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3ii Fortsetzung der Vernehmungen vor dem preußischen Untersuchungsausschuss für die Barmat-Kutisker Affäre wird dann Ministerialdirektor Dr. Falk gehört, der damals Leiter des Polizeiamtes war. Er erklärte u. a. daß die bekannte Anzeige der Bochumer Handelskammer gegen Barmat in der Srage der Einfuhrbewilligungen ihm, seinem Vertreter sowie dem Sachberater nicht vorgelegt worden sei, sondern geschäfts­mässig als eine Bagatellsache unmittelbar an den damaligen Kriminalkommissar Biinkhammer weitergegeben wurde. Blink- Hammer habe dann die bekannte Haussuchung in den Barmat­räumen Unter den Linden vorgenommen. Er, Dr. Falk wünsch­te von ihm Auskunft über die Angelegenheit und er habe dann darüber Vortrag gehalten. Blinkhammer habe ihm erklärt, die Haussuchung bei der Firma Barmat sei wegen der Nicht­erteilten Troßhandelserlaubnis vorgenommen worden. Der Kriminalkommissar Blinkhammer habe sich dann mit einem Referenten des Reichswirtschaftsministeriums in Verbindung gesetzt, der ihm gesagte habe, es sei gut, daß endlich mal je­mand in die Sache hineinleuchte denn da stimme etwas nicht. Er, Falk, habe dann den Referenten im Reichswirtschaftsmi­nisterium Niels Petersen ausgesucht, der beim Diktatorischen Ausschuss für die Einfuhr beschäftigt war. Dieser Herr habe die von Blinkhammer gemachten Mitteilungen als unrichtig bezeichnet. Dr. Falk, geht dann auf die Person Blinkhammer ein. Dieser habe bei der Abstimmung über die zweite Zone in Schleswig für Dänemark gestimmt, sei dann nicht mehr im Neichswirtschaftsministerium beschäftigt gewesen, sondern flüch­tig gewesen, weil der Verdacht einer Schuhschiebung auf ihm lastete. Falk und Blinkhammer waren seinerzeit der Auffas­sung, dass die bei Barmat beschlagnahmten Papiere ihrer Ausfuhrgenehmigung echt seien. Falk habe dann beim Reichs- wirtschaftsminister Vorgesprächen und ihm Bericht erstattet. Der Minister habe ihm entgegnet: „Was machen Sie da für Geschichten, haben Sie denn nicht gelesen, dass ich in der Na­tionalversammlung eine Rede gehalten habe, in der ich mich über die Angelegenheit Varmat ausgesprochen habe?" 3d) kannte, fährt Falk fort, diese Rede nicht und zeigt; dem Mini­ster meine Unterlagen für das Vorgehen. Er sagte, seit wann denn die Polizei nachprüfen könne, ob der Wirtschaftsminister mit Recht oder Unrecht Ausfuhrbewilligungen für Papier ir­gend einer Firma gebe. Die Urkunden seien in Ordnung. Nach dem auf eine drage des Stellv. Vorsitzenden Beerberg (‘DL) Dr. Salk ausdrücklich erklärt, die Barmats selbst nie gesehen -zu haben, ist seine Vernehmung im wesentlichen beendet und der Ausschuss vertagt sich auf Sonnabend vormittag JO Uhr.

Vom armen ehrlichen Barmat.

Wer die zweieinhalbstündige, äusserst geschickte Rede der sozialistischen Landtagsabg. Heimann über seinen Freund öulius Barmat vor dem Untersuchungsausschuss gehört hat, der mußte beinahe zu der Ueberzeugung kommen, daß hier ein untadel- hajter Ehrenmann vom Schicksal wie auch von bösen Feinden hart und ungerecht verfolgt worden fei; nicht er habe die Staatsbank hereingelegt, sondern die Staatsbank ihn. Bei näherer Prüfung wird abér das Mitleid mit dem armen Bar­

mat sich doch langsam verflüchtigen. Der hat" sehr'genau wußt, was er wollte. Nicht mit groben Mitteln, sondern seinen Netzen hat er gearbeitet. Die 50 000 Mark für Sozialdemokratie haben sich rentiert.

