Einzelbild herunterladen
 

Aus der Prägung der Rentenmünzen wären im Etat von 1924 90 Millionen Mark als Gewinn eingestellt. Die Präg­ung habe 45 Millionen Mark mehr erbracht. Das Reich be- mühe sich, im Einvernehmen mit her Reichsbank, seine Kassen- bestände zinstragend anzulegen. Soweit es ohne Gefährdung der Währung möglich sei, kämen die Gelder her Wirtschaft zugute. 1924 hätte das Reich einen Zinsgewinn von 30 Mil­lionen Mark gehabt. Reichspost und Reichsdruckerei hätten seit der Markstabilisierung bis zum Schluß des Rechnungsjahres 1923 Aeb erschösse erzielt, die mit 75 Millionen an die Reichs­kasse ab geliefert worden wären.

Der Zinanzminister wandte sich dann zur Ausgabenseite. Das Reich habe erhebliche Mehrausgaben zu leisten, die im Etat nicht vorgesehen waren. Vor allem seien es Barentschä- digungenn, für die während des Ruhrkampfes und von der Mi- cum erzwungenen Reparationsleistungen mit 522 Millionen Mark. 55 Millionen seien später gezahlt worden. bür den Rückkauf der Goldanleihe habe man 136 Millionen gebraucht. Die Abfindung an Preußen für den Verlust an nutzbarem Staatseigentum durch den Friedensschluß betrage 65 Millionen die Entschädigung an einzelne Länder aus Anlaß der Holzweg­nahme im besetzten Gebiet erfordere bisher den Teilbetrag von 33 Millionen. Schließlich sei den Mehrausgaben der Zehlbe- trag des Etats von 1924 hinzuzurechnen. Er hatte 346 Mil­lionen betragen. Insgesamt hätten die Mehrausgaben 1119 Millionen betragen. Hiervon seien aber Ersparnisse abzurech­nen besonders infolge des Rückkaufs der Goldanleihe und der dadurch ausfallenden Verzinsung. Dann sei auch die Ausga­benwirtschaft stark gedrosselt worden. Der Minister schloß, daß dem Reich ein Betriebsmittelfonds von ungefähr 100 Millionen Reichsmark verbliebe. Damit sei eine geordnete Verwaltung kaum durchzuführen. Zür einen übertriebenen Optimismus lie­ge jedenfalls kein Grund vor.

An diese Rede knüpfte sich eine längere Aussprache.

Die Rede Schieles bei der Eröffnung des deutschen Museums.

München, 6. Mai. Reichsinnenminister Schiele gab zunächst einen geschichtlichen Aeberblick über die Entwicklung des deut­schen Volkes vom Volk der Dichter und Denker über die Reichsgründung zu dem der Ingenieur, Techniker und Erfin­der und sagte über diese Perioden:Es war, als wenn der Mensch die Natur zu seinem willigen Arbeitssklaven gemacht hätte, als wenn wir im Begriffe waren, ein Geschlecht zu werden das über Menschliches hinausragte. Dieses rastlose Vor­wärtsstürmen schien keine Grenze zu kennen. Der lebendigste Ausdruck dieser großen Entwicklung der Ruhmeshalle, dieser stolzen Epoche, ist das deutsche Museum, dessen Schöpfer unter uns weilt, der die Huldigungen entgegennehmen möge, die wir dieser ganzen großen Generation deutscher Erfinder barbringen.

