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haben, war ein verhängnisvoller Schier deutscher Politik. Die­ser Fehler wurde ?um Hemmnis in allen Fragen, die England auf der Seite einstiger Gegner vorausfetzte. Sie verhinderte es daher auch, daß die Küstenverlängerung jemals erstrebt wurde, und war in hohem Maße schuldig, daß sich Deutschland im Weltkriege in einer Lage sah, die selbst eine so vorzügliche Seemacht nicht meisterte. '

Zu einer Küstenverlängerung gehörte freilich eine andere Einstellung als die des nachdismarchschen Zeitalters, das in je­dem Lroberungskrisg, und mochte er die Eroberung des nackten Daseins erstreben, ein Verbrechen sah. Diese schwächliche Mo­ral selbst in verantwortungsvollster Stelle war sicherlich der Hauptgrund, daß die Weltgeschichte es erlebte, wie ein Volk sich um ein Drittel vermehrte, aber nicht den Mut aufbrachte, seinen zuständigen Platz an der Sonne zu suchen.

Eine entschlossene, England richtig einschätzende Sührung hätte erkennen müssen, daß, solange eine gefestigte Stellung zur See nicht errungen war, die Landmacht beruften ist, der See­macht die Wege zu ebnen. Die Möglichkeit hierzu war sehr wohl gegeben. Als nach dem russisch-japanischen Kriege Ruh­land nichts einzusetzen hatte, und Frankreich nicht bereit war konnte man die Gelegenheit der Marrokkokrise ergreifen. Ein Sieg über Frankreich in den Fahren 1905/06 konnte die Verlegung der deutschen Grenze um ein Beträchtliches nach Westen nach sich ziehen. Damals war die KUtenVerlängerung bis unmittelbar gegenüber den britischen Inseln zu erreichen. Wohl hatte auch damals Grohbitanniens die Macht, Deutsch­land die Zufuhr über See zu sperren und seine Handelsflotte zu vernichten. Aber Deutschland hatte den Rücken frei und Raum sich so zu verbreitern, daß es selbst die völlige Lahm­legung seines Ueberseehandels ohne Lebensschädigung hätte er­tragen können. Deutschlands Stellung auf dem Festlande wäre so machtgebietend geworden, dah Großbritannien doch einmal sich bequemt hätte sie anzuerkennen.

Deutschland steht heute am Reübau des Deutschen Reiches Der Seeweg ist die Lebensader Deutschlands. Wenn es Deutsch land gestattet ist, ihn zu benutzen, dann sei man sich bewußt, daß dies ein Entgegenkommen ist der Mächte, die ihn beherrschen, und denen Deutschland zur Zeit kein Hindernis zu sein scheint. Einmal aber muß der Eag kommen, der genau so wie im ver­gangenen Zeitalter Wilhelms 2. eine Sicherheit fördert, daß diese Lebensader nicht abgeschnitten wird. Dann hat Deutsch­land zwei Dinge gelernt:

1. Dah es eine Seemacht braucht,

2. dah diese eine Küste vorfinden muß, die eineweite Blockade" ausschließt.

Das vergangene Fahrhundert hat für Deutschland noch einmal begonnen. Heute gilt es bei Sedan nicht nur die Macht zu Lande, sondern auch die zur See zu erobern '

Aus der ZagesgefchiOte.

Gewaltige Kundgebung für Hindenburg in Breslau.

mb. Berlin, 20. April. Am Sonntag, 19. April fand im Schießwerdeta! in Breslau, wie WEB. berichtet, eine gewal­tige Kundgebung für den Präfidontschaftskandidaten von Hin­denburg statt. Zahlreiches Scbupoaiuf gebot war zur Stelle; Nirgends kam es zu irgendwelchen Zusammenstößen.

Unruhen in Portugal, 20 Tote und 200 Verwundete.

wb. Paris, 20. April. Havas meldet aus Lissabon: Die Kämpfe begannen nach Ablauf des von der Regierung den Auf­ständischen gestellten Ultimatums nachdem gleichzeitig das Kriegs recht geltend gemacht und der Belagerungszustand verkündet worden waren. Es sind 20 Tote und 200 Verletzte zu verzeich­nen. Heute ist die Ruhe wieder vollkommen her-gestellt und Lis­sabon hat sein normales Aussehen wieder gefunden. Eine nach der Niederlage der Aufständischen ve^öfiferl -chte offizielle Mitteilung erklärt, daß die Regierung auf die Greue der Mehr­heit und der in Lissabon in Garnison siegenden Truppen rechnet.

