Kandidatur Hindenburgs.
Aufruf des Hannover'fcherr Landbundes.
Der Hannoversche CüirMbunb erläßt einen Aufruf an bas Hannoversche Landvolk für die Kandidatur Hindenburg. Lu diesem Aufruf heißt es:
„Es gilt den Mann zu wählen, der über den Parteien steht, den Mann, von dem jeder Deutsche weiß, daß er die nationale Würde vertreten wird, den Mann des persönlichen Vertrauens. Alle Parteien und Verbände, die frei von internationalen Bindungen sind und auf echt deutschem und christlichem Böden stehen, haben sich zusammengefchlossen in der gemeinsamen Kandidatur des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Zentrum, Sozialdemokratie und Demokratie haben sich auf den früheren Reichskanzler Dr. Marx vereinigt. Mit Hilfe von nahezu acht Millionen sozialdemokratischer Stimmen soll Dr. Marx zum Reichspräsidenten gewählt werden. Der Preis dieser Wahl ist die Verankerung des sozialdemokratischen Systems Brann- Severing in Preußen. Die Folge dieser von acht Millionen Sozialdemokraten getragenen Wahl würde die erneute Befestigung des maßgeblichen soflaä tischen Zinsfusses im Reich auf weitere sieben Sabre sein.
Die jetzige unendliche Not verdankt, das deutsche Landvolk der christentumsfeindlichen, bauernfeindlichen und international len Sozialdemokratie, deren Mißwirtschaft im Reiche und in Preußen erneut befestigt werden soll. Aus dieser Erkenntnis hat auch die katholische Bayerische Volkspartei dem bayerischen Landvolks die Kandidatur Hindenburg zur Wahl empfohlen. Hannoversche Bauern, es geht um Haus und Hofl Soll der maßgebende Einfluß der Sozialdemokratie auf die Politik des Reiches verewigt werden? Soll die bisherige Politik gegen das deutsche Landvolk weiter geführt werden bis zur Vertreibung von Hof und Scholle? Hindenburg als Reichspräsident wird oedeuten: Ordnung, Sparsamkeit, politische Sauberkeit, sozialen Ausgleich, konfessionelle Gleichberechtigung, deutsche-Volks- gemeinschaft. Siir den Volkskandidaten Hinderchurg zur Wahl urne zu gehen, muß für jeden selbstverständliche und freudige. Pflicht sein. Wer Hindenburg wählt, setzt sich für die Gesundung des deutschen Volkes und seiner Wirtschaft ein. Zur Laâuudmitglieder gibt es nur eine Wahlparole: „Hindenburg".
Mit Hindenburg für das Vaterland!
Der Verband deutscher Kriegs-Veteranen (München) wendet sich mit einem Llufruf an seine Mitglieder, in dem es n. o. heißt:
Kameradeu!
Der Kampf um den Reichspräsidenten am 29. März hat noch keine Entscheidung gebracht. Ein neuer Schlachtentag steht bevor. Der 26. April! An ihm muß und wird das nationale Deutschland den Sieg erringen über die finsteren Mächte der schwarz-rot-goldenen Internationale. Unser verehrter Kandidat des ersten Wahlgangs, Herr Oberbürgermeister Sarres, hat vortreffliche Arbeit geleistet, hat den Zeiüd arg bedrängt und weit über 10 Millionen Stimmen auf sich vereinigt. Nun hat er, ein selbstloser Mann, die Sturmfahne in die Hand des Mannes gegeben, der uns Deutschen vorangeleuchtet hat in seiner heldenstarken Größe, seit er Tannenberg geschlagen, bis auf den heutigen Tag! Kameraden!
Der Zeldmarsrhall v. Hindenburg
der Veste, der edelste Deutsche, der bewunderte Held, der unsterbliche Feldherr, der Stolz und Zuversicht des Vaterlandes — er hebt die Zahne hoch und marschiert voraus. Das ist der Sieg! Er, der mit euch aeblutet hat 1866, der mit euch gestritten 1870=71, der 1914 den Russen aus den gesegneten Gauen Ostpreußens hinauswarf mit einer Kühnheit und Kraft, wie sie noch kein Zeldherr je bewiesen, her, im Westen die Seinbe von den Grenzen der heiligen Vaterlandes ferne hielt bis zum bitteren Ende, das uns die internationalen Wühler und Zerstörer bereiteten — er ist Blut von eurem Blut, ein Veteran ist er, wie ihr — ein Kamerad unter Kameraden, wie sich noch keiner je so treu erwiesen!
