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uju/en Zeitung uer eurcujierien par oaaei vie oraaisjeKrerare vor bis besondere Aufgabe gestellt, bis Kontinuität her Ver­waltung unb der fachlichen Arbeit in den Ministerien sicherzu­stellen.

Die deutsche Beamtenschaft blickt in Ehrerbietung und vol­lem Vertrauen zu Shnen, Herr Reichspräsident, auf; sie ist ent­schlossen, Sie mit allen Kräften in Shrem Wirken für den Wie­deraufbau unseres Vaterlandes zu unterstützen. Dessen dürfen Sie gewiß Jein.

Der Herr Reichspräsident erwiderte hierauf:

Meine Herren!

öd) banke Shnen für bis freundlichen Wünsche, die Sie mir dargebracht haben, und freue mich, Sie persönlich kennenzulernen öd) bin mir voll bewußt, daß die Beamtenschaft des Reiches in selbstloser und hingebender Arbeit wesentlich dazu beigctragen hat, daß in den schweren Sahren nach dem Zusammenbruch die staatliche Ordnung und die Einheit des Reiches erhalten ge­blieben sind, öd) weist auch, wie sehr gerade öftre, der Herren Staatssekretäre unermüdliche Arbeit dem deutschen Volke und dem Reiche von Rutzen war und bin überzeugt, daß Sie, meine Herren, auch in der Zukunft mit dem Beispiel pflichttreuer Ar­beit der Beamtenschaft vorangehen werden. Shnen als den Ver tretern der Beamtenschaft des Reiches wie auch persönlich Dank undAnerkennung sagen zu können, ist mir heute eine lebhafte Genugtuung."

Hierauf liest sich der Herr Reichspräsident die einzelnen Herren vorstellen und unterhielt sich mit ihnen über Fragen der Ressorttätigkeit und der Beamtenschaft.

Jie Reichswehr bei Hindenburg.

Der Reichspräsident empfing am Mittwoch nach den Ver­tretern des Reichstagspräsidiums, des Reichsrats und der preu- ßischen Regierung eine Abordnung der Wehrmacht unter Führ­ung von Reichswehrminister Dr. Geßler, der in Begleitung von General v. Seeckt und Admiral Zenker erschienen war. Gest­ler sprach dem Reichspräsidenten bis Glückwünsche der Wehr­macht und das Gelöbnis treuester Pflichterfüllung aus.

Der Reichspräsident antwortete hierauf:

Wehmut und Stolz erfüllen mein altes Soldatenherz, wenn ich in öftnen, meins Herren, die Vertreter der heutigen Wehr­macht begrüße. öd) brauche öbnen wohl nicht zu sagen, mit wie großer innerer Anteilnahme ich in den Sahren meiner stillen Zurückgezogenheit die schwere und hingebende Arbeit verfolgt habe, die Sie unter den schwierigsten Verhältnisten geleistet ha­ben. Mit stolzer Genugtuung dürfen Sie auf Shr Werk blik- ken. Die kleine deutsche Wehrmacht steht heute, unberührt von den Kämpfen der Parteien und politischen Meinungen, aufrecht da. Sie wird getragen von dem Gefühl der Verpflichtung ge­genüber der großen Tradition unseres alten Volksheeres. Mö­ge es Shnen auch weiterhin gelingen, aus der deutschen Reichs­wehr das wirkliche Instrument ehrlichen Friedenswillens zu ma­chen, das sie allein sein soll. Meiner, öftres Oberbefehlshabers Unterstützung dürfen Sie bei diesen Bestrebungen stets gewiß sein".

Ein Znierview! Marx über die soWKe Zage.

Unser parlamentarischer Mitarbeiter hatte mit dem früheren Reichskanzler Marx, der bei der Präsidentenwahl am 26. Arpil gegenüber dem Reichsblockkandidaten Hindenburg unterlegen ist, ei­ne Unterredung über die politische Lage. Dr. Marx äußerte sich folgendermasten über die Entwicklung der innenpolitischen Probleme nach dem Amtsantritt des Reichspräsidenten von Hindenburg:

