ZeSSmann als SntWler.
Es war eine ungewöhnliche politische Dreistigkeit, daß der Gene'- ah erc!!:nächtigte Julius Barmatr im preußischen Landtag . as Wort ergriff. Wenn es war ist, daß er das auf Anreg'. ig des sozialdemokratischen Prüfungsausschusses hin getan hat. dann umso schimmer! Dann fällt der Vorwurf der mora- tischen Dickfelligkeit auf die ganze Partei. Es ist nicht wahr, was der Rotschopf sagte: daß man erst das Ende des Verfahrens gegen Barrnat abwarten müsse. Warum hat denn die Sozialdemokratie selbst bereits den Genossen Bauer fallen lassen? Warum ist Herr Richter abgesetzt worden? Aber das Kläglichste von allem war doch der Versuch Hellmanns, sein eigenes Ansehens durch Verbreitung von Klatsch und Lügen (über andere Leute horzustellen. Der Abgeordnete Wutte hat sofort im Landtag geantwortet, die Minister Dr. Stresemann, Schiele und von Schlieben sowie der Abg. Graf Westarp durch öffentl. (Erklärungen. Was bleibt danach übrig? Daß Herr Hellmann nicht nur ein Genralbevollmächtigter, sondern auch ein leichtfertiger Verleumder ist. Weiter nichts. Und der strenge Jurist Marx will Arm in Arm mit ihm das Jahrhundert in die Schranken fordern?
Neuer Szemflug des Z. R. 1
DB. New Qork, 21. Zebr. (Gig. -Meldg.) Mit 4b Personen an Bord stieg bas Zeppelinluftschiff Z. R. III. gestern nachmittag zu einem neuen Ozeanflug nach den Benmudas-Su- seln auf. Die Zahrt verlief glänzend und die Geschwindigkeit betrug im Durchschnitt 55 Knoten. Auf Bermuda landete das Schiff eine halbe Stunde lang und stieg dann zum Rückflug nach Lakehurst wieder auf.
Keine Abreise der deutschen Delegation j in Paris. i
DB. Paris. Der Führer der^ deutschen Wirtschaftsdelegation Staatssekretär Trendelenburg pflegt zurzeit eingehende Verhandlungen mit dem französischen Handelsminister Ragnal- di, um in der Zrage der Zortsetzung der Wirtschaftsbesprech- ungen doch noch zu einer Einigung zu gelangen. 3n unterrichteten Kreisen verlautet, es bestehe Aussicht für eine Verständigung j Eine günstige Symptom dafür sieht man darin, daß die beu^cbe Delegation ihre Abreise, die für Sonnabend geplant war, aufgeschoben hat.
Das Musste.
Ein neuer Skandal? ?
wtb. Berlin, 23. Zebr. telef. Eine Anzahl Provinziâläi- ter bringen Telegramme aus Berlin, nach denen sich eine neue Skandalaffäre vorbereiten soll, in der eine Firma Möller Friedrich in Lemgo bei Detmold und der Kaufmann Schreiber in Schöneberg verwickelt sei. Minister Severing habe von Schreiber Liebesgabeupakete erhalten, und dieser Schreiber sei Lieferant preußischer Betriebe gewesen. Hierzu teilt der amtl. preuß. Pressedienst mit: Die Lemgoer Zirma sei überhaupt keine Firma, sondern es handele sich bei diesem Namen lediglich um einfachen lippischeu Landlehrer mit seiner Frau, der kaufmännischen Geschäften völlig fern stand und ein Bekannter des Ministers Severing sei. Schreiber, mit dessen Vater Severing schon verkehrthabe, und mit dem ihn auch nur eine rein persön-
liche Bekanntschaft ohne jede Spur einer amtlichen Beziehung verdürbe. Er sei nach amtl. Zeststelinngen weder Käufer noch als Verkäufer oder als Vermittler zu den preußische« Betrieben 'tätig gewesen oder tätig.
Das Lohnabkommen im Ruhrbergbau.
wtb. Berlin, 23. Fedr. telef. Das Reichsarbeitsministerium hat den Schiedsspruch über die Arbeitszeit über die Arbeiter im Richrbergban vom 5. Zebr. 25 als verbindlich erklärt.
