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Feuer zerstört wurde, siedelten sich die Bewohner im Tale an der Eger an. Auf Befehl Kaiser Ludwigs des Bagern erstand dann die alte Vcfestigungslinie, die sich heute noch im Suge der Straften nach weifen läftt. duftere und innere Kämpfe ver­mochten nicht, Nördlingen in feiner Entwicklung ;u hindern. So wurde die Stobt der Knotenpunkt der großen Handelsstraße AugsburgoranKfurt und Nürnberg-Ulm sowie eine der be­deutendsten Handels- und Meffestädte Deutschlands. Sie stand der Größe Nürnbergs wenig nach.

Kaiser, Könige und Fürsten hatte sie oft zu Gast, und fröh- b^A spiele erfreuten ihre Bewohner. 5m Fahre 1632 besuchte der siegreiche Schwedenkönig Gustav Adolf die Verbündete Stabt. Der Dreißigjährige Krieg ist es, aus dessen Duickel und Not der Name Nördlings grell hervorleuchtet. Hier wurden diebis dahin unbesiegten Schweden zum ersten Male in einer groß und entscheidenden Schlacht geschlagen. Bon dem Kampf der wütenden Heere erzählt uns der Albuch, der im Süden der Stabt liegt. Von Hungersnot und Seuchen, von grenzenloser leiblicher und seelischer Qual reden die Türme, die Häuser, die Straften, Plätze und Gaffen. Aber auch vom Heldenmut der Bürger, die ihre Heimat mit dem Mute der Verzweiflung trotz siebenmaligen Ansturmes der Feinde drei Wochen lang vertei­digten. Aber als die Schweden geschlagen waren, mußte Nörd­lingen sich ergeben.

Diese für Nördlingens Geschichte so schweren Geschehnisse sind die historische Grundlage für das FestspielAnno 1634 das in diesem Sommer zum ersten Male in Nördlingen aufge- führt wird. Der Dichter des Festspieles, für das die Vor­bereitungen zu der Aufführung bereits in vollem Gange find, ist der Pfarrer v. Feffenheim, Wolf Meger-Erlach. Die Ein­studierung des Stückes liegt in den Händen des Spielleiters des Münchener Nationaltheaters Fritz Basil. Die Musik zu dem Festspiel hat der bekannte Münchener Komponist Georg Ebener komponiert. Unter der Leitung solcher künstlerischen Kräfte verspricht die Aufführung einen vollen Erfolg. Hervorge- Hoben zu werden verdient noch das mittelalterliche öffentliche Tanzspiel das unter der Leitung des Balletmeisters, Ornelli, zu großen Erwartungen berechtigt. Die Festspiele finden in der Zeit vom 25. Fuli bis 6. September statt.

Cs ist aller Wahrscheinlichkeit nach darauf zu rechnen, daß sich die Stadt Nördlingen anläßlich dieses Ereigniffes eines großen Owstromes von Fremden aus vielen Teilen Bagerns er­freuen wird.

Man kann schon jetzt voraussehen, daß die Nördlinger Fest­spiele, die ein Stück vaterländischer Vergangenheit wieder erste­hen lassen, sich in wenigen Fahren eine ebenso große Volkstüm­lichkeit in allen Teilen des deutschen Reiches erobern werden, wie es die Passionsspiele in Oberammergau getan haben.

Sportschau.

Von unserem Berliner Sportmitarbeiter wird uns geschrie­ben:

Der Turf war in dieser Woche wenig vom Glück begünstigt. Die vorwiegend ungünstige Witterung hatt-e den Boden aufge­weicht, wodurch sich die Rennen außerordentlich schwierig ge­stalteten. Aber trotzdem kamen alle Veranstaltungen zur Durch führung. Das Lüste Hindernisrennen im Grunewald zeichnete sich, trotz der trüben Erfahrungen des Vorjahres, durch eine rege Beteiligung der Ställe aus. Allerdings war der Besuch beängstigend schwach. Trotzdem kam das Publikum auf seine Kosten. Der beste vierjährige Steepler Labrador absolvierte sein erfolgreiches Fahresbudget im Schneebeeren-Tagdrennen. Der famose Hengst war in seinem ungestümen Tatendrang kaum ?u zügeln, sodaß seinem Reiter nichts anderes übrig blieb, als dem Dunkelbraunen seinen Willen zu lasten. Labrador gewann durchweg führend. Auch alle übrigen Rennen entsprachen voll und ganz den Erwartungen. Sehr überlegen holte sich Rogulna das Eichwald-Hürdenrennen. Der hUtorische Tag der Prä­sidentenwahl brachte der Rennsportgemeinde ein Ereignis ganz besonderer Art: das Buddenbrock-Rennen .in Mariendorf, die klassische Vorprüfung für das Derbg. Es hätte ein sensationel­

ler Glanztag werden können, hätte sich der April mit seinem dauernden Regen nicht von der schlimmsten Seite gezeigt. Ei­gentlich war das Buddenbrock eine große Enttäuschung, mehr ein Galopp- als ein Trabrennen. Infolge der dauernden Fehler der favorisierten Buchdrucker auf der klebrigen Bahn konnte sich Sudau seines schärfsten Gegners entledigen. Mit gewöhn­ter Meisterschaft steuerte er zum Siege. Ob Sudan allerdings dem voll auf dem Posten befindlichen und fehlerlos trabenden Buchdrucker wirklich überlegen ist, kann erst die Zukunft lehren.

Das erste italienische Derbg dieses Fahrer wurde in Rom gelaufen. Eine ungeheure Menschenmenge, darunter der Kö­nig und andere höhere Persönlichkeiten hatten sich eingefunden. Bei strahlendem Sonnenschein nahm dar Derbg einen großarti­gen Verlauf. Fm schärfsten Kampf gegen Ansac siegte Lui.

Viel Beachtung fand in dieser Woche das Motorradrennen um die Bergmeisterschaft des Siebengebirges. Die Motor­sportler der Gaues Rheinland des A. D. A. E. und die Kölner Ortsgruppen beteiligten sich daran. Schon im Morgengrauen rüsteten sich die Motorradfahrer (auch von F u Id a beteiligten sich Motorradfahrer daran b. Rod.) in Königswinter zum Start für die Rennen, deren Strecke zwei bis drei mal rund um das Siebengebirge führte. Mit zahlreichen Kurven, durchfetzt von langen Geraden, die ein volles Ausfahren der Räder gestatte­ten, im ständigen Auf und Ab von Steigung und Gefälle waren sie als Prüfungsstrecke ausgezeichnet geeignet. Einen feiner besten Tage hatte Zürndorf-Köln auf 1000 Fentim. Fmperia, der in der vorzüglichen Feit von zwei Stunden 10 Minuten das

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Rennen machte. Große Anerkennung gebührt ferner dem Köl ner Fahrer Pätzold auf 600 Fentim. Fmperia mit Seitenwagen, der nur drei Minuten länger als Zürndorf brauchte. Das Wagenrennen um die Bergmeisterschaft des Siebengebirges, vom Mittelrheinischen Automobilklub durchgeführt, zeitigte glänzen­de Resultate. Die Strecke Honnef-Limberg, wies zum Teil Steigungen bis zu 10 v. H. auf. Fu erwähnen -ist, -daß der Meisterfahrer Roll-Düsseldorf auf seiner kleinen Rabag-Bu- gatti zum ersten Mal den Titel des Bergmeisters erhielt, in­dem er die Strecke in der kupzenFeft von 4:25 Minuten jurücklegte.

