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^x^VMapriittt^ aus die Schwedouschanze. Der ^a Hulba e. V. Ortsgruppe bes A. D. A. C. wr« Motors portktu ö ^ Es èer jebem Rhö-Ubesuchor wohl be- orijtoltet am , Hchw-edenschanze m klassisches Bergren- WW ^siâet sich unmittelbar am 2lusgangsp.uu.kt T^hlâersfelb unb führt bis auf bie Paßhöhe der Schwe- der Siodt G l Domren ist offen für Motorräder unb Alo« denschanze. - ^^ ^ bereits vorliegenden Nen» torwag-en «a ^ ^ân B-e-teili-gung zu rechnen. Nähere MM°n «ft . ^ Dieser Stelle noch veröffe-ntli- ÄÄ im übrigen «f»i- im WH *** ^E erscheinende Voranzeige.

-Mim esoharbeiterftreik. Der Streik im H-olzgewerb-e steht vor dem Sufammenbrurb. Gleich den Ratten, die bas sinkende S^tf oerfa fen, haben sich bie Anstifter des Streiks nach Frank SegXn, um dort Arbeit zu suchen, während sie die von ihnen oerMrten Zamilienväter -ihrem Schicksal überlassen. Ar- deitswiltige wurden bisher gewaltsam vom Betreten der -3e» riebe zurückgehalten. Nachdem aber die Ueber-griffe der Streik poften mit -empfindlichen Polizei-strafen b-elegt worden sind, -gehen die Arbeitswilligen- ohne SnanJpruchnabme des ihnen von Ar- beitgeberseite angebo tonen Schußes ungehindert ihrem Berufe nach. 3ubem läßt das starke Angebot von Arbeitskräften -die Wiedereröffnung der bestreikten Betriebe in ben nächsten Lagen erwarten, was im Interesse des Wirtschaftsfri-edens dringend geboten erscheint.

chlnveränderte Sunimiete. Wie der Amtl. Preuß. Presse­dienst von Mständig-er Stelle erfährt, bleibt die Miete für den Monat Buni dem Mai -gegenüber unoerämbert. Sie beträgt also 76 Prozent der Fri-ede-nsmi-ste deM. 72 Prozent, soweit Schön- cheitsreparaturen zu Lasten der Mieter gehen.

Line Beamtentagung. Hier fand am Samstag und Sonntag «bie 5. ordentliche Vertreterversamml-ung -des Provin-zi-alkartells Hessen-Nassau (Nord) des deutschen Beamtenbu-ndes statt. Wir -behalten uns einen -eingsheb. den B-ericht über die von zahlrei­chen Vertretern besuchte -Tagung noch vor.

Eine öffentliche Versammlung mit dem ThemaGemei-ude- Bestimmungsr-scht" fand ,gestern Sonntag abend in der Aula -des Symnafiums statt. Herr Stubienrat Dr. W -e st enber - ger eröffnete die gutbesuchte Versammlung. -mies darauf hin, daß seit Bahrzehnt-en -gegen den Alkoholmißbrauch -gekämpft wurde, jedoch ohne greifbaren «Erfolg. Man habe den verkehr­ten Weg -ei-ngeschlagen-, indem man die Verbraucher zu beeinflus­sen suchte. Die Not sei -nicht gelindert -worden. Tin anderer Weg solle nunmehr -eingeschlagen werden, um bas Uebel an der Wurzel zu fassen. Herr Dr. Westenberger erteilte sodann dem ersten Redner -des Abends, -Herrn Prof. Dr. Trommers- Hansen- Marburg -das -Wort. Der stellte -einleitend- die Fra­ge:Warum die Alkoholwoche? Warum -immer und immer wieder die 'Behandlung ber Alko-holfrage, die doch bislang reirtp lieb genug erörtert worden ist? Tr -gab bie Antwort:Solange bis nach ihrem Ergebnis gelebt unb gehandelt wird. Herr Stubienrat Dr. W-estenberger -brachte eine Resolution zur Ver­lesung, bie in «ihrer Formul-i-erung von den Anwesenden geneh­migt wurde. (Die Resolution, die an den Reichstag geschickt werden soll, fordert die Linführung des G. B. R.