mb. Paris, 20. April. Havas meldet aus Lissabon: Zu dem 'UmsturzveHuch in Portugal wird noch mitgeteilt, der Minister­präsident habe betont, daß er binnen Kurzem Herr der Lage fein werde. Die regierungstreuen Streitkräfte hätten gegen 3 Uhr nachmittags -das revolutionäre Ultimatum damit beantwortet, daß sie das Feuer eröffnet hätten. Außer dem Abg. Eun-cha L-eäl sei auch General Sines Eordez, der von den Revolutio­nären -als Ministerpräsident ihres Sonstigen Kabinetts be­zeichnet wurde, gefangen genommen worden. Der Präsident der Republik habe die Zitadelle von Eascael verlassen. Die Regierung sei im Stadtviertel von Earaes geblieben, wo die re­publikanische Garde liege. Die Ordnung sei mit Ausnahme an den Orten, an denen der Kampf sich abgespielt habe, aufrecht­erhalten worden.

wb. Paris, 20. April. Havas. Nach Nachrichten, die hier eingetroffen sind, sollen sich die Revolutionären in Lissabon ge­stern vormittag 9 Uhr 45 Minuten ergeben haben. Die Ueber- gabe sei erfolgt, weil eine große Anzahl von Kämpfern deser­tiert sei. Die Führer der revolutionären Bewegung sollen sich in die spanische Gesandtschaft geflüchtet haben. Die Zahl der Toten ist noch nicht bekannt, die Zahl der Verwundeten sehr groß.

180 Todesopfer in Sofia.

Wb- Sofia, 19. April. Die Zahl der Todesopfer der Bom- benexplosiou in der Kathedrale erhöhte sich auf 180. Unter den Getöteten befindet sich General Slatoreff, der vielen deut­schen Redakteuren wohlbekannte Kommandierende der mazedo­nischen Freiwilligen an der Belasitza Planina.

Das Höllenmaschiuen-Attentat in Sofia.

Havas meldet aus Sofia: Aus den Geständnissen der «b« ^Wwusafiäw verwickelten Angeklag MT Seugenaussagen hat sich ergeben,

daß das Attentat das Werk einer MeiMen Bewegung ist Das Attentat ist durch ein Geheimkomitee unter Teilnahme der beiden ehemaligen Offiziere Santo ff und Minkofi, die Führer der militärischen Abteilung, die Kommunisten sind, beschlossen worden. Die Explosion selbst ist mittels einer Höllenmaschine hervorgerufen worden, die unter Mithilfe des Sakristeibeam- ten der Kathedrale in den Glockenraum der Kirche geschafft

worden ist. Das Attentat hat den Stur? des Königs und der Minister zum Ziele gehabt.

Abdankung des Königs von Bulgarien?

wb. Paris, 20. April. Nach demMatin" verbreitet eine Nachrichtenagentur aus Sofia die Meldung, daß König Boris sich entschlossen habe, abzudanken, wenn durch diese MaßnalMe der innere Friede des Landes wiederhergestellt werden könne.

Horriot nimmt die Kammerprästdentfchaftskaudidatur an.

wb. Paris, 19. April. Die Delegierten der Parteien, die das Kartell der Linken bilden, haben den ?urückgetretenen Minister­präsidenten Herriot heute Vormittag gebeten, sich als Kandi­dat der Linken für die Kammerpräsidentschaft aufstellen zu lais- sen. Vertreter der Radikalen Partei halben dieses Ansuchen bereits schon gestern an Herriot gerichtet, der sich bis heute Bedenkzeit ausgebeten hatte. Herriot hat den Delegierten heute erklärt, daß er die Kandidatur annehme. Er wird Paris heute Abend verlassen und sich nach Lgon begeben, jedoch am Diens­tag wieder in Paris eintreffen. Die Wähl des neuen Kam­merpräsidenten wird am nächsten Mittwoch stattfinden.

Vesterung der Cage in Spanisch-Marokko.

wb. Madrid, 20. April. Der Präsident des Direktoriums, General Primude Rivera, ist hier eingetroffen. Pressevertre­tern erklärte er, er bringe von Marokko einen günstigen Ein­duck mit. Auch dort, wo noch Schwierigkeiten beständen, nehme die Lage allmählich eine bessere Entwicklung. Seit Dezember 1924 seien 55 000 Mann nach Spanien zurückgeschickt worden und die Einschiffung weiterer Bataillone stehe bevor.

Aus Stadt und Land.

Ser zweite Wahlgang.

