Ehina genossen, nach dem Waffenstillstand verlustig zu gehen. — Er meint, ganz gleich, welche Streitigkeiten die großen Mächte untereinander hatten, — so hätten sie sich doch niemals gegenseitig erniedrigen oder das Prestige irgendeines der Kämpfenden vor den Augen der Außenwelt herabsetzen dürfen.
Die britische Botschaft in Peking veröffentlicht nunmehr ihre Protestnote an die chinesische Regierung über die Unruhen in Kiukiang in der Beschwerde geführt wird, daß die chinesische Regierung keinen Versuch mache, die an dem Angriff auf das englische Konsulat Schuldigen zu verhaften. Die Botschaft behalte sich das Recht vor, Ersatz für den Schaden und Genugtuung- für die Beleidigung England zu fordern.
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Nimmt man die Berichte über die äußere Lage in Qina zusammen, so ergibt sich folgendes Bild:
Schanghai: Dort sind an beiden Tagen wieder die Straßenbahnen von großen Mengen mit Steinen beworfen worden. Es wurde auch Vitriol in eine Straßenbahn geworfen, mit dem Resultat, daß eine chinesische Frau ins Hospital gebracht wurde und eine Anzahl Ehinesen verwundet wurden. Die Straßenbahnen fahren nur noch bei Tageslicht. Fünf japanische Matrosen wurden gleichfalls mit Steinen angegriffen und mußten von der Polizei gerettet werden. Ein chinesischer Polizist wurde durch Vitriol verwundet. Fünfzig Vertreter der Studentenunion beschlossen in einer Versammlung, die Kantonregierung aufzufordern, Shameen durch chinesische Truppen besetzen zu lassen.
Hongkong: Dort ist im Augenblick alles ruhig. Die Arbeiten werden von freiwilligen fremden Männern und Frauen verrichtet. Die Frachtfrage ist sehr ernst, da so ziemlich alle Besatzungen von den Schiffen desertiert sind und Dampfer, sowohl wie Küstenfahrzeuge fest im Hafen liegen.
Ehugking: Die Lage ist unverändert. Die Streikpropaganda hält an und die Nahrungsmittel werden für Engländer und Japaner immer knapper.
Amog: Studentendemonstrationen innerhalb der internatio- natlen Niederlassung gestalten die Lage sehr kritisch. Die englische Schaluppe und die japanischen und amerikanischen Zerstörer sind dorthin unterwegs, jedoch noch nicht angekommen..
Die Verschärfung der Tonart gegenüber Ehina, die in den letzten Tagen seitens der Mächte unter 'Englands Druck Zweifel los festzustellen ist, läßt erkennen, daß sich die Entente zu Konzessionen nicht verstehen will. Inwieweit Sapan und Amerika sich mit dieser Taktik solidarisch betrachten, liegt nicht ganz klar zutage. Offensichtlich verfolgt man in Tokio das Bestreben Englands, Sapan zur „Ordnung" der Verhältnisse in Ehina vorzuschicken, mit einigen Mißbehagen und würde es nicht ungern sehen, wenn sich aus der jetzigen Entwicklung eine fühlbare Minderung der Machtstellung des weißen Mannes in Ost- asien ergeben würde. Amerika glaubt seinerseits anscheinend, daß die Bogkottbewegung -gegen englische Waren seinem Handelsinteresse förderlich sein könnte, wenn ihm auch politisch ein Prestigeverlust der Fremden in Ehina kaum wünschenswert sein kann. Die späte Erkenntnis, daß die Entrechtung der Deutschen in Ehina ein Schildbürgerstreich gewesen sei, bildet für uns keinen Anlaß, die Dinge im Fernen Osten anders zu sehen als wir es bisher getan haben; wir werden uns nach wie vor jeder Parteinahme zu enthalten und lediglich auf unser Interesse zu achten haben.
