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sNEeter von Ajdir entfernt stehen. Rach welchen Planen n auch vorgehen wird, Genera! Prime de Rivera habe den M mich sich sobald als möglich als Oberbefehlshaber der ma° âanhchen Gruppen ersetzen zu lassen. Gr halte seine Auwesen- " . in Madrid für nötig, um die Diktatur gegen den Wieder- âmnenschluß der liberalen Kräfte zu verteidigen, der sich gegenüber vollziehe.

Paris. Der „Avenir" versichert daß die Deutsch-französisch - ^âvertragsverhandlungen in eine neue Phase getreten sei. ß Lrendelburg habe, einen seiner Mitarbeiter nach Berlin entsandt um die neuen französischen Vorschläge bekanntzugeben. Dieser Gesandte werde bereits wieder am Donnerstag mit der Antwort der Aeichsregierung in Paris zurückerwartet und diese Antwort werde eine Annahme bedeuten. Man glaube also, daß der Aodus vivendi schon am kommenden Freitag unterzeichnet werden könne. Das sei dadurch möglich, daß die franzöfilfche Regierung den deutschen Delegierten ihre Entscheidung dahin mitgeteA? habe, daß sie auf die Anwendung des Gesetzes vom

Line Verständigung um jeden Preis.

Paris. Wie der Vertreter der Lelunion erfährt, hat die deutsche Wirtschaftsdelegation keine Weisung aus Berlin er­halten, bis zum Abschluß der Verhandlungen in Paris zu blei­ben. Bis zur Klärung der Frage einer Unterbrechung soll ver­sucht werden, um jeden Preis eine grundsäizuche Verständigung über das vorläufige Abkommen und die Wesentlichsten Be­stimmungen des endgültigen Vertrags herbeizuführen. Ls ver­lautet, daß die deutsche Delegation Ende der Woche für kurze Oui nach Berlin zurümkehrt und zur Ausarbeitung der Grund­sätzlichen Vereinbarungen eine Unterkommission in Paris zu- rucklaszen wird.

Paris. Havas meldet aus Gibralter: Das Zweite Kreu- zerge,schwader der englischen Flotte im Atlantischen Ozean hat vor Oran' Anker' geworfen.

Paris. Havas berichtet ans Konstantinopel: Die tür­kischen offiziellen Kreise dementieren katogerlsch die Nachricht, daß die türkische Regierung das Groß-Rabmat abgeschafft habe

Rücktritt des rumäuischen Außenministers.

Budapest. Dem Ah Est" zufolge hat der Konflikt zwischen dem rumänischen Zinanzminister Bratianu und dem Außen­minister Duca die ‘Dominion des letzteren zur Folge gehabt.

Sofia. Die Zeitungen veröffentlichen Llussagen des kom- munistischen Sendlings Petroff, eines Mitglieds der Räuber- baNde Fantfchsff und Grudeff, die im vergangenen Herbst in der Nähe von Burgas gemordet und geplündert hat. Petroff, der mit einer geheimen Mission in Bulgarien betraut war, war beim Ueberschreiten der Grenze in die Hände der Polizei ge­fallen. Die Geständnisse, die er ablegte, beweisen, daß ungefähr 20 Mitglieder der Bande Fantscheff, die sich den griechischen Behörden ergeben hatten, nach Fugeslawien geflüchtet waren und sich dort den kommunistischen Auswanderern unter Züh- rung von Obsff und Loderiw zur Verfügung gestellt hatten. Diese Banditen werden in Fugeslawien als politisch Flüchtlinge betrachtet. Sie sollen einen neuen Einbruch in das bulgarische Gebiet vorbereiten. Der der Kammer vorgelegte Gesetzentwurf sieht eine Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen unstUrz- lerische Umtriebe vor.

Moskau. Der Volkskommissar für den Krieg Zrunse er­klärte, das russische Heer, das gegenwärtig 562 000 Mann um­fasse, werde demnächst um 50 000 Mann vermindert.

