Seine Einheit ist trotz -der Stürme der Revolution geblieben, und beute ist es wieder Gemeinschaftsdenken der größten Teile aller Volksgenossen, daß dieses Bismorcksche Reich auch die Zukunft überbauern wird und muß.
Der Strom des gleichen Denkens, das Kameradschaftsge- fühl umschließt uns alle im Stahlhelm und hat uns eine Macht werden lassen, deren volle Verantwortung wir bewußt auf «« nehmen. Der rechte Stahlhelmgeist, jener Geist, der oas aorau- en der Schlachten bejroang, und der das innere Erlebnis des Kampfes in sich trägt, ist heute Gemeingut vieler anfangs abseits stehender Kameraden geworden. Dieser Stahlheungeest, oer keinen Unterschied des Standes, des Ranges, des Titels kennt, sondern im Anderen nur den Kameraden sieht, der ist es, der uns groß gemacht hat. Aus ihm erwachsen die Säulen des Bundes: Kameradschaft und Disziplin.
Wer das auf seine Zahne schreibt, der muß schon seine äußere Lebensgestaltung danach einstellen und vollends muß er zu einer Innerlichkeit gelangen, die weit weg ist von einem Maulheldentum, was wir anderen überlassen. Wir sind keine Trommler — aber wir haben den Gleichschritt, 1141 Unser Ziel ist die innere Befriedigung und der ganze Stolz eines Mannes, der in Zorm ist, der sich selbst gegenüber und der Welt gegenüber seine bewußte Haltung hat u.der da mithilft, einen deutsch. Mänertgp zu schaffen und ein gleichmäßiges Männerdenken, auf Grund dessen allein wir in der Lage sein werden, dieses neue Deutsch land aufzubauen. Man mochte uns Stahlhelmkameraden oft und namentlich von Gegnerseite mit den Phrasen eines Klischeestempels abtun. Wir lächeln. Wir haben zuviel gesehen, eriebt und erlitten. Mit Begriffen: Monarchisten — Republik in Gefahr — der Zeind steht rechts — soll man uns nicht kommen. Wir haben die schwarz-weiß-roten Farben — selbstverständlich Denn wir fochten unter ihnen und wir wechselten nicht Farbe u. Firma in der Stunde der Not. Es geht auch nicht um die Frage der Staatsform. Das tritt zurück — diese Zormfrage. Deutschland zu retten, zur inneren und äußeren Befreiung zu kommen, ist das Ziel.
Die stärksten Nerven siegen, sagt Hindenburg.
Unsere politischen Gegner verloren sie oft im Wohlkampf; sie haben sie zum Teil auch heute noch nicht zurückgewonnen. Wir hoffen es aber denn wir erstreben die großen Volksgemeinschaft auf dem Boden vaterländischer Sejinnung. — Wir brauchen die große Einigkeit.
Weidlinge und falsche Freunde gibt es überall auf der Welt. Feinde und Gegner hat auch der Stahlhelm. Aber im feinen Reihen können nur diejenigen sein, mitarbeiten oder führen, die deutsch denken und fühlen, die mit reinem Herzen im großen Bunde unser Bundeslied singen können:
Wir fragen nicht nach Würde, Rang und Titel, Nicht nach Partei, nach Bildung, Selb und Gut,
Uns gilt der Staatsrock wie der Maurerkittel,
Wir sehn dem Mann ins Herz und in den Mut.'
Shr, die dem Zeind ihr wehrtet
Und Mannesmut bewähret,
Kommt her zu uns, schlagt Hand in Hand mit ein:
Auch ihr seid unser, laßt uns Brüder sein!
Laliban reimt im „Tag":
Die Wälle überrannt, der Zeind im Land, Und alle frohe Hoffnung fast verglommen.
Du hielst die Zäden ruhig in der Hand
Und wartetest, bis deine Zeit gekommen.
Und ungehindert durft' in II ob erseh mang
Der Siegesgewißheit Samonow marschieren, Bis du den Ring geschlossen. Da erklang Das Znfant'riesignal zum Avancieren.
Von neuem hat im Zeichen Schwarz-weiß-rot Der Sieger das Kommando übernommen.
