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zu entscheiden, ob und wieweit sie Arbeitnehmern ein Mitbe­stimmungsrecht zusagen wollen. öm Interesse «des Wirtschafts- frieden? und der Weltgemeinschaft wird den Unternehmern zu empfehlen sein, nicht einen Standpunkt einzunehmen, der zu Differenzen führen muß. Wer der Auffassung ist, daß Ka­pital und Arbeit die Stützen eines jeden Unternehmen? sind, wird e? im Prinzip al? ein Gebot der Gerechtigkeit anerken­nen, daß im Aufsichtsrat einer Gesellschaft neben den Vertre­tern des Kapital? auch Vertreter der Arbeit Sitz und Stimme haben, wenngleich, wie eingangs bereits ausgeführt, die Grör- terung mancher Fragen (hierzu gehört auch das heikle Gebiet der Kapitalbeschaffung) in Gegenwart der Arbeitnehmer 'iin« tunlich erscheint.

Wann ist man strafbar betrunken?

(dt) Dies ist eine der Fragen, mit denen sich gegenwärtig die Londoner Polizei und die englischen Aerzte beschäftigen. Denn es gibt Fälle in denen die Betrunkenheit nach dem Straf­gesetz nicht ein Milherungsgruud, sondern eher ein Erschwer- ungsgrund ist. Diese Frage ist besonders wichtig bei der Hand­habung der Straßenpolizei; in London bei dem Riesenverkehr von Kraftwagen aller Art taucht jene Frage jedesmal auf wenn ein Auto zu schnell oder in verdächtigem Zickzackkurs fährt, so läßt er den Magen halten, er verhört den Lenker und riecht. Wenn der Autolenker einen Alkoholgeruch ausströmt oder wenn er unlogische oder gar lallende Antworten gibt, dann ist für den Polizisten die Tatsache gegeben: der Lenker ist betrunken. Sehr oft aber sind die Zeichen der Trunkenheit nicht so offen­kundig. Auch in diesem Falle wird der Lenker auf alle Fälle in Haft genommen und auf das Kommissariat geführt. Der Polizeiarzt wird gerufen, und dieser unterwirft den Wagenlen­ker einer klinischen und eine empirischen Untersuchung. Die klinische Untersuchung scheint dem Arzt selber nicht ganz ver­läßlich; er beobachtet die Pupille; wenn sie stark erweitert ist, soll das ein Zeichen der Alkoholvergiftung sein; dann zählt er die Puls-schläge. Aber da schon hört die Klinik auf, u. der Arzt geht zu den empirischen Proben über. Diese sind zweierlei Art: man möchte beinahe sagen, es gibt akrobatische'und oratorische Proben. Die akrobatischen Proben sollen erweisen, ob der Verdächtige in verschiedenen Stellungen das Gleichgewicht be­wahren kann, die oratorische» sollen zeigen, ob der Untersuchte die Zunge ordentlich gebrauchen kann. Für die Praxis der Polizei gilt als Betrunkener nach der empirischen Prüfungs- Methode: wer mit der Spitze des Zeigefingers seine eigene Na­senspitze nicht sofort treffen kann; wer nicht unbeweglich in der Habtachtstellung verharren kann; wer nicht auf einem Bein ste­hen kann, während er da? andere Vein in die Höhe hebt; wei­ter, wer nicht mit vollkommener Sicherheit und Genauigkeit auf hinein mit Kreide auf dem Boden gezeichneten Strich gehen kann. Die oratorische Prüfung besteht darin, daß man durch den Untersuchten verschiedene Worte, die schwer auszusprechen sind, wiederholen läßt. Sm Deutschen gibt es bekanntlich ähn­liche für Untersuchungen anwendbare Worte, so ist beliebt: Dritte reitende Gardeartilleriebriga.de" und ähnliches. Wenn tin Mann dabei stottert, dann ist er nach Polizeibegrifsen un­weigerlich betrunken. Aber die freie medizinische Wissenschaft protestiert gegen solche sehr unsichere Methoden und warnt die Polizeiärzte davor. Ein Spezialist erklärt sogar, daß auch der 'unsichere Gang und der Alkoholgeruch noch keine beweiskräf­tigen Elemente für die Trunkenheit sind. Gr erklärt,-daß er selbst nicht imstande wäre, auf einem Bein still zu stehen; auch «viele Personen, die nie einen Tropfen Alkohol trinken, wären wicht imstande die empirischen Prüfungen der Polizei zu be­stehen. Man müsse zudem bedenken, daß ein Verhafteter im­mer aufgeregt ist und in diesem Zustand sehr leicht auch bei den Sprechproben steckenbleiben könne. Dann gibt es auch oft die sonderbarsten, ungeahntesten Umstände. Zum Beispiel hat «vor ein paar Tagen die Polizei einen Autofahrer aufgehalten, der im Zickzack führ: er schien betrunken. Gr konnte aber be­weisen, daß er, bevor er auf den Wagen gestiegen war, in der Garage zufällig Benzindämpfe eingeatmet hatte, wodurch er schwindlig geworden war.

