Beiblatt.
Verlag: Fulda, Kanal traftt 44
Nr. 146 Samttag, den 27. Juni 1925. ^■«■■■■
Mische Morgenzeitung.
Sie Bereinigten Staaten von Europa.
Von Srantesco Nitt i.*)
Die FL-ee der Vereinigten Staaten Europas ist nicht neu. ün den ileßten zwanzig Fahren erkannten -die verschiodenartig- ^ten Männer, von iWMm 2. bis LroM, von Hanotvâ bild Ostwald, -deren Möglichkeit und Notwendigkeit. Ls fehlten j-e- doch vor dem Kriege weniger die materiellen als die morali- j ^en Bedingungen, um bas Vedürlfnis um so stärker spüren zu lasten, Seßt find diese Bedingungen vorhanden, denn die Sorge wegen eines allgemeinen Werfalls liebt in allen.
Früher fehlten die materiellen Bedingungen für die Vereinigung, weil die Formen der Produktion keine großen Matzkt plätze erforderten. Da nun aber die -Fortschritte der technischen Mittel alle Verbindungswege entwickelten, eine isolierte Be- wirtschaftung nicht möglich oder unvorteilhaft ist und da -die modernen Füge in einem einzigen -Lage Laufende von Kilometer durcheilen, ist die Vereinigung keine Utopie, kein Hirngespinst mehr; ja, man kann sogar sagen, daß bie gegenwärt, politische Organisation Europas seiner biologischen Entwicklung nicht mehr entspricht. -Europa, sagte Herriot in der französischen Kammer am 22. «Januar 1925 ist nur -ein kleiner Winkel der Welt. -Ls soll seinen alten Stolz ein wenig fallen lassen! Dort unten, im Stillen Ozean,tauchen jetzt Probleme auf, die erfordern werden, daß alles, war das alte Luropa -an Kraft, Arbeit, Wissenschaft, Lechnik und gehäuften Erfahrungen besitzt, -verwertet werde, um ein wenig Ordnung in jene Leile der Welt ^u bringen, die noch der Herrschaft des Instinktes überlasten sind. Mein großer -Wunsch, fügte Herriot hinzu, ist, der eines Tages die Vereinigten Staaten von Luropa zu sehen; und wenn ich dem Völkerbund so schrankenlos alle meine Kräfte widmete, so tat ich es, weil ich in dieser Institution den ersten Versuch der Vereinigten Staaten von Luropa sehe.
Worte voller -Wahrheit und Schönheit. Und wenn -auch die von Herriot angegebenen Wege nicht die geeignetsten sind — er sprach noch von Frankreich als von der edeln, idealistischen lrichtvergestenden Demokratie und von Deutschland als von einer Blut- und Lodesoligarchie —, und wenn sich auch der Völkerbund noch auf der falschen Fährte befindet, so hindert das nicht, den verlorenen Weg wieder einzuholen-.
Die Vereinigten Staaten von Amerika und Luropa (inbegriffen Ruhland) haben eine ungefähr gleich große Ausdehnung; aber Turopas Bevölkerung ist über viermal -stärker. Die Vereinigten Staaten haben 46 Stunden, die autonom und unabhängig find und einige Gesetze besitzen; aber alle unterstehen einem gemeinsamen Gesetze, und es gibt kein Hindernis für die Produktion, weil das ganze Gebiet einen einzigen Marktplatz
& bildet. Europa hat 35 unsichere Staaten, die noch zahlreicher ------- und sein Mißtrauen; und die meisten Staaten befinden sich in einem noch
*) Diese Ausführungen entstammen dem Schlußkapitel des neuesten Rittischen Metzkes „Der Friede", das soeben im Verlag der Frankfurter Socitäts-Druckerei, Abtlg. Buchverlag, erschienen ist.