Unsere gegenwärtige Gesamtlage, sowohl die innenpolitische als auch die austenpolitische ist austerordentlich schwierig, sodaß ich mich darüber nur mit Lusterster Zurückhaltung aussprechen kann. Die Entwicklung der innenpolitischen Lage hängt im we­sentlichen davon ab, ob es der gegenwärtigen Reichsregierung gelingen wird, die dringenden außenpolitischen Probleme zu lö­sen. Eine erfolgreiche Regelung der austenpolitischen Situation würde sich insofern günstig auswirken, als man dann mit Ruhe und Sammlung an den inneren Wiederaufbau herangehen könnte. innenpolitisch must unbedingt der ernste Versuch gemacht werden, zu einer Zusammenfassung aller wertvollen Kräfte der Ration zu kommen. Schon jetzt, sieht man, baß die schwierigen Zinanzprobleme, wie zum Beispiel die neuen Steuervorlagen und die Aufwertungsfrage nur dann gelöst werden können, wenn die Regierung auf die Mitarbeit aller Kräfte rechnen kann, Sch hoffe, daß sich die innenpolitische Atmosphäre weiter beruhi­gen wird und die Parteien sich eines Sages zusammenfinden werden, um gemeinsam das groste Ziel der Wiederaufrichtung Deutschlands zu verfolgen. Es must unter allen Umständen alles vermieden werden, was neuen Zündstoff in die Kreise des deut­schen Volkes werfen und ihr friedliches und gedeihliches Zu­sammenarbeiten stören könnte.

Die Zentrumspartei wird der Regierung Luther keinerlei Schwierigkeiten bereiten, wenn sie darin fortfährt, in der bis­herigen Weise die innen- und austenpolitische Situation zu be­reinigen. Wir wünschen u. fordern aber, daß die bisherige austenpolitische Linie beibehalten wird, denn es wäre eine Ge- sohr für das Volk und für den Wiederaufbau, wenn die allmäh­liche Entspannung zwischen Deutschland und den anderen Län­dern unterbrochen werden sollte, ön den innenpolitischen Fra­gen wird bas Zentrum der Regierung Luther gegenüber weiter­hin nach dem Grundsatz verfahren, den es nach dem Antritt der Regierung Luther durch den Fraktionsvorsitzenden Fehrenbach im Reichstag darlegen ließ: Die Zentrumspartei steht dem Reichskabinett mit wachsamer Zurückhaltung gegenüber und lüirb ihre Haltung von den Säten des Kabinetts abhängig ma­chen.

Die Reichsregierung Luther wird großen Wert darauf legen müssen, eine möglichst breite parlamentarische Basis zu schaffen auf der es seine wichtigen und schicksalsschweren Aufgaben durchführen kann. Die jetzt 'harrenden Probleme sind für das deutsche Volk ernste Lebensfragen, die die Regierung nur dann lösen kann, wenn sie eine möglichst große Mehrheit des Reichs­tages einig und geschloffen hinter sich hat. Das Zentrum wird das {einige tun, wenn es gilt, diese Erfordernisse in die Sat umzusetzen."

Aus den

Suternatioualos Arbeitsamt im Reichstag.

Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter wird uns aus Ber­lin vom 15. Mai geschrieben:

Der Reichstag hielt heute eine kurze Sitzung ab, in der über internationale Arbeitsabkommen verhandelt wurde. Ein demokratischer Redner fand allgemeine Zustimmung, als er sich mit Entschiedenheit dafür einsetzte, daß Deutschland eine reprä­sentative Vertretung auf den internationalen Konferenzen brauche. Leider sei Deutschland, wie der Redner mit dem Aus­druck des Bedauerns hinzufügte, nicht dabei gewesen, als die Welt in Genf verteilt wurde. Ebenso wurde das Verlangen eines Vertreters der Deutschnationalen von der Mehrheit unter stützt, daß beim Abkommen über das internationale Arbeitsamt die deutsche Sprache mit der englischen und französischen gleich­gestellt werden müsse, was nach Auffassung des Redners über­haupt für die internationalen Arbeitskonferenzen Geltung ha­ben müsse. Ein anderer Redner der Rechten ging noch einen Schritt weiter, indem er diese Gleichstellung zu einer vollen Gleichberechtigung Deutschlands ausgedehnt wissen wollte. Die Aussprache verlief im allgemeinen sehr ruhig. Gegen Ende der Sitzung kam es zu einer ziemlich lebhaften Geschäftsordnungs- bebatte. Das Haus war ausnahmsweise gut besucht. Bei der Festsetzung der morgigen Tagesordnung kam es zu einem Ham­melsprung, die die Anwesenheit von über 300 Mitgliedern ergab.

