A daß unsere Polizei dem lebensgefährlichen Durchrasen ® Stabt dieser Landstraßenwanzen mehr Aufmerksantkeit
,kt Am Sonntagnachmittag z. B. durchfuhr ein Motor-
„’it schätzungsweise 75 Kilometer Geschwindigkeit das Maulustor, Mm in «echöhter Geschwindigkeit die Kurve am Ausgang èer Frauenbergallee und setzte die Fußgänger, die in änlicher Anzahl gerade die Leipzigevstraße überquerten, in geringen Schrecken. Die Vorschriften über «einznhaltende GÄäW'udi^eit find scheinbar nur dazu da, daß sie übertreten ' ® —- Ein -ebenso beachtenswerter Uebelstand ist «das Gas- ^puffen innerhalb der Stadt. Anwohner von steigenden Mraßen beikommen für Stunben am Nachmittag nur den Ben- Mgeftank in ihre Zimmer, falls sie bie Zensier offen halten.
, Wettläufe des Verbandes mitteldeutscher Skivereine.
Am Sonntag den 22. Zebruar wnbden in Gersfeld in der q^n die 7. VeNbandsläufe des Verbandes mitteldeutscher Skivereine abgeihalten, deren Durchführung dem Rhön-Skigau und dem Wintersportverein Gersfeld übertragen war. — Die Skiläufer, bie nach den trüben «Erfahrungen dieses Winters ber Veranstaltung etwas skeptisch gegenUberstanden, waren voll befriedigt, als am Samstag Abend ber Sau-Ski wart, Postmei- ’fter Roeder-Gersfeld, beim Erklären der Wettlaufstrecke die Mitteilung machen konnte, daß bei 5 Grad Kälte und 20—40 Zentimeter Schneehöhe prächtige Pulverschneelage zu erwarten fei. — Dem Starter stellten sich 9,30 vormittags 74 Wettläufer, barunter 14 Jugendliche, die in halbminütlicher Zalge auf den Weg geschickt wurden. — Die 16 Kilometer lange Aenn- strecke führte vom Dorfe Obernhansen in einer Steigung von 150 Metern auf die Höhe des Zeldberges, um dann ohne nennenswerte Höhenunterschieds auf der Hochfläche der hohen Rhön in einer großen Schleife über das rote Moor bis zur Moorbrücke und dem Ottilienstein wieder die Straße nach dem Zuegerlager zu erreichen. — Von hier hatten die Läufer noch die weiteren 150 Meter Steigung nach ber «Wasserkuppe zu überwinden, der Rest war sausende Schußfahrt die Hänge der Wasserkuppe hinunter bis zum Ziel bei Obernhansen. — Die erzielten Zeiten waren gut, wenn man berücksichtigt, daß die ungünstigen Schneeoerhältnisse dieses Winters ein geregeltes Training nicht gestalteten. — Die Wettläufe, in hingebender Arbeit vom Wintersport-verein Gersfeld gründlich und fachmännisch vorbereitet, waren ein voller Erfolg unb geeignet, den Ruhm ber Rhön als idealem WinteHportgebiet zu fördern und zu verbreiten.
Nachstehend die Ergebniffe der Langläufe:
Altersklasse über 50 jahre: 1. Prof. Ratzel, SKÜdub Taunus, Frankfurt a. M.
Altersklasse 40—50 Sahre: 1. Max Breuer, Winter- sportverein, Easfel.
Altersklasse 32—40 Sahre: 1. Anton Müller, Skiklub
Taunus, ZraNkfurt a. M., 2. Emil Baier, Winterfportverein, Gersfeld.
«Seniorklasse I. 1. Erich Lasset, Winterfportverein, Easfel.
Seniorklasse II. 1. Kurt Schmidt, Skiabteilg. b. Rhönklub-
zweigver. Frankfurt a. M.» 2. Georg Kahl, Winterfportverein Laffel, 3. Zerd. Schultheis, Skiklub Rhön Fulda, 4. Albert . Kullmann, Skiklub Taunus Frankfurt a. M., 5. Emil Kühndahl ^.viabteifg. Tannusklub Frankfurt a. M., 6. Rudolf Klaus, Skiklub Feldberg Frankfurt a. M., 7. Willi Frohuapfel, Lki- klub Rhön Fulda.
