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âsâ) unter Mitwirkung von FrLulâ Klara Hartwig wie- « einem ^ertabenb gebeten. Die nicht alhugr^e Zu- Lrnlßnoe bestand oormiegenb aus empfindsamen Seelen (nur Bringet Prozentsatz des sonstigen musikheischenden Kon- {®Ü5 war ainvesendl) und gerabe sie kamen dabei zertpu kosten. Denn was den Abend erlebenswert roas packte und mitritz war nicht allein dietechnische der Blinden, sondern vor allem dies:ihre Mu mir innerlich durchlebt, war Seele. Das verdient in

3^ besonders hervorgehoben zu werden. Der Vor- E eârach dem: Risch hat einen vollendet weichen, kautile- Seiaeaton, der gleich gut in der Sonate g-moll von Martini "^ ^m Bach-KreislerschenGrave", wie in der Rafsschen Xratme zum Ausdruck kam. Wiricke, ein autzevordent- wohllautender Bariton, mit gepflegter Aussprache auf der Men künstlerischen Höhe wie der Geiger. Seine Liederaus- ^abl von 6aM> Hugo Wolf, Strauß, Sensen und Lowe fand wendige Aufnahme. Beide Künstler ernteten warmen Dank durch lebhaften Beifall. Klara Hartwig zeigte sich wieder­um als gute Solistin wie auch als feinsinnige Begleiterin.

Agiles Theater. Wir möchten nicht versäumen nochmals auf das Filmwerk «Soll und Haben" hinzuweisen, das noch Donnerstag und Freitag im Reuen Theater läuft. Das Bei­programm zeigt einen selten prächtigen kolorierten Film sowie Szenenbilder a. dem MonumentalfilmScaramouche" der auch hier bald seine Aufführung erleben wird.

Evangel. Gemeinde. Das herrliche Geläute der Kirche wur­de im Kriege durch Einzug zum Kriegsdienst durch eine Glocke verringert. Das Bestreben vieler Semeiudemitglieder geht nun dahin bald wieder eine Lrfatzglocke zu bekommen. Zu diesem Zwecke veranstaltet der Evang. Volksverein am kom­menden Sonntag 2 Theatervorstellungen des Stadttheaters im Gemeindehaus. ' Wir weisen auf diese Veranstaltungen noch­mals hin und bitten um recht guten Besuch.

Vortrags-Vereimgung Fulda. Am 9. ds. Mts. spricht Prof. Dr. Gg. Wegener Berlin über dieWunder Indiens" im Saale des Bürgervereins. Die Persönlichkeit Wegeners ist weit bekannt, sowohl durch seine Weltreisen wie durch seine Kriegsberichte von der deutschen Front. Er gibt nur Er­lebtes und hinterläßt überall einen lebendigen Eindruck seiner Schilderungen. Einen Beweis dafür bietet die Kölnische Zei­tung:Wegener wußte im überfüllten großen Saal der Lese- gesellschaft die Zuhörer mit seinem Vortrag über Indien zwei Stunden lang im Banne zu halten. Wegener, der Indien durch mehrere längere Reisen davon eine im Auftrage der Köl­nischen Zeitung und eine andere als Begleiter des deutschen Kronprinzen und eigene Forschungen genau kennt, schilderte an Hand von ausgezeichneten, meist selbst aufgenommenen Lichtbildern Land und Leute des 317 Millionen Bewohner zäh­lenden Wunderlandes, indem er geschickt hervorstechende Ei­gentümlichkeiten geographischer, kultureller und künstlerischer Art aus dem gewaltigen Stoffgebiet heraushob und in feste In­der Darstellung klare und allgemein verständliche Erläuterungen gab. Bilder von bezaubernder Märchenpracht aus dem mo- hamedanischen Indien waren der Palast des Grotzmoguls Schah Dschihangirs mit der Audienzhalle und die Moti 211 afb« schid, die Perlenmosches, aus weitzem Marmor mit drei Kup­peln, die große Moschee und vor allem der Tadsch, ein Traum in Marmor, das Mausoleum Schah Dschihans und seiner Gattin. Eine ganz andere Welt zeigten die Bilder aus Be- 'mares, wo Tausende und Abertausende von Hindus sich in den mit den merkwürdigsten Uferbauten geschmückten heWgen 'Wassern des Ganges ihre Sünden abspülen. Zum Schlüsse führte Prof. Wegener in die großartige Bergwelt des Hima­laja, und mit einem Blick auf den Tschomolungma (Mount Gverest) den höchsten, bisher noch nicht bezwungenen Berg der Erde entliefe er seine dankbaren Zuhörer". Prof. Wegener ist in Fulda nicht unbekannt; in einem Vortrag über Samoa verstand er es meisterhaft, eine fremde Welt zu beschreiben.