Sommer-Sonderzüge. Auf her Som merjo n derzugkonseren z in Baden-Baden, an der sämtliche Reichsbahndivektion-en und einige Reedereien beteiligt waren, wurde beschlossen, auch in diesem Bahre in ben Monaten Bun!, Buli und August 5om-m-er- fonderzüge mit 33 eindrittel Prozent Fahrpreisermäßigung -ver­kehren zu -lassen. Mit dem Ausgangspunkt Frankfurt (M.) sind folgende Züge in Aussicht -genommen: A. Nach Süd - deutsch land. 1. Nach München am 13. Buni, 3., 4., 11., 18. Buli und 8. und 22. August. Zu diesen Zügen werden von den Fahrkartenausgaben Frankfu-rt (M.) «Hbf., Offenbach (M.) Hbf. und Hanau Oft -Fahrkarten 3. Klasse -und zu dem am 3. Buli verkehrenden Zuge auch solche 2. Klasse nach Augsburg, München, Berchtesgaden und Ga-rmifch-Parten Kirchen ausge- geb-on. Die Fahrkarten nach Garmi-sch-Part-e-nki rchsn berechti- gen auch zur Fahrt nach Kufstein oder Afch-au oder Marguart- stein. 2. Nach Bafel und Konstanz am 4. Buli -und 18. Buli. Fahrkarten 3. Klasse liegen nur in Frankfurt ('M.) Hbf. auf -nach Donaueschingen oder Mülheim -(B-aden), Freiburg, (Breisgau), oder -Tri-berg oder Freudenstadt, Neustadt (S-chw-arzwald) ober Titisee und Konstanz {für die Rückfahrt -auch gültig von Schaff­hausen oder F-ri-edrichshafen). B. Nach ber No -rds -e -e: am 4. Buli. Fahrkarten 5. Klasse nach Borkum, Buist, Nord-srneg, Langeoog, -L-mden, Außenhafen unb Norddeich werden ausge- geben von ben Fahrkarte-nausgaben Frankfurt (M.) Hbf., Gie­ßen, Dille-nbur-g und -Siegen. L. Nach H a m b u r © B r -e - men -am 4. 14. Buli und 4. August. Fahrkarten 2. und 3. Klasse nach Hamburg-Altona und Bremen Hbf. werden -aufge­legt bei den -Fahrkartenausgaben Frankfurt (M.) Hbf., Offen- bacb (M.) Hbf., Lonau und Vebra. Zur Leiter fahrt nach ben Seebaber 11 (-nordfriesische und ostfriesisch-e Bns-eln können in dem gleichen Umfange wie im Vorfahre in Hamburg und Bremen Anschlußsono-erruu\jabrkarten zu ermäßigten Preisen gelöst roerbra. D. Aach ber Ostsee am 3. Buli. Zu diesem Zuge worden von den Fahrkartenausgabeu- Frankfurt (M.) H-bf., 9 ^' ^EU Ost, Fulda -und B-ebra Fahrkarten j-.Äne nach fofgenben Orten ausgegeben: 1. Herings-

4 SL± ^*^ â «lpi ,kr Sokroro, S-rlpbog,.Uralte*»,. L

- - ' 11 ----- 4. Hild. Karim nach Trilli An-h. Bi-f <211 > 'ma â°)»âa»LMb-m Sran-kfnrt ,(2n.) 6bf 0ft«bach St 6? <*,8. «ach Sch n <,5. h und 3i Luli und 1. August. Zu dem Zuge am 5. Buli können

2' ^?' ^^ Ech- -Görlitz, Hirschberg (Schlesien)