Sungmannen 18—20 Sahre: 1. Hans Zimmermann, Ski- Klub Feldberg Frankfurt a. M., 2. DethaM Sandrock Wintersportverein Laffel, 3. Erwin Rotter, Skiabteilung des Rhönklubzweigvereins Frankfurt a. M..
jugend 16—18 Sahre: 1. Erich Kropf, Winterfportverein Laffel, 2. Soh. Kannengießer, Landevziehungsheim Bieberstein Rhön, 3. Eugen Künmnel, Winterfportverein Lastet.
Landesbibliothek. Bei der erwachenden Baulust und der fetzt mehr als früher gegebenen Möglichkeit sich ein Eigenheim zu schaffen, möchten wir nicht verfehlen, auf die mannigfachen Werke aufmerksam zu machen, die die Landesbibliothek nach die fer Richtung hin besitzt. Wir sind überzeugt, daß mancher sich hier Anregung und Anleitung holen kann, um seinen Bau nach Grundriß und Aufriß «zweckmäßig und anfprechend zu gestalten. Auch für die Inneneinrichtung wird sich mancherlei aus unserer Büchersammlung, die wir noch fortgesetzt erweitern, gewinnen lassen. Wir weisen auf folgende Werke nachdrücklich hin:
Qstendovf: Sechs Bücher vom Bauen. (Enth. eine neue Theorie d. architekt. Entwerfens.) — Walbe: Hochbau in Sfein. — Bregmann: Baukonstrüktiouslehre (6tem, Holz, Eisen). — Wesser und Fibdler: Holzbau bezw. Fachwerkbau. — Ehmig: Das deutsche Haus <Auch Einricht, u. Snnenraum). — Muthesius: Das moderne Landhaus. — Zobel: Bürgerl. Haus- baukunst. — Gestaltung, Künstlerische, des Arbeitenwohnhau- fes. — Klopfer: Das deutsche Bauern- und Bürgerhaus. — Klopfer: Die deutsche Bürgerwohnung. — Das Eigenheim des Bürgers. — Klopfer: Wie baue ich mein Haus. — (Auch jn- neneinricht.) — Haenel: Das Mietwohnhaus der Neuzeit. — Kühn: Ländl. Bauten. — Muthesius: Wie baue ich mein Haus? — Wie bauen wir heute billige Kleinhäuser? — Schultze Naumburg: Der Bau des Wohnhauses. — Steinmetz: «Grundlagen f. b. Bauen in Stadt und Land (War für den Wiederaufbau Ostpreußens maßgebend.) — Flur: Wie wohnt man im eigenen Hause billiger als «zur Miete? — Paur: Heimstätten- oau des Arbeiters. — Wienkoop: Das Kleinwohnungshaus der Neuzeit. Das «T^anwelthaus. — Taut: Die neue Wohnung. Koch, Airex: Handb. neuzeitl. Wohnungskultur. — Leh- mann: Einrichtung der bürgerlichen Wohnung.
Betr.: Gewerbesteuer. Da gegenwärtig die Haushaltspläne rn den einzelnen Gemeinden vorgelegt werden und Befchlußfas- lungen über die Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1925» 26 bevorftchen weist die Fnduftrie-^und Handelskammer Frankfurt a. M.-Hanau S«efchäftsftelle Fulda darauf hin, daß gemäß § 45 der Semerbesteuerverordnung vom 23. November 1923 unb des Erlasses der beteiligten Ministerien vom 15. Dezember 1923 den, jndustrie- und Handels- bezw. Handwerkskammern ein Mitwirkungsrecht einzuräumen ist. 3n Gemeinden mit über o Tausend Einwohnern müston die Kammern vor Fassung des ^ememdebeschlustes gehört werden. jn Gemeinden mit unter 5 ""Muern ist die Anhörung der Kammern nur aus mich Steuerpflichtigen erforderlich und zwar
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' Zatsche Aentonbanksch uneben in der letzten Zeit
eine. Falsche 1 Rentenmark-Scheine in Groß-Berlin und in der Provinz
biet im Verkehr auf. Sie sind im ganzen gut nachgemacht, an dem Wasserzeichen aber doch zu erkennen. Die Ringe und Kreuze in den echten 1-«Markscheinen sind etwas verschwommen, 'in den falschen dagegen an den Rändern scharf abgesetzt und sehen sich fettig an. Das fällt besonders auf, wenn man die Scheine gegen das Licht «hält. Die Falfchscheine tragen auf der Vorderseite ohne die Nummern D 0141791 oder Z 01471028 oder ähnliche Zahlen hinter 014. Die Rentenbank hat auf die Ermittlung von Falfchwerkstätten eine Belohnung bis zu 1000 Mark ausgefetzt. Mitteilungen an Kriminalkommifsar von Liebemann«, Berlin, Kurstraße 49.