Der Reichsminister machte dann Mitteilung von der Stif­tung der Reichsregierung:So ist es mir eine besondere 3reu= de und Ehre, hier mitteilen zu können, daß die Reichsregierung mit einem Kapital von 100000 Mark mit dem Sitz in München eine Oskar von Miller-Stiftung erricytet, deren Vorsitz ebnen anvertraut ist und deren Zinsen zur Pflege des technischen Stu­diums, in erster Linie aber zur Ermöglichung des Besuches des Deutschen Museums durch befähigte Studenten, Handwerker und Arbeiter dienen soll". Eindringlich ging er dann auf das technisch-geistige Problem der Gegenwart ein, indem er u. a. sagte:Niemand von uns allen glaube ich, verhehlt sich die Schattenseiten jener Epoche stürmischer technisch-industrieller Ent Wicklung, die wir hinter uns haben. Sch meine nicht, daß sie es war, die uns den Reid der anderen Völker auf den Hals ge­zogen hat. Das war schließlich nicht unsere Schuld. Vielmehr denke ich an die inneren folgen dieser Entwicklung, an die sozialen Folgeerscheinungen. Die Ueberwindung des Raumes durch die Mittel des Verkehrs schuf Großstädte, die im Lich­terglanze ihrer majestätischen Bauten, mit ihren mit allen Wun bemerken der Technik und des Luxus gefüllten Läden sichtbare Zeugen wachsenden Wohlstandes wurden. Aber ob wir auch in­nerlich reicher wurden? Geist und Gemüt des Volkes verarm­ten; die Seelen der Menschen in den Mietskasernen wurden immer leerer und elender. Die Mechanisierung der Arbeit ent­fernte die Menschen immer weiter vom Werke und von der Liebe zum Werke. Die technische Durchdringung und intellek­tuelle Erfassung der Arbeit ist gelungen und wird weiter gelin­gen. Reue Erfindungen werden die Arbeit noch fruchtbarer ge- ftmien, sodaß noch mehr Menschen in unserem Lande werden le­ben können. Erreichbar aber ist dies nur, wenn uns auch die Beseelung der Arbeit gelingt, wenn die Seele des arbeitenden Menjcyen wieder voll zu ihrem Rechte kommt. Nur wenn alle die Millionen deutscher Arbeiter das große Werk der deutschen Arbeit, an der sie schaffen als ihr eigenes Werk empfinden lernen, werden sie es lieben und werden sie die sittliche Verant­wortung dafür tragen, oie sie mit Stolz und Selbstbewußtsein bekennen läßt: Es ist unser aller Werkt öd) las neulich ein schlichtes Gleichnis hierfür: Der ist ein trefflicher und guter Kutscher, der zu seinem Herrn kommt mit den Worten: Mein Pferd ist krank. Es geht noch an, wenn der Kutscher sagt: Unser Pferd ist krank. Aber wahrscheinlich ist das ein schlechter Kutzcyer, der mit dem Worte vor seinen Herrn tritt: Zhr Pferd ist krank. Nur das Gefühl eigener Verantwortung kann den Menschen zu den höchsten Leistungen anspornen, der. wir in un­serer jetzigen Lage bedürfen. Dieses Gefühl zu wecken und zu pflegen ist unser höchstes soziales Ziel. Es ist uns selbstver­ständlich, daß der arbeitende Mensch ein vollberechtigtes Glied der Wirtschaftsvorgänge aller Volkswirtschaft ist. Bei sol­cher Einstellung wird auch jeder Arbeiter die nationale Verbun­denheit und den hehren Geist echter Volksgemeinschaft in sich erkennen und erleben.

Auè den Parlamenten.

Schluß der Stenerbebatte hn Reichstag.

Von unserem Berliner parlamentarischen Mitarbeiter wird uns aus Berlin, 6. Mai geschrieben:

Die Aussprache über die Steuervorlagen im Reichstag, mit deren Fortführung man bis Freitag gerechnet hatte, kam bereits heute zum Abschluß. Das kam daher, weil die zweite Rednergarnitur, die ursprünglich in Aussicht genommen war,

auf das Wort verzichtete, was auch nicht weiter wunderneh­men kann,, da das Steuerthema durch die bisherigen Reden gründlich erschöpft wurde. Nur die Kommunisten, die ja mit Vorliebe zum Fenster hinaus Reden halten, konnten es sich nicht versagen, »och einen zweiten Redner vorzuschicken, ön der heutigen rednerischen Nachlese kamen noch die kleineren Grup­pen, die beiden Richtungen der Völkischen, die Nationalsoziali­stische Freiheitspartei und die Nationalsozialistische Arbeiterpar­tei sowie die Wirtschaftspartei zum Wort, die die Steuervorla- gen einer mehr oder minder scharfen Kritik unterzogen. Viel bemerkt wurde es, daß der Zinanzminister, abgesehen von seiner großen Einführungsrede, im ganzen Verlaufe der Verhandlun­gen und auch heute nicht in die Debatte eingriff. Er wird das Nötige ja in den Ausschußverhandlungen nachholen.

Aus -er TagesgefKichte.

Der Deutsche Arbeiterbund an Hindenburg.

