oejnjajjie, oic scymuggier nocy pmKere vnot'ore Kauften. vieler Wettbewerb wurde aber der Regierung doch zu teuer und vor kurzem wurde eine Verordnung ausgefertigt, die ganz einfach den Gebrauch von Motoren (für Schiffe und Kraftwagen) verbietet. Somit hat das ,>Verbotsgesetz" dazu geführt, daß die Entwicklung des Verkehrs in Finnland gewissermaßen lahm gelegt wird! Die Zeitungen weisen mit Recht darauf hin, daß hiermit der Entwicklung von Handel und Wandel, von Technik und Zndustrie, kurz der Kultur überhaupt ein sehr lästiger Hemm schuh auferlegt wird. Und wem zum Nutzen? Wird dadurch dem Alkoholkonsum ein Ende gesetzt? Keineswegs. Zu jedem Hotel und Restaurant von Helsiugfors und anderen Städten werden alkoholhaltige Getränke verabfolgt, allerdings nicht in Weingläsern, sondern in Kaffeetassen oder Kurgläsern. Solche Getränke, sowie reinen Spiritus (95 Prozent)' kann man überall ganz bequem wie in einem Laden kaufen, sofern man sich nur die nötigen Geheimadressen verschafft. Auch Telephonisch läßt sich bestellen, was man gerade braucht. Ls wird alles sofort ins Haus gebracht .
Zur Illustration der Verhältnisse eine erbauliche Episode, die ein humoristisches Licht auf das ganze „Verbotsgesetz" wirft Der Sozialminister, dem die Alkoholfrage untersteht, besuchte neulich die Stadt Wiborg, wo er in einem Restaurant einkehrte und ein Glas starken Lees verlangte. Die Kellnerin, die den Minister nicht kannte, brachte ihm alsbald ein sehr stark duftendes Getränk. Entsetzt, wie von der Tarantel gestochen, fuhr der Minister empor und eilte zum Telephon, um die nächste Polizeiwache ins Restaurant zu zitieren. Die Kellnerin aber, die indessen „den Braten gerochen hatte", vertauschte rasch das ominöse Getränk mit gewöhnlichem Lee. Man kann sich denken, welch eine drastische Szene sich abspielte, als der Polizeiwachtmeister erschien, und in dem ihm angebotenen Lee des Ministers durchaus nichts merkwürdiges zu entdecken vermochte. Der Minister kam nicht zu seinem „Recht" und mußte mit einer großen Blamage wieder abziehen.
Solche Schlappen erlebt das „Verbotsgesek" in Finnland jeden Lag, und es ist garnicht abzusehen, wenn ^iese wenig erbauliche Komödie, die dem Lande jährlich wenigstens 500 Millionen Mark kostet, einmal ein Ende nehmen wird. Bachus, dem Gott des Weins und der Gesänge, glaubt man in Zinnland gefesselt zu haben, indem man ihm eine Gesetztafel um den Hals hängte. Er ist aber aus der Schlinge geschlüpft und betreibt seinen Unfug nach wie vor. Götter und Raturkräfte lassen sich zwar zähmen und in den Dienst der Kultur stellen, aber fesseln und knebeln lassen sie sich nie.
Ls soll nicht bestritten werden, daß das Verbotgesetz in manchen, inneren Teilen des Landes den Alkoholkonsum bedeutend reduziert hat. ön den Küstengegenden dagegen, an den großen Verkehrswegen überall im Lande und ganz besonders in Städten und größeren Ansiedlungen ist der Alkoholkonsum allgemein. Die Statistik gibt an die Hand, daß die Zahl der für Völlerei Bestraften in Zinnland bei weiten die entsprechende Zahl in Schweden übersteigt. Am schlimmsten ist die Bevölkerung der Küstengegenden von den traurigen Folgen des Verbotgesetzes betroffen worden. Die seelische und physische Demoralisation hat hier geradezu verheerend gewirkt. Die früher so mäßigen und genügsamen, überaus arbeitsfreudigen Fischer haben sich nun in Schmuggler und Schieber verwandelt, die dem Alkohol- genusse fröhnen und dem Gesetz mit Vergnügen ein Schnippchen schlagen. Alexander Avenarius.
Maitömg und Maikönigtn.
Von Hermann Biel mager- Nürnberg.
