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Herzensbildung.

Von L. Schweuger-Eordes.

Wo blüht Jie, die blaue Blume, im Urwalbdunkel und Dickicht der menschlichen Wirrungen miserer Lage? — Wer geht noch aus, es ?u suchen, das Blumeuwuuder der Romantik, von den meisten nicht mehr gekannt, von vielen verachtet und mißverstanden, von wenigen gelieibt und gehegt aus vorbehalt­losem Begreifen? — Herzensbildung, — ein Wort, duftend nach Waldmeister und Lavendel gleich den Schubladen in Großmut­ters alter Kirfchbaumkommode, — ein Wort, klingend geruh­sam und innig wie der Schlag einer formschönen, alten Uhr, ein Wort, wann leuchtend und sonnig verhauchend gleich den Land schaftsgestattungen der 911 al er um 1830. — Cm der Erinnerung eines selben leben solche Menschen, die sich mit großer äußerer Schlichtheit bewegen, deren ganzer Lobensausdruck aber von einer ruhigen, königlichen Würde ist. „Sie bewegt sich wie eine Königin", hörte ich von solch einer alten 3rau sagen, — die nach Stand und Erscheinung bescheidene Bürgerlichkeit war, — und wirklich war ihre anmutige Würde, ohne jede Absicht, ehr­furchtgebietend. Herzensbildung, — sie ist selten geworden. Die Zeit hat keine Zeit mehr dazu. Sie boxt und stößt, sie rennt und rast, sie fliegt und kurbelt, rechnet und ersuchet, sie spricht, hört und sieht „fern“, — wie sollte sie sich da noch zu einem Lebensausdruck verstehen, der, in schwebender Ruhe, ganz und ausschließlich auf mbgnetnadelsemes Aahesehen und Hören ein­gestellt ist? — Der Spötter möchte es vielleicht Kurzsehen nen­nen. Wie viele Menschen, junge, werdende und solche von gu­ter Allgemeinbildung auf verantwortlichen Posten glauben den Umgang mit der Welt nur noch dadurch bewältigen zu können, daß sie ihm ein utilitaristisches Gepräge geben. Sie suchen nur Umgang mit dem Rutzen, sei es Rutzen in materieller oder ide­eller Hinsicht. Es mag sein, daß unsere an sich selbst leidende Zeit wirklich keine Zeit für einen Umgang aus Herzensbildung hat, und daß den Phantasten, die unentwegt in der Wirrnis der Erscheinungen nach der blauen Blume suchen, ein spöttisches Lächeln gebührt. Sie werden darum nicht äusseren, zu suchen, weil sie eben — Suchende sind. Suchende, — Lauschende — Wenn eine Geige klingt im ^aum, so klingen leise, unhörbar alle ruhenoen Saiten mit.

Wo ein Mensch aus der reinen Bildung seines Herzens heraus gibt und empfängt, werden die Herzen in seinem Um­kreis zu gleichen Klang berührt und erregt. Es bedarf keiner besonderen Technik dazu, eben nur der reinen, echten „Bildung.

Mi in Clausthal. ;

Von Ludwig Bäte. -

Wir gehen nach dem Vortragsabend noch durch die Gassen der hochgelegenen, geistig lebendigen Harzstadt. Der Wind weht ; von den Höhen mit tiefem, dunklem, fast herbstlichem Brausen. , Unwillkürlich zieht man den leichten Sommermantel fester. Der ' Mond kommt einen Augenblick durch. Dort die Bergakade- mie, davor die mächtige, ganz aus Holz gebaute evangelische Kirche mit den beiden bleigedeckten, barocken Hauben. Studen­ten, die lärmend von der Kneipe heimkehren, ein fahler, ta­stender Lichtschein von irgendeiner Erzaufbereitungsstelle. Ls schlägt elf. - ,

Plötzlich ein dumpfes Luten, das hier und da Echo findet. Mein Begleiter beugt sich lächelnd zu mir herüber: „Sa, wir haben noch unsre alten Nachtwächter. Man hatte sie anfangs < abgeschafft, und es mag sein, daß sie hier und da den Dieben < das Handwerk erleichterten, da ihr Horn immer den Aufent­haltsort angab, aber man hing doch an ihnen, gerade so wie am Sohannesfeuer, Erntekranz, abgestimmten Herdengeläut und der ehrwürdigen Kurrende, und so hat man sie wieder eingeführt. Einige singen auch noch, obwohl keine Vorschrift darüber be­steht."