Vom Ziaanzamt wird uns geschrieben:

Nach § 29 Abs. 2 des Vermögenssteuergesetzes vom 8. April 1922 in der Fassung des Geldentwertungsgesetz. vom 20. März 1923 sind bis zum Empfang des Vermögenssteuerbe- scheids für 1925 Vorauszahlungen in Höhe von je einem Vier­tel der zuletzt fostgestellten Vermögenssteuerschuld zu entrich­ten, also war am 15. Februar 1925 (Schonfrist 22. Februar) ein Viertel der Vermögenssteuer für das Kalenderjahr 1924 zu zahlen und zwar von allen Steuerpflichtigen. Auch die Landwirte sind zur Zahlung dieser Rate verpflichtet gewesen, da eine Stundung derselben auf Grund der Anerkennung des Bezirks zum Notgebiet nicht stattgefunden hat. Unter Be- zugnahme auf die seinerzeit zugestellten Vermögenssteuerbe- scheide für 1924 werden die säumigen Steuerpflichtigen auf die­se Zahlungsverpflichtung nochmals besonders hingewiefen und die umgehende Zahlung zur Meldung von weiteren Verzugs­zuschlägen anheimgegeben.

Brandstouer-Erhebung für das 1. Halbjahr 1925. Nach Beschluß des Landesauschusses vom 13. (Januar soll von den bei der Hessischen Brandvehsicherungsanstalt versicherten Ge­bäuden für das 1. Halbjahr 1925 eine Versicherungsumlage sBrandsteuer) von 8 Pfennigen für je 100 Mark Umlageka- ^tal erhoben werden; in den Städten Eassel, Hanau, Fulda, Marburg, Eschwege, Schmalkalden und Hersfeld kommt für einfache' Wagnisse nur die Hälfte des Umlagekapitals zur Berechnung. Diese satzungsgemätz am 2. Januar fällige Bei- ragsrate wird mit Rücksicht auf die wirtschaftlich ungünstige age vieler Hausbesitzer seitens der zuständigen Landesrenterei- pu zedoch erst in den Monaten März und April zur Einziehung gelangen, und zwar auf Grund des zugestellten Brandsteuer­zettels, der für die letzte Halbjahreszahlung (10 Pfg. von je 100 Mvrk Umlagekapital) maßgebend war.

Wichtige Forderungen der Wirtschaft. Der Verein Ere- bitreform schreibt uns:

H. P. Der Verband der Vereine Ereditreform, der es jeher als eine Aufgabe betrachtet hat, neben der Darbie- tung eines unmittelbaren Kreditschutzes auch durch Eingaben an Ä^igen Behörden verbessernd auf allen Schieten des ir sshaftslebens und besonders des Kreditwesens zu wirken, von '^s Eins Anzahl ^ehr zeitgemäßer Anträge gestellt, B nUJ ^" fanden genannt werden sollen.

ist Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahngelsell- letzuna ^^ deutschen Wettbewerbs eine Herab-

^^" ausgestellt werden: 1. Aenderung der ver­

tikalen Staffelung und damit Entlastung der Nahentfernung; 2. elastischere Gestaltung der horizontalen Staffelung durch Er­weiterung des Normaltarisschemas; 3. Aenderung der Güter­einteilung entsprechend beim neuen Schema; 4. Aufhebung bezw. wesentliche Senkung des Zuschlags für bedeckte Beförderung.

