Einzelbild herunterladen
 

_ ^tnibâien werde durch das Budget nicht beseitigt, *Äirt. Von den liberalen Blättern erklärt die chn Oer Gazette", Churchill habe ein Koal.t.onsbudget ® E das eine geschickte Mischung liberaler und konser- E Da" Matt wendet sich ge-

Annäherung an die Schutzzollpolitik, die nur die Sta- Stxftoren werde, die doch gerade durch den Goldstandard ÄÄ Die .«Daily News" erklärt, Churchill 2 0 5 Anhänger des Freihandels durch sein Budget einen D uiM ,,>rba!ten. Sm ganzen könne man jedoch dem Sanier9 gratulieren. Das Budget werde in der britischen SEte ein denkwürdiges Ereignis bilden. Der parlamen- tarücke Berichterstatter derDailg News" erklärt, dia öndu- Krisen von allen Seiten des Unterhauses seien auf die neue Belastn« ^urch den Penfionsplan nicht vorbereitet gewesen. Lin Konsewatwer habe geäutzert, önbuftrie habe Brot oer- langt, aber einen Stein schalten. Die«Daily Thronicle" be- jeicbnet das Budget als das Werk eines erfindungsreichen Gei­stes. Ob sich der Plan in der Praxis als gesund erweisen werde, bleibe abzuwarten. Die Financial Times" tritt lebhaft für das Budget ein und bezeichnet die Rückkehr zum Gold­standard als das Beste, was im öntsresse des britischen Kredits und des Prestiges geschehen konnte.

Scnfefftoneller Frieden. - Erklärlicher Katzenjammer.

Wir erhalten folgende Zuschrift:

Sch zähle mich zu den Kreisen,die (nach der Fuldaer Zeitung Nr. 98 vom 29. 4. 25) durch ihre Gütigkeit im öffent­lichen, im wirtschaftlichen Leben unserer Stadt wissen und erken­nen, welche unerquicklichen Verhältnisse eine Verschärfung des konfessionellen Gegensatzes mit sich bringt. Sch fühle mich da­her auch verpflichtet, alles zu tunum der bösartigen Verhetzung Linhalt zu tun. Darum erhebe ich schärfsten Protest gegen diebösartige Verhetzung", wie sie die Fuldaer Zeitung in ihren Artikelndie konfessionelle Hetze" undGefährlicher Siegesrausch" weiter betreibt. Sch betone weiter betreibt, denn sie bleibt- damit in ihrem bisherigen Fahrwasser. Wenn sie sich setzt als Hüterin des .konfessionellen Friedens" aufwirft, so bricht sie mit der alten Tradition der .schwarzen Tante". Der stadträtliche rotangehauchte, aber in der Wolle schwarzgefärbte Schriftleiter möge sich an seine Ausführungen erinnern, durch die er unsere in gemischter Ehe lebenden evangelischen Frauen geschändet hat! Wir Evangelische haben für solche demkon- fefisionellen Frieden" dienenden Hetzereien ein gutes Gedächtnis!

Der Nachhall, den die glänzenden, von versöhnlichem Geiste getragenen Ausführungen des Alldeutschen Gruber im Blätter­wald am Schweinemarkt gefunden haben, entbehrt ganz der Harmonie, in die die hinreißenden Worte ausklangen. Was bedeutet der Fuldaer Zeitung das Wort:Harmonie"? Der Sinn desselben ist in der Harmonie gänzlich unbekannt! Dort lebt man nur vom Hader und Hetzen! Sch habe viele Freunde katholischen Glaubens, die sich von diesen Hetzereien mit Ab­scheu abwenden. Sch will nicht aus der Schule plaudern, sonst könnte ich die Zahl derer hier anführen, die die Fuldaer Zei­tung in diesen Tagen abbestellt haben.