Schießt die Reihen! Geschlossen marschiert hinter dem Träger der schwarz-weiß-roten Zahne!
Mit Hindenburg für das Vaterland!
Der Landesfrauenausschuß der Deutschnationalen Volkspartei, Hannover-Süd, erläßt folgenden Aufruf:
„Deutschnationale Zrauen! Begeistert haben wir den Ruf nach Hindenburg, als dem künftigen Meichsleiter, bgrüßt, im ernsten Verstehen seine Osterbotschaft vernommen. Mit ihm glauben wir an die Auferstehung unseres Volkes. Um ihn scharen wir uns, als um das Sinnbild deutscher Größe, als um den Führer zur Wiederherstellung unserer nationalen Würde, für Wiederaufrichtung einer reinen und festen Staatshoheit. Unter den Millionen, die sein Name eint, sind wir Zrauen eine starke, vielleicht die stärkste Schar. Möge die große Stunde uns ihrer wert finden. Daß wir unsere selbstverständliche Wahl Pflicht für Hindenburg erfüllen, genügt nicht. Unter st ine Zahnen alles zu bringen, was irgend unserem Einfluß erreichbar ist, dazu müssen wir helfen mit allen Kräften unseres Herzens und Geistes. Getragen von unauslöschbarer Dankbarkeit für den Schützer unserer Heimat, unwiderstehlich in der Macht unseres Glaubens und unserer Hingabe, laßt uns helfen, Hindenburgs Gisg so überwältigend zu gestalten, daß er noch einmal unseres Volkes Geschick aus tiefster Not zum Heil führen kann“.
Hindenburg an das deutsche Handwerk.
.... W^ii sand im Ständehaus zu Hannover eine Lubi- mumsschung der Hannoverschen Handwerkskammer statt, am der auch &enera^ ÖOn Hindenburg, der Lhrenmeister des deutschen Handwerks ist, teilnahm. Außerdem waren ver- tretn die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden sowie Vertreter der großen Industrie- und Wirtschaftsverbände. Die 25jährige Lübelfeier wurde emgeUitet mit einer Ansprache des Ehrenmeisters Plate, der sich in herzlichen BegrUßungsworten an den Lhrenmeister von Hindenburg wandte. Der Feldmar- schall erwiderte hierauf mit folgenden Worten:
„Sch bin stolz darauf, Lhrenmeister des deutschen Handwerks zu sein. Der Handwerkskammer Hannover spreche ich zu der heutigen Subelfeier meine herzlichsten Glückwünsche aus. Sie wissen besser als ich, was das deutsche Handwerk im Laufe der Sabre an Werten geschaffen hat. Mein Wunsch geht dahin,
daß die aus aller harten Arbeit von Handwerk und Handwerks Kammer erwachsenen Früchte erhalten bleiben und dem ehrlichen 'deutschen Handwerk ein weiteres Gedeihen blühe".
Eine Arbeiterobordnung bei Hindenburg.
Generalfeldmarschall von Hindenburg wird am Sonnabend, den 18. April eine Abordnung von Arbeitern in Hannover empfangen, um mit ihnen die lebenswichtigsten Lnteresfensragen der deutschen Arbeiterschaft zu besprechen.
Der Rundfunk. Schon seit Monaten wird um die politische Benutzung des Rundfunks geistritten. Das Reichspostministerium, das ja die technische Veranstalterin dieses neuen Nachrichtenverkehrsmittels ist, hat sich vom Reichsministerium des Innern eine politische Beratungsstelle schaffen' lassen, auf die es die Verantwortung für die Rundfunkpolitik abschieben kann. Herr Hertmann hat da früher mitgewirkt und manches zu Gunsten der Linken untergbschmuggelt. Dann wurde die Politik, so weit sie Parteipolitik ist, ganz verbannt und auch für den ersten Gang der Reichspräsidentenwahl gab man den Rundfunk nicht zur Agitation frei. Seist aber hat man sich wieder anders entschlossen und den beiden Kandidaten, die „keine gewaltsame Aenderung der Verfassung anstreben" das Sprechen gestattet. Hindenburg wird davon am Freitag vor der Wahl Gebrauch machen.
