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Auch die tiefherab>
und der Westenlatz, der sich oft als breit umgelegter Kragen öffnet.
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Größe III hierzu erhältlich.
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unter Tafcheupatten vorkommen. Großes stein ° Schnittmuster Größe I, Größe II
Kleid in neu- Jumperform
die her- Ull- in und
K 2664. artiger
mit abstechender Lei- nenweste und gestickter Rose. Gürtel aus Perlmutterknöpfen. Großer Ullstein . Schnitt in Größe I, II und UL
K 2636. Schlupfkleid aus Ottomaneseide, rückwärts gerade, vorn mit bogig angesetzter Glockenbahn gearbeitet. Neu ist der kleine Neverskragen. Großes Ullstein - Schnitt- Muster in Größe I, II und III hierzu erhältlich.
K 2637. Kleid aus großkariertem Wollstoff oder karierter Hemdseide; die
modische Weite geben die seitlichen Tollfalten,
K 2669. Sumpertleib aus weißem oder farbigem Wollrips. Zu beachten ist die neue vorn geknöpfte Zumpertaille und der Rock mit eingebügelten Falten. Großes Ullstein- Schnittmuster in Größe I, H unb III erhältlich.
R 2675. gumpertleib aus naturfarbenem Kasha mit seitlichem Schnallen-
ichmuck und glockig ausfallendem Rock. Neuartig ist auch der Kragen mit bet gebundenen Stofs- . schleife. Großes Ullstein- Schnittmuster in Größe I, II und III erhältlich.
K 2633. Kleid in Holz- farbe mit vorn eingelegter Falte; Blus« in Jumperform mit ab» stechendem Kragen und Besatz. Großes Ullstein-Schnittmuster in Größe I, II und III hierzu erhältlich.
K 2623. Kleid aus fanbgraitem Moulines, vorn eingelegte Fal- /v, ten und ein kurzes,
M breites Gürtelteil.
// , Groß. Ullstein-Schnitt-
' //./ Muster in Größe II,
III und IV erhältlich.
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-------------renn man in dieser Saison nach der neuen Linie der einfachen Kleider gefragt i wird, ist die Antwort nicht leicht. Dieser
-.............! Frühling hat uns ja zwei neue
Linien beschert, zwei Richtungen, die einst- weilen gleichberechtigt friedlich nebeneinander marschieren. Welche von beiden später den Sieg über die andere erringen wird, ist vorläufig nicht abzusehen. Ob Glocken oder Falten, ist eine Entscheidung, die noch nicht so bald getroffen werden dürfte. Um so mehr, als ja b e i d e d i e gleiche Tendenz haben, dem Nock die Weite zu geben, die wir so lange vermißt haben. Was man an Weite gewinnt und an Stoff zugibt, scheint man in der Länge sparen zu wollen. Nur so ist es zu erklären, daß die Röcke immer noch kürzer werden, obgleich das Menschenmöglichste schon längst erreicht schien. Das Traurige dabei ist, daß zu wenig Selbstkritik oder — ein „verklärender Spiegel" auch Frauen zum fast kniefreien Rock verführt, die wirklich aus verschiedenen Gründen besser täten, beim längeren zu bleiben. Aber der kurze ist eben Mode, und das ist vielen Gesetz. Ein Glück nur, daß die Mode sonst so Hübsches ausheckt. Man kann wirklich behaupten, daß in diesem Jahr eigentlich nur Geschmackvolles zu sehen ist. Da das, was man bietet, gleichzeitig sehr verschiedenartig ist, so dürfte es heute keiner Frau allzu schwer fallen, sich nach der Mode und trotzdem individuell zu kleiden. Gut gekleidet sein heißt ja im Grunde genommen nie etwas anderes als in der modischen Kleidung den eigenen, sicher erkannten Typ gut zur Geltung bringen. Und das ist viel leichter, als man. denkt, solange einem modische Abbildungen reiche Vergleichsmöglichkeiten geben.