Sch möchte hier an die im Aussichtsrate der Fuldaer Zei­tung tätigen Herrn die dringendste und ernsteste Bitte richten, Len ihnen unterstellten Schriftleiter anjzuweisen, dem konfes­sionellen Frieden wirklich zu dienen. Die .Hessische Morgen­zeitung" wird und muß den Fehdehandschuh aufnehmen, der ihr zugeworfen wird! Shre vornehme Gesinnung verbietet ihr es aber, von sich heraus den konfessionellen Frieden zu stören. Wir Rechtsstehenden brauchen ein Zeitungsorgan, um unsere Be­lange zu vertreten. Die Hessische Morgenzeitung ist der schwar­zen Tante ein Dorn im Auge. Shre Prophezeiungen sind aber falsch. Die Volksgemeinschaft erfreut sich einer ausgezeichneten Entwicklung. Daran ändert der freiwillige Austritt zweier Personen nichts. Aber die Fuldaer Zeitung faselt von dem fluchtartigen Ausscheiden weiterer Genossen. Da ist der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen! Sch bin infolge meines demnächstigen Wegzuges jetzt schon ausgeschieden. Sn einem weiteren Falle hat ein Mitglied nur sein AuWchtsratsamt in­folge Arbeitsüberlassung zur Verfügung gestellt. Das sind die Tatsachen!

Der Wahlkampf ist vorüber. Wir haben das Zentrum be­kämpfen müssen, weil es sich mit der Sozialdemokratie verbrü­dert hatte, die doch antichriftlich und -religiös bis in den tief­sten Grund ihres Herzens ist. Die Niederlage ist für das Zen­trum eine schwere. Die Folgen durch Hetzereien gegen Rechts abzuschwächen zu versuchen, ist ein törichtes Beginnen. Wir lassen uns die Freude an unserem Erfolge, der in zäher Arbeit errungen wurde, durch Niemanden Derikümmern.

gez. W. A. Balthasar."

Aus Stadt und Land.

Maikäfer. . Dein Vater ist im Krieg!

1 ein Mutter ist im Pommernland, ****

beibnn 1 ^raunen Flügeldecken emporhoben und mit ihren dem erstes eiligst davonflogen nach

Wer ^ ^ fernen Blättern gütlich zu tun. kleine Nimmersatts ma ?U ^tzen, welche dieser wb Wäldern E wE *en hörten, Feldern der Schuldige t iE E '^ ^r Maikäfer nicht allein denn durch die Ä ^ ^'" unfreiwilliger Mitschuldiger, ?Wer Robens tragen wir viel zu vier Sahr gebraucht 1 ^^"ut' datz der Maikäfer seine Laufbahn neu'i ^'^ Umwandlung zu vollenden und ^nsekten ihre LntivUckIuna't^"' ^'^^"^ es die meisten übrigen

Wenn der eigentliche Maikäfer im Mai fliegt und sich auf die Blätter der Bäume und Sträucher stürzt, um sie gierig zu verzehren, so richtet er gewiß großen Schaden an, namentlich dann, wie es zuweilen vorkommt, wenn er in solchen Massen auf­tritt, datz die Blätter schwarz voll sitzen. Die eigentlichen Ver­wüstungen richten schon die Engerlinge an, aus denen sich der Maikäfer entwickelt, indem er die Wurzeln aller möglichen Pflanzen anfritzt. Seine Lebensbedingungen werden durch die Auflockerung des Bodens verbessert, ja erst geschaffen. Aber doch können wir des Unholds halber nicht darauf verzichten, das Land zu bebauen.

Es bleibt uns daher nur übrig, uns nach anderen Mitteln umzusehen, um diesen Schädling zu bekämpfen. Das Vertilgen der Engerlinge allein ist wenig wirksam, zumal er nur wenig natürliche Feinde hatte. Aber der Fang und das Vertilgen des Maikäfers selbst verspricht eher Erfolg. Tötet man ein Kä­ferweibchen, so vernichtet man damit zugleich 30 bis 40 Enger­linge, denen es das Leben gegeben haben würde. Tritt daher der Maikäfer in irgend einer Gegend in so großen Massen auf datz er großen Schaden anrichtet, Jo lohnt sich durchaus, gegen den Maikäfer in den Krieg zu ziehen.

