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geordnete jcproarp-ror-goroene onueijnwn rcug^n. «uj w« dichtbesetzten Publikumstribünen roar bas weibliche Geschlecht besonders zahlreich vertreten. Nach einhalb 12 Uhr füllte sich die Präsidentenloge. Unter Vorantritt des päpstlichen Nuntius Pacelli nahmen die Gesandten und Botschafter die Plätze ein. Am Regierungstisch waren neben den Mitgliedern de5 Kabinetts auch der Lhef der Reichsmarine Admiral Zenker und die Spitzen anderer Behörden eftchienen. Die Litze des Reichsrates waren von den Vertretern der Ländern besetzt. Neben dem preußischen Ministerpräsidenten saß der bayerische Gesandte v. Preger. Die Kommunisten waren vollzählig erschienen. Ln den Reihen der Völkischen» saß auch Abg. Ludendorff, der in letzter Zeit den Reichstagssitzungen ferngeblieben war.

Reichspräsident von Hindenburg betrat einige Minuten vor 12 Ahr, 'begleitet vom Reichskanzler Dr. Luther, das Reichs- tagsgebäude. Ein Hausmarschall mit geschmücktem Marschall­stab hatte am Portal 4 des Reichstages Posten genommen. öm Hause selbst wurde Reichspräsident von Hindenburg durch den Vizepräsidenten des Reichstages Dr. Bell und den Direktor beim Reichstag Geheimrat Galle begrüßt. Der Reichspräsident begab sich dann auf einige Minuten in das Zimmer des Reichs­tagspräsidenten Loebe und wurde dann nach dem Plenarsitzungs­saal geleitet.

Um 12 Uhr betrat, ein geführt vom Reichstagspräsidenteu Loebe, der Reichspräsident v. Hindenburg den Laak Die Kommunisten riefen in diesem Augenblick:Rieder mit den Monarchisten! Ls lebe die Räterepublik!" Gleich darauf ver­ließen sie eilig den Laal, sodaß sich durch ihre Demonstration der feierliche Akt nur um wenige Minuten verzögerte. Die Abge­ordneten und Tribünenbesucher erhoben sich von den Litzen und unter lautloser Stille schritt Reichstagspräsident Loebe zur Vereidigung. Hierauf ergriff Präsident des Reichstages L o e b e das Wort: ,Herr Feldmarschall! Das deutsche Volk hat in seiner Abstimmung am 26. April ds. Ls. Sie zum Prä­sidenten des Reiches gewählt und Lie damit auf den höchsten und ehrenvollsten Platz der deutschen Republik berufen. Der Artikel 42 der Verfassung von Weimar ordnet an, daß Sie vor der versammelten Volksvertretung den Lid acft die Verfassung leisten. Zu dieser feierlichen Handlung habe ich den Reichstag zusammenberufen. Lch überreiche Lhnen die Gidesformel und bitte Lie, den vorgeschriebenen Lid abzulegen."

Reichspräsident o. Hindenburg übernimmt die Mappe mit der Gidesformel und leistet den Lid in folgendem Wortlaut:

Lch schwöre bei Gott dem Allmächtigen und Allwissen­den, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Vol­kes widmen, seinen Rutzen mehren, Schaden von chm wenden, die Verfassung und die Gesetze düs Reiches wahren, meine Pflicht gewissenhaft erfüllen und Gerech­tigkeit gegen jedermann üben werde, so wahr mir Gott helfe."

Präsident des Reichstages Loebe:Herr Reichspräsident Durch die Leistung des Lides sind Sie dem deutschen Volk ver­pflichtet worden. Lch begrüße Sie namens der Volksvertretung und gebe der Hoffnung Ausdruck, es möge unter öftrer Amtszeit gelingen, den in den letzten Lahren unter öftrem Vorgänger, dem Reichspräsidenten Lbert, begonnenen wirtschaftlichen Wider­aufstieg unseres Landes fortzusetzen, die mit Lrfolg angebahnte außenpolitische Befriedigung weiterzuführen und so die furcht­baren Nachwirkungen des Krieges und der KriLgsfolgen, unter denen noch heute unzählige unserer Landsleute leiden, allmählich zu beseitigen. Vielerlei wirtschaftliche Hoffnungen verbinden sich, wie Lhnen, Herr Reichspräsident, bekannt ist, mit jedem Wechsel an den leitenden Stellen des Reiches. Möge es dem Zusammenwirken der berufenen Personen und Körperschaften gelingen, die erfüllbaren Wünsche ihrer Verwirklichung näher- zu Wren und auch nach außen das Deutsche Reich als friedli­ches und gleichberechtigtes Glied in die europäische Völkerfa-

Sas Gesetz des Goldes.