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Da wird die Ueberlegung, ob Glocke oder Falte, lange nicht so schwierig werden. Und das ist tatsächlich der einzige wunde Punkt. Denn die Leibchen zu den Röcken sind fast alle in der gleichen beliebten Jumperform gearbeitet. Selbstverständlich in so viel verschiedenen Spielarten, daß die Form nie dem Auge über werden kann. Es ist fest aufgearbeitet oder auch lose wie ein Sweater übergezogen. Dann wird es nicht selten durch einen Gürtel.zusammengehalten, der aus Wildleder geschnallt nicht ganz so aktuell ist, wie ein Schup» pengürtel aus dichtgereihten Perlmutterknöpfen. Man sieht, es gibt immer neue Nuancen. Gerade diese aber machen es in der Mode. Man achte nur einmal auf die unzähligen Kragen- variationen. Der offen und geschloffen zu tragende Kragen, der aus einem dicht geknöpften Mittelschlitz aufsteigt, ist ebenso hübsch wie die kleine Reversform. Damit konkurriert wieder der vorn gebundene kleine Umlegekragen, das Bubikrägelchen mit anschließender Patte aus dem gleichen Material
K 2632. Kariertes Kleid mit Kimonopaffe und weißem Aufputz. Am Rock vorn und seitlich eingebügelte Falten. Großes Ullstein-Schnittmuster in Größe I, II und UL
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gezogene Form mit langem flatternden Schlips ist noch gern gesehen. Sonst sind nur
Passen die größeren Varianten des Iumperleibchens, wenn man nicht auch die bald kurzen, bald langen Aermel dazu rechnen will. Außer der Iumperform wird auch das durchlaufend geschnittene Kleid noch getragen. Falten geben auch ihm, vorn zu tiefen Tollfalten geordnet, oder mit seitlichem Faltenarrangement, das unter aufgesetzten Taschen hervorkommt, die modische Weite. Soviel über die Formen! Nicht zuletzt werden sie natürlich durch die Stoffe bestimmt, die ebenso verschiedenartig sind. Entscheidend ist natürlich, ob das Kleid für kühle Tage oder für rechte Frühlings- und Sommervormittage gedacht ist. Wärmendes Material ist jeder Wollrips, Kafha, der am liebsten in Naturfarbe verarbeitet wird, und Moulinee, jenes schöne Wollstoffgewebe, dem der Seidenfadendurchschuß den besonderen Glanz gibt Auch in sich gemusterte englische Stoffe — sehr beliebt auch für Kostüme — und Panamagewebe sind geschätzt. Rötliche Rosttöne und ein schönes Mandelgrün, Sandgrau und auch Marineblau sind besonders beliebt. Für die heißen Tage spielt Leinenrips die größte Rolle, auch Bast- und Hemdseide und karierte und gemusterte Waschstosfe sind hier am Platze. Lebhafteste Farben sind erlaubt. Japanisches Lackrot und Tütenblau sind am häufigsten zu sehen. Gerade mit weißem Aufputz sind diese Farben durch den starken Kontrast sehr wirkungsvoll. Es sei aber nicht unerwähnt, daß Mandelgrün gern mit zartrosa Fleischton zusammen verarbeitet wird, ein neuer, sehr feiner Effekt, der auch kleidsam ist. Gehoben wer, den alle diese einfachen Kleidchen durch kleine Hütchen aus Stroh, Filz oder beidem zusamnien gearbeitet, die nicht wie früher in der Farbe mit dem Kleide übereinstimmen, sondern bewußt dazu in Kontrast gebracht sind. Mit ihnen harmoniert der bunte Schal, der eigentlich um den Hals geschlungen werden soll, meist aber über den Arm gelegt wird, wie früher der Fuchspelz. Natürlich nur, wenn das Kleid ohne Mantel getragen wird, sonst guckt er, wie eine Reitkrawatte gesteckt, aus dem Ausschnitt hervor. Auch bunte Schirme sind große Mode, ebenso große bunte Handtaschen in Kuvertform und farbige Schuhe und Strümpfe im Ton des Kleides. Anna P. Wedekind,
Ullstein-, Lyon-, Favorit- und Beyer-
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