»w S Ä?Ät' > ****** Clpii» «6 tenausank '^^^^ Kegen- Karten auf bei ben -Zahrkar- Offenbach W Hbf Lu, s»n-gs Bun-i veröffentlicht.^ ^^ E â Fahrpreise werden an- de Älckum"^.^" Sorten in den Zügen. Das r-eifen- ten -n-achzulöse-n ^^"Kg, in ben Zügen rechtzeitig Kar- hen unb die -Zabl-nst U"«nohm-lt-ch-keiten aus dem Wege zu g-e- 'wir hiermit bar auf B-^^^ohten Fahr-g-eldes zu vermeiden, weisen wenn der -r-ech-tzeiti-g-e Meldung noiv gilt, ^m Linsteigen dem D?n Abte-ilzügen spätestens nach m 8* durch bas Fenster hindurch mit«

teilt, daß er eine Fahrkarte, Uebergangskar.se ober Schnellzugs- zuschlagska-rt-e na;chfasen müsse. Bn D-Zügen genügt es, wenn der Reisende sich beim -erstmaligen Erscheinen des Schaffners im Wagen meldet, und zwar nur bann, wenn der Reifende mit seiner Meldung der Frage des Schaffners -nach ben Fahrkarten zuvorkommt. «Hat sich der Reisende -beim -erstmaligen Erschei- -nen des Schaffners im Wagen nicht gemeldet, auch wenn ber Schaffner, ohne in den -einzelnen Abteilen- nachzufragen, nur durch ben -Wagen -hindurchgega-ngen isst so- wirst das -erhöhte Fahrgeld e Inge zeigen. Es liegt also im- Bn-teresse jedes Reisen­den, der Karten nachzulös-en «hat, baß er hiervon den Schaff­ner rechtzeitig benachrichtigt, um sich vor ber Zahlung des -er­höhten Fahrgeldes zu schützen.

Die Linheitskurzschrift. Der 12, Ausschuß des Reichstags (Bildu-ngswesen) hat am 13. Mai 1925 über die deutsche Lr-n- Hei-tskurzschrift folgende -Lnts-chl-ießM-g igefaht:Der Reichstag hat von der D-en-ksch-rift ber Reichsregleru-ng in Sachen der Linheitskurzschriit Kenwis genommen Wenn er auch ge­wünscht hätte, daß die Gestaltung ber Sgftemurkunbe ber ^eut sehen E. K. -es allen -Sten-o-graphiesgstemen möglich -gemacht hatte, der -L. K. -einmütig zuzustimmen-, so verkennt er doch nicht bie fachlichen Schwierigkeiten, bie -einer solchen Losung der Frage entg-egenstanden. Sm Hinblick auf bie .W,-chtrgke> Fer Kur- fChrist, besonders auch für den Wiederaufbau Deutsch^nds be­grüßt da-her -der Reichstag bas Zustandekommen der Deutschen E K Tr fordert -nunmehr alle Stenographen und alle an der Kurzschrift -interessierten Kreise auf, unter Voranstellung -des Sefamti-nteresfes auf den Boden der neuen Tatsachen zu treten und für die alsbaldige restlose Durchführung der L. K. zu wir­ken Von den Regierungen des Reiches und ber Zander er­warten der Reichstag, daß sie die neue T. 5t bei ihrer Tm- führung, Verwendung und Wirkung -ständig überwachen, und, falls sich nach ausreichender Lehre und praktischer Anwendung Verbesserun-gsmöglichkeiten für bie neue Kurzschrift ergeben so-llten, das Weiter ungesäumt zu veranlassen. Vo-n diesem Standpunkt aus geht der Reichstag über d.-e.dazu

Petitionen zur Tagesordnung über . Mi-t dies er Entschließung dürfte der Widerstand gegen die L. «K. -endgültig -gebrochen

sein.