LLndeNWèetru, du junge l

Von Karl R ö h rig - Potsdam.

Keinen Tropfen im Becher mehr! Zu Godesberg am Rheine! Aennchen ists, die Feine".

ön allen deutschen Landen, ja weit draußen über dem Meer, fingt man das Lied von der Lindenwirtin, kennt man die Lin­denwirtin, Aennchen Schumacher in Godesberg.

Aber immer wieder hört man die- Frage aufwerfen: ist sie auch wirklich die echte Lindeuwirtin? Und immer wieder wird über sie ein unglaubliches Zeug geschrieben, das niemand unan­genehmer ist, als ihr selbst, die in ihrer vornehmen Art am liebsten am Fuße der Godesburg ein stilles Leben führen möchte, das, je länger je mehr, nur einem Zweck gewidmet ist, der Pflege des Studentengesanges und des deutschen Volksgesan­ges überhaupt.

Diesen Zweck hat sie schon früh verfolgt und um seinetwillen ihrKleines Kommersbuch" geschaffen. Gs ist in ihrem eigenen Verlage erschienen und von dort aus in die ganze Welt gegan­gen. Allerdings ist es kein kleines Buch geblieben, sondern mittlerweile recht groß geworden. Es ist ihm gegangen, wie der Lindenwirti» selbst. Sahr trat zu Sahr, Lied zu Lied. Wie unendlich viele Lieder sind im Angesicht der Lindenwirtin ent­standen. Sa, sie selbst, die eine vorzügliche Klavierspielerin ist und ihre Lieder vertont und ihren Bruder Sosef Schumacher zu Vertonungen angeregt, die ihn zu einem Komponisten gemacht haben, der den rechten Ton des Studentengesanges und des Volksliedes getroffen hat wie wenige, so daß er in Zukunft auf diesem Gebiete tonangebend sein wird.

Es ist nach der Meinung der Lindenwirtin selbst die Krön­ung ihres Lebenswerkes, wenn sie jetzt trotz der Not der Zeit und der Ebbe in den Kassen eine glänzende illustrierte Ausgabe ihres Kommersbuches herausgebracht hat, die in schönster Aus­stattung, auch buchtechnisch ein Meisterwerk auf 412 Seiten die schönsten und wertvollsten Studentenlieder vereinigt. Die Ab­bildungen aber, meist ganzseitige, zeigen die Dichter und Kom­ponisten des Buches und eine Fülle von Zeichnungen und Pho­tographien aus den letzten sechzig Semestern, wie sie die Wände der Lindenwirtinklause schmücken. Zu der großen Klbvver­ausgabe in Folio tritt ein ebenfalls illustriertes Textbuch mit den Liedertexten und Melodien, alphabetisch geordnet.

Diese Bücher dürfen fortan in keinem akademischen, ja in keinem liederfrohen deutschen Hause fohlen! Sie bedeuten eine Bereicherung des Lobens, zumal in dieser tieftraurigen Zeit und Welt.

Welch ein Gegensatz zwischen dieser glänzenden Ausgabe mit ihrer Fülle von Liedern und dem ursprünglichen, wirklich Klei­nen Kommersbuch von 1903! Aber nun erhebt sich immer wieder die Frage nach der Sdentität der Godesberger Linden­wirtin Aennchen Schumacher und dem «Urbild in dem Baum- bachschen Lied.

Die Godesberger Lindenwirtin selbst besitzt ein dickes Album von Presseartikeln über ihre Persönlichkeit, in denen viel Schönes und Richtiges gejagt ist, aber auch viele Uebertreib­ungen und Unwahrheiten ihr angedichtet sind, die sie stillschwel- gend ertragen hat. «Bänm- bachs Lied um Poesie, und nicht um Wirklichkeit handelt, sie würde sich auch sonstfür ein derartiges Anhängsel" schön be­danken. Man sollte durch eine Vermischung von Wahrheit und Dichtung die Volkspoesie nicht zerstören.