Die ablehnende Haltung Englands gegenüber den chinesischen Freiheitswünschen ist freilich nicht zuletzt bedingt durch Rücksichtnahmen auf die zu erwartenden stimmungsmäßigen Auswirkungen im asiatischen Kraftfeld im Falle einer Nachgiebigkeit in Ehina. Allerdings wird die Verschärfung der Lage in Indien nicht nur auf die Vorgänge im Reich der Mitte zu- rückzuführen sein; es wirken hier Kräfte mit, die zwar nicht, wie es die Londoner Presse glauben rnachen möchte, erst durch die bolschewistische Propaganda erweckt worden sind, immer, hin aber von dieser Seite aus starke Anregung erfahren. Englands Kriegspolitik hat erst die indische Bewegung in alt ihren Schattierungen aus dem Stadium betrachtender Wunschseligkeit in die Sphäre praktischer Auswirkungsmöglichkeiten hineingedrängt, für Rußland liegt nichts näher, als diese Entwik- ! ung zu fördern und keine russische Regierung würde es sich nehmen lassem das alte Ziel mehrerer Geschlechter den Durchbruch zum SUdmeer in irgendeiner Form, mit allen Mitteln zu verfolgen. Das find geschichtlich gesehen -dynamische und geographische. Gelegenheiten, deren- sich der Bolschewismus nur geschickt bedient, um damit sozialen Umsturz und Stützung auch seines innerpolitischen Systems zu erreichen. Selbstzweck kann das Ziel nie sein, es läuft nur nebenher; die Auseinandersetzung mit Rußland, der England jetzt zuzutreiben scheint, ist daher nicht so sehr ein Kreuzzug abendländischer Zivilisation gegen asiatische Anarchie, wie dies die Londoner Presse ganz wie im Weltkrieg zur Propagierung eines gesamteuropäischen Vorgehens (das für uns natürlich überhaupt nicht in Frage kommt!) gegen Rußland darzustellen sucht, sondern emlack die Krisis der Machtantithese Engt<md-M-uh1 and. Man darf wohl erwarten, daß England diesen- Kampf allein auszutragen genötigt sein wird. Daß der Keim dieser Entwicklung gleichfalls im Versailler Vertrag liegt, ist -dabei nicht zu verkennen und für unsere Stellungnahme maßgebend.
Erdbeben in den Bereinigten Staaten.
Newgork, 29. <3uni. Jn den letzten Tagen sind ziemlich star ke Erdstöße im nördlichen Felsen-Gebirge erfolgt. Heute wurde auch Südkalifornien heimgesucht, wo ^m starkes Erdbeben zwanzig Meilen im Umkreise von Santa Barbara große Verheerungen angericht. hat. Ob auch Verlnste an Menschenleben zu beklagen sind, ist nicht bekannt.
Newgork, 29. Suns. Das Erdbeben ist augenscheinlich eine große Katastrophe.
Der Badeort Santa Barbara in Kalifornien am schwersten Heim gesucht. — Bisher 65 Tote.
Los Angeles, 29. Such. Kalifornien wurde heute von einem zweiten Erdbeben heimgesucht, das in den südlichen Teilen ungeheuren Zachschaden anrichtete. Sn Los Angelos dauerte der erste Erdstoß 30 Sekunden und war von großer H-eftig- Shm folgten zwei weitere von ähnlicher Dauer. Der bekannte Badeort Santa Barbara wurde am schwersten betroffen. Durch einen Dambruch wurde fast die ganze Stadt unter Wasser gesetzt. Viele Häuser wurden zerstört. Bisher zählte man 8 Tote, viele hundert Personen wurden verletzt. Die Stadt ist von allem Verkehr abgeschnitten. Ein- sofort abgelasssner Hilfs zug ist unterwegs steckengeblieben. Darauf 'entsandte das rote Kreuz mehrere Flugzeuge mit Rettungs-Mannschaften und Verbandsstoffen. Jn Santa Barbara dauerte das Erdbeben 20 Minuten. Viele Geschäftsviertel wurden völlig zerstört, und man befürchtet, daß viele Einwohner unter den Ruinen be graben sind. Ein Feuer äscherte die halbe Stadt ein. Die in -der Nähe gelegenen Badeorte Golita, Montecito und Naples wurden ebenfalls schwer heimgesucht, besonders Golita, wo das Stationsgebäude -auseinanderbarst. Die Eisenbahnstreckes ist auf zwei Teilen vollkommen versperrt. Aus Los Angeles und San Franzisko wurden weitere Hilfsexpeditionen per Flugzeug und Eisenbahn -abgesandt.