Auf einer in Gelsenkirchen stattgefundenen Tagung des Deutschen Arbeiterbundes wurde nach einem Vortrag des Reichstagsabgeordneten Adams (D. Vpt.) beschlossen, einen Brief an den Reichspräsidenten v. Hindenburg abzusenden, in dem es u. a. heißt: Wir sehen durch den Ausgang der Wahl unsere jahrelange Arbeit vor und während des Krieges, insbe­sondere aber nach der Revolution, welche wir zur Schulung und Aufklärung in nationalem Sinne an der deutschen Arbeitneh­me rscha ft geleistet haben, mit Erfolg gekrönt. Der verstorbene Reichspräsident hat uns die verfassungsmäßigen Rechts nicht sichern können.

ön Sie, hochverehrter Herr Reichspräsident, setzen wir das Vertrauen, daß Sie das an uns begangene Unrecht nicht länger dulden werden und dahin wirken, daß wir mit allen übrigen Arbeitnehmerorganisationen gleichberechtigt behandelt werden. Mit Stolz und Ehrfurcht blicken wir zu Ghnen, Herr Reichs­präsident, empor, empor in dem felsenfesten Vertrauen, daß Sie mit Gottes Hilfe unser Volk und Vaterland einer besseren Zu­kunft entgegenführen werden.

Sozialdemokratischer Wahlemspruch gegen Hindenburg.

wb. Berlin, 6. Mai. Wie dieVoss. Ztg." meldet, hat die sozialdemokratische Partei einen offiziellen Einspruch gegen die Gültigkeit der Reichspräsidentenwahl am 26. April mit der Begründung eingelegt, daß in zahlreichen Süllen Wahlunregef- mäßigkeiten vorgekommen seien, die in ihrer Gesamtheit ge­eignet seien, die vom Wahlausschuß für Hindenburg 'festgestellte relative Mehrheit von 904151 Stimmen zu erschüttern. Des­halb wird beantragt, die Wahl Hinderiburgs für ungültig zu er­klären. Das Wahlprüfungsgericht tritt am 'S. Mai, 11 einhalb Uhr vormittags, zusammen.

Hindenburg und das Reichsbanner.

wb. Berlin, 6. Mai. Der Bundesvorsitzende des Reichs­banners ,Schwarzrotgold", Oberpräsident Hörsing, veröffent­licht einen Artikel, in dem er sich mit der 5rage der Beteilig­ung des Reichsbanners an den Huldigungen für den neuen Reichspräsidenten von Hindenburg beschäftigt. Hörsing kommt zu bemSryT« Irmer- ass auch außenpolitischniHt tragbar sei, daß das Reichsbanner sich in Reih und Glied mit den schwarz-weiß-roten Organisationen stelle.

Die Untersuchung in Hachsen Hoefle.

wb. Berlin, 6. Mai. Der preußische Landtagsausschuß für die Untersuchung des Strafverfahrens gegen Dr. Hoefle trat heute zunächst in die Vernehmung des Vorstehers der Straf- abteilung, in der Dr. Hoefle untergebracbt war, Schmidt ein. Der Zeuge erklärt: Daß Dr. Hoefle irgend etwas Verbotenes zugeführt worden ist, weiß ich nicht. öd) hatte auch keinen Verdacht. Am 18. April um 4,50 Uhr nachmittags wurde mir Dr. Hoefle durch den Lazarettwachtmeister als schwerkrank ge­meldet. öd) ging zum Oberdirektor, machte ihm Mitteilung davon und bat ihn auch, an Medizinalrat Dr. Thiele telephonie­ren zu dürfen. Es fei dann der Verdacht ausgetaucht, daß Dr. Hoefle zuviel Rarkotica zu sich nehme. Daß Gefangene auf illegale Weise narkotische Mittel in Speisen oder Getränken erhalten haben, um den Pflegern vielleicht ihren Dienst zu er­leichtern, weiß der Zeuge nicht. Von außen her werde aller­dings oft der Versuch gemacht, den Kranken etwas Verbotenes zuzuführen. Zeuge Schmidt bekundet auf Befragen des Abg. Wegl (Soz.), daß sich die Kranken allgemein über den Arzt beschwerten, insbesondere deshalb, weil er die Haftunfähigkeit nicht bestätigen wolle. Weiter bestätigt der Zeuge, daß die Kontrolle über die Medikamente vielleicht nicht genügend war. Zür die Kranken bestehe auch Rauchverbot.