Zn den mittelhochdeutschen Dichtungen lesen wir, daß der Mai König genannt und als solcher feierlich begrüßt wird. Zn vielen Gegenden Deutschlands spielt am Pfingstfest der Mai- König eine hervorragende Rolle. Lr wird meist von der Dorfjugend oder von den Burschen aus ihrem Kreise gewählt, mit frischem Grün oder welkem Laub umhüllt und im feierlichen Zuge nach dem Dorfe gebracht. Zhm zur Seite stehen die verschiedenen Diener des Königs, denen symbolische Gestalten gegeben worden sind. Auf eine ältere Zeit weisen Koch und Kellermeister, auf eine spätere Oberst, Rittmeister, Fähnrich. Zwei der angesehensten Burschen im stattlichen Anzuge mit weißen Stäben führen den Zug, Musik begleitet ihn. So zieht man in dèn Ort ein, wo am bestimmten Platze oder vor dem Wirtshause Halt gemacht wird. Während das Zuges sind überall für den König Gaben gesammelt worden, die meist in Rahrungs- und Genußmitteln bestehen und am Abend von der Gesamtheit verspeist werden; denn Tanz und Gelage schließen das Zest ab.
An manchen Orten wird der König mit Wasser begossen, oder in den Teich oder Vach getaucht. Hier und da wird auch die Laubhülle, die ihn umgab, verbrannt. Zn diesem Zalle scheint das Todaustragen des Minters aus der Zastenzeit mit dem Mackönig der Pfingsten vermengt zu sein. Dasselbe ist wohl auch bei den anderen Gestalten der Fall, welche die Vocks tust in dieser Zeit auftauchen läßt. So kennt man in Thüringen den Grünen Mann, das Laubmännchen, im Lrzgebirge den wilden Mann, im Elsaß das Pflngstklötzl, in Bagern das Pfingstl, in Schwaben den Latzmann und andere. Richt immer ist die Figur in Laub gehüllt, sondern oft in Stroh. Auch sie wird nach dem Dorfe gebracht und hier wird ihre Hülle unter allgemeinem Zubel ins Wasser geworfen, gepeitscht oder verbrannt. Die Gestalt scheint die vergangene Zahreszeit darzustellen, der im Mai der Garaus gemacht wird.
Der Maikönig-hat auch Aufnahme in den Städten gefunden, wo er als Maigraf erscheint und den Mittelpunkt des Mai- oder Pfingstfestes der mittelalterlichen Schutzgilden in den hanseatischen Stäbten Riederdeutschlands bildete. Der Maigraf behielt seine Würde ein ganzes Zahr. Mit ihm ritten am 1. Mai oder zu Pfingsten die Gilden hinaus ins freie Feld, rot? man einen neuen Maigrafen wählte, den man mit einem Oranje schmückte und in feierlichem Zuge nach der Stabt führte. -Zn der Sildestube mußte dann der alte Maigraf einen großen Zestfchmaus ausrichten. Das Maigrafenfest, das hierauf folgte, dauerte in der Regel mehrere Tage, an denen fröhliche Ausritte und Trinkgelage stattfanden. Mit ihm waren meist Schützenfeste verbunden, die sich in den vielen Stäbten und Dörfern bis heute erhalten haben und vorwiegen in der Pfingstwoche veranstaltet werden. Mag auch im Schützenkönig der alte Maigraf noch fortleben, die Freude an der erwachenden Ratur, die ihn geschaffen hat, läßt sich in unseren
örpu^enjejten, wenMeirs an Den Otaoten nicht wredertmoen. Nur in den Dörfern, wo sich der Schützenstand, wenn möglich, in einem nahe gelegenen Busch oder Maid befindet, ist diese Er- innerung noch wach geblieben.
Wie der Mackönig in vielen Gauen am Pfingstfest seine Herrschaft führt, so kennt unser deutsches Volk auch eine Maikönigin. Während die Sitten, die sich an den Maikönig knüpfen, eine gewisse Derbheit zeigen, so spricht aus den Umzügen der Maikönigin die zarte Poesie unseres Volkes. Die Mädchen wählen aus ihrer Mitte die Schönste zur Pfingstköni- gin, schmücken sie mit Blumen und tragen sie unter Zubel und Sang durch die Straßen des Dorfes. Vor jedem Hause wird gehalten; die Mädchen schließen um die Königin einen Kreis, singen althergebrachte Volkslieder und nehmen Gaben in Lm- pfang. So verstreicht unter Gesang und Musik der ganze Lag.