Schcime Schnapsbrennereien.
wtb. Karlsruhe, 23. Zebr. telef. Durch bei Zahndungs- uuternehmeu in größerem Stil, das am 28. Januar eingesetzt wurde, sind in Mittelbaden leine Anzahl Geheimbreunereien und zahlreiche sonstige Zuwiderhandlungen gegen das Branntwein- monopolgesetz und im Zusammenhang damit gegen die Berufs- und Verkehrssteuer aufgedeckt worden.
Ein schwerer Auwunfall.
wtb. Koblenz, 23. Zebr. telef. Am Samstag fuhr ein Lastauto in die Spiegelscheibe einer Wirtschaft und erfaßte mehrere auf dem Bürgersteig befindliche Personen, die unter die Räder kamen und teilweise schrecklich zugerichtet wurden. Ein Fa- milienvater ist seinen Verletzungen erlegen.
Das Vriefkasteuproblem.
wtb. Danzig, 23. Zebr. telef. Polen hat gegen die Entscheidung des Kommissars, wonach es zur Einrichtung eines Post dienftes mit Briefträgern und Postkästen in Danzig nicht berechtigt ist, Berufung bei dem Rate des Völkerbundes cinge- reicht. Es ist mit Sicherheit anzunehmcn, daß der Rat auf feiner 33. Tagung in Genf, die am 9. Mär; beginnt, eine Entscheidung in dieser Angelegenheit fällen wird.
Herriot und Lhamberlain.
wtb. Paris, 25. Zebr. telef. Bezüglich der vorgesehenen Begegnung zwischen Ministerpräsident Herriot und Staatsse- i Kretär Lhamberlain, die gelegentlich dessen Durchreise durch Paris fiatifinbeu soll, berichtet Havas, daß ein Termin noch nicht festgesetzt sei. 5m Uebrigen werde das interalliierte Militärko- mitee von Versailles das Studium des Berichtes der interalliierten Militärkoutrollkommission in Berlin bezgl. der Limvenduu- gen Deutschlands wahrscheinlich Ende der Woche beendet haben.
Eine Stadt eingeäschert.
wtb. Lairo, 23. 5ebr. telef. Die (Stabs Ramani in der Nähe von Damanhur wurde fast vollständig durch Zeuer zerstört. 30 Personen wurden getötet, 58 schwer verletzt, 500 Häuser sind niedergebrannt.
Reise des Ministerpräsideuten Marx nach Hamm.
D.B. Berlin, 25. Febr. (Gig. Meldg.) Jm Zusammenhang mit dem Ausschluß der Abgeordneten von Papen und Lönartz aus der Zentrumsfraktion des preußischen Landtages begibt sich Ministerpräsident Marx heute nach Hamm, um dort mit den Zentrumswählern wegen dieser Angelegenheit in Fühlung zu treten. Es soll sich bei dieser Reise von Marx hauptsächlich darum handslu, die westfälischen Bauernvereine katholischer Richtung von der Notwendigkeit eines Zusammengehens mit der Linken zu überzeugen, und ihnen zugleich klar zu machen, daß das Verhalten der beiden Abgeordneten geeignet war, weder den Zntereffen despreußWen ZentrumsnocydenWatspou^ fchen Erfordernissen gerecht zu werden.
Noch keine Antwort Rumäniens.
D.B. Vertin, 23. Zebr. (Gig. Meldg.) Blättermeldungen zufolge soll die rumänische Regierung auf die deutsche Note dem deutschen Gesandten in Bukarest mitgeteilt haben, daß die Pariser Reparationskommission keine Befugnis habe, in der Angelegenheit der Eanca-Generala-Noten eine Entscheidung zu tref
; h4. Weiter sott bis rüâifche Vegisrtuig ösr Reichsrsqioruiiä bi? geplanten Verg^timgL-maßiicchmen dskanntgegeben "ba-ben Wie man zuverlässig erfährt, ist dort vou derartigen Milteilw!- gen der Bukarester Regierung noch nichts bekannt. Ritt der rumänischen Regierung werden dagegen zur Zeh inofsi-i-lle Verhandlungen gepflogen, und man glaubt, b.^ doch «och V-,e für beide Teile befriedigende Lässig eichst werden brüste
Spaltung der Wirtschaftspakte!.