Beim Relchsjustizministerium ist im Untereffe der Sicher­heit des Kredits eine Regelung des Sicherungsübereignungs- und Sicherungskaufwesens beantragt worden, indem die Schaf­fung folgender Bestimmungen angeregt wird: 1. Sicherungs­übereignungen oder Sicherungs-Käufe, bei denn der Schuldner in unmittelbarem Besitz der verschriebenen Gegenstände als Abmieter, Leiher, Verwalter usw. bleibt, dürfen nur, dann Dritten gegenüber geltend gemacht werden, wenn sie in ein beim Amtsgericht geführtes Register eingetragen werden; 2. Die Einsicht in dieses Register muß jedermann gestattet sein. Auch können wirtschaftliche Verbände, wie die Vereine Eredit- reform, Handels- und Handwerkskammern und Kreditinstitute Abschriften oder Auszüge aus diesem Register auf ihre Kosten verlangen; 3. 3n der Konkursordnung in der Fassung vom 20. Mai 1898 und im Gesetz, betreffend die Anfechtung von Rechts Handlungen eines Schuldners außerhalb des Konkursverfahrens vom gleichen Tage, ist eine Ergänzung der §§ 31, 32 der KO. und des § 3 des Anfechtungsgesetzes dahin zu bewirken, daß die innerhalb einer bestimmten Zeit vor der Zahlungseinstellung oder Anfechtung vorgenommenen Sicherungsübereignung an­fechtbar sind und dem begünstigten Gläubiger der Beweis ob­liegt, daß ihm zur Zeit des Vertragsabschlusses eine Absicht des Schuldners, die übrigen Gläubiger zu benachteiligen, nicht bekannt war. Weitere Anträge beziehen sich auf eine Aen­derung bezw. Ergänzung des § 10 Abs. 3 des G. m. b., H.- Gesetzes vom 20. 5. 1898 in dem Sinne, daß künftig bei den amtlichen Bekanntmachungen bei G. m. b. H. auch die Angabe der einzelnen Gesellschafter und der Gesellschaftsanteile jedes -einzelnen mit angeführt werden.

Schließlich ist zur Vermeidung von Schiebungen und zugleich im Unterffe des soliden Geschäftsverkehrs ein bereits im Fahre 1916 an den Deutschen Reichstag gerichteter, aber aus den be­kannten Gründen nicht erledigter Antrag wiederholt worden, analog dem Handelsregister ein Gewerberegister einzurichten. Die Einsicht soll gestattet sein; denn bei dem ausgedehnten Kre­ditbedürfnis, namentlich auch der kleineren Gewerbetreibenden, ist es für den Lieferanten von größter Wichtigkeit zu wissen, wer der Fnhaber eines Geschäftes ist, oder zu einem bestimmten Zeitpunkte war, damit der Lieferant ober Kreditgeber weiß, an wen er sich zu halten hat. Zurzeit ist diese Frage durch § 15 a G. O. nur für Fnhaber von Läden oder Gastwirtschaften, aber auch nur teilweise und ungenügend geregelt.

Tagung der Kaufmanusgehilfeu. Am 7. und 8. März bs. ös. tagen in Darmstadt auf Einladung des Deutschnation-alen Handlungsgehilfenverbauder, Gau Main-Weser, die Kauf­mannsgehilfen des Freistaates Hessen, der Provinz Hessen- Nassau nebst Waldeck, Aahegebiet ufib Birkenfeld. Die öf­fentliche Kundgebung beginnt am Sonntag, den 8. März 1925, vormittags 10^ Uhr im großen 5 es ff aal derVereinigten Gesellschaft". Es werden folgende zwei Hauptreferate gehal­ten: Die gewerkschaftlichen und sozialen Standesziele der deutschen Kaufmannsgehülfen. (Berichterstatter: Heinrich Au­erbach Frankfurt a. M.). Die Büdungs- und. Kultuvbestreb- ungen des D. H. V. (Berichterstatter: Gaujugendführer Wil­helm Brack, Frankfurt a. M.). Das Schlußwort spricht der Vorsteher des Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes, Herr Hans Bechlg, Berlin. Neben den Kaufmannsgehilfen sind die Vertreter der Behörden und die JelbJtänbige Kauf­mannschaft eingeladen.

Am vorhergehenden Sonnabend findet der 22. ordentliche Gautag des Gaues Main-Weser im D. H. V. statt, ferner versammeln sich am Sonntag die Sugendführer und Bildungs- obmänner des Gaugebiets zu besonderen Sitzungen. Bereits heute haben die Vertreter von mehr als 80 Ortsgruppen des D. H. V. ihre Teilnahme an der Tagung zugesagt. Es darf angenommen werden, daß die Tagung eine bedeutsame Kundge­bung der Kaufmannsgehilfen wird.

Brückenau. Die Einrichtung einer Silkraftpoft auf der Strecke Fulda-Brückenau während der Sommermo­nate wurden vom Reichspostmlnisterium genehmigt.

Gersfeld, 3. März. Nach kurzer schwerer Erkrankung ver- staüb heute früh Herr Kreisobersekretär Ehristan Münscher im Alter von 32 dahren. Er war ein tüchtiger Beamter dem ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben wird. dm Weltkriege hatte er schivere Verwundungen erlitten. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr statt.