'verborgen gehaltenen Kriegszustand mit den Nachbarn. ön den wichtigsten Produktionsgebieten- übertrifft Amerika -Luropa, und dies hängt weniger mit dem Geist seiner Bevölkerung zusammen, die aus denselben Völkerstämmen wie diejenigen, die sich in Luropa bekämpfen, -besteht, als mit der Größe des Marktes und der leichteren Verwertung aller Einnahmequellen. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht auf einmal entstanden; auch sie hüben das Resultat einer wenn auch kurzen, historischen -Entwicklung und einer gemeinsamen Anstrengung. Nach der Volkszählung des Fohres 1920 hatte Amerika 105 710 620 Einwohner; davon waren 10 463 131 Reger; aber von den 94 8-20 913 Weihen aller Rassen stammten nur 58 421 937 von eingeborenen Litern; 15 694 539 stammten von fremden Eltern; 5 791 303 -von einer Mischung aus Eingeborenen und Fremden; 13 712 754 waren Fremde. Unb doch verwirklichte eine so gemischte Bevölkerung, von der ein bedeutender Leil die Sprache der Landes nicht ober kaum spricht, das amerikanische Sbeal, bildet die amerikanische Ration. Das beweist, daß die Ration vor allem eine historische Latsache ist und daß sie sich auf das Gefühl und. auf den Milben ihrer Beteiligten gründet.
Sn dieser traurigen Periode des europäischen Lebens scheint sich alles aufzulösen, nie waren die Kräfte der Demokratie und -des Friedens im gleichen Maße bedroht. Aber -man braucht sich darüber nicht -allzu sehr Sorgen zu machen. Der Weg der Menschheit, sagte ein großer Denker, ist eine Bergstraße; nur mühsam kommt man aufwärts; manchmal glaubt man, rückwärts zu gehen, und doch schreitet man vorwärts.
Unb nie wie fetzt, nach der Zerstörung Jo vieler Lebenskräfte, bestand ein so großes Bedürfnis nach Wiederaufbau.
Die Vereinigten Staaten von Luropa können nicht auf einmal, uno ictu, entstehen; nach so viel Kampf und Haß ist die Vereinigung zu schwierige Aber es gibt gewisse Haltungen der internationalen Politik, Gedankenbewegung-en und vor allem wirtschaftliche Vereinigungen, die die edelsten Münsche in eine praktische Lebensnotwendigkeit umformen können.
So edel auch ein Fd-eal sein mag, kann es nicht in die Lat um gesetzt werden-, wenn es nicht einem wirklichen Bedürfnis entspricht; die Vereinigten Staaten sind jetzt mehr als bloß ein Fdeal; sie sind ein Bedürfnis für die Produktion, eine Notwendigkeit für die Sicherheit. Davon sind die klügsten Leute fest überzeugt. Nur scheinen die Mege noch dunkel. Und doch sind die Wege nicht so schwer zu finden.
Vor allem gibt es -zwei Tatsachen, von denen die eine von der Lage Italiens und die andere von der Haltung Frankreichs abhängt, Tatsachen, die als Grundlage für die Vereinigten Staaten von Luropa dienen können. Selbstverständlich kann jede politische Vereinigung erst wirtschaftlichen Vereinigungen folgen.
Die gegenwärtigen Leilungen schaffen in jedem Lande große interne Syndikate, die über die Presse verfügen und oft eine große Verwirrung zwischen den Sielen der Nation und den Fielen der Gruppen oder Produktionsve-rbände anrichten. Während der Fall der Zollgrenzen und die europäische Foll- union eine enorme Steigerung der Produktion hervorbrächten würden sie fast jeder schädlich-en Hamsterei ein Ende setzem alle internationalen Einheitsbewegungen wachrufen.
Der Kampf, der sich am Rhein zwischen Frankreich und Deutschland abspielt, ist vor allem ein Kampf um Kohle und Eisen. Haben nicht beide Leile ein Fnteresfe an einer Verständigung? Wäre es nicht möglich und nützlich, daß die Konkur renten für ihren gemeinsamen Gewinn zu -Freunden würden?
Von zwei verschiedenen Standpunkten aus sind Stallen und Frankreich die beiden Länder, welche die Bewegung für die Foli »nion und dann für die politische Union Europas einleiten können.