Zentraltheater. Ab Freitag läuft ein erstkl. Hervorragen­der Großfilm:Die Stimme des Herzens". Man muß dem Regisseur Hanns Schwarz bescheinigen, datz er dieses Thema meisterhaft behandelt hat Er wurde darin von allen Dar­stellern unterstützt, die dem Spiel Leben und Seele gegeben ha­ben. Vor allem die beiden Mütter waren so treffsicher, so mitreitzend gezeichnet, datz man sich über die Ueberzeugungs- treue der Bilder freute. Vielleicht ist das Spiel der Lsterhazg noch etwas kalt, aber gerade darin liegt das Diskrete, das ihrem Spiel jenen wundervollen Reiz verleiht. Sm übrigen ist sie die schönste Frau, die einzige, die es versteht, Toiletten zur Geltung zu bringen. Sie spielt nicht nur durch ihre Mimik, ihr Spiel setzt sich fort in ihrem ganzen Körper, in ihren schlan­ken Beinen bis hinein in die elegant beschuhten Füße. Neben der Esterhazg die Sohnson, die weniger schön, aber dafür um so beseelter das tiefste Lied wiedergab, das eine Mutter treffen kann. Sn den Szenen der beginnenden geistigen Umnachtung gab sie eine Leistung, die bisher von keiner Frau, sondern in einem anderen Werk nur von Eonrad Veidt erreicht worden ist. Die männlichen Darsteller spielten diskret und überzeug­ungstreu. Besonders gut gelungen waren die Tgpengeftalten von Meinhart Maur und Fritz Kampers. Die Wirkung des Films wurde unterstützt durch die vorbildliche Photographie von Axel Graatkjar und Hans Scheib, die unter anderem ausge­zeichnete Landschaftsbilder zeigte. Die Bilder von der Se­gelregatta waren so spannend, daß das Publikum seine Begei­sterung in lautem Beifall äußerte. Auch die Bauten von Franz Schrödter paßten sich dem geschmackvollen Rahmen dieses Films an, der in seiner Art jene Kultur verriet, die auf eine lange Tradition (Filmtradition?) schließen läßt.

2m Neuen Theater läuft ab heute ein Metro-Goldwgn- FilmDie weiße Schwester". Der Film behandelt die tragische Geschichte der Liebe eines italienischen Offiziers und der Toch­ter eines Prinzen. Bei einer afrikanischen Expedtion gerät der Kapitän in die Hände der Bbduinen, er wird aber in seiner Heimat als tot gemeldet. Angela, die unglückliche Braut, nimmt den Schleier und wirddie weiße Schwester". Dem gefangenen Giovanni Severi gelingt es zu entfliehen, und er findet seine Braut als Dionne wieder. Es beginnt der Kon­flikt der Gefühle, in dem die Pflicht siegt. Angela entsagt. Aach einiger Zeit erfolgt ein Vesuvausbruch, in dessen Ver­lauf Giovanni den Opfertot stirbt, während er seinen Mitmen­schen helfend zur Seite steht. Lilian Gish, die bekannte Schauspielerin, zeigt sich auch in diesem Film auf künstlerischer Höhe. Die herrlichen Aufnahmen von dem Vesuvausbruch dürften wohl auf besonderes Snteresfe stoßen. K. Sch.

Die Eilkraftpost Fulda-Brückenau und zurück verkehrt ab 1. Mai nunmehr bestimmt. Die Eilkraftpost verkehrt ab Ful­da-Bahnhof vorm. 9.30 und nachm. 6.30. Ab Brückenau ) 1.00 vorm. und 8.00 abends. Die Strecke (36 Kilometer) wird in 1 Stunde 20 Minuten zurückgelegt. Gehalten wird in Brückenau Stabt auf den Hin- und Rückwege.

Falsche Aenteubankscheme. Seit einiger Seit werden in her Rheinprovinz und in Süddeutschland, insbesondere auch in ^ulda und Umgegend Nachbildungen von Rentenbankscheinen zu 10 Rentenmark in den Verkehr gebracht, bei denen das Wasserzeichen durch Aufdruck nachgeahmt worden ist. Anstelle des Stoffauflaufs ist der rechte Teil der Vorderseite mit ei­nem hellgrüngefärbten Klebemittel übertüncht worden, worauf die Fasern eingestreut sind. Bei den echten Scheinen sind die Fasern im Papier eingebettet. Der Untergrund der Falsch- scheine zeigt ein verschwommenes, unklares Bild, die Beschrif­tung weicht an verschiedenen Stellen von der der echten Scheine ab. Das Publikum wird vor der Annahme der Falschscheine gewarnt und gebeten, beim Vorkommen solcher Scheine sogleich die nächste PolizeidienjsMelle zu benachrichtigen. Für zweck­dienliche Mitteilungen, die zur Ermittlung der Fälscher führen, zahlt die deutsche Rentenbank eine Belohnung bis zu 1000 Reichsmark.