So­mit

Vsr einer Wetten RchröenWrift.

D.B.Berlin, 5. Febr. lEig. Meldg.) Aus den Kreisen der ; Rechtsparteien ist der Wunsch geäußert worden, daß das j Reichsfinanzministerium noch eine zweite Denkschrift über die ; Ruhrentschädigungen herausgeben möge, in der eine zahlen­mäßige Darstellung derjenigen Entschädigungen gegeben wird, die an die Arbeiter und Angestellten bezahlt worden sind. Das ReichssinanMinisterium hat sich bisher dazu ablehnend verhal­ten, doch wird, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, diese Forderung demnach von gewerkschaftlicher Seite wieder ausge­nommen und bei der Debatte über diese Fragen von den Sozial­demokraten vertreten werden. Unter diesen Umständen rechnet man damit, daß die Reichsregierung der Opposition zuvorkom­men und ihrerseits die Abfassung einer solchen Denkschrift in die Wege leiten wird.

Die bereits angekündigte Denkschrift der L^eichsregierung hat in der Frage der Ersatzleistung für die unter dem Micum- Jyftem von der 3nhuftrie ausgeführten Reparationsleistungen, die ursprünglich am Mittwoch dem Reichstage unterbreitet werden sollte, wird voraussichtlich erst am Freitag dem Parla­ment zugehen.

önzwischen beschäftigt sich die Pariser Presse eingehend mit der 715 Millionen Goldmarkentschäoigung an die Ruhrin- -dustrie. Dem Berliner Korrespondenten des Lournal zufolge sehen die diplomatischen alliierten Kreise in dieser Zahlung eine Verletzung der Vorschriften des Dawesplanes durch die Reichsregierung. Deutschland habe diesen Betrag, der annä­hernd der für das Deutsche Reich aufgebrachten internationalen Anleihe emzpreche der Kontrolle der Alliierten und somit dem Generalagenten für die Reparationen entzogen. Aus diesen Darlegungen ist zu entnehmen, daß die alliierten Regierungen womöglich bei der Reichsregierung gegen die Entschädigung der Ruhrindustriellen Einspruch erheben werden. Wie wir von hiesiger zuständiger Stelle erfahren, ist von einem derartigen Schritt der Entente in Berlin zur Stunde nichts bekannt.

Gegen den Beamtenabbau.

wtb. Berlin, 5. Febr. telef. Die Zentrumsfraktion des preußischen Landtages hat mehrere Uranträge eingebracht, wo­nach der Landtag beschließen wolle, die deutsche Reichsbahnge- fellschaft zu ersuchen den Abbau bei den Beamten, Angestellten und Arbeiter» im preußischen besetzten Gebiet, die ihre Pflich­ten gegenüber dem Vaterlande treu erfüllt haben, sofort ein- zustellen, unddie feit dem 1. Oktober Abgebauteu oder Entlasie- uen alsbald wieder in Dienst zu stellen. Ein weiterer Urantrag des Zentrums ersucht das Staatsministerium dem Landtag nach Anhörung der Beamteufpitzeuorganisationen einen Gesetzent­wurf zur Besoldung vorzulegen, der den Mangel in der Ein­stufung beseitigt.

Das Neueste.

DiözivltNürvtttaßrtn gegen einen Univeriiiâtöpkofeiior.

wtb. Berlin, 5. Zebr. telef. Der amtliche preußische Pres­sedienst meldet: Der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung hat gegen den Breslauer Universitäts- Professor Zreiherr v. Zregtag-Loringhoven das Disziplinarver­fahren eröffnet, zu desien Durchführung beim Reichstag die Aufhebung der 2mmuuität von Zregtag-Loringhoven beantragt worden ist. Den Grund bilden öffentliche Kundgebungen und Zeitungsartikel Zregtag-Loringhovens, durch die bestehende Staatseinrichtungen und Vorgänge des politischen Lebens mit den Pflichten eines Beamten in unvereinbarer Weise angegrif­fenen wurden.

Wieder mai ein Dementi.

rotb. Berlin, 5. Zebr. telef. Wie die Blätter von zuverläs­siger Seite erfahren, ist die in der Berliner Börsenzeitung ver- öffentilchte Angabe, daß der Reichspräsident und seine Zrau Liebesgabenpakete von Barmal erhalten, oder sich für solche bedankt hätten, vollkommen unrichtig.