Eine neue Lösung in Preußen?

wb. Berlin, 6. Mai. DerLokal.Anz." weiß über Ver­handlungen zu berichten, die in den letzten Tagen zwischen eini­gen Vertrauensleuten der Parteien des preußischen Landtages über die 3rage einer Umbildung des fetzigen Kabinetts in Preu­ßen siattgefunden hätten. Insbesondere wären zwischen den Abgeordneten Hermes (Ztr.) und von Richter (D. Vpt.) ver­trauliche Besprechungen erfolgt, wobei der Vertreter der Volks Partei die notwendige Fühlung mit den Deutschnationafen aus­rechterhalten hätten. Das genannte Blatt hält es für nicht unmöglich, daß diese Bestrebungen noch vor Zreitag, dem Tage der Abstimmung über das Vertrauen für das Kabinett Braun, zu einem Ziele führen, daß eine neue preußische Regierung ohne Severing und ohne den seit längerer Zeit erkrankten iustizminister Am Zehnhofs mit sich bringen würde. An eine feste Koalition der sogenannten Großen Volksgemeinschaft ist dabei weniger gedacht als an eine lockere Arbeitsgemeinschaft Sollten die Dinge nicht so schnell zur Reife gedeihen, so wäre anstatt einer Abstimmung und einer Auflösung möglicherweise mit einem Hinausschieben der Entscheidung zu rechnen, ön den Wandelgängen des Landtags verlautet sogar, daß Minister- präfibent Braun schon in den nächsten Tagen, wie es von dem von Dr. Hermes geführten rechten Flüge! des Zentrums ge­wünscht wird, zurücktreten und dann Herr Marx die Bildung des großen Koalitionskabinetts vornehmen werde.

Das erste Zrühlingsgewilter in Berlin.

Das am Mittwoch über Berlin niedergegangene erste Früh- lingsgewitters, das von einem wolkenbrucharligen Regen be­gleitet war, verursachte an mehreren Stellen der Stadt Ueber-

schwemmungen. Die Zeuerwehr wurde in etwa 50 -Süll»., miert, um Wasserschäden zu beseitigen. d

Das Schiedsgericht für Streitfragen aus den, polnische Korridor.

wb. Berlin, 7. Mai. Das Eisenbahnunglück im poinN , Korridor hat an maßgebender Stelle das tiefste Mitqefiü - den Verunglückten bezw. deren Angehörigen ausgelöst. dem ist das dringende Bedürfnis vorhanden, die Schulbf einwandfrei zu klären. Wenn auch kaum noch ein Zwoii l sieht, daß die Ursache in einem Versagen der polnischen Eis. bahnfachleute zu suchen ist, so sieht für die nächsten Tage b" Antrag der Reichsregierung auf sofortige Sinberufunq Schiedsgerichtes bevor, das in dem Pariser Abkommen -S schon Deutschland, Danzig und Polen vom April 1921 sehen ist für alle Streitfragen, die sich aus dem Durchgan^ verkehr durch de» Korridor ergeben.

Zur Aegiorungsbildung in Belgien.

wb. Paris, 7. Mai. Wie aus Brüssel gemeldet wird, srlgM derSoir, wenn unter der Minisierpräsidentschaft des chem2- ligen Arbeitsministers Lschoffen oder eines Politikers der ten ein Ministerium gebildet werde, sei es wahrscheinlich, die liberale Linke sich zwar weigern werde, an seiner iVUbnna selbst teilzunehmen, jedoch der Arbeit des Ministerium kein bernisjn den Weg zu legen, die Budgets bewilligen und and) bas Gesetz über die Provinziaiwahlen annehmen werde.

Aufgedecktes Komplott gegen den japanischen PremienniHn.

wb. Paris, 7. Mai. Wie eine imPetit Parisien" Der- öffentlicyte Agenturmeldung aus Tokio besagt, hat die japanische Regierung ein umfangreiches Komplott gegen den Premiemi- nister und mehrere Kabinettsmitglieder aufgedeckt. Emer Hauptsächlichsten ZUHrer, der der nationalistisch-ikonsorvaiicni Partei angehörige Abg. Urchida, sowie zwei andere NatiM- 1 isteii seien verhaftet worden. Die Verschwörer hätten den Premierminister ermorden wollen, um gegen die kürzlich ersetz­te Einführung des allgemeinen Stimmrechtes in öapan zu prote­stieren, eine Maßnahme, die nach ihrer Meinung dem Lande schaden werde.