D.B. Berlin, 23. Zebr. <Gig. Meldg.) Da dH Wiet- schaftspartei beabsichtigt, ihre Politik sowohl im NM-, ^ auch in Preußen lediglich auf Opposition pinzustellen uw|j^r nicht gewillt ist, an den Staatsgoschäften verantwortlich arbeiten, machen sich bei ihren Wählern Bestrebungen gch^d die diese Taktik nicht billigen. Wie wir hören, hat diese ^^J ■ wegung bereits jur Bildung einer eigenen „Partei für §wb. merk, Handel und Gewerbe" geführt. Am kommenden 211 ip. woch findet in Berlin-Wilmersdorf die erste Versammlung dieser neuen Partei statt, in der Dr. Goetzel über die Ziele der Partei sprechen wird.
mb. London, 23. Zebr. „Dailg Expreß" schreibt im Leitartikel, der Bericht der interalliierten Kontrollkommission werde von der französischen Regierung unteribrückt und das britische „Zoreign Office“ sei damit einverstanden. Wenn Deutschland einen ernsten Bruch der militärischen Bedingungen des Versailler Vertrages begangen habe, so sei es die Pflicht des Forgeign Office, die Beweise dafür zu veröffentlichen. Die britische Oeffentlichkeit wolle den Grund für die fortgesetzte Aufrechterhaltung der isolierten britischen Streitkräfte in Köln wissen. Lhamberlain müßte diesen Grund angeben, oder, wenn er dies nicht tue, müßten die Truppen heimbefohlen werden.
Ws UM und Land.
Daten der KutturgeWckte. MWW
24. Zebruar.
Bon 425 Jahren wurde Karl V., nachmaliger deutscher Kaiser (1519—1556) in Gent geboren. — 1709 kam Jacques de Vaucanson, einer der bedeutendsten französischen Mechaniker, in Grenoble zur Welt. Gr verbesserte 1545 den Webstuhl, baute 1748 für den Pariser Hof einen kleinen Kraftwagmi,. erfand 1750 die Bandkette aus Draht und schuf drei berühmt gewordene Automaten. Seine umfassenden Sammlungen wurden zum Grundstock des großen technischen Museums in Paris. — Vor 110 Jabren starb, unter Hinterlassung einer Schuldenlast von über 100 000 Dollar (42ddM Goldmark) in Rewlzork Robert Fulton, der Pionier der Damyfschiffahrt, der Kanalschleppschiffahrt und des Torpedowesens. Napoleon 1., dem Fulton in Paris feine Dampffchifferfindung vorführen wollte, hielt ihn für einen Phantasten und Narren und wies ihn ab, obgleich die Erfindung Fultons für Napoleon bei seiner Bekämpfung Englands vieellicht von großem Worte gewesen wäre. — 5m Sabre 1848 begann die Februarrevolution, durch die Frankreich jum zweiten Wale die republikanische Staats- form annahm. — 1869 wurde der Dramatiker Karl Schönherr,
boten. Er lebt derzeit in Wien. — 1.891 erhielten die Brüder Mannesmann das beibeut,Jame Patent auf das Auswalzen und Kalibrieren von Rohren im Pilgerfchritr-Walzverfahren. — Vor 20 Jabren erfolgte der erste Durchstich des Simplontun- irels; der erste Stollen wurde am 1. Juni 1906, der zweite am 16. Oktober 1922 eröffnet. Er ist wichtig, weil er ein^Ver- bindung zwischen Frankreich und der Schweiz einerseits und Stäben andererseits geschaffen hat. Der Doppeltunnel ist et-
Das unsichtbare Lustschiss Origiaalroman von Knut Gatzwiller Alt visierte -Üederfetzung von Elsa v. Hollander-Lossow. Me Rechte Vorbehalten.) — (Nachdruck verboten).
wiegen, und Sie an uns, — an unsere Ration — mit goldenen
Ketten binden!"
Baron Mamimura sah Holm fest an, als er antwortete: „Selbst goldene Ketten würden nicht fest genug sein!" Damit grüßte er verbindlich und ging mit Skboto zum Fahrstuhl hinüber. .