Ein Wfchnatienakr Antrag abgeleänt.

wtb. Berlin, 5. Zebr. telef. 3m Aufwertungsausschuß des Reichstages wurde der deutschnationale Antrag, der auf­grund des § 48 der Rcichsverfasiung zur Aufwertung erlassenen Verordnung des Reichspräsidenten anfzunehmen, abgelehnt.

Um die besetzten Gebiete.

rotb. Berlin, 5. Zebr. telef. 3m Reichstagsausschuß für die besetzten Gebiete wurde beschlosien, eine Besprechung des Ausschußes mit den Vertretern der Gemeinden im besetzten Ge­biet herbeizuführen, die im Laufe der nächsten Woche stattfin­den soll.

Die teutsche Nslksvartti winkt ab.

wtb. Berlin, 5. Zebr. telef. Die Fraktion der deutschen Volkspartei verneinte in ihrer heutigen Sitzung einmütig ohne Debatte die beiden Fragen, die Ministerpräsident Braun be­züglich einer Beteiligung oder neutralen Haltung der Fraktion gegenüber einem Kabinett oder einem auf ähnlicher Grundlage errichteten Kabinett gestellt hatte. Braun wurde sofort von dem Abstimmungsergebnis Mitteilung gemacht.

Der Btieiöigmmßdrszeß Himmelbach.

rotb. Berlin, 5. Febr. telef. Heute vormittag begann in Moabit vor dem Schöffengericht der Beleidigungsprozeß des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Gebrüder Himmelsbach A.- G., einer der größten deutschen Holzhandlungen gegen den Her­ausgeber der Zeitschrift „Der Holzmarkt", Otto Zirnbach. 3n einer Serie von über 70 Artikeln hatte Firnbach die Firma Himmelbach beschuldigt, die deutschen Waldungen in der Pfalz mit dem Einverständnis der Zranzofen verwüstet zu haben, fo- daß sich der Schaden in 100 2ahren nicht mehr gut machen las­se. Als Vertreter der bagerischen Staatsregierung wohnte den Verhandlungen Wimstorialrat Rmgemann bei.

Der Erbe Brauns - ein Wrum^mann.

rotb. Berlin, 5. Febr. telef. Der interfraktionelle Aus­schuß des Zentrums, der Demokraten und Sozialdemokraten trat heute nach Schluß der Plenarsitzung zusammen, um die po­litische Lage zu besprechen. Der Name des Ministerpräsidenten der in Frage kommen dürfte, wurde noch nicht genannt. Es wird aber als sicher angenommen daß das Zentrum den Mini­sterpräsidenten stellen wird.

Die Resisisn Gram verwörfen.

wtb. Hannover, 5. Zebr. telef, Wie die Blätter aus Han­nover melden, wurde die von Grans im Haarmannprozeß gegen seine Verurteilung zum Tode eingelegte Revision verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig geworden und dürfte ge­meinsam mit dem gegen Haarmann gefällten Todesurteil in Kürze vollstreckt werden.

Ein schweres LWlosisnsWglück.

rotb. Zweibrücken, 5. Zebr. telef. 3n dem im Hornbach­tal gelegenen Dorfe Rimschweiler ereignete sich gestern Abend, wie die Tägl. Rundschau meldet, ein schweres Explosionsunglück Der Steinbrecher David Land hatte von 2xheim einen Lack Pulver, den er zum Lteinebrechcn benutzen 'wollte, mit nach­hause gebracht und in die Küche gestellt. Lu dem Augenblick, als Sand den Sack Pulver in den Steinbruch transportieren wollte, explodierte unter furchtbarem, weithin vernehmbaren Getöse das Pulver, indem eine hohe Stichflamme emporfchoß. Durch die Explosion flogen sämtliche Fensterscheiben zum Teil mit Läden ins Freie. Wände, Decken und Einrichtungen des Hauses sind schwer beschädigt. 3n der Küche befanden sich au­sserdem noch die beiden Töchter des Sand, sowie ein 2Sjähriger

Neffe, wunden bracht.