Lauterbach, 2y. April. Am Futze der Herchenhainer Höhe wird ein öugendheim größeren Stiles errichtet. 70 Jungr Wanderer können dort Unterkunft finden und zwar werden nicht nur Mitglieder des V. H. E. ausgenommen, sondern alle jugendlichen Wanderer, soweit sie einen Ausweis des Ver­bandes Deutscher Jugendherbergen besitzen. Die Mittel zur Errichtung des Heimes werden aus freiwilligen Beiträgen, fo- wie durch eine Lotterie aufgebracht. Sn unserer Stabt hat der ^ose-Verkauf schon stark eingesetzt, es sind aber noch Lose bei yerru. Stabtrat Finger und Lehrer Reibeling zu haben, wobei earauf aufmerksam gemacht wird, datz außer den Hauptgewin- nen, Klein-Auto, 2 «Zimmer-Einrichtung pp. Serien-Sewinne zur Verteilung kommen, bei denen jedes 3. Los gewinnt; b. h. bei drei aufeinanderfolgenden Losnummern ist immer ein Se­riengewinn.

Hemfurl, 29. April. Jnfolge Hochwassers laufen seit eini­gen Tagen an der Eddermauer die oberen neununbreißig Schien len. Es ist ein herrlicher Anblick, dem Spiel der herausschie- ßenben Wass erwogen zuzuschauen.

Gießen, 29. April. Ein Mord ihat sich in den ausgedehnten Waldungen der Lahnberge hinter dem Dünsberg zugetragen. Der abseits von den Ortschaften allein wohnende Gastwirt

Bortsch wurde ermordet in seinem Hause aufgefunden. Vorü­berkommende Passanten fanden ihn mit zerschpaltenem Schädel tot in einer Blutlache liegen.

Eassel, 29. April. Wie aus Altenburg mitgeteilt wird, sind die Bemühungen des preußischen Ministeriums, den Generalin­tendanten des Altenburger Landestheaters, Verg-Ehlert, für die Leitung des Staatstheatrs in Eassel zu gewinnen, neuer­dings von Erfolg begleitet gewesen, da man ihm, der in Alten­burg lebenslänglich angestellt ist, ein ganz außerordentliches Angebot gemacht hat. Berg-Ehlert wird also nach einer zehn­jährigen erfolgreichen Tätigkeit, wie unser Korrespondent be­stimmt versichert, Altenburg, verlassen. Datz wir unmittelbar vor der Ernennung Verg-Ehlerts zum Jntenbanten unseres Staatstheaters stehen, wird auch dadurch bestätigt, datz Berg- GHIert sich am 17., 18. und 19. April in Lasset aufhielt, mit der Leitung des Staatstheaters Fühlung nahm und sich an diesen drei Abenden die Vorstellungen ansah. Berg-Ehlert geht der Ruf eines rührigen, energischen und namentlich auf dem Gebiet der Oper erfolgreichen Theaterleiters von starken künstlerischen Qualitäten voraus.

Wiesbaden, 29. April. Sn Wiesbaden finden vom 27. April bis 7. Mai ärztliche Fortbildungskurse statt. Unter den Vortragenden finden sich die größten medizinischen Namen ganz Deutschlands sowie hervorragende Wiesbadener Aerzte. Als Hörer sind weit über 100 Aerzte aus allen Teilen Deutschlands gekommen; hinzu kommt ein großer Teil der hier tätigen Aerz­te. Am 23. April war im Kurhaus Begrützungsabend. Pro­fessor Herxheimer begrüßte die GcPe. Die Vorlesungen leitete am nächsten Morgen der berühmte Münchener Kliniker Ge­heimrat v. Müller ein. Er behandelte das auch für Wiesba­den so wichtige Problem der Sicht. Es folgten ebenfalls vor­zügliche Vorträge des auch der Münchener Fakultät zuge­hörigen Pharmakologen Seheimrat Strauib, des temperament­vollen Juterniften von Halle, Professor Volhard, des Kieler «Physiologen Professor Höber, eines der Haupterforscher auf Kollo idchemischem Gebiet, des bekannten Pathologen Geheimrat Aschoff-Freiburg und eines der Haupterforscher der Blutkrank heilen, Professor Nägeli aus Zürich. Vorträge zahlreicher anderer Herren schlietzen sich in den nächsten vierzehn Tagen am

Ausgrabungen bei Koblenz. Sn der Gemarkung Magen wurde, nur 25 Zentimeter unter der heutigen Oberfläche, ein Tufsteinsarg gefunden mit einem guterhaltenen Skelett eines noch jungen Menschen. Man muß annehmen, baß das Grab aus der karolingischen Seit stammt.