An alle Kameraden des ehem. Landwehr Zeldartil. Regts. Nr. S. Zwecks Gründung eines Regimeutsvereins ist beabsichtigt, Pfingsten 1925 in Erfurt den ersten Regimentsappell abzuhalten. Alle Kameraden werden hiermit ersucht, unter Angabe «ihrer Adreffe, sowie der Adressen der ihnen bekannten Kameraden ihre Einverständniserklärung an den Kameraden der ehem. 8. Bttr. Rudolf Wellner in Arnstadt «(Thüringen) Karolinen«- straße 12, einzufenden.
Der Hessen-Nassauische Lehrerinnerverein wird seine diesjährige Prooinzialtagung in Fulda am 5. und 6. April ab» halten. Neben Vereinsangelegenheilen stehen auch die All- gem«einhei1 interessierende öffentlichen Vorträge auf dem Programm, z. B. „BadegMnastik" und „Grundsätzliches zur «Frauen- und Mädchenbiidungsfrage der Gegenwart" (Frau Marie Buchhold-Schwarzerden).
Konferenz der westdeutschen Handwerkskammern.
Am 16. Februar fand in Saarbrücken eine Konferenz der 13. westdeutschen Handwerkskammern statt, die sich vor allem -mit der Aufwertungsfrage, der Lehrlingshaltung im Baugewerbe der Frage der Handwerker-Kredite, der ReichÄhandwerksord- üng und der Regiebetri«ebe der Großindustrie befaßte.
Eine einheitliche «Stellung in der Aufwertungsfrage konnte nicht eingenommen werden, da das «Handwerk sowohl als Gläubiger wie als Schuldner an der Frage beteiligt ist; man war sich darüber einig, daß eine neue gesetzliche Regelung unbedingt eine höhere Aufwertung besonders auch zur Linderung der Not der kleinen Sparer vorsehen «müsse. Dem Lehrlingsmangel im Baugewerbe soll durch Zubilligung einer größeren Anzahl von Lehrlingen für den einzelnen Meister und durch eine größere Freizügigkeit der Lehrlinge abgeholfen werden. «Bezügl. der Kreditfrage ist ber Vorort Düsseldorf bei den Parteien vorstellig geworden, mit der Bitte, sich für eine Kreditaktion nach bayerischem, württembergischem und badischem Vorbild einzu- setzen. Ueber den Entwurf einer Re ichshandw erksordnung, über den die Herren Sgndikus Schrö«der-«Wiesbaden und Dr. Peters-Düsseldorf referierten, gingen die Meinungen auseinan» der, ein Beschluß wurde nicht gefaßt, da demnächst erst die 'ReichÄhandwerksordliung zur Besprechung gestellt werden soll, wenn «deren Vertraulichkeitscharakter aufgehoben ist. Besonders lebhafte Beschwerde wurde über das Gebahreu eines rhei- nifch»westfälischen Verbands-Wafferwerkes geführt, das zum Verkauf ^und zur Ausstellung von Artikeln aus ber jnstallations brauche übergegangen ist. Es soll über die Frage der Regiebetriebe in allen Bezirken Material gesammelt und dem deutschen Handwerks- .und Gewerbekammerlag zur Verfügung gestellt werden. Aus den Verhandlungsgegenständen ist noch her- wovzuheben, daß der Kammertag sich dafür einsetzen will, die Be «rufungsgrsnzL beim Gewevbegericht von 300 Mark auf den Friedensstand von 100 Mark herabzusetzen.
Doppelbesteuerung durch Obligation - und Hausziussteuer.
Der Verband Hessen-Nassauischer jndustrie- und Handelskammern schreibt uns:
Nach dem Urteil des ReichLfinanzhofes vom 5. Sanu ar 1925 unterliegen Schuldoerschreibungem so weit für sie gewerblich genutzte bebaute Grundstücke dinglich «haften, nicht der Obligationssteuer, wenn sie von einer auf Grund der §§ 26—32 der 3. Steuernotverordnung erlassenen Landessteuerordnung (Hauszins- steuerst erfaßt werden. Wie der Reichsminister der Finanzen in einem Erlaß vom 26. «Januar 1925 mit teils, will er noch eine zweite Entscheidung des ReichsfinanZhofs abwarten, bevor er den Finanzämtern endgültige Anweisung über die Erledigung der schwebenden Rechtsmittelverfahren erteilt. Er hat deshalb die Finanzämter angewiesen, anhängige Einspnichsverfahren einstweilen auszusetzen; soweit Steuerpflichtige zur Obligationensteuer mit Obligationen herangezogen sind, für die bebaute
Hauszinssteuerpflichtige Grundstücke haften, gelten nicht entrichtete Steuern bis auf weiteres als gestundet.
