behörde gewährleistet. Manche dieser Anleihen sind erst 1923 zur Ausgabe gelangt, als die Schuldner ihre künftigen Verhältnisse genau übersehen konnten; ihre Prospekte versicherten die unbedingte vermögensrechtliche Sicherheit der Anleihen.
Der schwere der Mißgriff der Regierung bei der B-ehand- lung der Aufwertungsfrage liegt darin, datz sie die Gläubiger als ine völlig ausserhalb der Wirtschaft stehende Gruppe von Staatsbürgern betrachtet, und datz sie auheracht läßt, daß es sich vorläufig bei den Schuldverpflichtungen nur um die Verzinsung handelt, während das Kapital erst in späteren Zahreu zurück- gefordert werden soll, wenn sich die Gesamtwirtschaft entsprechend erholt hat. Diese Forderung der Verzinsung kann billigerweise nicht ab gelehnt werden und ist unzweifelhaft für die Obligationen von Kreditinstituten, für Gemeindeanleihen und Sudustrie-Obligationen finanziell durchführbar. Es ist auch ein Jrrtum anzunehmen, daß diese Zinsleistungen der Wirtschaft vorloren gehen würden, vielmehr werden sie im Besitz der Gläubiger der Wirtschaft ebenso zuflietzen, als wenn sie im Eigentum des Schuldners verblieben. Nach alledem steht die Regierung heute noch grundsätzlich auf dem Standpunkte der bekannten sechs Verbände, deren Mitglieder im eigennützigsten Znteresse jede höhere Aufwertung ablehnen; den Gipfel in dieser Beziehung bezeichnet der bekannte Beschluß der Leipziger Handelskammer. Wenn die Regierung den Ansprüchen der Gläubiger nicht in gerechter Weise Rechnung trägt, wie verschiedene noch im Amt befindliche Vertreter der Regierung vor der Wahl ausdrücklich öffentlich versprochen haben, so werden die Wähler verlangen müssen, datz ihre Vertreter im Reichstag gegenüber der Regierung von denjenigen Rechten Gebrauch machen, welche ihnen die Verfassung ausdrücklich einräumt; auch wenn sich die Regierung in der Aufwertungsfrage lediglich auf den Standpunkt der Wirtschaft stellt, bleibt doch der Artikel 151 der Reichsverfassung für sie zwingend, wonach „die Ordnung des Wirtschaftslebens den Grundsätzen der Gerechtigkeit entsprechen mutz." Die einseitige Begünstigung der Gläubiger ist mit diesem Grundsatz unvereinbar. Das Aufwertungs- Verfahren der Regierung besteht tatsächlich darin, datz sie die Besitzer von Sachgütern steuerlich belasstet itbd für diese Belastung gleichzeitig entschädigt, indem sie deren Schulden durch Enteignung der Gläubiger für nichtig erklärt und sich überdem selbst einen Steueranteil an der Bereicherung der Schuldner und dem Bermögensverlust der Gläubiger vorbehält. Selbst die winzige Entschädigung von 15 Prozent wird tatsächlich nicht gewährtwerden, da die Länder das Recht haben, jenen Prozentsatz noch ihrerseits im Wege der Abwickelung des Verfahrens herabzumindern; bezüglich der Preußischen von der Regierung ausgegebenen Rentenbriefe ist bereits amtlich erklärt, datz jener Prozentsatz auch nicht annähernd erreicht werden würde. Dagegen soll den Grundbuchschuldnern noch eine Grundbuchstelle freigelassen werden, um neue Schulden aufnehmen zu können, eine Behandlung der Grundbuchgläubiger, die, soweit es sich um ländliche und zum großen Teil auch um städtische Grundstücke handelt, mit deren gegenwärtigen Verkaufspreisen in schreiendem Gegensatz steht. Dem Begriffe eines Rechtsstaates entspricht diese Enteignung der Gläubiger zum Rutzen der Schuldner in keiner Beziehung; sachlich werden damit die Kosten des Krieges und die Verluste der Inflation den Gläubigern allein aufgebürdet, während sie gerechterweise zu gleichen Teilen getragen werden sollten. Die Gläubiger haben vollsten Grund, sich gegen eine derartige Regelung der sogenannten Aufwertung mit allen gesetzlichen und verfassungsmätzigen Mitteln zu wehren.