Hersfeld, 3. März. 5n Gittersdorf sind zahlreiche Masern- Erkrankungen zu verzeichnen. Die Krankheit tritt in Ver­bindung mit Grippe auf und verursacht bei den Kranken sehr hohe Siebergrabe.

Alsfeld, 2. März. ön der hiesigen Apotheke wurde Sonn­tag morgen gegen 4 Uhr ein Einbruch-Diebstahl verübt. Den Dieben, die von einem Aachbargrundstück aus über den Hof m die Apotheke gelangt sein müssen fiel nur ein geringer Geld­betrag in die Hände.

Herolzhofen. Das 21 jährige Dienstmädchen Minna S. wurde in einem Gehöft erschlagen und mit einer Schußwunde tot aufgefunden. Der Verdacht lenkte sich auf zwei Brüder Schwarz bei denen die S. im Dienste war. Der ältere Bruder konnte verhaftet werden, der jüngere der hauptsächlich als Täter in Betracht kommt, ist flüchtig.

Solz, 3. März. Am Sonntag fand in der hiesigen Kirche eine Vorführung des Lutherfilms statt, die auf die zahlreichen Erschienenen Gäste einen tiefen Eindruck machte. Herr Pfar­rer Walther leitete den Abend mit einer kurzen Ansprache ein. Zwischen den einzelnen Akten sang die Gemeinde die Ver­se der beiden LutherliederEin feste Burg" undAus tiefer Rot".

( Hanau, 3. März. Der Pächter des Baiersröder-Hofes, 2lmtsrat Ferd. Schwarz ist auf Veranlassung des hiesigen Un­tersuchungsrichters in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert roorben. Er steht im Verdacht durch tätliche Mißhandlungen den Tod eines vor mehreren Tagen verstorbenen Knechtes ver­ursacht zu haben.

Bad Wildllugeu, 3. März. Am Bahnhof Buhlen wurde ein tollwütiger Hund getötet, der nach den amtlichen Erheb­

ungen in kurzer Zeit eine größere Anzahl anderer Tiere gebis­sen hatte. Ueber den ganzen Ederkreis wurde die Hundesperre verhängt.

Kassel, 3. März. ön der Hafenstraße spielte sich am Mon­tag nachmittag ein aufregender Vorfall ab. Die bjährige Tochter eines dort wohnhaften Lokomotivführers lief in einen in Fahrt befindlichen Lastkraftwagen. Nur durch ein Wunder wurde das Kind vor dem Ueberfahren gerettet und kam mit Hautabschürfungen davon.

Ohrdruf. Ein Soldat verunglückt. Auf dem Trupenüb- ungsplatz stürzte ein Soldat so unglücklich, daß er Arm und Nase brach und am Hinterkopf und beiden Beinen starken Bluterguß erlitt. Er ist vollständig gelähmt unb' schwebt in Lebensgefahr.

wb. Mainz, 4. März. Am hiesigen Schwurgericht stand der wegen Sittlichk-sitsverbrechen bereits vorbestrafte 36jübrige Sohann Pierroth 2 aus dem rheinischen Orte Gensingen unter der Anklage, am 1. Süll 1922 ein achtjähriges Mädchen ver­gewaltigt und dessen Tod herbeigeführt zu haben. Ferner am 15. 4. 1924 an einem 10jäbrigen Mädchen unzüchtige Hand­lungen vorgenommen und dann gleichfalls den Tod des Mäd­chens hebbeigeführt zu haben. Das Gericht verurteilte den An­geklagten wegen Mordes an dem letzten Mädchen zum Tode und wegen der unzüchtigen Handlungen an beiden Kindern zu 14 (Jahren Zuchthaus.

Gerechte Bestrafung von Wilderern.

Koblenz (Rheinld.). Am 5. Dezember v. 5s. wurde gegen den Schlosser Sosef de Lorenzi und den Bergmann Philipp Rau, beide aus Waldagelsheim, verhandelt. Die Angeklagten waren beschuldigt, am 10. (Juni im Binger Walde den 2agd- ousseher Brehm tätlich angegriffen zu haben. Sie sollen die Absicht gehabt haben, den öagdausseher zu töten, um sich der Ergreifung wegen Wilddieberei zu entziehen. Das Urteil lautete gegen den Lorenzi auf 10 Fahre Zuchthaus und 10 Fahre Ehrverlust, gegen Rau auf 8 Sahre Zuchthaus und 10 Fahre Ehrverlust.