Holms Gedanken schweiften zu Skhotos Erzählung zurück; er dachte an ihren Versuch, sich bes Lackrezeptes des alten Ehine- sen zu bemächtigen, und in seinen Ohren klangen noch die kühlen, zynischen Worte des Japaners: Tote plaudern nicht aus!"
IV.
Cine schwere, erstickende Hitzwelle lastete seit Tagen über Newgork. Tag und Nacht war die Hitze unerträglich. Die oberen Zehntausend waren längst aus der Stabt geflüchtet, entweder an den AtlaMschen Ozean oder in die Berge am Hudson, während der minder bemittelte Mittelstand der Stadt sich damit begnügte, in den Parks unter freiem Himmel auf den flachen Dächern der Häuser zu übernachten.
Holm, der sich schon im Mai ein Motorboot gekauft hatte, das den Namen „Pfeil" trug, verbrachte sozusagen seine ganze freie Zeit an Bord des Schiffes. Er fühlte sich wie ein kleiner König, wenn er am Nachmittag nach beendeter Arbeit sich nach dem Bootshafen begab, um auf dem „Pfeil" in röschem Tempo nacy der Flußmündung zu fahren und zur Nacht in der Astantic-Bag vor Anker zu gehen, in unmittelbarer Nähe der regelmäßig rotierenden Lichtstrahlen des Leuchturms auf dem sogenannten Atlantic-Highland. Hier wehte eine salzige, erfrischende Meerbrise; außebdem war die Atlantic-Bag nur so weit entfernt, daß der „Pfeil" die Strecke in zwei Stunden zurücklegen und Holm also jeden Morgen rechtzeitig wieder in Rewgork sein konnte.
Cines Samstags mittags im Juni wurde er in Jkbotos Pri- oatkontor gerufen.
„Ja, — ich wollte eigentlich nichts weiter, als Sbnen eine Woche Sommerserien anbieten. Erstens ist ja augenblicklich unser ganzen Kunderckreis wie meggewebt von der Wärme, — und zweitens brauchen Sie auch etwas Ruhe. Also machen Sie es. wie unsere Kunden: wenden Sie dem glühenden Aewgork den Rücken und benutzen Sie die Woche, sich einmal ordentlich auc- zufrischen!"
Holm bedankte sich erfreut für dies freundliche Qin erbieten, und schon früh am Nichmittag strich her „Pfeil", zur großen Reise ausgerüstet, den Fluß hinunter. — Wo er eigentlich hin wollte, wußte Holm selber nicht genau; aber das war ja gerade der Reiz so einer Motorfahrt, von Zeit und Ort völlig unabhängig zu sein. Vorläufig nahm er den Kurs nach der Miindung des Hudson, um an der langen Landungsbrücke von
S. Zortsetzung.
Holm beschränkte sich darauf, zuzugehen, daß er in wissenschaftlicher Hinsicht ein gute Grundlage besitze, aber hier in dieser Firma zum erstenmal Gelegenheit gehabt habe, seine wissenschaftlichen Kenntnisse praktisch zu erproben.
„Man muß dhnen wirklich lassen', Sie haben Shre oeit nicht verschlafen. Wenn man nur diese Tierchen betrachtet", er nahm ein kleines Bronzechamälson in die Hand, „und dies prächtige Satbenfpiel sieht, könnte man fast glauben, sie seien lebendig und besäßen die merkwürdigen, natürlichen Eigenschaften, die das Chamäleon charakterisieren."
„Sch danke dhnen für Ohre Anerkennung, Herr Baron, aber leider wird die menschliche Technik schwerlich so weit kommen, diesen toten Bronzegegenständen die Fähigkeit zu verleihen, gleich den wirklichen Chamäleons die Farbe zu wechseln, nur indem man sie auf einen andern-, andersfabrigen Gegenstand setzt!
„Wer weiß, Herr Holm, wir leben in der Zeit der Möglichkeiten. Die Wissenschaft feiert einen Triumph nach dem andern."
„Gewiß. Aber es schwindelt einem bei dem bloßen Gedanken, daß so etwas erzielt werden könnte. Gelänge es wirklich, Stoffe herzustellen, deren Fachen wechselten und die Farbentöne ihrer feweiligen Umgebung annähern, Jo könnte man sich ja, — wie das kleine Chamäleon — für das gewöhnliche Menschenouge teilweise unsichtbar machen!"