Seit einigen Fahren schlug ich die Follunion für die Nachfolgestaaten Oesterreich-Ungarns vor. Das österreichisch-ungarische Reich hat sich in acht Leile aufgelöst: 54 Millionen Menschen bilden entweder neue Staaten oder wurden anderen Staaten einverleibt, oft ohne ein anderes Kriterium, als um den Deutschen und den Ungarn Schaden zuzufügen. Armseliges Kriterium! Aber die Produktion eines Landes, das vor dem Kriege zweimal größer war als Ftalien, ist in völlige Unordnung gebracht worden. Mir kann das deutsche Oesterreich mit seiner enormen Hauptstadt und seinem kleinen Territorium leben? Wie kann Ungarn nach Wegnahme seiner besten Hilfsquellen leben? Auch bie Länder, die die besten Gebiete enthielten, wie die Lschechosl-owakei, befinden sich in Schwierigkeiten, da sie von Nachbarn umgeben sind, deren -Kaufkraft immer mehr abnimmt. Für welche Völker kann die große Fndustr-iepro- duktion von Wien, Budapest, Prag und auch der kleineren, aber doch bedeutenden Zentren wie Lemberg, Krakau, Graz, Brünn, Ezernowitz bestimmt sein? Mas sind die Häfen von Triest und Fiume, da sie einen großen Leil ihres Hinterlandes verloren haben und es nur schwach wieder zurückerobern werden?
Die Nachfolgestaaten Oöftere ichs nehmen einen großen Leil Europas ein mit einer Bevölkerung von fast 120 Millionen Einwohnern. Fhre Follunion würde eine rasche Verwertung aller ihrer landwirtschaftlichen, industriellen und B-ergwerkserträg- niffe gestatten. Wenn sie einen einzigen Marktplatz bilden würden, so würde für viele Erzeugnisse die Produktion völlig genügen, um alle mit Proviant zu versehen. Die Probleme Oesterreichs und Ungarn würden viele von ihrer Härte verzieren, Ftalien und die Lschechoslowakei ausgedehnt-e Absatzgebiete fin den, Polen, Rumänien und Südslavien könnten viele Lzeugnis- se verwerten, die jetzt unbenützt bleiben.
Fast jeder modernen politischen Union ist eine wirtschaftliche Union vorausgegangen. Die deutsche Follunion, der Folloer- ein des Fahres 1833, bereitete bie politische Vereinigung des Fahres 1871 vor. Eine öntereffenunion führt fast immer zu einer Form von politischer Bereinigung; wir können sie nicht immer genau voraussehen, aber wir dürfen sie doch unbedingt erwarten.
Die Follunion der Nachfolgestaaten Oesterreich-Ungarns würde genügen, einen ersten Kern der Wiederherstellung zu schaffen. Die Schweiz, Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen hätten das größte Fnteresfe, sich ihnen anzuschließen. Unb das gleiche Fnteresfe hätte unter anderen Formen Großbritannien. Selbst -wenn Großbritannien mit seinen Kolonien und Dominions isoliert bleiben wollte, ist es für dieses nur von größtem Vorteil, sich gegenüber gewaltigen Vockskörpern zu finden, die einen einzigen Mavktplatz mit stetiger Verbrauchszunahme bilden.
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Der Lebende Tote.
Von Marc Dona t. Autorisierte Uebersetzung von Gertrud Köbner.
16. Fortsetzung.
Die Augenlieder meines Doppelgängers machen ganz natürliche Bewegungen, schließen und öffnen sich und lassen dann bewegliche, leuchtende Glasaugen sehen, die dieselbe Farbe wie die meinigen hohen. Um ihnen den feuchten Lebensglanz zu geben, habe ich hinter der Regenbogenhaut ganz kleine Diamanten angebracht.
