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... , B«nd der Frontsoldaten Ortsgrupe Fulda. Am Stahlhelm Einladung des Gründungsausschufses zur ; ’• ? ^oS ® W«" ”« StoWms Sun» TU?nnÄ Ortsgruppe Fulda mit zirka 20 Mann nach S fj Aach einleitenden Worten des Vorsitzenden er- bT^ der Ortsgruppe Fulda das Wort, überbrachte L Gruß des Sauleiters in Frankfurt und sprach über Zweck und Ziel des Stahlhelms. - Nach kurzer Aussprache forderte „ Anmeldung auf, der sofort 33 Kameraden Zöge leiste- Irn Dem allgemeinen Wunsch entsprechend wurde sofort die Verpflichtung oorgenommen und der vorläufige Ortsgruppen­führer bestimmt. Der gemütliche Teil hielt die Zuldaer u. Schluch -ferner Kameraden noch lange bis nach Mitternacht zusammen, -ein Ahr nachts wurde die Rückfahrt angetreten.

„Der Kriegsblinde", Organ des Bundes erblindeter Krieger -e. V., Sitz Berlin liegt in ihrer Nr. 4 uns vor. Der Inhalt ist sehr reichhaltig, und dürfte auch das Znteresse derjenigen finden die vom Herbsten Unglück nicht betroffen wurden, das unser großer Dichter Schiller mit den Worten Melchtals so an- irhaulich kündete: „O, eine edle Himmelsgabe ist das Licht der Augen".

Lobeushaltungslndex. Nach den Berechnungen von Dr. Moritz Elsas-Frankfurt beträgt die Indexziffer für die Kosten der Lebenshaltung (Ernährung, Kleidung, Wohnung, Heizung nnd Beleuchtung, Verschiedenes) für den 1. Mai 12-8,3 (1. März 128,6). Beachtliche Veränderungen der Teilziffern zeigen der Vndex für Nahrung der von 74,4 am 1. März auf 72 ?urückge- gangen ist, und der önbex für Wohnung, der eine Erhöhung auf 13,7 erfuhr. <1. März 11,9).

Brasilien und Argentinien im Silm. Ein neuer Hapag- ;film wird dieser Tage seine ersten Aufführungen erleben. Der Silm „Mit der Hapag nach Südamerika" führt den Zuschauer -mit einem Südamerika-dampfer der Hamburg-Amerika-Linie zunächst nach Bahia. Von hier aus tritt man eine Zlußsahrt in ibie Tabakgebiete Brasiliens an. Rio de Janeiro ist das zwei­te Reiseziel, von dem aus die Zahrt weiter nach der Kaffestadt Lantos und nach dem Zndustriezentrum Saa Paulo geht. 5n Lao Paulo wird ein zweiter Ausflug ins Znnere Brasiliens «angetreten, der mitten in den brafilanischen Urwald führt. Hier rodet der Linwanderer mit Arxt und Säge den Arwald, baut in der Rodung sein erstes Holzhaus, bestellt sein erstes Zeld -unb bringt die erste Ernte ein. Von diesen mühsamen Anfängen his zur voll erblühten Siedlung wird die Kolonisationsarbeit des Einwanderers in eindrucksvollen Bilderreihen geschildert. — Argentinien wird im zweiten Teil des Zilms behandelt. Schon der Hafen Buenos Ares mit seinen mächtigen Getreidesilos und großen Gefrierfleischhallen beutet auf die volkswirtschaftliche Grundlage des Landes, auf den Getreidebau und die Viehzucht 'hin, die, nachdem die Hauptstadt in zahlreichen lebendigen Bil­dern gezeigt worden ist, eingehend dargestellt werden. Der be­sondere Wert dieses inhaltsreichen Zilms liegt in der unbemän­telten Schilderung des Lebens, das den Auswanderer drüben erwartet. Wer sich Brasilien oder Argentinien als neue Heimat erwählt, kann sich durch den Film im voraus mit den Lebens- verhältnissen und den anfänglich nicht ganz leichten Arbeitsbe­dingungen bekannt machen, denen er entgegengehen wird. Da­mit erfüllt der neue Hapagfilm eine spezifische Aufgabe des Auf- klärungs- und Kulturfilms und dürfte deshalb viele Z reun de un­ter allen gewinnen, die sich eine klare Anschauung der beiden größten und zukunftsreichsten Länder Südamerikas verschaffen wollen. -— Die erste hiesige Vorführung dieses interessanten Zilms, zu der Herr Schiffszahlmeister Graßmück erläuternde Worte sprechen wird, findet im neuen Theater (Bürgerverein) von Mittwoch den 13. Mai bis Sreitag den 15. Mai Hatt. Karten werden ausgegeben durch: die Hapagvertretung H. Schifhauer, Bahn Hofstr atze 19 und an der Abendkasse (Bürger- verein).