Die Speisekarte des Zoo in Berlin.
Der Zoologische Garten, fast wöchentlich um einen neuen Tiertransport aufgefrischt, hat wieder den gleichen guten Besuch wie in den Vorkriegszeiten. Die Krisenzeit ist endgültig überwunden. Rahrungssorgen macht man sich im Zoo nicht mehr. Ob aber den Bewohnern des Gartens die Speisekarte
_____......, t*.ivllly >v<t jtyt -- BUUWI ?WPl vie Zeit der Fütterung die meisten Menschen zu den Zwingern. Keine Tiere nehmen ihre Mahlzeiten wohl unter soviel Augen ein wie Zhre Majestäten der Wüstenkönig und der Herr der Dschun geiln. Zeder Besucher kennt die Zleischstücke, die den Raubtieren abends verabreicht werden, wenige aber wissen ihr Gesamtgewicht. Acht Männer vermögen nicht zu verzehren, was täglich der Löwe frißt.
Die Tagesration des Löwen.
besteht aus 10 bis 14 Pfund rohem Zleisch. Bedeutend geringer sind die Zleischportionen, die von den kleineren Verwandten des „Königs der Tiere" bewältigt werden. Ein Leopard verzehrt 6 bis 8 Pfund, eine abessinische Milchkatze, ein Mungo, nur % bis 1 Pfund Zleisch, ein Wiesel und das Frettchen nicht mehr. Alle drei schätzen als besondere Leckerbissen: Sperlinge, Ratten, Mäuse, Meerschweinchen. Die Hgäne frißt immerhin noch 5 Pfund, der heisere Schakal 3 bis 4, der Fuchs 2 bis 3 Pfund rohes Zleisch. Man sagt in gewissen Kreisen, datz ein gierig essender Mensch ein Wolf sei. Das ist nicht wahr. Der Wolf begnügt sich mit 2% bis 4 Pfund Zleisch.
Nicht an jedem Tage verspürt der König des Nordens, der Eisbär, den gleichen Appetit. Heute frißt er 4 Pfund, morgen vielleicht 8 Pfund rohes Fleisch. Ebenso wie seine Artgenossen in den benachbarten Zwingern wird er ja reichlich vom Publikum gefüttert. Ueber reichlich sogar. Mit Zucker, Kuchen, Brot. Nach jedem Sonntag holt man
1 bis 2 Zentner Brot aus dem Bärenzwinger.
Das kommt den anderen Tieren dann zugute.
Vielseitig ist die Speisekarte der Affen. Zum Frühstück erhalten sie Milchmehlsuppe, die reichlich Zucker enthält. Am Tage erhalten sie während des Sommers keine Nahrung. Die gibt ihnen das Publikum. Einige Arten erhalten besondere Leckerbissen, zum Beispiel rohe Eier. Andere, darunter die kleinen Löwenäffchen, bewerten einen blutwarmen Sperling als höchsten Genutz. Bobbg, der Schimpanse, wird wie ein Mensch ernährt. Mit Milch, Brot, Zleisch, Obst, sogar viel Obst — Erdnüsse und Obst aller Arten werden überhaupt dem Publikum von allen Affen gern abgenommen.
Der Seelöwe frißt täglich an Menge ebensoviel wie sein großer Namensvetter, der „echte" Löwe, nur nicht Zleisch, sondern Schellfische und Kabeljau. Er bringt es auf 15 bis 16 Pfund Zische. Nach jedem Sonntag
leiden einige Tiere an Mageubeschwevden.
