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Äelckluß der Deutsch-Rationalen Vvlksaprtei zur Sache Aus- $ ' scheiden der Stadt Fulda aus den- Kreis.

Die Fraktion der Deutschnationalen Volkspartei hat m Ver dem erweiterten Vorstand der hief-gen Parte, or- zu der Frage des Ausscheidens der Stadt aus dem Kreis folgenden Beschluß gefaßt. . ;

R Ws dem Herrn Magistratsvertreter übermittelte Schrel- , ^grrii Oberbürgermeisters dient zur Kenntnis. Ls stellt Abicht der Partei in feinen Zahlen nachweifen den aller- Fall dar, der bei Ausscheiden der Stadt aus dem K is eintreten könnte. Mit diesem günstigen Ergebnis durfte rechnen fein. Der Herr -Magistratsvertreter wird er- dahin zu wirken, daß nicht eher in dem Magistrat ein Srbluß gefaßt wird, als unter Vorlage des Schreibens des dorren Oberbürgermeisters an die Kreis-verwaltung diese eine «enane Segeurechnung aufgemacht hat. Sollten sich zwischen " >er 'c^WMMes Herrn Oberbürgermeisters und der des Herrn Vanbrats Differenzen ergeben, welche nicht durch gegenseitige Aufklärungen aus der Welt geschafft werden können, so ist der Herr kandeshauptman-n in Lasse! zu den Differenzpunkten zu hören und sein Gutachten dann -zum Ausgang von Lnischließ- ungen zu machen. Die Angelegenheit muß in genauester Weise -vor Fassung jeglichen Beschlusses sowohl nach der materiellen als nach der ideellen Seite hin durchgeprüft und durchgearbeitet fein. Ls geht vor allen Dingen nicht an, -die Angelegenheit mit der in Kürze stattfindenden Ltatderatung irgendwie zu ver­knüpfen und sie mit Rücksicht auf den Etat irgendwie über das Knie zu brechen.

Wichtig für Sozialrentner! Am kommenden Montag, den 16. ds. Mts. findet die Auszahlung der Unterstützungs-Beträge für den Monat März statt. — Diese Beträge können von 9 bis 12 Uhr vormittags bei -der städtischen Wohlsahrtskaste in

Empfang genommen werden.

2hr 25jähriges Geschäftsjublläum feiert Fritz Heuser, MittelÜ'-oße.

beute die Firma

Reifeprüfung am staatlichen Gymnasium. Die mündliche Reifeprüfung begann gestern vormittag unter dem Vorsitz des Oberschulrats Dr. Gerstenberg. Bon den 25 Oberprimanern die zur Reifeprüfung zugelassen awren, wurden folgende 5 von der mündlichen Prüfung befreit: Burkard Richard, Hnoers, Aüdling Gregor, Poppenhausen, Reccius Wilhelm, Fulda, Reinarz Lrnst, Fulda, und v. Saoigny, Friedrich, Larl, Hof Trages bei Somborn.

Marburger Ferienkurse. Vom 30. März bis 9. April 1925 findet in Marburg wiederum ein Ferienkurs statt, der durch Vorlesungen, praktische Uebungen, Führungen und gemeinsame Veranstaltungen eine Einführung in die Volks- und Staats- Kunde geben wird. Anmeldungen müssen sofort an die Geschäfts stelle der MaUburger Ferienkurse, Marburg-Lahn, Deutsche Burse, Rotenberg 21 gerichtet werden. Für die Teilnähme an den wissenschaftlichen Veranstaltungen wird eine Gebühr von 20 Mark erhoben. Wohnungen können durch die Geschäftsstelle uachgewiesen werden. . Für preiswerte Verpflegung der Kurs- teilnehmer mit bescheidenen Ansprüchen ist gesorgt. Die Ue­bersicht über die Veranstaltungen kann auf dem Landratsamt hier singsfehen werden.

Menagerie Fischer-Holzmüller. Wie wir hören, ist das Unternehmen gestern Vormittag mittels Sonderzuges hier ein- getroffen. Die Eröffnungsvorstellung findet heute, Samstag Abend 8 Uhr statt.