Die Schätze derLaureutic". Die Bergungsarbeiten bei dem DampferLaurentic" der White Star Line, der mit ei­ner kostbaren Gold ladung an Bord während des Krieges an der Küste von Donegal sank, sind nunmehr nach fünfjähriger Tätigkeit beendet worden. Der BergungsdampferRacer", der die schwierige Arbeit ausgeführt hat, ist nach Ports- muoth zurückgekeihrt, nachdem er von den 3193 Goldbarren im Werte von je 1500 Pfund Sterling alle bis auf 27 geborgen hat. Die Taucher haben also in langer, mühsamer Arbeit etwa 99 Prozent der versunkenen Kostbarkeiten dem Meere wieder entrissLN. -Das Wrack lag in einer Tiefe von 125 Suß und war vollständig versandet und in sich zusammengefallen. Snfolge des gewaltigen Wasserdruckes konnten die Taucher nicht länger als 40 Minuten arbeiten und mußten bei dem Ausstieg die größte Vorsicht walten lassen. Die einzelnen Barren, die infolge ihrer Schwere bis auf den Schisifsboden gesunken waren, mußten fast sämtlich aus dem sie umgebenden Schlamm herausgegraben werden, nachdem umfangreiche Sprengungen an dem Wrack Dorgenommen waren.

Frankfurter Marktpreise.

Frankfurter Setrmbemarkt vom 30. April telef. durch Wtb. Weizen 2123.50, Roggen 1922.50, Sommergerste 20 bis 25, Hafer 17.5022, Mais 2121.50, Weizenmehl 25.75 bis 37.70, Roggenmehl 3031.50, Weizenkleine 1313.50, Rog­genkleie 14.50. Tendenz fest.

Frankfurter Viehmarkt vom 30. April telef. durch Wtb. Der Auftrieb des Aebeumarktes bestand aus 40 Kühen 1149 Kälbern, 306 Schafen und 497 Schweinen. Notiert wurde der Oentner Lebendgewicht: Kälber Klaffe a) wurden nicht notiert, b) 7280, c) 6470, d) 5562, e) 40-53, Schafe a) 48 bis 52, b) 3847, und MLrkfchafe mit 2535. Schweine im Gewicht von 160-200 Pfund 5860 für solche von unter 160 Pfund 5558 und für solche von 200300 Pfund mit 58 bis 60 Soldmark. Verglichen mit der Notierung des letzten Haupt- mavktes wurden Kälber um 23, Schafe teilweise um 25 unb Schweine um 23 Goldmark der Zentner Lebendgewicht höher bezahlt. ^MamWerlaüf: Kleinvieh bei langsamen, Schwei­ne bei regem Handel ausverkauft.

Wetterbericht.

wb. Frankfurt a., 30. April. Ueber Skandinavien, Entz­ünd und Frankreich liegende flache Drucksperrungen, die auch in den nächsten Tagen die Witterung Mitteleuropas beeinflussen werden. Ls ist also mit dem Auftreten von Bewölkung mit Niederschlägen, jedoch nur ganz vereinzelt, zu rechnen.

Vochersage: Wolkig, meist trocken, Temperaturen wenig verändert, schwache Luftbewegung.

Druck und Verlags Rudolf Bamberger, verantwortlich für de« gesamten LexNeil: Lbefredakteur Julius Geissel, für Anzeigen und Reklamen August Bamberger, sämtlich in Fnlda.

Bekanntmachung.

Die Schrcinerarbeiteu zum Neubau im stäbt. begatten sollen vergeben werden.

Angebote können vom Stadtbauamt gegen Entrichtung der Herstellungskosten bezogen und die Zeichnungen daselbst ein- gesehen werden.

Verschlossen und mit Ausschrift:

Angebot auf Schreinerarbeiteu"

verschene Angebote sind bis zum Donnerstag, den 7. Mai ds. 3s. vormittags 11 Uhr an das Stadtbauamt einzureichen.

F u I da , den 28. April 1925.

Dèr Stadtbaurat: Eberlein.