Dr. Butter über die Aufgaben der deutschen KoM.

Berlin. Der Reichsverband der Deutschen Presse veran­staltete am Montag Abend im Hotel Esplanade ein Bankett an dem außer Vertretern der deutschen Presse aus allen Gauen des Reiches, die führenden Persönlichkeiten des deutschen poli­tischen, geistischen und wirtschaftlichen Sehen teil nahmen. Außer­dem sah man Vertreter des Diplomatischen Korps von 14 ver­schiedenen Staaten und russische, jugoslawische, areiilinische und andere Pressevertreter. Von der Aeichsregierung waren er­schienen Dr. Luther, die Minister Schiele, Dr. Frenken, Dr. Neuhaus, Dr. von Schlieben, und schließlich noch der General­direktor der Reichsbahn Oeser. Die Länder waren vertreten durch den Badischen Staatspräsidenten Dr. Helpach und den Würtemdergischen Gesandten Voster.

Der Vorsitzende des Reichsverbandes der Deutschen Presse Abg. Dr. Becker begrüßte die Versammlung und betonte, die Ginladung solle Gelegenheit geben zu einer freien Aussprache zwischen allen führenden Persönlichkeiten des deutschen Volkes.

Danach ergriff Reichskanzler Dr. Luther da sWort. Seine Ausführungen gipfelten darin, daß er das Wort von der Füh­rung einer sachlichen Politik, das er, an die Spitze seines Re­gierungsprogramms gestellt hatte, dahin erläuterte, er wolle eine Politik treiben der Zusammenfassung aller Teile und aller Glieder des deutschen Volkes zu einem gemeinsamen Ziele. Sei­ne Politik werde nicht in schwächlichen Kompromissen bestehen, sondern in einer bewußten Zusammenfassung. Große Ziele biete jeher neue Tag, ohne daß man besonders darauf Hinweisen brau- .t)te. Man dürfte nicht allein die großen Ziele ins Auge fassen, j0nc eru man müsse frohen Mutes vorwärts schreiten und sich freuen über jeden Stück Weg, das zumckgelegt wird.

Aus Stützt untz Lantz.

Daten der Kulturgeschichte.

25. Februar.

Albrecht von Wallenstein in Gger geboren. — Ore, °"'9 $ rieè rieb 1. von Preußen. — Der erst vor bera wurd> frühere König Wilhelm von Württem- geboren. - Jn München starb früher bekannt durch Kinder- und Heiligen­bekannte Maler Fritz von Uhde. - Vor 250 Fahren er-

sand der holländische Physiker Lhristian Huggens die Spiralfe- derunruhe für Taschenuhren und gab dies in der „Pariser Ge­lehrtenzeitung" bekannt. — Der Aesthtiker Fohann Georg Suk zer starb 1770. Er wurde dadurch ein Vorläufer des Galva- nismus, daß er zwei verschiedene Metalle mit der Zunge be­rührte und dadurch das Vorhandensein eines ihm noch unbe­kannten Stromes beobachtete. — Vor 200 Fähren wurde in Kolberg der Freund Lessings, Leiter des Rationaltheaters in Berlin und Verfasser bekannter Oden und Kantaten, Karl Wil­helm Ramler, geboren. — Vor 80 Fahren erhielt Fosue Heil­man in England ein Patent auf feine Baumwoll-Kämmafchine; am gleichen Gage unterbreitet in Paris der Fngenieur Triger der Akademie der Wissenschaften sein System der pneumatischen Entwässerung beim Bau von Brückenpfeilern. — Siner der größten Historiker des vorigen Fahrhunderts, Karl Lamprecht, erblickte 1856 das Licht der Welt. Rach einer eigenen, der kultur-historischen Methode suchte er politische und kulturelle Strömungen zu erklären. Pum Teil bereits in 6. Auflage er- schien Jein lybändiges Hauptwerk „Deutsche Geschichte".