Skiklub Rhön e. V. Fulda. Am Sonntag, den 15. März findet der 1. Gaumettlauf des Rhön-Skigaus in der Gegend -von Gersfeld statt. Gleichzeitig treten die Läufer in den Mett- Jtrert um den Rhön-Wanderpreis, der sich zurzeit im Besitz des Wintersportvereins Gersfeld befindet und im Fahre 1923 dem Ski Klub Rhön-Fulda zugesprochen wurde. Derjenige Verein des Mhön-Skigaues, welcher den Wanderpreis 3 Fahre hin­tereinander erringt, erhält ihm zum dauernden Besitz zuge­sprochen. Derjenige Wettläufer vom Skiklub Rhön-Fulda, der die beste Zeit läuft, erhält den Titel des Llubmeisters. Dieser Titel wird verteidigt von Ferdinand Schultheis Fulda. Am Sonntag finden ferner auf dem Dammersfeld Wettläufe der LkiabteiUingen von den Rhönklub Zweigvereinen Frankfurt a. M. und Würzburg statt. Am Sonntag ist bei den außerordent­lich günstigen Schneeverhältnisten in der Rhön, mit einem un­gewöhnlichen Sportbetrieb zu rechnen. Auch diesem Grunde fährt am Sonntag früh, ein Sportsonderzug 7,06 blhr vom Bahnhof Fulda nach Gersfeld. Der Skiklub Rhön-Fulda wird möglichst mit sämtlichen Mitgliedern nach Gersfeld fahren und an verschiedenen Stellen für Anfänger und Fortgeschrittene Debungskurse abhalten. Ein großer Teil der Lchneoschuhläu- fer begibt sich bereits am Sonnabend nachmittag nach Gersfeld, wo abends die Kampfrichtevsitzung und die Bekanntgabe der Rennstrecke erfolgt. Hoffentlich werden die Wettläufe am Son tag zur weiteren Förderung des Skisports in der Rhön bei­tragen.

Am Sonntag, den 15. März, wird Wi niersportsonderzug Fulda-Gersfeld gefahren. Fulda ab: 7,06 Borm., Gersfeld an 7,53 Vorm. Der Sonderzug hält unterwegs nur in Schmalnau am Fm Fnte reffe der Erhaltung dieses Entgegenkommens der Eilenbahnverwaltung gegenüber der sporttreibenden Bevölke- rung der Stadt Fulda ist es sehr erwünscht, daß der Sonderzug ausgiebig benutzt wird.

x ^^" <W* l'äuft in den kommenden Tagen ein Film Oer sich „Der Vatikan in Kunst und Geschichte" betitelt. Ge- rade heute, da Fulda im Zeichen der Rompilgerfahrten steht, verdiente der Film die Beachtung weitester Kreise. Ls em­pfiehlt sich besonders für solche Leute; die sich eine Reise nach Rom nicht leisten können, eine Besichtigung dieses wirk­lich lehrreichen und interessanten Films. — Ls finden .sich neben den prächtigen Bildern, die das eigentliche Thema behandeln, auch To obigdungene Aufnahmen von der Eröffnung des hl. Fah- den heiligen Vater und anderer Festlichkeiten am p p! Uchen Hofe. — Besonders interessant ist eine Aufnahme, lebbâ^ "-während einer Ansprache darstellt und die sein 'IS Hidlandisches Naturell glänzend zum Ausdruck bringt.

dem Gerichtssaal. Wegen Vergehens gegen das "^"llstoffgesetz hatten sich die Angeklagten S. und T. zu ver- ^Qs ^^^ahren gegen den T. wurde auf Beschluß 0011 'dâ gegen den S. getrennt und bis auf 11 eies vertagt. S. wurde freigesprochen. — Da sie einen

Holzdiebstah! begangen haben sollten wurde das Verfahren ge­gen den F. B. und seinen Sohn Z. ausgenommen. Auf Antrag des F. B. wird eine Kommission an dem Tatorte eine Untersu­chung vornehmen. Bis zu dem Bekanntwerden des Ergeb­nisses wurde die Verhandlung gegen die beiden Angeklagten ausgesetzt. — Freige-sprochen wurden die des Feèddiebstahl be­zichtigten L. H. und L. E. — Der Arbeiter L. D. erhielt we­gen unbefugten Waffentragens 3.— Mark Strafe. ■— Wegen Gehorsamverweigerung hatte sich der Kaufmann W. L. ein oh- maliger Angehöriger des So-l-datLnstandes zu verantworten. Dem Antrag des Staatsanwaltes wurde stattgegeben. Der Angeklagte wurde freigesprochen.

