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Denkmals für Zaures erklärt hat. (Zum System -es einigen Frankreichs gehört bk Laienschule. . Der Übergang M dieser Schule Joli bk Limultavfchule fein. Auf einen Wink -er Pa­riser Regierung hin haben nunmehr bk Gemeinderäte grö­ßerer Orte, soweit sie politisch linksgerichtet sind, von -er Re­gierung bie «Ermächtigung zur Limultanisierung der Volks­schule verlangt. Ls handelt sich vorläufig um Straßburg, Lol- mar, Schiltigheim und 2llkirch-Gr«jenfiade». Der französische Ministerpräsident, der auf den gewaltigen Proteststurm seine Ankündigung vom 1. Culi 1924 nicht wahr gemacht hatte, hat nunmehr die Wünsche der linksgerichteten Gemeinderäte be­rücksichtigt. Die Folge dieses Schrittes ist ein Erlaß des Straß­burger Bischofs, in welchem zum Schulstreik aufgerufeu wird. 3n dem Erlaß heißt es: 2edes Kind, das diese Schulen beisucht, darf nicht zur feierlichen ersten Kommunion zugelasfen werden. Wenn in äußerst seltenen Fällen Ausnahmen gemacht werden müßten, so behalten wir uns selbst und unserem Generalvikaren vor, die Beteiligung an derselben ausnahmsweise zu gestatten."

So ist denn der Kampf auf der ganzen Linie entbrannt. Bischöfe und Parlamentarier haben sich in Zront gestellt. Als vorläufige Maßnahme ist Mr Lolmar, wo bk Pariser Verfüg­ung zuerst zur Durchführung gelangen soll, ein dreitägiger Streik angeordnet, dessen Zortsetzung und Verschärfung in Zorm der Ausdehnung als Steuerstreik usw. in Aussicht ge­nommen ist, falls bk Regierung nicht nachgibt. Die Presse ficht in ihrer überwiegenden Mehrheit auf feiten der Kirche, ön schärfster Zorm nimmt das Organ des Dr. Haeg v. der Elsäßer Kurier, Stellung. Zu einem AufsatzDer Staats­streich gegen unsere elsäßische Schule", heißt es unter anderem Mit Füßen getreten werden dio Versprechungen die in feier­licher Weise dem elsäßische» Volke gegeben sind im Ramen Frankreichs. . . Ls ist gekommen, was die Pessiministen seit Zähren voraus gesehen haben: das elsäßische Volk ist belogen und betrogen. Wir erleben es heute an dem, was den Vätern und Müttern unseres Volkes am Heiligsten ist, an dem verge­waltigen Recht der Eltern auf die Lrziehung ihrer Kinder. Kein Mensch fragt die Eltern, was für Schulen sie, wünschen. Kein Mensch würdigt eines Blickes bk mit der Unterschrift, der Mehrheit der gläubigen Bevölkerung unserer Städte be­deckten Petitionen. Dafür haben sie nur Hohngelächter, bk Leute, die mit der Zaust unser Elsaß regieren. All das rächt sich einmal!"

Diese Sprache läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen üb­rig. Wenn man heute in Elsaß-Lothringen von einem Kul­turkämpfe spricht, so geschieht das bereits in umfassenderen Sichre als bk an sich nur aufs kirchliche eingestellte Bedeutung dieses Wortes es vermuten läßt. Elsaß-Lothringen kämpft gegen den Zentralisierungswillen von Paris für die eigen- wuchsige alte und deutsche Kultur seines Landes.

Der Schulstreik in Maß-Lothringen.

Paris. Aus Straßburg wird berichtet: Der Bischof von Straßburg, Monsignore Ruek, hat eine Proklamation an die Katholiken des Elsaß gerichtet, derzufolge das Aktionskomi- ree für religiöse Verteidigung beschlossen hat, einen allgemeinen Schulstreik anzuordnen, um gegen bk Einführung der inter­konfessionellen Schulen in Colmar zu protestieren und um die Solidarität der Katholiken in Elsaß zu bestätigen. Die Eltern der Kinder werden aufgefordert, ihre Kinder am Montag, den 16. März nicht in die staatlichen Volksschulen der Departe­ments Ober- und Niederrhein zu schicken. Zn Colmar soll der Streik drei Tage dauern, i-n den übrigen Gemeinden und in den beiden Deparatements einen Lag. Nötigenfalls wird ein neuer Streik begonnen, der solange dauern soll, als erforderlich ist.