Nur die Gänse, Enten und andere Schwimmvögel sind unglaublich „sattelfest", d. h. gefräßig. Leicht zu befriedigen sind Einhufer und Vielhufer. Die Rinder, Antilopen, Ziegen, Schafe, Lama und Kamele fressen Gras, Heu und dazu allabendlich eine ihrem Magenumfang entsprechende Menge von Zuckerrübenschnitzel. Ein Kamel verzehrt 25 bis 30 Pfund Heu, im Sommer 35 bis 40 Pfund Kleegras. Dazu säuft es 3 bis 5 Eimer Wasser. Sämtliche Vielhufer haben in ihrem Stall eine Salzlecke, die ihr Mahl schmackhafter macht. Die Zebras, Po- , ngs und Pferde fressen Gerste, Heu und Gras. Am aufnahmefähigsten ist entschieden
der Magen des Elefanten, er nimmt täglich 20 Pfund Runkelrüben ober Zuckerrüben, 15 Pfund Kleie, 15 Pfund Hafer, 5 bis 6- Brote, einen Zentner Heu und dazu etwa 8 bis 12 Eimer Waste'- auf. Der (kleine Elefant verzehrt etwas mehr als ein Viertel dieser Mengen.
Der sprichwörtliche Straußenmagen bewältigt nicht allzu erhebliche Zuttermengen. Die Kolibris und Honigsauger entnehmen aus eigenartigen trichterförmigen sblüteuke-lchähnlichen) Gefäßen ihre Nahrung, ein Gemisch von kondensierter Milch, zudem Bienenhonig und Mehl. Alle Raubvögel erhalten zur Gewöllebildung Haare und Zedern unter ihr aus Zleischstücken bestehendes Zutter gemischt. Aus diesem Grunde gibt man ihnen so oft als möglich Sperlinge, Ratten, Mimse und -Meer-- schweinchen.
Leichter zu befriedigen sind
die Zusassen des Aquariums.
Lvauo^cye, wie Haie, Hechte, Weise fressen kiel,,», - Alle Zische fressen gekochtes und gemahlenes schein, Sützwassermchel)el», Wasserflöhe, Ameiseneier tenfisch begehrt am liebsten Wollkrabben, begnügt beb 7 satz für die schwer heranzuschafsenden Tiere aber mit ° \^r’ Krebsen. Seeanemonen verzehren rohes 'MuschMâi Qnöer?n kleingehacktes Rindfleisch, Regenwürmer, zerkleinerte' Die Röhrenwürmer endlich leben nur von den im haltenen Mikroorganismen. Und diese endlich iDon wesenden Abfallteilen der Nahrung der anderen aller gegen alle . . .1 '
Unglaublich gering an Nahrung ist die Nahrung ber toren, frisches Fleisch, in der Inflationszeit Kadaverfstisch
Acht Krokodile yerzchren soviel wie ein Leopg^ Zhre Trägheit und geringe Bewegung ermöglichen ■bietet Nahrungsaufnahme. geringe [
Die Riesenschildkröte verzehrt etwa 3 Pfund SenM Art täglich. Die Gidechsen und Schlangen nähren I kleingehacktem Fleisch, Mäusen, Sperlingen. Die ge nimmt im Sahre nur 8 bis 12 Mahlzeiten zu sich, dann aber auch -jedesmal danach: ein kleines Schwein ober s bis 9 Kaninchen. Die jetzt seit einem Vierteljahr im Terrarium befindliche Rlesenschlange hat bis heute noch nicht das gerjn.rt verzehrt. 9
Unter den Jnifekten gibt es fast nur Honigliebhaber. ^ Käfer „knabbern" dazu auch gern Zuckebkörner. Die tung der Znsökten ist das schwierigste Kapital der Grnährun^ frage: Täglich zwei- bis dreimal müssen ihnen, ihrer Art sprechend, Linden-, Eichen-, Buchen und andere Blätter M- gelegt werden, von denen sie fressen.
Gewaltige Mengen werden von allen Bewohnern des 300, logischen Gartens verspeist. Nur eine Zahl: Für die 5^ fresser werden wöchentlich 35 Pferde geschlachtet, die Pflanzenfresser verbrauchen monatlich über tausend Zentner Her M Gras.
Dante und Goethe im Rucksack. Auf einer Bank im garten in der Nähe der Lichtenstein-Allee in Berlin wt» m grüner Rucksack gefunden, der Wäsche, einige vegetarW Lebensmittel und zwei Bücher (Goethes „Zaust" u. Dantes ,Mp liche Komödie") enthielt. Zn diesen steht der Name „Düme- beil". Was für eine Bewandnis es mit diesem Fund hat, ivch man nicht. Man rechnet damit, datz er gestohlen fein kann, ober datz der Eigentümer ihn vergessen hat, oder auch, das n ins Wasser gegangen ist und die Sachen hat liegen lassen.