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Der Hauptausschust des Preußischen Landtags.

Der Hauptausschust des Preußischen Landtags beschäftigte sich mit der Kredituot des gewerblichen Mittelstandes und der Landwirtschaft. Aach den Beschlüssen des Ausschusses wird das Staatsminifterium ersucht, zur Linderung der Kredituot des gewerblichen Mittelstandes zu veranlassen: 1. Ein Betrag von 50 Millionen Reichsmark ist dem Handwerk, dem Einzelhandel und den Konsumgenossenschaften zur Verfügung zu stellen mit der Maßgabe daß bis Verteilung durch die Preußische Zentral- genossenschaftskasse, die Genossenschaftsabteilung der Dresdner Bank, die Girozentrale und die Landesbankzentrale der Kre­ditgenossenschaften und sonstige geeignete Geldinstitute erfolgt. Der Zinsfuß für die Kreditnehmer soll nicht mehr als 2 Pro­zent über Reichsdiskont betragen. 2. Das Staatsminijterium wird ermächtigt, wenn diese Summe nicht oder nur teilweise bereitgestellt werden kann, bis zu 50 Millionen eine Landes­bürgschaft zu leisten und die eventuell übersteigende Zinslast (über 2 Prozent Reichsbankdiskont hinaus) zu übernehmen. 3. Die Preußische Zentralgenossenschaftskasse ist nach jeder vor­handenen Möglichkeit zu stärken. 4. Es ist vorzusorgen, daß bei der Verteilung vorhandener Kreditmittel eine entsprechende Berücksichtigung aller Landesteile, stattfindet. 5. Auf die Reichsbank und die Preußische Staatsbank ist in dem Sinn einzuwirken, daß auf dem Wege über die Spitzenorganisationen, nämlich die Preußische Zentralgenossenschaftskasse, die Girozen­trale und die Landesbankzentrale die Mittel zur Diskontierung guter Handelswechsel zur Verfügung gestellt werden. Zur Linderung der Krediinot von Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe sollen schleunigst Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Insbesondere sollen die folgenden Vorschläge ver­wirklicht werden:

1. Die Zinssätze der Rentenbank und der Reichsbank inb auf ein für die Wirtschaft tragbares Mast herabzusetzen.

2. Die Gelder der Reichspost und der Reichsbahn sind der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse sowie anderen öffent- ichen Girozentralen unmittelbar ohne das Einschalten zinsver­teuernder Zwischenstellen zu übergeben. 3. ön jedem Falle dür- en die Gelder für Post und Bahn, auch falls sie geschlossen über die Reichsbank geleitet werden sollen, dem letzten Empfänger nicht teurer werden als die Kredite der Reichsbank. 4. Deut- che Anleihen, Schuldverschreibungen usw. wie auch die zu ihrer Deckung dienenden Hgpothekenpfandbriefe sind, soweit die Ver­träge zugunsten ausländischer Gläubiger laufen, vom Steuerab- 'ug vom Kapitalertrag bei den Einkommenbesteuerung frei zu teilen. 5. Die z. Zt. noch für tägliches Geld angelegten Mit­tel der alten Rentenbank sind mit längerer Frist an der Wirt- chaft auszugeben. 6. Bei den öffentlichen Sparkassen sind Vorschriften des Anlegungsgesetzes vom 23. Dezember 1012 in vollem Umfang wieder anzuwenden. Hierbei müssen die Drei- fünftel, die früher in Staatspapieren anzulegen waren, dem Kontingent an mUndelsicheren S n hab e rs ch u ld v e rs rhr e ib u ng e n zu­geschlagen werden. Den Sparkassen ist der Ankauf von Pfand­briefen besonders nahezulegen. 7. Die Verfügung des Mi­nisteriums des Innern vom 23. 5. 1924 betreffend den Ge­schäftsbetrieb der öffentlichen Sparkassen, wonach die öffent­lichen Sparkassen sich bei Anlegung ihrer Gelder auf ihren Geschäftsbezirk zu beschränken haben, ist mit aller Schärfe durch zu führen.

Aus der ZagesgeWchte.

Die Lage in Preußen.