Schutz der Salweide und der einfachen Weide:

Durch die Bezirkspolizeiverordnung vom 10. Mai v. Fs., ist es u. a. verboten, Blüten (Kätzchen) und Zweigen der Sal­weide und der einfachen Weide abzupflücken, abzursißen und abzuschneiden.

Uebertretungen dieser Polizeiverordnung werden, soweit nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder entsprechen­der Haft bestraft.

Tödlicher Unfall. Der 10jährige Sohn des Schmiedem. Sch. lief am Montag mittag einem Motorradfahrer rückwärts in den Weg, wobei er angeifahren und durch den heftigen Stoß ein Stück weggeschleudert wurde. Der Funge besuchte noch im Laufe des Nachmittags die Kommunionschule. Gegen Abend stellte sich Fieber und heftiges Erbrechen ein. Um %8 Uhr wurde er in das Landkrankenhaus überführt, woselbst er um 10 Uhr abends verstarb. Nach unseren Informationen trifft den Motorradfahrer keine Schuld an dem Unfälle.

Boxkampfabend. Der 1. Fuldaer Athletik-Sportklub „Viktoria" 08 e. V. veranstaltet am nächsten Samstag, abends 8 Uhr im Saale des Bürgevverems einen Großkampfabend im Boxen und Ringen. Erstklassige Mannschaften aus Mainz und Frankfurt sind die Gegner. Die Fuldaer Meistermannschaft des

2. Kreises, die in Kürze um die deutsche Mannschaftsmeister- fchaft im Boxen starten wird, ist auf eine harte Probe gestellt. Die Mainzer Boxmannschaft ist, wie wir der Berliner „Box­woche" entnehmen, unter der Leitung des deutschen Exmeisters Schmidt in guter Form und ist in den letzten Kämpfen stets Sieger geblieben. Der Fuldaer Mannschaft wünschen wir den Sieg und dem tatkräftigen Verein ein volles Haus.

Postalisches. Die Zahlung der Militärrenten für den Mo­nat März findet beim hiesigen Postamt am 26. Februar statt. Die Zahlstellen sind geöffnet von 8—12 Uhr vorm. und von 2X>—5% Uhr nachm. Um Zahlungen an Unbefugte zu vermei­den, ist es erforderlich, daß die Ausweisnummern vorgezeigt werden.

Fagdliches. Am 11. Februar 1925 fand im Gasthaus „zur Traube" zu Fulda die Generalversammlung des Allgemei­nen Deutschen FaMchutzvereins, Bezirk Fulda statt. Die Be­teiligung mit 52 Mitgliedern war sehr rege. Der Bezirksoor- sitzende, Herr Oberst a. D. Krauß, leitete die Versammlung. Bon den gefaßten Beschlüffen sind nachstehende die wichtigsten: keine vom ADFB„ Bezirk Fulda, dem Herrn Landrat des Kreises Fulda vorgelegte Eingabe, die Erteilung von Fagdschei- nen betreffend, fand allgemeine Billigung; 2. für die in Fulda geplante Hauptversammlung des ADFV., Landesverein Kur- hessen, wurde als Zeitpunkt der' 28. Juni 1925 einstimmig vor- geschlagßn; 3. für die Abfassung von Wilderern gewährt der ADFV., Bezirk Fulda, an alle Personen ohne Unterschied des Standes eine Prämie bis zur Höchstgrenze von 100 Mark, für jeden Fall. Der jeweilige Fagdpächter, soweit er Mitglied des ADFV. ist, ist verpflichtet, 50 Prozent der jeweils festgesetzten Prämie über diese hinaus als Zusatzprämie zu bezahlen. — Für die Anzeige streunender Hunde gewährt der ADFV., Bezirk Fulda, eine Prämie von 2 Mark, für jeden Fall. Der jeweilige Fagdpächter, soweit er Mitglied des ADFV., ist, ist vervflicblet, 100 Prozent der jeweils fejtgeMten Prämie über biete hinaus ?u bezahlen. Dieser Beschluß ist unter Angabe aller näheren Bedingungen in der Presse und durch Rundschreiben zu veröf- fentlicheu. (vergl. besondere Veröffentlichung in heutiger Zei­tung); 4. eine Reihe von Satzungszusätzen wurden angenommen, die ein ersprießliches Arbeiten des Vereins sicher stellten; 5. die Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Vorfitzen- der, Herr Oberst a. D. Krauß, Stellvertreter: Herr Fabrikant Robert Berta, Kaffeiiwart: Herr Fabrikant Gebauer, Schrift­führer. Herr Referendar Appel, außerdem die Herren Fabri­kant Schmitt, Leutnant Ghorbecke, Fngenieur Mag und Fabri­kant Weifenfee. Außerdem wurden eine Reihe technischer Kommissionen durch Wahl gebildet; 6. die Anlage einer jagdli­chen Bücherei wurde beschlossen. Stiftungen -ergaben: 1 Bü­cherschrank, 9 jagdliche Werke und 165 Mark durch Sanim- lung. — Es ist sehr zu hoffen, daß die unter äußerst sachge­mäßer ^Leitung stehende und rührig betriebene Arbeit des ADSV. den sehr darniederliegenden Wilhstand in Fuldas Um­gebung zur neuen Blüte erheben möge.