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Das unsichtbare Luftschiff
Origiua lromau von Knut Satzwiller Autorisierte Uebersetzung von Elsa v. Hollander-Lossow. fAlle Rechte vorbebalten.) — fRachdruck verboten).
61. Sortierung.
Mollg schüttelte verzweifelt den Kopf und rief spöttisch: „Dann liegen die Aussichten auf Freiheit für uns wohl noch in weiter Ferne, wenn wir die Erfüllung Zhrer Träume abwarten sollen. Sagen wir: sie sind gleich null." '
Der Japaner schien zu wachsen, als er sich aufrichtete und kraftvoll fagtte: „Nein, ihr weißen, einfältigen Barbaren. Mas ihr Träume nennt, das wird morgen als Wirklichkeit vor euch stehen. Was mißt ihr von unserer Kraft und unsern Plänen? Wir aber wissen von euch alles?"
Kiwang kam herbeigelaufen und unterbrach Mamimura mit einer leisen Meldung. Wieder kehrte das Lächeln in Ma- mimuras Gesicht zurück, als er zu Holm und Nick gewendet sagte: „Der Telegraph ruft. Sorgen Sie dafür, datz unserm jungen Gast nichts mangelt, bis ich ihr wieder meine Aufwartung machen kann." Hastig folgte er Kiwang.
Eine gewisse Unruhe war den ganzen Nachmittag spürbar. Der Telegraph knisterte unausgesetzt, und Zkhoto versah den Dienst am Apprat. Zn der Beobachtungshöhle befand sich Kiwang und beobachtete durch das Periskop fortdauernd den Horizont und die nächsten Falspartien, während Naghoko sorgfältig den Motor des Thamäleons bis in die Kleinsten Teile nach- sah.
Drei, vier Japaner waren eifrig damit beschäftigt, große Mengen Konserven in dem Vorratsraum des Flugzeuges zu verstaaunen, und Baron Mamimura selbst hielt sich dauernd, schweigsam und finster, in der Telegraphenhöhle auf, und ließ Zikhoto Depeschen absenden und enigegennehmen.
Holm, Mollst und Rick, die in all der Geschäftigkeit sich selbst überlassen blieben, waren sich keinen 'Augenblick im Zweifel, datz die kleinen Japaner zu hastiger Flucht rüsteten, ohne jedoch auf ihre Zragen andere Antwort zu bekommen, als ein Achselzucken und ein abweisendes Kopfschütteln.
Als Mollst schlietzlich versuchte, Naghoko um Auskunft zu bitten, erwiderte dieser lächelnd: -
„Nur mein Bruder und Zkhoto wissen, was geschehen wird, gnädiges Fräulein. Wir andern gehorchen nur. Aber ihre
Augen und Ohren reichen weit, und der Befehl lautet: ,/Mes- bereit zu sofortigem Aufbruch".
Zu den Stunden, da sie sich selbst überlassen waren, Hattens sie reichlich Zeit und Gelegenheit, sich ihre Abenteuer zu erzählen, und Holm und Nick waren sehr stolz auf Mollst, als sie- berichtete, wie sie Zuuls Spuren verfolgt und dadurch sie selbst wiedergefunden habe. „Aber", schlotz Mollst, „lieber will ich von jetzt an Gefahren und Entbehrungen mit euch teilen, als ohne euch wieder freigelassen werdenl"
Zhre Augen füllten sich mit Tränen. Holm sah es und drückte sie fest an sich.
„Du mußt nicht denken, datz ich weine, Karl. — Zch habe gar keine Angst, mir tut es nur um Papa so leid, jetzt hat er niemanden mehr."
„Patz nur auf, eines Tages kriegt er uns alle drei -wieder", erwiderte Holm -ermunternd.
„Mollst fiel etwas ein. Sie steckte die Hände in die Taschen holte triumphierend zwei Revolver heraus und rief:
„Ach richtig, diese beiden guten Kameraden hätte ich fast vergessen. Sie sind geladen. Die guten Japs haben mich nicht untersucht, ob ich Waffen bei mir hätte". 8 S
Ein blitzschneller und spähender Blick hinter sich, und -ehe Mollst noch recht mußte, was geschehen war, hatten Holm und Nick je einen Revolver in die Tasche gesteckt.