Sie Grundlagen deutscher Seegeltung.
Originalaufsatz für die „Hessische Morgenzeitung"
Von A e g i r.
Diese Auffassung über die Bedeutung der Skagerrack- Schlacht findet sich auch auch in den Aufsätzen des englischen Marineministers Churchill, die dieser im Herbst 191-8 im „London Magazine" veröffentlichte. Er legte die Wirkung der eng= tischen Seemacht dar, daß sie vom ersten Tage des Krieges an die volle und unbestrittene Seeherrschaft ausgeübt habe, daß sie von ihrer Station im Norden alle offenen Weltmeere beherrsche, und daß sie die alles beherrschende Vorbringung sei für alle Unternehmungen des Feind-bundes auf jedem Kriegsschauplatz, ferner das unbedingte Veto für jede deutsche Auslands- betätigung. Er fährt dann fort:“ Auch ohne ein Trafalger find die vollständigen Folgen eines Trafalgar andauernd wirksam gewesen, und zwar mit einer unerhörten Strenge" usw. Ueber die deutsche Marine sagt er dann nach einer schön gefärbten Schilderung der Schlacht: „üiemals hat eine Marine es nötiger gehabt, eine Schlacht zu schlagen und sich einen entscheidenden Sieg zu sichern, als die deutsche an jenem Tage. Nie konnte sie eine günstigere Gelegenheit erwarten.
Lhr Gegner war bis vor ihre Tür gekommen." Wenn auch diese letzte Behauptung etwas kühn sein dürfte (die Schlacht fand statt in 570 nördlicher Breite und 60 östlicher Länge), so ist der allgemeinen Darstellung dennoch zuznstimmen. Die strategische Lage stellte sich in ganz der Schonungslosigkeit
dar, wie sie der englische Marineminister in schildern durfte x).
stolzen Worten
IV.
Nach der Skagerrack-Schlacht wurde die Keil gegen die englischen Streitkräfte immer
eingeschränkter.
Der Einsatz leichter Kampfmittel erwies sich nicht als wirkungsvoll genug, um den erstrebten Kräfteausgleich herbeizuführen. Smmer notwendiger wurde es, den Krieg zur See auf gänzlich andere Grundlagen zu stellen.
Das einzige Mittel, das überhaupt Anspruch darauf erheben konnte, der feindlichen Blockade mit Aussicht auf einen nennnswerten Erfolg entgegenzuwirken, war der U-Boots- Handelskrieg. Von Nichtfachleuten und entgegen der Mahnung des Staatssekretärs des Reichsmarineamtes bereits im Lahre 1914 vorzeitig und unbeschränkt verkündet, gab er damals, bis die U-Boot-Waffe noch in den Kinderschuhen steckte, nur einen Vorgeschmack dereinstiger Erfolgsmöglichkeiten. Das war ein Fehler. Erst nach Erstarken der U-Boot-Waffe hätte der Handelskrieg ausgenommen werden müssen. Sm Lahre 1914 war es zu früh dazu. Dem Ginspruch angeblich neutraler Mächte war es dann rechtzeitig gelungen, die schwächliche politische Zührung Deutschlands zur Ausgabe dieses Kampsmittels zu veranlassen. So war es nur geeignet gewesen, dem Gegner zur Warnung zu dienen und ihm zu zeigen, wie die deutsche Politik, weit entfernt die Kriegführung kraftvoll zu stützen, propagandistisch besiegt werden konnte.
Der U-Boot-Krieg gegen Handelsschiffe wurde daher während der ganzen Lahre bis zum 1. Februar 1917 in Zormen geführt, die einen wahren Erfolg nicht gestatteten dem Gegner aber gerade soviel Möglichkeiten ließen, um immer wieder einen „Zwischenfall" (Lusitania, Sussex, Arabic) zu finden, dessen Notennachspiel die deutsche Regierung jedesmal prompt erlag. So gewann der Gegner vor allem reichlich Muse zur Erprobung und Erfindung aller nur erdenklichen Gegenmittel. Sn richtiger Voraussicht, daß ein Verzicht auf die U-Boote selbst einer solchen Regierung aus die Dauer nicht gelingen könnte, bate man sich jenseits der Nordsee auf sie vorzubereiten gewußt.