Die endgültige Wahl des Reichspräsidenten findet bekannt­lich am Sonntag, den 26. April erstatt. Den amtlichen Bestim­mungen über die Vorbereitung und die Handhabung des Wahl geschäfts entnehmen wir folgende Angaben: Für den zweiten Wählgang sind die gleichen Stimmlisten und Stimmkarteien wie im ersten Wahlgang zu verwenden. >Sie sind jedoch vorher zu berichtigen und zu ergänzen. Die Berichtigung hat sich zu er­strecken auf: den Nachtrag der Personen, die in der Zeit vom 50. März bis 26. April 1925 das Wahlalter erreichen, die Streichung verstorbener oder vom Wahlrecht inzwischen ausge­schlossener Personen, den Zu- und Abzug Stimmberechtigter. Haben Stimmberechtigte an ihrem früheren Wohnort etwa schon für den zweiten Wahlgang einen Stimmschein erhalten, so ist der VermerkStoScb. beizufügen. Die durch Woh­nungswechsel verursachte Berichtigung muß solange fortgesetzt werden, als dies mit Rücksicht auf den Zeitpunkt der Neuaus­legung der Stimmlisten und Stimmkarteien (21. und 22. April 1925) technisch durchführbar ist. Fu der Bekanntmachung über die Auslegung der Stimmlisten ist zu bemerken, inwicmeit die Berichtigung durchgeführt ist, so daß die Wählerschaft auf et­wa nicht berücksichtigte Fälle besonders aufmerksam gemacht wird und ihre Rechte während der Einspruchsfrist geltend ma­chen kann. Die für die Wahl am 29. März 1925 getroffene Einteilung der Stimmbezirke bleibt für den zweiten Wahlgang bestehen. Ferner werden dieselben Personen wieder zu Ab- stimmungsvorstehern bestellt. Der Stimmzettel für den zweiten Wahlgang erhält am Kopfe den AufdruckReichspräsidenten - mahl 2. Wah! gang". Es wird grünes Papier verwendet. Um Irrtümer der Wählerschaft möglichst auszuschalten, gilt die Wahlzeit wie beim ersten Wahlgang, von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. Das Abstimmungsergebnis ist den Wählvorstehern noch am Sonntag, den 26. April, bis späte ns 10 Uhr oberes zu melden. Die Abstimmungsvorsteher haben sich auch jetzt wieder vorher rechtzeitig mit den zuständischen Telegraphen- oder Teiephonämteru wegen Annahme und Be­förderung des Abstimmungsergebnisses in Verbindung zu setzen.

Stimmscheine. § 9 der Re:chsstimmorduung bezw. § 12 des ReichswahIgesetztes, betreffend Beanltragung und Llusstellulirg von Stimmscheinen gelten gemäß § 8 des Gesetzes über die Wahl des Reichspräsident^ «vom 6. März 1924 sinn-entspre­chend. Einen Stimmschein erhält demnach auf Antrag 1. je­der Stimmberechtigte, der in eine Stimmliste oder Stimmkartei eingetragen ist: a) wenn er sich am Wahltage während der Wahlzeit aus zwingenden Gründen außerhalb seines Wahl- bezw. Stimmbezirks aufhä-it: Hs wenn er nach Ablauf der Ein­spruchsfrist seine Wohnung in einen anderen Stimmbezirk ver­legt; c) wenn er infolge eines körperlichen Leidens oder Ge­brechens in seiner Bewegungsfreiheit tebinbert ist Md durch den Stimmschein die Möglichkeit erhält, einen für ihn günstiger ge­legenen Abstimmungsraum anfzu-suchem. 2. Feder Stimmberech'- tigte, der n i ch t in eine -Stimmliste oder eine Stimmkartei ein­getragen oder darin gestrichen ist: a) wenn er nachweist, daß er ohne fein Verschulden die Einspruchsfrist iverfäumt hat; b) wenn er wegen Ruhens feines Stimmrechts nicht eingetragen oder gestrichen war, der Grund des Ruhens aber nach Ablauf der Einspruchsfrist weggefallen ist; c) -wenn er als Auslands­deutscher seinen -Wohnsitz nach Ablaujf der Einspruchsfrist in das öh&mb verlegt hat. »Zuständig zur »Ausst-ellMg des Stimm­scheins ist die Gemeindebehörde des Wohnorts bezw. wenn der -HI-er feinen Wohnort in eine andere Gemeinde verlegt hat, die Gemeindebehörde des bisherigen Wohnorts. Den Grund zur Ausstellung eines Stimmscheins hat -der Antragsteller auf Erfordern glaubhaft zu machen. Ueber seine Berechtigung, den Antrag zu stellen und den Stimmschein in Empfang zu nehmen, muß er sich gehörig auswei-sèn. Verlorene Stimmscheine werden nicht ersetzt. Es wird noch besonders darauf hingewiesen, daß solche Stimmberechtigte, die auf Grund eines f^ü vor dem j, Wählgang ausgestellten Stimmscheins ihr Wahlrecht a-us- -üben, falls sie inzwischen -umjgezogen «Und an ihrem neuen Wbhn- ort in das Stimmverzeichnis eing-et-rag-en sind, Keineslfälls zu einer doppelte n Wahlausübung befugt sind, sich vi-elmehr durch solche Doppetwalh! nach § 108 AW 2 des R. St. G. B. strafbar machen würde. Die Stimmscheine für den 2. Wahl­gang zur R-eichspräsidenienmap! sind wir r o t ie m Papier. Et­wa noch im Besitze von Wählern- befinbliche Stimmscheine -für den 1. Wahlgang zur Wahl des Meichspräsi'denten auf weißem Papier haben keine Gültigkeit mehr.