Vermischtes.

Deutsches Mujikfest 1925 in Kiel. Die nächste deutsche TonkünstlsMersammlung soll in Kiel abgehalten werden. Kiel -erhält damit auch das nächste deutsche Musikfest. Kiel hat sich schon seit mehreren Fahren um die deutsche Tvnkünstlerver- sammlung beworben, und wenn nunmehr der Entschluß des deutschen Musikvereins zu Gunsten der Stadt Kiel ausgefallen ist, so war dabei auch der Wunsch maßgebend, wieder einmal den Norden für die Veranstaltung des deutschen Musikfostes zu berücksichtigen.

Die Wolfsplage in Rußland. Nach Berichten aus Mos­kau ist diesen Winter die «Wolfsplage in Zentralrußland be­sonders arg gewesen. Fm Gouvernement Nischni Nowgorod allein sind im Verlauf des Winters 9 000 Stück Vieh den Wölfen zum Opfer gefallen.

Die Menschheit wird kahlköpfig. Wenigstens prophezeit Professor Harper Roberts vom Londoner Physiologischen F-n- ftitut in einem Vorträge, daß für die Zukunft des meEchlichLN Geschlechts eine allgemeine Ausbreitung der Kahlköpfigkeit zu erwarten sei. Statistische Untersuchungen seines Fnstiluts ha­ben ergeben, daß die Zahl der Kahlköpfe in den Städten grö­ßer ist als bei der Landbevölkerung, und daß «Vöcker, die jetzt erst in den Kreis der Zivilisation hitzeingezogen werden, eine rasch zunehmende Zahl von Kahlköpfen aufzuweisen haben.

BörfewBericht mitgeteilt vom

Bankhaus Carl Kiefer L So., Sulda.

Frankfurter Börse, vom 3. 2. 1925. Tendenz: luftlos. Die heutige Börse verkehrte in uneinheitlicher Haltung, die Kurse waren anfangs teilweise etwas fester, später war man alige- mein schwächer gestimmt. Der Anleihemarkt war unverän­dert. Kriegsanleihe 650, 3^ Eonsols IO,/8, Vorkriegspfand- briefe und Stadtanleihe schwächten sich ebenfalls ab, Frankst. Hgp. 5,95 dto. Er. Ver. 6,5. Fremde Renten etwas über den letzten Kursen. Zolltürken 1014, Bagdad 2 93/8. Fm Freiver- kebr zogen scyarf an Unterfranken bis 1775 a 1750, außerdem gingen um Api 1,75, Ufa (ex Dividende) 13%, Grawag 180. Die Nachbörse war schwach, Höchst 25%, Harpener 1397. Morgen, Mittwoch, 4. März dem Trauertage für den Reichs­präsidenten, bleibt die Börse sowohl für jeglichen Wertpapiere verkehr als auch Setreideverkehr geschlossen.

Wetterbericht.

wb. Frankfurt a. M., 4. März. Der Einfluß des nach England sich ostwärts erstreckenden kräftigen Hochdruckge­bietes auf unsere Witterung wird zunächst noch zunehmen. Gleichzeitig ist mit dem Abflauen der nordöstlichen Strömun­gen zu rechnen, sodaß tagsüber geringe Erwärmung auftreten ivird. Nachts ist jedoch vielfach mit dem Auftreten von leich­tem Frost zu rechnen.

Vorhersage bis Donnerstag Abend: Vielfach heiter, trok- ken, tagsüber etwas wärmer, nachts vielerorts leichter Frost uordöstliche bis östliche Winde.

Druck und Verlag: Rudolf Bamberger, Fulda. Verautwortlick für den textlichen Ent: Friedrich P. Parimuß, für Anzeige? ... .. «... August Bamberger, sämtlich in Fulda. 8

Sur die Bilderbeilage verantwortlich: H. R. Zimmermann, Berliu

Bekanntmachung.

Betrifft: Vollziehuugsbeamte. Die Herren Bürgermeister des Kreises werden unter Bezugnahme auf das Rundschrei­ben vom 10. Februar d. Fs. L. Nr. 6457 a., nochmals ersucht innerhalb 3 Tagen mitzuteilon, ob in der Gemeinde ein Voll­ziehungsbeamter angestellt ist.

Fulda, den 27. Februar 1925.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

F. A.: Schuster. ,