Sn Deutschland hingegen hatte iroenigftens die Marine ihr Möglichstes getan durch Vervollkommnung und Ausbau der Waffe. Hierfür waren die gewonnenen Erfahrungen wertvoll. Mit Beginn des Lahres 1916 war der Bau von U-Booten soweit fortgeschritten, daß an die Ausnahme des uneingeschränkten U-Boots-Handelskrieges gedacht werden konnte. Alle diesbezüglichen Forderungen sanden jedoch kein Gehör bei der politischen Führung. Diese hielt es für zweckmäßiger, einen sicheren Erfolg den moralischen Ermahnungen aus der neuen Welt zu opfern.
Als dann schließlich lange nach der Seeschlacht und unter dem Eindruck des ersten Kohlrübenwinters die U-Boote als ultima rat io zur See Anerkennung fanden, war ein weiteres kriLgsentscheidendes Lahr vergangen, hatte dem -Legner noch mehr Zeit zur Gegenrüstung gegeben und gleichzeitig die allgemeine Widerstandskraft des Reiches herabgesetzt. Vor allem aber hatte in Amerika ein Umschwung der öffentlichen Meinung ungestört stattfinden können. Ein unbeschränkter U-Bootkrieg im Lahre 1916 wäre nicht sofort mit einer amerikanischen Kriegserklärung beantwortet worden. Sm Lahre 1917 dagegen war man drüben soweit. Die erste Maske konnte fallen und I fiel sofort, als die Leistungen der U-Boote klar lagen.
Auch der unbeschränkte U-Bootkrieg konnte DeutlclL»x Los nicht mchr ändern. Blockade, Propagandafeldzuo nnd m tige Verluste hatten sich zu sehr ausgewirkt, als daß DeutN land es noch vermocht hätte, solange auszuhallen, bis Bootkrieg den endlichen Sieg herbeiführte. Das lag aber an dem Kampfmittel an sich, sondern einzig daran, daß ihm'd Rückhalt genommen war, als Volk und Führung den K „abbauten". Die Zähigkeit zum schließlichen Siege kann gegen den U-iBooten nicht abgesprochen werden. Dafür gen zu viel Beweise von feindlicher Seite vor. Es konnte ebensowenig ungestraft bleiben, daß Deutschland erst jm iVr 1917=18 die Snitiatioe zur See ergriff und seine ersten or k Erfolge zu verzeichnen hatte. e
Schon allzulange und ausschließlich standen die im feindlichen Dienst. '
So lief im ganzen Weltkrieg die Seekriegführung , hinaus, daß es der Gegner in folgerichtigster Weise verstand, die Gestaltung der Nordseeküste sich dienstbar zu machen. Deutschland hingegen mußte ein Mittel gegen die daraus folgernde „weite Blockade" finden. Die Schlacht in offener See war ihm nur ein einziges Mal vergönnt gewesen. Sie hatte eine Wendung nicht herbeiführen können. Alle anderen kriegerischen Mittel versagten. Das einzig wirksame richtete sich gen die feindliche Handelsschiffahrt. Und dieses Mittel war so offensiv, daß eine schwächliche Regierung seine Anwendung erst von einem Zeitpunkt ab gestattete, als es bereits zu spät war Der Gegner blieb daher im Vollbesitz der Küstenwirkung M behielt das Seil in der Hand, mit dem er Deutschland die Kehle abschnürte.
Es drängt sich die Frage auf: hatte man vor dem Kriege in Deutschland die Gefahr erkannt, die aus der Küstengestaltung der Nordsee erwachsen mußte? . Die Frage ist zu bejahen. Sie war Gegenstand gewesen vieler Arbeiten und Aufsätze deut scher Seeoffiziere. Diese erkannten auch die für die Briten st ungemein günstige Lage der Bucht von Skapa Flow und hatten in ihren Artikeln von der Möglichkeit gesprochen, diese Bucht könne zuni Stützpunkt für die „weite Blockade" ausgä/ werden. Das ging soweit, daß die englische Admiralität erst durch eben diese Artikel auf die Bedeutung von Skapa verwiesen wurde. Der Ehef des englischen GeschwadeiL, bas im Lahre 1914 zu Besuch in Kiel weilte, Vizeadmiral Sn Ke- orge Warrenber, sagte wörtlich: „Skapa Flow ist eine deutsche Erfindung". *) Dies mag sehr wohl zutreffen. Denn Tatsache ist, daß die Orkneys vor dem Weltkriege als Flottenstützpuckt nicht ausgebaut waren, gleich zu Beginn jedoch als solche eingerichtet wurden. Die grand fleel entbehrte in bersten 3obren noch viel, was zur Ausistattung eines Stützpunktes gehört.