Alle vier Anwesende» erlitten fürchterliche Brand- und wurden nach dem Zweibrücker Krankenhause ge-

rotb.

Ein deutscher Dampfer vermißt,

Oslo, 5. Zebr. telef. Der Hamburger Dampfer

„Martha" der in der Nacht zum Donnerstag voriger Woche von Esbjerg nach Haugefuud abging, ist dort nicht eingetrof- fen. Da die Fahrt gewöhnlich nur zwei Tage dauert, und man von dem Schiff bis heute noch nichts gehört hat, besteht die Befürchtung, dass das Schiff, desien Besatzung aus 14 Mann bestand, untergegangen ist.

Gestrandet.

rotb. Vordingsborg, 5. Febr. telef. Der deutfche Dampfer „Rolf", der mit einer Ladung Zucker von Mullerup nach Ko­penhagen unterwegs war, stieß heute bei Kundhoven auf Grund und fank. Die aus 9 Mann bestehende Besatzung rettete sich in die Boote und landete bei Knudhoven.

Erste Verständigung der Delegationen.

wtb. Paris, 5. Zebr. telef. Die deutsch-französischen Han- delsvertragsverhandlungen sind heute nach etwa lotägiger Un­terbrechung wieder ausgenommen worden. Staatssekretär Dr. Trendelenburg und Handelsmiuifier Rainald! besprachen in etwa Mündiger Unterredung den 2nhalt der französischen Note vom

26. 3auuar und die vorgestern von der deutschen WirtschasPde- legation überreichte» Antwort. 2m Laufe der Verhandlung^» ergaben sich Möglichkeiten für eine Berstäudigung. Die beiden ‘Delegationsführer werden nunmehr über das Ergebnis in ihrer heutigen Beratung ihren Delegationen Bericht erstatten, damit die Verhandlungen in den nächsten Tagen in Vollsitzungen beiden Vertretungen fortgeführt werden können. Wenn

auch nichts Voraussagen lässt, so ist doch der Eindruck der sten Zühlungnahme kein ungünstiger.

Kampf zwischen Schmugglern und Gendarmen.

der sich er-

rotb. Paris, 5. Febr. telef. Wie der „Temps" ans Strass­burg meldet, hat in der vergangenen Nacht ein Kcunpf MJ^ Sendmarmen und Alkoholschmugglern in Buckweiler flosst funden, in desien Verlauf zwei Gendarmen durch Revolvelschjjs ' se tätlich verletzt wurden. Die beiden Gendarmen sind in^e scheu verstorben. Einer der Schmuggler ist verhaftet worden.

Der Kontrsllbericht.

D.B.Brüsiel, 5. Febr. (Lig. Meldg.) Außenminister §y= Manns erklärte in einer Sitzung des Ministerrats, daß die (in­teralliierte Kontrollkommission ihren Bericht in einigen Tagen fertiggestellt haben wird und ihn zunächst Marschall Foch als dem Präsidenten der 2nterallüerten Militätkommission zuge- hen lassen werde. Sobami werden die alliierten Regierungen davon Kenntnis nehmen, und entscheiden, ob das Dokument zur Veröffentlichung gelangen soll oder nicht. Ueber diese Frage sei bereits ein Meinungsaustausch unter den Regierungen im Gange.

General vsn Nathuftus Berufung zurürtgewiejen.

wtb. Paris, 5. Zebr. telef. Die Strafkammer des Kasia- tionsgerichtshofes hat die Berufung des Generals von Nathu- sius zurückgewiefen.

Der Friedensengel. M

wb. Paris, 5. Febr. Eine Nachrichtenagentur meldet äus Washington, man kommentiere lebhaft die Nachricht, oerzujsHe: sich ein intimer Freund des Präsidenten Eoolidge, der Kauf­mann Fränk Stearns, im März nach Europa begeben soll. Man -erblicke in dieser Tatsache einen neuen Beweis für den Ent­schluß, des Präsidenten Eoolidge, persönlich das Staatssekre- tariat für die auswärtigen Angelegenheiten zu leiten, sobald Staatssekretär Hughes seinen Posten verlassen haben werde. Präsident Eoolidge bemühe sich, einen wahren Frieden herbeizu­führen und die Rüstungen zu beschränken. 3n diesem Sinne werde Frank Stearns,'der bei dem gegenwärtigen Präsidenten dieselbe Rolle spiele wie Oberst House bei Wilson, seine Reise nach Europa unternehmen. Man glaube, daß Frank Stearns, obgleich er keine offizielle Mission habe, feinen Aufenthalt in Europa dazu benutzen werde, um sich mit den führenden Politi­kern und Finanzleuten zu besprechen.