Die Kreuzotter. Viel früher als sonst sind in diesem Zahre schon eine beträchtliche Zahl dieser gefürchteten und gefährlichen Tiere getötet worden, so daß Vorsicht bei Spaziergängen im Walde durchaus geboten erscheint. Wenn auch die Tiere den Menschen meist nur dann angreifen, wenn sie sich bedroht füh­len, so scheint es doch angebracht, die Hauptmerkmale dieser wie der in Erinnerung zu bringen, sich auch die ersten Schutzmaß- regeln erneut einzuprägen. Hauptsächlich ist die Kreuzotter — auch gemeine Tiger-, Otter-, Zeuernatter-, Kupferschlange ge­nannt — an der breiten schwarzen zackigen Binde auf ihrem Rücken und an der schwarzen X-Zeichnung am Kopf kenntlich. Man verlasse sich aber nicht auf diese Kennzeichen, denn es gibt Kreuzottern, die ganz dunkelbraun bis schwarz gefärbt sind, auch tritt bei diesen das Hauptkennzeichen, das Zickzackband, nur undeutlich hervor. Die Länge der gewöhnlichen Kreuzotter beträgt etwa 60 Zentimeter, ihre Färbung ist lichtbraun bis schieferfarbig und lätzt sie leicht erkennen Beim Lagern im Sreien, namentlich auf besonntem Wald- und Heideboden, ist es ratsam, stets die Stelle, an der man sich ni.doriassen will, erst mit einem Stock abzuklopfen. Erste Gegenmilcel bei einem rt- TOaigen Biß sind auswaschen mit Milch, fester Unterbinden des gebissenen Gliedes, sowie — aber nur bei gesundem Zahnfleisch T nicht aufgesprungenen Lippen - Aussaugen der Wunde, vor allem aber starke Spirituosen wie Rum, Kognak usw. in nicht zu kleinen Mengen. Un>r Umständen kann der Vitz den Tod im Gefolge haben. Der Arzt ist jo jcynell wie möglich zu Rate zu ziehen. Nützlich ist die Kreuzotter durch den Mäusefang.

Bekämpfung der Wohnungsnot. — Neue preußische «us uhrnugsbestimmungen. Aus dem Preußischen Wohlfahrts tori^ Preußischen Pressedienst ge- unterm Preußische Minister für Volkswvhlfahrt hat Verordn»^ ^- 5s. neue Ausführungsbestimmungen zur Aerober ^ dringenden Wohnungsnot vom 9. 1920 erleben ..’ 016 bic. bisherigen vom 22. Januar sten vor, innerhalb Lanzen. Sie sehen bestimmte kurze Zri- beendet sein . ?"n das Vauland-Enteignungsverfahren dem Ausspruch dèr kennen sie die Preisermittlung von treffend die Preis^m-«??"""^' in^em ^ das Verfahren, be- ^""rittlung vorerst bis zu Ende durchführen

lassen, und endlich wird durch eine teilweise anderweite Aus­wahl der Mitglieder der Berufungsbehörde, als der entgültigen Preisbemessungssielle, eine möglichst angemessene und gleichartige 3 re Stellung so viel wie möglich gewährleistet. Daneben wird die Anwendung der Besitzeinweisung, die angesichts der allgemeinen Beschleunigung des Verfahrens eine geringere Bedeutung als bisher haben düfrte, stark eingeschränkt. Es darf angenommen werden, daß die neuen Vorschriften eine wesentliche Verbes­serung des bisherigen Zustandes bedeuten und daß dadurch b-e- rchtigte Beschwerden, wie sie mehrfach zur Beurteilung des Mi nisteriums und auch des Landtags gelangt sind, ohne daß man zu helfen in der Lage war, künftig vermieden werden.