«Dem gognüber empfiehlt der Verband Hesfen-Aaffauischer jndustrie- unb Handelskammern den von der Doppelbesteuerung getroffenen Steuerpflichtigen, die Rechtsmittel eingelegt haben, bei den Finanzämter einen Antrag auf Erstattung der bisher entrichteten Steuer und auf Freistellung für die Zukunft einzureichen. Steuerpflichtigen, die Rechtsmittel nicht eingelegt haben, wird empfohlen, bei den Finanzämtern schon jetzt Stundung für die am 1. April 1925 fällige Obligationssteuer zu beantragen und außerdem an den Reichsminister der Finanzen auf Grund von § 108 der Reichsabgabenordnung «einen Antrag auf Erstattung der bisher gezahlten Obligationssteuer und ebenfalls auf Freistellung für die Zukunft zu richten.
Frankfurt. «Die Arbeitsgemeinschaft Frankfurter «Verbände veranstaltet am Freitag, den 27. Februar abends 7% Uhr im Palmengarten eine Kundgebung-für die Rückgabe unserer Kolonien, zur «Erinnerung an die Z!aggenhiffun«g in Deutsch-Ost- afrika vor 40 Fahren.
Gaffel. Der bekannte Marineoffizier Graf Luckner wird am 8. März in einem vom „Stahhelm" veranstalteten deutschen Abend sprechen.
Hamburg. Die Polizei verhaftete zwei Amerikâuer, die sich im vergangenen jähre mit einer Reihe anderer Banditen an einem Ueberfall auf das Motorschiff „Veronika" an der Küste von Long öslanb beteiligt hatten. Der Bande waren damals etiva 20 000 Kisten Spirituosen im Werte von 680 000 Dollar in die ««Hände gefallen.
NermMtes.
Fünf Generationen.
jn Waldeck (Hessen) konnten dieser Tage fünf Geschlechterfolgen einer Familie ein frohes Beisammensein feiern. Es waren dies die trotz ihrer 94 jähre noch sehr rüstige und geistig
regsame Witwe Luise Brünn in Adorf als Urgroßmutter, ihre auch schon 74 Sahr alte Tochter, eine 54jährige Enkelin sowie die 34jährige Urenkelin mit ihrem vierjährigen Söhnchen.
Weibliche Rache.
(dt.) Daß ein Provinzler in Berlin leicht auf Abwege gerät und dabei oft von gefälligen Damen um den jnhalt feiner Brieftasche erleichtert wird, ist eine bekannte Tatsache. Ungewöhnliches jedoch erlebte ein Geschäftsreisender am Schlüsse eines Abenteuers, das den sonst üblichen Anfang nahm. Er lern» te eine von den Tgpen des weiblichen Geschlechts kennen, die es in seiner Heimatstadt nicht gibt, machte mit ihr eine heitere Bummelfahrt durch mehrere Lokale und landete in einem Hotel, das in einem verschwiegenen Gäßchen gelegen war. Als er am Morgen erwacht mit nicht ganz freiem Kopf, entdeckt er den Verlust der Gefährtin, der schäbigen 15 Mark, die seine Brieftasche noch -enthielt und — feines Vollbarts. Die über Den geringen finanziellen Erfolg ihrer Liebenswürdigkeit erzürnte Schöne hatte ihm diese männliche Zierde im Schlafe glatt wen- rasiert. Er hegt begründete Befürchtung, daß auch die Polizei ihm nicht wieder dazu verhelfen wird.
Der Prozeß als Haupttreffer.
(bt.) Um über Nacht sehr reich zu werden, gibt es wenige Mittel. jn Newgork klagte ein einfacher Bergmann gegen eine große amerikanische Gesellschaft, die ein von ihm erfundenes Verfahren in der Kupferproduktion ausgenutzt hatte. Der Bergmann gewann den Prozeß und bekommt nun von der Gesellschaft einen Schadensersatz von 20 bis 30 Millionen Dollar.
Ein ehrlicher Straßeubahugast.