Euer Bischof, so heißt es in der Proklamation, billigt die­se Entscheidung vollkommen und macht sie zu der seinigen. Er fordert Luch auf, den Maßnahmen ohne Zögern nachzukommen Der Präsident des Aktionskommitees für religiöse Vertei­digung richtete an bk Bevölkerung einen Appell, in dem er sie gleichfalls auffordert, den vom Bischof anempfohlenen Schul- streik durchzuführen.

wtb. Paris, telef. (Havas.) Wie aus Straßburg ge­meldet wird, ist die Lage im elfäßifcheu Schulstreik folgende: 2» den Schulen von Straßburg selbst streiken 18 % der gesamten Schuljugend, oder lediglich auf die katholische Schuljugend be­rechnet 28%. Unter entsprechender (Zugrundelegung dieser (Zähl art beträgt die Zahl der Streikenden in Schiltigheim 20 bezw. 30%, in Gräfeustadeu 18 bezw. 40%. Es sind dies die drei Städte, die die Limultau-Schnle gefordert hatten. Erst im Laufe des heutigen Tages wird es möglich Jein eine vollständige Statistik abzugeben. Die Streikbeteiligung im Departement Niederrhein wird auf etwa 50% geschätzt.

Berlin. (Zu dem Schulstreik in Elsaß melden die Blätter, daß die Beteiligung am Streik am stärksten in Unterelsaß war, wo in Weißenburg 90% in Hagenau 75% der Schulkinder dem Unterricht ferublieben. 2m Straßburger bischöflichen Ggmua- fium streikt das gesamte Lehrperfoual so daß die zum Unterricht erschienenen Schüler nach Hause zurückkehren mußten. 2n Mülhausen, wo in einigen Schulen bis zu 50% der Schulkinder streiken, hatten sich vor den Schulgebäuden zahlreiche Mütter ausgestellt und bedrohten die Kinder, die die Schule besuchen wollten, so daß diese wieder umkehreu mußte».

Paris. Wie die Morgeublätter melden, war die Zahl der gestern in der Schule erschienene» Kinder größer als man ur- sprüuglich angenommen hatte. Das katholischen Kreisen nahe­stehendeEcho de Paris" gibt die (Zahl der in Lolmar in den Schulen nicht erschienenen Kinder mit 60% für die Stadt und mit 90 bis 100% für das flache Land an.

Nun sag ,wie halt Dur mit der Religion?

Das hiesige Zentrumsblatt stellte am Sonntag die Frage nach der Weltanschauung der Bewerber um den Reichspräsidenten- stuhl in den Vordergrund und versucht damit gegen den Kandi­daten des Reichsblocks Dr. Zarres als Anhänger einer deis­tischen Geheimorganisation Stimmung zu machen. Sie sagt, es sei für einen Zentrumswählerein überaus wichtiger Ge­sichtspunkt, ob der einzelne Kandidat auch einen festen christ­lichen Glaubensstandpu nlkt habe, oder ob er ein Anhänger bei»

