Es könnte nun ein gewandt werden, daß ein Abbau der den Grundstückverkehr und das Baugewerbe belastenden Steuern für Reich, Staat und Gemeinden nicht tragbar wäre. Dem ist aber nicht Jo. Denn bei vermehrter Bautätigkeit werden zweifellos die anderweitigen Steuereinnahmen (Umsatz-, Gewerbe-, Lohnsteuern usw.) steigen und einen Ausgleich schaffen, der den ausfallenden Steuerbetrag sicherlich noch übersteigen wird.
Das sind in großen Umrissen auch die Gedankengänge gewesen, die unsere önbujtrieoertretungen, nämlich den Deutschen Industrie- und Handelstag, den Sonderausschuß der preußischen Industrie- und Handelskammern, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, den Reichsverband der deutschen Industrie, den Zentralverband des deutschen Großhandels, die Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels und den Zentralverband des deutschen Bankgewerbes veranlaßt haben, kürzlich an die Reichsregierung und das Preußische Staatsminifterimm eine Gingabe zu richten, die in folgenden Sorberungen gipfelt:
Freistellung von Wohnungsgrundstücken, deren Bau nach dem 1. Sanuar 1924 begonnen wurde, auf zehn Sahre von der Reichsvermögenssteuer; steuerliche Abzugsfähigkeit der Aufwen düngen für Neubauten bei der Reichseinkommensteuer und Körperifchaiftssteuer bezw. den Vorauszahlungen auf diese Steu ern .für zehn Sahre; Stundung der Grunderwerbssteuer bei der Veräußerung -weck? Bebauung und endgültige Befreiung, wenn innerhalb von drei Sahren nach Auflassung die Bebauung durchgeführt ist sowie Befreiung von der Trnnder- werbsteuer bei der ersten Veräußerung eines nach dem 1. Sanu ar 1924 neubebauten Grundstücks; Stundung und Befreiung von Wertzuwachssteuern; Befreiung der 1924 und in den folgenden Sahren errichteten Neubauten von der preußischen Grundvermögenssteuer auf zehn Sahre.
Ls handelt sich hierbei übrigens um Forderungen, die im Falle ihrer Annahme von erheblichem Einfluß auch auf das finanzielle und wirtschaftliche Leben der Kommunen sein müssen.
Die Warnungen -es Völkerbundes an DeutWand.
Von Dr. Paul Frank.
Die Vorgänge auf der letzten Völkerbundsratssitzung in Genf und die sich daran in Paris anschließenden weiteren politischen Besprechungen der Eutenteminister halben es nötig gemacht, daß die deutsche Reichsregierung und das deutsche Volk von neuem die Frage des Eintritts in den Völkerbund ernstlich überprüfen. Denn mag auch die endgültige Entscheidung darüber erst zum Herbst d. S., wenn der Völkerbund zu feiner jährlichen Vollsitzung Zusammentritt, Spruchreife erlangen, so können wir mit unserm Sa oder Nein bis dahin aus rein außen politschen Gründen nicht warten. Unsere gesamte außenpolitische Betätigung erfordert vielmehr, daß wir über unsere Stellung zum Völkerbund klar sehen, da eine Außenpolitik, die die Bedingungen für den Eintritt als gegeben ansieht, sich in den nächsten Monaten ganz wesentlich von einer solchen unterscheiden muß, die einem Eintritt widerstrebt.