Auch die Sprache fehlt ihm nicht, er redet wie ich, denn die Phonographenplatten, die in seinem Brustkasten eingeschlossen sind, tragen von mir gesprochene Sätze, die man alle Augenblicke gebraucht und deren ich -mich häufig be- biene, wie „ja“, „nein"^„lassen Sie mich zufrieden" „schweigen Sie" usw. Fede Scheibe trägt eine Anzahl Phrasen die bei gleicher Gelegenheit Anwendung finden und man kann die verschiedensten Platten durch bloßes Drücken auf einen Knopf nach Belieben eins ehesten. Spricht der lebende Lote, so bewegen sich Lippen und Funge. Fch habe versucht, den heiseren, näselnden Lon der allen Phonographen eigen ist, abzuschwächen. Der Lrfolg ist jedoch nur mäßig. Diese, der meinen so ähnliche Stimme hat etwas so Schreckliches, daß sie mir selber Grausen eins läßt, und vor allem klingt das Lachen geradezu teuflich.
Fa, mein lebender Loter lacht, er kann auch meinen, die Stirn runzeln, und ist fähig, jeden menschlichen Ausdruck nachzuahmen.
Obwohl nun die Erfindung an und für sich äußerst interessant ist, so ist sie doch weit davon entfernt, vollkommen zu sein.
I So habe ich z. B. -dem Schritt nicht bie Elastizität des menschlichen Schrittes geben können. Der lebende Lote be- wegt sich vorwärts, aber richtig schreiten tut er nicht, wüchsig- und plump setzt er die Füße auf den Boden auf. Wenn ich diesem Uebel abhelfen kann, habe -ich jedenfalls etwas ganz Außerordentliches geschaffen . . .
Rewgork, im Funi.
Sch fühle mich nicht wohl. -Unaufhörlich habe ich Schwin- delanfälle, es flackert mir vor den Augen, und ich muß mich an den Gegenständen festhasten, um nicht zu fallen. Line Migräne, die absolut nicht weichen will, plagt mich, nichts kann sie lindern, geschweige -denn heilen. Sch habe versucht, mich auszu ruhen, doch es hat nichts genützt. Mei- ne Glieder wollen mir nicht mehr recht gehorchen und schwer
z-en mich oft außerordentlich. Fch fürchte eine Katastrophe und will morgen Freund Dogn um Rat fragen, obwohl ich mir nichts Furchtbareres denken kann, als einen Arzt zu kon sultieren und mich -zu pflegen. Uebrigens wird es sich wohl da nur ym neurasthenische Fustände handeln, denn bei meiner kräftigen Natur brauche ich eine -ernstliche Krankheit wohl kaum -zu befürchten . . .
Einen Vorfall möchte ich noch erwähnen, der sich im Laufe des vorigen Monats abgespielt hat und meine Erfindung betrifft; vielleicht dürfte es später nützlich sein, ihn zu kennen.
Seit Palmers -Lode hat kein menschliches Wesen mehr mein Laboratorium betreten. Kein profanes Auge hat jemals den lebenden Loten erblickt. Sch habe mich an der Ueberrajchung. aller weiden, und mein Merk erst, nachdem es in jeder Hinsicht vollkommen ist, zeigen wollen.
Fn der letzten Woche beabsichtigte ich jedoch, einmal fest- zustellen, welchen Eindruck das Phänomen auf einen nicht eingeweihten Menschen macht, und ob die Sehnlichkeit mit mir so groß wäre, daß man uns gegenseitig verwechseln könnte.
Sohn Mool, mein treuer Kammerdiener, den Sie kennen, rasiert mich jeden Morgen. Nie habe ich die nötige -Geduld besessen, um das selber -zu tun. Dagegen habe ich stets meinen Doppelgänger rasiert, dessen Bart, wie Sie ja wissen, auch wächst.
Sch habe mich also entschlossen, Moo-l in das Laboratorium zu l-assen. Mein zweites Sch saß in einem Sessel und las die Festung, wie ich es beim Saldieren zu tun pflege. Hinter einem Vorhang versteckt, beabsichtige ich meinen Diener genau zu beobachten, um mir gut Rechenschaft über den Grad der Vollendung meines Metzkes zu geben.