stocher Gcheimorganisationen (das folt heißen:Loge") sei." Verwunderlich ist es, daß diese, ernsten charaktervollen Men­schen gerade bei dieser Wahl die Frage aufwerfen, wo ein Kandidat der Rechtsparteien für diese hohe Staatsstellung in Zrage kommt. Uns ist nicht erinnerlich, daß die (Zentrumspar­tei in der Nationalversammlung wegen des christlichen Glau­benstandpunktes Zriedrich Eberts Bedenken hatte, diesen als Präsidenten zu bestätigen. Haben bk Linksparteien beim (Zen­trum darin Dispens? Sozialdemokraten stehen, wenn sie wasch­echt sind, bekanntlich nicht auf einemfesten christlichen Clou» bensstandpunkt". Sollte dies derFuldaer Zeitung" noch nicht bekannt sein, so empfehlen wir ihr die Lektüre des von dem Sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Erich Kuttner herausgegebenen WitzblattsLachen links", in dem vor einigen Wochen ein diesen festen christlichen Glaubensstandpunkt" ganz besonders betonendes GedichtDie heiligen drei Könige" ver­öffentlicht ward. Auf Wunsch stellen wir es der Zeitung gern zur Verfügung. Der feste christliche Glaubensstandpunkt des Herrn Marx hat diesen ernsten und charaktervollen Mann nicht abgehalten als Ministerpräsident von Preußen sich den Partei­freund Kuttners, denZachminister" Severing für den wichtig­sten und einflußreichsten Ministerposten Preußens auszusuchen. Gegen die Rechtsparteien kämpft dieFuldaer Zeitung" gar zu gern mit der entrollten Kirchenfahne, will die Partei aber mit den Linksparteien Arm in Arm gehen, so betont He /den maßvollen sachlichen Politiker. So jongliert diese Zeitung nun schon seit recht langer (Zeit. Der seligeSchmock" würde sa­gen:Man kann schreiben nach rechts und man schreiben nach links. Ze nachdem!

Jas Neueste.

Die Wirtschaftsverhandluugen mit Frankreich uud Belgien.

wtb. Berlin. telef. Wie die Blätter erfahre», werden heute nachmittag in Paris dib deutsch-französischen Wirt- schaftsverhandlnugen wieder ausgenommen. Es handelt sich um eine formale Sitzung zur Zeststellung des Programms für die nächste Zeit. 2n den deutsch-belMchen Verhandlungen hofft man bis Ende der Woche zu einem Abschluß zu kommen.

Der Haftbefehl gegen Ministerialrat Kautz aufgehoben.

wL. Berlin, 17. März. telef. Der Haftbefehl gegen den in der Barmat-Affäre verwickelten Ministerialrat Kautz, der vor einiger Zeit gegen Stellung einer Kaution von 50 000 Mark, aus der Haft entlassen worden war, ist nun, dem B. L. zufolge, aufgehoben worden. Die Kaution wurde zuröckgezahlt.

Der Aufwertungsausschuß.

wtb. Berlin, 17. März, telef. Das B. L. meldet: Auf Ersuchen der Reichsregierung hat der Aufwertungs-Ausschuß des Reichstags die für morgen geplante Sitzung auf Donners­tag vertagt. Das Blatt will wissen, daß das Reichskabinett beabsichtigt sich morgen über die netten Aufwer tungsbestim- mungen schlüssig zu werden. Das Blatt nimmt an, daß der Aufwertungsausschuß am Donnetstag den Gesetzentwurf be­reits zur Grundlage feiner Beratungen machen könne.

Prozeß Angerstein.

wtb. Gießen. 17. März. telef. Wie das W. L. B. von zuverlässiger Seite erfährt, wird der Prozeß gegen den Massen mörder Angerstein voraussichtlich im 2uni dieses Zahres ver­handelt werden. (Zu dem Prozeß sind mehrere Lage in Aussicht genommen, da etwa 120 (Zeugen und Sachverständige gehört werden sollen. Angerstein wird z. 3t in Marburg auf seinen Geisteszustand untersucht. Er hat verlangt, daß zu der Haupt- verhandluug alle Aerzte geladen werden, die ihn und seine 3rau früher behandelt haben. Die Bewachung ist andauernd außer­ordentlich scharf. Angerstein zeigt keine Spur von Reue.

Der Lisenbahnerstreik.

Ablehnung des Schiedsspruchs.

DB. Berlin, 17. März. Die Hauptvorstände der be­teiligten Gewerkschaften der Eissnbaihnarbeiter beschäftigten sich am Montag in einer Sitzung mit dem Schiedsspruch des vom Reichsarbeitsministers ernannten Schlichters und lohnten ihn ab. 2» der Begründung heißt es: Die Lohuzulage trägt den Erfordernissen der Lebenshaltung nicht genügend Rechnung und ist angesichts der vom Personal verlangten Arbeitsleistung zu gering. Bedingungen über die bisher im Tarifvertrag vor­gesehenen Fristen hinaus könne» nicht anerkannt werden. 2n der Arbeitszeitfrage ist der Schiedsspruch unannehmbar weil er nicht nur keine positive Verbesserung der Arbeitszeit enthält, sonder» auch gegenüber dem bisherigen Rechtszustand eine un­erträgliche Bindung bis zum 31. Oktober 1925 festgesetzt.