Gute Ernteaussichteu in Deutschland. Bm -Gegensatz zu den sehr pessimistischen B-erichten aus den Vereinigten Staaten über bie Trnteaussichten lauten die kürzlich ausgegebenen amtlichen Deutschen La-ate-nstandsberichte überaus günstig. Sie lassen er- freulich-erweis-e -Hoffnungen auf eine Rekordernte in Deuts ch- lanb zu. Der Stand des -Getreide -ist ber beste seit vielen Bahren unb wenn -auch noch keineswegs alle Gefahrmomente bis zur Evnst überwunden sind, so kann doch heute schon gesagt werden, daß bei -einigermaßen normalen Witterungsverhältnisfön mit ei­ner Ernte gerechnet werden kann, die, was -Ergiebigkeit und Qualität anlangt, Anwartschaft darauf hat, die beste seit Bahr- Zehnten zu werden. Der tim' allgemeinen sehr-vorsichtige amtliche B-ericht stellt fest, daß der seit vielen Bahren günstige Saaten- Jtanb in Deutsch laiid derj-enige -des Sahres -1913- Wer bem diesjährigen zurückbleibt. Berücksichtigt man ferner, daß die Anbaufläche für Weizen größer «ist als im Sahre 1923, so läßt sich d-araus -mit einiger Sicherheit der Schluß ziehen, daß D-outs-chiand in der -nächsten Zeit sich -insbesondere mit Getreide unb auch mit Futtermitteln in -wesentlich höherem Grade aus -eigenen Beständen wird v-ers-orgen können als bisher, unb daß bie Zufuhr aus dem Ausland erheblich herabgemindert -werden kann, eine -Tatsache, bie auf die -ganze deutsche Wirtschaftslage und die G-estaltu-ng der Handelsbilanz von starkem Einfluß fein muß; ist doch -im vergangenen Bahre allein für die -Dltifüyr von Weizen unb Roggen infolge der -unzureichenden Ernte ein Be­trag von nicht weniger -als 285 Millionen Mark ins Ausland gewandert, ganz abgesehen von ber sonstigen lediglich Verbrauchs zwecken dienenden Einfuhr die unsere Handelsbilanz in hohem Grade verschlechtern half.

Schützt die Bögell Meistens ist -es Gedankenlosigkeit und Ma-ngk! an Einsicht, wenn man die Vögel, statt sie -als treue Freunde zu hegen und zu pflegen, sie zutraulich zu machen unb ans Haus zu gewöhnen, wie Feinde verfolgt und ihnen nachstellt. G-odonket der Vögel!" heißt es -i-m Winter, wenn bie Allmut- ter Erde mit einem dicken Schneetuch zugedeckt ist. Freundliche M-enfch-en streuen dann Speisereste auf bas Fensterbrett und freuen sich sogar, wenn die sonst wenig -beliebten Spatzen zu Gäste kommen. Betzt ist es Frühling Mail Die Kinder sin­gen in Wald unb Feld:Alle Vögel sind schon da!" Alle sind sie da, Zug- und W-andervö-gel. Die Sehnsucht nach der nordi­schen Heimat -hat sie -aus beim fernen Südafrika wieder zu uns geführt. Zwar sind viele auf der Strecke geblieben. Die -schw-a- -ch-en sind ins Meer gefallen und -ertrunken; sie haben -ihrer Sehnsucht -das -eigene -Todesopfer gebracht. Zehn-tausende sind in Bt-ali-en, der Hochburg der Vogelsteller geblieben und in die Pfanne gewandert oder fingen nun in der Gefangenschaft schwer m-ütige Lieder. Ein bitteres Los hat viele getroffen. Man hat sie geblendet, damit sie denken sollen-, es sei -ewig Sommer unb deshalb immer singen. Wenn den Vögeln in Deutschland Zwar nicht ein so schreckliches Los beseh leben ist, so gibt es doch manche, bie den Vögeln -nachstellen. Es.-sind biejenigen, welche es nicht anerkennen wollen, daß die Bögel bie treuesten Freunde unb Verbündeten des Lan-dma-nnes -sind, die -den Pflanzenwuchs vor-verheeren-den Insektenfraß schützen. B-oder, der -ein Stück- -ch-e-n Erde bebaut, sollte mit allen -ihm zu Gebote stehenden Mit­teln versuchen, bei nützlichen Tierchen an sein Grundstück zu feff-eln. Mit unerbittlicher Strenge sollten sie den kleinen Laus­buben entgegentreten, bie durch Hecken unb Gebüsch schleichen, benen kein Baum-wipfel zu hoch ist, um aus ben Vogelnestern Sier oder -Bunge zu rauben. Wo man -die Vögel schont, werden sic zahlreicher ihr fröhliches Lied -ansti-mmen- und auch burch Vertilgung -des verderblichen Ungeziefers -auch- Dankbarkeit üben. Nicht nur zwischen den einzelnen Dörfern kann man ei­nen Unterschied bemerken-, sondern selbst ein -einzelnes Gehöft Zeichnet sich durch volleres Laub und reicheren BlUtenschmuck aus, wenn der Besitzer bie gefieberten Gäste zu schätzen und zu schützen weiß. Dazu läßt sich aber noch mehr tun, als daß man bie ungezogenen Buben -abwehrt und den -geliebten Singvögeln die Aufreihung gestattet. Freund Starmatz findet in jedem Bahr bei seinem Einzug eine schöngebaute Boumkronenvilla vor. Auch ben Störchen bereitet man oft eine Herberge. Sollte man da ben kleineren Singvögeln nicht nur aus Liebhaberei, sondern um bes eigenen Vorteils willen das Nisten -erleichtern? Es macht w-euiig Mühe, wenn man Nistkästen aufhängt die Astlöcher, in Ee-n sie gern brüten, reinigt, und bie Nester, die unter freiem Himmel liegen, durch eine kleine Ueberdachung vor Regen schützt