Zunächst gilt es da nun festzustelleu, daß man uns wirklich gern in dem Völkerbund sehen möchte, für den man uns bekanntlich in Versailles noch als zu unreif ansah. Es ist denn darüber auch in den Kreisen unserer unentwegten Pazifisten und Völkerbundsverteidiger helle Freude, obwohl auch sie in ihrer Mehrzahl einmal auf der Schulbank den so oft zitierten Virgil'sch-en Vers auswendig gelernt haben, daß die Danaer zu fürchten sind, auch wenn sie Geschenke bringen. Und dieses Mißtrauen gegen unsere Feinde ist uur zu berechtigt. Schon die bekannte Antwort des Völkerbundsrats auf die Note der deutschen Regierung welche dis Bedingungen für unseren eventuellen Eintritt enthielt, muß stutzig machen. Denn weder ist die bestimmte Zusicherung gegeben, daß wir wirklich in den Völkerbundsrat ausgenommen werden, noch will man uns Aus- nahmebedingungen hinsichtlich des Artikels 16 bezüglich des Durchmarschs fremder Gruppen durch unser Gebiet zugestehen. Ls ist eine völlige Srreführung der deutschen öffentlichen Meinung, wenn vonseiten der Entente geltend gemacht wird, daß
wir als Völkerbundsratsmitglied es ja selbst in der Hand hätten über unsere Beteiligung an einem Völkerbundskrieg zu be- schließen. Gewiß, das trifft für unsere aktive Beteiligung zu, nicht aver für unsere passive. Wir sind nach den Satzungendes Völkerbundes einfach dazu verpflichtet, „die erforderlichen Maßregeln zu ergreifen, um den Streitkräften jedes Mitgliedes des Völkerbundes, das an einer gemeinsamen Aktion zum Schutze der Bundespflicht teilnimmt, den Durchmarsch (durch unser Gebiet) zu erleichtern". Wir wären also trotz allen Willens zur Neutralität in einem Kriege mit Rußland Aufmarschgebiet für die Völkerbundstruppen und müßten es dulden, daß Rußland uns als Feind behandelt. Weiter aber wird in der Antwort des Völkerbundsrats unsere Bedingung, daß wir als Mitglied des Völkerbundes das Mandat über unsere Kolonien verlangen, überhaupt nicht erwähnt, und doch weiß man in Paris ebenso gut wie in London, welches Gewicht wir auf die Erfüllung gerade dieser Forderung legen müssen.
Mehr als alles das muß uns aber vor dem Eintritt in den Völkerbund das Trommelfeuer warnen, das die in Paris versammelten Eutenteminister und ihre Presse in bezug auf die unbedingte, aber auch bedingungslose Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund losließen und das sie weiter kräftig fort- setzen. Sa, man hat es selbst an direkten Drohungen nicht fehlen lassen, wie solche sich im „Journal de Geneve" und anderen Blättern finden, indem man uns freundlicherweise darauf aufmerksam macht, daß die Völkerbundsmächte keine Rücksicht auf DMtschland nehmen würden, auch wenn es nicht zum Völkerbünde gehörte, falls ein Durchmarsch durch sein Gebiet sich als notwendig gegen Rußland ergeben sollte; es wäre Mo immerhin besser, wir wären Mitglieder dieser herrlichen Institution. Nimmt man nun zu alledem hinzu, daß gerade die letzte Völkerbundsratstagung wieder in allen uns Deutsche besonders angehenden Fragen völlig versagt hat — die Danziger wie die Kölner Frage sind „vertagt", im Saargebiet ist der berüchtigte Präsident der Saarregierung Rault von neuem bestätigt worden — so wird man kaum von einer Steigerung unseres Vertrauens zu diesem Völkerbünde reden dürfen. Es wird daher schwer halten, uns Vorteile nachzuweisen, die wir durch unseren Eintritt gewinnen würden, und wenn man das so drängt, so siegen oben die Vorteile davon nicht auf unserer, wohl auf der anderen Seite. Man will uns in ein Netz hineinlocken, in dem wir selber uns fangen sollen. Wir sollen mit unseren Forderungen auf Snnehaltung der Versailler Bestimmungen von der anderen Seite, mit unseren Forderungen auf Abrüstung der anderen Staaten, der Revision unserer Ostgrenzen, der .Wiedererlangung unserer Kolonien usw. mundtot gemacht werden, man will uns zu einseitigen Sicherheilspakten zwingen,die das ganze Rheinland Frankreich ausliefern würden, und was dergleichen Absichten mehr sind. Wie bequem für Frankreich, unsere Anträge, die wir als Mitglied des Völkerbundes ma- chen würden, mit seinen Vasallen niederzustimmen, oder da, wo .Einstimmigkeit verlangt ist, wie z. B. bei territorialen Veränderungen, sie durch sein Veto von vornherein undurchführbar zu machen.
Nein, so lauge der Völkerbund immer noch als eine Versicherungsanstalt der „Siegerstaaten" ausgefaßt wird, wie das ja auch unverfroren die französische und polnische Presse zum Ausdruck bringt, kann für uns von einem Eintritt keine Rede sein. Wir sind bereit mit Hufe des Völkerbundes am Frieden der Welt und an der Versöhnung der Nationen mitzuarbeiten, aber erst muß uns der Völkerbund auch den Beweis erbringen, daß er tatsächlich diesen hohen Jbealeu dienen will und daß er unsere Snteresfen ebenso zu wahren bereit ist, wie die feiner bis herigen Mitglieder.