Das mußte ich hören.

Wir gehen der Wachstube zu, eine lange, gerade Schindel- hausstraße, die jeder Senke nachgibt, hinunter. Ein Licht gleitet warm durch die halboffenen Läden in die Nacht. Nebenan, in - die Nischen eines Torbogens gedrückt, schlafen zwei Wächter. Das Kupferhorn hängt tief an der Seite, die Hände ruhen breit und zufrieden auf dem sorglich vor der kalten Lust -ge­schützten Leibe. Der Hund knurrt, legt sich dann aber geduldig wieder hin.

Der eine richtet sich plötzlich halb auf und beugt sich schwer­fällig seinem Nachbarn zu. Wir merken, daß Jie über uns spre­chen. Sie lachen. Wir drücken uns tiefer in den Schatten ei­ner hohen, verwetterten Steintreppe. Der erste schaut, sich -ei- ; neu Augenblick aus dem Dunkel seiner Lorwölbung biegend, nach der Uhr: „Aa, da wolln mer mal!"

Beide stehen auf und reden miteinander. Wir sind ganz still. Die brennende Zigarre berge ich in der hohlen Hand.

Da hebt die Uhr der katholischen Kirche an. Zwölf! Die andere fällt schwer ein. Wir sehen wieder hin. -Beide haben sich leise fortgeschlichen und uns verdutzt stehen lassen. Ganz in der Ferne hören wir ihren Ruf und einen windzerrissenen, un­deutlichen Reim.

Aber die Nacht ist lang, und wir haben Zeit. Um eins find wir vorsichtiger.

Von der Bremer Höhe, einem alten Windmühlenberg, geht der Blick weit ins nächtliche Land. Unten Zellerfebd, darunter Wildemann, rechts die breiten Spiegel der Leiche, deren Wasser kraft früher mechanisch die Werke trieb, heute jedoch in Strom umgeformt wird. Schräg darüber der Brocken, erhaben -selbst noch von der sechshundert Meter hohen Harzoberfläche aus. Der Brockeni Sagentiefer Altar der Ahnen, Höhe Fausts, Wilhelm Raabes raunender Zauberberg. Schächte deutschen Lebens brechen stürzend auf. Hat je ein Volk einen Berg mit soviel Weisheit, Schönheit und lächelnder Liebe umsponnen? Die Griechen, vielleicht auch noch die Sapaner. Aber hier ist Deutschland, ernste, brausende Nacht mit zuckendem Mondlicht und flirrenden, unruhigen Sternen. Nacht voller Träume und Schwere, Dichterstunde! Fern ragen, nur gefühlt, zwei andre heilige Höhen, -der KMhäuser und die Erhebung der Wartburg. Der Wind wühlt sich durch das karge Gras und das arm­selige Getreide.

„Sch hebe meine Augen auf zu den Bergen, von denen mir Hilfe kommt!"

Dreiviertel eins!

Wir gehen bis zur Schulstraße.

Eins!

Wieder das dumpfe Blasen. Und dann hell die Wächter- stimme:

Ein Gott ist nur in der Welt, dem sei alles heimgestellt!

Brockengeister irren durch die Nacht. Aber die Wächter hüten Heim und Herd, hüten Schlaf und Träume

Ehe.

Von Edith Rod e.

(Nachdruck verboten.)

Was der Mensch treibt, ist mehr als ver-' gänzliche Arbeit des Lages und alles, was er getan, wirkt als ein Lebendiges in ihm fort.

Sreytag.

„Das eine kann ich von Ella nicht begreifen", sagte ich zu Fräulein Agathe, die mich über die Rätsel des Daseins aufzu­klären pflegt, „als ihr Mann damals krank war, da war sie so strahlend froh, — ich meine, das ist Ella so gar nicht ähnlich, denn wenn auch alle Welt weiß, daß Harald ein scheußlicher Eyrann ist, so liegt es Ella doch fern, so zgnisch zu sein,, kch fjo beglückt zu zeigen über die Aussicht ihn zu verlieren! Setzt ist sie ja wieder wie früher, weder fröhlich, noch traurig, mehr gleichgültig."