Der Boxsport brachte in dieser Woche das größte Amateur- ereignis Städteboxkampf Berlin-Kopenhagen! Beinahe wä­re es zu großenSkandalszenen gekommen, da unter aller Kritik gepunktet wurde. Die gefällten Urteile riefen nicht nur bei den Fachleuten Kopffchütteln hervor, sondern verletzten auch das Rechtsempfinden der Masse. Fm übrigen führte aber die Aus­geglichenheit der Kampfpaare zu prachtvollen Leistungen. Unter den Zuschauern befanden sich viele Skandinavier, Vertreter der dänischen Gesandtschaft und zahlreiche Berufsboxer, die sicher manches von den Dänen gelernt haben. Der Städte-Box- Kampf endete mit vier Siegen und vier Niederlagen unentschie­den. Es gab nicht einen Knock out. Berlin hat damit glän­

zend abgeschnitten. Der erbitterte Kampf ahm ä , Mittelgewichten Hans Holdt und Hoffmann vor sich J laterer dem Dänen schwer zusetzte. Fn der zweiten setzte sich jedoch die fest eingeprägte Schule Holdts dnr^ x den Punktsieg -erhielt. der

Die Fußballspiele standen in dieser Woche unter kein» glücklichen Stern. Die dritte Hauptrunde derMorgenvä» Pokalspiele fiel den unzureichenden, Bodenverhältnissen Opfer. Mehr als schwach waren daher im allgemeinen die stungen. Hertha B. S. E. trat gegen Viktoria nicht in best Aufstellung an. Fn einem Gesellschaftsspiel gewann der N 0 verein mit 4:3 Norden-Nordwest legte dem Spiel grofte Bob " tung bei. Mit 3:1 kam das Resultat für ersteren heraus^"

Trotz des schlechten Wetters konnten in dieser BZocko Handballbegegnungen des V. B. A. V. alle zum Austrag q - langen und brachten bei den Spielern der Oberliga recht bol' Torergebniffe. Besonders hoch gewann der Berliner Spor?« verein 92 gegen Teutonia mit 7:2.

Ganz anders lagen dagegen die Dinge beim Hockeg-Hp^ Das bedeutendste Ereignis, das Endspiel um den Silberschild fand in Dahlem seine Erledigung. Mit 4:3 ging Süddeutsch­land gegen Berlin zum fünften Male als Sieger hervor. Ob­wohl der Platz infolge der Rässe recht glatt war, gab es einen interessanten Kampf. ' Die wechselvollen Angriffe ließen erken­nen, daß die Süddeutschen im allgemeinen energischer waren. Ganz vorzügliche Abwährarbeit leisteten die Torwächter auf bei­den Seiten. Die Fuschauer sind trotz des Regenweuers voll und ganz auf ihre Kosten gekommen.

Die Kämpfe um die Maldlaufmeisterschaft am Vogelsang haben alle -Erwartungen erfüllt. Bräsecke-Petershafen, einer der erfolgreichsten Anwärter, konnte den Waldlausmeister- schaftstitel an sich reißen. Fu gleicher Zeit sei noch er­wähnt, daß der Weftmeisterschaftsläufer Nurmi, dessen erfolg­reiche Aktivität durch seine Krankheit für die Zukunft in Fra­ge gestellt worden war, in Minneapolis das Rennen über 1,% Meilen gewonnen hat. Desgleichen konnte er tags darauf ft Chicago im Rennen über 3000 Meter als Sieger hervorgchen.

Die Woche hat wieder einen neuen Weltrekord zu verzeich­nen. Fm 200-fiUeter Brustschwimmen stellte Rademacher mit 2:52,7 einen neuen Weltrekord auf.

Vorschau: Fn Karlshorst steht das Räsidenz-Fagdrennen, das über 3500 Meter der Tribühnenbahn führt, im Vorder- gründ des Interesses der kommenden Woche. Ferner finden ' die beiden großen Automobilrennen um die Targa und Loppa Floria, veranstaltet vom sozialistischen Automobilklub auf der Madeira-Rundstrecke, statt. Auch Deutschland wird sich an diesem italienischen Ausschreiben beteiligen. Der für den 1. Mai anberaumte internationale Boxkampftag im Berliner Sportpalast ist auf den S. Mai verlegt worden. Der nächste Kampf Samson Körners mit Element-Schweiz, findet am 4. Mai statt. Mit größter Spannung erwartet man jetzt bas größte flugsportliche Ereignis des Sahres, den deutschen Rund- flug um den B. F. Preis der Lüste 1925, der in den nächsten Wochen stattfindet. Bereits am 10. Mai wird auf dem Cem- pelhofer Felde, Berlin, eine Feuerprobe in Form eines kleineren Wettbewerbes vorausgehen.