Der deutsche Lilenbahnerverband, die Gewerkschaft deut­scher Liseubahuer und der Allgemeine Lisenbahnerverband er­klären sich jedoch bereit, in neuen Verhandlungen unter Mit­wirkung des Reichsarbeitsministers eine erträgliche Regelung zu suchen. Die Gewerkschaften haben Weisung gegeben, eine weitere Verbreiterung des Kampfes nur auf Anweisung der Organisationsleituugen erfolgen zu lassen. Am Donnerstag werden Verhandlungen über die Verbindlichkeitserkläruugen des Schiedsspruches stattfinden.

Besserung der Lage.

wtb. Berlin, 17. März. telef. Die Streiklage bei der Reichsbahn hat sich, den Blättern zufolge, etwas gebessert. Es streiken noch 10 404 Mann, davon im Bezirk Dresden 5 300 Personen. Der Güterverkehr wickelt sich vollkommen 'glatt ab. Von der technischen Aochilfe sind 217 Personen einge­setzt.

Hannover, 16. März. Die Pressestelle der Reichsbahn­direktion Hannover teilt mit: Seit Samstag nachmittag 2 Uhr sind 330 Mann der Güterabfertigungsstelle Hannover-Nord in den Streik getreten. Me Streikbewegung hat sich heute nicht weiter ausgedehnt. Der Verkehr läßt sich mit dem eigenen Personal glatt durchführen.

2» Bremen streiken auf der Güterabfertigung am Haupt- bahnhof und auf der Lilgutobferligung insgesamt 270 Arbeiter. Ersatz ist durch eigenes Personal und die Technische Aothilfe gestellt.

Asm Lage.

Bersammlnvgsverbol in Berlin.

DB. Berlin. Der stellvertretende Polizeipräsident hat die für den 18. März vorgesehen Kundgebungen des Reichs, bann ers schlvarz-rot-gold und bk öffentlichen Betriebsräte Demostrationvn der Kommunisten, die beide abends im Fried- richshain stattfinden sollten, aus Gründen der öffentliche! Sicherheit verboten.

Noch keine Klärung in Preußen.

DB. - Berlin. Die Bemühungen des preußischen nisterpräsidenten Dr. Marx ein Kabinett zustande zu brinM haben noch kein Ergebnis gezeitigt. Ls erscheint ausgeschlossen daß Dr. Marx schon, wie beabsichtigt war, am Mittwoch dem Plenum des Landtages sein Kabinett wird vorstellen können. Der Pleitesten Rat wird morgen Nachmittag im Landtage zu­sammentreten, um darüber Beschluß zu fassen.

Heurg Barniat aus der Haft entlassen.

DB. Berlin. Einer der verhafteten Gebrüder Barmat, Henrg Barmat, ist heute aus dem Untersuchungsgefängnisses in Moabit entlassen und zunächst dem Polizeipräsidium zugr- führt worden. Der Geheim-Finanzrat Dr. Fritz Rühe, der im (Zusammenhänge mit den Affären Barmat und Kutisker wegen Untreue verhaftet worden war, ist heute ebenfalls aus der Hasi entlassen worden.

Keine Einsetzung von Reichswehr.

DB. Berlin. Die Meldungen, wonach 200 Mann Reichswehr wegen der kommunistischen Unruhen nach Halle überführt seien, werden uns von zuständiger Seite als unzu­treffend bezeichnet. Es sind lediglich zur BerhUtung 'weiterer'"' (Zwischenfälle 200 Mann Schutzpolizei nach Halle gelegt wor­den.

I Die Bölkorbuudsuote.