Zu anderen Gegenden treten Maikönig und Maikönigin nebeneinanderauf; sie gelten dann als Brautpaar und werden ebenfalls in feierlichem Umzüge durch den Ort geführt. Der Maikönig, der von den Burschen erwählt -ist, ernennt seine Maikönigin, der er sich ein ganzes Zahr zu widmen hat. Alsdann werden in feierlicher Sitzung die anderen heiratsfähigen Mädchen an ehrenhafte Burschen vergeben. Zeder hat für sein Mädchen das ganze Zahr zu sorgen. Lr hat sie bei allen Festlichkeiten abzuholen und heim zu begleiten. Diese Sitte ist besonders in Thüringen und Hessen, Westfalen, den Rheinlanden verbreitet. Nach einem anderen Brauche werden die Mädchen angesichts des lodernden Maifeuers mit den meistbietenden Bur schen auf ein Zahr vereint. Am Abend findet gemeinsamer Tanz unter der Dorflinde statt; die durch die Versteigerung -eingegangenen Gelder werden vertrunken. Das Mädchen kann seinen Käufer beim ersten Lanze durch einen Knix ablehnen. Heftet sie ihm dagegen eine Blume an die Kopfbedeckung, so ist das ein Zeichen der Anerkennung. Auch bei dieser Festlichkeit wird streng auf die Ehrenhaftigkeit des Burschen und des Mädchens gesehen: der geringste Makel schließt von der Feier aus. So zeigt unser Volk auch in den Tagen der höchsten Lust und Freude sittlichen Ernst und den alten keuschen Sinn.
Der polnische Briefkasten in Danzig.
Taliban reimt im „Tag".
Damit empfindlicher das Zoch, Gesellt sich zu den Schicksalsstrafen, Die Danzig schuldlos trafen, noch Die Polenpost im Danz'ger Hafen.
Fleiß ist ihr gegen die Natu:, Weshalb sie sich in allen Fällen Durchaus damit bescheidet, nur Uriasbriefe zu bestellen.
Vergißt sie auch von Zeit zu Zeit
! ; Den Stempel auf poft al’s eben Stücken,
", Den Stempel der Gehässigkeit,
Den pflegt sie immer aufzudrücken.
Auf diese Art wird Kolassal
Der poln'sche Vriefverke.hr gesteigert, Unb dennoch kommt der Tag einmal, Wo man die „Annahme verweigert".
Wo deutsche Marken auch im Ost Nur deutsche Marken kennen lernen, Unb wo wir mit der Polenpost Zugleich die Polenpest entfernen.
Vermischtes.
Ein Hochstaplerpaar vor Gericht. Hachstapeleien größten Stils werdend em ehemaligen Zuschneider Karl Kindermann und seiner Geliebten, der geschiedenen Lhefrau Hertha Lin- sig aus Essen, zur Last gelegt, die sich jetzt zusammen mit dem Buchdruckerifaktor Max Schäfer vor dem großen Schöffengericht Lharl-ottenburg zu verantworten hatten. Die Anklage lautet auf Betrug, Diebstahl, Unterschlagung, Hehlerei, Fälschung von Pässen, Fälschung amerikanischer Travellerschecks sowie Frachtbriefen und ferner auf MUnzverbrechen. Zahrelang hat das Paar Kindermann-Lmsig die Welt durchreist. Bald tauchten beide in der Schweiz, in Holland, in Kopenhagen auf, alle deutschen und ausländischen Weltbäder wurden von ihnen besucht, und sie hinterließen alsbald Spuren ihrer Hochstapeleien. Der etwa 50 Zahre alte Kindermann hatte die Volksschule in Heringsdorf besucht und dann das Schneiderhandwerk erlernt. Lr wußte jedoch so gewandt aufzutreten, daß er in den ersten gesellschaftlichen Kreisen in den Badeorten, die beide als Mann und Frau aufsuchten, Anschluß fand. Da das Hotelleben teuer war, mußten immer von neuem Hilfsquellen herbeigeschafft werden. Kindermann suchte Beziehungen zu Damen in den Kurorten anzuknüpfen, um dann bei einem Schäferstündchen die Schmucksachen zu stehlen. Am nächsten Tage war er dann mit feister Geliebten abgedampft. Für das kostspielige Leben reichten diese Betrügereien dennoch nicht aus, und Kindermann verband sich mit Schäfer, um Travellerschecks zu fälschen. Zn Berlin und Hamburg legte er mit den falschen Schecks viele Geschäftsleute hinein. Später richteten er und Schäfer eine FalschmUnzerwerkstatt ein, um holländische Hundertguiden- noten herzustellen. Die Vorbereitungen waern in vollem Gange, als es gelang im Oktober 1923 Kindermann und Schäfer festzunehmen.