(Schluß folgt.)
*) v. Hase, die zwei weißen Völker.
„Sang an Aegir".
„O, Aegir, Herr der Stuten, dem Nix und Nex sich beugt". Leider aber beugt sich dir der neckische Rixnutz Druckfehlecko- bold in der Setzmaschine nicht. Was kann da eine Redaktion anders machen, als auf die Akazien klettern, wenn schon du, mächtiger Beherrscher der Meerë nebst bester mzch in Mem
jo abschreckend do^mgen " 5 rau Etem^sM Nân' forme alle Reck?r, nix machen können!
Wir geben es auf, gegen den Satzfehler zu kämpfen. Nur der gestrigen „Berichtigung", die einer Karnevalszeitung Ehre machen würde, sei eine Berichtigung noch einmal gewährt. Der Satz nach dem -N- muß lauten: Sim Aufsatz II ist ein Setzfehler (Armer Maschinensetzer ! l) stehen geblieben, der berichtigt werden muß. Die Breite des Aermelkanals ist nicht 16,7 Meter, sondern natürlich 16,7 Seemeilen, das sind genau 30,928 Kilometer, also fast 31 Kilometer, (eine Seemeile — 1825 Meter).
Aus der Zugesgeschlchte
Die Kandidaten des zweiten Wahlgangs.
Amtlich wird WEB. aus Berlin gemeldet: , I
5um zweiten Wahlgang für die ReichspräWntenwahk sind bis Ablauf der Einreichungsfrist (Mitternacht des 16. AprD 3 f Kandidaten nominiert worden, und zwar: 1. Paul v. Hmoen- > bürg, Generalfeldmarsch!«!!, Hannover, 2. Alarx, Reichskanzler a. V„ Berlin, 3. Ernst Thaelmann, Transportarbeiter, Mitglied des Reichstages^ Hamburg. Der Rechd- wählleiter hat diese drei Kandidaten ^gelassen. Die Anwärter werden in ihrer Reihenfolge auf dem amtlichen Stimmzettel erscheinen. Wie bei dem ersten Wahlgan-g enthält der amtkche Stimmzettel außerdem ein freies Feld zur Einzeichnung eventueller -anderer Kandidaten.
Minister Zrenken und die Ausführung des Rheinlauldabkom«^
D.B. Berlin, 17. April. (Gig. Meldg.) Die borzâ- Reife des ReichsjustiMnisters Dr. Frenken, der Mst/ch J ' nister für die besetzten Gebiete ist, durch das besetzte Gebiet w > folgt, -wie wir von unterrichteter Seite erfahren, vor allem oi / . den Zweck, sich zu überzeugen, wieweit das auf den ^on von Abmachungen beruhende Rheinlandabkommen wi-ederherge) e ünd die deutsche Berwaltungsoberhoheit von den Besatz""^ | Mächten eingeräumt ist. Soweit dies noch nicht in vollem fange geschehen ist, wird der Minister das Material | und den alliierten Regierungen übermitteln lassen. spielt eine große Rolle die Wohnungsfrage für die Nu i derer, die einer Durchgreifenden und schnellen Regelung c
Von Sagom wieder aktiv. . ‘
D.B. Berlin, 16. April. Herr von Lagow, der bis vm ^ , niger Zeit eine Zbstu-ngshaftstrafe wegen der Kapp-Pull^ ' gelegeuheit zu verbüßen hatte, hat mit Wirkung oom 1 • ~ ds. Ls. die Hauptleitung der Hauptgeschäftsstelle des f- om sehen Landbundes in Stettin übernommen.
Kammerherr v. Oldenburg ( der bekanntlich Ende März seinen 70. Geburtstag begehen lm'U le, hat sich vor einigen Tagen in einer Klinik in 'einer Bauchoperation unterziehen müssen, die glückt iwr gut verlaufen ist. Der Patient befindet sich auf dem Weg Genesung.
Dr. Hoefle haftfähig.
Nach einer Meldung des Berliner Tageblattes soll Hoefle im Untersnchungsgefängnis so schwer erkrankt )ew, 1