Ein inn’res Tannenberg tut bitter not, Und wiederum ist deine Zeit gekommen.
Hellauf, mein Landl Das Grau'n der Nacht versinkt. Auch diese Schlacht ist nicht mehr zu verlieren, Nun Hindenburg uns führt. Und neu erklingt
Das Znfant'riesignal zum Avancieren.
Üuftsge Gcke.
Was nun? „Ober, zweimal Gansbraten, für mich und meine Frau."
„Es ist leider nur noch eine Portion da, mein Herr."
„So? Das ist ja recht nett! Was soll nun meine Frau essen?" Münch. SIL Post.)
Hilfe in der Not. Richter (wütend): „Sch bitte mir Ruhe im Gerichtssaal aus! Wer hier jetzt noch einen Laut von sich gibt, den lasse ich durch den Gerichtsdiener aus dem Saal entfernen und auf die Straße setzen!"
Der Angeklagte: „Hurrahl Hurraah! Hurraa-ah!"
O diese Kinder. Lehrer: „Der liebe Gott begleitet euch auf allen euren Wegen, liebe Kinder."
Kurt: „Geht er auch die Treppe mit mir herauf, Herr Lehrer?"
Lehrer: „Gewiß."
Kurt: „Wenn ich aber herauf gehe und der Hans geht hinunter — mit wem geht er dann?" Münch. SIL Presse.)
Besser ist besser. „— Schwöre mir, Geliebter, daß du auf dieser Bank noch keine andere geküßt hast!"
„— Laß uns eine ander Bank suchen, Geliebte; . . . Sm Stadtparke mit seinen zweihundert Bänken wird sich wohl eine finden, wo ich dir den verlangten Schwur leisten kann . . .!“
Münch. SIL Presse.)
Sm Gebirge. Skifahrer: „Fünf Mark verlangen Sie für dieses winzige Schnitzel?"
Kellner: „Das sieht nur so klein aus gegen die großen Berge.". Münch. SIL Presse.)
-----------—---------- ------- ■ ' ■■ . ------------ -----—
Bekanntmachung.
Die Lieferung des Brennmaterials für die städtischen Anstalten, Schulen und Diensträume für den kommenden Winter
soll im Wege des Angebotes vergeben werden. Die Liefe erfolgt an die bekannt gegebenen Verwendungsstellen nötigt werden etwa 360 Zentner Anthrazit-Kohlen, nco ner Eiform-Briketts (Anthrazit) 2100 Zentner' Nutzkok, 1550 Zentner Steinkohlenbriketts, 1850 Zentner Braunkok, ' briketts, 1200 Zentner Zechenkoks, 80 Rm. ^ucbenkbeitM" 200 m Tannenholz. Angebote auf die Lieferung sind oerUn Jen mit der Aufschrift „Lieferung von Brennmaterial" mi d Magistrat einzureichen. Sn dem Angebot sind die Zechen En denen die Kohlen und Briketts bezogen werden, anzugeben' Oeffnung der Angebote erfolgt am Sonnabend, den 23 9» • 1925, vormittags 11 Uhr im Stadtschloß Zimmer Nr. 3’ Kohlen und Briketts für die Schulen sind während den -Serien im Suli, die Kohlen für die Anstalten und Diensträu, " narb Bedarf zu liefern. Das Holz ist bis Ende Suni anzufahren
Zulda, den 13. Mai 1925.
Der Magistrat: Dr. Antoni.
Bekanntmachung.
Der Landwirt Karl Müller und der Landwirt Zran; Hagemann von Engelhelms sind als Ortsschätzer für den Gemeindebezirk Engelhelms auf Widerruf bestellt und vereidigt morden.
Zulda, den 4. Mai 1925.
Der Landratz S. V.: Schuster.
Rechnungs-Formulare
sowie alle sonstigen Drucksachen
für Industrie, Handel, Gewerbe und Private liefert in bekannt bester Ausführung
Akzidenzdruckerel Rud. Bamberger, Fulda.
taiiiiiiillliiiiirf
Flügel-Orgel-Harmoniums grösste Auswahl, erste Fabrikate, Teilzahlungen.