WOlen hu Siwten.

wb. Kairo, 5. Febr. Dr gestrige Wahltag ist ruhig ver­laufen. Nur in Mehalla Bekir in der Nähe von Tautah sind bei einer Kundgebung drei Personen durch Schüsse schwer verletzt worden. Außerdem wurden sechs Polizeibeanct^und zwei Soldaten berwundöt. ”

Ms MAN Wh AO.

DÄM der KultMgMMe.

6. Februar.

Am 6. Sebruar 1737 wurde die Genehmigung zum Bau der historischen Windmühle bei Sanssouci bei Potsdam erteilt. Die daran geknüpfte Erzählung von einer Ungerechtigkeit Friedrichs des Großen gegen den Müller, der durch den Bau der Mühle das Landschaftsbild gestört habe, ist eine Legende. Die Mühle war eine Mahlmühle, nicht ein Pumpwerk für die Wasserkünste. — 1904 begann der russisch-japanische Krieg, 1919 wurde die deutsche Nationalversammlung hLÄy|jgrm* öffnet, 1922 erfolgte die Wahl des Kardinals Ratti zum Papst Pius 11.

Forderungen des KMGâ ■

Der Zusammentritt des neuen Reichstages, der Wechsel in der Regierung und der nach den damit verbundenen Erregun­gen hoffentlich bald zu erwartende Beginn der praktischen 21 r= beit des Parlaments haben dem Handwerk und den ihm nahe­stehenden parlamentarischen Vertretern Beranlassung gegeben, eine 2u.be von Wünschen des Handwerks in programmatischer Form kundzutun. Zum Teil haben diese Forderungen bereits ihren Niederschlag gefunden in Anträgen, die -dem ReichE vorgelegt worden sind. Das Handwerk hat es oft als den­gel umpfunden, daß feine Belange bei der Behandlung m den Reichszentralstellen Gefahr liefen, neben denen der übrigen gro­ßen Erwerbsstände beiseite gesetzt zu werden. Es erneuert des­halb feine alte Forderung auf Errichtung eines besonderen Staatssekretariats für das Handwerk. Auf steuerlichem Te- biete fordert es zunächst eine grundlegende Vereinfachung gesamten Steuersystems, sodann im einzelnen u. a. Neufest­setzung der Höchstgrenze für die Gewerbesteuergrundlage, wei­testgehende Erleichterungen zur Förderung des Wohnungsbaues möglichst Verringerung der Erhebungs- und Verwaltungskosten bei der Hauszinssteuer und Zuleitung der Erträgnisse dieser Steuer an das private Baugewerbe. Hand in Hand mit bw?« Maßnahmen muß ein weitestgehender, möglichst restlos bau der Wohnungszwangswirtschaft gehen. Endlich b' , ßr_ Verlangen, daß -das Reich dem gewerblichen höhte Aufmerksamkeit zuwenden und tunlichst einZ^ ^ .., i, institut für das Handwerk nach Analogie der W^' ' , ^ fen solle, einen der Hauptpunkte des ‘Programms. - anderen Seite sind gefordert, daß die Tendenz zur der Wirtschaft nicht durch gesetzgeberische öder L. "woi maßnahmen begünstigt wird und daß gegen basUebe h men staatlicher, kommunaler und privater MS"^, ' ■ ... nete Maßregeln ergriffen werden. Endlich i“om ? nen, daß die Aufhebung der Preistreibei eiv . der PreisprUfungsstellen verlangt wird.

Der Sternenhimmel im Zebruar.

(dt.) Es gibt wohl kaum einen Monat in diesem 2 ahr^ indem uns der Sternenhimmel einen so prächtigen \ 1