Finnland, ein Freund Deutschlands.
Von Dr. phil. Dr., rer. pol. Franz L h i e r f e l d e r.
Der psychologisch tief begründete, aber oft so verhängnisvolle Hang des Deutschen, seine politischen Ziele im Südwesten -statt im Nordosten Europas zu suchen,. hat dazu geführt, dah wir die Ostsee nicht mehr schlechthin als deutsches Meer empfinden und gelassen die Nachricht registrieren!, England spiele mit dem
Gedanken einer eignen Kohlenstation im Baltikum, die deutsche Hanse den Norden beherrschte und sogar in 9\ 5 ihre eigene Niederlassung besaß, war es anders; dam^""" streckte sich Lübecks und Rigas Einfluß auf alle Uferstaat" Ostsee und ließ in der Entwicklung der nordischen nie verloschbare Spuren zurück. Soweit es sich um die nischen Brüdervölker der Dänen, Norweger und gP"1'0" handelte, war dies nicht weiter verwunderlich; daß abe^ l das völkisch und kulturell so anders geartete Finnland Einfluß unterlag, beweist, daß wenigstens zu Zeiten der sche Kulturgedanke eine außerordentlich werbende Kraft bes^"
Der Same, der im 15. und 16. Sahrundert H , ausgeworfen wurde, trägt heute Früchte. Das sinnig obwohl nicht indogermanischer Herkunft, fühlt sich dem I wohlverwandt, und es sind nicht erst die Tage uuoergeM? L Kampfgemeinschaft im Frühjahr 1918 gewesen, die den zu einer verheißungsvollen Völkerfreundschaft gelegt | Freilich stehen die Gaten des Landungskorps v. d. Goltz sonders dankbarer Erinnerung, denn erst durch sie errangen bis finnischen Freiwilligenverbände den endgültigen Sieg über beil Bolschewismus und damit die politische Unabhängigkeit i^$ Landes; nachhaltiger aber noch wirkt die Gemeinsamkeit lutherischen Lehre und die beherrschende Stellung beutst Kunst und Wissenschaft im finnischen Geistesleben. Seder bildete spricht oder versteht wenigstens deutsch; zum UnivcH- r tätsstudium ist unsere Sprache geradezu unentbehrlich, H ein großer Geil der wissenschaftlichen Lehrbücher abgesagt • Die deutsche Musik findet im Konzert und neuerdings auch au ■ der Heljsingforer Oper, deren Kapellmeister ein Deutscher ist, bevorzugte Pflege, und wenn man unter dem Klange bekannter Märsche den nach deutschem Vorbild eingekleideten und ein- | exerzierten finnischen Selbstschutz im Parademarsch vorüber^ hen sieht, ist man fast versucht, die hochgewasenen blonden und blauäugigen iSeffalten für pommersche Grenadiere zu ballen, «Zahllose Verbindungen persönlicher Natur sind zwischen dân ^ Völkern geknüpft worden, seitdem deutsche Kinder und S/M. ten nach dem Kriege gastfrei Wochen und Monate aufMm- «men worden; daß die finnische Freundschaft gerade in Deutsch- ] | Haubs dunkelsten Stunden leuchtete, gibt ihr einen Werl, den unser Volk hoffentlich nie gering schätzen wird.