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Das unsichtbare Luftschiff

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62. Fortsetzung.

Damit küßte sie .ihn, und er ging mit Nick in seine eigene Kammer.

Beide warfen sich auf das harte Lager. Es dauerte lange, bis der Schlaf sich eirtjtellte. Das letzte, was Holm hörte, wav eine flüsternde Bemerkung Ricks:

,;Ob die beiden Dinger, die sie Mollg abzunehmen vergessen haben, den Fahrplan nicht doch etwas verändern können?

Die ersten Strahlen der Morgensonne fielen auf die Galerie, als Holm und Nick nach einer unruhigen Nacht voll schwerer Träume in die frische Luft hinaustraten.

Draußen stand Nicks kleiner Aeroplan, aber er war kaum wiederzuerkennen. Fwei geschäftige Japaner waren dabei, die Maschine anzustreichen, und zwar mit einer kohlschwarzen Farbe.

Aaghoko kam gerade mit Benzinbehältern heraus und be­gann die -Tanks zu füllen. Hinter ihm sah man Kivang die steinere Treppe nach dem höchsten Wach- und Aussichtsposten binaufeilen.

Die Freunde gingen auf das Flugzeug zu, das wie ein un­heimlicher schwarzer Vogel seine Konturen scharf in der licht- gesättigten Morgenluft ab zeichnete.

Raghoko sagte höflich guten Morgen, schien aber betreffs bes schmalen Anstrichs ebenso wenig Bescheid zu wissen, aus welchem Grunde er vorgenommen wurde, wie Holm und Nick. Während .er nach beendeter Auffüllung Maschine und Pro­peller aufmerksam untersuchte, warf er hin:Nur mein Bru­der Niamimura west es. Er ist der Kopf, wir andern die Glie­der. Er kommandiert, wir gehorchen, ohne zu fragen.

Eine kleine Hand legte sich von hinten vor Holms Augen. Es war Mollg, die mit einem heiteren:Guten Morgen, dün­gens! sich unbemerkt herangeschlichen hatte.

Sie sah keck und morgenfrisch aus und lachte fröhlich, als sie Holms ernste und bekümmerte Miene sah, während sie rief: Heute ist also Ämzugstag. Ein ziemlich langer Transport ist dasl Aber lieber fort aus diesem Adlernest, als hier seine Tage beschließen, nicht wahr, Karl?

Mollgs Munterkeit hatte für Holms Ohren einen falschen Klang. Er ahnte, daß sie ihre eigene Furcht unter Lächeln zu verbergen suchte, und zog sie fest an sich, als er sagte:Möchten nur meine und deines Bruders Arme stark genug fein, meinen kleinen Schatz gegen alle Gefahren zu beschützen."

Dann winkte er Nick näher heran, und nachdem er sich durch einen raschen Blick überzeugt, daß kein Japaner in Hör­weite war, sagte er leise:

,^ört gut zu, ihr beide. Fch habe heute nacht alles über­legt und glaube, daß wir vielleicht eine einzige, sehr unsichere Chance haben, den Gelben zu entkommen. Daß das Chamäleon die ganze Strecke in einer Tour fliegen kann, -ist eine Unmög­lichkeit; also muß es eine Zwischenlandung vornehmen, und zwar höchstwahrscheinlich ehe wir an die Küste des Stillen Ozeans kommen. Fch nähme an, daß Mamimura über San Franzisko fahren wird, wo er Helfershelfer und Landleute in Menge hat. Da dieser Aeroplan ja nicht als Wasserflugzeug gebaut ist, muß er natürlich in der Nähe einer Stadt landen, und hier ist unsere -einzige Chance in den beiden Revolvern. -Wie das sein wird, kann ich nicht sagen. Nur soviel, Rick: Halte den Kopf kühl und klar. Mir wollen uns benähmen, als machten wir eine Spa ^erfahrt, und dann gib genau auf mich acht, aber zieh nicht voreilig den Revolver, ehe ich das Feichen gebe. Was dann weiter geschehen wird, weiß ich selber nicht. Wir sind ja nur zwsi gegen zehn, und Mamimura ist, wie ihr wißt, im Besitz viel gefährlicherer Waffen. Also müssen wir uns auf unser gutes Glück verlassen. Wir müssen versuchen, den Gelben zuvorzn- kommen, indem wir im Augenblick der Landung losschlagen und zu entkommen suchen, wenn wir festen Boden unter den Füßen haben Sind wir erst wieder aufgeftiegen und weit draußen über dem Ozean, ist alles verloren!"