L. Hersfeld, 10. Mai. Bei schönstem Wetter wurde heute das Lullusbad für die diesjährige Saison eröffnet. Der neue Anstrich der Trinkhalle sowie der Vaderäumlichkeiten, gibt mit dem im schönste» Grün und Blühten stehenden Parkanlagen ein recht einladendes Gepräge. Die Spielplätze hat man erwei­tert indem man das, während des Kriegs und Nachkriegszeit bebaute Gartenland dazu herrichtete. Die ständige Kurkapelle tritt mit verstärkter Mannschaft auf und so dürfte den aus­wärtigen Gästen mancher angenehme Fortschritt der Bade- verwaltung ins Auge fallen. Von dem Vorzugskarten-Verkauf für Einheimische ist reger Gebrauch gemacht worden. Möge das Wetter in diesem Zahre günstiger sein als im Vorjahre und die Kurverwaltung wird ihre Mühe belohnt finden. — Ein Zu­sammenstoß von Auto und Motorradfahrer fand vor dem Lingplatz Eingang Zbhannesstraße statt. Das von Gastwirt Stein aus Niederaula gelenkte Auto überrannte den Kraftrad- fahrer Zink aus Solms. Letzterer erlitt Quetschungen und schwere Anterschenckelverletzung-. Nach Anlegung eines Notver­bandes wurde er ins Krankenhaus gebracht. — % a o a l ^ e- r i e f e ft. Lange schon waren die Vorbereitungen im Gange. Es sollte etwas großes geben und es wurde größer als man dachte. Bereits am Sonnabend hatten die Straßen ein verän­dertes Bild angenommen. Zremde kamen vom Bahnhof mit­unter in Uniform. Quirlanden schmücken die Stadt. Ehren­pforten werden errichtet. Zahnen beleben allmählich das Bild. Am Abend VegrUßungsabend bei überfülltem Saale. Als Zeft- redner spricht General a. D. v. Nathusius der seinerzeit von den Zranzosen verhaftet wurde als er ein Kriegergrab besuchen wollte. Nicht endenwollender Beifall folgt. Die Gesamtver- anstaltungen stehen unter dem Protektorat Sr. Exzellenz des Herrn General der Infanterie a. D. v. Oven. Den Abschluß des Abends bildete das historische Zestspiel: ,,Die elf Schillschen Offiziere". Sonntag morgen 6 Ahr war Kavallerieweckruf. Um 9 Uhr fand Zeldgottesd. in der Süftsruiue unter Beteiligung sämtlicher militärischen Vereine statt, anschließend Standarlen- weihe. Nachmittags 2 Uhr fand ein historischer Zestzug statt. Eine große Menschenmenge füllte schon lange vor Aufstellung den weiten Marktplatz. Ein Kesselpauker und vier Zanfahren- bläser bildeten die Spitze. Vier Musikkapellen waren im Zuge verteilt. Lange schon hat Hersfeld einen solchen Zestzug nicht gesehen. Ein Konzert im Kurpark schloß sich dem Umzug an. Zn der neuen Turnhalle bildete abends den Abschluß des wohl- gelungenen Zeftes.

Zrisrhbor«, 9. Mai. Zm Hause des Bürgermeisters Keutzer wurde bei einer Ausbesserung des Küchenbodens uyter dem Herd eine große Landsteinplatte gefunden, die — in lateinischer Sprache — folgende Zuschrift trägt: ,Hier ruht im Grab der ehrwürdige Pfarrer Adam Sartorius, der mit glühender Liebe zur Zrömmigkeit die Lehre EhristiZO Zahre lang verkündete; und zwar war er in Angersbach ein wohlberedter Verkünder. Zn Visses geboren, schloß er in Zrischborn die Augen und ist in der Kirche dem Schoß der Erde zurUckgegeben. Sein von ihm er­wählter Text des heiligen Davids Psalm 116 V. 7, 8, 9“. Dann folgt ein längerer, schwer übersetzbarer Segensspruch. Die Umrahmung des Grabsteins gibt, neben anderen, Aufschluß über das Alter (70 Zahre, 5 Monate) und Zahr und Tag der Beer­digung (9. Zanuar 1701). Da die jetzige Kirche im Zahre 1703 erbaut wurde, nimmt es Wunder, daß der Stein darin keine Aufnahme gefunden hat, sondern so bald nach dem Todesjahr in private Hände übergegangen ist.

Schotten, 9. Mai. Den ersten Hauptgewinn des Vogels- berger-Hähen-iElubs zum Besten des Zugendheims auf der Herchenhainer Höhe gewann eine arme Putzfrau von hier, die sich ein Los gekauft hatte. Der Hauptgewinn bestand in einem Opelwagenl Er kommt gerade an die richtige Adresse.