Deutschland dessen Völkerfreundschaften sehr dünn gesät H find, hat an einem guten deutsch-finnischen Einvernehmen bas größte Snteresse. Die Nordostorientierung, die nach einer wenigstens zeitweilig befriedigenden Regelung unserer westlichen Verhältnisse eintreten wird, kann der moralischen und praktischen Mithilfe des Kulturwächters in Nordosteuropa nicht entgraten. Das aufblühende Finnland mit seinen noch kaum abzu- schätzenden wirtschaftlichen Möglichkeiten wird für uns ein gün t stiges Absatzgebiet bilden, sobald der weltwirtschaftliche Druck, ; der infolge der russischen Passivität auch auf Finnland lastet, einmal überwunden sein wird. Finnland andererseits wird, sobald Rußland wieder erstarkt ist, ein natürliches Anlehnuugö- | bedUrfnis an die deusche Großmacht an der Ostsee häben^Ä der es so viele gemeinsame und eigentlich gar keine sich kreuzenden önteressen hat. ömnrer werden wir freilich ein achl- 1 ames Auge auf die Kräfte haben mLsfsiWWMmGW E den allnerterf W Hid heute I
'je bemüht sind, Deutschlands Einfluß im RMMlll' Wtz 'gerade auch in Finnland auszuschalten. Dieses Bestreben ist zeitweise k im Gegensatze zu dem Empfinden der überwiegenden Mehrheit 3 des finnischen Volkes in der amtlichen Politik des Landes nicht W ohne Wirkung geblieben, zumeist aber hat schließlich das ge- j fünde Gefühl für das politisch Notwendige über die Lockungen I und gelegentlichen Drohungen seitens der Ententeregierungen | gesiegt. Wenn in letzter Zeit von aufmerksamen Beobachtern i ein Vordringen des englischen Einflusses auch in solchen Krei- | sen wahrgenommen wird, die sich bisher durch ihre deutsch- ' freundliche Haltung auszeichueten, so ist bas- für uns eine ernste ss Warnung, alles zu tun, um das deutsche kulturelle Ueberge- 1 «wicht in Helsingfors nicht zu verlieren. «Eine freundschaftliche L «und entgegenkommenbe Haltung gegenüber Finnland gehört zu den Faktoren, die bei einer grundsätzlichen Klärung der deutschen Ostprobleme die Voraussetzung für den Erfolg WM
Das unsichtbare Luftschiff
Origina troman von Knut Gatzwiller Autorisierte Uebsrsetzung von Elsa o. Hollander-Lossow.
(Alle Rechte Vorbehalten.) — (Nachdruck verboten).
40. Fortsetzung.
Der Japaner schlug Holm gemütlich auf die Schulter, während er abschließend sagte:
„Sie schweigen, Holm? Danach vermute ich, daß Sie zu den Europäern gehören, die zugeben, daß ich recht habe. Unser junger Freund, Nick Bradieg dagegen ist Amerikaner, und denkt wie die meisten unter ihnen, daß die United States stets viel zu mächtig dastehen werden, als daß wir ihnen jemals die Zähne zu zeigen wagten. 3d) glaube, die Zeit wird die Amerikaner zur Einsicht bringen. Wenn dieser für uns so günstige, europäische Krieg zu Ende ist, — dann wird der Handelskrieg beginnen; der Kampf um den europäischen Markt; denn auf diesem Gebiet kennen und fürchten sie uns. Sie wissen, daß wir konkurrieren können, und wir beabsichtigen auch, es ihnen zu beweisen."
Hier wurde er von einem Diener unterbrochen, der ihm ein Telegramm von dem Telegraphisten überreichte, der mit seiner drahtlosen Station im Hauptgebäude selbst untergebracht war.
Hastig durchflog Mamimura das Telegramm, während, wie es Holm schien, eine Wolke seine Stirn verdüsterte, und nach der Lektüre sagte er in verdrießlichem Ton: „Sehr ärgerlich! Run, dagegen gibt es ja Mittel!"
Gr eilte aus dem Laboratorium hinaus, indem er Holm zurief: „2ch werde Sie nach dem Mittagessen im Pavillon besuchen, aber dies Telegramm ruft mich zu dringenden Geschäften"
Nick und Holm trafen sich am Mittagstisch. Holm war mit seinen Gedanken noch bei dem, was Mamimura ihm so offenherzig gesagt hatte, als Rick fröhlich rief:
„Nun gibt es also heute nachmittag ein Fest, doch immerhin eine Abwechslung!"
„Ein Fe-.. Was meinst du?" fragte Holm zerstreut.
„Wir müssen dem Kind doch einen Ramen geben, dem Aeroplan, Holm! — Das Flugzeug ist vollkommen fertig. 3d) kann wohl sagen, es ist ein Wunder der Technik, ein «stolzer Vogel, ver fetzt emporsteigen soll".
Setzt erst erinnerte sich Holm, daß ein Probeflug unternommen werden sollte mit dem neuen großen Flug^ug, gebaut nach dem bedeutend kleineren Modell, das die Sapaner mirjamt seinem Erfinder, seinem nach immer ebenso sorglosen jungen Freund gestohlen hatten.