Tatsache ist, daß Rudolf Baumbach sein Lied im Sahre 1878 gedichtet hat, und Franz Abt hat ihm 1884 kurz vor sei­nem Tode die Melodie geschenkt, die alle anderen Vertonungen übertrifft und in Schatten stellt. Sie ist die mit dem Text ver­mählte Melodie.

Die Lindeuwirtin schreibt:Ob unsere oder andere Linden den Dichter zu dem Liede angeregt haben, ist mir nicht bewußt. Der Dichter verdankt mir aber die Verbreitung bes schönen

Siebes und hat sich dadurch dankbar gezeigt, daß er mir t «Bild verehrt und eins von mir erbeten hat." Cln

Der Freund von Rudolf Baumbach, der Vorsitzende d «Baumbach-Gemeinde in Meiningen, die das Andenken an «Dichter wachhalten und für die Verbreitung seiner Dich^,, 'werben und wirken will, Karl Sprenger in Meiningen, Up tigt diese Bemerkung. Das im Sahre 1878 gedichtete kann nicht von ber Godesberger Lindeuwirtin inspiriert. ben sein, aber -Rudolf Baumbach hat den auf sie und | gedichteten weltbekannten Zusatzvers sanktioniert und st - Lied auf Aennchen in Godesberg übertragen. Dieser %8 ist folgendermaßen entstanden.

öm Sahre^ 1886, also zwei Sahre nach der Vertonung de? Liedes durch Franz Abt, begab sich ein Bonner -Freundeskreis der im Gasthaus Lommertz in Bonn, Sagdweg 1, seinen Alip -tagstisch hatte, eines «Sonntags nach Tisch nach Godesberg, wo gerade kneipende Studenten, von der Lindenwirtin begleitet, ihr Lied fangen. Die Bonner Herren sangen am Schluß den Go­desberger Aennchenvers:'Wißt ihr, wo das Wirtshaus stand

wißt ihr, wer die Wirtin war", der dann sofort begeistert wiederholt wurde.

Der Dichter der Strophe war ein Dr. Sohow, der später die deutsche Universität in «Santiago in Thile gründete. Die ihn begleitenden Freunde waren Dr. Tacke, jetzt Direktor -d^ Moor-versuchsstation in Bremen, Dr. «Vollmann, jetzt Profes­sor in Toblenz, Dr. Smmendorf, setzt Professor in Sena, Dr. «Beutel, auch in Santiago Professor, und Dr. Dafert, jetzt österreichischer Minister in Wien. Die Herren sind, im Bilde verewigt, noch heute im Aennchenhaus zu sehen. Aennchen aber mußte seitdem den neuen Vers eigenhändig auf jede Postkarte schreiben, was bei ihrem großen Betrieb keine Kleinigkeit war. Um sich dieser heillosen Arbeit zu entledigen, ließ sie ihn dm auf die Ansichtskarten drucken. Aber immer wieder muM ihren Vornamen auf die Grußkarten «fetzen, bei der Fülle im Vefucher auch keine geringe Leistung. Dadurch aber ist dar Lied Baumbachs in der ganzen Welt bekannt geworden und zugleich hat es Aennchen so berühmt gemacht, daß die Brief­träger der Welt den Namen kennen. Sst es doch nicht ein Märchen, sondern Tatsache und durch das Dokument in Go­desberg bewiesen, daß einmal die Besatzung eines Schiffes im Ausland einen Gruß an Aennchen sandte und auf die Karte nichts anderes schrieb alsn in Deutschland", ein kleines n-chen in Deutschland, worauf der findige Briefträger sofort sagte: «Das kann niemand anders sein alsAennchen in Godesberg", unb die Karte gelangte an ihre Adresse. Und ein anderes Mal stand auf der Adresse ein Männchen gezeichnet, vor dem ein M abgestrichen war. Auch dieses Rebus kam ans Ziel.

Setzt aber denkt jeder an sie, wo auch das Lied erklingt: seinen Tropfen im «Becher mehr, Lindenwirtin, ju junge".

Sie ist trotz ihre? Alters auch noch so geblieben, jugeiw< lieb frisch,schwarz bas Auge, schwarz das Haar".