Aloys Myer, Fulda,
1846
König!, & Päpstlicher Hoflieferant.
W
tVMViii^ .......
Raturhellverem e. B. Zulda
Mr* Pfingstfest
Sonntag, 17. Mai, nachmittags 3 Uhr
Sonder-Angebote in
Die
___ Sts^
31
D1W WM
2 Ganggetriebe, Kickstarter, Leerlauf, Kuppel &
Bequeme Teilzahlung.
sofort lieferbar.
in 6 bis 8 Wochen bis 30 Pfd. Zunahme. Garant, un- schädl. Aerztlich empfohlen. Streng reell! Vi^6 “’ schreiben. Preis Karton mit Gebrauchsanweis Mk. 0.- Hof-Apotheke zum Schwan u. Engel Apotheke.
Schöne volle Körperformen durch
am Badegarten sind täglich von S Uhr früh bis 8 Uhr abends geöffnet.
Badepreife für Nichtmitglieder:
Tageskarten
für Erwachsene 25 J, für Kinder 15 4-
Monatskarten
""für Erwachsene 4 M, für Kinder 2 X
Jahreskarten
für Erwachsenes 5 ^, für Kinder
Pfand für Schlüssel ;. Oberstadt-Bad 50 g.
?Ä- Kircher-Ludwig, Fulda. S
9 75, 7.50. 4.75
und Manschetten
im Luftbad a. Badegarten. K 0 n; ert, d. Stadtkapslle, ‘preiskegeln und Schießen, Spiele, Kinderbelustigcwg. Bon 4 Uhr ab wird Seeligs-Kornkaffee mit?Mch kostenfrei abgegeben. — Tasfenmrtbringen! Zutritt für Mitglieder u. »ingesührte Freunde bei Vorzeigung letzer Quittung frei l
in Seide crest reift, gemustert und karriert
9.75, 6.50, 3.75
Naturheilverein
e. V. Fulda.
MMN
Das Bad an der Wörthstraße ist vormittags oder nachmittags abwechselnd von Damen oder Herren zu benutzen. Erennungsstunde 1 Uhr).
Mitglieder mit Ehegatten und schulpstichtigen Kindern haben kostenfreien Zutritt zu allen Bädern. (Ausweis vorzeigen! S. monatl. Mitteilungen.)
M jeden Montag und Donnerstag abends 8 s Uhr nach Schluß der Badezeit im Luftbad „Bade-
garten“ Unterricht im Tiefatmen und Ätmuugs- ^
= ggmnastik unter Leitung des Herrn T. Lucker, W M Naturheilkundiger hier. Danach Spiele. Eintritt â N frei! =
Tabakfabrinate-Großhandlung CARL MANZ
ßeinrichstrasse 43. Fulda Fernsprecher 385 Zigarren, Zigaretten
Rauch- Kau- und Schnupftobake Hervorragend leistungsfähig!
Nur noch wenige Ta^e ’ WWl-IlMllM rar. reine SeiPe jetzt nur 9,70. 4,90 /.^J oish. Preise 9.75—13.50
weiss und bunt, nur erstklassige Fabrkate
16.50. 9.75, 6.75
n« auch mit dazu passenden weidien Umlegkragen
llmSW, Hosen und Jäte erste Fabrikate
Snorilwen A"'" im
Hossnträffer für Herren und Knaben, aus Gurt und
von
93, 50 Gummi von
£95 p5
75^
195
• an 25^ 48â
HärÄ-MIhemden aus nur besten He.ndenhichen . . von
Cie os DaiMäsiihs
neueste Kragen formen . .....- • Stuck von
50.:
Kragen, Manschet en, ^oihenAen, Mansche lenkiröpl®, Sßckenhaüw, 8g0l.^ltö!, Sporiseiviieurs, Kiagenknöpie, Handtchuhe, Socken usw. in alersrrösster Auswahl zu billigsten Present
Froese Fulda
Täglich von 9 Uhr ab frische Buttermilch Bus mit Reinkulturen gesäuerten Rahm, gesundheitsfördernd.
Molkerei Fulda,
Groessers