Vor allem aber ruhte man namentlich in der Paarungs-^ und Brutzeit auf die wildernden Katzen, denen unzählige kleine Sän­ger in den Gärten, zur Beute fallen^ die uns vielleicht noch am Morgen mit ihrem fröhlichen Gesänge begrüßten. Wer so bie munteren Tierchen an seinen Hof unb Garten gewöhnt unb da­bei .ihre bösen Feinde, die nesterstörenden und -eiersamm-elnden Knaben abwehrt,.dem werden sie sich bald zuträglich zeigen und Freude bereiten. Der Nutzen wird aber auch bald an Baum und Strauch, am Gemüse und Getreide zu «spüren sein. Go-wird die geringe Mühe mit tausendfältigen Zinsen bezahlt.

Hersfeld, 23. Mai. Der vor acht Tagen ausgebrochE Alaurerstreik, ist im Wege des Ausgleichs beigelegt worden« Die Arbeit wurde heute morg-em wieder ausgenommen.

Lfchwege, 24. Mai. Zwei Einwohner in bem benachbartere Frieda gerieten in Streit, in beffen Verlauf -einer von seinem Gegner eine kräftige Ohrfeige erhielt. Der Getroffene stürzte zur Erde unb schlug dabei mit, dem Hinlerkopf aup einen Stein, Er erlitt -einen Schädelbruch, der fernen Tod -herbeiführte.

Mainz, 23. Mai. Die französische Besatzungsbshörde gibt die Stadthalle, die bisher -als Soldatenheim benutzt wurde, am Samstag- der Stabt zurück. Auch die Hauptwache wird geräumt und der Stadt zur Unterbringung einer Kunstsammlung zurück­gegeben.

Dsderstadt, 23. Alok. Ueber -einen interessanten Vorgang -berichtet dieSüdh. Volksztg" aus B-ei-snrode. Ein Land- wi-tzt, der in der Nähe des Waldes arbeitete, sah früh morgens einen Hafen über den -Weg hopeln, der im jungen Klee -s-em Frühstück eingenommen -hatte und wahrs-ch-ei-nlich im Hochwalde der Ruhe pflegen -wollte. Schon hinter dem Tannenmantel gab -es ein sonderbares Geräusch. Der Landwirt ging ihm nach und sah zu seiner Ueberraschung einen großen Habicht, der im hohen Heidelbeerkraut auf den Hafen -sinschlug. Bm -gleichen Augen­blick sprang ein anderes Tier dazwischen. Die Federn flogen umher. Es war ein Fuchs, der mit dem Hafen davonstürmte. Der «Habicht flatterte und stieß vor einen Baum, unter dem er verendete. Dicht -am -Rumpfe war «ihm -ein Flüge! abgebifjen. Als nach -einer Stunde ber Landwirt den toten- Raubvogel mit nach Hause nehmen wollte, hatte ihn der schlaue Fuchs jeßon geholt.

Heiligenstadt, 23. Alai. Dieser Tage vollendete der eichs- feldifche Dialektdichter Martin -Weinrich sein 60. Lebensjahr.