Wogen technischer Betriebsstörmlg, die kurz vor Di- ung der vorigem Stummer uns iilbeirfi.es, konnte eiste Berichten Md Notizen ni|cht mdhr gesetzt werden, wie 'Wetterbericht für S-oMtgg, Natupheilp-eM,,^ fung ußv, leicht überholst sind bringe« mir sie noch nnmu. u Da die Betriebsstörung auch- sollte noch a|nlh|Ä, f0 kör ° nur Pier Seiten lhemuslb ringen-. Astch muß der Rio m ^ ausfailen. Qn M

Wichtig für Steuerpflichtige. Vom Finanzamt erneut geschrieben: Nach Abschnitt A der Siebenten N uns führungÄbestimmungen über die Boraiuszahlungen auf men- und Körperschaftsffteuer kann das WahSrochz Grundlagen der Besteuerung Wmsatz, Vermögen - ^ pauschsätze) bis zum 17. April 1925 erneut ausg^ 'ni Der Herr Reichsminister der Finanzen hat sich aus an ihn -gestellten Anträge mit der folg-endeu Regstuuz gelegenbeit einverstanden erklärt. Macht ein Steuerpults glaubhaft, daß er von der obenbezeichnetenUejtmimunV rechtzeitig Kenntnis erlangt hat, so kann er das WahhM bis späteiftens zum 24. April 1925 -eiHchließlich ausüben. Vergünstigung ist davon- abhängig, daß der Steuerpffnhtüe zum 17. April 1925, dem Abläufe der Schonfrist, öalblung und feine Zahlung entweder die nach der bisherigen BchM ungsart fällige Vvrauszähliu-ng deckt -öder der nach der neu ? wählten Besteuerungsari fälligen Vvrauszählu-ug im westnist epen entspricht.

Uuterrichtskurfc der städtischen Berufsschulen. Wir werben gebeten, darauf hinzuweis-en, daß die A-nme-ldung-en zu den Unl?t.- richtskursen der 'städtischen B-erufsschiul-en bis zum 25. (nicht 25. Mai, wie es irrtümlich in der Annonce heißt) erfolq müssen. ä

Messeausweise in Frankfurt. Wie der öndustrie- und ^n_. delSkammer Frankfurt a. M.-Hanau Geschäftsstelle §â mi(, geteilt wird, berechtigen die Einkäufer-Ausweise, entgegen ^ Auftbruck letzter Absatz, auch zum Betreten der Möbelhalle.

Alldeutscher Verband. Dienstag, den 21. d. Mts. 8h M aben-ds findet in der Hauptwache die Mon-atszufammeä»//^ Lllldeutschen Verbandes statt. Gäste find herzlich ivM-Wmen.

Die Einführung des neuen evangelischen Seelsorgers, ^m Studienrates Dr. Frits ch geschah am Sonntag -vor LberfMcr Kirche. Landespfarrer Gcneraifuperintehbent D. Fuchs-EG! hielt die Eistführ-ungsanspra-che. Die Antrittsprödigt des neuen Pfarrers hatte das -Thema Selb. 4,59 bis 4,45 Der Kirchen- chor verschönte den Gottesdienst durch »zwei -Elhöre. Herr Pstr- rer W e b er sprach das Schlußgebet. Herr Laâespfarrer Ee- neraHuperinteiident D. Fuchs-Eafsel -erteilte den Segen.

Der 19. Rhöuturnlag findet am 26. April nachmittags 2 Uhr im Restaurant zur Hauptwache in Fulda statt.

Wanderung des Rhönklubs Zweigverein Fulda nach der Bergstraße.