Hanau, 9. Mai. 166er RegimentsappeII findet am 6., 7. und 8. Zuni ds. Zs. hier statt. Alle ehemaligen 166er der Frie­dens- und Kriegsformationen werden zur Teilnahme eingela­den. Zahlreiche Anmeldungen aus allen Teilen des Reiches lie­gen vor. Die Feier ist mit der Zahnenweihe der Hanauer Ver­einigung verbunden. Auskunft erteilt die Vereinigung ehemal. 166er in Hanau a. M.

Gießen, 9. Mai. Zm großen Abtreibungsprozeh vor dem hiesigen Schöffengericht wurden die beiden Hauptangeklagten, ein hiesiges Ehepaar, für die ersten Fälle ihrer fortgesetzten Ver brechen zu schweren Strafen verurteilt. Der Ehemann erhielt 7 Zahre Zuchthaus, die Ehefrau 2 Zahre 6 Monate Zuchthaus. 3ür ihre strafbaren Handlungen in den weiteren Fällen wurden weitere Zuchthausstrafen ausgesprochen, die im Ende der Ver­handlung zu einer einzigen Zuchtstrafe zusammengefaßt werden sollen. Zahlreiche Mädchen, Frauen und Männer erhielten in ben beiden jüngsten Verhandlungen Gefängnisstrafen, die sich zwischen 1 bis 10 Monaten bewegen.

Mainz, 11. Mai. Gestern abend rannte in Klein-Wintern- beim ein Lilotorradfahrer in voller Fahrt gegen ein Haus, wo- bureb der Führer des Rades unb sein Begleiter schwer verletzt wurden. Der erstere verstarb auf dem Transport nach dem hie­sigen Krankenhaus.

Frankfurt, 8. Mai. Nachdem der unter dem Verdacht der Täterschaft an dem ermordeten Gastwirt Bartsch festgenommene Landstreicher wieder freigelassen worden ist, verfolgt man von Königstein aus eine andere Spur. Man geht davon aus, daß als Täter nur ein mit den Verhältnissen in der Wirtschaft St. Hubertus genau vertrauter Mann in Frage kommen kann. Bei dem Ermordeten hat sich an dem Unglückstage mittags zwischen 12 und 1 Uhr noch eine große blonde Person in der Küche auf- gehalten und ivahrscheinlich gemeinsam mit Bartsch gegessen. Auf dem Küchentisch lag ein blutbefleckter Hammer, mit dem ber Mörder sein Opfer jedenfalls rücklings erschlug. Außerdem

-entdeckte man den Beinkleidern zahlreiche Blutspuren, die da­rauf schließen lassen, daß der Täter die Taschen nach Wertsa­chen durchsucht hat oder aus ihnen die jetzt vermißten Schlüssel zu den Schränken entnahm. Dieser von Passanten gesehene Mann hat sich bisher nicht bei der Behörde gemeldet. Ueber die Motive der Tat wird Folgendes kombiniert: Bartsch wollte sich wieder verheiraten, vorher aber zu Gunsten seiner künftigen Stieftochter ein Testament errichten. Man mutmaßt daß ge­wisse Personen Znteresse daran hatten, daß Bartsch nicht wie­der heiratete und vor allem kein solches Testament errichtete. Da er außerdem auch zu anderen Frauen Beziehungen hatte, wäre es möglich, daß die Motive zur Tat hier ihre Wurzeln haben. Die Aufhellung dieser Beziehung wird jetzt versucht.

Auswârttge Bühnen.

Spielplan der Städtischen Theater in Frankfurt am Mâ Operhaus.

Dienstag, den 12. Mai. Abends 7X- Ahr: „Der Schatz­gräber".

Mittwoch, den 13. Mai. Abends 735 Ahr: „Eavallerstr rufticana“. Hierauf: „Der Bajazzo."

Donnerstag, den 14. Mai. Abends 7 Uhr: „Der fliegend- Holländer".

Freitag, den 15. Mai. Abends 6 54 Ahr: „Die Hugenotten".

Samstag, den 16. Mai. Abends 7 Uhr: „Mignon".

Sonntag, den 17. Mai. Anfang 5 Uhr: „Die Meistersinger- von Nürnberg".

Schaufplelhaus.

Dienstag, den 12. Mai. Abends 714 Uhr: „Die Andacht zum Kreuze".

Mittwoch, den 13. Mai. Abends 7)4 Uhr: »Die Andacht zum Kreuze".

Donnerstag, den 14. Mai. Abends 7)4 Uhr: „Der Gewif- senswurm".

Freitag, den 15. Mai. Abends 5 54 Uhr: „Gösches Faust 1. Teil". l

Samstag, den 16. Mai. Abends 6 Uhr: „Goethes Zaust 1. Teil".