Alsfeld. Mit der Anlage von drei großen Stauwerken im Vogelsbergs wird dieses Frühjahr begonnen. Das größte Werk soll ein Sammelbecken sein, das -eine halbe Million Ku­bikmeter faßt. Die Sperrmauer wird an der Gabelungsgrenze Risefeld-Schadges gezogen.

Hersfeld. Eine schon oft gerügte Unsitte der Kinder -ist es, oor Kraftwagen über die Straße zu springen. Die Eltern kön­nen ihre Kinder nicht oft genug davor warnen.

Lauterbach. Das hessische Landesamt für das Bildungs­wesen, hat angeordnet, daß mit Beginn des neuen Schuljahres an sämtlichen höheren Schulen des Landes in O. 3 oder U. 2 Unterricht in der Einheitslkurzschrift unter Ausschluß aller ande­ren Systeme einzu führen ist.

Ejchwege. Zwischen AMngen und Niederhone fuhr ein Auto infolge Versagens der Steuerung gegen einen Baum. Die beiden Fnsassön, ein Ehepaar aus Hannover, mußten nach Esch-

wege in das Krankenhaus gebracht werden. Die Verletzungen sind jedoch nicht ernstlich. Das Auto wurde vollständig zer­trümmert.

Landershaufen. Ein lebensmüder 16jübriger Bursche knüpfte sich an einem Baum auf. Er wubde von hinzukommen­den Erwachsenen befreit, die ihm eine Gracht Prügel verab­reichten, durch welche der Lebensmüde ins Leben zurückgerufen wurde.

' Schkeuditz. Auf dem Heimwege von einem einsam gelege­nen Gasthaus wurde ein Mitglied des „Stahlhelms", der Bäckermeister Otto Zillmer durch drei Raudi überfallen und durch Stiche schwer verletzt. Fm Hallefchen Krankenhause ist er gestorben.

Gaffel. Bei einer Entgleisung eines Güterzuges im Bahn­hof Oberhaufen-West wurden ein Heizer und ein Schaffner getötet.

Gaffel, ön der Marktgasse stieß ein Personenkraftwagen mit einem Radfahrer zusammen. Der Radfahrer erhielt Ver­letzungen im Gesicht, sein Fahrrad wurde vollstäüdig zertrüm­mert. Der Kraftfahrer soll die Schuld tragen, nach Berichten von Augenzeugen.

Gffen. Vier Rottenarbeiter wurden zwischen Werdohl und Wona (Westfalen) von einem Eisenbahnzug erfaßt und getötet.