Holm flüsterte: „Da haben uns die Teufel doch einmal einen Dienst geleistet, der ihnen wohl nicht angenehm ist".
Nick lachte, indem er mit der Hand liebkosend über die Tasche strich:
„Ein köstliches Gefühl, wieder so ein Ding bei sich zu haben. Es könnte ja doch sein, datz wir in die Lage kämen, den kleinen Teufeln eine U-eberraschung zu bereiten.
Abends, als alle sich zur Hauptmahlzeit in der großen Höhle versammelten, war Mamimura schweigsamer als gewöhnlich.
Schlietzlich wendete er sich zu den drei Gefangenen, 'aoer das gewöhnliche, sichere Lächeln lag nicht auf dem gelben Gesicht, als er sagte:
„Zetzt ist das Erwartete eingetreten. Unsere Verbindung mit der Autzenweli ist unterbrochen. Zu Newgovk hat man durch Auffangen unsere Telegramme jede weitere Verbindung unmöglich gemacht, und aus San Franzisko meldet unsere Zentrale als letzte Nachricht, baß ein Fliegergeschwader in aller Stille abgeschickt ist, um die Berge zu durchsuchen, denn man vermutet, datz wir hier eine Station haben. Deshalb ist alles
wie Sie sshen, zur Abfahrt bereit gemacht.. Ußjjere Aufnahm-- station ‘% vernichtet,, nur das Periskop, das gut verdeckt ist, steht noch. Die Nacht brauchen, wir -nicht zu fürchten, aber morgen bei Sonnenaufgang werden mir uns bereitmachen müssen, uns mit dem Ghanräleon nach Japan zu begeben".
Ein drückendes Schweigew folgte seiner MitteHrmg. jöel® und Nick wechselten einen verständnisvollen Blick, währen-, Mollst voller Abscheu dem Zapaner m bas Gesicht starrte.
Holm unterbrach die Stelle und fragte: „Sind Sie denn auch sicher, datz das Thamäleon diese große Strecke ohne Zwischenlandung zurücklegen kann?"
„Rein, Holm, das kann es nicht. Aker hinsichtlich dieser Schwierigkeit ist alles aufs beste vorbereitet. Schlimmer wäre es, wenn das Flugzeug unvermutet Havarie erleiden soM, w- vor wir das japanische Zlottengeschwader treffen, das M halbem Wege entgegenkommen wird. Wenn dasa mit uns spurlos im Allere verschwände» so wäre das ein ub^ faßlicher Verlust für unser Land, da — auf höheren Befem kein anderer die Konstruktion der Maschine und nur drei Abn- scheu die Mischung der Ehamäleonfarbe kennen, uämlw W' Zhr Freund und ich selber. Also müssen mir hinüber und wir
werden hinüberkommen."
Mamimuras Züge wurden hart, als er fortfuhr: die Tragkraft der Maschine bei -der langen Fahrt versagen, I haben wir ja Menschen genug an Bord, die wir als übers u sigen Ballast dem Meere opfern können, — um das
zu retten". , _
Molist sah vor E-nts-etzen schaudernd Holm und Nick Mamimura bemerkte es. Er lachte höhnisch, als er ftr I „Meine jungen Freunde brauchen nichts -zu fürchten. Wn _ den Befehl, Zhr Leben soweit wie möglich zu schonen, M . meine Landsleute betrifft, so sind sie alle mit Freuden bm’i - zu opfern, wenn das Vaterland es befiehlt." ,
Nachdem er an die übrigen Japaner noch eimgelia1 Frage gerichtet hatte, forderte er alle auf, sich zurückzuzu. und sich vor den kommenden Anstrengungen auszuruhen.
Holm und Nick geleiteten Mollst nach einer kleineren mer, die für sie in Stand gesetzt war. cv^ücen
Ehe sie hineinging, schlang Jie die Arme um Holms
und flüsterte: .
,Marl, setzt habe ich wieder meine Ahnungen. Jrgeno was sagt Mir, datz wir niemals nach Japan kommen“.
(Fortsetzung folgt.)