Der Bölikerbunbsrat hat nun die Note der Reichsregierung vom 12. Dezember 24 über den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund beantwortet. Das geschieht in höflicher, aber so diplomatischer Zorm, daß man nur zwischen den (Zeilen die Anerkennung der Gleichberechtigung Deutschlands und seines Anspruches auf einen Sitz im Rat herauslesen kann. Zn be­zug auf den Artikel 16 (Teilnahme an Strafaktionen) sucht die Antwortnote bk deutschen Bedenken zu zerstreuen. Der Ent­schluß, vor dem nun die Reichsregierung steht, scheint uns we­sentlich davon abzuhängen, welche mündlichen (Zusicherungen wenigstens von einigen der Hauptmächten Deutschland noch .erhält.

Auflösung desVölkischen Aechtsblocks".

München. Der Völkische Rechtsblock in Bayern hat nach Bericht bes- ersten Vorsitzenden Dr. Buttmann den An­trag desselben mit einer % Stimmenmehrheit angenommen, den Verein aufzulösen. Auch die Vertreter der auswärtigen Orts­gruppen vertraten den Standpunkt, daß die aalkiitcbm)«t-, .. ung in der nationalsozialistischen deutschen Ärbeiterpartei unter Hitlers Führung ihre stärkste Kraft entfalten könne.

Eoolldge und Chamberlain.

Die Rede des englischen Außenministers in Genf hat ein besonders lebhaftes und zustimmendes Echo jenseits des großen Wassers, in den Bereinigten Staaten, gefunden. Nordamerika hat seit jeher das Unglücksgebilde von Genf abgelehnt. Es ist verständlich, daß die Ehamberlain-Rede bk, wenn auch nicht materiell so doch moralisch dem Völketbundsgebilde in seiner augenblicklichen Form einen tödlichen Stoß versetzt hat, gerade in Washington mit besonderer Genugtung ausgenommen ist. Zür Deutschland bedeutet diese Entwicklung eine Warnung hinsicht­lich der neuen Eintrittslockungen. Es liegt nahe, daß der new Konferenzplan Coolibges, der Abrüstung zu Wasser und zu Lande erstrebt, in einen gewissen inneren (Zusammenhang mit der Erledigung des (Zweckpazifismus von Genf steht. Die Ein­ladung nach Washington, bk alle in letzter (Zeit geschmiedete Sonderpläne durchkreuzten und deren Absichten mit"Amerikgr 'Wirtschaftsinteressen, dem Dawesplan usw. in Verbindung stehen, dürfte besonders in Paris mit recht gemischten Gefühlen ausgenommen werden.

Der voraussichtliche Nachfolger Houghtons.

DB. Washington. 2n einer sämtlichen Meldung wird eriklärt, der amerikanische in Peking Dr. Schurmann sei einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Nachfolger des Botschafters Houghton in Berlin.

Sturm im Mittelmeer. Ml

Malta. Seit gestern herrscht ein so stürmisches Weber, daß mehrere Schiffe, die heute fällig waren, nicht eingetroffen sind. Der CransportbampferNeuralia" mit zwei britischen Kompagnien aus Aeggpten an Bord konnte nicht den Hafen einlaufen.

Aus Stadt und Land.

Werbeabolld der Lechuifchen Aothilfe, Ortsgruppe Fulda.

Die Ortsgruppe Fulda der Technischen Nothilfe hatte am vergangenen Sonnabend zu einer Werbeveranstaltung nTI

evangelischen Gemeindehaus geladen. Der Gruppenführer, Herr Marineingenieur Füller begrüßte die stattliche Versamm" lang und erteilte zunächst dem Hauptreferenten des Aden e, Herrn Oberingenieur Haegelg, dem Leiter des Landesbezu'^s Hessen der Technischen Aothilfe das Wort. Dieser führte m einem interessanten Bortrage, der durch zahlreiche, gut lungene Lichtbildaufnahmen geschmückt war, aus, wie sich lcl Ur beginn durch Tier- und Menschenreich das Bestreben gege"' Jeitiger Hilfeleipung sichtbar macyt. Cs war ungemein interes­sant den Ausführungen und Bildern des Redners zu folgen, me Teileinblicke in das Tier- und Menschenleben zeigten, welch hoher Gemeinschaftssinn von scher geherrscht hat. Redner lei­tete sodann auf bk Technische Nothilfe über, welche biejes