Potsdam. Gestern wurde in Nowawes, das jetzt Stadt­rechte erhalten hat, das erste Stadtparlament gewählt.^ Es er­hielten die Sozialdemokraten 4667 Stimmen und 13 Sitze, die bürgerliche Vereinigung sDeutfchnationale, Volkspartei, Zen­trum und Völkische) 4830 Stimmen und 14 Sitze, Kommunisten 830 Stimmen und 2 Sitze. Die Wahlbeteiligung betrug etwa 65 Prozent.

Mainz. Aach einem Maskenball versuchte heute morgen ein junger Kaufmann von hier erst feine Geliebte zu erschießen und jagte sich dann selbst eine Kugel durch den Kopf. Das Mädchen wurde schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Der junge Mann ist tot.

BtterterW.

Frankfurt a. M., (Wetterbericht.) Westlich von England rückt ein recht kräftiges neues Störungsgebiet heran. Es wird die Witterung unseres Gebietes mehr beeinflussen als es bei dem in der vergangenen Nacht über uns hinweggezogenen Störungs­gebiet der Fall war. Es ist also zu erwarten, daß mit mehr und mehr aufkommenden süd- und südwestlichen Winden die noch herrschenden Zrosttemperaturen verschwinden und daß einzelne Niederschläge auftreten.

Vorhersage bis Mittwoch Abend: Bewölkt, einzelne Nie­derschläge, zum Geil auch Schnee, milder, süd- bis südwestliche Winde.

Harmonie. Die arme alte Gante hat die Sprache verloren, deshalb mußte sie, wie man zu sagen pflegt, auf die Dörfer gehen und sich Succurs von außerhalb holen. Schon der alte gute Riccaut sagt: „Die deutsche Sprak sei eine schwere Sprak". Das merkt man an dem „Gebabbel". Ja, woher soll die Gante aus Kalkututa und Umgegenb auch so schnell hochdeutsch gelernt haben. Auch heute piepst sie nur ganz leise. Man darf nicht von sich aus andere schließen. Du gleichst dem Geist, den du be­greifst, nicht mir.

Druck und Verlag: Rudolf Bamberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Seil: Friedrich P. Partmuß, für Anzeigen, August Bamberger, sämtlich in Fulda.

Bekanntmachung.

Der Entwurf zum Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1025 liegt enffprechend der Vorschrift des §76 der Städteord- -nung vom 25. Februar ab acht Tage lang im Stadtschloß, Zim- mer Ar. 3, während der Dienststunden zur Einsicht der Ge­ms ind e a ng ehö ri g e n offen.

Fulda, den 21. Februar 1925.

Der Magistrat: Dr. Anto n i.

Bekanntmachung.

Betrifft: die im Februar 1925 fälligen Vorauszahlungen auf GinKommeufteMr, Köperschaftsstener und Vermögenssteuer.

1. Gowerbetrâende (Einzelpersonen, Erwerbsgesellschasten), die ihre Vorauszahlungen auf Einkommensteuer uirdKör- perschaftssteuer bisher monatlich zu zahlen batten, hatten ihre Vorauszahlungen für den Monat Januar am 10. Februar 1925 zu entrichten.

2. Die Landwirtschaft hatte ihre Vorauszahlungen für das erste Kalendervierteljahr 1925 am 15. Februar 1925 zu zahlen.

3. Die erste Vorauszahlung auf die Vermögensteuer für 1925 war in Höhe eines Viertels der Vermögenssteuer für 1924 am 15. Februar 1925 zu zahlen.

4. Mit Rücksicht daraus, daß in den dem Reichsrat vorge- legton Gesetzentwürfen zum Geil andere Zahlungstermine vorgesehen gewesen sind und daß manche Steuerpflichtige über die Rechtslage nicht im klaren gewesen sein mögen, hat der Lleichsminister der Finanzen bestimmt, daß Ver­zugszuschläge nicht erhoben werden sollen, wenn die oben zu 1 bis 3 genannten Zahlungen bis zum 28. Februar 1925 eingehen.

5. Ueber die Behandlung der Notgebiete ergeht besonderer Erlaß.

6. Die Termine der Vorauszahlungen bei der Umsatzsteuer bleiben unverändert.