Erzählung von Hans Hülsen.

4. Fortsetzung.

Sofort nach seiner Ankunft in London rief öonny Blair seinen Freund Richardson an, und bald saßen sie sich in einem Gase am Trafalgar-Square gegenüber.

»Habt ihr die zehn Millionen an Campbell in Glasgow schon bezahlt?" fragte er, und er konnte dabei eine gewisse Erregung nicht unterdrücken.

Mr. Richardson antwortete, der Gheck solle gerade heute an die Bank übersandt werden.

Dann rat ich dir, ihn zu stoppen", fuhr öonny Blair fort. Ein Vorwand wird sich doch finden lassen? öeft glaube ich leiste euch einen Dienst."---

Für den wir uns erkenntlich zeigen werden. Hast du ei­nen bestimmten Verdacht?"

Deswegen bin ich ja hier. Was hälft du vom Untergang desEssex"?"

Der Andere zuckte die Achseln.

Ls ist, als ob an der Stelle ein Gespenst lauerte . . . der Klabautermann, an den die Seeleute glauben . . . Von der Theorie, daß dort ein Minenfeld liege, halte ich nichts."

öeft auch nicht. Wäre dort ein Minenfeld, so hätte es in sechs ö öftren wohl mehr Unglück gegeben, öeft werde den Ver­dacht nicht los, na, aber ich will mich noch nicht äußern. Ledenfalls werde ich gleich anfangen, in einer bestimmten Rich­tung zu arbeiten. Du halte inzwischen den Scheck zurück, bis ich Nachricht gebe. Adieu."

Auf Wiedersehen, alter Lunge".

Sie trennten sich, und öonny Blair fuhr sofort zur Admi­ralität, wo er nach kurzer Wartezeit vom Unterstaatssekretär empfangen wurde.

Gr bot ihm mit einfachen Worten seine Dienste an, um den Untergang des Kreuzer auszüklären.

»-Sie sind sehr liebenswürdig, daß Sie sich bemühen Mr. Mair", sagte der Unterstaatssekretär:Aber ich fürchte, daß auch Sie kein anders Resultat erzielen werden. Die Radio- gramme die von dem sinkenden Schiffe ausgesandt wurden, sprechen unzweideutig von einer Mine. Der Dampfer ,Sully der morgen in Queenstown eintrifft, funkt, daß er hundertdrei­ßig Ueberlebende an Bord hat, die alle aussagen, daß das Schiff auf eine Mine gelaufen ist. So 'können wir nicht zweifeln".

niMiE einiuieiyeiu wa vivjeu uirjfivii <vuiujlyvu wyivuci, uvu nehmen Sie, Herr Reichspräsident, Lhr hohes Amt."

Reichspräsident von Hindenburg:Lehr geehrter Herr Reichstagspräsidcnt! Nehmen Sie meinen herzlichen Dank für die Worte der Begrüßung entgegen, die Sie zu mir soeben im Namen der deutschen Volksvertretung gesprochen haben, nach­dem ich gemäß, der republikanischen Verfassung vom 11. Au­gust 1919 den Gid als Reichspräsident geleistet habe.

Reichstag und Reichspräsident gehören zusammen; denn sie sind beide unmittelbar aus den Wahlen des deutschen Volkes hervorgegangen. Aus dieser gemeinsamen Grundlage allein leiten sie ihre Mach tvollkommenhe iten her. Beide zu­sammen erst bilden die Verkörperung der Volkssouveränität, die die Grundlage unseres gesamten heutigen Verfassungslebens bildet. Das ist der tiefe Sinn der Verfassung, auf die ich mich soeben durch mein Manneswort feierlich verpflichtet habe. Während aber der Reichstag die Stätte ist, wo die Gegensätze der Weltanschauungen und der politischen Aeberzeugungn mit­einander ringen,