Den Rhönklnb-iZwe igve re in Fulda wied seine Diesjährige Mehrtagswanderung nach der Bergstraße führen. Kann mm sich Schöneres benken als dieses herrliche Stückchen deutscher Erbe im Frühling, wenn alles rings im vollsten Biütenfchmuk j steht? Lockt es nicht 3eben mitzuwaudern? ^ Am 5. Mai früh gehts zunächst nach Darmlstadt: Von DarnHadt bis nach Heide.bergder Feinest" we'roev iwHSige ZühM- MeZ^anberrt^ i mit allem Schönen, was die Fahrt nur bieten »kgan, bekannt w. J chen. Schon sind alle Vorbereitungen getroffen; bie M... er aber werden.zur Teilnahme herzlich eingöladen. Die Kosten Jito j denkbar gering. Ueber alle Einzelheiten geben die ^uslbäiige und persönliche Rücksprache mit den Führern, Herrn Finanzin- speiktor Kramer und Herrn, Kreisinfpoktor Schuster, jeden ge­wünschten Ausschluß. Frisch auf zur frohen Fährt in den la­chenden. Lenz..

Vurghau, 17. April. D i e G Docke kommt. Dich ! freudige Kunde durchlief am Mittwoch vormittag unser Dorf. Um 1.50 Uhr rief frohes Geläute die evangelische Gemeinde zum Gotteshaus, um die langersehnte Glocke in Empfang zu | men. Von Girlanden umkränzt voran der Herr Pfarrer, der Kirchenvorstand und die Kirchenältesten ging es im feierlichen Zuge durchs Dorf. Vor der Kirchentür sang die Gemeinde und Herr Pfarrer Theiß, sprach einen Psalm und den Segen Mein Herz gab ich dem Vaterland durch Gottes Gnad^ich neu erstand" so stèht auf der Glocke. Möge es ein ante? Zeichen sein, daß ihr erst Geläute Freude sein soll, Ei am Weißen Sonntag soll sie zum ersten Mal erklingen, feUt Zcfegnet den ) jungen Menschen zur Einfügung.

Bischofsheim, 18. April. Sm Alböngebirge* herrscht juricr Schneesturm. Auf dem Kreuzberg beträgt die Schneehöhe bei drei Grad Kälte 8 Zentimeter.

Offenbach, a. M., 17. April, ön der vergangenen Dir kam es in der SchloWraße zu einer Schlägerei, bei welcher der 55 Sahre alte Wilhelm Häbernoßch durch einen Messerstich ver^ lLtzt wurde. Der Verletzte wurde sofort in das Stadtkrnâ^ haus verbracht, wo er jedoch bald darauf starb. ^

Frankfurt a. M., 19. April. Bei prächtigem Wet^> folgte heute früh die Eröffnung der 12. Frankfurter nationalen Messe, nachdem ein Teil, die Technische ^vB reits am Freitag ihre Pforten geöffnet hatte. Die ^chchi ung ist in allen Testen als gut zu bezeichnen. Auch der kehr zeigt einen erfreulichen A-uMchw-ung gegenüber der Her! messe. Das Ausland ist -iiberrasch-end stark vertreten, , machen sich französische, belgische und italienische Einkäufer merkbar. Trotzdem der erste Messetag im allgemeinen w e Z der Besichtigung und Prüfung gilt, werden doch aus emä Abteilungen bereits ansehnliche Abschlüsse gemelbet. Oii Schüh- und- Lederabte-iliung wird das Gef-chäft soweit wäre und sofort greifbare Ware in Betracht kommt, als weg gut bezeichnet. Aehnliches wird aus neuerbauten 9 a tigen Haus der Moden von Konfekt-ionsware berichtet, ie® _ Schnitt- und Kurzwaren schwächer liegen. Auch in r ^ möbeln und bei den Nahrungsmulèln ist das Geschäft >t^ mfriedenstellend. Sm Haus der Eechpik zeigt sich ft ar er darf nach Meinmaschi-new Das auf der Herbstmesse 'nach'lW-gte Knnsthan-dwerk ist mit den heutigen EW ebenfalls sehr zufrieden. . , ^

Tasjel, 20. April. Ueber den schweren Unfall, oen Freitag abend am Friedrichsplatz ein junges Menschenlöve : ^ Opfer fiel, wird von der Polizei noch mitgeteilt: Der UnM sich am Steinweg zu. Schon wiederholt wurde darauf w » wiesen, daß diese Strecke von Kraftfahrern in wilder Faw nommen und gewissermaßen als Rennstrecke benutzt 1