Berlin, 14. Mai. (Sig. Informationsdienst.) Die Ver­suche des preußischen Zentrums und der Demokraten, zur Klä­rung der preußischen Regierungssrage zu einer Einigung mit den Rechtsparteien zu gelangen, werden voraussichtlich in der nächsten Woche zu einer Entscheidung führen. Wie wir hören, hat die Deutsche Volkspartei sich bereits im Prinzip mit den Vorschlägen der Regierungs-Koalition einverstanden erklärt, ohne sich jedoch endgültig festzulegen. Das Zustandekommen einer Einigung hängt jetzt in der Hauptsache von den Deutsch­nationalen und der Sozialdemokratie ab. Diese beiden Flügel- parteien machen noch immer starke Vorbehalte, die die Situa­tion noch einigermaßen erschweren und zur Zeit eine Klärung noch nicht ermöglicht haben.

Kommunistischer Ueber) alt.

totb. Berlin, 15. Mai. Gestern Nacht wurden im Rei­nickendorf drei Passanten von etwa 25 Kommunisten überfallen, niedergeschlagen und mißhandelt. ön der Notwehr machte der eine ein Kaufmann, von seinem Revolver Gebrauch und gab einen Schuß ab, durch den unglücklicherweise sein Begleiter in J den Bauch getroffen wurde Die Säter entkamen.

ver Kreis der Pflichtm-Hindenburgs.

Zur den neuen Reichspräsidenten haben dir ersten r feiner Amtsführung naturgemäß eine außerordenti ck- Ä von Arbeit gebracht. Zu den Repräsentationspflich^n kom * auch noch die vielen informatorischen Geschäfte, die mit h Uebernahme der Präsidentschaft verbunden -sind. 5p ju . diese Uebergangszeit von morgens bis abends durch Vor^- Beratungen im engsten Kreise und offizielle Besuck- la9P füllt. J ^sge-

Der Reichspräsident fühlt sich aber gerade durch bie y Mäßigkeit des Dienstes frisch. Die Macht alter Gewoh?!^' in einen großen verantwortlichen Apparat eingeJpQnnf wirkt auf seine Stimmung sehr anregend. Morgens unb ab a pflegt er sich durch einen Spaziergang in seinem ftbönel zu kräftigen. Am gestrigen Freitag gab er das erste Frühstück anläßlich des Besuches der Präsidenten unb qT der Länderregierungen. 65 Einladungen sind dazu ergana Seine Schwiegertochter, Frau Major von Hindenburg, wird da­bei zum ersten Male im Palais die Pflichten der Hausfrau er­füllen. Es ist möglich, daß der Reichspräsident das Wochenende gleich zu einem Besuche des Sagdhauses am %er- bellinj.ee bei Berlin benutzt. Als alter Weidmann interessiert er sich für das öagbquartier in der Schorfheide natürlich gQn. besonders. Sofern er es also mit seiner Arbeit vereinbaren kann, wird er das schöne Maiwetter zu einem ersten Besuch benutzen.

Aus Stadt und Land.

Fulda, den 15. Mai 1925.