Shre ständige Verbindung mit der studierenden Sugenddet

Deutschland, ging kürzlich durch Kauf in anderen Besitz ^vrc. Wie vielen ist?Aennchen" eine Führerin und Täterin, eine mütterliche Freundin gewesen!

Sie trägt mit Recht Studentenbänder, eine Zweibänder­frau, auch, wie «Scheffel «singt,zeitlebens im Herzen ein Stu­dent".

Wir aber rufen ihr zu, was 1903 einer gesungen hat: ^Lindeuwirtin, Sonnenlicht, weich' von unsrem «Wege nicht, halt das «Herze hell und klar, froh wie heutte immerdar!"

Das unsichtbare Luftschiff

Originalroman von Knut Gatzwiller Autorisierte Uebersetzung von Lisa v. Hollander-Lossow. sAlle Rechte vorbehalten.s sAachdruck verbotens.

41. Fortsetzung.

Der Sapaner bemerkte seine Verwunderung und sagte: Wie Sie sehen, sind wir bis zur letzten Möglichkeit gegangen. Der Frührer trägt einen Anzug, dessen Stoff mit Thamäleon- farbe imprägniert ist; deshalb haben Sie ihn vorher nicht ge­sehen, und hier", er deutete auf die lange Kajüte bes Flug­zeugs,werden Sie einen ähnlichen Fliegeranzug für jeden Pas­sagier finden". Mit gemischten Gefühlten betrachtete Holm die Maschine, die Nicks Grfindungsgabe geräuschlos gemacht und der seine eigene Grfindung die Ligenschaft des Chamäleons verliehen hatte, nur um von den energischen und rücksichtslosen Sapanern gestohlen und als neue meuchelmörderische Waffe an­gewandt zu werden, ja, gegen wen? Vielleicht gegen die Zivilisation der alten und neuen «Welt, gegen die ganze Mensch­heit. Cr spürte eine Zorneswoge in «sich aufsteigen und wünsch­te in diesem Augenblick nur, mit einem Schlage die? tecynische Wunderwerk vernichten und zerstören zu können.

Ltwa zehn Sapaner kamen heran und «stellten sich neben dem Flugzeug auf.

Mamimura wendete sich zu Holm und Nick, beutete auf den vorderen Teil «des Flugzeugs, wo man unmittelbar unter dem Führersitz ein herabhängendes Stück der Schutzhülle sah, und sagte:Sch meine, daß wir alle, die an der GnWehung dieses Flugzeuges mitgearbeitet haben, bei seinem ersten Aufstieg zu­gegen sein mußten, auch um den Ramen gutzuheißen, den ich ausgewählt habe. Wir wollen deshalb, indem wir ihm alles Gute für seine Fahrten als Beherrscher der Lust wünschen, die Hülle von seinem künftigen Ramen entfernen!"

Mit einem raschen Ruck zog er die Schutzhülle fort, und eine Reihe kleiner «japanischer Schriftlichen schimmerte in der Sonne. Als Holm und Rick verwundert auf die für sie unle­serliche Goldinschrist starrten, wendete Mamimura sich zu ihnen und sagte:

^Da? Flugzeug gehört Sapan. Deshalb sind die Buchstaben japanisch; aber in eurer Sprache bedeuten sieThamäleon".

Acht von den zehn Sapanern, unter denen Nick und Holm die geschicktesten Techniker und Mechaniker aus Mamimuras

Werkstätten wiedererkannten, stiegen jetzt an Bord. Durch die Scheiben der Kajüte sah man, daß sie die Kittel überstreif­ten, die mit der -Lhamäleonfarbe präpariert waren, so daß sie grasgrün schimmerten wie das ganze Flugzeug.

Mamirura wendete sich zu seinen beiden Gefangenen:Das Thamäleon tritt heute seine erste Fahrt an. Unvorhergesehene Umstände sind die «Veranlassung, daß es schon jetzt auf einer längeren Reise, als eigentlich berechnet, seine Stabilität -und seine sonstigen guten Eigenschaften beweisen muß. Cs wird, wenn alles gut geht, in vier Tagen ohne seine Passagiere, und Naghokos Führung, zurückkehren. Sie sind erstaunt, meine Herren, aber wenn ich Shnen meine Crklärung gebe, werden Sie verstehen, daß mich die Rotwendigkeit zwingt, das Flugzeug sofort auf eine so lange Fahrt zu schicken. Meine und folglich auch Shre Sicherheit ist in Frage gestellt, wenn wir nicht so rasch wie möglich unsern Wohnsitz in andere und unbekanntere Gegenden -verlegen."