„Sch kenne Ellas Geheimnis", erwiderte Fräulein Agathe und lächelte vielsagend.

„Du meinst doch nicht . . .", sagte ich entsetzt, „du willst doch nicht behaupten, daß sie ihn haßt?"

„Sie liebt ihn", erwiderte Fräulein Agathe voll Ueberzeug^ ung. „Sie liebt ihn, und sie hat ein goldenes Herz."

„Aber warum?"

„Sa, siehst du", sagte Fräuirin Agathe, „als Harald da­mals krank wurde, — so krank, daß er dachte, er müsse ster­ben, da hieß es: Ella hier und Ella da und Ella überall! Wo bist du so lange gewesen? klagte er, wenn sie nur hinausge- gangen war um heißes Wasser für seinen Umschlag zu holen. Du sollst an meinem Bett sitzen;, sagte er, wenn sie am Fenster etwas zu tun hatte. Und in den schlimmen Krisentagen hörte sie nur: Sch kann dich nicht verlassen . . . laß mich nicht sterben . . . wenn du mich so liebst, wie ich- dich liebe, so fasse meine Hand . . . sag, daß du mich liebst - ., . und sag, daß du mich nicht sterben lassen willst!

Siehst du, in diesen. Lagen strahlte Ella wie ein Stern, da war sie so, wie wir sie als junges Mädchen kannten. Sie ging gar nicht auf der Ebbe, Jie schwebte. Sie war mit der höchsten Macht der Erbe verbündet mit der Liebe. Sie hatte gar keine Angst, Jie dachte nicht einen Augenblick an den Lod. Der Arzt glaubte an den Lod,. Harald selber: glaubte daran, sie nicht. Sie war fest überzeugt, ihn retten, zm können- Und sie -hat ihn gerettet. Der Arzt sagt, es sei ein Wundeâ

„Sa, aber . . . warum ist sie. bann jetzt nicht mehr froh?" fragte ich.

„Wer weiß", sagte Fräulein Agathe und zuckte die Achseln, > „vielleicht ist sie innerlich froh. Sie hat nun keinen Grund, es | 'ju zeigen. — Sch war ein paar Lage nach der Krise be? ihr. ' „Wie geht es?“ fragte ich ängstlich. — „Danke glänzend", - antwortete sie gleichmütig. — „Sst die Gefahr überstanden?" — „Völlig!" — .Hat der Arzt das gesagt?" fragte ich verwun­dert. — „Nein";. sagte sie trocken, „aber Harald hat einen I Bombenkrach gemacht, weil iw eins seiner Laschentücher ein Rostfleck gekommen ist. — Also- ist er «Mer ganz der Alte".

„Weiter hat sie nichts gesagt", bemerkte Fräulein Agatha nachdenklich, „aber das genügte ja, nicht wahr?" — Es wer jedenfalls men als genug, um. eine alte Sungfer in ihrer ein- gewurzeltcm Mrurgung gegen die Ehe zu bestärken!

Eis »teilst.

Für Charakteristik Casanovas.

Von

Fürst Charles de Signe.

Am 2. April ist der 200. Geburtstag des großen Lebens- und Liebeskünstlers Giacomo Lasanova. Wir kennen ihn aus seinen Memoiren, die jedoch nur bis zum Sahre 1774 reichen; über die letzten 24 Sahre seines Lebens gibt uns ein Zeitgenosse, Fürst Eharles de Signe, Aufschluß, dem wir die folgende ' treffende Schilderung seines Wesens verdanken.