Die Rembrandts des Fürsten Zussupow. Lin sensationeller Prozeß um den Besitz zweier Rembrandtwerke wird zur Zeit in Philadelphia verhandelt. Der Kläger in diesem Prozeß ist Fürst Zussupow, ein naher Verwandter des ehemaligen russischen Kaiserhauses, in dessen Palais am Vorabend der Revolution Rasputin beseitigt wurde. Fürst Zussupow wußte nach manchen Abenteuern den Weg ins Ausland zu finden, und es gelang ihm, zwei wertvolle Gemälde von Rembrandt aus der Gemäldegalerie der Familie Zussupow, „Mann mit hohem Hut" und „Dame mit Straubfeber“, unter wertlosen Bildern verborgen, ins Ausland zu retten. Da er keine andere Existenz Möglichkeit sah, übergab Zussupow als Garantie für ein Darlehen von einer halben Million Dollar dem Kunstmaler Widener in Philadelphia die beiden Rembrandtgemälde unter der
Bedingung, die Bäder lederzeit für die Summe de. , ru^gllch 8 Prozent Zinsen zurückkaufen zu können ^ behauptete, der amerikanische Gläubiger wolle ihn ' le Schwierigkeiten bringen; er habe zweimal
Bilder trotz voller Rückerstattung seiner Schuld ver-n ' ^ ^ nachträglich die Bedingungen abgeändert, indem ""$ durch Unterschrift verpflichtete, die fraglichen Gemb!.^ --, ^ zehn Zähren nach Rückgabe nicht zu veräußern, fahrend klagt auf Rückgabe der Gemälde, die auf zwei ‘Wiir er Sürst lar geschätzt werden. Aus den Verhandlungen ^' daß der Fürst Zussupow die Gemälde nicht in seinem B r halten kann, daß er aber einen Käufer in der Person ' 8 ^" mänischen Petroleummagnaten gefunden hat, der den r'nes ,(U- sten Zussupow geforderten Preis bezahlen will. $^ Siir«
Der Enkel des Kaisers öturbibe. Vor kurzem n | Washington in einem einfachen Landhaus ein ©reis, Nachbarn unter dem Namen Don Augustin kannten.’ X eine dunkle Gesichtsfarbe, war schweigsam und melanchM^ und sein Leben war von einem Geheimnis umwoben. 5ejn ’ ter, ein amerikanischer Diplomat niederen Ranges, hatte ih eine außergewöhnlich glänzende Erziehung zuteil werden lall so verdiente er seinen Lebensunterhalt als französischer und ' lisch er Repertoir an der Universität Georgetown. Trotz bescheidenen Stellung konnte er die Tochter des Generäz Ke- aney heiraten, und die amerikanischen Behörden ivaren bejon« ders rücksichtsvoll gegen Don Augustin. Wie die ârte" mitteilt, war Don Augustin kein anderer als Prinz öturbibe, der Enkel Augustins 1., des Kaisers von Mexiko, 1823 entthront und kurz darauf von seinen aufständischen'^.. terlanen erschossen wurde. Als Kind lernte der Enkel derI schossenen Kaisers das Leben der Geächteten kennen, erlebte aber noch einmal kurze Zeit ein glückliches Dasein: Kaiser Maximilian nämlich adoptierte bei seiner Thronbesteigung M Mexiko die Nachkommenschaft seines unglücklichen Vorgänger; wodurch Don Augustin von neuem die Anwartschaft auf Jen Thron erwarb. Als jedoch Maximilian in der blutigen Tragödie von Queretaro selbst sein Leben einbüßte, mußte Nm Augustin aus Mexiko flüchten, um nie mehr dorthin znMzu- kehren.