Seiferts Ein seltsames „H-utzelseuer" brannten hier junge Bauernburschen an, das leicht zu einem großen Unglück hätte führen können. Die Burschen stellten eine 15 cm. Granate in einen Brennholzhaufen, die nach einiger Zeit unter furchtbarem Krachen zerbarst. Die Burschen liefen noch im letzten Augen­blick rechtzeitig davon. Die Detonation war weit hörbar.

Gelnhausen. Der Kreistag hat die Verpflichtung über­nommen, bei der geplanten Verlängerung der Kleinbahn WLch- tersbach-Birstein für ein Darlehen bis zu 80 000 Mark und für einen jährlichen Zins- und Amortisationsbetrag bis zu 15 000 Mark Bürgschaft zu leistem. Ueber den Endpunkt der neuen Strecke ist man sich noch nicht einig. Vorläufig ist eine Verlängerung der Strecke bis Radmühl geplant.

Friedberg. (Hessen.) Ein tapferer Mitkämpfer des ruhm­vollen Krieges 1870=71, Herrn Bäckermeister Georg Windisch feierte dieser Tage seine goldene Hochzeit. Er gehörte zu der Ko impagnie des hessischen Hauptmann Kattrein die Schloß Ehambord im Sturm genommen und mehrer Hundert Gefange­ne gemacht hatte.

Aach Afghanistan. Der bekannte Münchner Weltreisen- de 2os. Steinlehner schreibt uns, daß er trotz aller Schwierig­keiten, die sich ihm für seine beabsichtigte Reise nach Türkei, Persien, Afghanisten usw. entgegenstellen, diese bestimmt am 23. März d. Fs. antreten wird. Er versendet auf dieser Reise wieder an Sammler und Fnteressenten gegen Vorausbestellung Ansichtskarten, Briefmarken, Münzen, Kuriositäten, ethnolo­gische Gebrauchs- und Kunstgegenstände usw. und speziell foto­grafische .Ansichtskarten eigener Aufnahmen von Land und Leuten, welch letztere auch besonders zu Lichtbildvorführungen in Familienkreisen oder Schulen sehr geeignet sind,, da selbe nicht nur der Fugend ein Stück Welt und Szenen aus dem Le­ben und Treiben der Völker dieser Länder vor Augen führen und ein vortreffliches Anschauungsmaterial für unsere Fugend bilden, sondern auch eine angenehme Abwechselung und Zer­streuung am Familienabendtisch gewähren. Wir können die Teilnahme an dieser Reise im Geiste, und Bilde, durch Be­stellung von Ansichtskarten, Fotografien usw. aus jenen Län­dern nur bestens empfehlen, da Herr Steinlehner schon viele Fähre vor dem Kriege an Tausende von Sammlern Ansichts­karten usw. versandt und zahlreiche Anerkennungen von den Beteiligten erhalten hat. Näheres über Bestellung und Zu­sendung solcher Sammlungsgegenständs vermittelt ein „Fllus- trierter Reiseprospekt", der kostenlos von Fos. Steinlehner, München, Schleißheimerstrahe 87 I bezogen werden kann.

Mmn, SpM und W.

Wintersport in der Rhön. Die Schneeverhältnisse in der Rhön sind -außerobdentlich günstig, sodaß es am Sonntag einen regen Sport-Betrieb geben wird. Unter anderm findet am Sonntag in der Gegend von Gersfeld der erste Gauwettlauf des Rhön-Ski-Gaues statt. Gleichzeitig wird zum dritten mal um den Rhöuw anderpreis gestritten. Außerdem begibt^fich un­ser Fuldaer Skiklub-Rhön für Anfänger und Fortgeschrittene in die Gegend von Gersfeld. Voraussichtlich verkehren auf der Strecke Fulda—Gersfeld am Sonntag zu günstigen Zeiten SoUderzüge.