soll der Lleichspräsident der überparteilichen Zusammenfassung aller arbeitswilligen und anfbaubereiteu Kräfte unseres Volkes dienen. (Bravorufe). Auch an dieser Stelle spreche ich es daher noch einmal ausdrücklich aus, daß ich mich dieser Aufgabe der Samm­lung Ginigung unseres Volkes mit besonderer Hingabe widmen will. ^Bravorufe). Diese große Aufgabe wird mir dann we­sentlich erleichtert werden, wenn auch in diesem Hause der Streit der Parteien nicht um Vorteile für eine Partei oder einen Be­rufsstand gehen wird, sondern vielmehr darum» wer am treuesten und erfolgreichsten unserem schwergeprüften Volke dient. öeft hoffe zuversichtlich, daß der edle Wettstreit um treueste Pflicht­erfüllung die sichere Grundlage finden wird, auf der wir uns im­mer wieder nach dem Streit der Geister und Meinungen zu ge­meinsamer vertrauensvoller Arbeit zusammenfinden werden.

Präsident des Reichstages Loebe: öeft bitte Sie, meine Damen und Herren, mit mir in den Ruf einzustimmen: Das Deutsche Reich, das in der Deutschen Republik geeinigte deutsche Volk, es lebe hoch!

Das Haus stimmt dreimal begeistert in den Hochruf ein.

Reichspräsident von Hindenburg, der die ihm von Staatssekretär Meißner überreichte Erwiderung auf die Be­grüßung des Reichstagspräsidenten mit lauter, vernehmbarer Stimme verlas, hob darin die Worte hervor, daß er sich der Aufgabe der Sammlung und Ginigung unseres Volkes mit be­sonderer Hingäbe widmen wolle und daß es darum gehe, wer am treuesten und erfolgreichsten unserem schwergeprüften Volke diene. Beide Stellen sowie der Schluß der Rede wurden von all­gemeinem Beifall des Hauses begleitet. Abgesehen von der kleinen Störung durch die Kommunisten nahm der ganze Ver- eidigungsakt einen ungestörten würdigen Verlauf. Durch die Wandelhalle trat der Reichspräsident mit großem Gefolge auf die Freitreppe. Hier brachte Reichskanzler Dr. Luther ein dreifaches Hoch auf den Reichspräsidenten aus. Dieser schritt dann mit Reichswehrminister Dr. Geßler und dem Geneml von Leeckt die Front der dort ausgestellten Ghrenkompagnie ab. Dabei sprach er auch einen Soldaten an. Der Reichspräsident verabschiedete sich dann von diesen beiden durch Händedruck und bestieg sein Auto. Während des Aktes kreisten Flieger in der i Luft.

Vor dem Reichstagsgebäude sah man viele Zehntausend?" begeisterter Verehrer des Reichspräsidenten, die mit ihren Hoch-, Heil- und Hurrarufen nicht die Zeit erwarten konnten, bis der Reichspräsident aus dem Hause trat. Dann wollte der Lubel kein Ende nehmen. Vorher machte einer aus der Masse heraus den Versuch, auf Geneml Ludendorff ein Hoch auszu- bringen, konnte aber nur schwach durchdringen. Die meiste Ar­beit vor dem Reichstagsgebäude hatte wohl die Schutzpolizei

öonny schüttelte den Kopf.

,Es ist mein Beruf, zu zweifeln", sagte er:2ch habe einen Verdacht, der sich in ganz andrer Richtung bewegt."

Lch will die Sache gern in öftre Hände legen", gab der Interftaatsjekretär zurück,und öftnen beim Lord der Admira- ität den offiziellen Auftrag erwirken. Gs wäre uns in der Gat ungemein viel daran gelegen, die Sache aufzuklären. Denn derLfsex" war, wie ich öftnen im Vertrauen sage, nicht ein Scftiffe wie andere. Lr trug eine wertvolle Ladung an Bord . . aber das ganz unter uns, wir haben es nicht veröffentlicht, um keine Panik an der Börse hervorzurufen. Der Kreuzer führte nämlich Goldbarren im Werte von hundertzwanzig Millionen Pfund Sterling mit sich, die zur Tilgung unserer Schulden bei der Regierung der Vereinigten Staaten dienen sollten."

Ah!" entfuhr es dem Detektiv.

Betroffen fragte der Unterstaatssekretär:

Was haben Lie?"

Was ich habe? 0, eine Kleinigkeit, mein Herr. Führte nicht auch seinerzeit dieLolumbia" eine ähnlich wertvolle Ladung Gold nach Guropa, die mH tihr in die Tiefe sank?"