Die Kriegergräber in Frankreich. Zu letzter Zeit haben sch verschiedentlich Firmen erboten, deutsche Kriegergräber in Frankreich instandzusetzen und zu unterhalten sowie auch Anr- kimfte über die Lage von Grabstätten zu erteilen. Um Sir Hinterbliebenen vor unnützen Seibausgaben zu bewahren, M darauf aufmerksam gemacht, daß die Französische Regiemg ‘ gemäß einer im Vertrag von Versailles übernommenen Per- - pfliebtung für die in ihrem Gebiet befindlichen deutschen Kriegergräber sorgt. Wie kürzlich von maßgebender Stelle durch persönliche Besichtigung, festgestellt worden ist, ist der Fustani der Gräber befriedigend. Eine Herrichtung der auf .är- - friedhöfen in Frankreich liegenden deutschen Gräber durch bis j Angehörigen ober deren Beauftragte erübrigt sich daher unb , wird auch von den Franzosen nicht gestattet. Auch J inb zu: Wahrung der Einheitlichkeit der Militärfriedhöfe von der fr an zösischen Regierung Richtlinien über den Umfang einer privaten . Grabschmückung ausgestellt. Auf Semeinbefriebböfen ist mit Genehmigung des Bürgermeisters die Aufstellung von Trab- | reichen, ebenso auchBetluMUlg der Gräber LM»-KtnE^ gestattet. Für die 'Kmysinnq von AuMnstèn über Sie Cage p von Gräbernmdas Zentralnachweisamt für Kriegervetzche i und Kriegergräber in Berlin-Spandau, Schmidt-Knobelsdor- ‘ ferst raße zuständig.
Sin prähistorisches Kegelgrab entdeckt. Der Altertums- forscher Prof. Beltz hat auf Rakower Gebiet bei Beubukoro in ß
Mecklenburg ein Kegelgrab freigelegt, das wie R. Hegdenm» in der ,Frankf. Ztg." schreibt, den älterbronzezeitlichen Kegelgräbern augehört. Der Grabhügel barg zwei Gräber in einer Tiefe von 2.80 bezw. 2.20 Meter. Das tiefer gelegene HÄ war von einem breiten Steinrahmen umzogen, der Grund Grabes lag frei auf dem Urboden auf. Zn dem freien AaM fand man deutliche Spuren eines starken Holzsarges und eines Bronzegegenstand. Von dem Toten waren Knochenreste erkens- bar. Auch in dem anderen Grab befand sich ein Steinrahmec aber aus wesentlich kleineren Steinen. Von einem eichen«: Sarge waren zahlreiche und deutlich erkennbare Reste vorher den. Die Bestattung war hier aber keine Beerdigung, form» die Beisetzung- eines verbrannten Leichnams, von dem W , zahlreiche, stark verbrannte Knochen erhalten sind. Zwischen u Gebeinen lagen mehrere Bronzen in Seegras eingewickelt, sind zwei Stachelknöpfe mit innerem Stea (sogenannte " und ein spiralförmiger Armring. An anderer Stelle des Trc des lag ein kleines, rundliches Knochengerät mit konzentrisch-» Kreisen, ein sehr seltener Fund, wohl auch eine Art Lubulnr- Oberhalb der Gräber zieht sich in dem Hügel eine breite StR hin, die von einem Brand herrührt, wahrscheinlich einem:»' I genannten Zeremonialfeuer bei den BestattungsseierlichkeM-
Riesenbrand eines Sägewerkes. Zm Hafen-Hobel- a - Sägewerk in Gröba bei Riefa (Sachsen) brach Großfeuer a 4 Es brennen die riesigen Holzlager der Firma, die einen ung heuren Wert darstellen. Sämtliche Feuerwehren der Un^eg sowie die Motorspritzen der Leipziger und der Dresdner F?u » wehr sind an der Brandstätte erschienen, müssen sich Löschung des Feuers versagen und sich nur auf Abwehr Uebergreifens des Feuers auf die umliegenden Häuser Fabriken beschränken.
Des Hängers Flug. Der Tenor Fritz Soot hat am ^ nerstag in London mit großem Erfolg den „Siegmund g i gen, nachdem Laurenz Hofer wegen plötzlicher Erkrankung $. . sagen mußte. Da keine Zeit zu verlieren war, stellte >‘ M rektion des Opernhauses dem deutschen Sänger ein o ^ N zur Verfügung, welches gestern um 10 Uhr Köln ver nachmittags 2.30 Uhr in London eintraf. Der bang ( nach der Vorstellung, er hätte zuerst geglaubt, er we singen können, weil er während des Fluges eine seltsam keit in der Magengegend verspürte, doch habe er sich ’ ^ Landung sofort -erholt und sich am Abend durchaus m funden. .
Sin Wels von 82 Pfund. Ein Wels von der eben Länge von 1,80 Meter und 82 Pfund schwer w ' ^ einer Meldung aus München im Karpfsee, dem ZM " ^jh Missionsklosters Schleedorf in Oberbayern, unter sw he des Fischmeisters Schröter gefangen.