Rick, der gespannt Holms Plan mitangehört hatte, konnte nur gerade noch wie vorhin Raghoko ausrufen: ,Du der Kopf, ich die Glieder, du kommandierst ich gehorche", als Mollg ihm winkte, zu schweigen. Sie hatte Mamimura kommen sähen.

Heute lag eine überlegene Ruhe und lächelndes Selbstverlrau en über dem gelben Gentlemen. Er war im Fliegerkostüm -grüßte mit größter Ehrerbietung und sagte:

Guten Morgen, mein Fräulein, guten Morgen, meine Her­ren. Fch Hofe, daß meine geehrten Gäste sich wohl befinden. Es wäre mir aber lieb, wenn Sie alle drei Fhre Fliegeranzüge anlegen würden, damit wir uns nicht aufzuhalten brauchen, wenn

wir zu raschem Aufbruch genötigt wären. Won dieser Stunde an müssen wir auf alles vorbereitet sein. Meine Zentralen pflegen keinen falschen Alarm zu geben."

Sie gehorchten seinem Befehl und schritten auf den Eingang der Höhle zu, aber als sie an dem kleinen, schwarzgestrichenen Flugzeug vorübeäkamen, rief Mollst neugierig:

,^Warum haben Sie das hübsche kleine Flugzeug so verun­ziert? Das sieht wirklich nicht gut aus.

Mamimura antwortete bereitwillig:

»Das Flugzeug ist zu klein, um uns über den Ozean zu be­gleiten. Höchstens könnte es den Weg bis an die Küste mit zurUcklegen; dort müßte es dann doch vernichtet werden. Aber ich habe ihm nach langem, treuem Dienst einen viel schöneren Tod zugedacht. Fetzt ist es schwarz angestrichen und N vor unserer Abfahrt eine unschuldige kleine Zerstreuung beraten Es soll die Maus spielen, wenn bei Katze kommt und das Spiel beginnt.

Fm selben Augenblick läutete das Telephon in der Zentral- hohle. Der Japaner ging hinein und sagte im Fortgehen:

^Vielleicht nimmt es jetzt seinen Anfang, also machen Sie sich bereit, meines jungen Freunde, damit Sie den Spaß mitansehen können.

Als sie sich alle reisefertig wieder auf die Galerie begaben, stand Fkhoto neben Mamimura. Beide richteten eifrig -ihre Fernstecher auf die Berggipfel, die das Tal von Norden ein­schloffen.

Holm hörte Fkhoto sagen

,Mwang muß Augen haben wie ein Falke. Schon vor meh renen Minuten hat er fünf Flieger gesichtet und noch nicht einen.

Dem bloßen Auge war nichts erkennbar. Mamimura blick noch immer mit dem Fernstecher nach Norden; endlich ließ -er ib sinken und sagte kurz:

»Fa, da sind sie. Es sind fünf!"

Darauf dies er Rvghoko zu: »Halte die Besatzung der Chamäleon bereit. Rufe Kiwang herunter, vernichtet das letz­te Telephon von der Beobachtungshähle hierher und das Perij- kop und kommt dann selbst auch herunter!"

Er sagte das alles so ruhig und gedämpft, als handele es sich um etwas ganz Gleichgültiges und Alftägliches.

(Fortsetzung folgt.)