Da mein Doppelgänger vor etwa neun Fahren angefertigt worden war, wußte ich wohl, daß er jünger -ausfah als -ich augenblicklich, seine Haare begannen eben an den Schläfen etwas zu ergrauen, während meine schon fast weiß sind. Palmers 'hatte das übrigens vorausgefehen und ein Haarwasser angefertigt, daß die Haare weiß macht, denn die Feit geht an unserem lebenden Lot-en spurlos vorüber, ohne etwas an ihm zu ändern. Die Haut wird nicht welk, und bie «Haare wechseln nicht die Farbe.
Einen Augenblick dachte ich daran, mich des Haarwassers zu bedienen, dann aber schien es mir reizvoller, meinem Doppelgänger das Aussehen eines Mannes in den besten Fahren zu bewahren — ich bin ja schon ein alter Kerl — und schließlich war ja auch der Versuch unter diesen Umftänben noch bei weitem interessant. Mit einem Wort, ich sorgte da
für, daß der Raum Halbdunkel war und wartete dann auf Mool.
Dieser kam. Er setzte seinen Rasievkasten auf den Lisch und begann ohne jedes Fögern mit der Arbeit. Er warf zwar einen erstaunten Blick auf die vorgezogenen Vorhänge aber als diskreter und wohlgeschulter Diener wagte er keine Frage. Als er bie Wangen einseifte, habe ich mein -Ebenbild leicht den Kopf heben und die Augen schließen lassen, denn, obowhl ich diesen eine gewisse Beweglichkeit gegeben habe, so ist ihr Blick doch starr und wenn man scharf und genau hinsieht, muß man den Betrug erkennen. Dann lehnte sich der Kopf leicht an die Lehne des Lessels.
Meine Freude kannte keine Grenzen. Rool fiel nichts auf. Von Feit zu oeit warf er heimlich einen ängstlichen Blick auf die Umgebung, denn daß er zum ersten Mal das Laboratorium betreten durfte, schüchterte ihn sichtbar ein, unb gleichzeitig -wollte er wohl auch zu erforschen suchen, was sein Herr tage- und nächtelang hier wohl treiben mochte.
Seßt nahm er das Rasiermesser . . . Der Bart des le- benben Loten wächst viel langsamer als der meinige, er braucht einen Monat, um so lang zu werden, wie meinen in 24 Stunden. Seit einem Monat nun hatte ich ihn nicht mehr rassiert. Fch hörte das eigenartige Kratzen des Stahls auf der Wange, und da kam mir auf einmal der unglückliche Sebanke, meinen Doppelgänger sprechen zu lassen. Fch ließ ihn den Satz: ^Beeilen Sie sich!" sagen, und wählte dazu den "Augenblick, wo sich Rool umgedreht hatte, um das Mes- fer abzuwischen. Doch ich hatte die dazu nötige Feitspanne nicht richtig bemessen; der lebende Lote begann mit seinem Soße gerade als Rool von neuem das Messer ansetzte. Aber das Aufmachen des^ Mundes erfolgte so plötzlich, daß der Stahl tief in das Fleisch eindrang. Fch konnte das Unglück von meinem Beobachlungspoften deutlich sehen. Mool fuhr erschrocken zusammen.
„Ach. ich bitte vielmals um Entschuldigung, gnädiger ... Fch habe den -gnädigen Herrn verwundet . “
Sr nahm schnell ein Handtuch, feuchtete es an und legte es auf die Wunde. Als er es jedoch zurückzog und keinen Tropfen Blutes darauf sah, -wurde er leichenblaß und -ein Schrei des Schreckens entfuhr feinen Lippen, dann beugte er sich über das Gelsicht meines Doppelgängers. Fch hielt den Augenblick jetzt für gekommen, der Szene ein Ende zu machen, und verließ mein Versteck. Die furchtbare Angst des braven Mannes können Sie sich wohl vorstellen. Er glaubte tatsächlich an ein Leufelswerk und wurde halb ohnmächtig.
(Schluß folgt.)