Loudon, 29. Suni. (Europapreß). Nach einer Meldung aus Los Angeles wurde in Santa Barbara im Norden von Los Angeles 30 Personen getötet und mehrere Hundert verletzt. Mehrere HilfszUg-e sind von Los Angeles und San Francisco abgegangen.
San Francisko, 29. Juni. Die Verwaltung der Southern Pacific Railwag berichtet über den Umfang des heutigen Erdbebens, daß bisher in Santa Barbara 65 Tote gezählt wurden. Die meisten Häufet an der Hauptverkehrsstraße seien einge- stürzt, darunter zwei Geschäftshäuser von 10 Stockwerken.
Eine andere Meldung besagt, daß bei der Zerstörung des Arlington-Hotels sieben Menschen umgekommen sind. (Santa Barbara ist ein sehr bekannter Badeort, berühmt durch seine prächtigen Hotels, die größtenteils ein Opfer der Katastrophe geworden sind.)
Das Arlington- und das Eabill-a^Hotel liegen in Trümmern. Aus dem Erdboden brachen heiße Quellen. Die in der
Nähe der Stadt angelegten Staubecken sind geborsten, wodurch die Stadt zum Teil überschwemmt wurde.
Wirbelsturm ans den Philippinen.
Manila, 29. Suni. (United Preß.) Ein schwerer Wirbel sturm hat die Provinzen Bulacan und Nueva Noija der Philippinen heimgesucht. 27 Menschen wurden von -entwurzelten Bäumen -erschlagen. Tausende von Häusern sind eingostürzt. Viele Plantagen wurden vollkommen zerstört und in einigen Be zirken droht eine Hungersnot auszubrechen. Die amerikanische Verwaltung trifft bereits die Vorbereitungen zu ausgedehnten Hilfsmaßnahmen.
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Die Ministerpräsidenten bei Luther.
Die Besprechungen der Ministerpräsidenten der Länder mit der Neichsregierung begannen unter -dem Vopsitz des Reichskanzlers Dr. Luther und erstreckten sich zunächst auf die Besprechung außenpolitischer Fragen. An den Beratungen- nahm das gesamte Reichskabinett teil. Nach einem Referat des Außenministers Dr. Stresemann über die außenpolitische Lage legten die Ministerpräsidenten der Länder ihren Standpunkt dar. Von deutschnationaler Seite wird darauf hingewiesen, daß die Angriffe auf den M-eich-saußenminifter Dr. Stresemann seitens einiger Parteii-nstanzen den Ansichten der Parteileitung nicht entsprächen. Hinsichtlich der Haltung der Deutschnationalen Bolkspartei zur Frage des Sicherheitspaktes wird parteioffiziös erklärt, daß die in einigen Blättern ausgesprochene Vermutung die Partei habe die Sicherhe-itspolitik nur deshalb mitgemacht, weil sie bestimmt mit einem Scheitern der Verhandlungen rechne, nicht zutreffend sei. Die Deutschnationale Volkspartei stehe einem gesunden Sicherheitsgedanken positiv gegenüber und habe diese Haltung stets befolgt. Allerdings könne es sich für sie nur um eine Sicherung Deutschlands auf e^m Boden voller Gleichberechtigung handeln, und es dürfte ein Bericht auf unvevjährbare Rechte nicht damit verbunden sein.
Die Friedrich Ebert-Straße in Berlin.
Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit:
Das Preußische Staatsminifterium hat sich in seiner Sitzung vom 23. 3uni mit dem Vorschlag des Magistrats Berlin, die Budapesterstraße und Sommerstraße in ,Friedrich Ebert- Straße" umzubenennen, einoerst-anden erklärt. Welcher andere Straßenzug an Stelle der bisherigen ,/Budapesterstraße" die Je Bezeichnung in Zukunft erhalten wird, unterliegt noch der Prüfung.
Polnische Unverschämtheit.
Warschau, ,29. Suni. Die national-demokratische Gazeta Warschawjka -veröffentlicht anläßlich der Graudenzer Pome- rellen-Ausstellung zur Korridorfrage eine .^tus^nung^ die deutlich zeigt, wo die Militaristen und Hrie-densstörer sttzemDas Blatt schreibt wörtlich folgendes: Der Korridor ist so, wie er jetzt ist, -entschieden nr-eng, früher oder spsttirr-rmch inan' ttnr verbreitern. Die Deutschen haben die Dreistigkeit, Tag für Tag nach der Kassierung des Korridors zu brüllen. Die einzige Antwort auf dieses Gebrüll ist die entschiedene Forderung nach Verbreiterung des Korridores — -und zwar nach Westen und nach Osten — Ganz Ermlandl Wenn wir mit dieser Sdee nicht jetzt gleich hervortreten und zugleich mit dem Bajonett auf der Karte zeigen, wo der Korridor verbreitert werden muß so wird das Gebrüll der deutschen- Presse über den pomerelli- schen Korridor nicht still werden.
Die portugiesische Kabinettskrise.
wb. Paris, 30. Suni. Havas meldet aus Lissabon: Silva, der Führer der demokratischen Partei, hat die Bildung des Kabinetts übernommen.
Das neue griechische Kak'»-tt.
wb. Paris, 29. 3uni. Havas meldet aus Athen: Das neue Kabinett -ist endgültig gebildet worden. Es ist gestern vom Präsidenten der Republik vereidigt worden. Zum Ministerpräsidenten^ und Kriegsminister ist General Pangalos bestellt worden. Das Marineministerium und ebenso interimistisch das Ministerium des Aeußeren- hat Konteradmiral Hadjiriakos übernommen. Das Kabinett besteht in feiner Mehrheit aus Mitgliedern der Nationalvepsammlung.
Die „Buckau" in Stockholm.
wb. Stockholm, 29. Suni. Das „Buckau" ist gestern früh in Stockholm eingetroffen. Die Fahrt von Me- mel hat 27 Stunden gedauert.
Untergegangener Dampfer.
-wb. London, 29.. Juni. Nach einer Meldung aus Quebec ist der kanadische Schleppdampfer „Ocean King" infolge einer Kesfelexplosion nach dem Zusammenstoß mit dem kanadischen Hochseedampfer Marlork untergegangen. 10 Mann der Besatzung, abrunter der Kapitän, sind ertrunken.
Aus GM und Land.
Fulda, den 30. 3uni 1925.
Berichtigung. Der eine der Prominenten Besucher der Hauptversammlung des Sügdschutzvereins war nicht Herr Springmann früher Baurat, sondern Herr Regierungspräsidenl Springorum, früher Landrat in Fulda. Das Manuskript war uns sehr unleserlich überkommen, so -daß dieser Druckfehler entstand.
Der Verein für Naturkunde weist auf die wissenschaftliche Sitzung mit Vortrag am Donnerstag, den 2. Juli abends 8 einviertel Uhr im Bürgerverein hin.
Zugverkehr. Vom Sonntag, den 12. Süll ab verkehrt Pz. 2512 S Schlitz ab 4,30 Nm., wie an Werktagen-, also Schlitz ab 4,13 Nm., Bad Salzschlirf an 4,37 Nm. zum Anschluß in Salzschlirf an Pz. 556 nach Gießen.
Zahlung der Sulirenten. Die Zahlung der Sn-validen, Unfall, Alters, Witwen- usw. Nenten für den Monat Juli und die vierteljährlichen -Unfallrenten für die Monate Juti, August