„Brav, Herr Holm, setzt stehen Sie an der Pforte des Phantasiereichss! Nun wollen wir hineingeheu! — Könnte man eine solche Tyeorie verwirklichen, sich se-lbst und gewisse Gegen- Jtänbe unsichtbar zu machen, — oder auch nur teilweise unsicht- ba", würde das eine Reformation als dessen, was Krieg heißt, bedeuten. Die Macht, der es gelingen wurde, ihre Truppen, Schiffe oder Luftflotten dem eventuellen Gegner so gut wie unsichtbar zu machen, würde natürlich in allen Punkten im Kriege bie chopegene sein, wohlverstanden, wenn eine einzige Großmacht allein im Besitz des Geheimnisses wäre!" Baron Mamimura stand sanae ernst und gedankenvoll da, bis Skboto bald scherzend sich zu Holm wendete:
„Fahren Sie fort, junger Mann! Wenn Sie es soweit bringen, so wollen wir Sbnen eine solche Erfindung mit Gold auf-
Coney Sslanb anzulegen und Nachmittag uud Abend in diesem besuchten Badeort zu verbringen.
Holm freute sich seiner Freiheit und der raschen Fahrt, und war eben an der Freiheitsstatue vorUbergefahren-, als ein paar rasch aufeinanderfolgende DainpUignale ihn zwangen, sich umblicken.
Eine elegante, weißlackierts Dampfjacht durchschnitt bas Wasser, nur wenige hundert Meter hinter ihm. Von dem messerscharfen Kiel sprühten Kaskaden von Wassevperlen, in der Sonne funkelnd, nach beiden Seiten. Hohn sah den Dampf aus der schimmernden Messingpfeife der Oacht herauszischen und hörte wieder das Signal. — Sm Grunde ärgerte es ihn, den Kurs ändern zu sollen, — es war doch bie Pflicht des andern Fahrzeuges, auszuweichen, — also drehte er feinem bekannten Eigensinn getreu sein Steuer keinen Zoll breit, sondern behielt seinen Kurs bei. Es war ja Platz genug, und wenn die Dampf' jacht ihn überholen wollte, so mochte sie eben ihre Richtung ändern. Er steuerte deshalb geradeaus. Bald hörte er das Braufen des Kiels, zuerst direkt hinter sich, — näher und immer näher, und jetzt sah er den schlanken Schiffsrumpf langsam neben sich öorbeigleiten, — nicht Zwei Klafter von seinem kleinen „Pfeil" entfernt. Die Sacht mit ihrer größeren Geschwindigkeit setzte sein kleineres Fahrzeug in heftige, rollende Bewegung und Ubersprühte das Boot und ihn selbst mit einem wahren Schaumsturzbad, — aber eigensinnig und zäh hielt er seinen Kurs parallel mit dem andern und tat, als störe ihn die Sacht gar nicht, — Das Wasser triefte von der Mütze auf seinen gestrickten Sweater herab.
Als der „Pfeil" sich gerade neben der Sacht befand, hörte er eine muntere, jugendliche Stimme von der Kommandobrücke rufen: „Hallo, Villyl Bist du naß geworden, älter Junge?“
Er blickte nach oben und sah einen jungen Mann im Flanell anzug auf der Brücke stehen und gemütlich im Borbeifabren der Mütze schwenken. Seinen Gosichtsausdruck konnte ^an^^ sehen, da er sich nach vorn beugte, — aber Holm 1
mütig zurück und rief:
„Danke für Douche! Sch werde mich gelegentlich uran chieren!" Run glitt das niedrige Achterdeck an ihm vor ei. saß ein älterer Herr bequem in einem Korbsessel, an ber y aber stand ein junges, braunlockiges Mädchen- und beo ar - < ‘ lachend, wie er und sein , Pseü" im Kie^vasser ^er a . nm hertanzte.il. — Sie winkte ebenfalls, aber als sie sn a- ' Wasser an ihm und dem Boot bmuntertrieftr, b^rt^ /T sie zur Kommandobrücke hinaufrief: ,Mber pfui - ■
me dich mobil Schau nur, wie er aussieht!"
(Fortsetzung folgt.)