So ist es. Line Summe, noch größer als die eben ge­nannte ..." .

Es muß sich also an der Unglücksijtelle eine ganz hübsche Menge Gold auf dem Meeresgrunde angesammelt haben!"

La, wenn man es heben könnte."

La, wenn" sagte öonny Blair lachnd.Darf ich Sie also bitten, mich mit der nötigen Vollmacht für alle Behörden des Königsreichs zu versähen? Vielleicht kann ich Licht in diese dunkle Angelegenheit bringen."

Die Regierung Seiner Majestät wäre öftnen wahrhaftig zu größtem Danke verpflichtet, Mr. Blair. Wir vertrauen auf öftren Ruf, den Sie erst neulich im Falle Drosselbart so glänzend bestätigt haben. Lch werde sofort zum Lord der Ad­miralität gehen, um öftnen den Auftrag erteilen zu lassen. Wenn Sie gegen Mittag wieder bei mir vorsprechen, können Sie alles erftalten, was Sie brauchen . . ."

Sechstes Kapitel, in dem öonny Schiffstisten und Telegramme studiert.

Noch am Nachmittag desselben Tages begann öonny Blair, mit einer stattlichen Summe für seine ersten Auslagen ausge­rüstet, seine Tätigkeit.

Gr begab sich in Llogds Schiffahrts- und Passagebüro und ließ sich dort von dem Direktor die Liste der Schifte vorlegen, die seit dem 24. Luli dem Tage, an dem die Health" unter-

? s^Eung âr chrer Kräfte dem

der Masten gerade noch Stand halten konnte. Richt

Äer zu tun hatten die braven Sanitäter, die sich eilfertig "^ ten, kurz bevor der Reichspräsident aus dem Hause trat ^' eine Anzahl ohnmächtiger Frauen aus der versammelten heraus dem Reichstagsgebäude näher zu bringen / Mißtrauische, die von der Echtheit der Qhmnachtsan^n? ^b absolut überzeugt waren. Schließlich sei noch der -aklr Photographen und Filmoperateure gedacht, die ihr tier auf dem Bismarckdenkmal vor dem Haupteinvan^'^" Reichstages aufgeschlagen hatten, aber auch sonst auf «ub h * über der Lrde auf allen möglichen und unmöglichen Stand postiert waren. Die Bevölkerung an den Sperrketten °? bas Präsidentenauto mit lebhaftem Lubel. Dem Auto eine Schwadron Ulanen mit wehenden Zähnchen. Die L! Kompagnie rückte mit klingendem Spiel ab.

Die Feier nach der NereibtSW,

Um 1 % Uhr fand im Hause des MeichspräsidentM « Frühstück statt, zu dem der bisherige Stellvertreter des Reichs Präsidenten Dr. Simons den Reichspräsidenten, den Major e Hindeuburg und Frau Gemahlin, den Reichskanzler und die Reichsminister, den Präsidenten des Reichstages, den Lkef- präsidenten des Rechnungshofes, die Ghefs der Heeres- der Marineleitung sowie die Staatssekretäre des Bureau des Reichspräsidenten und der Reichskanzlei eingeladen hatte.

Während des Frühstücks hielt der bisherige Stelfoertwkr des Reichspräsidenten Dr. Simons folgende Ansprache:

Herr Reichspräsident! Daß Sie meiner Frau und mir dir Lhre erwiesen haben, vor unserem Abschied aus diesen Räumen mit dem Herrn Reichskanzler und den Herren der Reichsre- gierung unser werter Gast zu sein, ibafür danken wir öftnen von Herzen. Sie zu bewirten ist mein letztes Recht und meine letzte Pflicht in diesem Hause. Amtshandlungen habe ich hier nicht mehr vorzunehmen; die Geschäfte der obersten Vertretung, deutschen Volkes habe ich in öftre Hände gelegt. Aber id) weiß, daß ich den ganz überwiegenden Teil des deutschen Vollcsr auch den Volksteil, der Sie, Herr Reichspräsident, nicht ge­wählt hat, noch jetzt vertrete, wenn ich öftnen für öftre Präsi­dentschaft die wärmsten Glückwünsche ausspreche. Nicht leicht ist es öftnen geworden, dieses Amt zu übernehmen. Gin langes Leben voll Pflichttreue und Hingabe, voll ruhmreicher Siege und schwerer Selbstüberwindung gab öftnen gerechtesten Anspruch auf einen ruhigen Lebensabend. Dennoch haben Sie sich dem deutschen Volke auch diesmal wieder selbstlos zur Verfügung gestellt:

dem Volke, nicht der Partei.