Sonntag, den 17. Mai. Abends 7)4 Uhr: „Der Kreide-kreis"

Frankfurter Marktpreise.

Frankfurter Viehmarkt vom 11. Mai telef durch Wtb. Der Auftrieb des Hauptmarktes bestand aus 1289 Rindern, darun­ter 12 aus Oesterreich und zwar 34 Ochsen, 39 Bullen und 918 Färsen mü Kühen. Ferner aus 467 Kälber::, 51 Schafen unb 27^4 pchvcinen. Verglichen mit dem Angebot de: letzten Haupt Marktes war die Zahl der Rinder und Schweine schwächer. Es wurde der Zentner Lebendgewicht Ochsen :a) mit 58—64, a2 ge strichen, b) 50—5 7, c) 38—48, Bullen a) 48—56, b) 40—47, und c) 36—39, Färsen und Kühen: a) mit 58—64, b) 52—58, c) 1 45—54, c) 2 38—48 d) 25—36, c) 15—20. Kälber: a) gestrichen b) 70—75 c) 60—68, d) 52—59, e) 42—50, Schafe a) 48—53 b) 40—47, und Märzschafe: gestrichen. Schweine im Gewicht von 160—200 Pfund 73—75, für solche von unter 160 Pfund 68—73, für solche von 200—300 Pfund 73—75, für solche von über 300 Pfund gestrichen. Für Sauen und Ebern mit 60—70 G.-M. Gemessen nach der letzten Notierung des Hauptm-arktes wurden die besten und mittleren Klassen in Rin­dern um 1—3 und Schweine um 2—5 G.-M. per «Zentner Le­bendgewicht höher bezahlt.

Frankfurter Getreidemajrkt vom 11. Mai, telef. durch Wtb, Weizen 21.75—24, Roggen 20—23,75, Sommergerste 21—26, Haft 18—23, ausländ, gestrichen, Mais gelb 20.75—22.75, Weizenmehl 37.50—39, Moggenmehl 31—32.50, Weizenkleie 13.50—13.75, Roggen Kleie 14.50—14.75, Erbsen 24—28, Lin­sen 30—40, Heu 9,5—-10, Weizen- und Roggenstroh 6—6.50, Treber 16.25—-16.50. Tendenz: stetig.

Wetterbericht.

wb. Fralukfurl a. M-, 11. Mai. Zwischen Zsland uno eng*’ ■ lanb hat sich ein neuer Tiefdruckwirbel entwickelt, dessen Aus­läufer auch die Witterung unseres Gebiets beeinflussen werden. Die Temperaturen werden heute noch stärker aufsteigen, morgen jedoch unter dem Einfluß vom Ozean stammender Winde wieder etwas zurückgehen.

Vorhersage bis Dienstag Abend: Zunehmende Bewöl­kung, späterhin auch Regen, bei südwestlichen bis westlichen Winden tagsüber nur mäßig warm.

druck und Verlags Rudolf Bamberger, verantwortn« für de» gesamten Sextteil: ^.befredakteur Zulius Geissel, für Anzeige» und Reklamen August Bamberger, fSmtlich in Fulda.

Bekanntmachung.

Zu unser Handelsregister B Nr. 86 ist heute bei der Fir- ma Fuldaer Wachswerke Eickenscheidt, Aktiengesellschaft in Ful­da folgendes eingetragen:

die Prokura des Adolf Heu-schmidt in Fulda ist erloschen. F u l d a , den 9. Mai 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.

Vichseucheupolizeiliche Anordnung.

Nachdem dieAbheilung der Maul- und Klauenseuche in den Gemeinden Dipperz, Lehnerz und Aeuenberg amtstierärztlich festgestellt worden ist und die Abnahme der Desinfektion statt- ge unden hat, bestimme ich im Anschluß an meine viehseuchen- -polizeiliche Anordnung vom 8. u. 15. April ds. 5s. — Fuldaer Zeitung Nr. 85-90 folgendes:

§ 1.

Die über den Gemeindebezirk Dipperz und Lehnerz verhängte pene wir^ vom 10. d. Mts. ab aufgehoben. Für die Ge­meinde Neuenberg tritt die Aufhebung erst vom 14. ds Mts. ab in Kraft.

Die für den Gemeindebezirk Dipperz, Lehnerz und Neuen­berg unb die verseucht gewesenen Gehöfte im besonderen an­geordneten Bestimmungen werden zurückgezogen.

Z u d a, den 8. Mai 1925.

Der Panbrat. Z. B: Schuster.