Der Ahönfkigau (Vereinigung sämtlicher Ski-Vereins in der Rhön und des Nachbargebietes hält am kommenden Sonn­tag in - unmittelbarer Nähe von Brückenau seinen Tau--Wett- lauf ab. — Die Durchführung desselben ist Ski-Zunft Brücke­nau übertragen worden und da nach den Wetterberichten die kürzlich hereingebrochene Kältewelle noch einige Tage andauern dürfte, ist mit Recht auf ein gutes Gelingen zu rechnen. — Mit diesem Wettlauf verbunden ist die Austragung des Rhön- Wanderpreises (ein silberner Becher), der vom Wintevsportver- ein Gersfe-ld zu verteidigen ist. — Aller Voraussicht nach ist am Sonntag morgen 7 Ubr 30 Min. Autofahrtgelegenheit nach Brückenau. Näheres hierüber wird noch bekannt gegeben.

Vermischtes.

Die älteste Kultur.

ljdt) Die Magastämme Mexikos, Vorgänger der Azteken, hatten währscheinlich die älteste Kultur der Welt und entwickel ten das erste machematische System, sagt Professor A. L. Kroe­ber von der anthropologischen Abteilung der Kalifornia-'Uni- vevsität. Professor Kroeber kehrte kürzlich von Ausgrabungen in Zsu-katan zurück und meint, daß die Magakultur mindestens 2000 Fahre vor der Zeit liegt, als im fünften Fahrhundert in Indien mathematisches Rechnen im modernen Sinne zuerst auf- Kam. Smige Wissenschaftler schätzen, daß die Magazivilisation bis zu fünftausend Fahren vor unserer Zeitrechnung in Blüte stand. „Wie die Griechen den Römern mit einer hohen Kultur vorangingen, so die Magas in Mexiko," fährt er fort. „Ver­grabene Töpferwaren und kürzlich entdeckte Stadtruinen zeigen einen hohen Stand der Kultur in den Fahren 200 bis 600 bei einer als Magas bekannten Raffe, die später von den Azeteken nachgeahmt wurde.

Die Magas in Zucatan vollbrachten höhere Dinge in Kunst stnd Literatur sowohl als in der Wissenschaft. Sie waren auch sehr erfinderisch. Die To-lloken gingen den Azteken unmittel­bar voraus und überlieferten ihnen zweifellos die Kultur der Magas. Um das Fahr 600 unserer Zeitrechnung als der Ver­fall der Magas anfing, begann eine Zeit, über die wenig be­kannt ist. Doch man mag annehmen, daß die Kultur der Magas von Nucatan aus zu dem nördlich gelegenen Hochland der Stadt Mexiko gebracht wurde. Die Aztekenherrschaft umfaßt etwa zwei Fähr-Hunderte vor der spanischen Eroberung. Die Azteken regierten ihre gefangenen Stämme mit starker Hand und zogen von ihnen die Tribute ein, die es ihnen ermöglichten, ihre Städte zu bauen." (H. Hesse, Newgork.)

Aehmt auslandsdeutsche junge Mädchen als Haustöchter auf.

Fn der Nummer 56 der „Hessischen Morgenzeitung" vom 8. März 1925 erschien ein Artikel mit obiger Ueberschrift. Der Gedanke, auslandsdeutsche Mädchen in deutsche Familien auf­zunehmen ist nicht neu, vielmehr schon von dem V. D. A. durch- -geführt. Fm Dezember vorigen Fahces hatte der Laridesver- band Hessen-Nassau ein Anzahl junger deutscher Mädchen aus dem Banat und Siebenbürgen nach Lasse! kommen lassen, die nach einem Aufenthalt von 1 Monat in Lasse! auf die Provinz verteilt wurden. Auch an die Ortsgruppe Fulda hatte der Landesverband die Aufforderung ergehen lassen, deutschen Aus landsmädchen in Fuldaer Familien unterbringen zu helfen. Der Vorstand der Ortsgruppe konnte damals dieser Sache noch nicht näher treten aus dem einfachen Grunde, weil die Ortsgruppe erst.einige Wochen alt war. Die Mädels haben sich nach dem Bericht des Landesverbandes alle vortrefflich eingeführt und haben die Zuneigung der Pflegeeltern ohne Ausnahme gewon­nen. Die Mädchen gehören dem bürgerlichen Mitteistanbe an, find im Alter von 16—19 Fahren, gesund und in der Lage, al­les zu leisten, was von einer Haustochter zu fordern ist. Der Artikel in Ar. 56 der „Hessischen Morgenzeitung" umschreibt die Tätigkeit dieser auslands!dLutschen Mädchen ganz in dem Sinne, wie der V. D. A. sie auffaßt. Auch in diesem Fahre werden sicherlich wieder eine Anzahl junger Mädchen aus dem Betreuungsgebiete Siebenbürgen und Banat nach Lasse! kom­men. Dem Vorstand der Ortsgruppe Fulda des V. D. A. wäre es willkommen zu wissen, welche Fuldaer Familien even­tuell bereit wären, eine solche Haustochter für ein Viertel oder ein halbes Fahr aufzunehmen. Line derartige Mitteilung bit­tet er zu richten an den ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe, Dr. Meilinger, KurfUvstenstraße 20.