Er wäre ein sehr schöner Mann, wenn er nicht häßlich wäre. Er ist groß, wie ein Herkules gebaut; aber eine afrika­nische Gesichtsfarbe, lebhafte Augen, die allerdings geistvoll sind aber immer Empfindlichkeit, Unruhe oder Groll blicken lassen, geben ihm ein wildes Aussehen; er scheint mehr zum -Zorn als zur Fröhlichkeit geneigt. Er lacht wenig, aber er macht lachen. Seine Ausdrucksweise hat etwas vom schwerfälligen Harlekin und vom Figaro; dadurch wirkt er sehr scherzhaft. Nur von dem, worin er Kenner zu sein vorgibt, versteht er nichts: von den Regeln des Cannes und der französischen Sprache, vom Geschmack, von der Lebensart eines Weltmannes. Nur seine Komödien sind nicht komisch; nur seine philosophischen Werke enthalten keine Philosophie; alle seine anderen Schriften sind voll davon; überall ist Lharakteristisches, Neues, Pikantes, Tie­fes. Er ist ein Born der Gelehrsamkeit, aber er zitiert so oft Homer .und Horaz, daß er sie einem verleiden kann. Seine geistreichen Wendungen, seine Witze sind gewürzt, mit feinstem attischen Salz. Er ist feinfühlend und dankbar; aber, wenn ihm einer nur im geringsten mißfällt, wird er boshaft, kratzbürstig, abscheulich. Mit einer Million könnte man nicht einen kleinen Scherz gutmachen, den man sich mit ihm erlaubt hat. Sein Stil gleicht dem der altmodischen Vorre-den; er ist weitschweifig und schwerfällig; aber sobald er etwas zu erzählen hat, wie z. B. seine Abenteuer, dann wird er originell, so -naiv, so dramatisch lebendig, daß man ihn nicht genug bewundern kann und daß er, ohne es zu wissen, sich über „Gil Blas" und den »Hinkenden Leufe-l" erhebt. Er glaubt an nichts als an das Allerunglaub- bdftejte, denn er ist abergläubisch über alle Maßen. Zum Glück besitzt er Ehre und Zartgefühl, denn mit seinen Redensarten „ich habe es Gott versprochen" oder „Gott will es“, gibt es nichts auf der Welt, was er nicht imstande wäre, zu tun. Er

liebt, er begehrt alles und nachdem er alles gehabt bot alles zu entbehren. Besonders die Frauen und kleinen eben hat er immer im Kopf; aber er hat sie immer nur tm Kopf und nicht mehr anderswo. Das ärgert ihn • ihn in Zorn gegen das schöne Geschlecht, gegen sich 111191 Oen Himmel, gegen die Natur, und vor allem gegen 1725. Für alle diese Leiden rächt er sich an allem Trinkbaren; da er nicht mehr ein Gott in den Eärtm mehr ein Satyr in den Wäldern sein kann, so ist er ein'nn^^ bei Tischs er verschont nichts, fängt heiter an und hört auf und ist untröstlich, daß er nicht von vorn wieder anso kann. Wenn er etliche Male seine ble-berlegenheit über Dummköpfe, Männer oder Weiber, benutzt hat, uni M n?^ Mögensvorteile zu schaffen, so geschah es, um die stehenden glücklich zu machen. Unter den größten lungen einer höchst stürmischen Sugend und einer sehr lieben und manchmal etwas zweifelhaften Laufbahn hat er 3? WfUhl, Ehre und Mut, bewiesen. Er ist stolz, weil er nick, ist. Wäre er Rentner oder Zinanzmann oder ein großer so würde er vielleicht ein umgänglicher Mensch sein. Aber komme ihm nicht in die Quere, besonders man lache nicht, Jon’ dern man lese ihn ober man höre ihm zu; denn seine Eitelkeit ist stets unter den Waffen. Sagt niemals, daß ihr die Geschich,^ schon kennt, die er euch erzählen will; tut sch als hortet ihr r(( Juni ersten Mal. Versäumt nicht,, ihm eure Verbeugung m machen, denn um ein Nichts wird er euer Feind werben; ijeinE wunderbare Phantasie, das lebhafte -Temperament seiner Hei- mat, seine Reisen, die vielen Berufe, die er imcheinander er­griffen hat, die Charakterstärke, mit der er es erträgt, daß ct jetzt alle einstigen körperlichen Vorzugs und sonstigen -Eigen­schaften entbehren muß: dies alles macht aus ihm einen seltenen Mann, dessen Bekanntschaft' ein köstlicher Gut ist. Und so P er würdig der Achtung und großen Freundschaft von feiten der -schr kleinen Zahl von Persvurn, die vor seinen: Augen Enole finden.