(dt.) Es ist bisher noch keine Statistik über die vielen Schwarzfahrer gemacht worden, die tagtäglich in einer Großstadt die Straßenbahn «benutzen, ohne eine Fahrkarte zu lösen. — ja, — es gehört zu den psychologischen Seltsamkeiten, daß mitunter auch der ehrlichste Bürger seinen Stolz darein setzt, gelegentlich einmal die Straßenbahn um ein paar Pfennige zu betrügen. Umso eigenartiger mutet deshalb ein Brief an, den «„ein reuiger Staatsbürger" wie er sich unterschrieb, an den Direktor der Städtischen Straßenbahnen von Exester sandte. Das Schreiben lautete: „Hiermit übermittle ich die Summe von einem Schilling für Straßenbahnfarten, bie ich mehrmals unternahm, ohne zu zahlen. Als ein guter Ehrist wünsche ich die Sache in Ordnung zu bringen.
Svlelvlan der Frankfutter Bühnen.
Neues Theater, Frankfurt a. M. Donnerstag, 26. 2. 7% Uhr, Lüde 10 Uhr: „Heimliche Braulfahrt", Freitag, 27. 2. 7H Uhr, Lüde 10% Uhr: „Die hl. johanna". 28. 2. Sonnabend 7% Uhr, Ende 9% Uhr „Die heilige Sohanna", Sonntag, 1. 3. 3% Uhr, Ende 6 Uhr: „Die Heilige Sohanna", Sonntag, 1. 3. 7% Uhr, Ende 9% Uhr: „Die Herzogin von Elba".
Städtisches Theater in Frankfurt a. M.
Opernhaus:
Donnerstag, 26.-2. „Lavalleria rusticana". „Der Bajazzo" Freitag, 27. Zebr. „Lärmen". Samstag, 28. Zebr. „Die toten Augen". Sonntag, 1. 3. „Die Meistersinger von Nürnberg".
Schauspielhaus:
Freitag, 27. 2. „Der Kreidekreis". Samstag, 28. 2. „Wenn wir Toten erwachen". Sonntag, 1. 3. Nachmittags: „Wilhelm Test". Abends: „Der Kreidekreis".
Wetterbencht.
wb. Frankfurt a. M., 25. Zebr. Die ozeanischen Luftström- Nngen hüben wieder die Vorherrschaft über die Witterung unseres Gebiets erlangt unb mit milderen Temperaturen einzelne «Nieoerschläge gebracht. Auch die nächsten Tage werden in der Hauptsache unter dem Einfluß der milden Luftströmungen stehen, sodaß mit Fortdauer des zurzeit herrschenden Witterungscharak- ters gerechnet werden kann. Nur ganz vereinzelt wird bei nanil lichem Aufklären bie Temperatur noch in die Nähe des Gefrierpunktes zurückgehen.
Vorhersage bis Donnerstag .wend: Wolkig bis bedeckt, «einzelne Niederschläge, miw, Südwestwinde.
Börjek-Btticht mitgeteilt vom
Bankhaus Carl Kiefer & Co., Fulda.
Frankfurter Börse vom 25. Februar 25. Die heutige Börse verlief in abwartender Haltung, bas zum Verkauf gebrachte Material drückte die Kurse weiter nach unten. Der Anleihemarkt lag ebenfalls eine Kleinigkeit schwächer. Kriegsanleihe 695. Vorkriegspfandbriefe und Stadtanlechen gegen Schluß adorockelnd. Stankst. Hgp. 5,75 dto. Tred. Ver. 6,35. jm Freiverkehr gingen u. a. um Api 1,75, Beckerstah! £375, Bekkerkohle 7Vs, Benz 5Vs, Krügerstahl 117/», Ufa 14, Frawag 155 Unterfranken 1575. Die Aachbörse war still bei unveränderten Kursen.
Druck und Verlag: 2cudo!f Bamberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Teil: Friedrich P. Partmuß, für Anzeige«, August Bamberger, sämtlich in Fulda.
BekamtMKuag
Verzerchms der Feuermelder der Stadt Fulda:
1. Melder: Heinrich- u. Vahnhofstr. (Ecke Vahuhofstr. 14)
2. Melder: Petersbergerstr. 24-26 (Fabr. F. L. Bellinger)
3. Melder: Peterstor 2 (Harmonie)
4. Melder: Flor engaste 44
5. Melder: Frankfurterstr. 23 (Fabrik Weber)
6. Melder: Löherstraße 42 (Feuerstein jetzt Wehner)
7. Melder: Karlstraße 15 (Gastwirtschaft Germania)