Gin leichtes Schnurren verkündete, daß das Flugzeug in Gang gesetzt wurde.

Hingerissen und stumm folgten Rick und Holms Augen dem Chamäleon, dem «Werk, das ihre Hirne gemeinsam geschaffen hatten. Aber nur kurze Zeit war es ihnen vergönnt, den stol­zen Flug des Aeroplans zu verfolgen. Noch ehe es ganz um den Platz herum war, schien es sich plötzlich in nichts aufzu­lösen schien in Rebel zu verschwimmen und von der Luft aufgesaugt zu werden. Cs war den Blicken der Freunde -ent­zogen, und nicht das leiseste Geräusch verriet, wohin ihre an­gestrengten Augen sich wenden mußten, um zu entdecken, wo es sich befinde.

Mamimura wendete sich zu ihnen und sagte scherzend:Seb denke, meine Herren, Sie sehen dasselbe wie ich nämlich nichts! Aber wir wollen zusammen in Len Pavillon gehen. Da will ich Shnen einige Erklärungen geben, die Sie vielleicht interessieren werden".

Der Sapaner machte es sich bequem und zündete sich eine Zigarre an, ehe er begann:

Wie Sie heute früh gesehen hüben, Herr Holm, bekam ich eine drahtlose Mitteilung aus Rewgork, die bis zu einem ge­wissen Grade störend in unsere Pläne eingreift.

Da ich keinen Grund habe zu befürchten, daß Sie Uneinge­weihten gegenüber etwas ausplaudern, so können wir ja offen miteinander rebenl

Mamimura rauchte eine Weile schweigend. Holm und Ä die ihn erwartungsvoll anblickten, sahen ein Lächeln über seine Züge gleiten. Cr fuhr fort:

Die Sache ist, wir werden selber so schnell wie diesen angenehmen Aufenthaltsort verlassen müssen, um M^ einer sicheren Gegend niederzulassen, wo wir ungestört uchu Tätigkeit fortsetzen können! Die geheime politische «Polizei hat ausfindig gemacht, daß in der Firma Skhoto nicht alles M in Orbnung ist. «Wahrscheinlich wird man binnen kurzem einen entscheidenden Schlag gegen den Leiter der Firma führen, man der Spionage verdächtigt. Man glaubt, damit das ,Haupt zu treffen", Mamimura lachte herzlich,aber sie »es' den schnell genug erkennen, daß der «Schwanz ihnen durch Finger gleitet. Sn ein paar Tagen wird mein Freund ökbe» hier sein, und dann werden wir alle mit dem Chamäleon WS an einen anderen Ort begeben.

«Leider wird es nicht in meiner Macht stehen, Shnen ^" den Aufenthalt so angenehm zu machen wie hier, -aber-M^^ len hoffen, daß der Krieg bald zu «Ende geht. Vorher wir auf -Befehl meiner Regierung unsern wichtigen BèvvE tungsposten hier im Lande nicht verlassen l" - ,

Wieder zeigte sich bas dämonische Lächeln auf seinem sicht, als er nach einer kleinen Pause fortfuhr:Natürlich b e« ben Sie beide meine Säfte, wenn Sie es nicht vorziehen, unserer Abreise hier zurückgelassen zu werden!"

Wie? Hier zurückgelassen?" fragte Nick eifrig rend eine schwache «Hoffnung auf Flucht in ihm aufg'limmte-

Mamimura erwiderte kühl und mit unerschütterlicher y« Sa, hier zurückgelassen als Leiche! Das märe ja einzige Möglichkeit, uns Shre wertvolle Verschwiegenh^ -sichern! Die «Wahl steht Shnen frei, aber offen gU a ^ fände ich es entwürdigend, Sie hier bei unsern ThinMi zurückzulassen". Seine Stimme hatte einen ironischen ^

,Wir sollten mit den Chinesen Zurückbleiben Jage» ^ verstehe Sie wohl nicht, Baron «Mamimura. Was hav ^ -denn mit den Chinesen vor?" Holms Stimme Ziuer i menig. soZ^ct

Was kann ich weiter tun, als sie stumm machen - ^ von den Hunden wird unsere Flucht mit dem Chama leoi erleben!" ,

Mamimuras Stimme klang so kalt und stahlhart, uno Hblm ein Schauder überlief.

' (Fortsetzung folgt.)