Stadtverordiwtensitzung. Die Sitzung wurde kurz nach 5 Uhr durch Herrn Rechtsanwalt Schultheis eröffnet. Die An­wesenheit von 25 Mitgliedern des Kollegiums wurde festgestellt. Der Magistrat ist vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Antoni und Herrn Stadtbaurat Eberlein. Als erster ^unkt stand die Einführung und Verpflichtung des Stadtverordneten Krimm, der an die Stelle des noch in Untersuchungshaft befind­lichen Stadtverordneten Haase tritt, auf der -Tagesordnung. Die Einführung und Verpflichtung erfolgte durch Handschlag. Ueber den zweiten Punkt berichtete Herr Stadtverordn. Hofmann. Es handelte sich um den Grundstückstaulsch die Fläche beträgt 400 Quadratmeter mit dem Spar- und Bauverein. Der Eausch wurde einstimmig genehmigt. Zum 3. Punkt führte Herr Dr. Wegmar aus, daß man beabsichtige in Marburg ein kunsthistorisches Institut zu errichten zum Gedenken des 400- jährigen Bestehens der Universität. Vom Magistrat wurde be­reits eine öubiläumsgabe in der Höhe von 6000 Mark bean­tragt und genehmigt. Die Verteilung im Etat sollte auf 3 6ahre hinaus erfolgen, und zwar auf die Sahre 1926, 1927 und 1928. Herr Prof. Dr. Thielemann befürwortete diesen Antrag und stellte eine Anfrage an den Oberbürgermeister des Snhaltes, ob der Magistrat bereits Schritte zwecks Errichtung eines Pä­dagogiums in Verbindung mit der phi lo so pH is ch - the olo gisch en Fakultät des Priesterseminars unternommen habe und weiche Schritte er weite vH in zu tun gedenke. Herr Oberbürgermei­ster Dr. Antoni konnte daran jhèu^ât teilen, -LMWüMiWi»e»'-D diesenthalben mit der Regierung Fühlung !genommen habe, dH jedoch ein endgültiges Resultat noch nicht erreicht sei. Ueber den Antrag des Herrn Dr. Wegmar erfolgte Abstimmung, die einmütig erfolgte. Als 4. Punkt erfolgte die Wahl der Frau Hau als Beisitzerin des Mietseinigungsam tes an Stelle des verstorbenen Herrn Raab. Ebenso. wurde die -Wahl des Herrn Bolender jun. als Schiedsmann einstimmig angenommen. Die Löschungs- und Freigabeurkunden sowie die Aachstandsei­klärung fanden ebenfalls einstimmige Annahme. Die Herab­setzung des Gewerbesteuerzuschlags für 1925 von 760 Prozent auf 750 Prozent erfolgte einstimmig. Auf eine Anfrage des Herrn Dr. Wegmar betr. der Kosten der Aufbauschule teilte Herr Stadt bau rat Eberlein mit, daß die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Der Fluchtlinienplan für eine Ver­bindungsstraße zwischen Zrankfurterstraße und Edelzellerweg» die eine Breite von 19 Meter, wovon je 4 Meter auf den Bür­gersteig entfallen, erfahren soll, wurde angenommen. Die Ver­äußerung eines Geländeftreifens es handelt sich dabei um 4 ganze Quadratmeter! zur Begradigung der Buseckstraße wm de einstimmig angenommen. Damit war der letzte Punkt der -Tagesordnung erledigt. Schluß der Sitzung 6 Uhr.

Wichtig für Sozialrentner. Am Montag, den 18. Mai vormittags von 912 Uhr findet bei der Stöbt. Wohlfahrts- Kasse eine Auszahlung an bie hilfsbedürftigen Sozialrentner der Stabt Fulda statt. Die bei der letzten Auszahlung ausgegebe- nen Ausweiskarlen sind mitzubringen.

Lvauget. Volksverein. Wie in jedem Sahre so beabsichtigt der Verein am Himmelfahrtstage einen größeren Ausflug Familien zu unternehmen. S11 diesem Sahre wird um Uhr am nördlichen Abhang des Rauschenberges (Seite nach Lehnerzl eine Andacht durch Herrn Pfarrer Weber abgehaiten werden. Anschließend soll dann im Hinteren Garten derGrillenburg ei­ne gemütliche Zusammenkunft mit Konzert stattfinden. Näheres im Anzeigenteil am Dienstag den 19. ds. Mts.

Das erste Kugelschießen des Allgemeinen deutschen Sagdschütz' Vereins fand am 13. Mai, statt. Die Beteiligung war sehr W' haft. Etwa 30 Mitglieder waren erschienen. Es rourbß schossen auf Anschußscheiben, 24-Ringscheibe, stehende scheiben (Bock und Keiler). Ehrenscheiben wurden ausgeschol ' Bester Schütze blieb der Senior des Vereins Herr Hege^" Bode.

Neues Theater. Ab heute läuft im Neuen Sb^1 Gloria-Groß-Film der UfaDas schöne Abenteuer > Neue Zeit" schreibt über diesen Film: Es ist wie der menschliche Geist doch imstande ist, immer wieder Spannendes und Amüsantes auf diesem im Laufe der 1 ? Sahre doch Jo abgegrasten Gebiete zu erdenken . dann noch hübsche Tricks, schöne Landschaften und die 1 wendige Dosis mondänen Lebens hinzu, so ist der Erfolg beim anspruchsvolleren Publikum gesichert, und Autor, v gisseur sowie sämtliche Direktoren können sich vergnügt Hände reiben. Dies alles giltvoll und ganz" von Liebmanns Filmdetektivroman in sechs KapitelnDas sV? Abenteuer", der gestern im U. T. Sauentjienpalajt einen star ' verdienten und höchst vergnüglichen Erfolg hatte. Es ist nl '