„Du hast das wohl ganz vergessen, da drUbâ zwischen all deinen Töpfen, Gläsern und Oefen", fuhr Nick fort: „aber du wirst Augen machen, wenn du es stehst. Es ist prachtvoll, geradezu köstlich. Sch garantiere für die Konstruktion. Wenn deine Farbe jetzt nur hält, was sie verspricht, dann ist die Welt um ein Wunder reicher".
„Hat das Flugzeug schon seinen Anstrich bekommen?" Holm war sofort interessierter.
„Sa, den letzten Anstrich hat es vor ein paar Stunden bekommen, als es noch vor dem Schuppen stand, auf dem grau- gelben Kies. Als ich fortging, sah es ebenso grau und schmutzig aus wie die Umgebung. Setzt wird es sich ja zeigen, ob es hinsichtlich des Zarbenwechsels die Probe besteht, wenn es an einen andern Ort gebracht wird." ’’
„Warum nicht, Nick? Sch zweifle keinen Augenblick, daß meine Farbe den Erwartungen entspricht. Und doch bin ich etwas neugierig. Es ist ja das erstemal, daß meine Farbenmischung auf einem Gegenstand von so großem Flächeninhalt angewandt ist".
Nach dem Essen machten die Freunde es sich mit ihren Zeitungen auf der Veranda bequem. —
„8. November 1914“, las Nick. „So weit sind wir schon, Und noch immer ist der Krieg nicht entschieden. Ach, sieh da, hier steht: Die Sapaner erobern und besetzten Kiautschou! Man sieht, daß die Sapaner sich auch einen Bissen nehmen!"
„Das wird wohl nicht das letzte fein, was sie sich aneignen", erwiderte Holm, während er seinen Newgork Herald durchblätterte. — Plötzlich gab es ihm einen schmerzlichen Stich; er «hatte unter: „Neuigkeiten aus der Gesellschaft" eine Notiz gefunden, die ihn mehr als gewöhnlich interessierte, und er las laut:
„Der bekannte Metallwarenfabrikant Sim Bradleg, der vor kurzem seine Fabrik an ein neugegrünbetes Konsortium abge
standen hat, beabsichtigt,, sich vom Geschäft zurückzuzichm M E zunächst im Winter eine Erholungsreise zu machen, in Begkl- t tung seiner Tochter. Die Reise wird nach Florida, eoentecu bis Frisco gehen". 8
Einen Augenblick Wen betög überwältigt da, bis Aick in etwas bitterm Ton ausrief:
„Da stehst du, Halm! Wir brauchen uns am ihr Ergehen I nicht zu sorgen. Sie leben wie gewöhnlich, ohne sich i® ^ f ringsten MN uns zu kümmern, die hier wie scharf bewachte fangene zwischen gelben Meerkatzen umhergehen. Uns WA sie längst vergessen."
Als sie kurz darauf den kiesbestreuten Platz vor bem pen betraten, sahen sie aus der Entfernung nur Umrisse des Flugzeugs. Es hatte dieselbe graug* Wf, stimmte Farbe wie die Umgebung, und erst wenn man davor stauch konnte man die gewaltigen Dimensionen WÄ un | abschätzen. ' A
Es sah eigentlich aus wie ein ungeheurer, schmutziS^â, | Riesennachtfalter, der sich zum Ausruhen auf die Erde gk" hatte, die Flügel dicht an den Körper gedrückt. ”
Erst als man unmittelbar neben den Propellern f Varon Mamimura abermals die Hand hob und eine Sn) , Ehiuesen an die Maschine herantrat, um sie auf einen | Rasenplatz zu bringen, der von den grünen Bäumen des <-allv umgrenzt war. . $
Noch ehe das Flugzeug bis in die Mitte des Rasenp^ gekommen war, ging seine Farbe ins Grüne über, uiu P man nicht deutlich immerfort die Thinesen gesehen, '' ^ weißen Leinenkitteln geschäftig umkreisten, so hätte Jef I sehr scharfes Auge schwer feststellen können, ob wirklich Flugzeug vorhanden sei. . . |
Mamimuras schwarze Augen blitzten die beiden ^11^1^ men Freunde an. Er sagte nur ein Wort: „Vorln'Ib Daun schritt er rasch über den Rasenplatz, und als s^ dem Flugzeug standen, machte Holm Rick darauf pufmoi daß ein Gegenstand vorn auf dem Flugzeug, den er bisher I ( gend einen Maschinenteil gehalten hatte, Naghoko war, Ll’ dem Führersitz saß.
(Fortsetzung folgt.)