LMWW-MM.

Zu seinem 200. Geburtstag am 2.. April.

Se mehr Schönheit man besitzt, desto Mhr möchte man haben.

Lieben und Verständigsein ist.splbst einem-Gotte umwM.

Wenn man das wahre Vergnügen- Liebt, darf man nicht philosophieren, bevor man es genießt, denn man- läuft sonst Gefahr, ihm die Hälfte seiner Süßigkeit zu rauben.

Es gibt kein Vergnügen, das die Seele genießt, ohne daß es erst durch die Sinne vermittelt worden wäre:.

Der Mensch kann nur glücklich sein, hält.

Es gibt in der Tat im £ebm UmJtänBiTimT^^ew^ nm die verzweifelten Frauen irrozuleiton, ihnen db^-^WßrW sagen muß. Wese Wahrheit wird eine. Lüge, gegen welche die gewöhnlichste -Moral nichts einzuwenden hat.

Wahre Liebe erzeugt stets Zurückhâullg. Mau fürchtet, sich der Uebertreibung schuldig zu machen, indem man alles sagt, was eine edle Leidenschaft einstöht, und den bescheidLnen Lieben­den läßt d« Furcht vor dem Zuviel oft gar nichts sagen.

Die Liebe ist eine Art von Wahnsinn, aber die Philosochie versteht chn nicht zu beherrschen; sie ist eine Krankheit,-welcher -der Mensch in jedem Alter unterworfen ist, und die unheilbar ist, sobald sie ihn im Alter befällt.

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Die -Eifersucht erregt den Unwillen, und der Unwille IV weiter.

Unglücklich der Greis, der nicht vevstbht sich selbst Gerechtig­keit widerfahren zu lassen! Unglücklich, wenn er es vernach­lässigt, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß das Geschllecyt, welches er so oft verführt, als er jung war, ihn rer- achten wchd, wenn er alt ist Wd es dennoch wagt, danach zu stre­ben, ihm zu gefallen.

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Die Freundschaft wird auf ihrem höchsten -Gipfel zur Lie­be, und das -Heilmittel, welches man verwenden muß, um sie ei­nen Augenblick .zum Schweigen zu bringen, reizt sie nur w mehr. Ein Platoniker, welcher behauptet, man könnte nur der Freund einer hübschen Frau fein, die gefällt und mit N* zusammenlebt, ist ein Visionär, der nicht weiß, was erN-

'M) Sittng oder Bus nennt man in Nordamerika Kraftomnibus. Er erobert sich allmählich den gesamten be ­kehr in den Straßen der Großstadt. Straßenbahn M11 noch, wer viel Zeit hat. Neue Linien werden nicht legt, dagegen zahlreiche alte aufgegebeu. Auch die Hochbapi finden nicht mehr soviel Fahrgäste wie -früher. Aeue Q bahnstrecken will man überhaupt nicht mehr bauen, Straßenzüge zu sehr beengen. Dafür bevorzugt man b1C tergrundbahn und Iben Bus. Ueberall fahren jetzt Kral o busse. Sie vermitteln nicht nur den Stadtverkehr, f01^11^ den Land-verkehr bis zu Strecken von hundert bis hunder n ^ zig Kilometern. Besondere Haltestellen gibt es nicht ein Fahrgast auf- oder a-bsteige-n will, hält der Bus diue» genblick. Publikum und Wageuführer sind so geübt, dadurch die Fahrzeit nicht verlängert. Wer ausstmgr" winkt dem Fahrer; wer absteigen will, drückt den Knopl . elekritschen Klingel über seinem Platze. Beim Auf-steige» ^ jeder das Fahrge-ld in die Glaobüchse neben dem Fahrer- - ^ ner gibt es nicht. Ueberall rühmt man Iben bittny, weil er abhängig von Schienen und Leitung seinen Weg ve U Durchschnittlich unterhält man einen Dreiminutenverm') •