Frankfurt a. M.» 23. Alai. Wie Kölner Blätter melden, hat der Direktor der Kunst-gewerbe- und Handwerkevschule der Stadt Köln, Prof. Martin «Eisässer, -einen Ruf als Stahlbau- direktor nach Frankfurt a. M. -erhalten. Dem Vernehmen nach wird Prof. Elsässer diesem Zolg-e leisten.

Auswürtige Bühnen.

Spielplan der Städtischen Theater in Frankfurt a. Mam.

Opernhaus.

«Dienstag, den 26. Alai. Abends 7 % Ahr:Cavalleria rujticana. Hierauf:Der Bajazzo".

Mittwoch, den 27. Mai. Abends 7 Uhr:Susannes Ge­heimnis". Hierauf:Tanzsuite Couperin-Strauß. Zum Schluß: Schicchi",

Donnerstag, den 28. Alai. Abends 7 % Uhr:Der Bar» hier von Sevilla".

Freitag, den 29. Mai. Abends 7 Uhr:Pique Dame".

Samstag, den 30. Alai. Abends 6% Uhr:Carmen.

Sonntag, den 3l Mai. Abends 6 Uhr:Die Wa-lküs»''.

Schauspielhaus.

Dienstag, den 26. Mai. Abends 8 Uhr:Der verlorene Sohn".

Mittwoch, den 27. Alai. Abends 8 Uhr:Der verlorene Sohn."

Donnerstag, den 27. Mai. Abends 7^ Uhr:Der Krei­de-Kreis".

Freitag, den 13. Alai. Abends 8 Uhr:Der verlorene Sohn.

Samstag, den 30. Alai. Abends 7 -Uhr:Louis Ferdinand Prinz von Preußen".

So-nntgg, den 31. Alai. Abends 6% Uhr:Goethes Faust 1. Teil.

Neues Theater.

Dienstag, den 26. Alai. Abend 8 Uhr: dem Scheidungsgrund".

Mittwoch, den 27. Alai. Abends 8 Uhr:

Donnerstag, den 28. Alai. Abends 8 Uhr: dem Scheidungsgrund".

Freitag, den 29. Alai. Abends 8 Uhr: bem Scheidungsgr-und".

Samstag, den 30. Mai. Abends 8 Uhr­de Affe.

Die Dame mit

Der Glücksp'ilz"

Die Dame mit

Die Dame mit

Der sprechen»

3L Wai. Nachmittags 3^ Uhr:Der Glückspilz". Abends 8 Uhr:Der sprechende Affe«.

. Montag den ,. Buni. Aacbmittags 3^ Uhr:Die Dame mtt dem Scheidungsgrund". Abends 8 Uhr:Der sprechende

Sprecksaal.

<Sur diese Rubrik übernimmt bie Redaktion lediglich die vr-ßgeledli».

Beransmortung.)

Die ungeheuren Bodenpreife. Damaschkes Bodenreform entnehmen wir, daß der Berliner Magistrat 5 Millionen be­willigt hat für nacbftellige Hypotheken, weitere 2 einhalb zum ->au von Häusern. Cs handelt sich um vernünftigerweise Klein- wohnuiigen -bis zu 2 Zimmern. Nun kommt aber hie Kehrseite es dürfen nur Etagen-Häuser gebaut werden. Mietkaser» non, Kasernenelend, nur ausnahmsweise dürfen einzelne Kl-ein- Hausvauten r-n Betracht- kommen, die im Besitz der Baugesell- ch-afte-n bleiben müssen, kein Vermieter sondern nur ein -unper-

Direktor, der natürlich nur das Bnt-oresse seiner Se- eHJchaft im Auge haben darf. R-e-chn-e man den Stock im Hau» je zu 5 Zvobnungen, 5 Stockwerke 2 ber üblichenGarten"» Haujer ohne Garten, das gibt 50 Wohnungen 50 Familien, jagen wir schlecht gerechnet 100 bis 150 Kinder, alles auf eine Hausnummer, im Nachbarhaus das gleiche Vi-Ib. Was für ein Geschlecht wächst da heran. Und der Grund, die ungeheuren Bodenpreife an denen sich Gesellschaften -bereichern die keinen binger dazu rühren. Wann wird hier Wandel geschaffen wer» ' 1 Ein Volkrsreund.