Daß diese Stelle dem Volke gehört, nicht der Partei, ist ja zu unserem Glück schon Tradition geworden. Möge das deut­sche Volk öftnen danken, möge Gottes Segen auf öftrer Präsi­dentschaft ruhen, damit unter ihr das deutsche Volk in friedlicher Arbeit seinen angemessenen Platz unter den Völkern der Lrde wieder einnehmen kann. Möchten Sie stets tüchtige und billige Berater finden, die Sie bei öftrem Streben zu diesem M «> folgreich unterstützen, so daß die Zusammenarbeit sich so w trauensDoU und erjprießlich ^seM fef ~mie. ich es aus^Ès kurzen Amtszeit all 'dèn verehrten LWmwrn- ^rtW'ltai' den darf, die ich heute an unserem Tische versammelt sehe. Mr aber, hochverehrte Anwesende, wollen unseren Dank und unsere Wünsche mit dem Rufe zum Llusdruck bringen: Unser neuer Reichspräsident, Ge»eralfeldmarschail von Hindenburg, er lebe hoch!

Aelchspräsident v. Hindenburg erwiderte hierauf folgendes: '

gegangen war auf der Route Glasgow-iSt. Lohns ^verkehr! hatten.

Gs waren Dampfer der örÜjft Lteamship Company, der Reederei Brookfield Sons in Glasgow, der Transatlantic Line, und der Reederei Campbell Bros.

Diese letzteren unterzog er einem genauen Studium uni fand, daß sie immer in Zeiträumen von genau drei Tagen gt" segelt waren. Sie hatten Glasgow am 30. und 31. Luli sowie am 3.6 6. und 9. August verlassen, waren also am 6., 9., 12., 15- und 18. August in St. Lohns gelandet. Dort hatten sie, wie aus den Lchiffslisten hervorging, regelmäßig zwei Tage gelöscht und waren also, da die Reise über den Atlantic zehn Tage bean­sprucht, am 17., 20. und 23. August in Glasgow wieder ange- kommen. Die Rückkehr der beiden am 6. und 9. August aus­gelaufenen ZrachtdampferLuid" und ,Sybil war für den 26. und 29. August zu erwarten.

Lst doch merkwürdig", sagte der Detektiv zu dem Direktor, als er sich diese Daten aus der Liste herausgezogen und in seinem Buche notiert hatte:Wirklich, es ist merkwürdig, da^ Reederei, die doch nicht zu den großen" Firmen zählt, ^/L Tage einen Dampfer nach Ueberjee expediert. War das imm so? Haben Sie nicht noch ältere Listen?"

Der Direktor klingelte einen Cie tk und ließ sie holen.

Wir haben uns dafür nicht interessiert", sagte er. » kommt oft vor, daß eine Rederei die Folge ihrer Lege verdichtet ..."

Die Listen wurden gebracht und öonny Blair sah mit eiru« Blick, daß in den früheren Wochen nicht öfter als alle H bis elf Tage ein Dampfer durch Campbell Bros, abgen worden war.

Er begann eine genaue Berechnung aufzustellen. ^ Die Fahrt von Glasgow zu der Stelle, an der bie gesunken war, dauerte, den Abfahrtstag eingeJcftloHeu, Tage; von der Unglück sfte lle nach St. Lohns waren die wenn man den Landungstag mit rechnete, noch sechs Tage; ^ wegs. Daraus ergab sich ohne weiteres, daß vom 24. ^ heute der Kalender an der Wand zeigt den 25. ^e neun Scftiffe der Reederei auf der Hin- bezw. Ru Unfallftelle passiert halten. . ,, |(S öonny Blair schrieb sich die Daten in soin RotiZ « war der 31. Luli und der 3., 6., 9., 12., 14., 17., - , ^ August Lr sah noch in der eben erschienenen e, ^ Reederei die Reihenfolge ihrer Schiffe festhielt und ' B am 30 August der Dampfer ,Adelaide" mit PaffuS1 Gütern an Bord Glasgow verlassen würde.

, (Fortsetzung folgt.)