Druck und Verlag: Rudolf Ramberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Teil: Friedrich P. Partmuß, für Anzeigen, August Bamberger, sämtlich in Fulda.

Für die Bilderbeilage verantwortlich: H. R. Zimmermann, Berlin.

BtlMNtMMhMg.

Fn unser Handelsregister A ist heute folgendes eingetragen

worden:

Nr. 70 bei der Firma Gebrüder Möres in Fulda:

Dem Kaufmann Heinrich Roth in Fulda Prokura erteilt.

Ar. 414 bei der Firma Loses Brehl in Fulda:

Die Firma ist geändert in „Internationale Wirtschaftzen­

trale Fosef Brehl" in Fulda.

Fulda, den 10. März 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.

Mmmtmachuns.

Beim städtischen Gas- und Wsserwerk ist die Stelle eines

Technischen Direktors

zum 1. Oktober ds. Fs. neu zu besetzen.

Gesucht wird ein durchaus tüchtiger Fachmann, der mehr­jährige Erfahrung im Bau und Betrieb von Gas- und Was­serwerken besitzt. Besonderer Wert wird auf erfolgreiche Be­tätigung auf wirtschaftlichem Gebiet gelegt. Die Anstellung er­folgt auf Dienstvertrag mit 3monatiger Kündigung. Die Be­soldung regelt sich nach Gruppe 10 der Reichssätze, Ortsklasse B. Dienstwohnung wird baldigst freigemacht.

Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften sowie Angäbe der Möglichkeit des Dienstantritts wolle späte­stens 1. April 1925 beim Magistrat der Stabt Fulda einge­reicht werden. —■

Fulda, den 5. März 1925.

Der Magistrat. Dr. Antoni.

Bekanntmachung über die Wahl des Aeichsprästdeuteu.

Der Reichstag hat für die Wahl des Reichspräsident^ folgende Wahltage bestimmt:

Erster Wahlgang: Sonntag, den 29. März 1925.

Zweiter Wahlgang: Sonntag, den 26. April 1925.

Berl i n, den 9. März 1925.

Der Reichsmiuister des Fnuern.

Schiele.

Wird veröffentlicht.

Fulda, den 12. März 1925.

Der Landrat. Frhr. v. G a g e r n.

Verordnung zur Wahl des Reichspräsidenten.

Auf Grund des § 18 Abs. 1 Satz 1 und des § 167 der Reichsstimmordnung vom 14. März 1924 (R. G. Bl. 1 S. 173) wird hiermit für die Wähl des Reichspräsidenten ver­ordnet:

1. Die Stimmlisten und Stimmkarteien für den am 29. März 1925 stattfindenden ersten Wahlgang sind vom 20. bis einschließlich 23. März 1925 auszulegen.

2. Wird ein zweiter Wählgang (26. April 1925) erforder­lich, so sind die Stimmlisten und Stimmkarleien nach Be­richtigung und Ergänzung erneut am 21. und 22. April 1925 auszu-legen.

3. Die Gemeindebehörde kann in den Fällen zu 1 und 2 die Auslegung schon früher beginnen lasten.

4. Stimmberechtigte, die aus dem besetzten Gebiet (alt und neubesetztes Gebiet) ausgewiesen ober durch Maßnahmen der Besatzungsmächte verdrängt sind, insbesondere auch Personen dieser Art, die infolge der Wohnverhä-ltniste dorthin nicht haben zurückkchren können, sind für die Wahlen am 29. März 1925 und 26. April 1925 auf Antrag in die Stimmliste ober Stimmkartei ihres Auf­enthaltsortes einzutragen, auch wenn sie an diesem Orts keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Berlin, den 9. März 1925.

Der Reichsminister des innern.

Schiele.

Wird veröffentlicht.

Fu-lda, den 12. März 1925.

Der Landrat. Frhr. v. G a g e r n.