Die Dardanellonfrage.

wb. Loudon, 7. Mai. Dem diplomatischen Berichterstatter desDaily Telegraph" zufolge stößt die unter dem Lausanner Vertrag errichtete Gemischte Kommission zur Abgrenzung der entmilitarisierten Zone an den Dardanellen auf ernstliche Ob­struktion seitens ihrer türkischen Mitglieder. Die Türken ver­suchten, die entmilitarisierte Zone auf eine so kleine Dimension zu beschränken, daß sie keine wirkliche Garantie für die unbe­hinderte Durchfahrt durch die Meerenge im 'Notfälle sein würde.

Aus Stadt und Lmd

Die öagb im Mai.

5agb im' Mai brr der Maiwald und Ruhe

er #

jetzt eine einzige Kinderstube, die treu zu behüten Ausgabe des öagers ist. Das Edel- und Damwild hat fiel) dem Geschlechte nach getrennt. Der Wandertrieb einzelner starker Kolben- Hirsche macht sich bemerkbar, weshalb die das Wild so sehr fesselnden Salzlecken in peinlicher Sauberkeit zu erhalten sind. Das Mutterwild setzt vereinzelt schon Ende des Monats, oder es sucht, hochbeschlagen, wiesenreichen Niederwald oder Bruch­ränder auf, um es dort ungestört zu tun. Der Rehbock hat gefegt, oder er ist nod) bei dem Geschäft, er zieht sein Sommer­kleid an. Obwohl in manchen Ländern die öagb auf den Bock bereits freigegeben ist, sollte von dieser Erlaubnis doch noch bedingter Gebrauch gemacht werden. Die Ricken setzen und wählen hierzu mit Vorliebe stille Zeldhölzer oder auch zujam- Menhängende Getreideschläge, wo sie weniger als im Walde von Zliegen und Bremsen zu leiden haben. Man richte sein Au­genmerk also auch auf die Feldmark und. führe auch dort einen unnachsichtigen Krieg gegen Hunde und Katzen und das zwei­beinige Raubzeug. Alte Bachen führen im tiefen Zorst ihre Zrischlingsschar und finden dort an reicher Erdmasi ihre Rech­nung. Die Auerhahnbalz ist im allgemeinen beendet, nur in hochgelegenen Gebirgsrevieren balzt zu Anfang des Monats noch der Hahn. Die Hennen find mit dem Legen beschäftig'- Das Gelege von 6 bis 10 Eiern wird in vier Wochen ausgc- brütet. Beim Birkwild geht die Balz zu Ende. Die Hennen machen im Heidekraut, Ginster oder bnytem Gestrüpp ihr aus 8 bis 12 Eiern bestehendes Gelege, das in 3 Wochen ausge- brütet wird. Rebhühner legen und brüten ebenfalls. Die kunf- los auf der Erde bergeftellten Rester find vor Raubzeug j sonders zu schützen. Es empfiehlt sich, die Nester suchen und zu kennzeichnen, damit sie später nicht nnvorA zerstört oder ausgemäht werden. Schnepfen, Enten w . nen sind mit dem Legen und Brüten beschäftigt. ö" bCn < Janerien kann das Einsammeln der Eier noch fortgesetzt Die ersten Hasensätze sind gut durchgekommen und zur Hoffnung auf ein gutes Hasenjahr. Der Dachs bat r . Zungen im Mutterbau und geht gewöhnlich nur nachts au) aus. Ueberall sticht er nach Engerlingen, Larven und an Schädlingen, doch verschmäht er auch Vogeleier niM tut deshalb gut, ihn von Fasanerien fernzühalten. ... (St. Hubertus, illustr. Zagdwochenschr. in Eöthen-Any

Personalien. Der erste Geschäftsführer des ^trbeitg^ Verbandes, Herr Dr. H. van der Borght, wird, wie wir nach 6jäbriger Tätigkeit in Zulda Ende dieses ^oh^ ^ni Genehmigung des Vorstandes sein Amt niederlegen, um «.^, übertragene Geschäftsführung des Verbandes der .^e striellen Badens, der Pfalz und angrenzender önbü) e. V. mit dem Sitz in Mannheim zu übernehmen.

Zeuenvehrdienst. Mit Zahlung des Zeuerwehrl0skau 19^ q sind mehrere Einwähner noch im Rückstände. Da m .^ Hälfte des Monats Mai die Uebungen beginnen, IW önterejje des Einzelnen das Loskaufgeld alsbald zu

Wichtig für Kleinrentner. Am Samstag, 9. >"

von 9 bis 11 Ubr findet bei der städtischen Wohl'fahrts^U ^ Auszahlung an die hilfsbedürftigen Kleinrentner der 11 statt.